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<title>Der Osten - Entdecke wo du lebst</title>
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<description><![CDATA[Der Osten - Entdecke wo du lebst: Eine Sendung von MDR.]]></description>
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<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 11:41:00 +0000</pubDate>
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<title>Vom Zentralstadion zur RB-Arena - Die Geschichte der Leipziger Riesenschüssel</title>
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<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:008e68074d06372b?w=448&ch=c98a606e800f9abf"></img><br/>Mit Loren auf schmalen Gleisen karrte man das Erbe des Krieges auf den sumpfigen Baugrund. 23 Meter hoch geriet der Zuschauerwall und war mit seinen steilen Treppen der Schrecken für alle Sportler, die hier beinhartes Ausdauertraining absolvieren mussten. Zugleich machte die imposante Schüssel - flankiert von der Deutschen Hochschule für Körperkultur (DHfK) und dem Schwimmstadion - Leipzig zur Sporthauptstadt der DDR.

Obwohl Radsport-Idol und Amateur-Doppelweltmeister Täve Schur kurz vor der Einfahrt in den Stadiontunnel so schwer stürzte, dass sein Rad gewechselt werden musste, überwiegen bei dem heute 93-Jährigen die positiven Erinnerungen an das Zentralstadion Leipzig. "Das war eine Explosion, wenn man da reinfuhr, hunderttausend Verrückte, das brodelte!"

Legendär war auch die Stimmung bei den Europapokalspielen des 1. FC Lok Leipzig in den 80er Jahren. "Da bin auch ich auf die Sitzbank gesprungen, so aufgeregt waren wir", erinnert sich die ehemalige Direktorin des Sportmuseums Leipzig, Dr. Gerlinde Rohr. Ob Fritz Walter, Diego Maradona oder Alain Giresse - die Großen des Weltfußballs gastierten auf dem Grün des Leipziger Zentralstadions. Und der Sportjournalist Uwe Karte präsentiert eine DDR-Illustrierte mit seinem Geburtsdatum als Ausgabetag. Auf deren Titel prangt der portugiesische Wunderspieler Eusébio - auch er kickte im Zentralstadion.

Das Ende des "Stadions der Hunderttausend" war ein Neuanfang. 2006 sollte auch in Leipzig die Fußball-WM steigen. "Dafür wurde ein modernes Stadion benötigt", erklärt der Investor Michael Kölmel. Weil der gigantische Zuschauerwall des Zentralstadions nicht abgerissen werden konnte - die Kosten dafür waren nicht darstellbar - wurde die künftige Arena in den Wall hineingebaut und ist über Brücken erreichbar. "Eine wunderbare Lösung", findet RB-Klub-Repräsentant und einstiger Weltklasse-Torhüter Perry Bräutigam.

Für nunmehr 47.000 Zuschauer ist die Leipziger RB-Arena FIFA-tauglich ausgebaut. Und sie steht noch immer an jener Stelle, wo einst die Leichtathletinnen Karin Balzer und Petra Felke Weltrekorde aufgestellt haben. Große Sportgeschichte, große Namen, der Blick zurück und in die Gegenwart - all das erzählt die neue Folge aus der Reihe "Der Osten - Entdecke wo du lebst".<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3117191">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Jahrhundertbau im Untergrund – Der Rothschönberger Stolln</title>
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<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 03:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:fde9a744b34cb32e?w=448&ch=bdc13d106b5fc3f9"></img><br/>Ein Film von Stephan Heise

Für Bergleute ist er eine Legende - der Rothschönberger Stolln. Johann Wolfgang von Goethe und Alexander von Humboldt sind an den Planungen beteiligt. Federführend ist es August von Herder, Sohn des berühmten Dichters und ab 1826 Oberberghauptmann in Sachsen. Gemeinsam wagen sie damals das Abenteuer und projektieren den längsten Tunnel der Welt. Die Zeit drängt. Der Bergbau entwickelt sich im 18. Jahrhundert rasant. Probleme bereitet die Entwässerung der Bergwerke, die damals immer tiefer ins Erzgebirge vorangetrieben werden. 

Und so beginnen 1844 die Arbeiten an einem Stolln, der die Wassermassen des Freiberger Bergbaureviers in die Triebisch leitet. Bis heute schwärmen Bergleute von diesem gigantischen Projekt. Ehrenamtlich pflegen Vereine dieses Denkmal. Ihre Arbeit wird 2019 belohnt. Der Rothschönberger Stolln ist ein wichtiger Bestandteil der Montanregion Erzgebirge, diese erhält vor drei Jahren den Titel Unesco Weltkulturerbe. Entlang des 50,6 Kilometer langen Stollens begegnet man überall Menschen deren Lebensaufgabe es ist, dieses Erbe zu bewahren. 

Jens Heinrich vom Förderverein Drei-Brüder-Schacht ist einer von ihnen. Seine Augen leuchten, wenn er über den Rothschönberger Stolln erzählt. Dieser Schacht am Rande von Freiberg bietet noch etwas ganz Besonderes: ein Kavernenkraftwerk, dass hier aus der Kraft der Grubenwässer Strom erzeugte. 1972 wurde es stillgelegt, aber die Betriebsanlagen sind erhalten geblieben und für eine spätere Wiederinbetriebnahme konserviert. Der größte Wunsch von Jens Heinrich und seinen Mitstreitern ist es, dass dieses Kraftwerk wieder in Betrieb geht. 

Folgt man dem Rothschönberger Stolln weiter Richtung Freiberg, findet man sich auf einer unterirdischen Baustelle wieder. Mit Millionenaufwand wird der Stolln hier saniert. Das ist wichtig, erklärt Sachsens Oberberghauptmann Prof. Dr. Bernhard Cramer, denn ohne den Stolln könnten die Studenten und Forscher der TU Bergakademie Freiberg in ihrem Ausbildungsbergwerk nicht mehr arbeiten. 

Der Rothschönberger Stolln ist ein Meilenstein des Bergbaus im Erzgebirge. Immer wegweisend für technische Innovationen - Markscheider vermessen den Tunnel mit neuen Verfahren, neue Maschinen für den Streckenvortrieb werden entwickelt. Am 21. März 1877 erfolgt der Durchschlag zwischen den beiden Teilen des Rothschönberger Stollns. Damit können, nach 33 Jahren Bauzeit, die meisten Freiberger Gruben an den Rothschönberger Stolln angeschlossen werden und ihre Grubenwässer ableiten. Außerdem dient der Entwässerungsstolln dem Hochwasserschutz.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3195452">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Hiddensee – Fluchtpunkt und Sehnsuchtsort</title>
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<pubDate>Sun, 02 Aug 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:2bb414f380147774?w=448&ch=f9282c054b9ddf32"></img><br/>Westlich von Rügen liegt Hiddensee – eine Insel, auf der die Zeit anders zu ticken scheint. Axel Bulthaupt trifft Menschen, deren bewegende Lebensgeschichten eng mit dem Sehnsuchtsort inmitten der Ostsee verbunden sind.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3371911">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Vom Kohlerevier zum Segelparadies – Das Lausitzer Seenland</title>
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<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:7acb0490f8179a3e?w=448&ch=4a90b765c4681d8a"></img><br/>Das Lausitzer Seenland – wo seit mehr als 150 Jahren Kohlebagger das Gesicht der Landschaft geprägt haben, entsteht ein riesiges Urlaubsparadies mit mehr als 20 gefluteten Tagebauen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3370349">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Peenemünde - Vom geheimen Militärkomplex zum Naturparadies</title>
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<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 03:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:7a88d4b4330e635c?w=448&ch=51fe85bc5b89fa93"></img><br/>Eine Landschaft der Kriegsgeschichte, die sich die Natur inzwischen zurückerobert hat.

Wo einst ein verschlafenes Fischerdorf lag, bauten die Nationalsozialisten innerhalb weniger Jahre einen riesigen industriellen Militärkomplex. Mehr als 10.000 Menschen, darunter auch etwa 1500 Zwangsarbeiter, lebten zeitweise in der 25 Quadratkilometer großen "Heeresversuchsanstalt", um im Geheimen Raketen und sogenannte Vergeltungswaffen zu entwickeln und zu testen.

Die Alliierten enttarnen dieses Raketenforschungsgelände. Luftangriffe folgen, bei denen 11.000 Sprengbomben sowie rund 93.000 Brandbomben über dem Landstrich niedergehen. Bis heute sind diese Narben in die Landschaft eingeschrieben, und weite Teile des Areals sind noch immer vermintes Sperrgebiet. Doch gerade diese Sperrung ist heute ein Glück für das Gelände – es hat sich zu einem Refugium für seltene, geschützte Tier- und Pflanzenarten entwickelt. Auch immer mehr menschliches Leben kehrt auf die Insel zurück.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3368611">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Palastretter von Probstzella</title>
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<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 01:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:2a5f586ad8afcfa3?w=448&ch=e47193deb9008e99"></img><br/>Ein Film von Dirk Schneider

Im Juni 2003 ist das Ehepaar Nagel aus dem thüringischen Probstzella in der Hauptstadt Berlin, um einen Jahrhundertpalast zu ersteigern. Einen Palast, der völlig in Vergessenheit geraten ist. Über Jahrzehnte liegt er in der Sperrzone der innerdeutschen Grenze - im Heimatort der Nagels - zwischen Bayern und Thüringen: Ein ungewöhnlicher, wenn nicht in Deutschland sogar einmaliger Bau, der über Probstzella thront - früher ein "Klotz mit Sowjetstern", wie der Historiker Roman Grafe im Film sagt. Dieter Nagel lacht: "Manche denken immer noch, das sei eine Art Palast der Republik". 

"Wir wollten das Haus retten. Die Gemeinde wollte es schon abreißen, die Pläne waren gemacht." Vor 20 Jahren aber ersteigern die Nagels aus Probstzella das "Haus des Volkes", im Prospekt beschrieben als Kulturdenkmal mit einem Theatersaal für 1.000 Menschen, mit Gaststätte und Kegelbahn. Der Auktionator sagt: "Wie es steht und liegt." Dieter Nagel: "Wir kauften die Katze im Sack. Wir wussten nicht, was wir damit machen." Das muss man erst einmal wollen. Nagels ahnen damals nicht, welche Geschichte sich ihnen erschliessen wird: Sie gehen auf eine Reise in ein Jahrhundert, das uns bis heute prägt und beschäftigt: Sie tauchen ein in die Geschichte des "Hauses des Volkes" als Symbol für Gerechtigkeit und Frieden, als Zeugnis der revolutionären Bauhaus-Bewegung der 1920er Jahre, als das Werk eines sozialen Unternehmers, den Nazis und Sowjetkommunisten gleichermaßen verfolgten, ein Haus, das in der DDR Grenz-Zollstelle und Parteizentrale wird, aber auch Event-Location; KARAT und die PUHDYS spielten hier - und die Leute schwärmen noch immer vom Karneval, als sie die Büttenreden vom SED-Parteisekretär absegnen lassen müssen. "Brot und Spiele für die Abgeschnittenen", sagt Dieter Nagel.

20 Jahre nach dem Termin bei den Treuhand-Versteigerern in Berlin, im Mai 2023, erhalten Antje und Dieter Nagel aus den Händen von Ministerpräsident Bodo Ramelow den "Thüringer Verdienstorden" für besondere Verdienste um das Gemeinwohl. Im "Haus des Volkes" in Probstzella geben sich heute Bauhaus-Experten aus der ganzen Welt die Klinke in die Hand. Oder Wanderer, die das "Grüne Band", den ehemaligen Todesstreifen der innerdeutschen Grenze erkunden. Oder die "Druidensteiner", eine Theatertruppe aus dem Nachbardorf Oberloquitz... Oder Nagels Enkelin, die im Theatersaal fast jeden Tag das Klavierspielen übt. Der Film "Die Palastretter von Probstzella" erzählt von einer außergewöhnlichen Geschichte - einer Entdeckungsreise voller Wagemut, Unternehmergeist, aber auch Frustration und Risiko.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3005800">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Arnstadt - wunderbar verwandelt</title>
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<pubDate>Sun, 12 Jul 2026 15:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:aa0fef2a01cbcd6f?w=448&ch=4036e6ff752ab375"></img><br/>Arnstadt ist eine der ältesten Städte in Thüringen. Zur Wende 1989 war sie ziemlich gebrechlich. Aber ihre Schönheit war noch zu erahnen. Nach der Wende blühte Arnstadt wieder auf – ein wunderbarer Wandel.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3365900">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die B 96 - Legendäre Fernstraße (2)</title>
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<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:da78f666c0d04a34?w=448&ch=f10550c8066fd206"></img><br/>Ein Film von Ilka Kettner und Iris Schülke

Sie steht für Freiheit, Sehnsucht und Heimat - 520 Kilometer lang, führt sie einmal quer durch den Osten Deutschlands und ist inzwischen stolze 84 Jahre alt. Eine Straße, die zu DDR-Zeiten F96 hieß - sie verbindet Menschen, Orte und Abenteuer zwischen Zittau in Sachsen und Sassnitz auf Rügen.

Der Film erzählt in zwei Teilen nicht nur Asphaltgeschichte, sondern blickt links und rechts auf Region, Landschaft und Menschen, die zu einem Zwischenstopp einladen.

Detlef Aagaard aus Glienicke erlebt als kleiner Junge, wie die 96 unmittelbar von der deutschen Teilung betroffen ist. Quer über die Straße geht die Grenze zwischen Berlin und Brandenburg. Der Stacheldrahtzaun verläuft direkt vor seinem Elternhaus. Unerträglich für seine Eltern. Fünf Monate lang buddelt der Vater gemeinsam mit Freunden vom Wohnzimmer aus einen Tunnel, nur mit Schaufeln und bloßen Händen. Den Sand verstecken sie überall dort, wo Platz ist, in Schränken und Schubladen. Detlef Aagard ist 11 Jahre alt als die Familie 1963 durch den Tunnel in den Westen flüchtet. Nach der Wende kehrt er in sein Elternhaus zurück und lebt dort heute noch.

Die Leipzigerin Christine Schimanski hat es wegen der guten Luft ans Ende der B96, nach Sassnitz auf Rügen verschlagen. 1969 landet sie hinter der Rezeption im Rügen-Hotel. Schweden, Sachsen, DDR-Prominenz und FDGB-ler geben sich hier die Klinke in die Hand. Das Rügen-Hotel gilt als Devisenbringer und ist eine der begehrtesten Adressen im Norden der DDR.

Ludwig Jatzwauk und Wolfgang Wittrien aus dem sächsischen Königswartha organisieren im Sommer 1989 mit ihrem Oldtimer-Club Feuerfest Wetro eine erste Oldtimer-Rallye von Zittau nach Sassnitz. Immer entlang der legendären F96, wie die Straße damals noch hieß. Für die 150 Teilnehmer gab es damals kein nobles Hotel, die Oldtimerfahrer müssen sich mit einem schlichten Zeltplatz zufrieden geben. Essen und Getränke tauschen sie bei den Einheimischen gegen Probefahrten mit den Oldtimern ein. Inzwischen ist alles ein bisschen komfortabler geworden, aber immer noch, alle vier Jahre machen sich die Oldtimerfreunde auf zu ihrer großen Fahrt bis hoch zum Ostseestrand.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3364336">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Tharandt - Das Tal der Waldretter</title>
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<pubDate>Sat, 04 Jul 2026 12:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:b944f85204b15951?w=448&ch=1c38c9ea7525d8e6"></img><br/>Ein Film von Dirk Schneider

Jetzt sind sie mehr denn je gefragt, die Menschen mit dem großen Wissen aus dem Tal der Waldretter. Sie sollen unsere Wälder vor dem Untergang bewahren. Das Tal der Waldretter in Tharandt bei Dresden, gelegen an den Ufern der Wilden Weißeritz - hier hat sich eine der ältesten Forstschulen der Welt angesiedelt, schon die Kulisse ist wunderschön. Der Film erzählt von Menschen, die seit mehr als 200 Jahren hier das Wissen und die Kenntnisse über die Bäume und Wälder unseres Planeten speichern - und mehren. 

Begründet wird die Forstschule im tiefen Sachsen 1811 von einem Thüringer - er sollte schon zu Lebzeiten einer der berühmtesten Forstwissenschaftler weltweit werden. Die Rede ist von Heinrich Cotta, der sein Handwerk in den Forsten Thüringens gelernt hatte. Verzweifelte sächsische Hofbeamte vom viel größeren Fürstenhaus in Dresden warben ihn ab, Cotta konnte sich aussuchen, wo er seine Forstschule ansiedeln würde, und er, verwöhnt durch die Schönheit Thüringens, wählte das Tal der Weißeritz. Er bekam alles, was er brauchte, denn die Hofbeamten befürchteten das Sterben von Sachsens Wäldern als Folge von Bergbau und beginnender Industrialisierung. 

Cotta begründet ein Prinzip, das heute als Modewort hin und her getragen wird: das Prinzip der Nachhaltigkeit. Bei Cotta wird Waldbau zu einer Ganzheitlichkeit aus "Wissenschaft und Kunst zugleich", weil: Ohne Holznutzung bräuchte es keine Wissenschaft, Forstwissenschaft sei eine Wissenschaft des Mangels. Heute, zwei Jahrhunderte später, zeigt sich das mehr denn je: Trockenheit und Hitze machen einer Baumart nach der anderen schwer zu schaffen: der Fichte, der Kiefer, der Buche... 

Es ist also höchste Zeit für die Experten aus dem Tal der Waldretter. Da ist beispielsweise Professor Andreas Roloff, seit Jahren beschäftigt er sich mit dem Stress, den Trockenheit und Hitze bei unseren Stadtbäumen auslösen. Roloff machte sich auf die Suche nach Bäumen, von denen er glaubt, dass sie die nächsten Jahrzehnte und Jahrhunderte überstehen könnten. Roloff wunderte sich, warum es in Deutschland, anders als in England, keine 1-000-jährigen Bäume mehr gibt; in England gibt es Hunderte davon. Also sucht er in Deutschland nach den "Methusalems" der Bäume und lässt sie schützen. 

Tharandt hat ganze Generationen von Forstleuten ausgebildet, die heute unsere Wälder prägen - selbst der Bürgermeister von Tharandt ist Forstmann. Sie alle schätzen Tharandt als einen Ort, der auf einzigartige Weise gespeichertes Wissen und neues Denken miteinander verbindet - auch, weil die Tharandter Baumversteher über ein eigenes Experimentierfeld verfügen, einen Botanischen Garten der Bäume. 

In "Der Osten - Entdecke wo du lebst" begegnen wir Menschen, die ihr Leben dem Baum verschrieben haben - Menschen aus dem Tal der Waldretter. Und: Wir gehen auf Spurensuche in Thüringen, dort, wo alles begann.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3258675">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Der geheime Flugplatz - Großenhain</title>
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<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 02:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:3e4a1b6608a2e483?w=448&ch=8d263622ac1d99b1"></img><br/>Ein Film von Stephan Liskowsky und Dinah Münchow

Er ist einer der mysteriösesten Flugplätze Deutschlands und zugleich einer der ältesten - in Großenhain nördlich von Dresden gelegen. Ins Unendliche führende Landebahnen, riesige Hangars, verborgene Flugzeugbunker mit Panzertoren, sogenannte Shelter - deutsche Geschichte der vergangenen einhundert Jahre ist hier versammelt, wie unter einem Brennglas: Hier lernt der "Rote Baron", Manfred von Richthofen, im Ersten Weltkrieg das Fliegen, hier baut die deutsche Wehrmacht in den 1940er Jahren gigantische Flugzeughallen. 

Die Spitze eines alten sowjetischen Düsenjägers ragt noch heute in den Himmel. Ein Anblick, der zu DDR-Zeiten absolut TOP-SECRET war. Der Flugplatz ist eine streng bewachte sowjetische Sperrzone, aus der keine Information dringt. Selbst der Absturz eines voll bewaffneten Düsenjägers, der 1966 fast das nahegelegene Dorf Folbern ausgelöscht hätte, wird komplett von den Geheimdiensten vertuscht. Genauso versteckt waren die mit Gras überwucherten Anlagen, in denen Kernwaffen lagerten. 

Als die sowjetischen Truppen abziehen, ist Marcel Reichel ein Teenager, aufgewachsen in Großenhain. Mit gerade mal 20 Jahren kauft er einige der alten Stahlbetonbunker. Fast jede freie Minute verbringt er seitdem hier. Marcel Reichel ist den Geheimnissen des Flugplatzes auf der Spur. Er hat in internationalen Archiven recherchiert, viele Unterlagen zusammengetragen, die ihm ehemalige Militärangehörige mitgebracht haben, die selbst oder deren Eltern in Großenhain gedient haben. Erst jetzt sprechen Zeitzeugen, die jahrzehntelang geschwiegen haben. Etwa die 87-jährige Margarete Herde, sie erinnert sich gut daran, wie der Flugplatz ab den 1950iger Jahren immer mehr ausgebaut wird, sich die Landebahnen immer weiter in die Landschaft fressen – und sich das Areal doch komplett von der Außenwelt abschottet. 

Heute ist der Flugplatz zum Eldorado für Segelflieger, Flugschüler und Enthusiasten mit verrückten fliegenden historischen Kisten geworden. Jan Meisner hat seine Flugschule in einem gut getarnten Shelter untergebracht. Seit Kindesbeinen will er nur eines: Abheben: "Ich habe Segelflieger als Kind gesehen und dachte, das willst du auch. Meine Eltern waren dagegen, da habe ich gestreikt. Die Bedingung war, dass ich was Ordentliches lerne und studiere. Das habe ich gemacht. Sobald es ging, habe ich mich als Fluglehrer ausbilden lassen und eine Flugschule eröffnet."

Doch wie lange noch? Die Stadt Großenhain und Sachsen haben große Pläne mit dem Flugplatz, wollen aus dem gigantischen Areal das größte zusammenhängende Gewerbegebiet von ganz Ostdeutschland machen. Der Traum ist eine Großansiedlung à la Tesla, die die ganze Region abheben lassen würde. Bagger wühlen sich schon durch das Gelände, um sowjetische Altlasten für Millionen Euro zu sanieren. Doch immer wieder entdecken die Sanierer neue Gebiete, die mit Kerosin verseucht sind. Das schmutzige Erbe der sowjetischen Truppen verfolgt die Großenhainer Anwohner u<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3253925">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die B 96 – Legendäre Fernstraße</title>
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<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:a06c5b1ccb324e79?w=448&ch=563ba4c9ee75c84c"></img><br/>Sie steht für Freiheit, Sehnsucht und Heimat - 520 Kilometer lang, führt sie einmal quer durch den Osten Deutschlands. Sie verbindet Menschen, Orte und Abenteuer zwischen Zittau in Sachsen und Sassnitz auf Rügen.

Sie steht für Freiheit, Sehnsucht und Heimat – 520 Kilometer lang, führt sie einmal quer durch den Osten Deutschlands. Sie verbindet Menschen, Orte und Abenteuer zwischen Zittau in Sachsen und Sassnitz auf Rügen. Die B96 – Legendäre Fernstraße erzählt nicht nur Asphaltgeschichte, sondern blickt auf Region, Landschaft und Menschen, die zu einem Zwischenstopp einladen.

Wie Ludwig Jatzwauk und Wolfgang Wittrien aus Königswartha in Sachsen. Alle vier Jahre bringen die beiden an die 300 Oldtimer auf die Straße, zu einer ganz besonderen Rallye von Zittau bis Sassnitz. Das erste Mal fand die Tour im Sommer 1989 statt, immer entlang der legendären F96, wie sie damals noch hieß. Schon allein die Organisation des kühnen Vorhabens war zu DDR-Zeit ein Abenteuer. Für die Teilnehmer gab es damals kein nobles Hotel, die Oldtimerfahrer müssen sich mit einem Zeltplatz zufrieden geben. Essen und Getränke tauschen sie bei Einheimischen gegen Probefahrten mit den Oldtimern ein. Weiter geht es Richtung Bautzen. Die Band SILBERMOND lebt zwar seit Jahren in Berlin, stammt aber aus der Region. In ihre sächsische Heimat geht es immer noch über die Bundesstraße 96. Und dieser ganz besonderen Straße hat die Band sogar eine musikalische Liebeserklärung geschrieben.

An Berlins südlicher Stadtgrenze, auf der 96, befindet sich zu DDR-Zeiten der Grenzübergang Mahlow-Lichtenrade, der nur für Fahrzeuge der Berliner Stadtreinigung passierbar ist. Der Hausmüll aus Westberlin landet auf der Ost-Mülldeponie in Schöneiche, die für den jungen Eik Galley zur Schatzgrube wird. Der gebürtige Brandenburger weiß schon damals, dass er Sportjournalist werden will und sammelt alles, was er über Sportler finden kann. Zeitungen aus dem Westen, die auf der Mülldeponie landen, sind begehrte Trophäen. Auch wenn der Zugang für DDR-Bürger eigentlich streng verboten und die Deponie ein Hochsicherheitstrakt ist.

Auf der Strecke durch Berlin wird die damalige Fernverkehrsstraße 96 unmittelbar von der deutschen Teilung betroffen. Führt die Straße eigentlich quer durch Berlin, wird sie zu DDR-Zeiten als B96a durch Ost-Berlin umgeleitet und trifft erst nördlich, im brandenburgischen Birkenwerder wieder auf die alte Streckenführung.

Ein Film von Ilka Kettner und Iris Schülke<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3362259">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Der Flugplatz Löbnitz – Die Rückkehr einer Legende</title>
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<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 03:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:e52876494e6e690c?w=448&ch=459fb2eca294f25a"></img><br/>Wer am Wochenende im nordsächsischen Löbnitz unterwegs ist, der kann mit etwas Glück am Himmel eine Legende bestaunen. Zuerst hört man das Motorengeräusch, es klingt fast wie eine Nähmaschine. Und dann taucht der kleine Doppeldecker auf. Die deutschen Landser im Zweiten Weltkrieg nannten sie auch Nähmaschine. Es handelt sich um eine Polikarov U-2, ein 1927 in Russland konstruierter Holzdoppeldecker für zwei Personen. Während in der Sowjetunion jedes Schulkind die sagenhafte Legende dieses über 30.000 mal gebauten Exemplars kennt, wurde sie in Deutschland erst nach der Perestroika bekannt, als ehemalige Pilotinnen auch im Westen darüber offen sprachen. 

Doch fast unbekannt ist die Vergangenheit jener Podwa aus Löbnitz, die in der DDR ihren Dienst im Armeesportklub und der Gesellschaft für Sport und Technik absolvierte. Die Dokumentation beleuchtet diese einzigartige Geschichte. Es ist die Rettung des historischen Flugzeugs vor der Staatssicherheit. Denn die Podwa aus Löbnitz hätte 1976 nach Außerdienststellung auf Befehl eines Generals verbrannt werden müssen. 
DDR-Bürger durften keine Flugzeuge besitzen. Wie war es möglich, dass ein kleiner Verein aus Sachsen dieses historische Flugzeug nicht nur gerettet, sondern auch in liebevoller Arbeit sechzehn Jahre lang restauriert hat? Bis zur Flugfähigkeit? 

Der Film erzählt auch, warum die Polikarov U-2 für die Gleichberechtigung der Frauen in der internationalen Luftfahrt steht. Von 1942 bis 1945 flog mit ihr das weltweit erste Frauengeschwader der "Nachthexen“ im Zweiten Weltkrieg. "Wir sind Frauen von einem anderen Planeten, aus einer anderen Welt." Verstehen Sie das?“ sagt die spätere Physikerin und ehemalige Kommandeurin Irina Rakobolskaja in ihrem letzten Interview.
Heute ist die Podwa aus Löbnitz ein wichtiger Bestandteil des Luftsportverbandes Sachsen. 

Auf dem Flugfeld Roitzschjora-Löbnitz dreht sie ihre Runden. Und sie zieht mit über 90 Jahren immer noch alte Segelflugzeuge an. "Traumhaft. In einem Flugzeug zu sitzen, woran man selber mitgearbeitet hat" sagt Maria Schreiber, selbst ehemalige Fliegerin.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3009717">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Wenn Heimat online geht - Die Influencer des Erzgebirges</title>
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<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:6a65302b3f43dc9f?w=448&ch=f3fcc2ceff4f94f4"></img><br/>Das Erzgebirge gilt vielen noch immer als Region der Traditionen, des Kunsthandwerks und der Weihnachtsbilder. Dieser Film aber schaut auf eine jüngere Generation, die ihre Heimat mit neuen Ideen, eigenen Bildern und großer Reichweite sichtbar macht. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die das Erzgebirge nicht hinter sich lassen wollen, sondern es auf ihre Weise weitererzählen.

Zum Beispiel der Graffiti-Künstler André Morgner, der mit seinen "Boys from the Wood" erzgebirgische Räuchermännchen neu interpretiert und sich zum Instagram-Phänomen gemausert hat. Sein Credo: "Das erzgebirgische Kunsthandwerk ist ein Kulturgut, das wir bewahren sollten. Mein Ziel ist, es zu entstauben und für andere Zielgruppen zugänglich zu machen. Ich würde gern das Erzgebirge zurück auf die Landkarte bringen!"

Markus Füchtner tickt da ganz ähnlich. Der Seiffener Nussknackerhersteller, der das Familienhandwerk in achter Generation weiterführt und dabei zwischen Tradition und modernen Figuren balanciert, betont immer wieder: "Wenn ich Beiträge in den sozialen Medien poste, geht es mir nicht ums Verkaufen, sondern um das ganze Erzgebirgsfeeling, um positive Nachrichten, die dem Image, das uns Erzgebirgern manchmal aufgedrückt wird, entgegenwirken." Da dürfen es dann auch mal Räucherfrauen und Heavy-Metal-Nussknacker sein.

"Mrs. Bellringer" - so nennt sich Johanna Glöckner auf Instagram. Sie macht das Erzgebirge mit Cupcakes und Macarons ein bisschen süßer. So verbindet sie Handwerk, Kreativität und Heimatverbundenheit.

Letzteres ist auch Motorsportler Dustin Rothe aus Grünhainichen wichtig, der in Borstendorf ein Trainingsgelände für den Nachwuchs aufgebaut hat. Sie alle sind "ERZfluencer" - kreative Content Creators, die zeigen, wie vielfältig ihre Region ist. In Stories, Reels, Shorts, TikToks, Posts und Beiträgen in Social Media machen sie ihr #hERZland für eine Community aus der ganzen Welt sichtbar. Sie balancieren dabei zwischen Verwurzelung und Offenheit und zeigen, dass das Erzgebirge mehr ist, als sein Klischee vermuten lässt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3360173">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Wild und grenzenlos – Der Oberlausitzer Bergweg</title>
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<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 02:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:e6720beeaf42655c?w=448&ch=8b65aa419cf2716e"></img><br/>Über erloschene Vulkankuppen, durch dichte Wälder und malerische Täler führt der Oberlausitzer Bergweg. Im östlichsten Zipfel Sachsens, zwischen Neukirch und Zittau, erleben Wandernde die einzigartige Kulturlandschaft des Oberlausitzer Berglands und des Zittauer Gebirges. Hier an der Grenze zwischen Deutschland und Tschechien waren Pflanzen- und Tierwelt über Jahrzehnte sich selbst überlassen. Heute pirschen sich Forscher an seltene Tagfalter heran und Vogelschützer seilen sich mutig an Steilhängen herab, um in den versteckten Gelegen der Uhus und Wanderfalken Jungvögel zu finden und sie zu beringen. 

DER OSTEN - ENTDECKE WO DU LEBST folgt dem Oberlausitzer Bergweg zu den höchsten und bekanntesten Gipfeln der Oberlausitz. Viele von ihnen - Valtenberg, Bielboh, Kottmar, Hochwald und Lausche – sind sagenumwoben und von ihren Bauden und Türmen eröffnen sich atemberaubende Fernsichten in das benachbarte böhmische Bergland bis ins Iser- und Riesengebirge. Unterwegs passiert der Grenzweg idyllische Dörfer mit ihren für diese Gegend typischen Umgebindehäusern und erzählt Geschichten von Menschen, die sich für den Erhalt dieser traditionellen Architektur einsetzen.

Die Bergwiesen im deutsch-tschechischen Grenzgebiet sind das Forschungsfeld von Stefan Brunzel. Der Schmetterlingsforscher erkundet hier die Artenvielfalt in grenznahen Regionen. Dass hier über Jahrzehnte nur wenig intensive Landschaft betrieben wurde, ist für die Tagfalter von Vorteil. Der Weg führt am weiter am „Schluckenauer Zipfel“ entlang, dem nördlichsten Teil Tschechiens, der bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs von Deutschböhmen bewohnt war. Die Gegend hat sich nach dem Krieg stark verändert, und die Überreste verlassener Gebäude erzählen davon. Werner Hentschel, dessen Familie seit Generationen in der Region ansässig ist, hat noch lebhafte Erinnerungen an diese Zeit. Nicole Wehle führt die Zuschauer zu einem kulturellen Phänomen in Sohland, wo zur Sommer- und Wintersonnenwende die Sonne durch bestimmte Öffnungen in einer Granitsteinanhäufung scheint, die als Thors Amboss bekannt ist. Er hat diese Steine platziert? Und welche Bedeutung hatten sie für die Menschen in der Steinzeit?

Mit beeindruckenden Landschaftsaufnahmen und persönlichen Geschichten geht DER OSTEN - ENTDECKE WO DU LEBST auf eine einzigartige Reise entlang des Oberlausitzer Bergwegs.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3062423">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Kamelien von Zuschendorf</title>
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<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:5e879cdee336bfcb?w=448&ch=acf769d300191668"></img><br/>Die Geschichte der Kamelien im Landschloss Pirna-Zuschendorf ist ein Stück sächsische Kulturgeschichte. Ein Ort, der fast verschwunden wäre und nun eine der bedeutendsten historischen Kameliensammlungen Deutschlands ist.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3358130">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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