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<title>Mein Körper | ARD Wissen</title>
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<description><![CDATA[Mein Körper | ARD Wissen: Eine Sendung von MDR.]]></description>
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<pubDate>Wed, 06 May 2026 22:42:34 +0000</pubDate>
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<title>Ich werde von einer KI therapiert</title>
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<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 22:40:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:14b2350981c58b61?w=448&ch=ca6220e35f603ebd"></img><br/>Können Chatbots echte Hilfe leisten? Drei Personen machen den Test: Sie sprechen mit einer KI und einem Therapeuten ohne zu wissen, wer antwortet. Parallel begleiten wir Menschen, die KI bereits nutzen: Lukas und Daniel suchen Unterstützung für ihre Fernbeziehung, Ilayda kämpft mit Angststörungen und Panikattacken, Ben vertraut sich in einer Depression der KI an und erlebt eine gefährliche Eskalation. Chancen, Risiken und die Frage: Kann Technik Trost spenden oder macht sie uns verletzlicher?

Die neueste Generation Künstlicher Intelligenz dringt immer tiefer in unsere Lebensbereiche vor, sogar in die psychische Gesundheit. Die ARD-WISSEN-Dokumentation begleitet den psychologischen Psychotherapeuten Umut Özdemir bei einem Experiment: Können KI-Chatbots echte therapeutische Hilfe leisten?

Drei Personen sprechen sowohl mit ihm als auch mit einer KI, ohne zu wissen, mit wem sie gerade kommunizieren. Werden sie die Antworten unterscheiden können? Und welche Hilfe empfinden sie als wertvoller?

Daniel und Lukas (22), ein Paar aus München und Hannover, nutzen ChatGPT bereits als eine Art Paartherapeut. Besonders als Lukas für drei Monate nach Chile geht, suchen sie bei der KI Unterstützung. Kann diese ungewöhnliche Form der Paartherapie bei ihrer Fernbeziehung helfen? 

Auch Ilayda (25), Studentin und Content-Creatorin, setzt auf KI. Sie kämpft seit Jahren mit Angststörungen und Panikattacken. Neben ihrer regulären Therapie schreibt sie impulsiv mit ChatGPT – oft in Momenten akuter Hypochondrie. Für sie ist die KI ein Ventil, wenn sie ihre Freunde nicht belasten möchte. Ihre offenen Berichte auf TikTok stoßen auf große Resonanz.

Doch es gibt Schattenseiten: Ben (26), Psychologiestudent aus Berlin, vertraute sich in einer Depression ChatGPT an, als er niemanden sonst hatte. Später, in einer manischen Phase, eskalierte die Beziehung zur KI. Der Bot bestärkte ihn in Wahnvorstellungen und isolierte ihn von seinem Umfeld. Am Ende musste Ben erneut in die Klinik. Seine Geschichte zeigt: KI kann Halt geben, aber auch das, was uns krank macht, verstärken.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3326317">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Mein Körper. Mein Gedächtnis. - Wie wir es verbessern können</title>
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<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 22:50:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:8345492449fe6f7e?w=448&ch=e9321a2a24e3423b"></img><br/>Unser Gedächtnis ist eine Maschine der Superlative: Es verarbeitet in jeder Sekunde unvorstellbar große Mengen an Informationen, entscheidet, was wichtig ist und was nicht, speichert ab, was wir erleben und lernen. Damit macht es uns auch zu dem, was wir sind. Die gespeicherten Erlebnisse und Gefühle, das bewahrte Wissen - all das verbindet uns mit uns selbst und mit unserer Vergangenheit. Wie aber kann man das Gedächtnis verbessern und leistungsfähiger machen? Wie können wir es fit und gesund halten? Was passiert, wenn es uns verlässt?

Diese Doku begleitet Menschen, die auf unterschiedliche Weise mit dem Thema "Gedächtnis" verbunden sind. Nicole Adam verliert mit Ende Vierzig durch mehrere Hirnschläge ihre Erinnerungen. Entschlossen kämpft sie darum, ihr Gedächtnis wieder zurückzugewinnen - mit Ergotherapie und mit einer VR-Brille. Auf ihrem Genesungsweg stellt sie sich auch die Frage: Wer bin ich, wenn ich nicht weiß, wie ich einmal war? Ihre Geschichte zeigt, wie verletzlich unser Gedächtnis ist – und gleichzeitig wie anpassungsfähig.

Für die Schauspielerin Henriette Hölzel wiederum ist es Alltag, große Textmengen für ihre Rollen am Dresdner Staatsschauspiel zu lernen. Acht verschiedene hat sie gleichzeitig parat. Sie verrät, wie sie es schafft, komplexe Dialoge im Kopf zu behalten. Auch Johannes Mallow, der mehrfache deutsche Meister und zweifache Weltmeister im Gedächtnissport, erklärt, wie man sich verschiedene Dinge besser merken kann. Mit Methoden wie dem "Gedankenpalast" zeigt er uns im Magdeburger Dom, wie er sich seine Termine so einprägt, dass er sie nicht mehr vergisst.

Doch nicht nur Training hält unser Gedächtnis fit. Tatsächlich ist auch das Vergessen wichtig, um das Gedächtnis gesund zu halten. Der Neurowissenschaftler Andreas Papassotiropoulos erklärt, dass Vergessen ein aktiver Prozess ist, der uns hilft, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Um dem Gedächtnis etwas Gutes zu tun, empfiehlt er Schlaf und Bewegung sowie Kunst und Kultur. Die Heidelberger Neurobiologin Prof. Hannah Monyer macht deutlich, dass unsere Erinnerungen nicht nur unsere Vergangenheit geprägt haben, sondern auch unsere Zukunft formen: Was wir uns heute merken, beeinflusst, wer wir morgen sein werden.

Ein Film, der Geschichten vom Lernen und Vergessen erzählt, spannende Forschungsergebnisse präsentiert und vermittelt, wie wir unser Gedächtnis stärken können, damit es uns ein Leben lang begleitet.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3300501">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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