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<title>Exakt - Die Story</title>
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<description><![CDATA[Exakt - Die Story: Eine Sendung von MDR.]]></description>
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<pubDate>Thu, 07 May 2026 00:51:22 +0000</pubDate>
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<title>Der Fluch der Arkona</title>
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<pubDate>Sun, 29 Mar 2026 20:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:3e9f087fedb4910d?w=448&ch=d5698920cc3f0b4f"></img><br/>Die Dokumentation beleuchtet die Hintergründe eines sehr ungewöhnlichen Handelsgeschäftes zwischen der DDR und Südafrika: Wozu brauchte der Arbeiter- und Bauernstaat überhaupt ein so großes Kreuzfahrtsschiff wie die "Arkona", die zuvor viele Jahre im ZDF als "Traumschiff" unterwegs gewesen war? 

Wie Autor Axel Friedrich belegen kann, ging es der DDR-Führung dabei nicht nur um Propaganda und FDGB-Ferienurlauber, sondern um handfeste wirtschaftliche Interessen. Auch nach der Wende erlebte die "Arkona" zahlreiche Auf und Abs. Die Dokumentation folgt den Spuren des außergewöhnlichen Schiffes bis zurück in den Hafen von Hamburg. Arkona - das ist der Name des einstigen DDR-Kreuzfahrtschiffes. Erzählt wird die wahre Geschichte dieses Schiffes, die reich an Überraschungen, unerwarteten Wendungen ist und bei der so mancher Eigner sein blaues Wunder erlebte. Bevor das Schiff überhaupt diesen Namen tragen konnte, musste einiges geschehen. 

Im März 1984 bekam Alexander Schalck-Golodkowski von Partei- und Staatschef Honecker den Auftrag, das Luxusschiff für die DDR zu kaufen. Kein normaler Auftrag, denn zu diesem Zeitpunkt hieß der Kreuzfahrer noch Astor, war in Hamburg gebaut worden und befand sich in den Händen einer südafrikanischen Reederei. 

Damals war Südafrika ein Apartheidstaat und die DDR unterhielt mit dem Land am Kap Horn keine diplomatische Beziehungen. Beleuchtet werden die Hintergründe dieses ungewöhnlichen Handelsgeschäftes und es wird der Frage nachgegangen, wozu der Arbeiter- und Bauernstaat überhaupt ein so großes Schiff brauchte - eines, das zuvor viele Jahre im ZDF als Traumschiff unterwegs gewesen war. 

Der DDR-Führung ging es dabei nicht nur um Propaganda und FDGB-Ferienurlauber, sondern um handfeste wirtschaftliche Interessen, wie Autor Axel Friedrich belegen kann. Die Geschichte des Schiffes endet nicht mit der deutschen Wiedervereinigung. Auch nach der Wende ging es mit ihm gehörig auf und ab. Thema: Geschichte der Kreuzfahrt<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3336094">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die neue Welt der Migrantenläden</title>
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<pubDate>Wed, 18 Dec 2024 20:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:4dbd93f57dbaf5d3?w=448&ch=cf2f5bff5c7386f2"></img><br/>Beim Besuch in Erfurter Vierteln mit Migrantenläden wird aber auch deutlich: Die neuen Geschäfte sind wichtig für Menschen mit Migrationshintergrund, weil mit ihnen ein heimeliges Umfeld mit Läden, Treffpunkten und Cafés entsteht. Die neuen Läden sind wichtig für die Stadt, denn sie werden meistens dort eröffnet, wo einheimische Geschäfte aufgegeben haben. Sie sind wichtig für das Land, denn aus Gründern werden mit der Zeit Arbeitgeber, die Steuern zahlen. Wer ein Geschäft eröffnet, war motiviert genug, die bürokratischen Hürden der Gründung zu nehmen. Wer ein Geschäft eröffnet, will bleiben und kann der neue Mittelstand werden. Damit aus migrantischen Vierteln keine sozialen Brennpunkte werden, braucht es das Miteinander von alten und neuen Bewohnern - und die Durchlässigkeit der Systeme. 

"Die neue Welt der Migrantenläden" ist die Begegnung mit einem starken Trend: In Deutschland hat jeder 5. Mensch mit Migrationshintergrund ein Unternehmen gegründet oder plant es. Mit dabei: Aytekin Gökcen, (Lebensmittelhändler aus der Türkei), Siba Biri (Buchhändlerin aus Syrien), Ali Mustansar (Café-Betreiber aus Pakistan) und Zeinab aus dem Libanon, die kürzlich ihr Kosmetikstudio eröffnete.

Dazu kommt die Begegnung mit Einrichtungen wie der German Professionell School, die jungen Migranten hilft, fit für die richtige Berufsausbildung zu werden. Zu Wort kommen u.a. Miriam Kruppa, die Integrationsbeauftragte des Landes Thüringen, der Soziologe Dr. Jonas Wiedner, der Kriminologe Prof. Martin Thüne, Medina Yilmaz, Dolmetscherin und Restaurant-Betreiberin. Die Gesprächspartner sind sich einig: Zwar gibt es Migrationsprobleme, doch die Integration in Thüringen läuft deutlich besser als die "gefühlte" Wahrnehmung.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3187338">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Arm in der Platte, Reich in der Villa - Wollen wir noch zusammenleben?</title>
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<pubDate>Wed, 04 Dec 2024 20:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:5f460a25fe59d1c6?w=448&ch=8d16601b7e6ebf59"></img><br/>Experten sind sich einig: Eine Stadt ist dann besonders lebenswert, wenn sie sozial gut gemischt ist, wenn es zwischen den einzelnen Stadtteilen zwar bauliche, aber keine menschlichen Unterschiede gibt. Arm neben Reich, jung neben alt, Muslim neben Katholik. Wenn Wohnraum für alle gleichermaßen zur Verfügung steht, dann lebt es sich in deutschen Großstädten besonders gut. 

Doch die Realität ist eine andere. Denn längst sind graue Plattenbauten der Inbegriff für soziale Armut geworden. Eine hohe Kriminalität, ein niedriges Bildungsniveau, so die gängigen Vorurteile gegen Großwohnsiedlungen. Dem gegenüber stehen meist noble Stadtviertel, mit einem hohen Anteil von Gutverdienern, und eine Mitte der Gesellschaft, die sich das Leben in den reichen Vierteln nicht leisten kann, und das in den sozialschwachen Vierteln nicht leisten will. 

Der Mangel an Wohnraum in besonders wirtschaftlich starken Städten betrifft alle gesellschaftlichen Schichten. Mieten steigen, Häuserpreise sind zuletzt explodiert. Statt in direkter Nachbarschaft wohnen sozialschwache und gut situierte Menschen zunehmend räumlich voneinander getrennt. 

Der Film geht der Frage nach, was passiert, wenn jeder nur unter sich bleibt und arm und reich sich in Städten immer mehr voneinander trennen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3182161">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Ermordet. Verschwiegen. Vergessen. Die Opfer der NS-Euthanasie</title>
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<pubDate>Wed, 27 Nov 2024 20:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:6dfbf31ccdaf1cca?w=448&ch=464f3c18c118eeba"></img><br/>Das Kranke, das Elende - das alles störte das NS-Regime. Unter dem Vorwand der "Rassenhygiene" folterten die Nazis tausende von Menschen. Mehr als 300.000 wurden als "lebensunwertes Leben" ab 1939 "ausgerottet".

Heute wissen die wenigsten, wie diese Massenverbrechen in Krankenhäusern, Heil- und Pflegeanstalten, Gesundheitsämtern und Heimen möglich gemacht wurden. An den einstigen Täterorten in Mitteldeutschland erinnert kaum noch etwas daran, dass dort Menschen im Zweiten Weltkrieg misshandelt und ermordet worden. 

Ein Forschungsprojekt der Friedrich-Schiller-Universität Jena will genau das ändern und hat sich in den vergangenen zwei Jahren damit auseinandergesetzt, wie vergessene Täterorte und die Dimension dieser NS-Euthanasie-Verbrechen sichtbar und deutlich gemacht werden können. 

"Exakt - Die Story" hat das Projekt begleitet und zeigt das Schicksal und die Lebenswege von drei Opfern aus der NS-Zeit. Woran und wie wollen wir erinnern? Wie kann dieser Teil der deutschen Geschichte am Leben erhalten werden? 

Die Opfer der NS-Euthanasie - verschwiegen und vergessen?<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3179063">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Beute der Remmos</title>
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<pubDate>Wed, 20 Nov 2024 20:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:f2db2e77132aae4a?w=448&ch=2466c1d55b2b7163"></img><br/>Der Chef der SOKO Epaulette äußert sich fünf Jahre nach dem Einbruch ins Historische Grüne Gewölbe erstmals ausführlich zum Fall.
 
Kriminaloberrat Olaf Richter wurde im November 2019 vor eine Mammutaufgabe gestellt. Mit seiner SOKO "Epaulette" sollte er den spektakulärsten Museumseinbruch der deutschen Nachkriegsgeschichte aufklären - den Einbruch ins Historische Grüne Gewölbe in Dresden. Bei diesem Coup waren Diebe ins angeblich bestens gesicherte Residenzschloss eingedrungen und hatten 21 unschätzbar wertvolle, historische Schmuckstücke gestohlen. 
 
Am Ende konnten Richters Leute fünf der sechs Haupttäter aus dem Berliner Remmo-Clan fassen. Die ließen sich aufgrund der ermittelten Beweise sogar auf einen Deal ein und gaben einen Teil der Beute zurück. Wie die SOKO den Dieben auf die Spur kam, schildert Richter fünf Jahre nach dem Einbruch erstmals ausführlich. Außerdem erzählen die Verteidiger eines Täters, wie sie die Beuterückgabe einfädelten und wie diese ablief. 
 
Ebenfalls exklusiv berichtet in der Doku ein Mann über den Brand in einer Dresdner Tiefgarage. Als die Diebe dort eines ihrer Tatfahrzeuge anzündeten, schlief er ahnungslos in der Wohnung darüber. Seine Frau und er erlitten eine Rauchgasvergiftung. Diese besonders schwere Brandstiftung hätte die Täter für lange Jahre hinter Gitter bringen können, erhöhte damit den Druck auf sie und begünstigte die Beuterückgabe. 
 
Leider wurden dabei aber nicht alle gestohlenen Schmuckstücke zurückgegeben. Drei der wichtigsten fehlen noch immer - auch die Epaulette mit dem berühmten Sächsischen Weißen. Was ist mit den teilweisen sehr großen Steinen aus diesen Stücken passiert? Wurden sie herausgebrochen, umgeschliffen und auf dem Schwarzmarkt verkauft? Ein Diamantschleifer erklärt im Film, ob es überhaupt möglich wäre, diese historischen Steine umzuschleifen und worauf es dabei ankäme.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3176398">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Spielend in den Abgrund - Wenn Wetten und Glücksspiel süchtig machen</title>
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<pubDate>Wed, 13 Nov 2024 20:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:f6b13d9cd3a5775d?w=448&ch=9212f8a4e3765eca"></img><br/>"Spielsüchtige spielen nicht, um Geld zu verdienen.  Auch wenn sie wissen, sie werden verlieren, machen sie es trotzdem", sagt Marco, der seit seinem 15. Lebensjahr Glücksspiele zockt.

Warum das so ist, beschäftigt Deutschlands bekanntesten Glücksspielforscher Dr. Tobias Hayer von der Uni Bremen. Die Betroffenen beschreiben ihm immer wieder das intensive Wohlbefinden beim Spielen. Seine Erklärung: Das Belohnungszentrum im Gehirn wird aktiviert, das "Glückshormon" Dopamin ausgeschüttet. Das Gefühl kennt auch Thomas Melchior. Der Dynamo-Dresden-Fan weiß alles über Regionalfußball und die Bundesliga. Er ist überzeugt, Spielergebnisse voraussagen zu können. Er gewinnt bei seiner ersten Fußballwette. Einen Euro bei 10 Euro Einsatz. 10 % Rendite! Das begeistert den Bankkaufmann. Schon am nächsten Tag setzt er 400 Euro, bis Monatsende 6.000. Am Ende aber hat er Millionen verspielt und 800.000 Euro Schulden. Er muss für drei Jahre ins Gefängnis.

Von einem Moment auf den anderen verändert sich mit dem ersten Gewinn das eigene Leben, bestätigen auch andere Glücksspielsüchtige. Davon gibt es in Deutschland 4,6 Millionen. Was als Spiel beginnt, endet in massiver Verschuldung, psychischen Störungen, kriminellen Delikten, Privatinsolvenzen, zerstörten Familien, Suiziden.

Trotzdem spielen 30 % der Deutschen regelmäßig. Über 44 Milliarden setzen sie jährlich dafür ein. Ein Riesengeschäft, an dem auch der Staat mitverdient. Die Steuereinnahmen betragen 6 Milliarden Euro - doppelt so viel wie bei der Alkoholsteuer.

Gleichzeitig ist der Staat verpflichtet, Spielsuchtgefährdete zu schützen. "Solche Interessenkonflikte haben wir in vielen Bereichen" stellt Burkhard Blienert, Bundesbeauftragter für Sucht und Drogen, emotionslos fest. Meint aber, mit dem neuen Glückspielstaatsvertrag, der zentralen Spielersperrbank OASIS und einer Glücksspielbehörde wäre es jetzt möglich, die Sucht zu bekämpfen.

Glücksspielsucht ist eine anerkannte Erkrankung. Allerdings gibt es viel zu wenig Kliniken, die Behandlungen anbieten. Deshalb gründen "trockene" Spielsüchtige und Angehörigen Selbsthilfegruppen wie beispielsweise in Zwickau. Hier wird keiner verurteilt und muss sich wegen eines Rückfalls schämen. Alle schauen, wie sie sich am besten unterstützen können. "Exakt - Die Story"-Reporterin Nanina Bauer durfte dabei sein, sprach mit Betroffenen, Therapeuten und Menschen, die mit der Spielsucht Geld verdienen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3173686">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>San Luca – Das Dorf und die Mafia</title>
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<pubDate>Wed, 30 Oct 2024 20:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:704caeb634c24c9e?w=448&ch=e913677e7ebc3472"></img><br/>Erfurt/Leipzig. Die kalabrische Mafiaorganisation `Ndrangheta ist eine der mächtigsten Verbrecherorganisationen der Welt. Sie kontrolliert weite Teile des Kokainhandels, besonders in Europa. Deutschland spielt für diese italienische Mafia-Gruppe dabei eine wichtige Rolle. Rund 1.000 mutmaßliche Mitglieder leben hier.

Viele von ihnen haben eines gemeinsam: sie stammen aus dem kalabrischen Dorf San Luca. Das Dorf am Fuße des Aspromonte Gebirges ist einer der wichtigsten Orte für die `Ndrangheta. "San Luca ist für uns ´Ndrangheta-Mitglieder wie ein Symbol, wir nennen sie 'die Mamma', die Mutter, die alle Söhne gesammelt hat", sagt der Mafia-Kronzeuge Angelo Salvatore Cortese, der aus der Organisation ausgestiegen ist und mit den Behörden zusammenarbeitet. Aber warum ist dieses Dorf für die mächtigste italienische Mafia so wichtig? Wie kann ein solcher Ort weltweit so stark die Geschicke der Organisation mitbestimmen? Und ist San Luca wirklich nur Mafia? 

Diesen Fragen geht der Film "San Luca - Das Dorf und die Mafia" nach. Über Wochen war ein Rechercheteam des Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) und der Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) in dem Ort und der Region Kalabrien unterwegs. Dabei sind die Reporterinnen und Reporter auf Menschen gestoßen, die ein sehr inniges aber auch ambivalentes Verhältnis zu ihrem Dorf haben. "Es gibt hier viele gute Menschen, die zu Unrecht als Kriminelle gelten. Aus diesem Grund ist es manchmal schwierig, aus San Luca zu kommen", sagt der örtliche Kommandant der Carabinieri, Michele Fiorentino. Für ihn und seine Männer wird der Alltag vor allem vom Überwachen der örtlichen mächtigen Mafia-Familien bestimmt.

Im Laufe der Recherche gewinnt das deutsche Reporterteam einen einzigartigen und bisher unbekannten Blick in das Leben im Dorf. Die Journalisten kommen mit unterschiedlichen Menschen ins Gespräch. Unter anderem mit einem Pfarrer, einer Rechtsanwältin, einem Barbesitzer, alten Herren die als sogenannte Gastarbeiter in Deutschland gearbeitet haben oder dem ehemaligen Bürgermeister. Gemeinsam mit ihnen gehen sie der Frage nach, was es heißt, in San Luca zu leben. Die örtlichen Carabineri gewähren erstmals einen tiefen Einblick in ihre tägliche Arbeit in San Luca. Es wird deutlich, dass diese existenziell wichtig ist für weltweite Ermittlungen gegen die `Ndrangheta, wie dem bisher größten Verfahren gegen diese Organisation, der Operation "Eureka". Das Team deckt dabei bisher neue Details zu den weltweiten Ermittlungen auf. 

Daneben treffen die Journalisten auch Pantaleone Sergi. Er war in den siebziger und achtziger Jahren Reporter in Kalabrien und hat intensiv über die `Ndrangheta berichtet. Seine Tochter Anna Sergi hat somit früh von der Mafia erfahren. Heute ist die Professorin eine der wenigen international bekannten Kriminologinnen, die sich intensiv mit dem Wesen, der Soziologie der `Ndrangheta und der Region Kalabrien auseinandersetzt. "Die Beziehung, die die Menschen in Kalabrien zu ihrer Heimat pflegen, is<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3168324">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Keine Wohnung, keine Hilfe - Wie Maxim kämpft und der Staat versagt </title>
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<pubDate>Wed, 23 Oct 2024 20:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:7321485b896fd93b?w=448&ch=1876b22295b9a8fc"></img><br/>Heroin, Kokain, Crystal, Gras - Maxim aus Halle ließ 10 Jahre lang kaum etwas aus. Partys, Abstürze, Straftaten und am Ende Obdachlosigkeit: das war sein Leben. Als er ganz unten war, endlich ein Rettungsanker: die Substitution, Ersatzdrogen. Eigentlich müsste es ihm jetzt gut gehen. Aber er kommt nicht raus aus dem Dreck. Ist immer noch obdachlos, ständig pleite und ohne Zukunft. Warum? 

Der Reporter Thomas Kasper begleitet den 28jährigen Maxim ein Jahr lang und fragt sich, warum staatliche Hilfe wie die von Sozialarbeitern, Bewährungshelfern, Betreuern, Maxim nichts bringt. Versagt der Sozialstaat?<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3165742">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Brückeneinsturz in Dresden</title>
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<pubDate>Wed, 02 Oct 2024 20:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:20d4b44c16271aeb?w=448&ch=1381236571149a0d"></img><br/>Die Nacht vom 10. zum 11. September 2024 hätte in einer Katastrophe enden können. Es ist gegen 3 Uhr nachts, als ein etwa 100 Meter langes Teilstück der Dresdner Carolabrücke in die Elbe stürzt. Und zwar genau der Teil, auf dem sich die Straßenbahngleise sowie der Fuß- und Radweg befinden. Das Unglück passierte, nachdem sich am Brückenkopf ein Spalt von etwa einem Meter Länge gebildet hatte. 

Auch für den Rest der Brücke besteht Einsturzgefahr. Noch wenige Minuten vorher war eine Straßenbahn über die Brücke gefahren. Es grenzt daher fast an ein Wunder, dass niemand zu Schaden kam.

Die Bilder gehen um die Welt und mit ihnen die Frage, wie so etwas in Deutschland möglich ist. Simone Prüfer vom städtischen Straßen- und Tiefbauamt verspricht noch am selben Tag, alles daran zu setzen, so schnell wie möglich die Schadensursache zu finden, denn "die Brücke wurde nach den geltenden Richtlinien ständig kontrolliert und alle sind überrascht von dem Ereignis". Oder doch nicht? Der eingestürzte Teil bekam beim letzten Brücken-TÜV ein "nicht ausreichend". Prof. Steffen Marx vom Institut für Massivbau an der TU Dresden wird noch deutlicher: "Wir wissen, dass seit vielen Jahren viel zu wenig in die Instandhaltung investiert wird. Es ist das krasseste Signal, dass wir endlich ein Umdenken brauchen." 

Haben die Verantwortlichen in der Stadtverwaltung das Risiko unterschätzt und zu lange mit einer Sanierung gewartet? Und wie sieht es mit anderen Brücken deutschlandweit aus? Wie groß sind die Probleme in unserer Infrastruktur? Die Suche nach den Verantwortlichen wird deutlich länger dauern als die nach der Einsturzursache. 

Schnell und pragmatisch haben die Einsatzkräfte in den vergangenen Tagen agiert. Nach der geplanten Sprengung des restlichen Brückenteils gelang es mehr als 200 Menschen in anderthalb Tagen die Schuttberge zu beseitigen und so die Elbwiesen für die Aufnahme des angekündigten Hochwassers freizuhalten, denn ein Problem kommt selten allein. 

"Exakt - Die Story" fasst zusammen, was seit dem 11. September 2024 in Dresden passierte und welche Schlussfolgerungen bisher gezogen wurden. Außerdem blickt unser Reportage-Team nach vorn und wagt einen Ausblick, wie es nach dem Einsturz weitergehen kann.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3158228">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Migration, TikTok, Geld, Sicherheit - Warum wählt Generation Z die AfD?</title>
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<pubDate>Wed, 18 Sep 2024 20:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:bd9ea08b5d0dd3a9?w=448&ch=e1568eb20fd7e8f5"></img><br/>Die letzten Landtagswahlen haben es noch mal deutlich gezeigt: Die junge Generation in Mitteldeutschland tickt oft rechts. Woran liegt das und welche Rolle spielen dabei TikTok & Co.? Eine Spurensuche im Osten.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3153438">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Exakt vom 18. September </title>
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<pubDate>Wed, 18 Sep 2024 20:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:1c4dd1c58d49f230?w=448&ch=a33e8f12242ecddf"></img><br/>+++ Neuer Verdacht – Stimmzettel-Manipulation zugunsten der "Freien Sachsen" +++ Eingestürzte Carolabrücke – Wie sicher sind Deutschlands Brücken? +++ Zivilgesellschaftliches Engagement in Thüringen +++<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3153235">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Nie wieder ist jetzt! - Die Thüringer Zivilgesellschaft und die AfD</title>
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<pubDate>Wed, 11 Sep 2024 21:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:3c45ae8a2d715c62?w=448&ch=5c0a963e88bfd52c"></img><br/>Ostdeutschland im Wahljahr. Die rechtsextreme AfD kämpft um die Macht. Die Positionen der extremen Rechten sind vielerorts mehrheitsfähig. Wissenschaftler und Beratungsstellen warnen – der Rechtsruck in den Parlamenten beflügelt auch die gewaltorientierte Neonazi-Szene. Sie sieht sich 2024 im Aufwind. 

Das spüren vor allen Dingen Menschen mit Migrationsgeschichte, Minderheiten und jene Engagierte, die seit Jahren gerade auf dem Land gegen Hass und Hetze kämpfen. Sie werden bedroht und angegriffen. Der Einsatz für Demokratie war schon früher mühsam und sogar gefährlich. Doch nun stoßen die Ehrenamtlichen immer häufiger an ihre Grenzen. 

In Zeiten von neuen politischen Mehrheiten drohen außerdem Fördergelder für Beratungsstellen und Demokratieprojekte wegzubrechen. Doch die sind essentiell, um die Zivilgesellschaft bei ihrem Einsatz gegen Rechtsextremismus und für ein demokratisches Miteinander zu stärken. „Nie wieder ist jetzt – Die Thüringer Zivilgesellschaft und die AfD“ porträtiert diejenigen, die sich mit dem Rechtsruck, mit Hass und Ausgrenzung nicht abfinden wollen. Für sie geht es 2024 um ihre finanzielle Existenz, ihre körperliche Unversehrtheit und um nicht weniger als eine wehrhafte Demokratie.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3150271">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Nationalsozialismus und DDR - Wie die AfD die deutsche Geschichte politisch nutzt</title>
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<pubDate>Wed, 14 Aug 2024 20:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:5bf145dadc5312cb?w=448&ch=e55513f62518bc55"></img><br/>Umfragen sehen die AfD vor den Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen als stärkste Kraft. Eines der Themen, dass die in beiden Ländern als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Partei immer wieder politisch besetzt, ist der Umgang mit der deutschen Geschichte. 

Nationalsozialismus und Holocaust, DDR und friedliche Revolution – prägende Kapitel der deutschen Geschichte. Wie die AfD mit dieser Geschichte Politik macht, analysiert dieser Film. 

Björn Höcke forderte bereits 2017 eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ und Alexander Gauland nannte den Nationalsozialismus einen „Vogelschiss in über tausend Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte“. Die Erinnerungskultur in Frage stellen, das ist keine Einzelmeinung in der AfD, belegen die Recherchen hinter diesem Film.

Wie viel Nationalsozialismus dürfte nach Ansicht der AfD noch im Geschichtsunterricht vermittelt werden? Wie groß ist der Druck der rechtsextremistischen Partei in Thüringen auf die Arbeit und den Direktor der KZ-Gedenkstätte Buchenwald? Und was steckt hinter den Forderungen der AfD zum Thema Erinnerungskultur? 

Während AfD–Politiker die Zeit des Nationalsozialismus laut Experten relativieren, geht die Partei mit der DDR und der Friedlichen Revolution anders um. Immer wieder stellt sich die AfD selbst in eine Reihe mit DDR-Bürgerrechtlern und der Friedlichen Revolution. Sie setzt den heutigen demokratischen Rechtsstaat der Bundesrepublik Deutschland gleich mit den Verhältnissen in der SED-Diktatur, bezeichnet journalistische Recherchen als Stasi-Methoden und inszeniert sich selbst als vermeintlich verfolgte Opposition. Eine „Geschichtsverdrehung“ nennt das der ehemalige DDR-Bürgerrechtlicher Rainer Eckert, der selbst beteiligt war an der friedlichen Revolution.

Wie und warum die AfD versucht, die deutsche Geschichte umzudeuten und zu instrumentalisieren, das analysieren Jana Merkel, Tim Schulz und Tobias Sylvan in diesem Film. Dafür besuchen sie das ehemalige Stasihochsicherheitsgefängnis Bautzen und die KZ-Gedenkstätte Buchenwald. Sie sprechen mit Historikern und einem Extremismusforscher, einem DDR-Bürgerrechtler und der Bundesschülerkonferenz und fragen bei AfD-Politikern nach.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3140030">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Munition in Gewässern - Magnetfischen als gefährliches Geschäft</title>
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<pubDate>Wed, 07 Aug 2024 20:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:c8f6fcd40014df41?w=448&ch=c5aa2a16e3239e57"></img><br/>Sie kommen im Schutz der Dunkelheit, ausgerüstet mit Schlauchboot und Magnetangeln. Kriminelle Schatzsucher verdienen mit dem Kriegsschrott auf dem Schwarzmarkt gutes Geld. Der Verkauf von Munition ist ein lukratives Geschäft. In dem belgischen Dorf La Gleize, wo im II.Weltkrieg eines der großen Schlachtfelder in den Ardennen war, findet jedes Jahr im Juni eine der größten Militaria-Börsen Europas statt. Waffen, durchschossene Helme, Uniformen, Militärfahrzeuge. Es gibt nichts, was es nicht gibt und die Abnehmer kommen aus der ganzen Welt. Kriegsdevotionalien und vor allem Munition sind begehrte Sammlerobjekte und erzielen hohe Preise. Ein Großteil des Geschäftes wird im Internet abgewickelt. Ein Insider beschreibt das so: "Du gehst dann in gewisse Facebook-Gruppen. Da siehst du solche Sachen, holst das Ding frisch aus der Erde oder aus dem Wasser und zwei Stunden später steht‘s zum Verkauf."

Thomas Zowalla vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Sachsen kennt diese Typen nur zu gut. "Das ist diese illegale Sucherszene - die Sondler, wie wir die schimpfen - die gehen dann illegal auf Suche nach Munition, legen die frei, arbeiten die auf. Die schrauben teilweise auch noch dran rum, damit sie gut aussieht. Aber die meisten davon sind sich nicht bewusst welcher Gefahr sie sich aussetzen." Seine Spezialtaucher sind ständig unterwegs, um Kriegsschrott in Seen und Flüsse zu beseitigen. Sie verfügen über gute Technik und eine erstklassige Ausbildung. Sie wissen genau, wie sie mit alter, teilweise scharfer Munition umgehen müssen. Manches ist nicht mehr transportfähig und muss vor Ort direkt im Wasser gesprengt werden. Im Jahr 2023 sind in Brandenburg rund 570 Tonnen Munitionsaltlasten geborgen worden. In Sachsen waren es 150 Tonnen Kampfmittel und in Sachsen-Anhalt 176 Tonnen. Experten gehen aber davon aus, dass es noch Generationen dauern wird, bis alle Gewässer geräumt sind.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3137555">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Artensterben mit Ansage - Kein Ausweg aus dem Acker-Dilemma?</title>
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<pubDate>Wed, 24 Jul 2024 20:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:e660cace9450f813?w=448&ch=5dc2eac72863a7ee"></img><br/>"Alle tun auf großer Fläche zur gleichen Zeit das Gleiche." Das ist nach Ansicht von Agrarexperte Dr. Nobert Röder vom Thünen-Institut die Formel, nach der sich Biodiversität in der Agrarlandschaft besonders schnell reduziert. Das ist die Realität moderner intensiver Landwirtschaft. Doch wie stoppt man diesen Prozess? Und kehrt ihn um? Darüber weiß die Wissenschaft noch recht wenig. Die Europäische Union wollte mit der letzten Reform ihrer Gemeinsamen Agrarpolitik einen großen Schritt gehen: Vier Prozent seiner Fläche sollte jeder Landwirtschaftsbetrieb pro Jahr brachliegen lassen als Bedingung für die Flächenprämie aus Brüssel.

Doch im Frühjahr 2024 hat die EU diese Bedingung revidiert. Der Film zeigt die Enttäuschung von Naturschützern. Die hatten sich - nach entsprechenden Einschätzungen von Agrarexperten - einen echten Fortschritt für die Artenvielfalt in Feld und Flur erhofft von der Vier-Prozent-Pflicht. Mitarbeiter des Projektes "Via Natura 2000" in Thüringen zeigen, wie klein ihre Schritte sind, wenn sie Partner gewinnen und Flächen ausfindig machen, um neue Feldraine anzulegen, wo dauerhaft einheimische Wildpflanzen wachsen. Ein Amphibien-Experte aus dem Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt erklärt, wie Äcker für Kröten, Molche und Frösche immer unwirtlicher werden. 

Auf der anderen Seite kommt im Film der Landwirt Florian Grobe zu Wort. Als Geschäftsführer eines großen Agrarbetriebes in Thüringen mit 2000 Hektar Betriebsfläche erklärt er, was sein Unternehmen tut für Biodiversität rund um die Äcker und wo das Potential dafür aufgebraucht ist. Der Film zeigt, wie präzise moderne intensive Landwirtschaft arbeitet und damit in der Landschaft für klare Trennlinien sorgt.

Der Europaabgeordnete und Agrarpolitiker Norbert Lins (CDU) erklärt, unter welchen Vorzeichen die europäische Agrarpolitik die Stilllegungspflicht für die Landwirte zurückgenommen hat. Und wo er den Weg sieht, anstelle von Verpflichtungen mit Wahlfreiheit für die Landwirte und zusätzlichem Fördergeld den Artenschwund auf den Feldern trotzdem zu stoppen.

Aber muss uns Artensterben eigentlich sorgen, wo doch KI inzwischen so vieles kann und Nahrungs-Proteine längst künstlich im Labor hergestellt werden? Die Biologin Prof. Katrin Böhning-Gaese leitet das Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum. Die Trägerin des Deutschen Umweltpreises 2021 macht im Film deutlich, warum der Verlust von immer mehr Pflanzen- und Tierarten am Ende zum Zusammenbruch von Ökosystemen führt und warum genau das für uns noch gefährlicher ist als der Klimawandel.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3132533">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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