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<title>Der Osten - Entdecke wo du lebst</title>
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<description><![CDATA[Der Osten - Entdecke wo du lebst: Eine Sendung von MDR.]]></description>
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<pubDate>Wed, 04 Nov 2026 18:48:10 +0000</pubDate>
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<title>Die verbotene Halbinsel Wustrow</title>
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<pubDate>Tue, 03 Nov 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:5be499181559e1d9?w=448&ch=356002a9c70f9698"></img><br/>Wustrow ist eine Halbinsel in der Ostsee, die unter den Nazis und zu DDR-Zeiten ausschließlich Militärzwecken diente. Inzwischen ist sie seit Jahren wegen Lebensgefahr gesperrt - und wird von der Natur zurückerobert.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3397974">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Drei Gleichen - Das legendäre Tor zu Thüringen</title>
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<pubDate>Sun, 01 Nov 2026 13:50:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:a508196a4a671c14?w=448&ch=096bf3ee92ad08b7"></img><br/>Wenn man vom Westen her auf der A4 nach Erfurt kommt, kann man sie gar nicht übersehen – die Burg Gleichen, die Mühlburg und die Wachsenburg. Diese drei Burgen verbindet eine fast 800-jährige Sage.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3397416">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Kirchenburg Walldorf – Und in ihr lebt der Glaube</title>
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<pubDate>Sat, 31 Oct 2026 13:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:736e8517452959b5?w=448&ch=e62e72c3ac7f791b"></img><br/>Seit Jahrhunderten steht sie als Wahrzeichen hoch über der Werra: die Kirchenburg im Südthüringischen Walldorf. Einer Festung gleich, umrahmt mit fünf Türmen, ist sie ein Ort mit magischer Anziehungskraft. <br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3397236">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Luthers Bibelübersetzung - der erste Bestseller der Welt</title>
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<pubDate>Sat, 31 Oct 2026 12:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:77a51d9dd75f5cd3?w=448&ch=202141be070fa917"></img><br/>Vor 500 Jahren, am 4. Mai 1521, kam Martin Luther auf der Wartburg an. Um 23.00 Uhr betritt er die Burg. Vor ihm liegen 300 Tage Einsamkeit, eine monatelange schwere Depression, etliche Krankheitstage und schließlich in den letzten beiden Monaten eine gewaltige Arbeit, mit der er sich aus der Depression reißt: Die Übersetzung des Neuen Testaments, September-Testament genannt, weil es im September des nächsten Jahres erschien und zum ersten Bestseller der Welt wurde. Die erste Ausgabe von 3.000 Exemplaren wird sofort nachgedruckt. So etwas hatte es nie zuvor gegeben.

Warum es ein Bestseller wurde, wie Luther das Werk gelang, wie sein Alltag auf der Wartburg war – davon erzählt der Film. Dabei wird deutlich, wie Luther mit seiner Bibel den Grundstein für die deutsche Nationalsprache legt, die ostmitteldeutsch ist. Goethe meinte später, dass die Deutschen ohne Luther keine Nation geworden wären. Und mit welcher Sprachgewalt er arbeitete, wird deutlich, wenn all die Wörter und Wendungen dargestellt werden, die das Lutherdeutsch in unsere Sprache einbrachte. 

Auf die Wartburg kommen Jahr für Jahr tausende Besucher aus aller Welt, um einmal diesen historischen Ort zu sehen, wo Luther getarnt als Junker Jörg die Bibel übersetzte und mit dem Tintenfass nach dem Teufel geworfen haben soll.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3290569">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Burg Falkenstein – Geheimaktion für einen Schatz</title>
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<pubDate>Tue, 27 Oct 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:23493ceb6102020d?w=448&ch=fe35272b819580e2"></img><br/>Eine alte preußische Geländekarte führt Peter Vickery in den 1990er Jahren zu einer vergrabenen Schatzkiste voller Gold, Silber und Edelsteinen. Doch das ist nicht alles - eine noch größere Entdeckung bleibt lange Zeit verborgen. Die 900 Jahre alte Burg Falkenstein im Harz steckt voller Geheimnisse. Nach dem Fall der Mauer werden hier tausende Schatzstücke aus einem Verlies geborgen. Einer der spektakulärsten Funde des vergangenen Jahrhunderts. DER OSTEN – ENTDECKE WO DU LEBST über die faszinierende Welt des Falkensteins, mit historischen Filmkulissen, einer beeindruckenden Falknerei und einer einzigartigen Zeitreise ins Mittelalter. 

Im Sommer 2023 kommt seltener Besuch auf den Falkenstein. Die Nachfahren der Grafen, die bis zum Krieg auf dem Falkenstein lebten: Angela Vickery und ihr Mann Peter, ein ehemaliger britischer Offizier. Im Gepäck haben die beiden eine alte preußische Geländekarte. Vor über 30 Jahren suchte und fand Peter Vickery damit im Wald unterhalb der Burg die vergrabene Schatzkiste der Grafen vom Falkenstein. Bisher war der Ort geheim gehalten. Erstmals wollen die Vickerys diese mysteriöse Stelle nun offenbaren. 

Einige Jahre nach dem ersten Fund wird in einem geheimen Burgverlies ein zweiter und noch viel größerer Schatz entdeckt. Auch hier dringt damals erst einmal nichts an die Öffentlichkeit - aus Angst, Diebe könnten sich in der ungesicherten Burg der wertvollen Kunstgüter bemächtigen. Alles landet vorerst im Depot. Nur wenige Schatzstücke verbleiben auf dem Falkenstein, andere sind inzwischen in aller Welt verstreut – zum Ärger der Nachfahren der Grafenfamilie.

Die imposante Burg ist nicht nur ein Schatzversteck – hier wurden schon zahlreiche Filme gedreht, an die noch einige Kulissen und Requisiten erinnern: Darunter drei Geister - Riese, Hexe, Rumpelstilzchen - aus der legendären DDR-Fernsehserie Spuk unterm Riesenrad. Katrin Raukopf und Henning Lehmbäcker, die Kinderschauspieler von damals, erinnern sich am Originalschauplatz an Anekdoten und plaudern aus dem Filmdreh-Nähkästchen.

Jährlich, zu Beginn der Sommerferien, schlagen Familien des Vereins Gelebtes Mittelalter für eine Woche ein Ritterlager auf dem Falkenstein auf. Ihr Motto: Wohnen, kochen, arbeiten und kämpfen wie vor 700 Jahren. „Das Ganze ist gar nicht finster, sondern authentisch“, sagt Burgdirektor Joachim Schymalla. „Gerade kulturell gesehen bildet das Mittelalter den Ursprung des modernen Europas. Unsere Tischsitten zum Beispiel, sind damals entstanden.“

Wie einst im Mittelalter lässt Falkner Pavel Sihelsky seine Greifvögel zu seinen Shows über der Burg kreisen. Schließlich waren sie es, die dem Falkenstein einst ihren Namen gaben.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3151559">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Kriebstein – eine Ritterburg tanzt Rock n Roll</title>
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<pubDate>Sun, 25 Oct 2026 13:55:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:ca87de6bcea3ee82?w=448&ch=df6ed115403ad420"></img><br/>Burg Kriebstein, die über der Zschopau thront, gilt als Sachsens schönste Ritterburg. Sowohl in der Burg als auch im Umland ist einiges los, zum Beispiel bei Konzerten auf der Seebühne an der Talsperre.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3395617">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Dresdner Sprengschule - Die Lehre vom großen Knall</title>
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<pubDate>Tue, 20 Oct 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:f179b5a5e6efa957?w=448&ch=27d651edaa127d61"></img><br/>Gegründet 1961, als Zweigbetrieb des „VEB Autobahnkombinat“, war die Schule zentrale Ausbildungsstätte für zivile Sprengmeister. Und diese wurden reichlich gebraucht, denn im Arbeiter -und Bauernstaat ist ständig gesprengt worden - in Steinbrüchen, Untertage bei der Kalisalzgewinnung, über Tage in den Braunkohlegruben. Bei maroder Bausubstanz galt: Sprengung vor Abbruch. Stets wurde lieber mit Sprengstoff, statt mit dem Bagger abgerissen! Das war billiger.

Noch heute bildet die Dresdner Sprengschule Jahr für Jahr ca. 1000 Absolventen aus: in Sprengtechnik, Pyrotechnik und im Umgang mit Fundmunition. Die Ausbildungsstätte steht für Sicherheit – überall dort, wo Explosivstoffe eingesetzt werden. 

Sprengingenieurin Ulrike Matthes hat jeden ihrer wohlüberlegten Handgriffe an der Dresdner Sprengschule gelernt. Heute ist sie Chefin einer renommierten Sprengfirma in Thüringen, als einzige Frau Mitteldeutschlands auf so einem Posten. Ob Schornsteine, Brücken oder gigantische Industriebauten – sie kriegt alles klein, wie etwa den "Weißen Riesen" in Duisburg im September 2021. 

Wir begleiten sie bei ihrer neuesten Herausforderung: ein 170 Meter hoher Schornstein mitten in Leipzig soll weg. Weil wenig Platz ist, muss der Schornstein in drei Teile gefaltet werden. Ein kompliziertes Verfahren, bei dem viel schief gehen kann und das zuletzt 2014 in Deutschland angewendet wurde. Wird Ulrike Matthes die Herausforderung meistern?

Wir sind außerdem in der Königsbrücker Heide unterwegs. 100 Jahre übten hier Militärs. Noch immer sind große Teile des Areals gesperrt. Betreten streng verboten! Nur für Maik Exner nicht. Er ist Kampfmittelräumer. Der ehemalige Unteroffizier der NVA hat nach der Wende umgelernt, an der Sprengschule in Dresden. Seit dreißig Jahren beräumt er die ehemaligen Truppenübungsplätze der Sowjetarmee. Und es vergeht kein Einsatz, bei dem er nicht gefährliche Munition entdeckt.

Die große Knallerei kann aber auch schön sein. Thomas Kürbs verdient sein Geld als Pyrotechniker. Seit fast zwei Jahrzehnten inszeniert er Höhenfeuerwerke, Bühnenfeuerwerke, individuelle Feuershows und ist gefragt in der ganzen Republik.

3, 2, 1 – Zündung! 
Ein Film von Eckehard Schmidt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3034736">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Herz, Heimat, Heiligtum – Der Magdeburger Dom</title>
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<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:9b0aa3b13c886205?w=448&ch=e34e641d932639ab"></img><br/>Der Magdeburger Dom gilt als erste gotische Kathedrale auf deutschem Boden und ist die Grablege Ottos des Großen, des ersten römisch-deutschen Kaisers. Wir erzählen seine Geschichte und treffen Menschen, die mit dem Dom verbunden sind.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3392110">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Deutschlands Längster – Der Rennsteigtunnel</title>
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<pubDate>Tue, 06 Oct 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:4c764e5eab0bec4f?w=448&ch=ca1049e2cfd175ba"></img><br/>Erleben Sie eine Entdeckungsreise zwischen Hightech und Wildnis, zwischen Adrenalin und Artenvielfalt, zwischen Menschen, die Verantwortung tragen, und einem Bauwerk, das längst mehr ist als nur eine Verkehrsverbindung.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3390082">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Vom Kohlerevier zum Segelparadies – Das Lausitzer Seenland</title>
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<pubDate>Sat, 03 Oct 2026 18:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:7acb0490f8179a3e?w=448&ch=4a90b765c4681d8a"></img><br/>Das Lausitzer Seenland – wo seit mehr als 150 Jahren Kohlebagger das Gesicht der Landschaft geprägt haben, entsteht ein riesiges Urlaubsparadies mit mehr als 20 gefluteten Tagebauen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3370349">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Pirk - Brücke der Einheit</title>
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<pubDate>Sat, 03 Oct 2026 11:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:23db7384673ac1d3?w=448&ch=8baccafc2a2f7c77"></img><br/>Der Autofahrer auf der A72 nimmt sie nur als unscheinbares Schild war: die Elstertalbrücke bei Pirk. Dabei verkörpert das 60 Meter hohe und über 600 Meter lange Granitbauwerk an der sächsisch-bayerischen Grenze geradezu symbolträchtig die deutsche Wiedervereinigung.

Mit den Bauarbeiten wurde bereits 1938 im Zuge des Reichsautobahnbaus Chemnitz-Hof begonnen. Sie galt damals als größte Natursteinbrücke weltweit. Auf der Baustelle wurde täglich 24 Stunden im Zweischichtbetrieb gearbeitet. Insgesamt waren rund 450 Arbeiter im Einsatz. Weil Menschen und Material für den Krieg gebraucht wurden, wurden die Bauarbeiten schließlich Anfang 1940 eingestellt. Bis dahin waren die zwölf Bögen fast fertig. Die Fahrbahn fehlte noch. Ein unvollendeter Torso mitten im vogtländischen Elstertal. Und daran sollte sich 50 Jahre lang nichts ändern. Denn nach der Teilung Deutschlands lag die Brücke am Rand des Grenzsperrgebiets der DDR. 

Im Frühsommer 1990, noch bevor die „Verkehrsprojekte Deutsche Einheit" 1991 beschlossen wurden, begannen die Voruntersuchungen und im September dann der Weiterbau der Brücke. Die Autobahnverbindung zwischen Plauen und Hof war dringend notwendig. Denn am Fuße der Brücke entwickelte sich in der Gemeinde Pirk ein Verkehrschaos. Seit der Grenzöffnung quälten sich täglich tausende Fahrzeuge über die Dorf- und Landstraßen Richtung Hof und umgekehrt. Die Pirker erinnern sich noch genau an diese Zeit: "Die standen Stoßstange an Stoßstange. Wir kamen nicht mehr aus unseren Einfahrten heraus. Die Luft voller Lärm und Abgase. Wir waren glücklich, als die Brücke weitergebaut wurde." 

Die Voraussetzungen dafür schuf eine Nürnberger Baufirma, indem sie die Altbausubstanz reinigte und die unzähligen Risse und Kalkablagerungen mit Spezialbeton neu verpresste und die Brücke stabilisierte. Für den Weiterbau wurden die vorgefertigten und nummerierten Granitquader verwendet, die ebenfalls 50 Jahre lang unterhalb der Brücke lagen. Nach nur zwei Jahren Bauzeit wurde die nördliche Fahrbahn am 2. Oktober 1992 für den Verkehr freigegeben, am 6. September 1993 folgte die südliche Fahrbahn.

Schnell und unbürokratisch bauten die Sachsen und die Bayern gemeinsam die wichtigste Verbindung zwischen den beiden Freistaaten. Eine 11 Meter hohe Granit-Stele erinnert daran. Der bayerische Politiker Dr. Peter Gauweiler, ehemalige Bauleute, Pirker Einwohner und ein Steinmetz erinnern sich an die aufregenden Zeiten vor 35 Jahren und die Dokumentation erklärt ganz nebenbei, was eine kleine Ausflugsgaststätte heute mit dem legendären Brückenimbiss von damals verbindet.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3280684">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Mauer, Bunker, Grünes Band – Die neue Erinnerungskultur</title>
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<pubDate>Sat, 03 Oct 2026 10:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:643cda581d0b3d87?w=448&ch=1081100587bcf9da"></img><br/>Fast vier Jahrzehnte lang teilte sie Deutschland in zwei Hälften, trennte in Ost und West: die innerdeutsche Grenze. Der Tag des Mauerfalls am 9. November 1989: ein Tag der Freude und des Glücks für die Allermeisten, die in ihrer unmittelbaren Nähe lebten. Kein Wunder also, dass entlang der 1.300 Kilometer langen Grenze zwischen Ostsee und Vogtland die Menschen fast überall bestrebt waren, das Bollwerk so gut wie möglich verschwinden zu lassen. 

Auch in Sachsen-Anhalt war das so. Zwischen Altmark und Oberharz verschwanden Grenzpfähle und Streckmetallzaun, Wachtürme und nach und nach selbst die Kolonnenwege, auf denen die Grenzer patrouillierten. Die Menschen beiderseits der einst so hermetisch abgeriegelten Trennlinie nahmen alte Beziehungen zwischen hüben und drüben wieder auf. 

Die Natur durfte sich das Grenzgebiet zurückerobern: es wurde zum "Grünen Band", einem einzigartigen Naturraum, der bereits am 9. Dezember 1989 ins Leben gerufen wurde – vor nunmehr 35 Jahren. Das ist genauso lange her wie der Fall der Mauer. Das Naturparadies ist zugleich ein Ort des Erinnerns. 

Inzwischen ist entlang des "Grünen Bandes" eine neue Entwicklung zu beobachten: Die Grenze, die man einst so rasch vergessen wollte, rückt wieder in den Blickpunkt. Die Menschen in den Dörfern entlang der Landesgrenze zu Niedersachsen - allen voran die Generation derer, die zur "Wendezeit" gerade erst geboren wurden - begreifen die alten Sperranlagen und das Erinnern daran als Teil ihrer Heimatgeschichte. 

Auf einem Streifzug durchs frühere Grenzgebiet - vom Lappwald übers nördliche Harzvorland in die Altmark und zurück - stellt der Film solche Menschen und ihre Vorhaben vor. Junge Heimathistoriker haben in Stapelburg einen alten Grenzbunker reaktiviert und nutzen ihn als Museum. Gymnasiasten aus Osterwieck, deren Eltern den Mauerfall allenfalls als Kinder erlebten, pflegen nun bei Wülperode eine alte Sperranlage als Denkmal. Engagierte Bürger aus Walbeck im Landkreis Börde haben den Wiederaufbau eines Grenzwachturms erkämpft. 

Der Film zeigt an einem Beispiel aus Jahrsau in der Altmark, wie eine Smartphone-App ermöglicht, Geschichte zu entdecken und die Erinnerungen von Zeitzeugen vor dem Vergessen zu bewahren. Und er macht Station in Hötensleben. An keinem anderen Ort in Deutschland kann man den Aufbau der Grenzanlagen noch in seinem ganzen Ausmaß erleben. Sein Grenzdenkmal hat das Bördedorf bekannt gemacht. War man dort also besonders weitsichtig, als man beschloss, Mauer und Stacheldraht nicht abzureißen?

Die Reportage "Mauer, Bunker, Grünes Band - die neue Erinnerungskultur" geht dieser und anderen Fragen nach. Sie ergründet, woher das neue Interesse an der alten Grenze rührt und stellt die Frage, ob das Erinnern daran auch nach 35 Jahren wertvoll und wichtig ist.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3170582">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Der Klosterpark Altzella</title>
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<pubDate>Tue, 29 Sep 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:b29bf6c36704c2af?w=448&ch=08e29762b8e827f6"></img><br/>Der Klosterpark Altzella steckt voller Überraschungen. Sein romanisches Eingangsportal steht 1,60 Meter tief in der Erde. Und wirkt dennoch hoch und imposant. Doch warum wurde aus dem für Mitteldeutschland bedeutsamen Kloster eine Ruine?<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3388055">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Schloss Burgk - Ein Hauch von Hollywood im Saaletal</title>
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<pubDate>Tue, 22 Sep 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:8f918025744b64cb?w=448&ch=13eb68e1a5f53195"></img><br/>Schloss Burgk im Saaletal zieht seit Jahrzehnten Filmteams aus aller Welt in seinen Bann. Der Film begleitet Anja Klötzing, die sich um das Schloss kümmert und geht der Frage nach, was diesen Ort so besonders macht.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3386044">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Annaberger KÄT</title>
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<pubDate>Sat, 19 Sep 2026 12:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:63d137cc59b59658?w=448&ch=af3eddbbc853c160"></img><br/>Ein Film von Heike Bittner

Eigentlich ist Annaberg-Buchholz als Weihnachtsstadt bekannt. Doch nicht nur im Advent halten sich hier im Erzgebirge die Traditionen über Jahrhunderte. Es ist ein wahres Wunder, wie ein Volksfest ein halbes Jahrtausend lang bestehen kann und wie es bis heute gelingt, mehr als nur ein Rummel zu sein. 

Die Rede ist von der "KÄT" - vor mehr als 500 Jahren sozusagen als Gipfel einer klugen PR-Maßnahme ins Leben gerufen und seither - mit der einen und anderen ungewollten Unterbrechung - mit dem Erzgebirge ebenso verbunden wie Pyramiden, Schwibbogen und Räuchermännlein. 

Was es mit diesem merkwürdigen Namen KÄT auf sich hat, wie es den Annabergern gelang, vor mehr als 500 Jahren zum Wallfahrtsort zu werden, welche Verbindungen es nach Rom gab und was das alles mit einem Volksfest zu tun hat: davon erzählt dieser Film. 

Für die Erzgebirger hat das Volksfest heute fast so eine Bedeutung hat wie ihre Weihnachtszeit. Die Begeisterung dafür zieht sich durch alle Generationen und alle gesellschaftlichen Schichten: De KÄT zaubert jedem ein Lächeln ins Gesicht. 

Helmut Brückner hat die KÄT mit der Muttermilch eingesogen. Bis heute erinnert sich der Historiker an die skurilen Höhepunkte noch in den 1960er Jahren, als die Dame ohne Unterleib ihn verzauberte oder sich die Annaberger einer Massenhypnose stellten. Solche Attraktionen gibt es heute nicht mehr. Doch das Fest fasziniert ihn bis heute. Jahrelang hat er akribisch recherchiert. Das Ergebnis: ein dickes Buch zur Geschichte der KÄT. Er weiß alles darüber - auch über die Schaustellerfamilie Katzschmann.

Generationen von Kindern erlebten auf ihren Karussells ihre ersten Rummeleindrücke. Seit den 1960er Jahren kommen sie zur KÄT nach Annaberg. Hier ist es anders als in anderen Städten. Hier ist das Volksfest ein Volksfest im besten Sinne: ein Treffpunkt für jedermann. Heute sind Anett Katzschmann und ihre Tochter Rebecca die beiden Chefinnen. Sie bauen auf, kassieren ab, sorgen für die Sicherheit der Technik und auch wenn die Zeiten sich geändert haben - der Enthusiasmus ist geblieben. 

Zwei Jahre lang mussten alle auf ihre KÄT verzichten. Ein harter Schlag, denn das Jubiläum "500 Jahre KÄT" sollte 2020 groß gefeiert werden: Mit einem Brief an den Papst, einer Jubiläumsbriefmarke, einem Theaterstück, einem langen Festumzug, riesigem Feuerwerk und noch mehr Fahrgeschäften sollte 2020 unvergesslich werden. Das wurde es - jedoch auf andere Weise: ein kleiner Virus verhinderte jegliche Art von Volksfesten. Auch im folgenden Jahr gab es keine Chance, das lustige Treiben von tausenden Einheimischen und Besuchern zu gestatten. 

Doch 2022 ist es endlich wieder soweit: Es darf gefeiert werden. "De KÄT" wird die Menschen wieder zusammenbringen und neue Generationen von Kindern können erleben, wovon ihre Eltern und Großeltern immer noch so schwärmen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3195446">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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