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<title>Nah dran</title>
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<description><![CDATA[Nah dran: Eine Sendung von MDR.]]></description>
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<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 09:35:29 +0000</pubDate>
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<title>Berufswunsch: Nonne - Margarethe macht ernst</title>
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<pubDate>Sun, 24 May 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:b7a58a425a0be1b6?w=448&ch=3f5ee3d11d9ca543"></img><br/>Lange hat Margarethe gezögert. Ein Leben als Nonne - passt das zu ihr und ist das noch zeitgemäß? Doch immer wieder zieht es sie zu den Zisterzienserinnen in St. Marienstern in der Oberlausitz. Oft war sie hier zu Besuch. Jetzt will sie bleiben. "Wenn ich es nicht versuche, finde ich es nie heraus".

Im Februar 2013 tritt sie dem Orden bei. Probezeit als Postulantin. Ab jetzt ist alles anders. Eine Zelle ist ihre Wohnung. Gegessen wird schweigend. Sechs Gebetszeiten halten die Nonnen täglich ein. Das bedeutet extrem früh aufstehen. Ab und zu kommt sie zu spät oder singt falsch. Das ärgert sie. Sie ermahnt sich selbst, nicht zu fluchen oder durch die Klausurgänge zu rennen. Viele Regeln muss sie lernen und einhalten. Gehorsam, keusch und demütig sein. Margarethe steht ganz am Anfang eines unbekannten Weges. Manches fällt ihr schwer - aber sie will bleiben und geht einen Schritt weiter.

Im Sommer 2013 wird sie Novizin. Ein Schweigejahr beginnt. Kein Kontakt nach außen. Kein Besuch. Kein Ausgang. Ihre Mutter und Freunde kommen zum Abschied. Ein letztes Mal steigt Margarethe aufs Motorrad und dreht eine Runde im Klosterhof. Sie ist wehmütig und trotzdem überzeugt, weiter diesen Weg zu gehen. "Ich verzichte nicht auf etwas, sondern für etwas", sagt sie und läuft pünktlich zum Gebet in die Kirche. Das Alleinsein macht ihr zu schaffen. Gerade zu Weihnachten. Ist das Kloster für sie ein lebenswerter Ort - für immer? 

Margarethe hat Zweifel. Ein Leben ohne Männer, nie Mutter sein, nicht einfach mal Freunde treffen oder in den Urlaub fahren - will sie das? Schafft sie das? Margarethe, jetzt ganz in weiß gekleidet, lebt sich im Kloster und in der Ordensgemeinschaft ein. Sie stellt sich ihr eigenes Fitnessprogramm auf, freundet sich mit ihrer Novizin-Meisterin an, arbeitet im Garten und lernt Nähen. Sie redet kaum. Ihre Gebete werden intensiver. Das macht sie glücklich. Sie überlegt, die Äbtissin um die Profess zu bitten und sich fest zu binden.

Das Filmteam durfte Margarethe von den ersten Wochen im Kloster bis zur endgültigen Entscheidung begleiten. Auch während des Schweigejahres waren gelegentliche Gespräche möglich. Der Film beschreibt, wie Margarethe sich mit den neuen Lebensumständen anfreundet, wie sich ihr Glaube verändert und wie die anderen, älteren Ordensschwestern, mit der Neuen zurechtkommen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3351871">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Projekt Traumhochzeit - Der schönste Tag, ein Kraftakt</title>
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<pubDate>Sun, 17 May 2026 07:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:b070171a527f522b?w=448&ch=0b4f9c26d98bfd4d"></img><br/>Maria und Tobias liegen voll im Trend: Sie wollen heiraten und zwar richtig. Das junge Paar aus Sachsen-Anhalt will eine Traumhochzeit feiern, ein Tag wie im Märchen. Dafür planen und sparen sie seit anderthalb Jahren. Tausende Follower sehen den beiden übers Internet dabei zu. Dass ihre private Liebe zum öffentlichen Ereignis wird, macht ihnen nichts aus, im Gegenteil, die Likes spornen sie an, ihren großen Tag in Szene zu setzen.

Monatelang sucht Maria nach ihrem Traumkleid. "Da mein neuer Nachname König sein wird, will ich auch wie eine Königin aussehen", lacht die 28-Jährige. Tobias, ihr Zukünftiger, darf vorher keinen Blick darauf werfen. Da schwört Maria auf die alte Tradition, ebenso beim Strumpfband. 

Keiner muss mehr heiraten, aber immer mehr haben Lust darauf. Die Sehnsucht nach einer stabilen Bindung wächst und der Hochzeitsmarkt floriert. Wer kann, gestaltet seine Hochzeit aufwendig, glanzvoll und individuell. So wird für viele Paare der schönste Tag im Leben zum perfektionistischen Kraftakt. Die brillante Dekoration, umwerfende Brautkleider, einmalige Eheringe, abgefahrene Location - es wimmelt von Angeboten. 

Da ist es kein Wunder, wenn die Romantik im Planungsstress auf der Strecke bleibt. Kristin Dorst, Hochzeitsplanerin, kann ein Lied davon singen: "Wenn man alles perfekt haben will, ist die Gefahr groß, dass man enttäuscht wird." 

Eigentlich sollte die Kirche von diesem Hochzeitsboom profitieren, ist sie doch Spezialistin für feierliche Rituale. Aber die herkömmliche Hochzeitszeremonie ist im Wandel. Ausgefallen soll es heute sein und so sehen sich Pfarrerinnen und Pfarrer mit ungewöhnlichen Wünschen konfrontiert. 

Maria und Tobias beispielsweise wollen im reformiert-evangelischen Dom zu Halle heiraten und ihr Hund soll an der Trauung teilnehmen. Dom-Pfarrerin Dr. Jutta Noetzel ist es bei allem Verständnis wichtig, dass der kirchliche Raum nicht zur Kulisse verkommt. 

Der Film begleitet Maria und Tobias von den akribischen Vorbereitungen bis zu ihrem großen Tag. Ihre Geschichte wird ergänzt durch die Berichte von Brautausstattern und Eventplanern. Theologen und Soziologen reflektieren, was das "Projekt Traumhochzeit" über uns und unsere Zeit aussagt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3349704">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Schamanen, Hexen, neue Heiden - Die Rückkehr der alten Götter</title>
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<pubDate>Sun, 03 May 2026 07:35:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:5efa86d4b103753a?w=448&ch=e868dba28e3e5f58"></img><br/>Voenix ist Schamane und in der neuheidnischen Szene ein bekannter Typ. Er ist häufig bei Veranstaltungen in ganz Deutschland unterwegs, ist Künstler und Buchautor und betreibt einen eigenen You-Tube-Kanal. Dort veröffentlicht er Filme über Themen und Menschen aus der Heidenszene. 

Heiden glauben an viele Götter, und sie berufen sich auf die Religionen alter Kulturen wie zum Beispiel die nordische Götterwelt. Auf der Suche nach Sinn und Orientierung interessiert sich eine wachsende Zahl von Menschen für diese alten Mythen und Riten. Sie sehen im Neuheidentum eine Alternative zur modernen, auf Konsum ausgerichteten Lebensweise. Eine Religion, die sie als naturverbundener, geheimnisvoller und sinnlicher empfinden als etwa das Angebot der klassischen Kirchen.

Auch Voenix, der mit bürgerlichem Namen Thomas Vömel heißt, war das Christentum zu hierarchisch. Am Heidentum fasziniert ihn die Freiheit: Ein Glaube, der auskommt ohne feste Strukturen oder eine starre Lehre, in dem man seine spirituellen Bedürfnisse individuell leben kann und gleichzeitig die Natur und Traditionen der Vorfahren achtet.

Die neuen Heiden bilden keine einheitliche Gemeinschaft. Es gibt viele kleine Gruppen, die meist unabhängig voneinander ihre Vorstellung von Heidentum leben. Eine bunte Mischung, zu der moderne Hexen, Druiden, Schamanen oder Magier zählen. Aber neuheidnische Gruppen haben mit einem zweifelhaften Ruf zu kämpfen: Sie gelten vielen als rechte Esoteriker.

Die Literaturwissenschaftlerin Stefanie von Schnurbein hat die Heidenszene 30 Jahre lang intensiv erforscht. Sie zeigt, dass das heutige Heidentum zwar letztlich aus der völkischen Szene des frühen 20. Jahrhunderts entstanden ist. Noch heute sind einige der Gruppen tief in der rechten Szene verankert. Aber sie beobachtet auch, dass sich viele Heiden intensiv mit den Altlasten ihrer Religion auseinandersetzen und sich glaubhaft von Rechts abgrenzen.

Luna ist 18 Jahre alt und gerade als jüngstes Mitglied in den Eldaring aufgenommen worden, eine der größten Heidnischen Gruppen in Deutschland. Am Eldaring schätzt sie die Offenheit und Diversität der Gruppe: Jeder werde hier so akzeptiert, wie er/sie ist. Für Luna gehört die Regenbogenflagge genau so zu heidnischen Ritualen wie Met-Horn und Götterfiguren.

Gudrun Pannier alias Sinmara fand zum Heidentum, weil sie sich nach Abschluss ihres Theologiestudiums in der christlichen Kirche nicht mehr zuhause fühlte. Nach einigen Jahren ohne religiöse Betätigung stieß sie eines Tages auf das Heidentum. Dort fand sie ein Umfeld für ihr Interesse an Spiritualität und Mystik. Sie praktizierte verschiedene heidnische Strömungen und lebt heute als Druidin. Darüber hinaus engagiert sie sich religionspolitisch. Sinmara vertritt unter anderem die Heiden bei der 'Langen Nacht der Religionen' in Berlin und setzt sich sich für eine Anerkennung der Heiden als Religionsgemeinschaft ein.

Die Dokumentation von Alexander Bartsch und Peter Podjavorsek gibt einen Einblick in eine schillern<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3345677">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Said - mein neues Leben in Sachsen</title>
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<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 07:35:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:ca725034b97cd1ff?w=448&ch=e85df4d1218503fb"></img><br/>Mehr als die Hälfte der Geflüchteten, die seit 2015 nach Sachsen kamen, sind längst weitergezogen. Bessere Jobaussichten in anderen Bundesländern und die verbreitete Gewalt von rechts in Sachsen sind die Beweggründe. 

Wie geht es denen, die bleiben? Wie lebt es sich als Geflüchteter in Sachsen? Um diese Frage zu beantworten, begleiteten die Filmemacher Nina Mair und Robert Jahn den jungen Afghanen Said ein Jahr durch sein neues Leben in Sachsen.

Said ist erst 18 Jahre, aber er will sich dem Hass nicht beugen. Der junge Afghane lebt in Pirna bei Dresden. Freital und Heidenau sind nicht weit. Gefahr und Hass gehören auch für Said zum Alltag. Kraft um durchzuhalten, findet er bei Imke, seiner neuen deutschen "Mama". Zu seinen leiblichen Eltern hat Said keinen Kontakt mehr. Der Vater ist tot, die Mutter lebt als Illegale irgendwo im Iran. Nach Europa kam er allein. 

In Sachsen engagiert sich Said in einer Theatergruppe. Gemeinsam mit anderen sächsischen und afghanischen Jugendliche tourt Said durch Dresden und Umgebung, ihr Thema ist "Willkommen Flucht". Auch für die Theaterarbeit werden Said und die anderen angegriffen. Und bei einer Demo in Freital erlebt Said Wut und Hass der Rechten hautnah. Doch Said gibt nicht auf. Er kämpft sich durch sein Asylverfahren und schafft den Sprung in eine Tischlerausbildung. 

Fast immer an seiner Seite ist Imke. Für Saids Ersatzmama ist es Lebensaufgabe anderen zu helfen. Sie selbst wurde in Pirna geboren, aber ihr Vater kam nach dem zweiten Weltkrieg als Flüchtling nach Sachsen. Sein Lebensmotto nach der Flucht: die eigene Tür für Fremde immer offen halten. Und das lebt auch Imke. Ohne Imkes offene Arme hätte Said den Neuanfang in Sachsen nicht geschafft. Und für Said ist klar: Seine Zukunft liegt in Sachsen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3341728">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Miss Germany und der liebe Gott</title>
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<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 07:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:3e6e785f5fa1829a?w=448&ch=c88b2a4444e48707"></img><br/>Bundestag und Talkrunden statt Laufsteg und Fotoshooting. Die Ideale der Miss Germany haben ein neues Maß bekommen. Vor allem auf die innere Schönheit kommt es an. Und da punkten gesellschaftliches und soziales Engagement der jungen Frauen. Im März 2023 hat sich Kira Geiss aus Magdeburg durchgesetzt. Die Mission der 21-Jährigen sind Jugendarbeit, Generation Z, der richtige Umgang mit den sozialen Medien und der liebe Gott. 

Noch vor wenigen Jahren sah Kiras Leben anders aus. Als Teenager ist ihr die Clique wichtig. Manche trinken Alkohol, nehmen Drogen - eine aufregende Zeit für Kira. Doch dann ändert sich ihr Weg. Sie trifft auf Menschen einer christlichen Jugendgemeinde. Kira findet neue Freunde, engagiert sich, bekennt sich und studiert schließlich an einer Evangelischen Fachschule. 

Dann stellt sich die bekennende Christin einer ungewöhnlichen Herausforderung. Mit ihren neuen Idealen will sie Miss Germany werden - und schafft es. Wieder eine neue Herausforderung. Der Titel verändert ihr Leben. Sie pausiert mit ihrem Studium zur evangelischen Gemeindepädagogin und tourt durch Deutschland. Kira Geiss ist jetzt eine "Person der Öffentlichkeit", eine bekannte Frau. Ihr Konterfei strahlt auf Illustrierten im TV, Web und sie wird zur gefragten Speakerin. Fremde Menschen sprechen sie an, möchten ein Autogramm oder ein Selfie mit ihr machen. Ihr Leben ist turbulent, sie ist Teil des Bündnis für die junge Generation von Familienministerin Lisa Paus, spricht im Bundestag über Jugendarbeit und Social-Media-Sucht oder tritt in Talk-Shows und bei einem Glaubensfestival auf. Ihre Erlebnisse teilt sie im Netz mit ihren Followerinnen und Followern. 

Doch trotz des scheinbar glamourösen Lebens, sind der jungen Frau zwei Dinge sehr wichtig: Ruhe, Handy-Auszeit und ihre christliche Gemeinde in Magdeburg. Die hat sie vor einigen Jahren mit aufgebaut, hier ist ihre "base", wie sie es nennt und hier geben ihr Freunde Feedback, ob sie sich durch die neue Aufgabe verändert. Was nach der Zeit als Miss Germany kommt, ob sie weiter studieren wird, das weiß sie noch nicht. Es bieten sich fast täglich neue Möglichkeiten. Aber Kira Geiss vertraut darauf, dass Gott ihr den zukünftigen Weg zeigt, denn das hat er ja schon einmal getan.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3339689">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Unser letzter Freund - Der Tod</title>
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<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 07:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:9312165fa44f73b7?w=448&ch=0f9633e1e254bab4"></img><br/>Es liegt in der Natur des Menschen, den Tod zu fürchten. Tod verursacht Schmerz und Traurigkeit, doch gleichzeitig verleiht er unserem Leben Wert. Warum also zelebrieren wir den Tod und die Vergänglichkeit nicht? 

Margarete Jürges und Edgar Krey, beide über 90 Jahre alt, sprechen über Vergänglichkeit, Leben, das Sterben und ihren nahen Tod. Im Gegensatz dazu stehen die Rooftopper Ordeuz und Leondowzky, zwei junge Menschen, die den Tod in schwindelerregender Höhe und ohne Sicherung herausfordern. Dazwischen befindet sich Maren Konn, die sich mit Butoh, einem japanischen Ausdruckstanz, dem Tod auf künstlerische und spirituelle Weise nähert. 

Der Film zeigt, dass die Akzeptanz des Todes zu einem erfüllteren Leben beitragen kann.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3337449">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Wie wohnst du? Fragt Ingmar Stadelmann</title>
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<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 22:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:0810d45a9a3f1e3a?w=448&ch=4e8f9c90a8470b77"></img><br/>Wie und wo Menschen in Deutschland wohnen, hat für einen großen Teil der Bevölkerung den höchsten Stellenwert, weit vor Urlaub, Freizeit und dem früheren Liebling, dem Auto. Aber steigende Mieten, Wohnraumknappheit in den Ballungsräumen und nur knapp 32 Prozent Immobilieneigentum machen es nicht leicht, sich die passende Wohnsituation in Mitteldeutschland zu realisieren.

Der Moderator und Comedian Ingmar Stadelmann vergleicht die Mietsituationen in seiner Heimatstadt Salzwedel in Sachsen-Anhalt mit Dresden, der Landeshauptstadt von Sachsen. Und wie nicht anders zu erwarten, bezahlt man in der Metropole natürlich deutlich mehr als in dem hübschen Städtchen im Altmarkkreis. 

Salzwedel ist übrigens die Stadt in Deutschland, die am weitesten von der Autobahn entfernt ist. Trotz allem ist der Koch Jan wieder zurück in die Heimat gezogen, weil er hier eine tolle sanierte Wohnung für kleines Geld bekommen hat. Und selbst in Dresden muss man nicht unbedingt im Plattenbau leben, Genossenschaftswohnungen können eine bezahlbarere Alternative sein. 

Ingmar Stadelmann gibt in "Wie wohnst du?" eine Stichprobe aus der Wohnwirklichkeit der Menschen in Mitteldeutschland und spricht mit ihnen über Geld, Wünsche und Heimat. Fazit: Wer eine bezahlbare Wohnung hat, egal ob in Dresden oder Salzwedel, der sollte sie behalten. Vor allem in den Metropolen ist bezahlbarer Wohnraum kaum zu finden. Dort wird das Recht auf Wohnen immer mehr ein Luxus für Wenige.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3334994">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Nicht gesellschaftsfähig – Alltag mit psychischen Belastungen (2/2)</title>
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<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 22:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:29e882a7f0147406?w=448&ch=0f752eb4632adaf7"></img><br/>Vier Menschen, vier psychische Belastungen: In der zweiteiligen Doku erzählen Anna, Zoë, Nicholas und Anne , wie es sich anfühlt, mit einer Depression, einer Angst-, einer Essstörung oder mit Borderline leben zu müssen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3326316">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Schönes, schweres Erbe</title>
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<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 07:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:dddb2282f9fd5c9a?w=448&ch=f6cde51e84cfcdce"></img><br/>Alexander und Stefan Knappe müssen eine Entscheidung treffen. Vor zwei Jahren starb ihr Vater Mario Kahl, ein erfolgreicher Stunt- und Horseman. Wie es mit seinem Hof, den Pferden, den Engagements weitergehen soll, hängt von den Söhnen ab. Werden sie das Erbe annehmen? 

Zeit, Kraft und Geld, aber vor allem Herzblut steckt in dem Lebenswerk von Mario Kahl. Er musste Niederlagen verkraften und hat viele Erfolge gefeiert - sein ganzes Leben dem Beruf gewidmet. Seine Söhne sind mit all dem aufgewachsen und nun stellt sich die Frage: Alles weiterführen oder lieber Abschied nehmen? 
Alexander und Stefan haben sich Zeit genommen und lange überlegt. Nun steht fest: Die Brüder möchten mit dem Erbe ihre eigene Stuntfirma gründen. Ihr Entschluss verspricht Abenteuer, aber birgt auch Risiken und große Verantwortung. Unterstützung bekommen sie im Freundeskreis und von der Familie. Stefans Frau Juliane führt mit der Gastwirtschaft ihres Vaters selbst ein Familienunternehmen fort. 

Die nächste Generation steht vor zahlreichen Aufgaben. Das Erbe annehmen und ein Familienunternehmen weiterführen, das ist - besonders in Zeiten der Pandemie - ein schönes, aber auch schweres Erbe. Die Reportage begleitet Stefan, Alex und Juliane ein halbes Jahr lang auf ihrem Weg.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3310476">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Frei, Fromm, Erzgebirge - Expedition ins Weihnachtsland</title>
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<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 22:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:da1362746ebdeea8?w=448&ch=89a7b325ff3d5277"></img><br/>Das Erzgebirge: Bekannt durch schroffe Landschaft und Weihnachtszauber, geprägt von tiefer Frömmigkeit. Die Menschen im Erzgebirge leben nicht nur von ihren vielgepriesenen Traditionen. Ihr Erbe sind fester Glauben und eine ganz eigene Frömmigkeit. So gehören zum lieben Gott ganz selbstverständlich Weihnachtsberge, Räucherkerzen, Schwibbögen und natürlich Stollen. Aber auch die Mettenschicht, die Heilige Barbara und die geschnitzten Krippenfiguren in allen Größen. 

Zusammen mit diesen Traditionen hat über Jahrhunderte das Selbstbild vieler christlicher Familien überdauert. Charismatisch, konservativ - offen und modern - so bunt spiegelt sich das Bild des Glaubens in dieser Region. 

Eine Expedition durch die weihnachtlich geschmückten Dörfer und durch eine vielschichtige Glaubenswelt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3304173">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Schamanen, Hexen, neue Heiden - Die Rückkehr der alten Götter</title>
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<pubDate>Sun, 02 Nov 2025 07:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:be4a300cdc71493a?w=448&ch=e868dba28e3e5f58"></img><br/>Voenix ist Schamane und in der neuheidnischen Szene ein bekannter Typ. Er ist häufig bei Veranstaltungen in ganz Deutschland unterwegs, ist Künstler und Buchautor und betreibt einen eigenen You-Tube-Kanal. Dort veröffentlicht er Filme über Themen und Menschen aus der Heidenszene. 

Heiden glauben an viele Götter, und sie berufen sich auf die Religionen alter Kulturen wie zum Beispiel die nordische Götterwelt. Auf der Suche nach Sinn und Orientierung interessiert sich eine wachsende Zahl von Menschen für diese alten Mythen und Riten. Sie sehen im Neuheidentum eine Alternative zur modernen, auf Konsum ausgerichteten Lebensweise. Eine Religion, die sie als naturverbundener, geheimnisvoller und sinnlicher empfinden als etwa das Angebot der klassischen Kirchen.

Auch Voenix, der mit bürgerlichem Namen Thomas Vömel heißt, war das Christentum zu hierarchisch. Am Heidentum fasziniert ihn die Freiheit: Ein Glaube, der auskommt ohne feste Strukturen oder eine starre Lehre, in dem man seine spirituellen Bedürfnisse individuell leben kann und gleichzeitig die Natur und Traditionen der Vorfahren achtet.

Die neuen Heiden bilden keine einheitliche Gemeinschaft. Es gibt viele kleine Gruppen, die meist unabhängig voneinander ihre Vorstellung von Heidentum leben. Eine bunte Mischung, zu der moderne Hexen, Druiden, Schamanen oder Magier zählen. Aber neuheidnische Gruppen haben mit einem zweifelhaften Ruf zu kämpfen: Sie gelten vielen als rechte Esoteriker.

Die Literaturwissenschaftlerin Stefanie von Schnurbein hat die Heidenszene 30 Jahre lang intensiv erforscht. Sie zeigt, dass das heutige Heidentum zwar letztlich aus der völkischen Szene des frühen 20. Jahrhunderts entstanden ist. Noch heute sind einige der Gruppen tief in der rechten Szene verankert. Aber sie beobachtet auch, dass sich viele Heiden intensiv mit den Altlasten ihrer Religion auseinandersetzen und sich glaubhaft von Rechts abgrenzen.

Luna ist 18 Jahre alt und gerade als jüngstes Mitglied in den Eldaring aufgenommen worden, eine der größten Heidnischen Gruppen in Deutschland. Am Eldaring schätzt sie die Offenheit und Diversität der Gruppe: Jeder werde hier so akzeptiert, wie er/sie ist. Für Luna gehört die Regenbogenflagge genau so zu heidnischen Ritualen wie Met-Horn und Götterfiguren.

Gudrun Pannier alias Sinmara fand zum Heidentum, weil sie sich nach Abschluss ihres Theologiestudiums in der christlichen Kirche nicht mehr zuhause fühlte. Nach einigen Jahren ohne religiöse Betätigung stieß sie eines Tages auf das Heidentum. Dort fand sie ein Umfeld für ihr Interesse an Spiritualität und Mystik. Sie praktizierte verschiedene heidnische Strömungen und lebt heute als Druidin. Darüber hinaus engagiert sie sich religionspolitisch. Sinmara vertritt unter anderem die Heiden bei der 'Langen Nacht der Religionen' in Berlin und setzt sich sich für eine Anerkennung der Heiden als Religionsgemeinschaft ein.

Die Dokumentation von Alexander Bartsch und Peter Podjavorsek gibt einen Einblick in eine schillern<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3291245">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Über Tokio in den Westen</title>
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<pubDate>Sun, 05 Oct 2025 07:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:17b153df6613d2c4?w=448&ch=1854a35d42acc725"></img><br/>Im November 1988 überwinden drei Dresdner Teenager den Eisernen Vorhang auf ungewöhnlicher Route: Thomas, Johannes und Michael sind 17 und singen im weltberühmten Dresdner Kreuzchor. Auf einer Japan-Tournee fliehen sie in die bundesdeutsche Botschaft und sitzen noch am gleichen Tag in einer Lufthansa-Maschine nach Frankfurt am Main. 

Schon zuvor hatten sich immer mal wieder Kruzianer oder Thomaner bei Reisen im westlichen Ausland abgesetzt. Großes Aufsehen hatten diese Vorkommnisse nicht erregt. Doch die Flucht u?ber Tokio im Herbst '88 wird zur deutsch-deutschen Staatsaffa?re. Das Politbüro schaltet sich ein und die DDR-Hauptnachrichten berichten. Es wird von "gezielter Abwerbung" und einer "eilfertig organisierten Verfrachtung" von "DDR-Jugendlichen" gesprochen: Denn die drei Freunde, hochbegabte Sänger, singen kurz nach ihrer Flucht bei der westlichen Konkurrenz: dem Windsbacher Knabenchor. 

Die DDR reagiert gereizt, legt ein deutsch-deutsches Kulturabkommen auf Eis, sagt bereits geplante Gastspiele der Windsbacher in der DDR ab. Doch alle Versuche des Ostens, die Jungs zurückzuholen, schlagen fehl. Schlimmer noch: Der Vater von Thomas, der seinen Sohn zur Rückkehr überreden soll, bleibt auch im Westen. 

Die spektakuläre Flucht und deren Folgen werfen bis heute Fragen auf. Wurden die Drei wirklich abgeworben? Warum haben sie sich sonst auf das riskante Abenteuer eingelassen? Und wie leben die drei Männer heute, was wurde aus ihrer Freundschaft, aus ihrem musikalischen Talent und wie schauen sie auf ihre Aktion von damals? 

Stephan Liskowsky und Dinah Münchow haben die drei ehemaligen Kruzianer getroffen und mit ihnen wichtige Stationen und Menschen aufgesucht. Die Geschichte eines Teenager-Abenteuers und eine ungewöhnliche Episode der deutsch-deutschen Geschichte.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3282235">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Grenzer - 30 Jahre danach</title>
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<pubDate>Sun, 28 Sep 2025 07:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:066af1e923a31d6b?w=448&ch=053d443659a6b6cd"></img><br/>Mirko Busch schüttet Kohlen in den großen Grill hinter der alten Kaserne, dem heutigen Pferde und Freizeitparadies Ziemendorf. Nach und nach treffen die anderen ein, ehemalige DDR Grenzsoldaten mit ihren Frauen. Die Unteroffiziere von einst treffen sich in Arendsee. Sie schwelgen in Erinnerungen. Über zivile Grenzopfer und deren Vertuschung durch das DDR-Regime wird da kaum gesprochen.

Anders ist es beim Grenzerkreis Abbenrode - einem deutsch-deutschen Versöhnungsprojekt mit dem Ziel, Erinnerungen an die politische Willkür der DDR-Regierung zu bewahren. Ein Projekt der ehemaligen Grenzer: Andreas Weihe aus dem Osten, Lothar Engler und Wolfgang Roehl aus Westdeutschland. Das erste Treffen der Männer 2013 war geprägt von gegenseitigem Misstrauen, aber auch von großer Neugier, erzählt Engler. Die Vorurteile haben sie schnell überwunden. Gemeinsam sammeln sie nun Fotos und Dokumente um dieses Kapitel deutsch-deutscher Geschichte aufzuarbeiten. 

Olivia Hoffmann ist sowohl dem Bundesgrenzschutz auf westlicher Seite als auch den DDR Grenztruppen bekannt. Zwischen 1982 und 1984 geht die Jugendliche regelmäßig auf dem "vorgelagerten Hoheitsgebiet der DDR" - also mitten auf dem Grenzstreifen - spazieren. Damals wie heute kaum vorstellbar. Die "Grenzverletzerin" wird von den Grenzern auf beiden Seiten misstrauisch beobachtet, fotografiert und auch verfolgt. Ihre Ausflüge enden erst, als sie zu Dieter Hoffmann zieht - einem bundesdeutschen Zöllner, in den sie sich verliebt hat. Seit 35 Jahren sind die beiden inzwischen verheiratet. Eine unglaubliche Liebesgeschichte an der innerdeutschen Grenze.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3280194">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Kinderlos glücklich - Drei Paare und ihre Geschichte</title>
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<pubDate>Sun, 21 Sep 2025 07:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:ece323d5989cd07e?w=448&ch=24ab8fd04b3a5f14"></img><br/>Familie hat für die meisten Menschen einen sehr hohen Stellenwert. Mehr als noch vor einigen Jahrzehnten geben junge Leute als Zukunftswunsch an: "heiraten und Kinder bekommen". Aber: Jede fünfte Frau in Deutschland bleibt kinderlos. Manche gewollt, manche ungewollt. Der Film stellt drei Paare vor, die kinderlos geblieben sind. Sie erzählen, worin sie ihr Lebensglück finden, welche gemeinsamen Ziele sie haben, aber auch welche Herausforderung dieses Lebensmodell bedeutet. 

Thomas (41) und Julia (36) sind seit acht Jahren ein Paar ohne Nachwuchs. Kinder waren für sie nie ein Thema. Die beiden haben sich bei der Arbeit in einem Leipziger Callcenter kennengelernt und 2015 geheiratet. Da wusste Thomas schon lange, dass Julia sich keine Kinder wünscht. Das hat sie in den Kantinengesprächen mit ihren Kolleginnen und Kollegen immer wieder klar gemacht. "Ich habe nie das Bedürfnis verspürt, Mutter zu werden." Kontakt zu Kindern haben sie dennoch, im Haus passen sie immer mal wieder auf den Nachwuchs ihrer Nachbarn auf. 

Martina (53) und Thomas (58) haben sich erst vor zehn Jahren kennengelernt. Da fanden sich beide schon zu alt, um Eltern zu werden. Ihre Kinderlosigkeit war eine bewusste Entscheidung. Martina ist Fotografin und hat früher lange im Ausland gearbeitet. Thomas war verheiratet und die Ehe blieb kinderlos. Regelmäßig erntet Martina für ihre Kinderlosigkeit bedauernde Kommentare. Das ärgert sie, denn ein Leben ohne Kinder ist für sie und ihren Mann weder sinnlos noch leer.

Jutta (74) und Peter Lätsch (76) feiern in diesem Jahr ihren 50. Hochzeitstag. Das Paar lebt in einem kleinen Ort in der Nähe von Dresden, in einem kleinen Häuschen mit großem Garten, aber ohne Kinder und Enkel. Wegen einer Erbkrankheit haben sie sich aus Vernunftgründen gegen Nachwuchs entschieden. Nach einem Jahr Trauerarbeit stand für beide fest, dass sie kein Kind adoptieren wollen, sondern ihrem Leben anders einen Sinn geben. 

Der Film begleitet die drei Paare in ihrem Alltag und zeigt, wie sie ihr Leben gestalten und wem sie ihre Zeit und Kraft widmen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3277807">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Kostbare Zeit - Leben mit einem schwerkranken Kind </title>
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<pubDate>Sun, 07 Sep 2025 07:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:a2b4ebd6d0443e2f?w=448&ch=0ec4761a2671b618"></img><br/>Silke Eggers hatte keine Kraft mehr. "Der Erlenbusch hat uns das Leben gerettet" sagt sie heute. Der Erlenbusch ist ein Kinderheim. Dorthin kam ihre Tochter Stina, als es nicht mehr ging. Stina ist schwerkrank. Die 14-Jährige hat CDKL5, braucht rund um die Uhr Hilfe und Pflege. Ihre Lebens-Zeit ist begrenzt. "Das Telefon kann ständig klingeln", sagt Silke. Am Wochenende kommt Stina nach Hause. Die gemeinsame Zeit genießt die Familie in vollen Zügen, soweit das möglich ist. Denn auch Stinas Vater ist nach einer bakteriellen Infektion am Kleinhirn ein Pflegefall. So oft wie möglich besuchen sie Vater Jan, denn die gemeinsame Zeit gibt Kraft. 

Bei Familie Koopmann richtet sich alles nach Sebastian. Mit seinen 21 Jahren ist er älter geworden, als man erwartet hatte. Sebastian kam als Frühchen in der 26. Schwangerschaftswoche zur Welt. "Er passte damals in die Hand meines Mannes", beschreibt Mutter Gisela. Ihr Leben ist geprägt von Krankenhausaufenthalten. Planen können sie nicht. Gisela hofft immer wieder, dass ihr Sohn "noch mal die Kurve kriegt". Zu groß ist die Angst loslassen zu müssen. Die 17-jährige Louisa ist mit der Krankheit ihres Bruders groß geworden. "Ich fände es eine schöne Vorstellung, wenn Sebastian ein Stern wird, dann kann ich ihn immer von überall sehen."

40.000 Familien in Deutschland leben mit schwerkranken Kindern. Ein Alltag zwischen Brötchenschmieren und Krankenhausaufenthalten, Normalität und Tod. Wenn Kinder vor den Eltern sterben müssen - keiner möchte gern darüber sprechen. 

Auch Iris und Thomas Höckendorf haben das erfahren. Ihr Traum vom Familienleben ist mit der Diagnose ihres Sohnes Andreas geplatzt. Für sie geht es darum, den Alltag mit gesunden und kranken Kindern zu bewältigen und dem gesunden Kind zu vermitteln, dass das Leben weitergeht. Vor zwei Jahren musste die Familie schon ein Kind gehen lassen: Andreas starb mit 21 Jahren an MPS. Der Verlust prägt die Familie und stärkt sie. "Andreas hat mir gezeigt, dass man keine Angst vorm Tod haben muss", sagt Iris. Für den Jüngsten ist die Situation problematisch. Alexander ist gesund. Jeden Morgen blickt der 14-Jährige auf das Bild seines verstorbenen Bruders. "Das gibt mir dann eine Stärkung für den Tag". Der Verlust hat ihn gelehrt, wie wichtig es ist, viel Zeit mit seiner Schwester Alina zu verbringen: Sie ist 16 und hat dieselbe Krankheit wie sein Bruder Andreas. 

Der Film beobachtet Familien mit schwerkranken Kindern: Wie meistern sie ihren Alltag? Was bedeutet die Krankheit für das Familienleben? Und warum ist die gemeinsame Zeit dennoch schön?<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3273232">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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