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<title>Glaubwürdig</title>
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<description><![CDATA[Glaubwürdig: Eine Sendung von MDR.]]></description>
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<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 09:04:22 +0000</pubDate>
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<title>Glaubwürdig: Rafael Ledschbor</title>
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<pubDate>Sat, 01 Aug 2026 18:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:efc56eeff63eb3f3?w=448&ch=ed6a4de311793055"></img><br/>Als junger Mann ist er sich sicher: Ich werde Priester. Doch es kommt anders: "Ich war Mitte 20, als mir ein Freund offen sagte, dass ich nicht dafür geschaffen sei, allein zu leben." Er hatte Recht. Rafael Ledschbor geht nach dem Abschluss seines Theologiestudiums in Erfurt in die sorbische Heimat zurück. Hier lernt er seine Frau kennen und gründet eine Familie.

Heute arbeitet der inzwischen 59-Jährige als Redakteur für die Zeitung "Katolski Poso?" (Katholischer Bote). Die wöchentliche Ausgabe erscheint in sorbischer Sprache. Wie ein rasender Reporter berichtet er über kleine und große Ereignisse. "Von der Papstwahl bis hin zu alltäglichen Dingen, die in winzigen Dörfern der Lausitz geschehen. Am liebsten porträtiere ich Menschen." In seinen Artikeln geht es um Glauben und Vielfalt. 

Weil ihm das am Herzen liegt, ist er auch an der Errichtung eines großen Denkmals in der Nähe von Bautzen beteiligt. Zwei Slawenapostel symbolisieren die Christianisierung der Sorben. "Geschichte trifft hier auf Zukunft. Auf dass wir uns im geeinten Europa zu Kirche und Vielfalt bekennen." Weil viele Besucher herkommen und alles schön sein soll, mäht Rafael Ledschbor mit seinem Traktor regelmäßig die große Rasenfläche vor dem Denkmal. Eine Menge Arbeit! Sein Beichtvater hat ihm deshalb vor einem halben Jahr zu regelmäßigen und stressabbauenden Spaziergängen geraten. Gerade mal einen hat er bisher geschafft.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3258576">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Glaubwürdig: Dorothee Willer</title>
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<pubDate>Sat, 25 Jul 2026 18:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:d93c375a317977ad?w=448&ch=5530d1141e2394f2"></img><br/>"Küsst mich wach!" haben sich engagierte Menschen aus Schweina in Thüringen auf die Fahne geschrieben. Mittendrin: Vereinsvorsitzende Dorothee Willer. Wachküssen wollen sie den nach der Wende verfallenen historischen Gasthof "Zur Krone", den sie seit 10 Jahren an jedem Samstag sanieren und zum Dorfgemeinschaftszentrum aufbauen. Generationsübergreifend - Rentner wie Berufstätige, Kinder und Enkel. 
"Unsere Mutter steht mitten im Leben - auf einem Bein", sagen die vier erwachsenen Kinder von Dorothee Willer. Das linke verlor sie durch Krebs mit 23 Jahren. 

Wir treffen die 62-Jährige auf der Baustelle, an der Orgel der Ortskirche, beim wöchentlichen Familientreffen, bei der Probe ihres Gospelchors, bei der Arbeit für das Kirchenblatt und in der Jungen Gemeinde. Ihre aktuellste Baustelle: Dorothee kämpft dafür, dass Schweina endlich wieder einen Pfarrer bekommt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3256480">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Glaubwürdig: Lauren Leiderman</title>
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<pubDate>Sat, 18 Jul 2026 18:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:fbd8cea9ad18f44b?w=448&ch=55a0ed5226b24701"></img><br/>Wenn die Amerikanerin Lauren Leiderman vor Jugendlichen spricht, wird Geschichte plötzlich lebendig. Mit viel Energie und Leidenschaft erzählt sie vom jüdischen Leben in Görlitz und berührt so auch jjunge Menschen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3367538">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Glaubwürdig: Markus Kaltenhäuser</title>
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<pubDate>Sat, 11 Jul 2026 18:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:1e4e7404542bc290?w=448&ch=e20a097b42b1dc47"></img><br/>Er ist Katholik, Berufssoldat und Retter der evangelischen Kirche im Dorf Seeben – Halle/ Saale. Den "Retter" würde Markus Kaltenhäuser nicht gelten lassen: "So etwas geht nur in Gemeinschaft", sagt er. Und doch setzt er sich sehr für die Sanierung der spätromanischen Dorfkirche ein. Das hat mit seinem Glauben zu tun.

Der heute 52-Jährige wächst in einer streng katholischen Familie auf. Sein Traumberuf Förster wird ihm – damals in der DDR – verwehrt. Nach dem Fall der Mauer holt er sein Abitur nach, wird jedoch nicht Forstingenieur, sondern geht zur Bundeswehr. "Meine erste selbständige Lebensentscheidung. Die Eltern standen Kopf", sagt er. Es ist ein Schritt, den Markus Kaltenhäuser nie bereute. Der Stabsfeldwebel arbeitet heute in Leipzig als IT-Spezialist für die Bundeswehr.

Mit seiner Familie wohnt Markus Kaltenhäuser in Seeben. Obwohl seine Frau keiner und er der katholischen Kirche angehören, integrieren sie sich hier in die evangelische Gemeinde. "Sie ist nah und lebendig. Nur das Gotteshaus, das war eben sehr marode. Das konnte ich nicht mit ansehen. Die Kirche musste das Zentrum im Dorf bleiben." So kommt es, dass sich Markus Kaltenhäuser – gemeinsam mit dem Freundeskreis der Gemeinde – seit mehr als fünfzehn Jahren um den Erhalt dieser Kirche kümmert. Wenn die viele Arbeit ihm über den Kopf wächst, fährt er zum benachbarten See. „Ich bin Taucher. Unter Wasser ist es so still, dass ich hier sehr gut zur Ruhe und zu Gott finden kann. Das gibt mir Kraft."<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3251981">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Glaubwürdig: Angus Rocha Vogel</title>
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<pubDate>Sat, 04 Jul 2026 18:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:8215d0aa58e4665e?w=448&ch=129d9ddbe7994e68"></img><br/>Angus Rocha Vogel ist in Portugal geboren, wuchs im Ruhrpott auf und lebt und arbeitet heute als Chemiker und Doktorand in Magdeburg. Ersten Anschluss nach seinem Umzug fand er in der Studentengemeinde.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3363598">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Glaubwürdig: Peggy Volk</title>
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<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 18:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:1f6084e32db187a8?w=448&ch=b60ecac0a5ebeb08"></img><br/>Als es um die Zukunft eines vom Borkenkäfer gezeichneten Landstriches ging, startete Peggy Volk zusammen mit Kollegen und einem Förster das Projekt Schulwald.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3361457">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Glaubwürdig: Dagmar Siegert-Libberoth</title>
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<pubDate>Sat, 13 Jun 2026 18:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:d23720812c49fa8b?w=448&ch=4e05b5cd6fa0dffc"></img><br/>Es ist ein außergewöhnlicher Anblick, wenn mehrere Dutzend Kinder zwischen sechs und dreizehn Jahren mit Schlafsäcken und Taschenlampen in die Kirche einziehen und den Geschichten lauschen, die ihnen vorgelesen werden. Dagmar Siegert-Libberoth hat dafür gesorgt, dass das vor allem Männer tun. Denn laut einer Studie lesen über die Hälfte der Väter ihren Kindern selten oder niemals etwas vor. Zwischendurch in den Pausen gibt es Lagerfeuer, Spiele, warme Würstchen und viel Spannendes zu entdecken. 

Der 53-Jährigen liegt besonders die Jugendarbeit in ihrer Gemeinde am Herzen. Als sie selbst noch Kind war, fand sie Halt bei einer Diakonisse im Dorf. "Da kam man an, war willkommen und von Anfang an Teil der Gemeinschaft, wie ein zweites Zuhause. Die Verbindung ist nie abgerissen." Was sie dort erlebt und erfahren hat, möchte sie weitergeben, nicht nur mit der Lesenacht. Seit ihrer Jugend unterstützt sie das Kirchspiel in ihrer Heimat und hält die Gemeinde mit ihrem Engagement zusammen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3241361">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Glaubwürdig: Florian Amort</title>
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<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 18:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:146bb3e0d16c5ee4?w=448&ch=b2da7881f66ee076"></img><br/>340 Jahre, nachdem Georg Friedrich Händel in Halle das Licht der Welt erblickte, bezieht Florian Amort in dessen Geburtshaus sein neues Büro. Er ist Direktor der Stiftung Händel-Haus und weiß um die Bedeutung dieses musikalischen Erbes für die Identität der Stadt. 

Florian Amort möchte das Erbe pflegen und für junge Leute noch zugänglicher machen. Mit seinen 32 Lebensjahren ist der neue Direktor auch nicht weit entfernt von dieser Zielgruppe. Der Musikwissenschaftler liebt Klassik seit seiner Kindheit, besonders die Klänge des Barock - und er fühlt sich der Kirchenmusik verbunden. 

Als Zwölfjähriger spielte er erstmals die Orgel im Gottesdienst. Drei Jahre später dirigierte Florian Amort in einer Ostermesse unter anderem eine geistliche Händel-Arie. Bei den Händel-Festspielen in Halle kann er nun als Intendant seine geballte Liebe für die Musik ausleben.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3249714">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Glaubwürdig: Alaa Alrefaie</title>
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<pubDate>Sat, 30 May 2026 18:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:cde45c4a5504fb2e?w=448&ch=cb6a85601ed13197"></img><br/>In Halle an der Saale fand er schließlich eine neue Heimat und Arbeit. Alaa leitet hier das Malteserprojekt 2Hand in Hand". Eine Initiative, die sich um die Integration von Flüchtlingen kümmert. "Ich weiß, was es bedeutet, fremd zu sein. Aber ich schaue immer vorwärts und bringe Menschen zusammen. Dann ist alles gleich viel leichter." 

Alaa arbeitet teilweise bezahlt, das meiste stemmt er jedoch ehrenamtlich. Regelmäßig organisiert er beispielsweise für die Geflüchteten ein Männer- und Vätercafé mit Gymnastik. Eine ungewöhnliche Kombi. Nach Tee und Keksen wird geturnt und vor allem viel gelacht. "Das macht gute Laune und somit selbst den härtesten Mann weich. Auf Menschen zugehen und sie aufschließen, das kann ich. In Syrien hab ich als Schauspieler gearbeitet, vielleicht deswegen", so Alaa.

Eine eigene Familie hat er in Deutschland (noch) nicht gegründet. Seine Eltern und Geschwister leben in Syrien und im Libanon. Der Vater ist Moslem, die Mutter Christin. "Ich komme aus einem ökumenischen Haushalt und finde, dass jeder Glaube seine Berechtigung hat. Das ist mir wichtig, das ist Toleranz und Vielfalt!"<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3353602">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Glaubwürdig: Lara Ulrich</title>
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<pubDate>Mon, 25 May 2026 07:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:f5a3920d1df8e76f?w=448&ch=4b58d7c9a45b7afb"></img><br/>Lara Ulrich ist evangelisch. In ihrer Kindheit und Jugend hat sie ihren Glauben jedoch nicht aktiv gelebt. Ihre Studienzeit in Erfurt beginnt turbulent: Als die Beziehung der Magdeburgerin in die Brüche geht, gerät sie in eine Krise. In dieser Zeit kommt sie mit einer christlichen Hochschulgruppe in Kontakt, in der sie sich sofort aufgenommen fühlt. Die Offenheit der Gruppe und der Glaube helfen der heute 22-Jährigen. 

Seitdem will Lara ihre Erfahrung mit anderen teilen und die Zuwendung weitergeben, die sie erfahren durfte. Dafür engagiert sich die Studentin neben der Hochschulgruppe auch im Pixel Sozialwerk, das benachteiligte Familien mit Lern- und Freizeitangeboten unterstützt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3352008">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Glaubwürdig: Viktor Manser</title>
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<pubDate>Sat, 23 May 2026 18:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:d3ab81508f46e19e?w=448&ch=13decfdb9ec4259c"></img><br/>Bei der Stiftung lehrt der 31-Jährige nicht nur Naturwissenschaften, er hilft seinen Schülern auch beim Ausfüllen von Anträgen und in allen möglichen Alltagsfragen. Helfen stärkt unsere Demokratie! Das hat ihm bereits sein Großvater vorgelebt, der Superintendent des Kirchenkreises Halle/Saale war.

Einmal in der Woche treffen sich die beiden Männer zum Schachspielen und Diskutieren. Oft geht es dabei um Kirche als Institution. Die sehen sie auch kritisch. Hier im Osten haben die Menschen mit der Kirche ja nicht so viel am Hut. Gerade deswegen muss sie sich öffnen und verändern. 

Um nach Diskussionen, Universität und Arbeit den Kopf freizubekommen, spielt Viktor Manser Fußball. In seiner Mannschaft kicken Männer zwischen 20 und 55: "Wir sind eine zusammengewürfelte Truppe ... und vertreten auch unterschiedliche politische Meinungen. Nach dem Spiel kommen wir beim Bier ins Reden. Diskurs ist wichtig. Gerade im Hinblick auf unsere Demokratie."<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3351575">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Glaubwürdig: Barbara Striegel</title>
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<pubDate>Sat, 16 May 2026 18:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:4eeece30e053dc1e?w=448&ch=3916cfd86de6e85b"></img><br/>Jeden Frühling trifft sich Barbara Striegel mit einer Gruppe der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands zu den Ora-et-labora-Tagen, um die Anlage auf Vordermann zu bringen. Die Merseburgerin ist die "Labyrinth-Beauftragte" und hält hier alle Fäden zusammen. 

Dank der Mystikerinnen aus dem 13. Jahrhundert ist das Kloster bis heute ein besonderer Frauenort. Als Barbara Striegel 1995 zum ersten Mal in Helfta war, glaubte sie nicht an die Vision, hier wieder christliches Leben einziehen zu lassen. Damals war das vor Jahrhunderten aufgegebene Kloster in den Ruinen kaum zu erahnen. Inzwischen trägt die Katholikin mit ihrem Engagement für das Lebendige Labyrinth selbst dazu bei, das Kloster Helfta zu einem besonderen, spirituellen Ort zu machen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3349493">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Glaubwürdig: Jessica Schmidt</title>
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<pubDate>Thu, 14 May 2026 07:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:5da21132d16387a3?w=448&ch=51f5bf0916b2dcf9"></img><br/>Jessica Schmidt liebt Hard Core und Motorräder, ist gepierct und hat viele Tattoos. Im Ambulanten Hospizdienst Bad Salzungen fällt die 23-Jährige auf. Das Durchschnittsalter der Hospiz-Ehrenamtlichen liegt zwischen 51 und 70. Die junge Frau aus Steinbach aber engagiert sich hier schon seit sie 19 ist - als Sterbe- und Trauerbegleiterin. 

Sie hält Sitzwache bei Sterbenden, sie macht Unternehmungen mit unheilbar Erkrankten und sie hat eine Trauergruppe für Kinder und Jugendliche gegründet. Dort wird gebastelt, musiziert, gequatscht oder mit Alpakas gewandert. "Trauer ist nicht nur schwarz", sagt Jessica Schmidt, "Die Kids sollen sich angenommen fühlen und auch mal wieder Spaß haben". 

Die Gruppe ist ihr Herzensprojekt: Sie selbst war 12, als ihr Vater an Krebs erkrankte und 14, als er starb. Kraft schöpft Jessica Schmidt aus ihrem Glauben: "Ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich Christin bin. Wer möchte, mit dem bete ich. Aber das ist kein Muss." Eines ihrer Tattoos zeigt einen Kompass mit einem Kreuz: Religion als Wegweiser.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3349007">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Glaubwürdig: Rasha Alomar </title>
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<pubDate>Sat, 09 May 2026 18:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:52667193e41e69d4?w=448&ch=c34f8b824d6ca1ff"></img><br/>Trubel ist ihr täglicher Begleiter: Rasha Alomar arbeitet in einer Grundschule in Halle und bringt ihren Schützlingen Mathe und Sachkunde bei. Auch wenn einige Schüler die gleiche Muttersprache haben wie die in Syrien geborene Rasha Alomar – im Unterricht wird konsequent Deutsch gesprochen. Um die Sprache noch besser zu lernen, liest die junge Frau in ihrer Freizeit deutsche Bücher - notfalls mit Übersetzungs-App. 

Gern sitzt die Muslima auch einmal still in einer katholischen Kirche, sie fühlt sich wohl in dem Raum, hier erinnert sie sich an früher: Rasha Alomar ging in ihrer Heimatstadt Al Raqqa in einen christlichen Kindergarten, die Nachbarn waren Nonnen und verteilten zu Ostern und Weihnachten kleine Geschenke. 

Im Syrien ihrer Kindheit erlebte Rasha Alomar ein friedliches, selbstverständliches Nebeneinander der Religionen. Als der IS die Stadt einnahm, floh die Familie nach Deutschland. Es dauerte einige Jahre, um über Umwege und eine weitere Ausbildung wieder als Lehrerin arbeiten zu dürfen, aber jetzt ist Rasha Alomar in Halle angekommen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3347634">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Glaubwürdig: Susanne Chmell</title>
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<pubDate>Sat, 02 May 2026 18:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:8355b76da2bd9433?w=448&ch=376c1d52472845df"></img><br/>Susanne Chmell leitete einige Jahre die Junge Gemeinde, sitzt im Stadtrat und im Kreistag, reist in die verschiedensten Länder, um Armut zu bekämpfen und Straßenkindern zu helfen, eröffnete ein Begegnungszentrum in Bad Blankenburg mit Angeboten für Kinder und Jugendliche, kümmert sich um Flüchtlinge und Suchtkranke, initiierte einen Spielplatz und einen Basketballplatz und baut gerade an einer großen Cafeteria für Menschen in Einsamkeit. 

Was die 50-Jährige antreibt ist ein Spruch, der ihr als Kind mitgegeben wurde: "... dass ich die Liebe, von der ich lebe, liebend an andere weitergebe." Sie gehört zur "Jugend mit einer Mission". Es geht ihr darum, Leben zu teilen, über Sprachen und Kulturen hinweg. "Das geht auch mit Kochen und Putzen, aber eben immer authentisch als Christin."<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3345586">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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