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<title>In der Welt zuhause</title>
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<description><![CDATA[In der Welt zuhause: Eine Sendung von Arte.]]></description>
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<pubDate>Sun, 31 May 2026 11:06:08 +0000</pubDate>
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<title>Indien - Auroville, die Stadt im Einklang</title>
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<pubDate>Fri, 26 Nov 2021 04:40:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/072421-007-A/940x530?ts=1635152728"></img><br/>Philippe Simay ist heute in Tamil Nadu, dem südlichsten Bundesstaat Indiens, unterwegs. Unweit von Pondicherry liegt die Experimentalstadt Auroville. Sie wurde 1968 auf Initiative der Französin Mirra Alfassa gegründet. Wie sie brachen auch die ersten Bewohner mit den moralischen und sozialen Konventionen ihrer Zeit: Sie waren auf der Suche nach einem Ort des friedlichen Zusammenlebens und der persönlichen Entwicklung – ungeachtet von politischen oder religiösen Weltanschauungen. 
50 Jahre später hat sich das Konzept bewährt: Auroville zählt heute rund 2.500 Einwohner aus 52 Nationen – und es kommen ständig neue hinzu. Aus kargen Wüstenlandschaften entstanden, erstreckt sich die Stadt mittlerweile über eine bewaldete Fläche von 20 Quadratkilometern. 
Kripa ist in Auroville geboren und aufgewachsen. Ihre Eltern kamen 1968 auf der Suche nach dem idealen Lebensmodell aus Frankreich nach Auroville. Den alten Pferdestall, den ihr Vater einst errichtete, hat Kripa zum Gästehaus umgebaut – und dabei nur recyceltes Material verwendet. 
Nachhaltig leben, aber auch als Individuum Teil eines großen Ganzen sein – dieser Gedanke steht im Zentrum der Entwicklung von Auroville. Wohnen bedeutet hier eine neue Form des Zusammenlebens zu finden und ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. Dieses Bewusstsein spiegelt sich auch in der Architektur der Stadt wider, die spiralförmig um ein spirituelles Zentrum herum, das sogenannte Matrimandir, gebaut wurde. Das kugelförmige Gebäude ist das alles verbindende Organ, das „Herz“ der Stadt – und ein weithin sichtbares Zeichen dafür, dass Auroville längst keine Utopie mehr ist, sondern Realität.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2427160">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Kuba - Urbaner Gartenbau in Havanna</title>
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<pubDate>Mon, 22 Nov 2021 07:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/caBYe5ZCnENyWSa2F8yML6VTomc=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1545314028/12/072421-001-A_2612383.jpg"></img><br/>Mitten in der kubanischen Hauptstadt Havanna wimmelt es von kleinen Gemüsegärten – den sogenannten Organipónicos. Entstanden sind sie mit dem Fall der Sowjetunion und der anschließenden Versorgungskrise. Heute gelten sie als Vorbild für modernes Urban Gardening. Mit den Organipónicos haben die Kubaner das Leben in der Stadt neu erfunden: Egal ob Dächer, Balkone oder Freiflächen zwischen Häusern – alle Möglichkeiten werden für den Anbau genutzt. 
Philippe Simay ist zu Gast bei Dario und Lisy. Von ihnen erfährt er, dass durch die Organipónicos nicht nur Wissen, sondern auch ein bestimmter Lebensstil von Generation zu Generation weitergegeben wird. Denn die kleinen Gemüsegärten bedeuten eben auch: Leben in Gemeinschaft.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2423757">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Myanmar: Die Bewohner des Inle-Sees</title>
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<pubDate>Mon, 22 Nov 2021 04:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/BLzfzcwtb2y_B2Nb9YMZzsePvng=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1545648531/24/072421-006-A_2607494.jpg"></img><br/>Mit einer Fläche von 116 Quadratkilometern ist der Inle-See in Myanmar der zweitgrößte See des Landes und Heimat der Intha. Vor 500 Jahren durch Stammeskriege vertrieben, fand die Volksgruppe auf dem See Zuflucht – und entwickelte im Laufe der Jahrhunderte ein Leben in Einklang mit dem Wasser. 
Ob Häuser, Geschäfte oder Schulen: Alles steht in dem schwimmenden Dorf Pauk Par auf Pfählen. So auch das Wohnhaus von Mengue, bei der Philippe Simay in dieser Folge zu Gast ist. Wie die meisten Intha leben Mengue und ihre Familie in einer einzigartigen Symbiose mit dem Wasser. Ihr Haus wurde auf 30 stabilen Stelzen errichtet und hat mehrere Ebenen, die der Familie auch während der Regenzeit, wenn das Wasser besonders hoch steht, genügend Wohnraum bietet. Die Feuchtigkeit nagt jedoch das ganze Jahr über an der Bambuskonstruktion, und so gehören ständige Renovierungsarbeiten selbstverständlich zum Alltag. Mengue teilt sich diese Arbeit mit ihrem Sohn, einem gelernten Zimmermann. 
Von ihm lässt Philippe sich auch die komplexe Infrastruktur des Dorfes zeigen – ein Labyrinth, in dem man leicht die Orientierung verlieren kann, denn Straßennamen gibt es nicht. Die 200 Familien, die hier leben, kennen sich alle untereinander und wissen genau, wem welches Haus gehört. 
Wie in allen Dörfern am Inle-See hängt die Wirtschaft auch in Pauk Par vom See ab. Neben dem Fischfang haben die Bewohner des Dorfes eine einzigartige Technik zur Nahrungsgewinnung entwickelt: schwimmende Gärten, die Gemüseanbau auf dem Wasser ermöglichen. Doch das einmalige Ökosystem des Sees – und damit die Lebensgrundlage der Intha – gerät heute durch die Auswirkungen von Tourismus und Umweltverschmutzung zunehmend in Gefahr …<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2426463">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Bolivien - Die Erdhäuser der Chipaya</title>
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<pubDate>Fri, 05 Nov 2021 18:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/9w3lIt3xtyPTOjf5LaeKYrURRiM=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1545411318/14/072421-010-A_2607525.jpg"></img><br/>Auf 3.700 Meter Höhe leben die Menschen vom Stamm der Chipaya autark in den Weiten des bolivianischen Altiplano. Auf diese von der Sonne verbrannte und vom Salz ausgedörrte Hochebene flüchteten sie einst nach Konflikten mit ihren Nachbarn. Um den dort herrschenden widrigen Bedingungen zu trotzen, haben die Menschen des über 2.500 Jahre alten indigenen Stamms eine einzigartige Lebensweise entwickelt. 
Ihr Gemeinschaftsleben spielt sich zwischen dem Dorf und ihren runden Lehmhütten ab. Diese werden Putukus genannt und sind, umringt von Feldern, weit über die riesige Ebene verstreut. Das Besondere an den Putukus: Ihr kegelförmiger Körper sorgt dafür, dass sie trotz des widrigen Wetters stabil bleiben – und das bis zu 15 Jahre lang. Für die Chipaya sind die Hütten ein Symbol für Schutz und bieten ein Zuhause, in der die Familie eine Einheit bildet. 
Philippe Simay ist bei Elias zu Gast, der ihm zeigt, wie die Chipayas ihre Lebensweise und ihre Wohnform an die alles beherrschende Natur angepasst haben. Dazu verlassen die beiden das Dorf und fahren mit zwei klapprigen Rädern los in die weite Landschaft: Es geht vorbei an wunderschönen Flächen bis zu Elias‘ Campo, an dem sie seine Frau und seine Kinder treffen. 
Die Familie besitzt noch zwei weitere Felder, die abwechselnd bewirtschaftet werden, mit einer alt überlieferten Technik namens Lameo. Diese erlaubt es, den vom Salz vergifteten Boden fruchtbar zu machen, indem Wasser umgeleitet und die dortige Erde gewaschen und entsalzen wird – eine weltweit einzigartige Methode, die das Leben in einer so unwirtlichen Gegend überhaupt erst möglich macht.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2425778">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Rio de Janeiro - Das andere Gesicht der Favelas</title>
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<pubDate>Thu, 04 Nov 2021 18:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/oopl-hqDc4LqUblOFeYTYeoMw_M=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1546958417/22/072421-009-A_2626533.JPG"></img><br/>Weiße Sandstrände, Karneval und imposante Granitberge locken Menschen aus aller Welt nach Rio de Janeiro. Die zweitgrößte Stadt Brasiliens ist bunt, vielfältig, dynamisch. Typisch für Rios Alltag ist nicht nur seine Lebensart, sondern auch die rund 700 Favelas. In diesen ursprünglich provisorischen Armenvierteln leben heute fast 20 Prozent der Bevölkerung. Lange standen sie für Gewalt und Drogenhandel, doch seit den 1990er Jahren hat die Stadt massiv in die Favelas investiert: Eine bessere Infrastruktur und die Öffnung hin zum Tourismus sorgen dafür, dass sich immer mehr Menschen von außerhalb für die Siedlungen interessieren. Auch die Bewohner selbst ergreifen Initiativen, um ihr Alltagsleben zu verbessern. Philippe Simay ist zu Gast in Providencia, der ältesten Favela Rios. Die frühere Gewalt durch Drogenhandel ist hier weitgehend eingedämmt – stattdessen wird auf Bildung und Kultur gesetzt.  Gisèle und Mauricio schleusen Philippe durch die engen Gassen ihres Viertels. Dabei wird deutlich: Eine Favela ist weit mehr als ein Wohnviertel für Arme, sie ist Ausdruck der einzigartigen Kultur ihrer Bewohner, die diesem von ihnen geschaffenen Ort heute ein neues Image geben wollen. Und das gelingt ihnen: Die Physiognomie der Favelas ändert sich ständig, Häuser werden nachgebessert, Etagen hinzugefügt. Ständiger Platzmangel und Wohnungsnot sind die Kehrseite dieser Entwicklung ohne jede städtebauliche Regel. Zudem gibt es kaum öffentliche Plätze für die Bewohner. Dennoch ist es den Favelados gelungen, Raum zu schaffen für die Gemeinschaft – und mit ihrer facettenreichen Kultur die Identität der Stadt mitzuprägen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2424890">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Chile - Die mobilen Holzhäuser von Chiloé</title>
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<pubDate>Thu, 04 Nov 2021 03:55:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/3SyZPKzJWFPRxC19jbBg4wsyxJg=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1546259401/16/072421-008-A_2621164.jpg"></img><br/>Der Chiloé-Archipel im Süden Chiles umfasst 44 Inseln. Er ist das Zuhause von 150.000 Menschen, die sich die weitläufigen Urwälder ihrer Heimat zunutze gemacht und ein unglaubliches Wissen im handwerklichen Umgang mit Holz entwickelt haben.  Heute ist Philippe bei Armando zu Gast, der ihm seine Kultur näherbringt. Die Bewohner der Inseln leben in solidarischen Gemeinschaften, den sogenannten Mingas. Denn nur in der Gemeinschaft war es früher möglich, Holzhäuser zu bauen und je nach Wunsch und Bedürfnis auch einmal an einen anderen Ort zu versetzen. Philippe nimmt an einem Minga-Ritual teil und begreift, dass die Wohnräume auf dem Insel-Archipel ein Symbol für Großmut und Verbundenheit sind. Sie schweißen die Gemeinschaft zusammen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2423418">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Spitzbergen, Ny-Ålesund - Zentrum der norwegischen Forschung</title>
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<pubDate>Fri, 29 Oct 2021 16:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/jobOO8w7_f9PCmy2PLJfJB5rVNs=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1545649174/20/072421-005-A_2607473.jpg"></img><br/>Ny-Ålesund ist ein kleiner Ort in Norwegen, der zur Inselgruppe Svalbard gehört. Er liegt unweit des Polarkreises und gilt als nördlichste Siedlung der Erde. Früher wurde hier Steinkohle abgebaut. Heute ist Ny-Ålesund Standort eines internationalen Forschungszentrums, das je nach Jahreszeit 30 bis 180 Wissenschaftler aus aller Welt beschäftigt. Jedes hier repräsentierte Land besitzt seine eigene Station und beherbergt Forscher verschiedenster Disziplinen wie etwa Biologen, Geologen, Klimaforscher und Astrologen.
Für die Wissenschaftler ist die hiesige Gegend rau und unwirtlich: Sechs Monate lang scheint die Sonne Tag und Nacht, den Rest des Jahres bleibt es dunkel. Feste Zeiten für Essen und Sport schaffen hier ein Stück Alltag, um die fehlenden optischen Signale zur Zeitorientierung auszugleichen. Philippe Simay trifft den niederländischen Biologen Maarten und erfährt, wie die Wissenschaftler an diesem Ort der Extreme zurechtkommen – einerseits in der Natur völlig isoliert, andererseits im Dorf in einer engen Gemeinschaft lebend. 
In dieser Folge lassen sich die für die meisten Menschen weit entfernt liegenden Konsequenzen der Konsumgesellschaft wie unter einem Brennglas beobachten. Auf einer Bootsfahrt zum Königsfjord zeigt Maarten die unmittelbaren, bedrohlichen Auswirkungen der Klimaerwärmung auf die Umwelt: Die unaufhaltsame Gletscherschmelze bringt den Lebensraum aller Tiere in Gefahr.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2426813">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Togo - Die Takienta, mehr als eine feste Burg</title>
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<pubDate>Fri, 29 Oct 2021 02:55:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/072421-002-A/940x530?ts=1634545522"></img><br/>Das Volk der Batammariba aus Togo lebt in traditionellen Lehmhäusern, die aussehen wie kleine Burgen: die sogenannten Takientas. In ihrer organischen Bauweise spiegelt sich die Weltsicht der Batammariba wider. Sie sind gedacht als Räume, in denen Frauen, Männer und Schutzgeister zusammenleben.
Die Wohnflächen sind so organisiert, dass Teilen, geselliges Miteinander und ein gleichberechtigtes Leben in Gemeinschaft ideal möglich sind. Am Bau einer Takienta beteiligt sich die ganze Familie. Verwendet werden dafür natürliche Materialien aus der Umgebung und alles, was sich recyceln lässt. So werden Tradition und Glaube von Generation zu Generation weitergegeben. Takientas sind funktional und symbolgeladen zugleich. Sie ermöglichen es einem jeden Mitglied der Gemeinde, seinen rechtmäßigen Platz zu finden. Philippe Simay trifft Kuyenpani und lässt sich die einzigartigen Bauwerke zeigen, die es nirgendwo sonst in Afrika gibt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2424161">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Schweden, Malmö - Eco City Schwedens</title>
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<pubDate>Thu, 28 Oct 2021 15:40:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/DZ8w2rHfkq_G4Vz6NvqC2shwdOk=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1549029413/14/072421-004-A_2607531.jpg"></img><br/>Malmö litt in den 1990er Jahren unter Arbeitslosigkeit und einer schwächelnden Industrie. Doch in den darauffolgenden 20 Jahren erlebte die drittgrößte Stadt Schwedens eine spektakuläre Verwandlung: Neue Großbauprojekte und ökologische Innovationen sorgten dafür, dass Malmö heute ein Musterbeispiel für den direkten Übergang von der Industriemetropole zur nachhaltigen Eco City geworden ist.
Das Geheimrezept: Die Stadt setzte nicht nur auf innovative Technologien, sondern vor allem auf die aktive Beteiligung der Bürger am Wandel. Im ehemaligen Arbeiterviertel Augustenborg, das mittlerweile zu den attraktivsten Wohngegenden der Stadt zählt, erklärt Gunilla Philippe, dass Ökologie neben nachhaltigem Handeln auch Solidarität bedeutet: Gunillas Wohnung ist Teil eines Hauses, das achteckig um einen Innenhof gebaut wurde. So entstand in der Mitte ein sozialer Raum und Treffpunkt für alle Bewohner. Andernorts im Viertel sind Gemeinschaftsgärten entstanden. Über die Förderung des ökologischen Bewusstseins hinaus leisten sie wichtige Integrationsarbeit, denn hier begegnen sich Menschen unterschiedlicher sozialer Schichten, Nationalitäten und Altersgruppen. 
Neben dieser entscheidenden sozialen Dimension spielen in Malmö Techniken der Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle: Das Abwasser der Stadt kann nach einer biologischen Reinigung vollständig ins Grundwasser zurückgeleitet werden; Fußgänger, Radfahrer und öffentlicher Nahverkehr haben Vorrang vor individuellem Autoverkehr. Auch in den Schulen beweist sich Malmö als Musterstadt von morgen: Solidarität und Umweltbewusstsein stehen ganz selbstverständlich mit auf dem Stundenplan.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2426110">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Nepal - Lo Manthang, auf dem Dach der Welt</title>
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<pubDate>Wed, 20 Oct 2021 03:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/072421-003-A/940x530?ts=1634545530"></img><br/>Lo Manthang ist eine alte Festungsstadt im nepalesischen Distrikt Mustang. Sie liegt 4.000 Meter über dem Meeresspiegel und wird vom Volk der Lopa bewohnt. Trotz der außerordentlichen Höhe, der extremen Kälte und der eisigen Winde leben 800 Menschen hier das ganze Jahr über.
Das Städtchen wurde im 15. Jahrhundert gegründet und ist trotz seiner Abgeschiedenheit bis heute bewohnt. Maßgeblich dazu beigetragen hat seine Architektur: Sie begünstigt einen Lebensstil, der die Gemeinschaft und das Teilen der wenigen vorhandenen Ressourcen in den Fokus stellt. Die alten Lehmmauern und buddhistischen Tempel im Inneren der Stadt werden von den Bewohnern selbst restauriert und instandgehalten.
Philippe Simay trifft Karma, der sein ganzes Leben in Lo Manthang verbracht hat. Gemeinsam streifen sie durch den abgelegenen Ort im Himalaya, der für die Lopa ein wichtiges spirituelles und religiöses Zentrum darstellt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2424529">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Iran, Masuleh: Leben auf dem Hausdach</title>
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<pubDate>Sat, 06 Jun 2020 08:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/yK0UHF3iQ1KPHElHnbkhItsWBLs=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1476788131/26/057411-018-A_1829504.jpg"></img><br/>„Iran verkehrt herum“, so bezeichnen viele Iraner die Provinz Gilan. Alles ist hier anders: Klima, Landschaft, Architektur. Die grüne Region bildet einen starken Kontrast zu den kargen Landstrichen im Landesinneren. Das iranische Dorf Masuleh wurde dort im Elburs-Gebirge mit über 100 Meter Höhenunterschied gebaut. Seit dem 16. Jahrhundert ist es geprägt von einer einzigartigen Architektur: Die Häuser sind terrassenförmig in den Hang hineingebaut und alle nach Süden ausgerichtet. Eng nebeneinanderstehend berühren sich die Dächer und dienen als Fußwege und Höfe. Autos oder andere Fahrzeuge fahren hier keine – die kleinen Gassen werden alle lediglich zu Fuß oder mit kleinen Schubkarren durchquert. 
Homogen fügen sich die Häuser in die Landschaft ein – die Verwendung lokaler Materialien wie Erde und Stein ist bis heute fest in der Kultur verankert. Bis zu einen Meter dicke Wände schützen die Gebäude gegen Erdbeben und den häufigen, unerwartet schnellen Wetterschwankungen. So bildet der Baustil von Masuleh ein Gleichgewicht zwischen künstlicher und natürlicher Architektur: Die Häuser passen sich an die umliegende Landschaft an und wurden doch von Menschenhand in die Natur gesetzt. 
Die miteinander verbundenen „Gemeinschaftsdächer” dienen als öffentlicher und privater Raum zugleich. So schaffen sie eine einheitliche Architektur, die es erleichtert, alle Mitbewohner zu integrieren. Gleichzeitig stehen sie als Symbol für die zunehmende Öffnung Masulehs zur Welt. Nicht ohne Grund gehört der Ort vielleicht bald zum UNESCO-Weltkulturerbe. Aktuell stellt der zunehmende Tourismus die Bewohner jedoch vor ganz neue Herausforderungen …<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2434756">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Iran: Das Höhlendorf von Kandovan</title>
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<pubDate>Sat, 06 Jun 2020 07:55:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/RX1MEanrNeXK4iTonsgqeTMf3vQ=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1473246214/29/057411-017-A_1818735.jpg"></img><br/>Das Dorf Kandovan liegt in der iranischen Provinz Ost-Aserbaidschan auf 2.300 Meter Höhe, rund 600 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Teheran. Vulkanausbrüche haben vor einer Million Jahren Steinkegel an den Hängen des Gebirges geformt, in die die Menschen Höhlen gruben und so ein ganzes Dorf schufen. Diese Wohnform – auch als Höhlenhäuser bekannt – ist die älteste der Welt. Wie leben die etwa tausend Einwohner in ihren Felsenhäusern inmitten der Berge heute?
Der Händler Ahad lebt seit seiner Geburt in Kandovan, dem einzigen heute noch bewohnten Höhlendorf. Auf der Suche nach einem Zufluchtsort abseits des Kriegs und der Kälte fanden die ersten Menschen vor 800 Jahren, so heißt es, Zuflucht in den Bergen. Sie höhlten das Gestein aus und entwickelten einen einfachen, kargen Lebensstil. Die organische Architektur des Dorfes passt sich weitgehend den natürlichen Strukturen an. Die sanft geformten, dicht aneinandergereihten Kegel erinnern an riesige Termitenhügel: Das Dorf besteht aus robusten Felsen, in die kleine Türen und Fenster gehauen sind, ringsherum winden sich steile Gassen. Das vulkanische Gestein eignet sich optimal als Wohnraum: Es lässt sich gut bearbeiten, hält Naturkatastrophen stand und schafft eine angenehme Raumtemperatur. 
Die Bescheidenheit in der Wohnkultur von Kandovan veränderte sich über all die Jahre kaum, erst der Einzug der Elektrizität in das Dorf erforderte eine Umgestaltung. Doch trotz des teilweise extremen Klimas und der Isolation fühlen sich die Dorfbewohner hier wohler als an jedem anderen Ort, sie haben gelernt, autark und im Rhythmus der Jahreszeiten zu leben.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2431112">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Burkina Faso: Die Labyrinthstadt</title>
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<pubDate>Mon, 06 Jan 2020 04:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/ck-80AWFCHOhDm_yHWmub47uJj4=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1476439268/21/057411-014-A_1812763.jpg"></img><br/>Das Dorf Tiébélé liegt im Grenzgebiet zwischen Burkina Faso und Ghana, 172 Kilometer südlich der burkinischen Hauptstadt Ouagadougou. An der Seite von Cyril, einem der Prinzen von Tiébélé, lernt Philippe Simay hier ein Volk kennen, für das Architektur vor allem Sache der Gemeinschaft ist: die Kassena. 
In dem 17.000-Einwohner-Dorf befindet sich der architektonisch faszinierende Königshof: Durch seine unterschiedlich geformten Lehmhütten, die mit farbigen Motiven verziert sind, entsteht auf 1,5 Hektar Fläche ein organisches Gesamtkunstwerk mit großer Symbolik. Unterteilt ist der Hof in einzelne Gehöfte, innerhalb derer sich mehrere Haushalte befinden, die wiederum in kleine Hütten aufgeteilt sind. Doch was an ein Labyrinth erinnert, hat System: Junge, ledige Menschen bauen kleine Rundhütten, verheiratete Paare größere rechteckige Häuser. Die Bauten werden dabei um das „Mutterhaus” herum gruppiert, in dem in der Regel die Großmutter wohnt und die Schätze und Fetische der Familie hütet. 
Die Rohstoffe für den Hausbau stammen alle aus der Umgebung und werden recycelt. Philippe ist fasziniert von der großen familiären Solidarität, die in Tiébélé herrscht. Jeder hat teil an der Entstehung eines Hauses. Dabei gibt es eine klare Rollenverteilung: Die Männer bauen die Häuser und die Frauen bemalen sie im Anschluss. Die Wandmalereien haben dabei mehr als nur dekorativen Wert; sie dienen auch als Schutzanstrich vor Regengüssen und als Gedächtnis der Kassena. Materialien, Techniken und Gesänge bilden die Basis des sozialen Zusammenhalts der Kassena. Indem sie gemeinsam bauen, bilden sie eine Einheit – in Raum und Zeit.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2429035">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Korowai: Im Urwald zuhause</title>
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<pubDate>Sun, 06 Oct 2019 03:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/PzCsq0T5sT0uWKJTaUkln6V7ykA=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1478185340/27/057411-008-A_1878421.jpg"></img><br/>In Westpapua, dem indonesischen Teil der Insel Neuguinea, lebt das Volk der Korowai, auch „Baummenschen” genannt, fernab der Zivilisation mitten im Regenwald. Bis 1975 blieb ihr Volk gänzlich unentdeckt. Es zählt schätzungsweise 3.000 Menschen, zersplittert in Clans mit 10 bis 20 Angehörigen. Um sich ihrer unwirtlichen Umgebung anzupassen, haben die Korowai den Urwald nicht zu ihrem Feind erklärt, sondern ihn sich zum Verbündeten gemacht. Ihre Häuser bauen sie in altüberlieferter Weise hoch oben auf Baumstämmen. 
Philippe Simay trifft heute einen von ihnen: Marcus. Von ihm erfährt der Philosoph alles über die enge Verbindung der Korowai mit dem Urwald, der ihnen Obdach und Schutz bietet und mit allem Lebensnotwendigen versorgt.
Es gibt viele Gründe, warum die Korowai ihre Häuser hoch oben in den Bäumen bauen: Nicht nur die Aussicht und die Helligkeit spielen eine Rolle, die Höhe schützt die Menschen auch vor wilden Tieren und Überschwemmungen während der Regenzeit. Egal, ob es um den Standort oder die Auswahl der Baumaterialien geht, Marcus nutzt die Vielfalt des Urwalds, um so gut wie möglich hier zu leben. Er verwendet die Blätter der Sagopalme, Buah-Holz und Lianen der Mangkok-Pflanze für den Bau seines Hauses. Sobald ein Haus verfault, baut er ein neues und zieht mit seinen Angehörigen weiter. Für das Volk der Korowai sind die ständigen Umzüge Gewohnheitssache, schließlich ist der ganze Wald ihr Zuhause. 
Seit einigen Jahren baut die indonesische Regierung nun neue Dörfer am Ufer des Flusses, um den Korowai das Leben außerhalb des Waldes schmackhaft zu machen – mit Erfolg! Immer mehr junge Korowai zieht es inzwischen in die Zivilisation.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2428669">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Spanien: Die verborgenen Gärten Granadas</title>
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<pubDate>Fri, 15 Mar 2019 04:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/wkROSDFRLdBT8ooDjwMggrYXKtY=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1477046069/23/057411-020-A_1829535.jpg"></img><br/>Eine spanische Stadt voll architektonischer Andenken aus ihrer Zeit unter arabischer Herrschaft: Das andalusische Granada, im äußersten Süden Spaniens, blickt auf eine lange und abwechslungsreiche Geschichte zurück. Im Stadtviertel Albaicín sind die Spuren maurischer Architektur, die zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert entstand, bis heute allgegenwärtig. Die damalige Art zu leben ließ eine Wohnkultur entstehen, die nach innen gewandt ist – sie legt Wert auf Intimität, Komfort und sinnliches Erleben. Die Bewohner des UNESCO-Weltkulturerbes zeigen dem Philosophen Philippe Simay die typischen, vor fremden Einblicken geschützten Höfe, die Patios, und Obstgärten, Carmenes. Sie verleihen der Wohnkultur eine sinnliche Dimension, die funktionale Aspekte in den Hintergrund treten lässt.
Bis heute machen die andalusischen Innenhöfe vom bemerkenswerten arabischen Know-how bezüglich bioklimatischer Aspekte der Architektur Gebrauch: Wasser und Sonne werden bestmöglich genutzt. Versteckt hinter schlichten Fassaden der labyrinthischen Straßen Albaicíns, vermutet man zunächst keine prachtvollen Blumen- und Obstgärten. Beim Betreten eins Innenhofes werden alle Sinne angesprochen: Der Klang des plätschernden Wassers im Brunnen sowie die Licht- und Farbspiele an den mit Keramikfliesen verzierten Wänden sind integrale Bestandteile. Auf den ersten Blick erinnern sie in Material und Form an die Stadtburg Alhambra.
Lebensorte für die Sinne zu schaffen mag zwar ein Aufbegehren gegen die Realität sein, gestaltet aber als eine sehr moderne Forderung das Wohnen auch menschlicher. Ein heute schon wieder innovativer Ansatz – denn neben den funktionalen Aspekten der Architektur sollte auch der sinnliche Zugang wieder mehr im Zentrum der Wohnkultur stehen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2435804">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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