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<title>Liebe am Werk</title>
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<description><![CDATA[Liebe am Werk: Eine Sendung von Arte.]]></description>
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<pubDate>Mon, 04 May 2026 07:15:15 +0000</pubDate>
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<title>Frida Kahlo und Diego Rivera</title>
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<pubDate>Sun, 20 Feb 2022 12:35:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/087411-003-A/940x530?ts=1617955682"></img><br/>Künstlerin, Geliebte, militante Kommunistin, Ehefrau des Wandmalers Diego Rivera und Ikone des Feminismus – Frida Kahlo (1907-1954) hatte viele Gesichter. Als die mexikanische Malerin im Alter von 47 Jahren starb, war sie noch nicht berühmt. Sie hatte erst an wenigen Ausstellungen teilgenommen, auch wenn sie bereits durch ihre Persönlichkeit und ihren Kleidungsstil auf sich aufmerksam gemacht hatte. Auf ihrem letzten Bild schrieb sie: Viva la vida!
Die Malerin hatte ein schweres Leben. Als Tochter des deutschen Fotografen Carl Wilhelm „Guillermo“ Kahlo wurde sie 1907 in Coyoacán geboren. Als Sechsjährige erkrankte sie an Kinderlähmung. Mit 18 Jahren erlitt sie einen schweren Verkehrsunfall, bei dem sich eine Stahlstange durch ihr Becken bohrte, so dass sie ihren Alltag fortan immer wieder liegend und in einem Stahlkorsett verbringen musste. Sie wurde über 30 Mal operiert und schließlich musste eines ihrer Beine unterhalb des Knies amputiert werden. Infolge des Unfalls konnte sie keine Kinder mehr bekommen und verarbeitete die Fehlgeburten in ihren Bildern. Die Malerei hielt sie am Leben.
Kahlo hatte verschiedene Liebschaften mit Männern und Frauen, darunter der russische Revolutionär Leo Trotzki, der nach Mexiko ins Exil ging, sowie eine schwierige Beziehung mit dem Maler Diego Rivera, von dem sie sich scheiden ließ und den sie später ein zweites Mal heiratete.
Die Dokumentation erzählt das Leben von Frida Kahlo, Malerin von Selbstporträts, geplagt von chronischem Schmerz. Und sie schildert ihre Beziehung zu Diego, dem untreuen Lebemenschen, dem Wandmaler mit unerschütterlichem sozialem und politischem Engagement. Es ist eine Geschichte wie von der Schönen und dem Biest, aber vor allem von der leidenschaftlichen Beziehung zweier Seelenverwandter, vereint in der Liebe zu ihrem Land Mexiko.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2617747">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Gabriele Münter und Wassily Kandinsky</title>
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<pubDate>Sun, 13 Feb 2022 10:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/087411-004-A/940x530?ts=1617954964"></img><br/>Wassily Kandinskys Malerei steht für Form, Abstraktion und Geistiges. Ihn inspirieren Musik, Farben und die Märchen seiner russischen Heimat. Die Malerin und Grafikerin Gabriele Münter (1877-1962) ist eine der ersten noch zu ihren Lebzeiten bekannten Künstlerinnen: eine freie, moderne Frau, die ihren Gefühlen folgt. Gabriele Münter und Wassily Kandinsky – das ist die unglückliche Liebesgeschichte eines Künstlerpaars der deutschen Avantgarde.
Die Geschichte beginnt bei einer Sommerakademie. Münter ist Kandinskys Schülerin. Kandinsky wird ihr Mentor, verliebt sich und wird sich später von seiner Frau scheiden lassen, doch Gabriele Münter nie heiraten. 1907 feiert sie in Paris erste Erfolge bei einer Ausstellung. Schließlich erwirbt Gabriele Münter im Jahr 1909 ein Haus südlich von München, in Murnau am Staffelsee. Dort leben Kandinsky und Münter im Rhythmus der Natur und erleben eine unglaublich produktive künstlerische Phase. Sie pflegen Freundschaften mit anderen Künstlern, unter anderem mit Alexej Jawlensky und Marianne von Werefkin. Nach und nach intensiviert sich der Wunsch nach einer neuen abstrakten Bildsprache.
Gemeinsam wagen sie sich an neue Formen in der Kunst, die zur Gründung der expressionistischen Künstlervereinigung des „Blauen Reiters“ führt. Initiatoren sind im Jahr 1911 Wassily Kandinsky, Franz Marc (1880-1916) und Gabriele Münter. Knallbunt und abstrakt gehen ihre Werke revolutionäre Wege. Die Farbe Blau steht dabei für die Romantik, der Reiter beschwört abendländisch-christliche Traditionen. Mit dem Almanach „Der Blaue Reiter“ erscheint im Mai 1912 eine der bedeutendsten theoretischen Schriften der klassischen Moderne, der dem Zusammenschluss den Namen gibt.
Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges bedeutet für Kandinsky eine scharfe Zäsur. Er verlässt Deutschland und kehrt in seine Heimat zurück – ohne Gabriele Münter. Dort lernt er die junge Nina von Andreewsky kennen und heiratet sie im darauffolgenden Jahr. Gemeinsam mit ihr zieht er 1922 nach Weimar, später nach Dessau, um dort am Bauhaus zu lehren. Gabriele Münter und Kandinsky sehen sich nicht wieder.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2620418">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Georgia O'Keeffe und Alfred Stieglitz</title>
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<pubDate>Sun, 28 Feb 2021 04:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/079434-005-A/940x530?ts=1617955413"></img><br/>Georgia O'Keeffe ist eine der größten Malerinnen der USA und eine Ikone der nordamerikanischen Kultur. Alfred Stieglitz gilt als Wegbereiter der modernen Fotografie. In den 20er Jahren sind sie eines der prominentesten und verrufensten Paare der New Yorker Avantgarde. Georgia und Alfred – das ist die Geschichte einer 30 Jahre währenden Leidenschaft, einer überschäumenden Kreativität, aber auch die einer erdrückenden gegenseitigen Abhängigkeit.
Georgia O'Keeffe geht mit 29 Jahren von Virginia nach New York, wo sie von dem Galeristen und Fotografen Alfred Stieglitz entdeckt wird. Alfred führt Georgia in die New Yorker Künstlerwelt ein. Er glaubt an sie, an ihr Talent und will ihr eine Karriere eröffnen. Georgia pendelt zunächst zwischen New York und Texas, wo sie als Kunstlehrerin arbeitet. Im Juni 1918 verlässt Georgia Texas endgültig und zieht nach New York. Alfred nutzt seine Kontakte in der Kunstwelt, um Ausstellungen für Georgia zu organisieren. Er verteidigt die besondere Sinnlichkeit ihrer Werke gegen die Kritik, die in ihren Bildern einfache sexuelle Anspielungen sieht, verschleierte Darstellungen männlicher oder weiblicher Geschlechtsteile.
Nach sechs Jahren außerehelicher Liebe heiraten Alfred und Georgia, doch Georgias Kinderwunsch bleibt unerfüllt, worunter sie sehr leidet. Als sich Stieglitz in die 40 Jahre jüngere Dorothy Norman verliebt, bricht für Georgia eine Welt zusammen, sie fühlt sich verkannt, als Frau und als Künstlerin. Nach einem Klinikaufenthalt und einer schweren Depression kehrt sie dem mondänen New York den Rücken und zieht nach New Mexico, wo sie nach einer Schaffenskrise die unverwechselbaren landschaftlichen Formen der Wüste zum Thema ihrer Bilder macht. Mit über 70 Jahren möchte Alfred seine erste Muse zurückgewinnen und wieder um sich haben. Die beiden hören nicht auf, einander zu schreiben. Als er mit 82 Jahren stirbt, ist Georgia an seiner Seite. Sie wird 98 Jahre alt. Erst 20 Jahre nach ihrem Tod wird die Korrespondenz des Paares, die mehr als 25.000 Briefe umfasst, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2451438">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Lee Miller und Man Ray</title>
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<pubDate>Sun, 21 Feb 2021 04:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/079434-003-A/940x530?ts=1617955082"></img><br/>Das berühmteste Foto von Lee Miller zeigt die Fotografin nackt in einer Badewanne – und zwar in Adolf Hitlers Münchner Wohnung in der Prinzregentenstraße kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs. Das offizielle Führerbildnis Heinrich Hoffmanns steht am Wannenrand und eine weibliche Marmorstatue steht neben einer Klingelanlage für Bedienstete. Millers Uniform liegt unauffällig auf einem Hocker, ihre Militärstiefel stehen auf dem Boden.
Das Bild ist so legendär wie die Geschichte dieser Frau, die vor allem als Muse und Geliebte von Man Ray bekannt ist. Lee Miller war eine Femme fatale von kühler Schönheit, die dem großen Publikum als Künstlerin lange verborgen geblieben ist. Die New Yorkerin begann ihre Karriere auf dem Titelblatt der „Vogue“. Mit ihrem Teint wie aus Porzellan, Augen wie Kristallen, dem Gesicht einer antiken Statue und ihrer androgynen Figur fasziniert sie die führenden amerikanischen Fotografen ihrer Zeit. Doch sie langweilt sich und träumt im New York des Jahres 1929 von Paris und der Welt der Kunst.
Sie will Fotografin werden und zwar an der Seite des Mannes, von dem alle sprechen: Man Ray. Sie sucht ihn in seinem Atelier auf, wird seine Schülerin, sein Modell, seine Geliebte. Man Ray arbeitet mit Surrealisten wie Paul Eluard zusammen, mit Salvador Dalí und Tristan Tzara, aber vor allem mit Man Rays bestem Freund Marcel Duchamps. Gemeinsam befreien sie die Kunst von jeder ästhetischen und moralischen Beschränkung.
Durch einen Zufall finden Lee Miller und Man Ray ein Verfahren, mit dem sie ihre Fotos durch Überbelichtung verfremden. Doch Lee Miller, die viel jünger ist als Man Ray, lebt die freie Liebe und entzieht sich auch beruflich immer mehr ihrem Mentor. Lee sucht ihren eigenen Weg im Surrealismus, sie emanzipiert sich und verlässt Man Ray. Im Oktober 1932 geht sie zurück nach Amerika. Im Herbst 1939 kehrt sie als Kriegsberichterstatterin für die „Vogue“ mit ihrem Fotoapparat nach Europa zurück. Sie ist einer der wenigen Frauen, die bei der Befreiung eines Konzentrationslagers dabei sind und fotografiert das Grauen in Dachau. Der Kriegsfotograf David Sherman macht das verstörende Bild von Lee Miller in Hitlers Privatwohnung, das die Banalität des Bösen zeigt. Die lange unbekannt gebliebene Künstlerin hinterlässt ein Werk mit 60.000 Negativen, die ihr Sohn kurz nach ihrem Tod entdeckte.
 <br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2449388">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Gerda Taro und  Robert Capa</title>
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<pubDate>Sun, 14 Feb 2021 04:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/079434-002-A/940x530?ts=1617955065"></img><br/>Er war der Begründer des Fotojournalismus: Robert Capa. Für ein gutes Bild war der Kriegsfotograf bereit, jedes Risiko einzugehen und sich mitten ins Kampfgeschehen zu begeben. Die junge, talentierte und ehrgeizige Fotografin Gerda Taro war eine der ersten weiblichen Fotoreporterinnen. Als Jüdin polnischer Abstammung opponiert sie 1933 gegen Hitlers Machtübernahme. Da sie in Leipzig Flugblätter verteilt, wird sie festgenommen, aber aufgrund ihrer polnischen Staatsangehörigkeit wieder auf freien Fuß gesetzt. Weil sie sich weiterhin überwacht fühlt, flieht sie nach Paris, wo sie den jungen Robert Capa kennenlernt, der in Ungarn der kommunistischen Partei nahestand und gegen das repressive Regime kämpfte.
Die beiden glühenden Antifaschisten verlieben sich ineinander. Aus Liebe zu Capa beginnt Gerda Taro ebenfalls zu fotografieren. Beide sind überzeugt, dass eine Fotografie eine Waffe sein und den Lauf der Geschichte verändern kann. Als der Militärputsch in Spanien 1936 die Welt in Atem hält, beschließen die beiden nach Spanien zu gehen. Zusammen mit Robert Capa dokumentiert Gerda Taro die Gräuel des Spanischen Bürgerkriegs und ist damit die erste Frau, die an einer Kriegsfront fotografiert. Capas Aufnahme eines tödlich getroffenen republikanischen Soldaten wird zur Ikone und begründet die Legende Robert Capa. Als sie nach Paris zurückkommen, sind ihre Fotos Tagesgespräch.
Im Sommer 1937 geht Gerda Taro noch einmal alleine nach Spanien zurück. Sie fotografiert im Schützengraben – auch unter Beschuss. Als Gerda Taro auf dem Trittbrett eines Lkws mitfährt, der die Verletzten von der Front in ein Lazarett bringt, wird der Lkw von einem Panzer gerammt. Noch in der gleichen Nacht stirbt die 27-Jährige an ihren schweren Verletzungen. Sie wird nach Paris überführt, wo sie auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise beigesetzt wird. Der Trauerzug, angeführt von Pablo Neruda und Louis Aragon, gleicht einer gigantischen Demonstration gegen den Faschismus. Aber ihre Arbeit und ihr Engagement geraten nach und nach in Vergessenheit. Capa stirbt 1954, im Alter von 40 Jahren, als er im Indochina-Krieg auf eine Mine tritt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2445295">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Jeanne Hebuterne und Amedeo Modigliani</title>
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<pubDate>Fri, 12 Feb 2021 04:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/079434-001-A/940x530?ts=1612932703"></img><br/>Jeanne Hébuterne entstammt einer bürgerlichen Familie. Sie wird von ihren Eltern gefördert, die ihr ein Privatstudium der Malerei ermöglichen. Die schöne junge Frau mit den Katzenaugen, die bereits Muse zahlreicher Künstler war, lernt 1917 im Pariser Café de la Rotonde den italienischen Maler Amedeo Modigliani kennen und verliebt sich in ihn. Der deutlich ältere Modigliani kann von seiner Kunst nicht leben; sein gesundheitlicher Zustand ist so schlecht, dass er beginnt, Rauschgift zu nehmen und zu trinken.
Jeanne wird sein bevorzugtes Modell. Das Paar malt in Modiglianis Atelier in Montparnasse, doch sie verkaufen nichts. Die beiden inspirieren sich gegenseitig, privat wie künstlerisch. Am 3. Dezember 1917 veranstaltet die Mäzenin Berthe Weill eine Ausstellung mit Werken von Modigliani in ihrer Galerie, doch die Aktbilder verstoßen gegen die Moral der Zeit. Die Polizei verlangt sogar, dass einige Arbeiten abgehängt werden.
Im März 1918 flieht das Paar vor den deutschen Bombardements von Paris nach Nizza; am 29. November bringt Jeanne ein kleines Mädchen zur Welt. Als die beiden nach Paris zurückkehren, sind sie aus finanziellen Gründen gezwungen, das Kind bei einer Amme aufwachsen zu lassen. Modigliani verlobt sich mit Jeanne, als sie mit einem zweiten Kind schwanger ist. Doch zu einer Heirat soll es nicht mehr kommen, denn Modigliani bekommt Tuberkulose und verstirbt am 24. Januar 1920. Jeanne stürzt kurz darauf aus einem Fenster im fünften Stock, ihr ungeborenes Kind stirbt mit ihr.
Modiglianis berühmtes Gemälde „Liegender Akt (auf der linken Seite)“ von 1917, das in der Galerie von Berthe Weill für einen Skandal gesorgt hatte, zählt heute zu den teuersten Gemälden der Welt; es wurde für umgerechnet rund 132 Millionen Euro versteigert. Erst im Jahr 1992, als ihre Bilder in einem Keller gefunden wurden, erhält auch Jeanne Hébuterne Anerkennung als Künstlerin, die einen eigenständigen Stil entwickelt hat.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2443146">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Emilie Flöge und Gustav Klimt</title>
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<pubDate>Fri, 12 Feb 2021 04:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/087411-001-A/940x530?ts=1617954969"></img><br/>Gustav Klimt war der unangefochtene Star unter den Künstlern des Wiener Fin de Siècle. Er war ein Meister der Alchemie, der Farben in Gold zu verwandeln schien. Berühmt und berüchtigt wurde er mit seinen erotischen Frauenbildnissen, die für Skandale sorgten. Emilie Flöge war eine der größten Modeschöpferinnen des beginnenden 20. Jahrhunderts. Flöge galt als eine faszinierende Person der Wiener Bohème und wurde Klimts Lebensgefährtin. Flöge lernte Klimt kennen, als sie 18 Jahre alt war. Damals heiratete ihre Schwester den Bruder von Gustav Klimt, der schon ein Jahr nach der Hochzeit verstarb. Klimt malte Emilie ab 1891 auf vielen seiner Bilder.
Die beiden Künstler brechen in Wien mit sämtlichen Konventionen. Ihre Beziehung ist stärker als jede Ehe, als Seelenverwandte erforschen sie eine neue Form der Liebe. Emilie ist eine emanzipierte Frau, sie fährt selbst Auto, macht Sport, ist naturverbunden und tut alles, um ihre Leidenschaft, die Mode, zu ihrer Lebensaufgabe zu machen.
Mit einer Gruppe von Künstlern gründet Gustav Klimt 1897 die Secession, die sich vom konservativen Künstlerhaus abspaltet. Unter den Gründungsmitgliedern sind die Maler Koloman Moser und Carl Moll sowie die Architekten Josef Hoffmann und Joseph Maria Olbrich. Olbrich gestaltet 1898 das Ausstellungshaus, ein gebautes Manifest für die Ideen der neuen Künstlervereinigung, die sich der aktuellen Moderne verschrieben hat. Klimt malt sein skandalträchtiges Gemälde „Nuda Veritas“ (1899), das eine lebensgroße weibliche Aktfigur darstellt, die dem Betrachter frontal gegenübertritt. Sie hält ihm einen Spiegel entgegen und konfrontiert ihn mit sich selbst.
Auch Emilie Flöge geht in der Mode neue Wege. Sie gründete zusammen mit ihren zwei Schwestern im Jahr 1904 den Modesalon "Schwestern Flöge". Sie spezialisieren sich auf weit geschnittene Kleider – sogenannte Reformkleider – mit Volants und wilden, von Gustav Klimt entworfenen Mustern. Ihre Liebe bringt schließlich Klimts berühmtestes Bild hervor: Es ist „Der Kuss“, auf dem er sich selbst und Emilie als Liebespaar voller Leidenschaft und Hingabe darstellt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2623089">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Paula Becker und Otto Modersohn</title>
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<pubDate>Sun, 07 Feb 2021 04:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/079434-004-A/940x530?ts=1617955460"></img><br/>Im Deutschland des frühen 20. Jahrhunderts verhilft der Maler Otto Modersohn seiner zweiten Frau zu der Anerkennung, die ihr gebührt – heute gilt sie als eine der bedeutendsten Vertreterinnen der Moderne: Paula Modersohn-Becker. Es ist die Geschichte einer Liebe zwischen den Qualen des künstlerischen Schaffens – und überschattet von der Ahnung des nahenden Todes.
Paula lebt nördlich von Bremen in einer erstaunlichen Gemeinschaft. Sie besteht aus jungen, komplexfreien und neugierigen Malern, Bildhauern und Dichtern, die im Dorf Worpswede eine Künstlerkolonie gegründet haben. Es ist eine fröhliche Truppe, die den Tumult der Industriestädte hinter sich gelassen hat, um die Landschaft mit einer unverfälschten Malerei in freier Natur zu erobern. Dazu gehört auch ein Künstler, der Paulas besonderes Interesse weckt: der Maler Otto Modersohn, der einer der Mitbegründer der Kolonie ist.
Otto ist ebenfalls angetan von der jungen Frau, die so gar nicht typisch für ihre Zeit ist: unabhängig und vor allem überaus sensibel. Drei Monate nach dem Tuberkulose-Tod von Ottos Ehefrau Helene gestehen sich Paula und Otto endlich einander ihre Liebe. Am 25. Mai 1901 heiraten sie. Otto beginnt unter Paulas Einfluss, Menschen zu malen. Er sucht nach einem natürlicheren Stil, erweitert die Palette seiner Farben. Sie beginnt Landschaften zu malen und signiert mit den Anfangsbuchstaben ihres neuen Namens: PMB – Paula Modersohn-Becker. Allein im Jahr 1906 malt sie 80 Bilder, die sich in ihrem Atelier stapeln, darunter 20 Selbstbildnisse. So auch eines ihrer größten Werke: „Selbstbildnis am sechsten Hochzeitstag“. Paula malt die moderne Vision der Frau und befreit sich von den Sehweisen ihrer Epoche. Am 2. November 1907 bringt sie bei einer schweren Geburt ein Mädchen zur Welt, Mathilde. Wenige Tage später stirbt die 31-Jährige an einer Lungenembolie. 1927 wird in Bremen eigens für sie ein Museum gebaut, das weltweit erste, das einer weiblichen Künstlerin gewidmet ist.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2447396">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Claude Cahun und Marcel Moore</title>
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<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 03:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/087411-002-A/940x530?ts=1630586268"></img><br/>Zwei unbeugsame lesbische Frauen, die während des Zweiten Weltkriegs gemeinsam Widerstand gegen die deutschen Besatzer leisteten, zwei unangepasste Künstlerinnen und Persönlichkeiten: Claude Cahun, mit dem bürgerlichen Namen Lucy Renée Schwob, war eine Schriftstellerin, Dichterin und Fotografin, die mit ihrer Lebensgefährtin, der Illustratorin Suzanne Malherbe, im Paris der 20er und 30er Jahre einen Künstlersalon unterhielt. Ihre Werke ergänzten sich, sind in frühen Jahren vom Symbolismus und vom Jugendstil beeinflusst. Später schließen sie sich den Pariser Surrealisten an.
Als Tochter der wohlsituierten, jüdischen Intellektuellenfamilie Schwob genoss Claude Cahun eine gute Ausbildung, und es war ihr schon frühzeitig möglich, in Zeitschriften Texte zu veröffentlichen und sich künstlerisch zu betätigen. Gemeinsam mit ihrer Stiefschwester und Lebensgefährtin Suzanne Malherbe, die aus einer Arztfamilie kam, betrieb sie 15 Jahre lang einen Künstlersalon in Paris. Sie fotografierte, spielte dabei in ihren surrealistischen Selbstporträts mit Geschlechterrollen und Identitäten, schuf Collagen, spielte in surrealistischen Theaterstücken mit und schrieb und verkehrte im Kreis der Surrealisten um den Dichter André Breton.
In ihren Schriften und mittels ihres fotografischen Schaffens wandte sie sich als Kommunistin gegen den Faschismus und kämpfte zeitlebens für ein freiheitliches Denken und die Emanzipation der Frau. Ab 1937 flüchteten Claude Cahun und Suzanne Malherbe vor den Nazis auf die Kanalinsel Jersey. Nach der Besetzung Jerseys durch die Wehrmacht engagierten sie sich in der Résistance und wurden schließlich 1944 zum Tode verurteilt. 1945 wurden beide begnadigt, doch während der zehnmonatigen Haft hatte die Gestapo ihr Landhaus geplündert und einen großen Teil ihres Werkes zerstört.
Die Geschichte von Lucy Schwob und Suzanne Malherbe ist die Geschichte zweier Frauen, die in ihrer Liebe und in ihrem künstlerischen Schaffen vereint waren.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2625775">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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