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<title>Fakt ist!</title>
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<description><![CDATA[Fakt ist!: Eine Sendung von MDR.]]></description>
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<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 07:47:18 +0000</pubDate>
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<title>Selbstbestimmtes Sterben - Welche Regeln brauchen wir für den assistierten Suizid?</title>
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<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 20:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:f2a0f9155c6ee7d7?w=448&ch=46cd156b08f08c92"></img><br/>Die Kessler-Zwillinge haben es im November getan. Sie haben sich in den Freitod begleiten lassen. Längst keine Ausnahme mehr - mindestens zweimal am Tag passiert das in Deutschland, wo der assistierte Suizid seit 2020 nicht mehr verboten ist. Manche wollen aus dem Leben gehen, weil sie schwer krank sind, Schmerzen haben, andere haben das Leben satt oder wollen einfach selbstbestimmt sterben, um später nicht auf Pflege angewiesen zu sein. Der freie Tod gehört mittlerweile für viele Menschen zu einem freien Leben dazu. 

Im krassen Widerspruch dazu steht, dass es seit Jahren in Deutschland kein klares Sterbehilfegesetz gibt. Seit einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts lässt ein solches Gesetz mit genaueren Regeln auf sich warten. Und so hat sich seither ein Markt entwickelt, den Kritiker als zu schwach reguliert ansehen. Somit bewegen sich Ärzte, die helfen möchten, in manchen Fällen in einer rechtlichen Grauzone. Und es gibt Firmen, für die assistierter Suizid auch ein Geschäft ist.

Was sind das für Firmen und Vereine, die Selbsttötungen gegen eine Bezahlung anbieten? Welche konkreten Regeln befolgen sie?
Warum entscheiden sich Menschen dafür, ihrem Leben mit Hilfe Dritter ein Ende zu setzen? Und welche Rolle spielen beim Todeswunsch die Angst vor schlechter Pflege und Unterbringung im Heim? 
Wie könnte in Deutschland ein künftiges Sterbehilfegesetz aussehen?

"Selbstbestimmtes Sterben – Welche Regeln brauchen wir für den assistierten Suizid?": "Fakt ist! Aus Dresden" will das herausfinden und spricht u.a. mit Menschen, die sich für ihr Lebensende einen assistierten Suizid wünschen und mit Menschen, zu deren Berufsalltag es gehört, beim Suizid zu helfen.
Gäste der Sendung sind:

• Daniela Oswald, Ärztin, die Menschen beim Suizid begleitet
• Prof. Jan Schildmann, Medizinethiker an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
• René Rixrath, Vorstand der Herrnhuter Diakonie und Geschäftsführer Christliches Hospiz Ostsachsen
• Lars Castellucci (SPD), arbeitet an einem Entwurf für ein Sterbehilfegesetz<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3340772">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Fakt ist! Aus Erfurt: Windwut auf dem Land – Wenn Protest ins Leere läuft</title>
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<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 20:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:d3cd23fd08f6b921?w=448&ch=24bf21e6a21f136b"></img><br/>Welche öffentlichen Interessen wiegen schwerer, Naturschutz oder Ausbau erneuerbarer Energien? Welches Gewicht haben Bürgerbeteiligungen bei Planungsprozessen von Windkraftanlagen? Das diskutiert "Fakt ist! Aus Erfurt".<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3338763">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Wird Wohnen zum Luxus?</title>
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<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 20:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:976cf471c6f1df7f?w=448&ch=7010609ebc1fa664"></img><br/>Gutes Wohnen ist ein Thema – auch in Mitteldeutschland. Zwar gibt es aufgrund des demografischen Wandels wohl eher ein Problem mit Leerstand als mit Wohnraummangel. Doch vor allem in den Großstädten, Boom-Towns wie Leipzig und Jena, in Dresden, Erfurt oder Magdeburg wird attraktiver Wohnraum teurer und knapper. 

Begehrt ist er nicht nur bei Studierenden und jungen Gutverdienern, sondern auch bei älteren Menschen. Von denen verkaufen viele ihre Häuschen, um in barrierefreie oder barrierearme Wohnungen umzuziehen. Solcher Wohnraum wird künftig deutlich mehr gefragt sein. Doch vielerorts stockt der Bau, wie auch bei Sozialwohnungen, von denen es nicht überall genug gibt. 

Bauträger und Wohnungsunternehmen nennen die enorm gestiegenen Preise für Energie und Material als einen Hauptgrund für die zögerliche Bautätigkeit; manches Projekt sei dadurch kurzerhand zu teuer geworden. Zudem würden zu viele Vorschriften und Regulierungen Bauprojekte ausbremsen. Vermieter klagen über Sanierungsstau und mangelnde Fördermöglichkeiten. Sie alle fordern von der Politik, diese Probleme zu lösen. 

Mietervereine wiederum schlagen angesichts steigender Wohnkosten Alarm. Immer häufiger drohten steigende Mieten Menschen aus ihren Wohnungen zu vertreiben und arm zu machen. 

Lohnt sich der Bau oder der Erwerb von Wohneigentum – und zu welchem Preis? Braucht es eine flächendeckende Mietpreisbremse? Und was muss man tun, um bürokratische Hürden abzubauen? 

Über diese Fragen diskutiert Susann Reichenbach mit folgenden Gästen: 

* Sven Haller (FDP) – Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur des Landes Sachsen-Anhalt, 
* Falko Grube (SPD) – Landtagsabgeordneter aus Sachsen-Anhalt und Stadtrat in Magdeburg,
* Matthias Büttner (AfD) – Landtagsabgeordneter aus Sachsen-Anhalt und Stadtrat in Staßfurt sowie
* Katrin Zimmermann, Immobilienverband Deutschland IVD.

Bürgerreporter Stefan Bernschein spricht mit Hausbesitzern und Häuslebauern sowie Vertretern der Mieter und der Wohnungswirtschaft. Außerdem hat er Zakaria Said vom Deutschen Mieterbund zu Gast. Der Livestream auf mdr.de wird mit einem Chat begleitet, in dem Zuschauerinnen und Zuschauer ihre Meinungen in die Sendung einbringen können.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3337035">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Stadt-Land-Verdruss - Vom falschen Versprechen gleicher Lebensverhältnisse</title>
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<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 20:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:bd729085279974db?w=448&ch=9a17bd735310f29c"></img><br/>Kathleen Bernhardt und Lars Sänger moderieren den Talk, bei der das Live-Publikum im Studio wesentlichen Anteil am Gesprächsverlauf hat und sich mit Meinungen, Standpunkten, Erfahrungen und Fragen einbringt. Im Podium stellen sich der Diskussion folgende Gäste:

* Georg Maier (SPD), Thüringer Minister für Inneres, Kommunales und Landesentwicklung
* Dr. Ulli Schäfer (CDU), Landrat des Landkreis Greiz
* Prof. Dr. Reint E. Gropp, Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)

"Der Staat kann nicht alles richten – Straßen und Internetanbindung ja, aber für den Rest muss jeder Bürger sich selbst fragen, was er tun kann", analysiert Professor Reint Gropp, Präsident des Leibniz Instituts für Wirtschaftsforschung Halle. Folglich hält er nichts von einer flächendeckenden Förderung des ländlichen Raums, weil die Abwärtsspirale dort politisch sowieso nicht mehr aufzuhalten sei.

Der Greizer Landrat Dr. Ulli Schäfer muss auf sinkende Geburtenraten in seinem Landkreis reagieren und teilweise schmerzhafte Entscheidungen fällen, die auch mal eine Schulschließung bedeuten können. Er gibt zu, dass seine Investitionsmittel zu drei Vierteln aus unterschiedlichen Fördertöpfen kommen. Das wichtigste Vergabe-Kriterium für dieses Steuergeld lautet, dass eine gute Prognose mindestens 25 Jahre Bestand ausweist. Er sieht seine Aufgabe in der Stärkung des ländlichen Raums, indem er für gute Rahmenbedingungen sorgt.

Das Credo von Thüringens Innenminister Georg Maier lautet: "Wir müssen die Augen vor der demografischen Realität öffnen, um sie gestalten zu können." Dazu gehört für den SPD-Politiker unter Umständen auch mal mutig ein unrentables Spaßbad zu schließen und das Geld in "soziale Anker" zu investieren.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3334953">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Abgezapft. Wie wird Sprit wieder bezahlbar?</title>
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<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 20:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:15182ebd91496349?w=448&ch=5f009b54c2520676"></img><br/>Dass der Krieg im Nahen Osten die Preisspirale in Gang gesetzt hat, ist unbestritten. Doch auch der Staat verdient über Steuern und Abgaben ordentlich mit. Und die Mineralölkonzerne werden für ihre "unanständige Preispolitik" kritisiert.

Doch warum agiert die Bundesregierung so zögerlich? Zwar hat sie einen Teil der nationalen Ölreserve freigegeben. Doch hätte sie mit einer Senkung der Abgaben und Steuern nicht viel mehr bewirken können? Warum sind die Preissprünge in Nachbarländern deutlich geringer als in Deutschland ausgefallen? Und wie steht es um die viel beschworene "Macht der Verbraucher" - nur ein Mythos? 

"Abgezapft. Wie wird Sprit wieder bezahlbar?" - darüber sprechen Friederike Schicht und Andreas F. Rook mit Menschen, die unter den Spritpreisen leiden und begrüßen im Studio:

* Jutta Gurkmann, Verbraucherzentrale Bundesverband
* Andreas Keßler, Motorjournalist und "Autopapst"
* Sepp Müller (CDU), MdB und Chef der "Arbeitsgruppe Energie" der Bundesregierung 
* Volker Quaschning, Professor für regenerative Energiesysteme<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3332769">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Bürgergeld geht – Grundsicherung kommt – Probleme bleiben?</title>
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<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 20:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:110d596a30a6ec61?w=448&ch=fae494f4baebe803"></img><br/>Für Friedrich Merz war die Abschaffung des Bürgergeldes im Bundestagswahlkampf ein Dauerthema. „Wir können uns dieses System, das wir heute so haben, einfach nicht mehr leisten“, sagte er im vergangenen Sommer. Koalitionspartner SPD – der das Bürgergeld gut drei Jahre vorher eingeführt hatte – trägt die Reform zwar mit. Doch in der Partei grummelt es.

Die neue Grundsicherung wird nicht nur innerhalb der Koalition kritisiert. Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbände sowie der Mieterbund befürchten, dass durch striktere Regeln Bedürftige beispielsweise schneller ihre Wohnungen verlieren. Die Reform verfehle ihr Ziel, mehr Menschen in Jobs zu bringen. 

Andererseits sprechen viele Menschen einem Großteil der bislang Bürgergeld Beziehenden die Bedürftigkeit ab. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) bringt für Erwerbsfähige eine Arbeitspflicht ins Spiel: „Es geht um den 22-jährigen jungen Mann, der morgens lieber im Bett liegen bleibt und sagt: 'Der Staat zahlt mir noch genug zum Leben, warum soll ich arbeiten gehen?'“

Doch welche Gruppen beziehen überhaupt bislang Bürgergeld? Was genau ändert sich für sie mit der Grundsicherung? Ist eine Arbeitspflicht sinnvoll – und rechtlich durchsetzbar? Bringt mehr Druck mehr Leute in Jobs? Und: Wieviel spart der Staat wirklich mit dem Stopp fürs Bürgergeld und dem Go für die Grundsicherung? 

Über diese und andere Fragen diskutieren in Magdeburg bei "Fakt ist!"-Moderatorin Susann Reichenbach folgende Gäste: 

* Sepp Müller (CDU), stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
* Matthias Jendricke (SPD), Landrat im Kreis Nordhausen (Thüringen), 
* Katja Kipping, Geschäftsführerin des Paritätischen Gesamtverbandes sowie
* Prof. Andreas Knabe, Finanzwissenschaftler an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Bürgerreporter Stefan Bernschein hat im Publikum Mitglieder der MDRfragt-Gemeinschaft, die sich wie immer an der Debatte beteiligen können. Auf MDR.de gibt es einen Live-Chat zum Mitdiskutieren.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3330628">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Pensionen und Privilegien - Wie viele Beamte können wir uns noch leisten?</title>
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<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 20:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:7561a933c336d8e8?w=448&ch=9ee781a801b8aa26"></img><br/>"Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus November 2025 zur Beamtenbesoldung hat dramatische Folgen für die Staatsfinanzen", prognostiziert der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Oliver Holtemöller von der Universität Halle. Nach diesem Urteil erhielten Beamte zu wenig Gehalt. Das muss jetzt – teilweise rückwirkend – nachgezahlt und für die Zukunft angepasst werden. Dabei ist noch nicht einmal geklärt, wie viele Beamte das betrifft.

Thüringens Finanzministerin Katja Wolf, BSW, steht in jedem Fall vor einem Finanzierungsproblem. "Wo soll ich das Geld hernehmen, ich kann nicht in die Verschuldung gehen?"

Frank Schönborn, Landesvorsitzender des Thüringer Beamtenbundes, kann die ganze Aufregung nicht nachvollziehen: "Bei Beamten ist von ihrem ersten Arbeitstag an alles planbar bis hin zu ihren späteren Pensionsansprüchen. Natürlich muss der Staat dafür Vorsorge treffen."

Kathleen Bernhardt und Lars Sänger moderieren den Talk, bei dem das Publikum im Studio wesentlichen Anteil am Gesprächsverlauf hat und sich mit Meinungen, Standpunkten, Erfahrungen und Fragen einbringt.

Im Podium stellen sich der Diskussion:

* Katja Wolf (BSW), Thüringer Ministerin der Finanzen
* Prof. Dr. Oliver Holtemöller, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Leiter der Abteilung Makroökonomik am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle
* Frank Schönborn, Landesvorsitzender des Thüringer Beamtenbundes<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3328356">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Fakt ist! Aus Dresden - Wenn Respekt fehlt. Warum der Ton in Deutschland immer rauer wird.</title>
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<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 20:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:cd8fea53b7660b07?w=448&ch=e1fcb3ccfe8c6c26"></img><br/>Anfang Februar wurde ein Zugbegleiter während der Fahrscheinkontrolle brutal angegriffen. Wenig später starb er an seinen Verletzungen. Der Fall sorgte bundesweit für Entsetzen. Die Deutsche Bahn reagierte umgehend: Sie werde ihr Personal mit Bodycams ausrüsten und in zusätzliche Sicherheitskräfte investieren. 

Doch die Problematik reicht weit über Züge und Bahnhöfe hinaus. Auch in Krankenhäusern, im ÖPNV, bei Rettungsdiensten und Feuerwehren berichten Beschäftigte schon seit Jahren von Beleidigungen, Drohungen oder körperlichen Angriffen. Immer wieder werden Menschen, die anderen helfen wollen, selbst zur Zielscheibe von Angriffen. Auch Fahrgäste und andere Unbeteiligte ängstigen sich. 

Woran liegt die gefühlte Zunahme der Aggressivität? Was bringt es, wenn Zugbegleitpersonal, Rettungskräfte und Angestellte im Gesundheitssektor künftig Körperkameras tragen und wenn normale Beschäftigte in Selbstverteidigung geschult werden? Und was ist von einem höheren Strafmaß zu halten, wie es die Bundesjustizministerin angeschoben hat? 

"Wenn Respekt fehlt. Warum der Ton in Deutschland immer rauer wird" - darüber diskutieren Friederike Schicht und Andreas F. Rook im MDR-Bürgertalk "Fakt ist!" aus Dresden mit Betroffenen und mit folgenden Gästen:

• Constanze Geiert (CDU), Justizministerin Sachsen
• Dr. Mark Frank, Chefarzt Notfallmedizin am Städtischen Klinikum Dresden
• Prof. Dirk Baier, Kriminologe Uni Zürich 

Das Thema der Woche wird im MDR-Polittalk diskutiert - kontrovers, emotional, hintergründig. Die Sendung kommt im Wechsel aus Magdeburg, Erfurt und Dresden.

"Fakt ist!" ist der politische Talk im MDR-Fernsehen. Das Thema der Woche wird hier diskutiert - kontrovers, emotional, hintergründig. Die Sendung kommt im wöchentlichen Wechsel aus Magdeburg, Erfurt und Dresden. 

In der Sendung sollen auch die Zuschauer zu Wort kommen - über Briefe, E-Mails, Web-Chat oder Straßenumfragen. Die Meinungen, Wünsche, Ängste der Menschen übermitteln unsere "Bürgermoderatoren" live im Studio an die prominenten Talk-Gäste.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3326272">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Fans vs. Polizei – Was läuft falsch im Fußball?</title>
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<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 20:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:8ec38a67a4d70448?w=448&ch=2ac66ff01df8094e"></img><br/>Harte Gewalt-Szenen im Magdeburger Stadion, 70 verletzte Polizistinnen und Polizisten, auf der anderen Seiten über 100 verletzte Stadionbesucher – das ist die traurige Bilanz des Zweitliga-Fußball-Spiels des 1. FC Magdeburg gegen Dynamo Dresden am 24. Januar. Nach heftigen Auseinandersetzungen mit Fußball-Fans ermittelt die Polizei sogar wegen versuchten Mordes. In Berlin gab es beim Spiel Hertha BSC gegen Schalke 04 heftige Auseinandersetzungen zwischen Fans und der Polizei. 

Immer wieder kommt es zu Ausschreitungen gewaltbereiter Anhänger in Fußball-Stadien. Prügeleien, Randale mit Pyrotechnik und Spielabbrüche gehen erwiesenermaßen nur auf einen kleinen Teil der Fanszene zurück. Trotzdem ist die Polizei Wochenende für Wochenende mit großem Aufgebot im Einsatz, um Fußballspiele abzusichern. Die Kosten dafür gehen in die Millionen. 

Zugleich belegen offizielle Zahlen der Polizei, dass Gewalt im Stadion seltener wird. Die Innen-Politik ist zögerlich, wenn es um konkrete Maßnahmen geht, wie personalisierte Eintrittskarten oder KI zur Gesichtserkennung. Entsprechende Pläne, die auch Stadionverbote erleichtern sollten, verschwanden Ende letzten Jahres wieder in der Schublade; sie hatten bei Fans und Fußballverbänden gleichermaßen für Empörung und Protest gesorgt. 

Angesichts der jüngsten Ereignisse und der verletzten Kolleginnen und Kollegen fordert die Gewerkschaft der Polizei Konsequenzen. Der Ruf nach Geisterspielen macht die Runde. Sehr zum Ärger von Fan-Initiativen. Sie beklagen seit Langem, für das Fehlverhalten weniger Anhänger in Sippenhaft genommen zu werden. 

Sind Restriktionen die einzig mögliche Antwort? Was können sie bewirken? Und wer muss jetzt handeln? Über diese und andere Fragen diskutiert Moderatorin Susann Reichenbach mit folgenden Gästen: 

* Tamara Zieschang (CDU), Ministerin für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt,
* Peer Vorderwülbecke, MDR-Sport-Experte und Investigativ-Journalist,
* Michael Gabriel, Koordinierungsstelle Fanprojekte (KOS), sowie 
* Jörg Biastoch, Präsident des 1. FC Magdeburg 

Bürgerreporter Stefan Bernschein hat im Publikum Vertreter von Fans, Fanprojekt und Polizeigewerkschaft zu Gast sowie Mitglieder der MDRfragt-Gemeinschaft, die sich wie immer an der Debatte beteiligen können. Auf mdr.de gibt es einen Live-Chat zum Mitdiskutieren.


"Fakt ist!" ist der politische Talk im MDR-Fernsehen. Das Thema der Woche wird hier diskutiert - kontrovers, emotional, hintergründig. Die Sendung kommt im wöchentlichen Wechsel aus Magdeburg, Erfurt und Dresden. 

In der Sendung sollen auch die Zuschauer zu Wort kommen - über Briefe, E-Mails, Web-Chat oder Straßenumfragen. Die Meinungen, Wünsche, Ängste der Menschen übermitteln unsere "Bürgermoderatoren" live im Studio an die prominenten Talk-Gäste.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3324073">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Strafrecht auch an Schulen?</title>
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<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 20:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:4fef1ff7d4b1d5ec?w=448&ch=c7352990ea29187b"></img><br/>Hakenkreuze, Hetze und Gewalt: Politische Straftaten an Schulen nehmen zu. Thüringens Justizministerin Beate Meißner (CDU) möchte deshalb auch in Schulen das Strafrecht anwenden. Das war Thema bei "Fakt ist! aus Erfurt".<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3321851">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Krise, Abbau, Insolvenzen - Die neue Angst vor Job-Verlust</title>
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<pubDate>Wed, 04 Feb 2026 20:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:60c23c08a9cce500?w=448&ch=8841eb1b2ff3bcd6"></img><br/>Zalando, DOMO, Dow, Meyer Burger: Die Liste der Firmen, die in Mitteldeutschland in den letzten Monaten Mitarbeiter entlassen haben oder wo Beschäftigte um ihre Jobs bangen, ist lang. In Sachsen-Anhalt gab es 2025 mehr Firmeninsolvenzen als im Finanzkrisenjahr 2009: Insgesamt waren es 17.604, so das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Neben großen Namen aus der Industrie blieben auch Autohäuser, Hotels, Gaststätten oder Gießereien nicht verschont. 

Hinzu kommen Branchenkrisen wie in der Chemie- oder Autoindustrie sowie der Siegeszug der KI-Technologie, der manchen Arbeitsplatz obsolet werden lässt. Wer gerade seinen Job verloren hat oder erstmals einen sucht, hat es schwer wie lange nicht: Laut Statistik finden Arbeitslose derzeit erst nach 282 Tagen einen neuen Job - vor etwa einem Jahr waren es 266 Tage. Arbeitslosigkeit hat zudem wieder einmal ein sehr junges Gesicht: Denn laut der sächsischen Agentur für Arbeit gibt es wesentlich mehr Menschen ohne Berufsabschluss und deutlich mehr mit Migrationshintergrund in der Statistik.

Auf der anderen Seite suchen Handwerksbetriebe, Pflegedienste oder Zahnarztpraxen händeringend nach Personal. So fehlen allein im Bereich Baustellenarbeiten und Bauinstallation laut dem arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft etwa 42.000 Fachkräfte. 

Wer Arbeit sucht, der findet welche, denkt man. Doch 55 Prozent der Teilnehmenden einer Befragung des Meinungsbarometers MDRfragt halten die Suche nach einem Job derzeit für schwierig. Die Bundesagentur für Arbeit sowie die Wirtschaftsweisen rechnen für dieses Jahr mit einer leichten Erholung. Nur: In welchen Branchen haben Arbeitssuchende besonders gute Chancen? Und wo sehen die Prognosen eher düster aus? Wer unterstützt Quereinsteiger und Schulabbrecher ohne Abschluss? Was kann die Politik ändern - und wo müssen sich die Unternehmen bewegen? 

Über diese und andere Fragen diskutiert Moderatorin Susann Reichenbach bei "Fakt ist!" mit folgenden Gästen:

* Markus Behrens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen bei der Bundesagentur für Arbeit; 

* Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH;

* Katrin Skirlo, Landesleiterin DGB Sachsen-Anhalt sowie

* Stefanie Pötzsch (CDU), Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt.

Bürgerreporter Stefan Bernschein kommt mit Publikumsgästen u.a. aus der MDRfragt-Gemeinschaft ins Gespräch über ihren Meinungen und Erfahrungen zum Thema. Zuschauerinnen und Zuschauer zuhause können wieder mitdiskutieren im Live-Chat auf mdr.de.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3319767">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Fakt ist! aus Zwickau - Die Bürgerarena mit Michael Kretschmer und Petra Köpping</title>
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<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 20:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:2473a6f145c3f94f?w=448&ch=69712f3d8d8d96ee"></img><br/>Ob es um den fehlenden HNO-Arzt-Termin oder um die zunehmenden Insolvenzen geht, ob die hohen Pflegeheimkosten oder die klammen Kassen der Kommunen zur Sprache kommen, das bestimmen die Zuschauer. Wirtschaftskrise, Bahnverbindungen, Gesundheitsversorgung - diskutiert wird das, was den Menschen im Land aktuell auf den Nägeln brennt. 

Zu sehen im Alten Gasometer in Zwickau und live im MDR-Fernsehen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3317841">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Darf der Staat Social Media verbieten?</title>
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<pubDate>Wed, 21 Jan 2026 20:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:f088209b1e3d47ca?w=448&ch=65a616305b3b2d2d"></img><br/>Kathleen Bernhardt und Lars Sänger moderieren die Sendung, bei der das Live-Publikum im Studio wesentlichen Anteil am Gesprächsverlauf hat und sich mit Meinungen, Standpunkten, Erfahrungen und Fragen einbringt. Im Podium stellen sich der Diskussion folgende Gäste:

* Prof. Dr. Mario Voigt (CDU), Ministerpräsident des Freistaats Thüringen
* Prof. Dr. Rudolf Kammerl, Medienpädagoge, Universität Erlangen-Nürnberg
* Beatrice Wolf, Influencerin aus Erfurt

"Längst sind die Gefahren einer hohen Social-Media-Nutzung bekannt und trotzdem handeln wir als Gesellschaft viel zu zaghaft", ärgert sich der Thüringer Ministerpräsident Mario Voigt, selbst Vater von zwei Kindern. "Wir lassen ein digitales Experiment unter Echtzeitbedingungen an Menschen in ihrer Entwicklungsphase zu", empört sich der CDU-Politiker. Immerhin hat der Thüringer Regierungschef mit einem entsprechenden Antrag im Bundesrat etwas erreicht: Die Bundesregierung wurde dazu aufgefordert, Social-Media-Schutzräume für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren gesetzlich auf den Weg zu bringen.

Für den Medienpädagogen Professor Rudolf Kammerl von der Universität Erlangen-Nürnberg ist so ein Verbot von Social Media für unter 16-Jährige problematisch. Diese Plattformen hätten auch einen Nutzwert, dienten der Information und dem sozialen Austausch. Nur eine Minderheit der Jugendlichen entwickle ein riskantes Nutzungsverhalten. Für den vierfachen Familienvater wäre es hilfreicher, den bereits bestehenden Jugendschutz besser umzusetzen.

Die Influencerin Beatrice Wolf aus Erfurt glaubt, dass es zu spät ist Social Media zu verbieten. Außerdem würden die Jugendlichen das Verbot sowieso umgehen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3315661">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Krise oder Chance: Wie retten wir die Rente?</title>
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<pubDate>Wed, 14 Jan 2026 20:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:d1d2baa3e9c5e9d8?w=448&ch=c9543061698fe40c"></img><br/>Wie kann ein Rentenmodell aussehen, das zukunftssicher ist und niemanden benachteiligt? Wir diskutieren unter anderem mit einem Wirtschaftswissenschaftler und einem Vertreter der Jungen Union.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3313571">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Schnee von gestern. Wie geht Wintersport ohne Winter?</title>
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<pubDate>Wed, 07 Jan 2026 20:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:34430cd5b096bee1?w=448&ch=ed9f1b99a3ca2b7b"></img><br/>Wenige Wochen vor den Olympischen Winterspielen ist die Stimmung unter den mitteldeutschen Athleten gut. Das Bobteam um Francesco Friedrich liefert sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Weltspitze. Skispringerin Selina Freitag und Eisschnellläufer Finn Sonnekalb gelten als Medaillenhoffnungen. Und auch Rennrodlerin Julia Taubitz hat inzwischen in die Olympiaspur gefunden. 

Und doch kann die Vorfreude auf die Spiele nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Winter immer milder werden. Der Weltcup der Nordischen Kombinierer im einst schneesicheren Schwarzwald wurde abgesagt - wegen fehlenden Winterwetters. In Österreich mussten kleinere Skigebiete den Betrieb vorübergehend ruhen lassen. Und im italienischen Livigno laufen seit Dezember die Beschneiungsanlagen, um die olympischen Snowboard- und Ski-Freestyle-Wettbewerbe absichern zu können. 

Mangelnder Schnee und zunehmend wärmere Winter stellen nicht nur Tourismus und Breitensport vor enorme Herausforderungen, sondern auch den Spitzensport. Können technische Lösungen wie Kunstschnee oder Kunststoffmatten eine Alternative sein - auch für den Leistungssport? Oder müssen wir uns vom traditionellen Wintersport verabschieden?

"Schnee von gestern. Wie geht Wintersport ohne Winter?", fragen Friederike Schicht und Andreas F. Rook im MDR-Bürgertalk "Fakt ist!" aus Dresden unter anderem:

* Kati Wilhelm, ehemalige Biathletin und Olympiasiegerin
* Michaela Koschak, Meteorologin
* Thorsten vom Wege, Sportjournalist<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3311484">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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