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<title>Glaubwürdig</title>
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<description><![CDATA[Glaubwürdig: Eine Sendung von MDR.]]></description>
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<pubDate>Sun, 21 Jun 2026 06:52:12 +0000</pubDate>
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<title>Glaubwürdig: Dagmar Siegert-Libberoth</title>
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<pubDate>Sat, 13 Jun 2026 18:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:d23720812c49fa8b?w=448&ch=4e05b5cd6fa0dffc"></img><br/>Es ist ein außergewöhnlicher Anblick, wenn mehrere Dutzend Kinder zwischen sechs und dreizehn Jahren mit Schlafsäcken und Taschenlampen in die Kirche einziehen und den Geschichten lauschen, die ihnen vorgelesen werden. Dagmar Siegert-Libberoth hat dafür gesorgt, dass das vor allem Männer tun. Denn laut einer Studie lesen über die Hälfte der Väter ihren Kindern selten oder niemals etwas vor. Zwischendurch in den Pausen gibt es Lagerfeuer, Spiele, warme Würstchen und viel Spannendes zu entdecken. 

Der 53-Jährigen liegt besonders die Jugendarbeit in ihrer Gemeinde am Herzen. Als sie selbst noch Kind war, fand sie Halt bei einer Diakonisse im Dorf. "Da kam man an, war willkommen und von Anfang an Teil der Gemeinschaft, wie ein zweites Zuhause. Die Verbindung ist nie abgerissen." Was sie dort erlebt und erfahren hat, möchte sie weitergeben, nicht nur mit der Lesenacht. Seit ihrer Jugend unterstützt sie das Kirchspiel in ihrer Heimat und hält die Gemeinde mit ihrem Engagement zusammen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3241361">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Glaubwürdig: Florian Amort</title>
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<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 18:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:146bb3e0d16c5ee4?w=448&ch=b2da7881f66ee076"></img><br/>340 Jahre, nachdem Georg Friedrich Händel in Halle das Licht der Welt erblickte, bezieht Florian Amort in dessen Geburtshaus sein neues Büro. Er ist Direktor der Stiftung Händel-Haus und weiß um die Bedeutung dieses musikalischen Erbes für die Identität der Stadt. 

Florian Amort möchte das Erbe pflegen und für junge Leute noch zugänglicher machen. Mit seinen 32 Lebensjahren ist der neue Direktor auch nicht weit entfernt von dieser Zielgruppe. Der Musikwissenschaftler liebt Klassik seit seiner Kindheit, besonders die Klänge des Barock - und er fühlt sich der Kirchenmusik verbunden. 

Als Zwölfjähriger spielte er erstmals die Orgel im Gottesdienst. Drei Jahre später dirigierte Florian Amort in einer Ostermesse unter anderem eine geistliche Händel-Arie. Bei den Händel-Festspielen in Halle kann er nun als Intendant seine geballte Liebe für die Musik ausleben.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3249714">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Glaubwürdig: Alaa Alrefaie</title>
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<pubDate>Sat, 30 May 2026 18:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:cde45c4a5504fb2e?w=448&ch=cb6a85601ed13197"></img><br/>In Halle an der Saale fand er schließlich eine neue Heimat und Arbeit. Alaa leitet hier das Malteserprojekt 2Hand in Hand". Eine Initiative, die sich um die Integration von Flüchtlingen kümmert. "Ich weiß, was es bedeutet, fremd zu sein. Aber ich schaue immer vorwärts und bringe Menschen zusammen. Dann ist alles gleich viel leichter." 

Alaa arbeitet teilweise bezahlt, das meiste stemmt er jedoch ehrenamtlich. Regelmäßig organisiert er beispielsweise für die Geflüchteten ein Männer- und Vätercafé mit Gymnastik. Eine ungewöhnliche Kombi. Nach Tee und Keksen wird geturnt und vor allem viel gelacht. "Das macht gute Laune und somit selbst den härtesten Mann weich. Auf Menschen zugehen und sie aufschließen, das kann ich. In Syrien hab ich als Schauspieler gearbeitet, vielleicht deswegen", so Alaa.

Eine eigene Familie hat er in Deutschland (noch) nicht gegründet. Seine Eltern und Geschwister leben in Syrien und im Libanon. Der Vater ist Moslem, die Mutter Christin. "Ich komme aus einem ökumenischen Haushalt und finde, dass jeder Glaube seine Berechtigung hat. Das ist mir wichtig, das ist Toleranz und Vielfalt!"<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3353602">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Glaubwürdig: Lara Ulrich</title>
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<pubDate>Mon, 25 May 2026 07:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:f5a3920d1df8e76f?w=448&ch=4b58d7c9a45b7afb"></img><br/>Lara Ulrich ist evangelisch. In ihrer Kindheit und Jugend hat sie ihren Glauben jedoch nicht aktiv gelebt. Ihre Studienzeit in Erfurt beginnt turbulent: Als die Beziehung der Magdeburgerin in die Brüche geht, gerät sie in eine Krise. In dieser Zeit kommt sie mit einer christlichen Hochschulgruppe in Kontakt, in der sie sich sofort aufgenommen fühlt. Die Offenheit der Gruppe und der Glaube helfen der heute 22-Jährigen. 

Seitdem will Lara ihre Erfahrung mit anderen teilen und die Zuwendung weitergeben, die sie erfahren durfte. Dafür engagiert sich die Studentin neben der Hochschulgruppe auch im Pixel Sozialwerk, das benachteiligte Familien mit Lern- und Freizeitangeboten unterstützt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3352008">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Glaubwürdig: Viktor Manser</title>
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<pubDate>Sat, 23 May 2026 18:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:d3ab81508f46e19e?w=448&ch=13decfdb9ec4259c"></img><br/>Bei der Stiftung lehrt der 31-Jährige nicht nur Naturwissenschaften, er hilft seinen Schülern auch beim Ausfüllen von Anträgen und in allen möglichen Alltagsfragen. Helfen stärkt unsere Demokratie! Das hat ihm bereits sein Großvater vorgelebt, der Superintendent des Kirchenkreises Halle/Saale war.

Einmal in der Woche treffen sich die beiden Männer zum Schachspielen und Diskutieren. Oft geht es dabei um Kirche als Institution. Die sehen sie auch kritisch. Hier im Osten haben die Menschen mit der Kirche ja nicht so viel am Hut. Gerade deswegen muss sie sich öffnen und verändern. 

Um nach Diskussionen, Universität und Arbeit den Kopf freizubekommen, spielt Viktor Manser Fußball. In seiner Mannschaft kicken Männer zwischen 20 und 55: "Wir sind eine zusammengewürfelte Truppe ... und vertreten auch unterschiedliche politische Meinungen. Nach dem Spiel kommen wir beim Bier ins Reden. Diskurs ist wichtig. Gerade im Hinblick auf unsere Demokratie."<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3351575">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Glaubwürdig: Barbara Striegel</title>
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<pubDate>Sat, 16 May 2026 18:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:4eeece30e053dc1e?w=448&ch=3916cfd86de6e85b"></img><br/>Jeden Frühling trifft sich Barbara Striegel mit einer Gruppe der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands zu den Ora-et-labora-Tagen, um die Anlage auf Vordermann zu bringen. Die Merseburgerin ist die "Labyrinth-Beauftragte" und hält hier alle Fäden zusammen. 

Dank der Mystikerinnen aus dem 13. Jahrhundert ist das Kloster bis heute ein besonderer Frauenort. Als Barbara Striegel 1995 zum ersten Mal in Helfta war, glaubte sie nicht an die Vision, hier wieder christliches Leben einziehen zu lassen. Damals war das vor Jahrhunderten aufgegebene Kloster in den Ruinen kaum zu erahnen. Inzwischen trägt die Katholikin mit ihrem Engagement für das Lebendige Labyrinth selbst dazu bei, das Kloster Helfta zu einem besonderen, spirituellen Ort zu machen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3349493">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Glaubwürdig: Jessica Schmidt</title>
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<pubDate>Thu, 14 May 2026 07:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:5da21132d16387a3?w=448&ch=51f5bf0916b2dcf9"></img><br/>Jessica Schmidt liebt Hard Core und Motorräder, ist gepierct und hat viele Tattoos. Im Ambulanten Hospizdienst Bad Salzungen fällt die 23-Jährige auf. Das Durchschnittsalter der Hospiz-Ehrenamtlichen liegt zwischen 51 und 70. Die junge Frau aus Steinbach aber engagiert sich hier schon seit sie 19 ist - als Sterbe- und Trauerbegleiterin. 

Sie hält Sitzwache bei Sterbenden, sie macht Unternehmungen mit unheilbar Erkrankten und sie hat eine Trauergruppe für Kinder und Jugendliche gegründet. Dort wird gebastelt, musiziert, gequatscht oder mit Alpakas gewandert. "Trauer ist nicht nur schwarz", sagt Jessica Schmidt, "Die Kids sollen sich angenommen fühlen und auch mal wieder Spaß haben". 

Die Gruppe ist ihr Herzensprojekt: Sie selbst war 12, als ihr Vater an Krebs erkrankte und 14, als er starb. Kraft schöpft Jessica Schmidt aus ihrem Glauben: "Ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich Christin bin. Wer möchte, mit dem bete ich. Aber das ist kein Muss." Eines ihrer Tattoos zeigt einen Kompass mit einem Kreuz: Religion als Wegweiser.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3349007">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Glaubwürdig: Rasha Alomar </title>
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<pubDate>Sat, 09 May 2026 18:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:52667193e41e69d4?w=448&ch=c34f8b824d6ca1ff"></img><br/>Trubel ist ihr täglicher Begleiter: Rasha Alomar arbeitet in einer Grundschule in Halle und bringt ihren Schützlingen Mathe und Sachkunde bei. Auch wenn einige Schüler die gleiche Muttersprache haben wie die in Syrien geborene Rasha Alomar – im Unterricht wird konsequent Deutsch gesprochen. Um die Sprache noch besser zu lernen, liest die junge Frau in ihrer Freizeit deutsche Bücher - notfalls mit Übersetzungs-App. 

Gern sitzt die Muslima auch einmal still in einer katholischen Kirche, sie fühlt sich wohl in dem Raum, hier erinnert sie sich an früher: Rasha Alomar ging in ihrer Heimatstadt Al Raqqa in einen christlichen Kindergarten, die Nachbarn waren Nonnen und verteilten zu Ostern und Weihnachten kleine Geschenke. 

Im Syrien ihrer Kindheit erlebte Rasha Alomar ein friedliches, selbstverständliches Nebeneinander der Religionen. Als der IS die Stadt einnahm, floh die Familie nach Deutschland. Es dauerte einige Jahre, um über Umwege und eine weitere Ausbildung wieder als Lehrerin arbeiten zu dürfen, aber jetzt ist Rasha Alomar in Halle angekommen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3347634">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Glaubwürdig: Susanne Chmell</title>
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<pubDate>Sat, 02 May 2026 18:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:8355b76da2bd9433?w=448&ch=376c1d52472845df"></img><br/>Susanne Chmell leitete einige Jahre die Junge Gemeinde, sitzt im Stadtrat und im Kreistag, reist in die verschiedensten Länder, um Armut zu bekämpfen und Straßenkindern zu helfen, eröffnete ein Begegnungszentrum in Bad Blankenburg mit Angeboten für Kinder und Jugendliche, kümmert sich um Flüchtlinge und Suchtkranke, initiierte einen Spielplatz und einen Basketballplatz und baut gerade an einer großen Cafeteria für Menschen in Einsamkeit. 

Was die 50-Jährige antreibt ist ein Spruch, der ihr als Kind mitgegeben wurde: "... dass ich die Liebe, von der ich lebe, liebend an andere weitergebe." Sie gehört zur "Jugend mit einer Mission". Es geht ihr darum, Leben zu teilen, über Sprachen und Kulturen hinweg. "Das geht auch mit Kochen und Putzen, aber eben immer authentisch als Christin."<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3345586">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Glaubwürdig: Frank Herold</title>
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<pubDate>Fri, 01 May 2026 06:55:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:4b8a62d0d328f3ff?w=448&ch=071e1a202231237e"></img><br/>Fast jeden Sonntag, wenn Frank Herold aus der Kirche in Großpostwitz bei Bautzen kommt, stehen sie an der Straßenecke - die Reichsbürger der Umgebung. Menschen, die die demokratische Grundordnung ablehnen. Frank Herold weiß das, doch er redet trotzdem oder gerade deswegen mit ihnen. "Einige von ihnen kenne ich, sie hatten Brüche im Leben und sind vielleicht verbittert. Ich will hinterfragen und versuchen, zum Nachdenken anzuregen." Meistens gelingt es ihm nicht. Doch Frank Herold gibt nicht auf. "Vor Gott sind doch alle Menschen gleich - das ist meine Lebensmaxime."

Und der folgt er auch im Alltag. Der 67-Jährige führt mit seinem Sohn Markus einen Steinmetzbetrieb. Grabmahle sind eines ihrer Hauptgeschäfte. Diese Arbeit verlangt viel Feingefühl. Nicht nur bezogen auf den Stein. "Wenn Menschen kommen, die gerade einen Todesfall in der Familie hatten, bin ich nicht mehr nur Handwerker, sondern vor allem Tröster und Seelsorger. Die meisten wollen reden und ich höre ihnen einfach zu."

Der Mann mit dem großen Herz - so nennen ihn auch die Jungs aus der Flüchtlingsunterkunft im Nachbardorf. Mit ihnen trifft er sich mindestens einmal im Monat zum Fußball. Vor jedem Spiel wird gemeinsam gebetet - egal, wer welcher Religion angehört. "Wir bitten um Fairness, Verständnis und auch um Spaß. Drei Dinge, die glücklich machen."<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3345275">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Glaubwürdig: Christian Stöber</title>
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<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 18:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:028170ef34b48d19?w=448&ch=f124fe8507391451"></img><br/>Christian Stöber hätte sich kaum träumen lassen, dass sein Leben einmal so verlaufen könnte. Aufgewachsen im kleinen Hüpstedt im katholisch geprägten Eichsfeld, zog er für das Studium der Geschichte nach Marburg – und war sich ziemlich sicher, als Historiker im Eichsfeld kaum jemals Arbeit zu finden. Doch 2017 wird die Stelle des Geschäftsführers des Grenzmuseums Schifflersgrund ausgeschrieben. Christian Stöber bewirbt sich – und bekommt die Stelle. 

Es entpuppt sich als perfekte Verbindung. Er kann das Thema seiner Doktorarbeit über die Eichsfelder Katholiken in der DDR und seine eigene Familie wunderbar miteinander vereinen. Heute lebt er mit Frau und drei Kindern unter einem Dach mit seinen Eltern wieder im Eichsfeld und kann in seinem neu gestalteten Museum eine Menge bewegen. Wie wichtig ihm sein katholischer Glaube ist, hat er erst erfahren, als er in der Ferne studierte.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3343545">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Glaubwürdig: Sarah Brendel</title>
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<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 18:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:f419def155076f97?w=448&ch=0eec7ef426e8608e"></img><br/>Das tiefe Gefühl, verlassen zu sein, erfuhr sie schon sehr früh: Als Sarah Brendel ein halbes Jahr alt war, wurden ihre Eltern verhaftet. Kinderheim und Pflegefamilie boten ihr ein Dach über dem Kopf, aber kein Zuhause. Obwohl sie noch so klein war, sind Bilder und Gefühle bis heute präsent. Als sie nach vier Jahren wieder mit den Eltern vereint war, musste das Vertrauen in die Welt erst wachsen. 

Es begann eine schöne Kindheit und als Sarah Brendel in der Jugend über den Sinn des Lebens nachdachte, sprach sie viel zu Gott, betete, fragte. Als Teenie packte sie ihre Gedanken in Musik, weil sie nur mit Worten ihre Gefühle nicht beschreiben konnte. Einige Jahre später tourte Sarah Brendel dann mit einem Plattenvertrag durch Amerika, ließ sich schließlich in der Nähe von Dresden nieder, produzierte mehrere Alben und schrieb ein Buch. Mit ihren Liedern geht sie auch in Gefängnisse - nicht nur in Deutschland, auch in Afrika - und singt dort von Hoffnung und ihrem Lebensfundament.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3341592">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Glaubwürdig: Michael Mütze</title>
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<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 18:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:22b3ab2c12c97b17?w=448&ch=81ad01af7654170e"></img><br/>Der Theologe Michael Mütze verhüllte einst für Christo den Berliner Reichstag. 30 Jahre ist das her - auf Dächern turnt er aber heute immer noch rum. Vor allem auf kaputten Kirchendächern. Michael Mütze stammt aus einer alten Pfarrersfamilie. Nach seinem Studium ging er nach Langburkersdorf (Sachsen). Nicht als Pfarrer: Er gründete eine Firma als gerüstloser Höhenkletterer - und eine Familie. "Meine Frau mahnt mich immer und immer wieder zur Vorsicht. Ich brauche den Höhenrausch, bin aber nicht leichtsinnig - und überzeugt von dem, was ich mache. Es ist effektiv", sagt Michael Mütze.

Löcher flicken, Dachrinnen reinigen und sichern, Wetterfahnen und Turmkreuze reparieren, Tauben vertreiben - oft verhindern kleine Handgriffe große Schäden. Um Kirchen nachhaltig zu retten, lernte Michael Mütze auch noch zwei zusätzliche Berufe. Den des Dachdeckers und Maschinenbauschlosser. Inzwischen ist er Mitte 60 und vierfacher Opa. Von Müdigkeit keine Spur: "Ich fühle mich bodenlos glücklich. Ich mache das, bis ich vom Dach falle."<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3339426">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Glaubwürdig: Christoph Arenhövel</title>
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<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 08:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:ced5cfc00a414767?w=448&ch=b4dd442e452e3240"></img><br/>Christoph Arenhövel möchte, dass sich was ändert in seinem Bistum. Ökologische und fair gehandelte Produkte sind in den Kirchgemeinden vor Ort selten Thema. Der Kaffee für die Gemeindefeste wird nach persönlichem Geschmack oder Geldbeutel der "Besorger" ausgewählt und nicht, ob er umweltverträglich und sozial produziert worden ist. Kleinigkeiten? Nicht für den Katholiken Christoph Arenhövel. Deshalb engagiert sich der Weimarer in der Initiative "öko+fair vor Ort" im Bistum Erfurt. 

Biologische Vielfalt in Pfarrgärten, Mehrwegflaschen im Pflegeheim und Recyclingpapier in der Verwaltung sind für Christoph Arenhövel gute Anfänge. Der Biologe hat über viele Jahrzehnte die Natur im Blick und kann in der eigenen Rückschau beurteilen, wie Arten zurückgehen. Er hat schon in der DDR mit einer Umweltgruppe Biotope gesäubert und intakte Natur angemahnt. Als Christ sieht er sich und seine Kirche in der Pflicht.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3338065">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Veronika Scheffel</title>
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<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 18:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:d2a29d63efc369d3?w=448&ch=240e74fe649bbb56"></img><br/>Eigentlich wollte Veronika Scheffel nur Kostüme bei den Passionsspielen nähen – doch dann bekommt sie sogar eine Sprechrolle. Jetzt kann sie dazu beitragen, die christliche Botschaft, die ihr so sehr am Herzen liegt, an viele Menschen weiterzugeben. Der Zauber der Passionsspiele liegt für sie darin, diese Botschaft in die heutige Zeit zu holen.

Veronika ist im katholisch geprägten Eichsfeld aufgewachsen, doch zunächst verlässt sie ihre Heimat. Sie geht nach Frankfurt am Main – in die Großstadt. Sie will raus aus dem Dorf, weltoffen sein. Sie lernt Krankenschwester – allerdings nicht ohne Anker: Ihr Mann stammt ebenfalls aus dem Eichsfeld und studiert in Frankfurt. Als das erste Kind geboren wird, ist beiden schnell klar: Wir wollen zurück ins Eichsfeld. Im Heimatort ihres Mannes – in Küllstedt – bauen sie ein altes Haus aus. Ihre Eltern leben nur wenige Kilometer entfernt in Silberhausen. Und jetzt ist ihre Welt wieder in Ordnung.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3337584">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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