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<title>Der Osten - Entdecke wo du lebst</title>
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<description><![CDATA[Der Osten - Entdecke wo du lebst: Eine Sendung von MDR.]]></description>
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<pubDate>Sun, 20 Sep 2026 14:16:17 +0000</pubDate>
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<title>Die Annaberger KÄT</title>
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<pubDate>Sat, 19 Sep 2026 12:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:63d137cc59b59658?w=448&ch=af3eddbbc853c160"></img><br/>Ein Film von Heike Bittner

Eigentlich ist Annaberg-Buchholz als Weihnachtsstadt bekannt. Doch nicht nur im Advent halten sich hier im Erzgebirge die Traditionen über Jahrhunderte. Es ist ein wahres Wunder, wie ein Volksfest ein halbes Jahrtausend lang bestehen kann und wie es bis heute gelingt, mehr als nur ein Rummel zu sein. 

Die Rede ist von der "KÄT" - vor mehr als 500 Jahren sozusagen als Gipfel einer klugen PR-Maßnahme ins Leben gerufen und seither - mit der einen und anderen ungewollten Unterbrechung - mit dem Erzgebirge ebenso verbunden wie Pyramiden, Schwibbogen und Räuchermännlein. 

Was es mit diesem merkwürdigen Namen KÄT auf sich hat, wie es den Annabergern gelang, vor mehr als 500 Jahren zum Wallfahrtsort zu werden, welche Verbindungen es nach Rom gab und was das alles mit einem Volksfest zu tun hat: davon erzählt dieser Film. 

Für die Erzgebirger hat das Volksfest heute fast so eine Bedeutung hat wie ihre Weihnachtszeit. Die Begeisterung dafür zieht sich durch alle Generationen und alle gesellschaftlichen Schichten: De KÄT zaubert jedem ein Lächeln ins Gesicht. 

Helmut Brückner hat die KÄT mit der Muttermilch eingesogen. Bis heute erinnert sich der Historiker an die skurilen Höhepunkte noch in den 1960er Jahren, als die Dame ohne Unterleib ihn verzauberte oder sich die Annaberger einer Massenhypnose stellten. Solche Attraktionen gibt es heute nicht mehr. Doch das Fest fasziniert ihn bis heute. Jahrelang hat er akribisch recherchiert. Das Ergebnis: ein dickes Buch zur Geschichte der KÄT. Er weiß alles darüber - auch über die Schaustellerfamilie Katzschmann.

Generationen von Kindern erlebten auf ihren Karussells ihre ersten Rummeleindrücke. Seit den 1960er Jahren kommen sie zur KÄT nach Annaberg. Hier ist es anders als in anderen Städten. Hier ist das Volksfest ein Volksfest im besten Sinne: ein Treffpunkt für jedermann. Heute sind Anett Katzschmann und ihre Tochter Rebecca die beiden Chefinnen. Sie bauen auf, kassieren ab, sorgen für die Sicherheit der Technik und auch wenn die Zeiten sich geändert haben - der Enthusiasmus ist geblieben. 

Zwei Jahre lang mussten alle auf ihre KÄT verzichten. Ein harter Schlag, denn das Jubiläum "500 Jahre KÄT" sollte 2020 groß gefeiert werden: Mit einem Brief an den Papst, einer Jubiläumsbriefmarke, einem Theaterstück, einem langen Festumzug, riesigem Feuerwerk und noch mehr Fahrgeschäften sollte 2020 unvergesslich werden. Das wurde es - jedoch auf andere Weise: ein kleiner Virus verhinderte jegliche Art von Volksfesten. Auch im folgenden Jahr gab es keine Chance, das lustige Treiben von tausenden Einheimischen und Besuchern zu gestatten. 

Doch 2022 ist es endlich wieder soweit: Es darf gefeiert werden. "De KÄT" wird die Menschen wieder zusammenbringen und neue Generationen von Kindern können erleben, wovon ihre Eltern und Großeltern immer noch so schwärmen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3195446">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Winzer aus dem Elbtal</title>
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<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:039b989760d0feff?w=448&ch=cdaaa0199a47bc23"></img><br/>Seit Jahrhunderten prägt Weinbau das sächsische Elbtal. Die Reportage erzählt von historischen Weinbergen, traditionsreichen Gütern und Winzern, die Sachsens Weinkultur bis heute bewahren.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3383962">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die geklaute Eisenbahn - Die Verrückten vom Schwarzbachtal</title>
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<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:b96940dea98216d4?w=448&ch=7c7c83559d5771db"></img><br/>1951 verschwand eine der schönsten Schmalspurbahnen Deutschlands von der Landkarte. In der Sächsischen Schweiz hinterließ das eine schmerzhafte Lücke, die jedoch seit den 90ern wieder gefüllt wird.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3381883">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Mitteldeutschland bei Nacht</title>
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<pubDate>Sun, 06 Sep 2026 21:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:eca234f8067eab7d?w=448&ch=f14c9d205f1aaf9f"></img><br/>Spektakuläre Bilder zeigen unser nächtliches Leben von oben. Magdeburg, Halle, Leipzig, Dresden, Erfurt und Jena - wie sehen die großen und kleinen Städte Mitteldeutschlands bei Nacht aus? Wie erstrahlen das Völkerschlachtdenkmal, die Semperoper oder der Magdeburger Dom in der Dunkelheit? Drohnen- und Hubschrauberaufnahmen mit besonders lichtempfindlichen Kameras erlauben einen vollkommen anderen Blick auf das nächtliche Mitteldeutschland.

Doch nicht nur aus der Luft, auch am Boden gibt es Faszinierendes zu entdecken und so erzählt der Film auch die Geschichten von Menschen, die die Nacht mit Leben füllen. Im Erzgebirge ziehen die Bergleute zum Großen Bergmännischen Zapfenstreich aus. Am neuen Eisenbahn-Knotenpunkt Halle schuften Bauarbeiter auf einer Nachtbaustelle für eines der größten Bauprojekte der Deutschen Bahn.

Währenddessen arbeitet Ralf Mende auf einer ganz anderen Nachtbaustelle: Als Eismeister hat er schon bei den Olympischen Spielen in Lillehammer, Nagano und Turin gearbeitet, aber jetzt präpariert er mit seinem 14-köpfigen Team die Bobbahn in Altenberg für den Saisonstart. Über mehrere Nächte eisen sie Schicht für Schicht den Eiskanal ein, der als einer der schnellsten und gefährlichsten der Welt gilt.

Früher war die Nacht dunkel und zum Schlafen da. Heute ist sie erfüllt vom Leben und Licht der Menschen. DER OSTEN "Mitteldeutschland bei Nacht" zeigt atemberaubende Luftaufnahmen unserer nächtlichen Heimat und erzählt Geschichten, die sich nur im Schutz der Dunkelheit abspielen.

Ein Film von Jens Strohschnieder und Kira Kaplan<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3203093">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Heimkehle - Geheime Höhlenwelt unterm Harz</title>
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<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 21:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:b866d9006eb3cde1?w=448&ch=d1b9869c29445713"></img><br/>Tiefe unterirdische Seen, 20 Meter hohe Hallen, Labyrinthe ohne Ausweg: Die Heimkehle ist nicht nur eine der größten Gipshöhlen Europas, im Laufe der Geschichte ist sie immer wieder zum Schauplatz tragischer Ereignisse und Experimente geworden.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3372814">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Meiningen – wunderbar verwandelt</title>
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<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:2ed43402458009c6?w=448&ch=99cdee5f398d8ea9"></img><br/>Meiningen ist alles andere als ein thüringer Provinzstädtchen an der bayerischen Grenze. Über der Stadt liegt eine gewisse Würde, gespeist durch ihr berühmtes Theater und eine noch spürbare herzogliche Energie.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3377728">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Von wegen Kuh-Kaff Köthen! Die unterschätzte Bachstadt</title>
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<pubDate>Tue, 18 Aug 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:f317e4894a591530?w=448&ch=1664e07cdc394c75"></img><br/>Wussten Sie, dass Köthen die Wiege der deutschen Schriftsprache, der Homöopathie und der Brandenburgischen Konzerte ist? Wir blicken auf die Höhepunkte, aber auch die Schattenseiten Köthener Geschichte.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3375864">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Kalkwerk Lengefeld – Licht und Schatten im weißen Berg</title>
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<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 03:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:652f77eb510febe9?w=448&ch=cd2c7c9e2c05fae8"></img><br/>Ein Film von Katja Herr

Es ist Schicht im Schacht von Lengefeld und die Karawane der Bergmänner zieht weiter. Bagger und Kipplader werden mit schweren Seilwinden aus der Grube geholt. Das alte Kalkwerk im Erzgebirge mit seiner 500-jährigen Geschichte lebt trotzdem weiter. Es gleicht einer unterirdischen Stadt mit mächtigen Marmor-Kathedralen, 150 Meter tief im Berg, weit unter dem ländlich idyllischen Pockau-Lengefeld. Der leuchtend weiße Kalk brachte den Bewohnern zweifelsfrei Wohlstand. Doch auf so manchem, das sich dort unten ereignete, liegen bis heute Schatten. 

Zum Ende des Krieges haben die Nazis hier wertvollste Gemälde der Dresdner Sammlungen versteckt, Werke von Tizian, Rubens und Rembrandt. Als Beutekunst wandern die schließlich in die sowjetischen Museen von Moskau und Leningrad. Im hellsten Licht lassen sich die russischen Besatzer vor den Kameras der DEFA dafür inszenieren - als strahlende Retter deutscher Meisterwerke. 

"Der Osten - Entdecke wo du lebst" hat die einstige Hauptdarstellerin aus diesem Film wiedergetroffen: DEFA-Star Annekatrin Bürger erinnert sich noch lebhaft an die Dreharbeiten zum Propagandafilm "Fünf Tage, fünf Nächte" aus dem Jahr 1960. Auch wenn es vorübergehend als Filmkulisse herhalten musste: Im Kalkwerk Lengefeld herrschten zu DDR-Zeiten harte Arbeitsbedingungen. So mussten mit völlig überalterter Technik geheime Sonderaufträge für den Wohnungsbau von Berlin erfüllt werden. 

Heute allerdings ist das Kalkwerk ausgewählte Stätte des "UNESCO-Welterbe Montanregion" im Erzgebirge und Heimat lichtliebender Orchideen und schattenbewohnender Fledermäuse. "Der Osten - Entdecke wo du lebst" begleitet begeisterte Berg-Aktivisten, die dieses Erbe lebendig halten: Bergmannsfamilien über drei Generationen, ehemalige Grubenleiter und Steinhauer, einstige Pioniere, junge Bergbau-Azubis oder die traditionsreiche Bergknappschaft. Ein komplett erhaltenes Kalkwerk, quasi betriebsbereit. Das Kalkwerk Lengefeld ist ein echtes Unikum, dessen bewegte Geschichte jetzt ausführlich erzählt wird.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3252858">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Welt der Franckeschen Stiftungen Halle</title>
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<pubDate>Tue, 11 Aug 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:2563f6284cce2ca1?w=448&ch=9970f7c63f65b212"></img><br/>Mitten in Halle liegen die Franckeschen Stiftungen. Hinter barocken Fassaden wird seit mehr als 300 Jahren geforscht, gelernt und zusammengelebt. Was als Waisenhaus begann, entwickelte sich zu einer einzigartigen Schulstadt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3374078">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Ferropolis - Die Stadt aus Eisen</title>
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<pubDate>Sun, 09 Aug 2026 00:55:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:ed48c5522700e01f?w=448&ch=5c95a6373f743837"></img><br/>Ein Film von Petra Bertram

Ferropolis ist ein einmaliger Ort der Industriekultur, unweit von Gräfenhainichen. Wo andernorts ein See nach dem anderen die von der Kohle geschundenen Landschaften flutet, sind auf dem Gelände des ehemaligen Braunkohle-Tagebaus Golpa Nord fünf imposante Großgeräte Dreh- und Angelpunkt einer außergewöhnlichen Vision geworden. Schaufelradbagger, Eimerkettenbagger, Absetzer. Am Bauhaus Dessau erdacht, ist Ferropolis heute Industriedenkmal und Veranstaltungsareal - zum Staunen, Anfassen, Klettern. In ihren 25 Jahren seit der Gründung hat sich "Die Stadt aus Eisen" mit internationalen Festivals wie Melt! und Splash! sowie großen Konzerten von Puhdys bis Metallica einen europaweiten Ruf als einmalige Kulisse für Künstler und Publikum gemacht. Gleichzeitig stehen die imposanten Stahlkolosse für die bewegten Lebensgeschichten der hier tätigen Bergarbeiter. 

Die Braunkohle hat Baggerfahrer Roland Herrmann das Zuhause genommen. Seit Generationen lebten seine Vorfahren in dem 140-Seelen-Dorf Gremmin, am Rande des Tagebaus Golpa-Nord. Doch die Kohle, oberster Energielieferant der DDR, war wichtiger als Heimat und Tradition. 1981 musste Roland Herrmann sein eigenes Elternhaus wegbaggern. Inzwischen ist er froh, dass die Geschichte seines Dorfs in Ferropolis weitererzählt wird.

Monika Miertsch war mit Leib und Seele Baggerfahrerin. Wenn sie heute im Fahrerstand "ihres" Baggers steht, würde sie am liebsten gleich wieder loslegen. Als Frau war sie nicht nur die Chefin auf dem Bagger, sie hat auch die gleiche Bezahlung wie die Männer erhalten. Ein Selbstverständnis, das sie gern an die heutigen Besucher und Besucherinnen weitergibt - auch per Augmented Reality in der neuen Ferropolis-App.

Industriegeschichte wird hier mit neuen Ideen gefüllt, ein lebendiger Ort mit großer Strahlkraft in die Region ist entstanden.Thies Schröder und Janine Scharf kämpfen jede Saison auf 's Neue um den Fortbestand der Vision. Ungewöhnliche Veranstaltungen, überraschende Persönlichkeiten, neue Ideen müssen möglichst viele Menschen in die Region locken, damit die selbst-finanzierte "Stadt aus Eisen" überlebt. Aber der schlimmste Feind ist der Rost, der an den Giganten aus Stahl nagt...

Was kann Ferropolis den Bergleuten in anderen Braunkohle-Regionen, denen mit dem beschlossenen Kohleausstieg das gleiche Schicksal bevorsteht, weitergeben? Das erzählt der Film aus der Reihe "Der Osten -Entdecke wo du lebst".<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3253521">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Der Millionenschatz vom Ohmgebirge</title>
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<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 03:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:df8219ab6bd4b5eb?w=448&ch=9d92c47aa348f0cb"></img><br/>Ein Film von Dirk Schneider

600 Meter unter der Erde, es ist dunkel und heiß: Von hier aus will der kanadische Bergbauingenieur Lawrence Berthelet angreifen. Sein Ziel: Der Millionenschatz unter dem Ohmgebirge in Nordthüringen – Mineralien und Kali-Salze für die Düngemittel- und Chemieindustrie. 

Das Vorhaben elektrisiert die ganze Region, das Eichsfeld: Denn exakt jenes Kali-Flöz hätte vor 30 Jahren eines der größten Dramen der Treuhandzeit verhindern können, im nur wenige Kilometer entfernten Bischofferode. Für das Kali-Bergwerk ist die Ohmgebirge-Lagerstätte damals die letzte Chance, die Treuhand aber verbietet den Abbau – und es kommt zum härtesten Arbeitskampf der Treuhandzeit, zum Hungerstreik von Bischofferode - ein Trauma für die beteiligten Bergleute, bis heute. 

Das Kali-Bergwerk Bischofferode schließt, die Region blutet aus, die Jungen verlassen das Land und die Altlasten des Kalibergbaus zahlt der Steuerzahler – allein für die Flutung des Bergwerks von Bischofferode und den Abriss der Fördertürme hunderte Millionen Euro. 

Dabei wäre das alte Kalibergwerk heute eine Chance: "Würde Bischofferode noch existieren, könnte man von hier aus die Ohmgebirge-Lagerstätte erschließen", sagt Babette Winter, Geschäftsführerin der Südharz Kali in Erfurt. "Aber so ist es nicht und das ist schade." 

Babette Winter und ihr Team um Ingenieur Lawrence Berthelet arbeiten gemeinsam mit den australischen Investoren an der Kali-Zukunft in Thüringen. Denn die Investoren haben sich nicht nur die Ohmgebirge-Lagerstätte gesichert, sondern alle Kali-Flöze in Nordthüringen. Es geht um Milliarden. 

Jüngste Mitarbeiterin der Südharz Kali ist die 27-jährige Monique Haushälter, Eichsfelderin und studierte Geotechnikerin. Sie hat immer auf eine Renaissance des Bergbaus in ihrer Heimat gehofft; ihr Opa war Bergmann in Bischofferode: "Wann hat man denn schon die Chance, von Anfang an ein Bergwerk zu entwickeln?" Der Film "Der Millionenschatz vom Ohmgebirge" erzählt die Geschichte eines der ehrgeizigsten Bergbau-Projekte Deutschlands – exklusiv, unter Tage, über Tage, im Damals und im Heute.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3086378">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Vom Zentralstadion zur RB-Arena - Die Geschichte der Leipziger Riesenschüssel</title>
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<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:008e68074d06372b?w=448&ch=c98a606e800f9abf"></img><br/>Mit Loren auf schmalen Gleisen karrte man das Erbe des Krieges auf den sumpfigen Baugrund. 23 Meter hoch geriet der Zuschauerwall und war mit seinen steilen Treppen der Schrecken für alle Sportler, die hier beinhartes Ausdauertraining absolvieren mussten. Zugleich machte die imposante Schüssel - flankiert von der Deutschen Hochschule für Körperkultur (DHfK) und dem Schwimmstadion - Leipzig zur Sporthauptstadt der DDR.

Obwohl Radsport-Idol und Amateur-Doppelweltmeister Täve Schur kurz vor der Einfahrt in den Stadiontunnel so schwer stürzte, dass sein Rad gewechselt werden musste, überwiegen bei dem heute 93-Jährigen die positiven Erinnerungen an das Zentralstadion Leipzig. "Das war eine Explosion, wenn man da reinfuhr, hunderttausend Verrückte, das brodelte!"

Legendär war auch die Stimmung bei den Europapokalspielen des 1. FC Lok Leipzig in den 80er Jahren. "Da bin auch ich auf die Sitzbank gesprungen, so aufgeregt waren wir", erinnert sich die ehemalige Direktorin des Sportmuseums Leipzig, Dr. Gerlinde Rohr. Ob Fritz Walter, Diego Maradona oder Alain Giresse - die Großen des Weltfußballs gastierten auf dem Grün des Leipziger Zentralstadions. Und der Sportjournalist Uwe Karte präsentiert eine DDR-Illustrierte mit seinem Geburtsdatum als Ausgabetag. Auf deren Titel prangt der portugiesische Wunderspieler Eusébio - auch er kickte im Zentralstadion.

Das Ende des "Stadions der Hunderttausend" war ein Neuanfang. 2006 sollte auch in Leipzig die Fußball-WM steigen. "Dafür wurde ein modernes Stadion benötigt", erklärt der Investor Michael Kölmel. Weil der gigantische Zuschauerwall des Zentralstadions nicht abgerissen werden konnte - die Kosten dafür waren nicht darstellbar - wurde die künftige Arena in den Wall hineingebaut und ist über Brücken erreichbar. "Eine wunderbare Lösung", findet RB-Klub-Repräsentant und einstiger Weltklasse-Torhüter Perry Bräutigam.

Für nunmehr 47.000 Zuschauer ist die Leipziger RB-Arena FIFA-tauglich ausgebaut. Und sie steht noch immer an jener Stelle, wo einst die Leichtathletinnen Karin Balzer und Petra Felke Weltrekorde aufgestellt haben. Große Sportgeschichte, große Namen, der Blick zurück und in die Gegenwart - all das erzählt die neue Folge aus der Reihe "Der Osten - Entdecke wo du lebst".<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3117191">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Jahrhundertbau im Untergrund – Der Rothschönberger Stolln</title>
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<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 03:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:fde9a744b34cb32e?w=448&ch=bdc13d106b5fc3f9"></img><br/>Ein Film von Stephan Heise

Für Bergleute ist er eine Legende - der Rothschönberger Stolln. Johann Wolfgang von Goethe und Alexander von Humboldt sind an den Planungen beteiligt. Federführend ist es August von Herder, Sohn des berühmten Dichters und ab 1826 Oberberghauptmann in Sachsen. Gemeinsam wagen sie damals das Abenteuer und projektieren den längsten Tunnel der Welt. Die Zeit drängt. Der Bergbau entwickelt sich im 18. Jahrhundert rasant. Probleme bereitet die Entwässerung der Bergwerke, die damals immer tiefer ins Erzgebirge vorangetrieben werden. 

Und so beginnen 1844 die Arbeiten an einem Stolln, der die Wassermassen des Freiberger Bergbaureviers in die Triebisch leitet. Bis heute schwärmen Bergleute von diesem gigantischen Projekt. Ehrenamtlich pflegen Vereine dieses Denkmal. Ihre Arbeit wird 2019 belohnt. Der Rothschönberger Stolln ist ein wichtiger Bestandteil der Montanregion Erzgebirge, diese erhält vor drei Jahren den Titel Unesco Weltkulturerbe. Entlang des 50,6 Kilometer langen Stollens begegnet man überall Menschen deren Lebensaufgabe es ist, dieses Erbe zu bewahren. 

Jens Heinrich vom Förderverein Drei-Brüder-Schacht ist einer von ihnen. Seine Augen leuchten, wenn er über den Rothschönberger Stolln erzählt. Dieser Schacht am Rande von Freiberg bietet noch etwas ganz Besonderes: ein Kavernenkraftwerk, dass hier aus der Kraft der Grubenwässer Strom erzeugte. 1972 wurde es stillgelegt, aber die Betriebsanlagen sind erhalten geblieben und für eine spätere Wiederinbetriebnahme konserviert. Der größte Wunsch von Jens Heinrich und seinen Mitstreitern ist es, dass dieses Kraftwerk wieder in Betrieb geht. 

Folgt man dem Rothschönberger Stolln weiter Richtung Freiberg, findet man sich auf einer unterirdischen Baustelle wieder. Mit Millionenaufwand wird der Stolln hier saniert. Das ist wichtig, erklärt Sachsens Oberberghauptmann Prof. Dr. Bernhard Cramer, denn ohne den Stolln könnten die Studenten und Forscher der TU Bergakademie Freiberg in ihrem Ausbildungsbergwerk nicht mehr arbeiten. 

Der Rothschönberger Stolln ist ein Meilenstein des Bergbaus im Erzgebirge. Immer wegweisend für technische Innovationen - Markscheider vermessen den Tunnel mit neuen Verfahren, neue Maschinen für den Streckenvortrieb werden entwickelt. Am 21. März 1877 erfolgt der Durchschlag zwischen den beiden Teilen des Rothschönberger Stollns. Damit können, nach 33 Jahren Bauzeit, die meisten Freiberger Gruben an den Rothschönberger Stolln angeschlossen werden und ihre Grubenwässer ableiten. Außerdem dient der Entwässerungsstolln dem Hochwasserschutz.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3195452">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Hiddensee – Fluchtpunkt und Sehnsuchtsort</title>
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<pubDate>Sun, 02 Aug 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:2bb414f380147774?w=448&ch=f9282c054b9ddf32"></img><br/>Westlich von Rügen liegt Hiddensee – eine Insel, auf der die Zeit anders zu ticken scheint. Axel Bulthaupt trifft Menschen, deren bewegende Lebensgeschichten eng mit dem Sehnsuchtsort inmitten der Ostsee verbunden sind.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3371911">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Vom Kohlerevier zum Segelparadies – Das Lausitzer Seenland</title>
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<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:7acb0490f8179a3e?w=448&ch=4a90b765c4681d8a"></img><br/>Das Lausitzer Seenland – wo seit mehr als 150 Jahren Kohlebagger das Gesicht der Landschaft geprägt haben, entsteht ein riesiges Urlaubsparadies mit mehr als 20 gefluteten Tagebauen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3370349">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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