<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0">
<channel>
<title>Naturfilme</title>
<atom:link href="https://www.vavideo.de/rss?id=OTtOYXR1cmZpbG1l" rel="self" type="application/rss+xml" />
<link>https://www.vavideo.de/sendung?id=OTtOYXR1cmZpbG1l</link>
<description><![CDATA[Naturfilme: Eine Sendung von MDR.]]></description>
<language>de-de</language>
<pubDate>Sat, 19 Sep 2026 12:28:33 +0000</pubDate>
<lastBuildDate>Sat, 19 Sep 2026 12:28:33 +0000</lastBuildDate>
<generator>Vavideo</generator>
<item>
<title>Die Löwen der Kalahari</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3375957</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3375957</guid>
<pubDate>Mon, 17 Aug 2026 11:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:506e9036d648b3a9?w=448&ch=70147ffc869cae6a"></img><br/> 
Die Kalahari im Süden Afrikas gilt als eine der vielfältigsten und artenreichsten Wüsten der Welt.
Einst war die Kalahari Schauplatz riesiger Tierwanderungen. Abertausende Huftiere und in ihrem Gefolge Löwen, Wildhunde und Geparde zogen vom Okavango-Delta durch die Zentralkalahari nach Süden und zurück, wenn der sporadische Regen mal hier, mal dort schmackhafte Gräser und natürliche Tränken in die Landschaft zauberte. Von den Durchzüglern profitierten auch die Buschmänner, die in dieser Wüste leben.

Aber aus der riesigen zusammenhängenden Wildnis ist ein Mosaik aus Naturschutzgebieten und Farmen geworden. Kilometerlange Zäune zerschneiden das Ökosystem. Sie sollen den 2,5 Millionen Rindern Botsuanas Wildtierkrankheiten vom Leib halten. Schlupflöcher gibt es überall. Immer häufiger drängen junge Löwenmännchen aus Schutzgebieten hinaus, wenn sie ihre Familien verlassen und sich ein eigenes Territorium suchen müssen. Konflikte mit Farmern nehmen zu. Großkatzen, die Rinder gerissen haben, dürfen erschossen werden.

Die Betreiber der Ghanzi-Farm konnten 20 solcher Löwen und etliche Wildhunde retten. Vier von ihnen sollen im Central Kalaharia Game Reserve wieder ausgewildert werden. Auch für Löwen ist eine Lösung in Sicht. Die botsuanische Regierung, Naturschutzorganisationen und Vertreter vieler Dörfer planen drei Wildkorridore, die künftig die großen Naturreservate miteinander verbinden.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3375957">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Im Schatten der Karpaten (2) Rumäniens Weisheit</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3369661</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3369661</guid>
<pubDate>Sat, 25 Jul 2026 13:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:2eebff1895d6ef5d?w=448&ch=6164dba2c3639094"></img><br/>Mircea Dinescu sieht Rumänien bedroht durch ein Dickicht von EU-Vorschriften. Bis heute sei sein Land auf der Suche nach einer Identität. Junge Rumänen haben sie jedoch gefunden: eine europäische mit lokalem Kolorit.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3369661">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Wildes Deutschland: Der Hainich - Thüringens Urwald</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3029748</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3029748</guid>
<pubDate>Sun, 28 Jun 2026 09:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:16b0d74fd469eba8?w=448&ch=5f5bb04385e26d98"></img><br/>Krachend stürzt eine alte Buche zu Boden und reißt ein riesiges Loch in das dichte Kronendach. Doch das ist kein Ende. Im Hainich – Deutschlands größten zusammenhängendem Laubwaldgebiet – sind gerade sterbende und tote Bäume die Grundlage für eine außergewöhnliche Artenvielfalt. Das Totholz darf langsam verrotten und bietet Lebensraum für zahllose Insekten, für bedrohte Käfer, für vielfältige Pilze und seltene Moose. 

30 verschiedene Laubbaumarten stehen in enger Konkurrenz und streben zum Licht. Die Buche dominiert alle. Nach der Eiszeit breiteten sich über ganz Europa Buchenurwälder aus. Heute gibt es nur noch kleine Überbleibsel davon, wie den Nationalpark Hainich in Thüringen. Deshalb gehört er auch zum UNESCO-Weltnaturerbe. Weitgehend ungestört von menschlicher Nutzung sind hier 25 Orchideenarten und auch die scheuen Wildkatzen zu entdecken. Dachse und Füchse haben sich im Kalksteinboden ihre Höhlen gegraben. In Baumhöhlen brüten Spechte und Waldkäuze. Im Hanich kann beobachtet werden, wie Buchenurwälder wachsen. 

Im Innern, aber auch am Rande. Der Kindel, ein ehemaliger Truppenübungsplatz am Waldrand, wird von Schlehen-Weißdorn-Gebüschen erobert und legt die Grundlage für eine Wiederbewaldung. Zunächst noch Heimstatt für Frösche, Kröten und seltene Neuntöter, wächst hier langsam der neue Urwald nach.

Die Naturfilmer Frank und Sylvia Koschewski kommen mit faszinierenden Zeitraffern sowie außergewöhnlichen Nah- und Flugaufnahmen den Bewohnern und dem Kreislauf des Buchenurwaldes auf die Spur und zeigen, wie ein Wald zum Urwald wird.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3029748">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Moldawien - ein Land im Wandel</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3357623</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3357623</guid>
<pubDate>Sun, 14 Jun 2026 09:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:5db344cf6099f1e4?w=448&ch=aed0fe10980f1456"></img><br/>In Butuceni wird einmal jährlich ein Open-Air Opernfestival veranstaltet. Anatolie Botnaru hat das Event auf die Beine gestellt. Der Film erzählt von seiner Geschichte und der einzigartigen Tradition Moldawiens.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3357623">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Kräuterwelten Indiens</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3318793</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3318793</guid>
<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 09:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:c7f5008ba12baca4?w=448&ch=7fd7c9232d278b66"></img><br/>In kaum einem anderen Land der Welt durchdringen Kräuter den Alltag der Menschen wie in Indien. Vom tropisch grünen Süden bis in die Berge des nordindischen Himalaya lassen Kräuter Räucherstäbchen duften, aromatisieren Seifen und würzen die Küche. Vor allem aber heilen sie. 6000 Pflanzenarten werden in Indien genutzt, die meisten wachsen wild - und werden knapp. 

Denn auf dem Subkontinent mit seinen 1,3 Milliarden Bewohnern steigt der Bedarf an Pflanzenmedizin stetig und die wachsende Mittelschicht verlangt zudem nach Kosmetika auf Kräuterbasis. Als Folge sind manche Kräuter bereits selten, einige bereits ganz verschwunden. Die meisten der Kräuter Indiens werden wild gesammelt. Erst langsam beginnt man mit dem Anbau. 

Vor allem die ländliche Bevölkerung Indiens braucht günstige, verträgliche Arznei, Arznei auf Kräuterbasis. In Kerala zeigt der Film einen Familienbetrieb, der Pflanzenheilmittel in Handarbeit für den lokalen Markt herstellt, und hoch oben im Himalaya beobachten wir einen Dorfheiler bei der Arbeit. 5000 Jahre alt ist die Wissenschaft der ayurvedischen Medizin. Heute erfährt die alte Heilkunst einen Boom, nicht nur in Indien. In der Altstadt Delhis zeigt der Film einen Großhändler, der den weltweit rasant wachsenden Kräutermarkt bedient und wir blicken in die Labore des weltweit größten Herstellers ayurvedischer Medikamente. In Kerala lernen wir die Ärztin einer kleinen Ayurvedaklinik kennen und in Nordindien steigen wir mit einer Studentin der tibetischen Medizin in die Berge, wo sie sich auf einen Test in Kräuterkunde vorbereitet. 

Der Film zeigt eine Welt der Kräuter im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne und stellt die Menschen vor, die mit und von Kräutern leben. Sie stehen im sich schnell wandelnden Indien vor der Herausforderung, dass die Nachfrage an Kräutern zunehmend das Angebot übersteigt. Heiler und Händler, Patienten und Ärzte sind darauf angewiesen, dass es Indien gelingt, seine Vielfalt an Kräutern zu bewahren.

Brahmi, der indische Wassernabel regt den Geist an und beugt Depressionen vor. Tulsi, Heiliges Basilikum, hilft bei so vielen Krankheiten, dass es in Indien auch „das Unvergleichliche“ heißt. Und der indische Baldrian, der nur im Hochgebirge wächst, bringt innere Ruhe.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3318793">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Dieterich Buxtehude "Membra Jesu nostri"</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3297871</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3297871</guid>
<pubDate>Mon, 24 Nov 2025 00:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:ab579edb2de252df?w=448&ch=4544c617cd7d5d20"></img><br/>Dieterich Buxtehude war seinerzeit ein Star unter den deutschen Komponisten. Der junge Johann Sebastian Bach lief 300 Kilometer zu Fuß, um ihn in Lübeck zu besuchen und war von Buxtehudes Orgelspiel und dessen Tonsatzkunst so überwältigt, dass er das Ende seiner Beurlaubung vergaß. Auch andere Musiker wie Händel und Mattheson hatten sich schon auf die Reise nach Lübeck gemacht zu dem, der als die größte Kapazität der Musik im Norden Deutschlands und im ganzen Ostseeraum galt. 

Das bedeutendste oratorische Werk Buxtehudes war seine Passionsmusik für den Karfreitag des Jahres 1680. "Membra Jesu Nostri patientis sanctissima" lautet der ausführliche Titel von Dieterich Buxtehudes Passionsmusik - zu Deutsch: "Die allerheiligsten Gliedmaßen unseres leidenden Jesus". Der siebenteilige Kantatenzyklus ist eine musikalische Betrachtung der verwundeten Glieder Christi am Kreuz: Füße, Knie, Hände, Seite, Brust, Herz und Gesicht. Leidensmystik, die Liebe zu Jesu und die damit verbundene Todessehnsucht sind Ideale des Frühpietismus. Die Dichtung entsprach dem Frömmigkeitsgefühl des 17. Jahrhunderts und dem Glauben an die heilsbringende Kraft der Wunden Jesu. Nach den schmerzvollen Betrachtungen findet das Werk einen unerwarteten, fast freudigen Abschluss in der Gewissheit der Erlösung.

Ensemble Polyharmonique 
Cellini Consort
Musikalische Leitung: Alexander Schneider

Aufzeichnung vom Festival Alte Musik Zürich in der Kirche St. Peter Zürich vom 17.03.2023<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3297871">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Bärland</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3297867</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3297867</guid>
<pubDate>Sun, 23 Nov 2025 09:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:2051fd2656001fd8?w=448&ch=16fac42b6a9fbca8"></img><br/>Entlang der pazifischen Küsten Nordasiens leben die meisten Bären auf der Erde. Braunbären, Eisbären und Kragenbären. In einer Welt aktiver Vulkane, stürmischer Kaltsteppen und nordischer Urwälder liegt ihr "Bärland". Sie gelten als Herrscher dieser Wildnis. Doch um sie herum walten Mächte, die größer sind. 

Im Norden warten die Eisbären auf Packeis. Doch in diesem Jahr gefriert das Meerwasser nicht. Damit fehlt der "Kitt", der Schollen und Eisberge zusammenschweißt und den Eisbären die Jagd auf Robben ermöglicht. In ihrer Not suchen sie Nahrung in verlassenen Siedlungen. 

Ein riesiger Vulkansee ist das Ziel zahlloser Braunbären. Sie warten nach den Monaten der Winterruhe auf die Rotlachse, die aus dem Meer heraufkommen. Ein Tsunami von Fischkörpern ergießt sich in den See und das große Fressen beginnt. Ein Naturwunder, verantwortlich für die höchste Bärendichte auf unserer Erde. Aber wenn die Lachsflut zu früh endet oder ausbleibt, wird auf die eigenen Artgenossen Jagd gemacht. Gerade für junge Bären ist das Überleben nie sicher. 

In den Urwäldern an der Südküste "Bärlands" herrscht eher Überfluss. Doch Kragenbären müssen auf der Hut sein. Tiger und Leoparden bestimmen hier die Reviere und den Gang der Dinge. Dafür nutzen sie ein Kommunikations-System aus Gerüchen. Baumstämme sind die "Funkmasten", die von allen Bewohnern gezielt markiert und ihre Botschaften schnuppernd dekodiert werden. 

Die Naturdoku wirft erstmalig einen Blick auf die drei Bärenarten in ihren benachbarten Lebensräumen und zeigt, wie dort die Räder der Natur ineinandergreifen und sich ihr Lauf verändert.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3297867">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Die Reise der Kraniche - Flug ohne Grenzen</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3259010</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3259010</guid>
<pubDate>Sun, 20 Jul 2025 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:8cd4f12299733c68?w=448&ch=3a6845f384dc35e4"></img><br/>Zwei Mal im Jahr ziehen riesige Schwärme von Grauen Kranichen über Deutschland hinweg. Die in Formation fliegenden Vögel sind auf dem Weg in ihr Winter- oder Sommerquartier. Doch wo fliegen sie hin? Wir folgen ihnen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3259010">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Wildes Marokko - Der goldene Süden (2)</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3220559</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3220559</guid>
<pubDate>Sat, 22 Mar 2025 13:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:cab5d97bc2851267?w=448&ch=ed970d802f668fed"></img><br/>Der Nordwesten Afrikas ist gefangen. Im Süden und Osten von der größten Sandwüste der Erde, im Westen vom Atlantik und im Norden vom Mittelmeer. Dieser Einschluss in Verbindung mit drei großen Gebirgsketten, die den Regen fangen, schuf ein breites Spektrum an Lebensräumen. Durch den Hohen Atlas wird Marokko in zwei Lebensräume für Tiere und Pflanzen unterteilt. Der Gebirgszug ist natürliche Barriere und Klimascheide zwischen dem feuchteren Nord- und dem wüstenhaften Südmarokko. Der Hohe Atlas ist Lebensvernichter und -spender zugleich. Seine Gipfelregionen fangen die Wolken nach Süden hin ab und bilden damit das Tor zur Sahara. Doch die Niederschläge sammeln sich über das Jahr als Sickerwasser oder Schnee, um dann dosiert nach Süden in die Wüste geschickt zu werden und dort Oasen spezialisierten Lebens zu bewässern. 

Viele Wüstenbewohner haben sich über die Jahrmillionen spezialisiert, sich Trockenheit und Hitze angepasst. Sogar Säugetiere wie der Wüstenfuchs können so die unwirtlichsten Lebensräume besiedeln. Er muss fast nie trinken, über seine riesigen Ohren leitet er die Tageshitze ab, seine behaarten Pfoten erlauben ihm die Fortbewegung über glühenden Sand. Silberameisen haben feinste Härchen, über die sie das Sonnenlicht reflektieren. Hitzeschutzproteine machen eine Körpertemperatur von 54°C möglich. Die Hautpigmente der Dornschwanzagame ändern sich je nach Sonnenstand. So kann sie Hitze entweder reflektieren oder aufnehmen. Sandratten haben sich auf wasserspeichernde Pflanzen als Nahrung spezialisiert, so müssen auch sie nie trinken. 

Fast allen Wüstenbewohnern ist gemeinsam, dass sie die Nacht zum Tag machen. Wüstenhornvipern gehen auf die Suche nach Springmäusen, ein Afrikanischer Wüstenigel ist auf der Suche nach Walzenspinnen. Stachelschweine graben im Savannengrund nach Knollen und Wurzeln. 

Während der letzten Eiszeit war der Süden Marokkos wasserreich. Die Hinterlassenschaften der mächtigen Flussläufe prägen heute das Landschaftsbild: die Wadis - ausgetrocknete Flusstäler einer längst vergangenen Zeit. In den Höhlen ihrer ausgewaschenen Geröllhänge haben Afrikanische Goldwölfe ihr Zuhause. Doch manchmal kommt der Regen. Dann füllen sich diese vertrockneten Bachläufe und Lagunen. Sie werden Rastplatz für Zug- und Standvögel wie Flamingos oder Rostgänse. Die Wüste blüht während eines kurzen Zeitfensters. Dann muss alles ganz schnell gehen. Vogelküken müssen aufgezogen werden, Amphibien müssen sich verwandeln. Der Süden Marokkos stellt die Tier- und Pflanzenwelt vor große Herausforderungen, doch die Evolution hält erstaunliche Antworten bereit.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3220559">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Die Holzschnitzer von Konjic</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3208138</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3208138</guid>
<pubDate>Sun, 16 Feb 2025 09:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:f93e7ad0ace6cb8b?w=448&ch=6570a4996e9e014a"></img><br/>Holz ist mehr als der Grundstoff ihres Handwerks. Es ist ihre Zukunft. Die Holzschnitzer von Konjic sind berühmt für ihre kunstvoll verzierten Möbel. Sie haben den Ort über die Grenzen der Heimat hinweg berühmt gemacht. Die Stadt an der Neretva ist eine der ältesten und bezauberndsten von Bosnien-Herzegowina. Etwa 60 Kilometer südlich von Sarajevo. Umgeben von dichten Wäldern. Hier bewahrt Familie Niksic die Tradition der Holzschnitzkunst schon in der 4.Generation. 

Ihre außergewöhnliche Geschichte erzählt vom Geschick, dem Schmerz und der Leidenschaft, der alten Kunst eine Zukunft zu geben. Sie beginnt vor fast einem Jahrhundert mit Gano Niksic, der als Holzschnitzer die Technik verbessert. Sein Können gibt er an seinen Sohn weiter, der ein Unternehmen für Luxusmöbel aus Holz gründet. Ihr Markenzeichen ist die Holzschnitzkunst. Einige dieser kostbaren Stücke können heute noch in Museen bewundert werden. 

Die Niksic´s manövrierten das alte Handwerk durch gesellschaftliche Umbrüche und Kriege und bewahrten es vor dem Untergang. Heute sind es Orhan und Adem Niksic, die das Unternehmen führen. 2015 haben sie es vom Vater übernommen, investiert und einen modernen Betrieb geschaffen, den sie "Zanat" - kurz Handwerk nannten. Markenzeichen ihrer modernen Möbeldesignkollektionen ist noch immer die Holzschnitzkunst. 

Wie es Familie Niksic gelingt, die alten Traditionen nicht nur in der eigenen Familie zu bewahren, sondern auch junge Holzschnitzerinnen wie die 23-jährige Jasmina Memic für das Handwerk zu begeistern, davon erzählt dieser Film.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3208138">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Das Geheimnis des Pust - Karneval in den Julischen Alpen</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3205477</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3205477</guid>
<pubDate>Sun, 09 Feb 2025 09:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:6f82ea61c9f15624?w=448&ch=06e661706b054f71"></img><br/>Einmal im Jahr, immer im Februar, ist es vorbei mit der Ruhe in dem slowenischen Dorf Drežnica. Dann jagen Furcht einflößende Gestalten durch die schmalen Gassen, bedrohlich und geheimnisvoll. Jung und Alt, brave Katholiken und Sünder kommen am Samstag vor Fastnacht zusammen, um den Pust zu feiern - ihren Karneval. 

Das Fest ist der Höhepunkt des Jahres und Sinnbild einer von vielfältigen Einflüssen geprägten Lebensweise und Kultur in diesem Landstrich Sloweniens. Drežnica ist ein kleines Dorf mit knapp 600 Einwohnern in einem stillen Tal der Julischen Alpen. Die Wallfahrtskirche auf dem Hügel kündet von der Ordnung im Dorf. Über Generationen haben seine Bewohner trotzdem manche heidnischen Bräuche bewahrt, erst vor der Allmacht der Katholischen Kirche, später vor Diktaturen und Zeitgeist. 

Gelungen ist es ihnen vor allem, weil viele Rituale des Festes im Geheimen vorbereitet wurden. So halten es die Einwohner von Drežnica bis heute. Noch immer liegt die gesamte Verantwortung für den Pust bei den Junggesellen. In diesem Jahr 20 unverheiratete junge Männer, die alle über 18 Jahre alt sind und aus Drežnica stammen. Streng geheim verteilen sie die Rollen und Masken. Die Bewohner des Ortes können nur raten, wer sich unter der Maske des Hässlichen verbirgt oder als schöne Frau im Karnevalsumzug glänzt. 

Der Film von Galina Breitkreuz erzählt poetisch und bildstark, wie die Menschen von Drežnica ihre alten Traditionen erfolgreich in die Gegenwart transformieren. Und wie der geheimnisvolle Pust lebendig bleibt, obwohl er in der Fastnacht verbrannt wird.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3205477">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Die Lotosweberinnen vom Inlesee</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3202925</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3202925</guid>
<pubDate>Sun, 02 Feb 2025 09:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:ab82987d46cf6ba3?w=448&ch=f8898198e84e5867"></img><br/>Lotospflanzen gedeihen bestens im Inlesee in Myanmar. Blüte und Blätter gelten als mythische Symbole für Erleuchtung und Reinheit. Der Legende nach wurde Buddha in einer Lotosblüte geboren. Aung Naing Saw erntet nur die daumendicken Stängel. Sie sind von mikrofeinen, elastischen Fasern durchzogen, die per Hand zu einem Garn verrollt und anschließend zum teuersten Textil der Welt verwoben werden. Früher war der Stoff ausschließlich von religiösem Wert und wurde buddhistischen Mönchen gespendet. Heute wird auf den hölzernen Webstühlen auch für den internationalen Modemarkt produziert. 

In Khiang Khan, im Süden des 120 km2 großen Inlesees, leben die Menschen in Pfahlbauten auf dem Wasser. Ob zum Nachbarn, zum nächsten Markt, zur Schule oder zur Arbeit - ohne die flachen Langboote geht gar nichts! Der See bietet ideale Bedingungen für Fischerei und Landwirtschaft. Auf schwimmenden Gärten wird Gemüseanbau betrieben. 

Seit den 1920er Jahren weben Frauen am Inlesee Lotosstoff, nur sie und nur hier. Was einst zu religiösen Zwecken hergestellt wurde und nur wenige ernährte, hat sich durch die Öffnung Myanmars in den letzten Jahren zu einem Wirtschaftszweig entwickelt, von dem viele Familien existieren können. Dabei haben sich aber auch das Leben der Frauen und das Handwerk der Lotosweberei verändert. Nicht zuletzt werden dadurch das Ökosystem und die natürliche Ressource "Lotos" gefährdet.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3202925">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Marokko - Ein Königreich zwischen Meer und Wüste</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3200346</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3200346</guid>
<pubDate>Sun, 26 Jan 2025 09:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:ef6f6e681817ac91?w=448&ch=b4e46b8b87cdc5a3"></img><br/>Marokko ist ein Rausch für die Sinne: Marrakeschs Märkte mit ihren bunten Farben, unberührte Küsten von wilder Schönheit und Leben in Lehmbauten wie vor Hunderten von Jahren. Das nordafrikanische Königreich entdeckt aber auch immer mehr die Moderne. Im farbenfrohen Souk von Marrakesch ist Zakaria Bendriouich der bunteste Vogel. Nach dem Verlust einer Niere muss er immer viel Wasser trinken. Und da die Plastikkanister so hässlich sind, kam er auf eine Idee: Warum nicht das Plastik stilvoll einkleiden? So wurde er zum avantgardistischen Taschen-Designer. 

Das Fischerdorf Imsouane im südwestlichen Teil der Atlantikküste hat es vom Geheimtipp für Wellenreiter zum marokkanischen Mekka des Wassersports gebracht, weil dort eine 600 Meter lange Welle endloses Vergnügen bereitet, wenn man surfen kann. Immer häufiger stehen auch Frauen auf den Brettern, dank Meryem El Gardoum, einer jungen Berberin. Die mehrfache Meisterin unterrichtet vorzugsweise Mädchen und Frauen und zeigt ihnen, wie man gekonnt und sicher auf dem langen Brett durch die Brandung gleitet. 

Im Landesinneren des Königreichs fährt man durch atemberaubende Canyon-Schluchten. Hier leben Menschen noch traditionell in aus Lehm gebauten Kasbahs, und als Transportmittel dient der Esel. Nur wenige Kilometer weiter schreitet das Land mit großen Schritten Richtung Moderne, inmitten der Wüste am Hohen Atlas. Dort, wo die Sonne am längsten und intensivsten vom Himmel brennt, ist das größte Solarkraftwerk der Welt entstanden. Und auch viele Bauern setzen mittlerweile auf Photovoltaik, um unabhängig und kostengünstig grünen Strom zu generieren. Der junge Unternehmer Jaouad Ait Rabeh hilft ihnen dabei und versorgt mit seinen Solarmodulen sogar entlegenste Bergdörfer. 

In Europa gelten biologisch hergestellte Waren als modern, in Marokko wird so vielerorts schon seit 500 Jahren produziert. In der ehemaligen spanischen Residenzstadt Tétouan am Mittelmeer gibt es immer noch einige wenige Arbeitende, die ihr Leder noch so aufwendig herstellen wie ihre Vorfahren im 16. Jahrhundert: mit Mimosenrinde, Kalk und Taubenkot. So kämpft auch Hassan Bouzid gegen Konkurrenz in anderen Städten, die mit modernen, chemischen Hilfsmitteln schneller und preiswerter arbeiten können. Orientalische Tradition trifft auf neue Ideen: eine Entdeckungsreise durch ein spannendes Land im Umbruch.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3200346">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Planet der Liebe: Unter aller Augen</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3200169</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3200169</guid>
<pubDate>Sat, 25 Jan 2025 13:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:186cc5d15b0099d4?w=448&ch=32729a1a84be4ce7"></img><br/>Die erste Folge des Vierteilers steht unter dem Motto: "Unter aller Augen". In den offenen Savannen Namibias betritt ein junger Afrikanischer Strauß die große Bühne und steht nun vor dem Problem, seinen Harem behaupten zu müssen. Fünf Jahre hat es gedauert, so weit in der Rangordnung aufzusteigen. Doch damit ist es noch lange nicht getan! Er muss sich gegen weitaus erfahrenere Männchen durchsetzen und kann erst dann versuchen, mit seinem verführerischen Balztanz zu punkten. 

Bei den Grauen Riesenkängurus im Süden Australiens geht es um pure Muskelkraft, wenn die "Bodybuilder" des Tierreichs um die Gunst der Weibchen kämpfen. Doch auch schmächtigere Männchen bekommen ihre Chance - wenn sie es richtig anstellen! Manchmal reicht schon ein Duell zweier Konkurrenten als Ablenkung, um sich heimlich einem Weibchen zu nähern. 

Nur ein Nachkomme oder vielleicht sogar ein ganzer Wurf sind für eine Termitenkönigin nicht genug. In ihrem bis zu 25-jährigen Leben kann sie, gemeinsam mit ihrem König, unglaubliche 250 Millionen Termiten zeugen. Einmal im Jahr kommt es zu einem besonders spektakulären Ereignis: Wenn die Regenzeit einsetzt, bildet ein Teil der Kolonie Flügel und schwärmt aus. Doch so eine gigantische Menge an schwirrenden Insekten bleibt bei den anderen Tieren nicht unbemerkt. 

An der alljährlichen Balz der Kampfläufer in Finnland nehmen nicht alle Männchen teil. Denn einige verfolgen einen anderen Plan. Während die meisten Hähne ihr eindrucksvolles Prachtkleid tragen und sich zum Wohlgefallen der Weibchen duellieren, tarnt sich etwa ein Prozent aller Hähne als Hennen. So können sie sich völlig ungehindert und konkurrenzlos den Weibchen annähern. Damit gehören die Kampfläufer zu den seltenen "Cross-Dressern" im Tierreich! 

Wie viele andere Männchen versuchen Jagdspinnen, ihre Weibchen mit einem Brautgeschenk zu überzeugen. Doch wenn ihnen die Jagd nach geeigneten Insekten zu mühsam ist? Einige männliche Spinnen haben einen hinterhältigen Trick in petto: Sie wickeln stattdessen Blüten oder Pflanzenteile in Spinnenseide ein und präsentieren diese "Mogelpackungen" einem Weibchen. Eine Masche mit überraschendem Erfolg! 

Ob in Savannen, Graslandschaften oder Sumpfgebieten: Alle, die das Paarungsspiel unter aller Augen spielen, stehen vor den unterschiedlichsten Herausforderungen. Doch das Liebesleben der Tiere bietet zweifelsohne zahllose außergewöhnliche Facetten.

(NDR)<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3200169">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Wildes Deutschland - Das Erzgebirge</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3197792</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3197792</guid>
<pubDate>Sun, 19 Jan 2025 09:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:17e542bb13a37a5c?w=448&ch=f0b9fb8540d0bac3"></img><br/>Die Wasserspitzmaus jagt hier in Gebirgsbächen, Birkhähne balzen und der Wanderfalke nistet in Felsklüften. Das Erzgebirge bietet Lebensräume für viele Spezialisten. Blubbernde Schlammvulkane, sogenannte Mofetten, bezeugen den vulkanischen Ursprung des Gebirges. Wie auch die Basaltsäulen am Scheibenberg oder die Granitfelsen der Greifensteine, die durch tektonische Verschiebungen auf Gebirgshöhe gehoben und vom Zahn der Zeit freigelegt und geschliffen wurden. Dazwischen ein überraschender Artenreichtum in Fauna und Flora. 

In Kaltluftinseln der über 1200 Meter hohen Kammlagen gedeiht in den kurzen Sommern subarktische und alpine Vegetation. Das Bärtierchen überlebt hier sogar tiefgefroren. Der mikroskopisch kleine Achtbeiner kann Frost wie in einem "Dornröschenschlaf" überstehen. Sobald sich der Aggregatzustand des Wassers ändert, erwacht das Tier wieder zum Leben. 

Werden, Wachsen und Vergehen im Erzgebirge sind geprägt durch die Macht des Wassers. Es hat das Gestein geschliffen, Höhlen und Kerbtäler gefräst, Hochmoore entstehen lassen. Und damit eine Vielzahl an Nischen für vielfältigste natürliche Existenz: wie die Wasserspinne, die nur im Wasser lebt oder den Hochmoorgelbling, der ohne Rauschbeeren nicht existieren kann.

Der Film von Uwe Müller offenbart das Wechselspiel von Geologie und Biologie. In einem faszinierenden Gebirge, das verschiedene Naturschutzgebiete in Sachsen und Böhmen zu einem Naturpark verbindet.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3197792">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
</channel>
</rss>