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<title>Lebensläufe</title>
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<description><![CDATA[Lebensläufe: Eine Sendung von MDR.]]></description>
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<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 05:10:03 +0000</pubDate>
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<title>Im Krieg der Bilder - Der Fotograf Thomas Billhardt</title>
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<pubDate>Sat, 25 Jan 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:7a1bd084c8603cea?w=448&ch=12dd4f5427e110f3"></img><br/>Thomas Billhardt hat über Jahre die Schrecken des Krieges fotografiert. Bekannt wurden vor allem seine Fotos aus dem Vietnamkrieg. Jetzt ist der Chemnitzer Fotograf im Alter von 87 Jahren gestorben.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3199863">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Richard Hartmann – Der Lokomotiv-König von Chemnitz</title>
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<pubDate>Thu, 16 Jan 2025 23:55:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:65f526513bb11974?w=448&ch=e1df0bedb32bccbc"></img><br/>Seinen Namen kennt im Erzgebirge jedes Kind. Und seine Geschichte erzählt sich wie die des kapitalistischen Ur-Versprechens "Vom Tellerwäscher zum Millionär". Die Rede ist davon, wie der mittellose Handwerksgeselle Richard Hartmann zum sächsischen Maschinenbau-Pionier, dem Lokomotiv-König von Chemnitz wurde. 

Zunächst als schlichter Werkzeugschmied, schon bald als Vorarbeiter, hatte Richard Hartmann 1.000 Taler zusammengespart, mit dieser Summe einem mittellosen Tüftler eine neuartige Textilmaschine abgekauft und weiterentwickelt. Die wurde zum Durchbruch für den begnadeten Firmengründer. Es folgte die Entwicklung von Dampfmaschinen, Turbinen und Bergwerksausrüstungen, die für seinen märchenhaften Reichtum sorgte. Die Hartmann-Werke gaben im Jahr seines Todes 1878 mehr als 2700 Menschen Lohn und Brot.

Neben den großen deutschen Industriellen, die ebenfalls Lokomotiven von Weltruf bauten, wie Borsig in Berlin oder Krauss-Maffei in München, war es vor allem Richard Hartmann mit seinen Chemnitzer Unternehmen, der die imposantesten und leistungsstärksten Dampfrösser, die Zugpferde des Fortschrittes jener Ära konstruierte und bauen ließ. Nicht selten ist es eine uralte, aber eben noch immer funktionstüchtige Hartmann-Lok, die auf den historischen Schmalspurbahnen deutscher Mittelgebirge dampft und große wie kleine Touristen begeistert.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3196962">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Engel von Grünhainichen</title>
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<pubDate>Thu, 05 Dec 2024 23:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:8f4ae5b4a71f288f?w=448&ch=2542200d09673887"></img><br/>Kleine Engel mit grünen Flügeln, darauf 11 Punkte – das sind die weltberühmten Engel aus Grünhainichen. Seit fast einem Jahrhundert gibt es sie. Heute sind sie ein Markenzeichen des Erzgebirges. Die Werkstatt "Wendt & Kühn" ist ihr Geburtsort. Der Film erzählt den "Lebenslauf" der Engel von ihrer Geburt 1914 bis ins 21. Jahrhundert. In eindrucksvollen Bildern hat der Zuschauer Gelegenheit, den mühevollen handwerklichen Prozess der Fertigung mitzuerleben.

Sammler aller Generationen kommen zu Wort, und oft sind Ihre Geschichten zu Herzen gehende Lebensgeschichten. Auch über die ganz prominenten Vertreter der Grünhainicher Engel wird berichtet. So über Marlene Dietrich, die sich 1932 auf der Weltausstellung in Paris eine Engel-Spieldose kaufte und diese gleich im Film "Blonde Venus" vor die Filmkamera brachte. Oder über das schwedische Königshaus, das Weihnachten mit den erzgebirgischen Figuren verbringt. "Die weltberühmten Engel von Wendt & Kühn" – das ist eine unendliche Erfolgsgeschichte.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3182248">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Michael Succow - Der alte Mann und das Moor</title>
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<pubDate>Thu, 28 Nov 2024 23:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:53c30da152d797ef?w=448&ch=5b09d985232cbb04"></img><br/>Die weiten Strände der Ostsee, der schroffe Harz, die romantische Sächsische Schweiz: Es gibt viele Orte in Ostdeutschland, die glücklich machen. Hier kann sich die Natur entfalten, hier ist die Welt intakt. Und das ist kein geographischer Zufall, sondern das Ergebnis harten Ringens - angeführt von einem der engagiertesten Naturschützer der Welt: Michael Succow. 

Der 1941 geborene Sohn eines Bauern ist Moorexperte von Weltrang, Professor für Geobotanik und Landschaftsökologie, Preisträger des Alternativen Nobelpreises und Gründer der Succow-Stiftung, die sich weltweit für Natur-, Moor-, und Klimaschutz einsetzt. Michael Succows Biografie ist die Lebensgeschichte eines Mannes, dem es gelungen ist, einen Teil dieser Welt vor dem Untergang zu retten. Dank Succow entstehen 1990 die ersten Nationalparks in Ostdeutschland. 

Wer ist dieser Mann, der so etwas schafft? Als einziger von drei Geschwistern darf er zum Studium der Biologie an die Universität Greifswald. Doch weil er sich als Unterstützer des Prager Frühlings outet, ist seine wissenschaftliche Karriere schnell offiziell beendet. Er macht aus der Not eine Tugend und heuert als Boden-Gutachter in der Agrarwirtschaft der DDR an und beginnt, sich ehrenamtlich für den Naturschutz in der DDR zu engagieren. Er wird extern promoviert, arbeitet als Forscher an der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften, seine Bücher werden in der DDR und der BRD zu Standardwerken. 

Doch er will mitgestalten und entscheiden: Succow geht in die Politik. Auf Initiative des Runden Tisches wird er 1990 zum stellvertretenden Umweltminister in der DDR gewählt. In diesem Amt gelingt ihm sein größter Coup: das "Nationalparkprogramm". Am 12. September 1990 stellt der Ministerrat der DDR 14 Großgebiete unter Naturschutz. Ein Erfolg, dessen Dimension der damalige Umweltminister der BRD, Klaus Töpfer, als das "Tafelsilber der Wiedervereinigung" einschätzt. Und er hat recht. Heute gehören diese Gebiete zu den attraktivsten Erholungsorten Deutschlands. Ohne Succows Einsatz wäre die Welt zwischen Ostsee und Bad Schandau weit weniger erholsam für Mensch und Maus.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3179918">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Monika Maron - Rebellin an der Schreibmaschine</title>
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<pubDate>Thu, 21 Nov 2024 23:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:d2f59dab5b4577d5?w=448&ch=7f65ce774404c916"></img><br/>Zunächst als Reporterin für die Wochenzeitschrift "Für Dich" tätig, gab sie mit ihrem Roman "Flugasche", der in der DDR nicht erscheinen durfte und den der Fischer-Verlag 1981 herausbrachte, ihr literarisches Debut. 

"Flugasche" prangert die Umweltsünden der DDR an. 30 Jahre spät schrieb Maron mit ihrem Buch "Bitterfelder Bogen" eine aktuelle Bestandsaufnahme der damaligen Industriekloake, die sich zeitweilig mit Erfolg zu einem Produktionsstandort für Solarzellen entwickelt hatte. 

Maron verließ 1988 die DDR, mit einem Drei-Jahres-Visum. Sie veröffentlichte bis heute weitere acht Romane, die von der Kritik mehrheitlich gelobt wurden. In jüngster Zeit äußert sie sich islamkritisch, durch Zugeständnisse an die muslimischen Verbände sieht sie die Religionsunabhängigkeit des Staates und ein westlich-emanzipiertes Frauenbild gefährdet. 

Der Film begleitet die Schriftstellerin auf Lesungen, beobachtet sie in ihrem Alltag in Berlin und in ihrem Landhaus in Vorpommern, erlebt sie in ihrem Umgang mit Tieren, mit ihrem Hund, mit den Krähen in der Stadt und den Schafen auf dem Land. Die Kamera begleitet sie nach Pankow, wo sie aufgewachsen ist und zu einem Spiel von Borussia Dortmund, einem Verein, dem sie verbunden ist und für den sie sich engagiert. Auch langjährige Wegbegleiter und Schriftstellerkollegen Marons kommen zu Wort.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3177204">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Barfuß nach innen - Die Kletterlegende Bernd Arnold</title>
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<pubDate>Thu, 14 Nov 2024 23:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:f91669edef2b4129?w=448&ch=ff917f303e03d724"></img><br/>Bernd Arnold ist ein Weltstar der Kletterszene. Zwar ist sein Revier nicht sonderlich hoch, doch Bernd Arnold hat es geschafft, hier neue und extrem anspruchsvolle Wege zu klettern. Knapp 600 Meter misst der höchste Berg des Elbsandsteingebirges. Diese Wege haben das Gebirge international bekannt und den heute 73-Jährigen berühmt gemacht. 

Es ist eine der romantischsten Landschaften Deutschlands, beliebt bei Urlaubern, Wanderern und Kletter-sportlern gleichermaßen – das Elbsandsteingebirge, zwischen Pirna und der tschechischen Grenze. Ein Nationalpark, dessen bizarre Felsen schon vor mehr als hundert Jahren mutige Männer magisch anzogen. Die Königsdisziplin des Kletterns, das free solo (das Klettern allein und ohne Sicherung) wurde hier erfunden. Nirgends waren die Felsen geeigneter und die Aufstiege riskanter als in dieser Gegend. Der leicht bröckelnde Sandstein und die senkrechten Felsen sind seit jeher eine extreme Herausforderung für wagemutige Kletterer. Ihr Star ist der asketische Mann mit Brille und Pfeife: Bernd Arnold- die sächsische Kletterlegende aus Hohnstein. Schon als Kind klebte der „Barfußkletterer“ wie ein Gecko am Fels. Und bis heute heißt sein Motto: „Schweres mit Leichtigkeit zu überwinden“. 

Wer ihn am Felsen sieht, zweifelt nicht an der Wahrhaftigkeit dieses Leitmotivs. So elegant und bar jeden Zweifels ist wahrscheinlich noch niemand vor ihm die Berge hinaufgegangen. Doch beweist dieser Satz vor allem, dass Leichtigkeit keine Frage des Talents ist. Sie muss immer wieder sportlich erkämpft werden. 

Die extreme Herausforderung beim freien Klettern am Fels, das Fixieren auf den nächsten Griff, den nächsten Schritt, mit dem Risiko im Nacken, bei einer falschen Bewegung sein Leben zu verlieren, sind eine intensive Übung für die Fokussierung auf das Wesentliche. Und genau so hat Bernd Arnold gelebt, immer konzentriert auf das Wesentliche. Das Porträt schildert seinen Werdegang und lässt Gefährten, Freunde und seine Familie zu Wort kommen. Es zeigt, wie es einem Menschen gelingen kann, schier unbezwingbare Grenzen mit Ausdauer und Leidenschaft zu überwinden und welche Kraft einer Heimat, wie dem Elbsandsteingebirge, innewohnt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3174437">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Der Schneider der Präsidenten - Die lange Reise des Maxmilian Grünfeld</title>
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<pubDate>Thu, 07 Nov 2024 23:40:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:bb38dcde43703c04?w=448&ch=9021adbde4285bd7"></img><br/>Max Grünfelds idyllische Kindheit endet abrupt im April 1944. Während des Pessach-Festes wird er mit seiner Familie von deutschen Soldaten im slowakischen Dorf Pavlovo (heute Ukraine) abgeholt und ins Ghetto von Mukatschevo gebracht. Von hier werden die Grünfelds direkt nach Auschwitz deportiert. Fast alle werden dort in den Gaskammern ermordet - nur Max und sein Vater kommen in Arbeitskommandos. Im Januar 1945 muss Max auf den Todesmarsch nach Buchenwald. Auch dieses Konzentrationslager überlebt er. 

Nach dem Krieg irrt er noch zwei Jahre durch Osteuropa - auf der Suche nach seinem Vater. In einem Budapester Flüchtlingslager erfährt er, dass sein Vater, eine Woche vor der Befreiung, in Thüringen erschossen wurde.

Im Wissen, dass er der letzte Überlebende seiner Familie ist, beschließt er, in die USA auszuwandern. Als 19-Jähriger kommt er nach New York. Aus Maxmilian Grünfeld wird Martin Greenfield. Er beginnt als Laufbursche in einer Schneiderei in Brooklyn und arbeitet sich dort zu einem der begehrtesten Herrenmaßschneider der USA hoch. Als "Doktor der Anzüge" kleidet er fortan die politische und kulturelle Elite Amerikas in feines Tuch – von Eisenhower bis Obama, von Paul Newman bis Leonardo DiCaprio. 

Inzwischen haben seine Söhne Jay und Tod die Geschäftsführung der "factory" übernommen. Martin Greenfield ist auch mit 90 Jahren noch täglich vor Ort. Seine prägenden Lebenserinnerungen hat er aufgeschrieben, weil "die jungen Leute davon erfahren müssen".<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3171856">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Aber, Herr Preil! - Der Künstler Hans-Joachim Preil</title>
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<pubDate>Thu, 24 Oct 2024 23:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:583e8f022b651504?w=448&ch=43a5c61367f2e230"></img><br/>„Aber, Herr Preil!" Es war dieser Satz, der wie eine Erkennungsmelodie für das bekannteste und erfolgreichste Komiker-Duo der DDR stand. Hans-Joachim Preil als mit bildungsbürgerlichem Wissen ausgestatteter Besserwisser und Rolf Herricht als naiver, aber bauernschlauer Eleve. Der Witz dabei: das Leben als eine Aufeinanderfolge von Missverständnissen in schnellen Pointen mit Wortwitz erzählt. 

Hans-Joachim Preil schrieb die über 100 Sketche dafür. Er verfasste Theater-Stücke und Komödien, arbeitete als Schauspieler u. a. im DEFA-Film „Wenn du groß bist, lieber Adam", der verboten wurde und erst 1990 seine Premiere hatte, und war als Regisseur tätig. 

Hans-Joachim Preil wurde in Hinterpommern, im damaligen Köslin geboren. 1940 begann er ein Schauspielstudium in Berlin, wurde jedoch 1943 zur Wehrmacht eingezogen. Nach dem Krieg ging er nach Quedlinburg im Harz, wohin seine Familie evakuiert worden war. 

Fortan arbeitete er als Schauspieler in Bernburg und Magdeburg, bevor ihn das Fernsehen nach Berlin holte. Der Lebenslauf zeichnet den Weg von Hans-Joachim Preil zu einem der prominentesten Künstler hierzulande nach mit Ausschnitten aus seinen Stücken und Sketchen sowie aus DEFA-Filmen, in denen er mitspielte, besuchen Orte seiner künstlerischen Karriere. Zu Wort kommen ehemalige Kollegen, Familienmitglieder und Wegbegleiter.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3166574">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Thomas Thieme - Schauspieler!</title>
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<pubDate>Thu, 17 Oct 2024 23:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:456824dc7d3aa02c?w=448&ch=79fed25ccd044fb1"></img><br/>Wenn im deutschen Fernsehen ein besonderes Fernsehspiel oder eine Event-Serie auf dem Plan stehen, dann ist er mich Sicherheit im Cast: Thomas Thieme. Der gewichtige Charakterkopf aus Weimar, geboren 1948, Theaterschauspieler in Halle und Magdeburg, stellte 1981 einen Ausreiseantrag. 1984 dann die Ausreise. Er gehörte zu den Ensembles des Schauspiels Frankfurt und der Burg in Wien. Und immer häufiger wurde er für die große Leinwand gebucht. 

Heute ist er einer der meistbeschäftigten Schauspieler im deutschen Fernsehen. Er spielte Helmut Kohl und auch Uli Hoeneß. Zuletzt sahen ihn Millionen in der Eventserie "Unterleuten" als Rudolf Gombrowski. Für einen Film der Reihe "Lebensläufe" begleiten wir Thomas Thieme durch Weimar, seine alte und neue Heimat, und durch sein Leben.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3163863">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Lebensläufe: Der Fotograf Roger Melis - Chronist der Ostdeutschen</title>
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<pubDate>Thu, 26 Sep 2024 23:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:278682f5030120ec?w=448&ch=35d18f10c1a48462"></img><br/>Roger Melis ist einer der Großen des ostdeutschen Fotorealismus. Stets war er mit nüchternem Blick auf der Suche nach dem, was "wahr" war. Er mochte nicht, wenn der Fotograf im Vordergrund stand, nie wollte er sich als Künstler exponieren.

Es war das Fernweh, das den jungen Roger Melis dazu brachte, sich für den Beruf des Fotografen zu entscheiden. Nach der Fotografenlehre heuerte er zunächst bei der DDR-Fischereiflotte an. Hier entstanden seine ersten Fotoreihen. Als er mit der Kamera in die Welt ziehen wollte, wurde die Mauer gebaut. Frustriert plante er seine Flucht, doch seine Familie beschwor ihn, aus Angst vor Repressionen, zu bleiben. Melis blieb in der DDR und trieb sein fotografisches Schaffen mit Aufträgen für Zeitschriften und freien Arbeiten voran. Schließlich durfte er sogar nach West-Berlin reisen. Später fotografierte er seinen Sehnsuchtsort Paris. Wie so viele Künstler und Intellektuelle glaubte er, an einer allmählichen Liberalisierung des SED-Staates mitwirken zu können. Doch diese Hoffnung wurde nicht eingelöst. Obwohl Roger Melis in der alternativen Kunstszene gut vernetzt war, versank er Ende der 80er Jahre immer mehr in Melancholie, die er nicht abzuschütteln vermochte.

In seinen Reportagen zeigte Roger Melis den Alltag, die Arbeits- und Lebensbedingungen und die politischen Rituale im realen Sozialismus. Machte er eine Reportage, gab es auch immer wieder Bilder, die nicht veröffentlicht werden durften. 2007 - zwei Jahre vor seinem Tod - veröffentlichte er den Fotoband "In einem stillen Land". Darin zeigte er erstmals auch unveröffentlichte Bilder und schuf ein umfassendes Porträt der DDR und ihrer Bewohner.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3156181">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Richard Hartmann - Der Lokomotiv-König von Chemnitz</title>
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<pubDate>Fri, 20 Sep 2024 00:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:65f526513bb11974?w=448&ch=571cc4f1449b3d73"></img><br/>Seinen Namen kennt im Erzgebirge jedes Kind. Und seine Geschichte erzählt sich wie die des kapitalistischen Ur-Versprechens "Vom Tellerwäscher zum Millionär". Die Rede ist davon, wie der mittellose Handwerksgeselle Richard Hartmann zum sächsischen Maschinenbau-Pionier, dem Lokomotiv-König von Chemnitz wurde. 

Zunächst als schlichter Werkzeugschmied, schon bald als Vorarbeiter, hatte Richard Hartmann 1000 Taler zusammengespart, mit dieser Summe einem mittellosen Tüftler eine neuartige Textilmaschine abgekauft und weiter entwickelt. Die wurde zum Durchbruch für den begnadeten Firmengründer. Es folgte die Entwicklung von Dampfmaschinen, Turbinen und Bergwerksausrüstungen, die für seinen märchenhaften Reichtum sorgte. Die Hartmann-Werke gaben im Jahr seines Todes 1878 mehr als 2700 Menschen Lohn und Brot. 

Neben den großen deutschen Industriellen, die ebenfalls Lokomotiven von Weltruf bauten, wie Borsig in Berlin oder Krauss-Maffei in München, war es vor allem Richard Hartmann mit seinen Chemnitzer Unternehmen, der die imposantesten und leistungsstärksten Dampfrösser, die Zugpferde des Fortschrittes jener Ära konstruierte und bauen ließ. Nicht selten ist es eine uralte, aber eben noch immer funktionstüchtige Hartmann-Lok, die auf den historischen Schmalspurbahnen deutscher Mittelgebirge dampft und große wie kleine Touristen begeistert.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3153735">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Der Maler Caspar David Friedrich - Die Geburt der Romantik</title>
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<pubDate>Thu, 05 Sep 2024 23:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:0cb4a00bdeb97099?w=448&ch=6a5bb0f29b89ed1d"></img><br/>Der Trinitatis-Friedhof in Dresden. Inmitten einer grünen Wiese ein grauer, verwitterter Grabstein. Kaum mehr lesbar, wer darunter begraben liegt. Hier wurde am 10. Mai 1840 der Maler Caspar David Friedrich beigesetzt, gestorben mit 65 Jahren.

Caspar David Friedrich gilt heute als bedeutendster Maler der deutschen Romantik. Zu Lebzeiten aber blieb sein Werk in großen Teilen unverstanden, fremd in seiner Zeit. Nach seinem Tod geriet es beinahe gänzlich in Vergessenheit. Erst 50 Jahre später "entdeckte" ein Kunstkritiker aus Norwegen im Fundus der Dresdner Kunstsammlungen Friedrichs Bild "Zwei Männer in Betrachtung des Mondes" wieder: ein Bild, das heute als "Identifikationsbild" der Romantik angesehen und verstanden wird. Die große Berliner Jahrhundert- Ausstellung im Jahre 1906 stellt den Ausnahmemaler, das Genie Caspar David Friedrich, mit seinem Werk endgültig auf den Platz in der Kunstgeschichte, der ihm gebührt. Seither überstrahlt sein Werk alles, was vor, neben und nach ihm an deutscher Landschaftsmalerei den Geist der Zeiten repräsentiert.

Nach einer Zeichenlehre in Greifswald studiert Friedrich an der Kopenhagener Kunstakademie Malerei und Grafik und lebt dann in seiner Wahlheimat Dresden bis zu seinem Tod. Der Norden, Greifswald, die Ostseeküste und vor allem die Insel Rügen bilden aber weiterhin die bestimmenden Motive seiner Bilder.

Der Film erzählt von Caspar David Friedrichs Lebensstationen, von glücklichen und schöpferischen Zeiten in Greifswald und Dresden, aber auch von dunklen Stunden, die ihn an den Rand der Verzweiflung treiben. Wir suchen den Maler in seiner Zeit und das "Geheimnis" der Strahlkraft seiner Bilder, die auch den heutigen Betrachter in ihren Bann ziehen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3148330">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Andris Nelsons - Maestro ohne Allüren</title>
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<pubDate>Thu, 29 Aug 2024 23:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:b2bc77b865e4ba3e?w=448&ch=02914a43b0b7bf3d"></img><br/>Andris Nelsons gehört schon mit Anfang 40 zu den großen Dirigenten unserer Zeit. Die Presse bezeichnet ihn als Maestro "auf der Überholspur" - mit Blick auf seine atemberaubende Karriere. In Leipzig reiht er sich ein in die lange Tradition berühmter Gewandhauskapellmeister, darunter Felix Mendelssohn Bartholdy, Arthur Nikisch, Kurt Masur und Herbert Blomstedt. 

Das Filmporträt zeichnet die steile Karriere des jungen Letten nach: Die musikalischen Anfänge in seiner Geburtsstadt Riga, seine Ausbildung zum Trompeter, seine Entscheidung für das Dirigieren, seine erste Stelle als Chefdirigent an der lettischen Nationaloper im Alter von nur 24 Jahren, weitere Stationen in Herford und seit 2014 ist er Chefdirigent beim Boston Symphony. Sein dortiger Vertrag läuft noch bis 2022, parallel zum Amt des Gewandhauskapellmeisters. 

Nelsons ignoriert den Hype um seine Person. Ob beim Applaus oder bei öffentlichen Terminen: Jenseits der Musik wirkt er bescheiden zurückhaltend, manchmal fast verlegen - ein Charakterzug, der ihm sowohl beim Publikum als auch bei den Musikern viel Sympathie einbringt. 

Jenes verschmitzt-glückselige Lächeln, das er nach seiner ersten "Walküre" am Opernhaus Riga 2002 gezeigt hat, als er auf Fragen lediglich: "I’m just full of music" von sich geben konnte, dieses Lächeln und das innere Leuchten, dieses Staunen über die Unermesslichkeit der Musik, das hat er sich bewahrt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3145501">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Purple Disco Machine - From Dresden to the World</title>
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<pubDate>Thu, 15 Aug 2024 22:40:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:664b1a3df93f717c?w=448&ch=33c0ec5f8143b025"></img><br/>Purple Disco Machine ist einer der weltweit erfolgreichsten DJs und Produzenten - ein Star der Electronic Dance Music. Ob Ibiza oder Coachella Festival, Mexiko City, Austin, Hongkong oder New York, wo er angekündigt ist, füllt er Arenen. 

Bekannt wurde der Dresdener mit Remixes für andere Stars: Sir Elton John, Lady Gaga, Dua Lipa, Fatboy Slim, Gorillaz, Jamiroquai oder Diplo. Doch mit eigenen Hits wie "Hypnotized", "Dopamine" oder "Fireworks" hat er inzwischen bei Spotify mit einer Milliarde Streams mehr als Rammstein und Helene Fischer zusammen. Nur wenn er nach Hause kommt, bleibt er anonym. Dann ist er Tino Piontek, 42 Jahre alt, verheiratet und Vater, ein nahezu ganz normaler Dresdener.

Wer dieser Mann ist und wie er so erfolgreich wurde, was seine Heimat Dresden, Phil Collins und seine Oma damit zu tun haben, davon erzählt dieser Film.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3140422">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Alfred Brehm – Der Tierforscher aus Thüringen</title>
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<pubDate>Thu, 08 Aug 2024 23:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:4e441151701ca767?w=448&ch=c425d47f51f13d58"></img><br/>Als der Baron Johann Wilhelm von Müller einen Begleiter für seine Afrika-Expedition sucht, ergreift der damals 18-Jährige die Chance seines Lebens. Während der fünfjährigen Expedition und später weiterer Forschungsreisen in ferne Länder beobachtet und beschreibt er akribisch genau die Tiere der Wildnis, notiert seine Eindrücke über ihr Wesen, Verhalten und ihre Lebenswelt, um sie den Menschen näher zu bringen.

Als eigenwilliger Zoodirektor in Hamburg und Leiter des Berliner Aquarium Unter den Linden setzt sich Alfred Brehm gegen Widerstände für moderne Tierhaltung ein. Er betrachtet die Tiere als Persönlichkeiten und erkennt ihre erstaunliche Intelligenz. Tiere würden miteinander kommunizieren, hätten ein Seelenleben, könnten denken und sogar fühlen. Seine Erzählungen und Charakterbilder sind Bestseller des 19. Jahrhunderts. Sein berühmtes Nachschlagewerk "Brehms-Tierleben" wird Weltliteratur, doch von Kirche und Wissenschaft belächelt und zerrissen, weil er die Tiere "vermenschlichte". 

Wer war Alfred Brehm? Ein Scharlatan, der anstelle exakten Wissens unterhaltsame Tiergeschichten mit genialer Fabulierkunst setzte und dadurch der Wissenschaft Schaden zufügte? Oder ein Tierfreund und Naturforscher, der die moderne Verhaltenspsychologie bereits vorwegnahm? Welche ganz neuen Fragen stellen heute die moderne Verhaltensbiologie, Tierkommunikation und Zoologie? Welche Bedürfnisse haben Tiere und was sind ihre Botschaften für uns Menschen?

Alfred Brehm, ein Vordenker in Natur- und Artenschutz, fordert schon damals einen würdevollen Umgang mit dem Tier. Sein tierkundliches Erbe ist aktueller denn je.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3138310">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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