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<title>Erlebnis Musik</title>
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<description><![CDATA[Erlebnis Musik: Eine Sendung von MDR.]]></description>
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<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 16:50:19 +0000</pubDate>
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<title>Musica Dolorosa - Werke von Mozart, Britten und Vasks</title>
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<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 23:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:29feffd3e1784402?w=448&ch=8d82ad3a00534bc9"></img><br/>Im Dezember 2025 wurde im MDR-Studio am Leipziger Augustplatz ein Studiokonzert aufgezeichnet. Neben Wolfgang Amadeus Mozarts "Maurerischer Trauermusik", einem Werk, das freimaurerische Bezüge hat und vermutlich für die Trauerfeiern von Mozarts Logenbrüdern bestimmt war, standen Werke von Benjamin Britten und Peteris Vasks im Mittelpunkt des Programms.

Britten komponierte seine "Sinfonia da requiem" im Jahr 1940 kurz nach dem Ausbruch des zweiten Weltkriegs. Obwohl das Werk 1939 von der imperialistischen japanischen Regierung in Auftrag gegeben und auch bezahlt wurde, verstand sich der Pazifist Britten nicht als willfähriger "Hofkomponist" Tokyos. Für ihn blieb die Sinfonia ein Anti-Kriegswerk. Uraufgeführt wurde sie schließlich nicht in Japan, sondern im März 1941 in der New Yorker Carnegie Hall.

Der Lette Pēteris Vasks ist einer der großen europäischen Komponisten, der - wie Arvo Pärt aus Estland - eine tiefe Naturverbundenheit mit einem ebenso tiefen christlichen Weltverständnis zu einem meditativen Stil verschmolz. Er äußerte einmal: "Musik ist im Baltikum kein intellektuelles Spiel, sondern eine große geistige Konzentration. Ich denke, dass unsere Zivilisation in eine falsche Richtung geht. Es gibt viel zu viel Materialismus, zu wenig Geist. Das Wichtigste ist doch unsere Seele, unser Körper und Geist, das alles zusammen." Wie Arvo Pärt und Giya Kancheli gehört er zu den meistaufgeführten europäischen Komponisten.

Wolfgang Amadeus Mozart: Maurerische Trauermusik c-Moll KV 477
Pēteris Vasks: Musica serena (2015)
Benjamin Britten: Sinfonia da requiem op.20 (1940)
Pēteris Vasks: Musica dolorosa (1984)<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3341095">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Jan Dismas Zelenka - Missa Paschalis</title>
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<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 00:50:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:752a36d11fec3ae5?w=448&ch=2e93be418874913a"></img><br/>In seinen herausragenden geistlichen Werken für den Hof Augusts des Starken verbindet Zelenka archaische Satztechniken mit den modernsten Ausdrucksmitteln seiner Zeit zu hochexpressiven Schöpfungen. Mitte der 1720er-Jahre wurde er immer häufiger aufgefordert, die musikalische Leitung der Liturgie anstelle des Hofkapellmeisters Heinichen zu übernehmen, der 1729 an Tuberkulose starb. Zu Beginn des Jahres 1726 hatte er bereits sechs phantasievolle Messvertonungen für Dresden geschrieben.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3337990">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Johann Sebastian Bach - Osteroratorium, BWV 249</title>
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<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:f05344ce18632647?w=448&ch=4755cd0b83592406"></img><br/>Picander musste seinen Text einer weltlichen Glückwunschkantate unterlegen, die Bach Ende Februar 1725, rund fünf Wochen vor der Uraufführung des Osteroratoriums, anlässlich des Geburtstags Herzog Christians von Sachsen-Weißenfels komponiert hatte.

Protagonisten des Oratoriums sind Maria Magdalena (Alt), Maria Jacobi (Sopran), Petrus (Tenor) und Johannes (Bass). Nachdem Maria Magdalena dem auferstandenen Jesus zuvor begegnete und dieses den Jüngern berichtete (was im Oratorium zu Beginn des ersten Rezitativs nur ganz kurz angedeutet wird), eilen die Jünger zum Grab und finden dieses leer, da Jesus auferstanden ist.

Das Konzert wird vom belgischen Vokalensemble Vox Luminis unter der Leitung von Lionel Meunier in Eisenach aufgeführt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3337976">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Johann Sebastian Bach - Johannespassion</title>
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<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 23:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:27ca4faea76671ab?w=448&ch=3ac529195db62499"></img><br/>Vor 300 Jahren, am Karfreitag des Jahres 1724, umrahmte ein neues Werk, des ebenfalls neuen Thomaskantors den Gottesdienst in der Leipziger Nikolaikirche: die Johannes-Passion. Das musikalische Drama beginnt mit dem ersten Ton. Über einen pochenden Bass und unruhig vorantreibenden Streichern, schrauben sich Oboen und Flöten in schmerzvollen Dissonanzen hervor. Eine Musik, als würde sich eine gepeinigte Seele in ihrer Qual winden. Wenn auf dem Höhepunkt dieses monumentalen Aufbaus der Chor einsetzt, so klingt das wie ein Schrei, der Leid und Erlösung in einem ist. 

Erzählt wird - nach dem Evangelium des Johannes - von der Gefangennahme, Hinrichtung und Grablegung des Jesus von Nazareth. Mit einem mächtigen Chorsatz hat die Passion begonnen, mit einem zarten, innigen endet sie. Und der zieht eine Art Resümee dessen, was da in den vergangenen zwei Stunden zu erleben war. Durch den Opfertod Christi wird den Sterblichen das Tor zum Himmel, der Erlösung aufgestoßen.

Die Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach zählt zu den berühmtesten sakralen Werken der Musikgeschichte. Nachdem fast das ganze Oeuvre des Thomaskantors nach dessen Tod in Vergessenheit geriet, wurde das Werk erstmals 1832 in Bremen wiederaufgeführt. Seitdem gehört die Passion zum Standardrepertoire in Kirche und Konzertsaal.

Anna Prohaska (Sopran) 
Andreas Scholl (Altus) 
Julian Prégardien (Tenor Evangelist)
Raphael Wittmer (Tenor Arien) 
Tomáš Král (Bass Christus) 
Tobias Berndt (Bass Arien)

Thomanerchor Leipzig 
Gewandhausorchester 

Thomaskantor Andreas Reize (Leitung)<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3337370">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Wolfgang Amadeus Mozart: Die Zauberflöte</title>
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<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 00:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:705498bd5b545cc6?w=448&ch=8921b1e94e2a04f5"></img><br/>Die erfolgreiche Premiere von Mozarts "Zauberflöte" am 1. November 2020 markierte den letzten Vorstellungsabend der Semperoper vor Publikum in der laufenden Spielzeit. Der pandemiebedingte Lockdown machte weitere Vorstellungen unmöglich. Die Aufführung ohne Publikum, die hier zu sehen ist, gestalteten unter anderem René Pape, Klaus Florian Vogt und Nikola Hillebrand, die in der Premierenvorstellung ihr Rollendebüt als Königin der Nacht gab. Christoph Gedschold stand am Pult der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Regisseur und Gärtnerplatztheater-Intendant Josef E. Köpplinger deutet das auf vielen Ebenen facettenreiche Singspiel in seiner Dresdner Interpretation als Coming-of-Age-Story. Unterstützt von den visionären Bildern des Bühnenbildners Walter Vogelweider entsteht ein psychologisierendes Generationenwechsel-Szenario, das der märchenhaften Magie von Mozarts Oper bunten Raum lässt.

Mit Menna Cazel, Michal Doron, Nikola Hillebrand, Anna Kudriashova-Stepanets, Julia Muzychenko, Evelin Novak, Lawson Anderson, Gerald Hupach, Doğukan Kuran, Jürgen Müller, René Pape, Aaron Pegram, Alexandros Stavrakakis, Klaus-Florian Vogt, Sebastian Wartig, Ernst Friedrich Thiemar.


Mitwirkende

Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden 
Musikalische Leitung: Christoph Gedschold<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3335316">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Max Reger: Klavierkonzert f-Moll op. 114</title>
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<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 23:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:ba8124476899b381?w=448&ch=fc6f4a4a054c4ab6"></img><br/>Max Reger war zeitlebens ein umstrittener Komponist, musikalisch schwer zu verorten zwischen Tradition und Moderne. Obwohl er als Universitätsmusikdirektor und Kompositionsprofessor am Konservatorium eine geachtete Person des Leipziger Musiklebens war - umworben von den Verlegern, geschmäht von den Kritikern, aber regelmäßig aufgeführt im Gewandhaus – wurde die Uraufführung seines Klavierkonzerts am 15. Dezember 1910 von der Kritik radikal verrissen. Das Werk wurde von der Pianistin Frieda Kwast-Hodapp unter dem Dirigat von Arthur Nikisch gespielt. 

Auch wenn die Presse das Werk als "Fehlgeburt" verwarf, war Reger selbst begeistert und titulierte die Solistin mit dem ihm eigenen Humor scherzhaft als Frau "Kwast-Hutab". Im Februar 1912 schrieb Reger an Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen: "Mein Klavierconcert wird für Jahre noch unverstanden bleiben; die Tonsprache ist zu herb und zu ernst." Dass dies nicht so ist, haben musterhafte Einspielungen dieses "Klaviergebirges" von Rudolf Serkin und Marc-André Hamelin bewiesen. Peter Serkin, der Sohn des Pianisten Rudolf Serkin, ist bis heute ein unermüdlicher Verbreiter des Reger-Konzerts.

Es musizieren: Peter Serkin (Klavier), Gewandhausorchester Leipzig, Herbert Blomstedt (Dirigent)<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3326615">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Semperopernball 2026 - Das Konzert </title>
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<pubDate>Fri, 06 Feb 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:eced31a9816d5be5?w=448&ch=8211f7755d94acfe"></img><br/>Nach der offiziellen Balleröffnung gibt es ein weiteres musikalisches Highlight: Sänger Sasha wird als Dick Brave gemeinsam mit seiner Band und dem unverwechselbaren Rock’n’Roll-Sound den Saal der Semperoper zum Beben bringen. Nach einer mehrjährigen Pause meldet sich der Künstler Dick Brave so mit großem Comeback zurück.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3320424">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Winterreise 1827 - Liederzyklus von Franz Schubert nach Gedichten von Wilhelm Müller</title>
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<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 00:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:dc3592d617d74c87?w=448&ch=5c5986d507597217"></img><br/>Als einen Kreis "schauerlicher Lieder" hatte Schubert seine "Winterreise" angekündigt. Kein anderer deutscher Liederzyklus ist so bekannt und wird so geschätzt. Es ist eine Musik des Abschieds. Eine gefrorene Seele zieht durch eine eisige Landschaft. Der Wanderer musste sein bisheriges Leben verlassen und flieht hinaus in die erstarrte Natur. Es ist vorbei, was eben noch Liebe war, Hoffnung und Zukunft. Aufbegehren, Zorn, Ohnmacht, Resignation wechseln einander ab - immer wieder irrlichtern Erinnerungen und Visionen auf. 

Der Dichter Wilhelm Müller wurde 1794 in Dessau geboren. Nach seinem Philologie-Studium in Berlin kämpft er 1813 als preußischer Soldat in den Befreiungskriegen gegen die Truppen Napoleons. Nach einer Italienreise wird er zunächst Gymnasiallehrer, dann herzoglicher Bibliothekar in Dessau. Mit Tieck, Goethe und Uhland steht er in engem Kontakt. In Anhalt lebt und wirkt er bis zu seinem frühen Tod 1827. Franz Schubert stirbt ein Jahr später, die beiden sind sich nie begegnet. 

Die "Winterreise" wurde im Wörlitzer Schloss nahe Dessau aufgezeichnet, dem Geburts- und Sterbeort von Wilhelm Müller.


Mitwirkende


Samuel Hasselhorn - Bariton
Daniel Heide - Klavier<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3318194">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Vom Ende der Welt in Görlitz</title>
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<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 23:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:11e840dac4aca1a8?w=448&ch=73ccb3d64ff5f0b8"></img><br/>Nicht immer können sich Komponisten die Orte ihrer Kreativität auswählen, mitunter werden diese von den Zeitläufen erzwungen. So geschah es auch beim "Quartett für das Ende der Zeit" von Olivier Messiaen. Der französische Komponist komponierte das Werk, nachdem er im Sommer 1940 in deutsche Kriegsgefangenschaft geraten war. Seine Kompanie wurde zunächst in der Nähe von Nancy festgesetzt, kam aber noch im Juli nach Görlitz ins Stammlager VIII A, dessen Gelände sich heute am Stadtrand des polnischen Zgorzelec befindet. 

Am 15. Januar 1941 war es so weit. In der Theaterbaracke erklang das "Quatuor" zum ersten Mal. "Niemals wieder wurde mit solcher Aufmerksamkeit und solchem Verständnis zugehört", erinnerte sich Messiaen später. Der Uraufführung wohnten etwa 400 Zuhörer bei. Hungernde, frierende Menschen, fern ihrer Heimat - im schlesischen Niemandsland fasziniert von dieser so sonderbaren, kristallinen, transzendenten Musik.

Der Titel des Werks bezieht sich auf die Offenbarung des Johannes, in der es heißt: "Es soll hinfort keine Zeit mehr sein, … wenn der siebente Engel seine Stimme erheben und seine Posaune blasen wird, dann ist vollendet das Geheimnis Gottes."

Sowohl in Deutschland als auch in Polen, Frankreich und darüber hinaus in der gesamten Musikwelt steht Olivier Messiaen mit seinem Werk für einen Humanismus, der an die Schrecken der Vergangenheit gemahnt und für die Zukunft gewahrt werden sollte. 

Ausführende:
Jörg Widmann, Klarinette
Pierre-Laurent Aimard, Klavier 
Isabelle Faust, Violine 
Jean-Guihen Queyras, Violoncello<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3317879">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248</title>
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<pubDate>Thu, 08 Jan 2026 23:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:1ecaf0a7f7ae4b4e?w=448&ch=89c37b1e545e57b9"></img><br/>Wenn es ein Werk gibt, das alle Facetten weihnachtlichen Musizierens ausleuchtet, dann ist es Johann Sebastian Bachs "Weihnachtsoratorium". Diese Musik strahlt über die Zeiten hinweg in die ganze Welt – ausgehend von Leipzig. Die Geschichte von der Geburt Christi handelt von Hoffnung und Freude, und so atmet Bachs Musik Licht, Glanz und Wärme. 

Entstanden ist das Werk in den stillen Bußwochen des Advents 1734, in einer Zeit, in der der Thomaskantor keine größeren kirchenmusikalischen Verpflichtungen hatte. Ob es tatsächlich als Oratorium konzipiert wurde, ist allerdings nicht ganz klar, denn eigentlich ist es ein sechsteiliges Set von Kantaten, die – liturgisch und musikalisch aufeinander aufbauend - die Weihnachtsfeiertage und dazwischenliegenden Sonntage abdecken.

In den beiden Hauptkirchen St. Nikolai und St. Thomas erklang der sechsteilige Kantatenzyklus zu den Festtagen zwischen dem 25. Dezember 1734 und dem 6. Januar 1735 zum ersten Mal. 2022 hatte der neue Leipziger Thomaskantor, der Schweizer Dirigent Andreas Reize, als 18. Nachfolger Johann Sebastian Bachs das gesamte "Weihnachtsoratorium" zur Aufführung gebracht. 

Christina Landshamer (Sopran)
Elvira Bill (Alt)
Benedikt Kristjánsson (Tenor)
Konstantin Krimmel (Bass)
Thomanerchor
Gewandhausorchester
Thomaskantor Andreas Reize (Dirigent)<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3311522">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Heute Nacht oder nie!</title>
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<pubDate>Fri, 02 Jan 2026 00:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:954e24453ae77187?w=448&ch=a4ff9fe6bdbaab92"></img><br/>Das Programm ist bunt, die Verse geschliffen und die Pointen sitzen: Die Hits der "Roaring Twenties" sind Zeugnis einer brodelnden Epoche zwischen Shimmy und Foxtrott, in der Marlene Dietrich mit "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt" für Ekstase sorgte. Geschrieben hat diesen Klassiker Friedrich Hollaender, der - wie die meisten Komponisten dieses Genres - nach 1933 ins erzwungene Exil gehen musste. 

Hollaender, der mit Willy Rosen, Hugo Hirsch und Paul Abraham vorher zu den bekanntesten Unterhaltungskünstlern zählte, arbeitete mit Schriftstellern wie Tucholsky und Ringelnatz zusammen sowie mit Musikern wie Spoliansky und Wachsmann. Als gefeierte Filmkomponisten in London bzw. Hollywood gelang beiden nach ihrer Emigration eine zweite Karriere.

Das MDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Florian Ludwig bringt ein funkelndes Bouquet mit Blüten der "wilden Zwanziger" im Leipziger Felsenkeller zu Gehör. Die Gesangssolisten sind Tanja Kuhn (Sopran), Mirko Roschkowski (Tenor) und Karl Rumstadt (Bariton).<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3309805">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Ludwig van Beethoven - Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125</title>
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<pubDate>Wed, 31 Dec 2025 17:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:d89bfbfb4edd454b?w=448&ch=e09e119cbc68dacd"></img><br/>Aufführungen von Beethovens Neunter mit dem Schlusschor über Schillers Ode "An die Freude" am Silvestertag haben in Leipzig eine lange Tradition. Diese wurde in Leipzig durch den Wunsch des Arbeiter-Bildungs-Instituts begründet, den letzten Tag des Weltkriegsjahres 1918 mit einer jubilierenden Friedensbotschaft zu beschließen. 

Die Vision in Friedrich Schillers Worten im Schlusschor der Sinfonie, dass alle Menschen Brüder würden, bekam in jenem Jahr eine ganz besondere Bedeutung. Gewandhauskapellmeister Arthur Nikisch leitete damals die Aufführung in Leipzig, an der über 100 Musiker und 300 Choristen teilnahmen und begründete ein kulturelles Silvesterereignis, das seine Nachfolger Hermann Scherchen, Wilhelm Furtwängler und Bruno Walter übernahmen und das bis heute gepflegt wird.


Mitwirkende


Olga Peretyatko - Sopran
Natascha Petrinsky - Mezzosopran
Pavel ?ernoch - Tenor
Matthias Goerne - Bassbariton

Chor der Oper Leipzig
GewandhausChor
GewandhausKinderchor

Gewandhausorchester
Dirigent: Daniele Gatti<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3309736">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248, Kantate 1 bis 3</title>
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<pubDate>Wed, 24 Dec 2025 23:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:0e2c38672333b4c3?w=448&ch=ac76d800c9bcb8d3"></img><br/>Besetzung:
Dorothee Mields (Sopran)
Elvira Bill (Alt)
Patrick Grahl (Tenor, Evangelist)
Markus Schäfer (Tenor, Arien)
Klaus Häger (Bass)
Thomanerchor Leipzig
GewandhausorchesterDirigent: Thomaskantor Gotthold Schwarz<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3308039">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>MDR JUMP und Clueso: Bands for Friends</title>
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<pubDate>Thu, 18 Dec 2025 22:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:51b84bc9a1d30da5?w=448&ch=fb0746767212af34"></img><br/>"Bands for Friends" von MDR JUMP hat nach fünf Ausgaben bereits einen kleinen Kultstatus erreicht, denn sie ermöglichen ein besonderes, nicht käufliches Musikerlebnis mit viel Nähe und Teilhabe. Karten können nicht erworben, sondern nur beim Radiosender MDR JUMP für beste Freunde gewonnen werden. Erstmals wurde nun ein "Bands for Friends"-Konzert als Musikfilm aufgezeichnet und im MDR-Fernsehen ausgestrahlt. Gleichzeitig ist der Film in der ARD Mediathek abrufbar.

Die Konzertreihe steht für richtig gute Popmusik, Nähe, Gemeinschaft und Ostgefühl. Dabei geht MDR JUMP in die kleinen Orte der Region: nah, direkt und immer mit dem Ziel, das zu feiern, was verbindet: die Musik. Die Konzerte sind inklusiv, werden immer gebärdensprachgedolmetscht und schaffen gemeinsame Momente zum gern dran erinnern.

Jetzt passierte etwas, das es so noch nie gab: Clueso hatte der Popwelle eine Videobotschaft geschickt und angeboten, für die MDR JUMP-Community ein "Bands for Friends"-Konzert als Weihnachtsgeschenk zu spielen, wenn der Sender alles dafür in kürzester Zeit organisiert. Und JUMP war erfolgreich, schon nach wenigen Tagen wurde der perfekte Ort gefunden - ein Lost Place, das vor mehr als 20 Jahren stillgelegte Spaßbad in Seiffen/Erzgebirge. Gemeinsam mit den Seiffenern wird dieser weihnachtlich geschmückt und zum Leben erweckt. Der Film zeigt, wie ein spontanes Musikereignis eine ganze Region in Bewegung setzen kann und dass die Menschen hier im Osten viel mehr verbindet, als trennt. 

Neben der Live-Performance von Clueso spielen seine Lieder im Film eine zentrale Rolle: Hörerinnen und Hörer erzählen, welche Clueso-Songs für sie besondere Erinnerungen tragen und warum sie ihnen gerade jetzt so viel bedeuten.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3306492">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Klänge des Aufbruchs - Die tschechische Avantgarde zwischen den Weltkriegen</title>
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<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 23:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:6f7857d718981879?w=448&ch=442f993545cb51a0"></img><br/>In einem Bugatti rast die tschechische Rennfahrerin Eliška Junková von Sieg zu Sieg - und inspiriert den Komponisten Jaroslav Ježek zu seinem "Bugatti-Step". Der wird zum Symbol einer neuen Ära. Und es gibt neue Namen, die für die tschechische Musik nach dem ersten Weltkrieg und der Staatsgründung stehen. Neben Jaroslav Ježek bestimmen Erwin Schulhoff, Victor Ullmann, Vít?zslava Kaprálová, die erste tschechische Dirigentin, und Bohuslav Martin? das Musikleben im Prag der 1920er und 30er Jahre.

Die Dokumentation "Klänge des Aufbruchs" widmet sich dieser fruchtbaren, farbenfrohen und experimentierfreudigen Komponistenszene zwischen den Weltkriegen. Magisch angezogen fühlen sich diese Künstler von den Klangwelten der Music-Hall, des Jazz, von Varieté und Show. Auf den Bühnen ist Dada en vogue, in diesen Jahren ist künstlerisch alles möglich. 

Denn so lebensprall und -zugewandt diese Komponisten aus dem Vollen schöpfen, so kurz ist ihre Blütezeit. Bereits 1939 ist der Traum ausgeträumt: Die Nazis marschieren in Prag ein und beginnen ihr Schreckensregime, dem zahllose Künstler zum Opfer fallen. So auch die tschechische Avantgarde: Sie sterben jung - in Konzentrationslagern, in Gefangenschaft oder im Exil. 

Der Film entwirft ein Bild dieser schillernden und intensiven Zeit, in der sich Kunstleben und ausgewählte Komponistenschicksale kaleidoskopartig auffächern. Durch das Nachzeichnen und Nachspüren der persönlichen und künstlerischen Lebenswege wird dieses kurze Kapitel tschechischer Musikgeschichte greif- und spürbar.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3303845">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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