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<title>Echt</title>
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<description><![CDATA[Echt: Eine Sendung von MDR.]]></description>
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<pubDate>Sun, 17 May 2026 19:40:44 +0000</pubDate>
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<title>XXL auf dem Acker</title>
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<pubDate>Fri, 01 May 2026 13:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:168f41f80b9a55a8?w=448&ch=aaa93a9f96bc5d2b"></img><br/>Kraftstrotzend, gigantisch - und doch, ein sanfter Druck auf den Joystick genügt, schon vibriert der 692 PS starke Dieselmotor, bringt seine Kraft auf den Acker. "Echt"-Moderator Sven Voss geht auf Hektar-Jagd mit einem Exemplar der größten und stärksten Traktorengeneration der Welt, auf den Flächen der Agrargenossenschaft Bad Dürrenberg im südlichen Sachsen-Anhalt.

Nirgendwo in Deutschland ist die Dichte der Acker-Giganten so hoch wie in Mitteldeutschland - dort wo die Felder und Äcker am größten sind. Wo heute modernste PS-Boliden für Freude am Pflügen sorgen, da waren es zu LPG-Zeiten vor allem die Kirowez-Großtraktoren aus Sankt Petersburg. Der K700, ausgestattet mit dem 330 PS Motor des Kampfpanzers T72 ,war der Acker-Gigant der DDR, allradbetrieben mit 16 Vorwärts- und 8 Rückwärtsgängen, robust, zuverlässig und vor allem: durstig. Der Kraftstoffverbrauch ist mehr als enorm, etwa 500 Liter Diesel schluckt der Motor bei einem 14-Stundentag auf dem Feld. Trotzdem sind bis heute die kraftvollen Ungetüme dank ihrer einfachen Technik kaum kaputt zu kriegen. Dutzende "Russentrecker" sind nach wie vor im Einsatz bei Liebhabern dieser robusten Technik. 

"Echt" ist dabei, wenn die Fahrer mit ihren alten Maschinen zum alljährlichen Kräftemessen anrücken: Zum "Russentreffen" am Sachsenring in Oberlungwitz.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3345347">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Echt: Stabil, robust und legendär – Das Simson-Wunder</title>
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<pubDate>Sat, 28 Feb 2026 16:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:2a57e713067ec5f9?w=448&ch=dd3f25ac3025da98"></img><br/>Motorknattern, Zweitaktnebel, Reifenqualm - und dazu ein Gefühl der Freiheit. Tausende Frauen und Männer aller Altersklassen strömen jedes Jahr im Juli nach Zwickau. Sie alle verbindet eins - ihr Kultobjekt: Simson. Dominik Würfel, der Veranstalter, ist überwältigt. Als er hier am Flugplatz vor zwölf Jahren spontan zu einem Treffen der legendären DDR-Zweiräder einlädt, sind es fünfzig Maschinen - inzwischen reisen fast 5.000 Liebhaber aus ganz Deutschland an. Sein Leben hat die "Simme" damit ganz schön verändert. Der Versicherungskaufmann ist nun Veranstalter, hat eine Firma gegründet und lebt vom Simson-Boom. Zu verdanken hat er das nicht zuletzt den cleveren Konstrukteuren aus Suhl. 

"Echt"-Moderator Sven Voss trifft Joachim Scheibe, einen der Entwicklungsingenieure und Karl Clauss Dietel, den Designer der legendären "Vogelserie". Was macht den Kult um Schwalbe, Sperber, Spatz und Star, später S50 und S51 aus? Warum legen Liebhaber heute bis zu 3.500 Euro für eine gepflegte S50 auf den Tisch? "Die Simson lebt." sagt Dietel. Sein Konzept geht auf, bis heute: Robust und leicht zu warten, dazu noch 60 Stundenkilometer schnell. Jeder soll sich eine Simson leisten können. Alle Teile sind leicht zugänglich, um selbst daran rumzuschrauben und sie kreativ weiterzuentwickeln. Und so wurde die Simson auch nach der Wende kein Wegwerfprodukt.

Heute sind mehr Maschinen zugelassen als noch in der 1980igern. Ersatzteile für Schwalbe und Co. sind deshalb gefragt wie nie. Auch Falco Meyer aus Suhl war vor einigen Jahren auf der Suche, um sein Moped wieder straßentauglich zu machen. Damit beginnt für ihn eine echte Erfolgsstory. Er lagert ein paar Ersatzteile, bietet sie zum Kauf an. Und schon ist er mittendrin im Simson-Boom. Aus einer kleinen Garagenidee wird ein mittelständisches Unternehmen. Riesige Regallager entstehen, sogar ein neues Logistikzentrum. Falco Meyer sichert sich mit seiner Firma MZA die Simson-Markenrechte und vertreibt heute mit 20 Angestellten Simsonteile europaweit. 

Das Simson-Wunder - Sven Voss begibt sich auf Spurensuche.

(MDR 04.09.2018)<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3326964">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Operation Hamster - Ein Meisterstück der Spionageabwehr </title>
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<pubDate>Sat, 21 Feb 2026 16:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:3cfb444363c25394?w=448&ch=ff22b4455124927c"></img><br/>Oktober 1988: Ein kalter, nasser Herbsttag in einem Waldstück, gleich in der Nähe eines strategisch wichtigen Objektes der Nationalen Volksarmee. Ein Mann in Zivil taucht auf, verschwindet im Gebüsch und vergräbt eine mysteriöse Kiste, die aussieht wie eine Autobatterie mit zwei Antennen. 

So beginnt eine der ungewöhnlichsten Spionagegeschichten des Kalten Krieges. Denn was hier vor fast 30 Jahren vergraben wird, ist ein US-amerikanischer High Tech-Spion. Der automatisch funkende Sender schickt seine gesammelten Informationen einmal pro Woche - meistens Sonntagvormittag - zu einem Satelliten und verrät damit den Amerikanern, wann hier Truppen- oder Waffentransporte stattfinden. Die Spionageabwehr der Staatssicherheit kommt dahinter. Sie will diesen geheimen technischen Spion finden - koste es, was es wolle.

"Echt" erzählt, wie dieser "Spion" überhaupt entdeckt und enttarnt werden konnte. Moderator Sven Voss trifft exklusiv Mitarbeiter der ehemaligen DDR-Spionageabwehr. Top-Agenten, die zum ersten Mal vor die Kamera treten und von der Suche nach der Spionagetechnik berichten. Codewort "Operation Hamster". 

"Echt" dokumentiert eine noch nie erzählte, faszinierende Geschichte aus der Schattenwelt der Geheimdienste im Kalten Krieg.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3324819">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Ulbrichts Seilbahnträume und Sachsens Wettkampf um die Zugspitze</title>
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<pubDate>Sat, 14 Feb 2026 15:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:c3234ece210ec4d0?w=448&ch=b20a89ce09275a50"></img><br/>"Echt"-Moderator Sven Voss steht auf der Zugspitze - und präsentiert die schier unglaubliche Geschichte der Seilbahnen: Kaum jemand weiß, dass es sächsische Unternehmen sind, die den Wettstreit um Deutschlands höchste Gipfel gewonnen haben. ATG aus Leipzig-Großzschocher baut 1924 die erste Seilbahn Deutschlands, Bleichert aus Leipzig-Gohlis 1926 die erste Seilbahn auf Deutschlands höchsten Berg - die Zugspitze. 

"Echt" dokumentiert die noch nie erzählten Seilbahn-Träume des Ski- und Bergfreunds Walter Ulbricht, der zahlreiche Seilbahnen für Oberwiesenthal und Oberhof in Planung gegeben hat.

In einem Archiv entdeckte der Oberhofer Ortshistoriker Wolfgang Lerche diese noch nie veröffentlichten Dokumente, welche die ehrgeizigen, jedoch nie verwirklichten Seilbahnpläne für Oberhof und Umgebung offenbaren. 

Seilbahnen sind Verkehrsmittel, die wohl zu den faszinierendsten gehören - technisch, sind sie Meisterwerke der Ingenieurskunst - und ähnlich wie ein Flugzeug, werden sie oft genug mit einem Kribbeln bestiegen. Kein Wunder, denn immer wieder treffen sie Windböen, verheddern sich Seile, streiken Maschinen - und dann wippt und steht die Gondel in schwindelerregender Höhe. Dann wird aus dem Verkehrsmittel ein Abenteuer. 

"Echt" begibt sich auf die Spur des Abenteuers Seilbahn.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3322733">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Feuer in der Semperoper</title>
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<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 16:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:814795b61ce32258?w=448&ch=74afbbe47b342dc8"></img><br/>Es waren nur Routinearbeiten, die die beiden Klempner in der Semperoper vornahmen - an der Gasleitung zum Kronleuchter. Wie damals üblich verkleben sie die Schläuche mit Harz. Plötzlich fängt ihr Klebstoff Flammen. Nachdem alle Löschversuche scheitern, bleibt den Beiden nur noch die Flucht. 

Dieser Arbeitsunfall sorgt dafür, dass die Dresdner vor 150 Jahren Zeugen eines verheerenden Infernos werden. Das königliche Hoftheater, das unter Federführung von Gottfried Semper im Jahre 1841 fertiggestellt worden ist, brennt komplett aus. Am 21. September 1869 verliert die Stadt ihr berühmtes Opernhaus, das damals weltweit als eines der schönsten gilt. 

Neun Jahre später wird am Theaterplatz Sempers zweites Opernhaus eröffnet. 1945 - im Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs - wird sie fast vollständig zerstört. Diesmal dauert es vierzig Jahre, bis die Semperoper im alten Glanz erstrahlt. Dafür, dass Dresdens weltberühmtes Opernhaus nie wieder den Flammen zum Opfer fällt, wird viel getan, auch wenn das Publikum davon kaum etwas mitbekommt. Im Notfall würde binnen Sekunden ein eiserner Vorhang herunterfahren. Oberhalb der Bühne öffnen sich blitzschnell Teile der Decke, die den Rauchabzug garantieren. 

Hinter die Kulissen der Semperoper nimmt uns "Echt"-Moderator Sven Voss mit auf eine spannende Entdeckungstour. Brandschutzexperten zeigen, wie das historische Gebäude rund um die Uhr mit Sensoren und Feuermeldern überwacht wird. Auch Gottfried Semper hatte beim Bau seines zweiten Opernhauses in Dresden den Brandschutz im Blick. Er hat auf eine echte Holzvertäfelung verzichtet und stattdessen eine Eichenholzimitation auf Stuckgips ausführen lassen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3320381">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Der Coup von Gotha</title>
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<pubDate>Sat, 31 Jan 2026 15:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:3d21620f238a8eae?w=448&ch=4845af9ab0b475b7"></img><br/>Es ist die Sensation des Jahres: Die Bilder aus dem größten Kunstraub der DDR sind wieder aufgetaucht. Nach Monaten intensiver Geheimverhandlungen steht Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch vor fünf alten Gemälden und kann sein Glück kaum fassen: "Das hat ja niemand mehr erwartet, Generationen sind darüber gestorben, die das nicht mehr erleben konnten. Da werden einem die Knie weich, da flennst du eigentlich."<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3318521">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die nie gebauten Autos - Made in GDR</title>
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<pubDate>Sun, 07 Dec 2025 22:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:ada1fcac6adc33ad?w=448&ch=37b401ca99dcbdfd"></img><br/>Trabant 603, Wartburg 355 - Autos die kaum jemand kennt. "Echt"-Moderator Sven Voss macht sich auf die Suche nach den geheimen Autos made in GDR. Schickes Design: der Trabi 603. Schon Mitte der 1960iger, als im Westen der VW Käfer Kult war, hatte dieser Prototyp ein Fließheck, so wie der spätere VW Golf. Insider meinen, die VW Designer seien davon inspiriert worden. Andere behaupten gar, diese Idee sei Devisenbringend verkauft worden und deshalb durfte in der DDR kein fortschrittliches Auto gebaut werden. Auch der Wartburg 355 sticht 1968 durch sein Design ins Auge. Ebenfalls mit Fließheck ausgestattet und seine Kunststoffkarosse gilt sogar heute noch als fortschrittlich. 

Außerdem war da noch das "RGW Auto", an dem viele DDR-Ingenieure mittüftelten. Eines haben all diese Prototypen gemeinsam: Sie wurden nie gebaut. Verzweifelte Ingenieure und Designer mussten mit ansehen, wie ihre Ideen verschrottet wurden. "Da sind Menschen dran zerbrochen", erinnert sich Klaus-Dieter Fiesinger, der bis zu seinem Ruhestand 2013 Leiter der AWE in Eisenach tätig war. Ein weltmarktfähiges Auto, das im Export reichliche Devisen garantiert hätte, passte irgendwie nicht in die Welt der Planwirtschaftler. Mehrfach konstruierten die Autobauer in Zwickau und Eisenach Viertaktmotoren. Es half nichts. Berlin befahl den Zweitakter. 

Die Konstrukteure in den DDR-Auto-Schmieden waren zu viel mehr in der Lage als Trabant und Wartburg. Schließlich haben sie ihr Handwerk nach Kriegsende nicht schlagartig verlernt. Die Wiege des deutschen Automobilbaus liegt in Sachsen. Und Eisenach war eines der ersten Autowerke nach Kriegsende, in dem ein BMW mit Viertaktmotor vom Band lief. Und so ist es gewiss kein Zufall, dass der Autobau in Sachsen und Thüringen heute wieder boomt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3302557">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Geklaut, geliebt, getunt – Der Diamant-Kult</title>
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<pubDate>Sun, 02 Nov 2025 13:55:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:5107dbb97b002d50?w=448&ch=306f8f6d95d477bf"></img><br/>Rennsportler wie Täve Schur oder Olaf Ludwig gingen hier ein und aus - in den Fahrradwerken in Chemnitz. Diamant - das verhieß Technik, mit der Siege eingefahren werden. Täve gewann unter anderem - als erster Deutscher - die Internationale Friedensfahrt. Gemeinsam mit den Ingenieuren entwickelten sie Fahrradteile, die den hohen Anforderungen der Straßenrennen gewachsen waren. Unter anderem eine Radgabel, die schlank, leicht und dennoch stabil war. 

"Typisch für Diamant ist, dass solche technologischen Entwicklungen dann auch auf die anderen Räder übertragen wurden." Ludwig Karsch hat sich darauf spezialisiert, alte Räder zu restaurieren. Inzwischen hat er sogar über 150 eigene Oldies. Für das sächsische Fahrzeugmuseum hat Ludwig Karsch ein Damenrad aus den 50er Jahren erworben, bei dem die gleiche Gabel eingebaut wurde. Der bequeme Sattel, ein geflickter Gepäckträger und der Kindersitz verraten: Dieses unverwüstliche Rad ist intensiv genutzt worden. "Die Besitzerin ist damit geschätzte 100.000 km gefahren. Und die Teile sind fast alle noch original", staunt Ludwig Karsch. 

Für "Echt"-Moderator Sven Voss begann die Diamant-Liebe eher zufällig: "Ein Freund schenkte mir ein altes Rennrad. Ich habe es wieder hergerichtet und dabei gemerkt, wie hervorragend das konstruiert und gebaut wurde. Leicht und schnittig. Mein erstes Diamant-Rad." 

Auch Konrad Hilliges liebt Diamant seit seiner Kindheit, er kennt die Rennräder von den Wettkämpfen in seiner Heimatstadt Gera. Heute bestimmt der 32-Jährige selbst über die Geschicke der Marke. Er arbeitet als Produktmanager für Diamant, überlegt im Team mit den Kollegen aus den Niederlanden und den USA, wie die Räder der neuen Saison aussehen werden. "Das bedeutet, Innovation und Geschichte zu verbinden. Und wir trauen uns oft, Komponenten überraschend einzusetzen. Momentan verbauen wir beispielsweise einen typischen MTB-Antrieb in einem Rad für die Stadt. Das funktioniert hervorragend. Ich bin mir sicher, dass andere das nachmachen werden." 

Diamant gehört inzwischen zur US-amerikanischen Firma Trek, aber im sächsischen Hartmannsdorf bauen weiterhin rund 600 Mitarbeiter Diamant-Räder. Sie schaffen über 1000 Stück am Tag, noch immer sehr viel in Handarbeit. Zudem werden in einer Spezial-Werkstatt Rennräder ganz nach individuellen Wünschen gebaut: besonders leicht, besonders ergonomisch, technisch raffiniert. Beispielsweise mit Bluetooth-gesteuerter Kettenschaltung. Solche Räder werden von semi-professionellen Radsportlern gefahren. Und die Mutterfirma ist auch Sponsor zweier Rennsport-Profiteams, der Frauen und der Männer. 

Mit seinem blauen Diamant-Oldie aus den 80er Jahren folgt Sven Voss den Spuren des Diamant-Kults. Er besucht die legendäre Radschmiede in Hartmannsdorf, trifft passionierte Rad-Sammler und Fahrrad-Händler. Was macht den Diamant-Kult aus? Wie sehen die Räder der Zukunft aus? Wie müssen zuverlässige sichere Räder sein?<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3291287">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Bahnfieber - Technik, Kraft und Leidenschaft</title>
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<pubDate>Sun, 14 Sep 2025 22:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:1414388cd3750fc7?w=448&ch=1e6da6f0197a2756"></img><br/>Das Bahnfieber packt Tom Schreiber schon als Kind. Aufgewachsen in der Nähe von Bautzen faszinieren ihn die Güterzüge, die seinen heimatlichen Bahnübergang passieren. Oft steht er da und beobachtet diese voller Bewunderung. Vor allem die bis zu 3000 PS starken Dieselloks haben es ihm angetan. Der Wunsch, einmal selbst so einen Stahlkoloss zu fahren, wird ihm quasi in die Wiege gelegt. 

Vor zwei Jahren unterschreibt er seinen Lehrvertrag beim Bahnlogistikunternehmen ITL in Dresden. Den Moment als Tom Schreiber zum ersten Mal eigenhändig eine Lok in Gang setzt, wird er wohl nie vergessen. So eine Lok ist ein echtes Technikwunder, das gilt nach wie vor auch für die V180 aus DDR-Produktion. 

Ganz besonders interessieren ihn die unverwüstlichen Strömungsgetriebe. Hier wird die Bewegung des Motors nicht mechanisch durch Zahnräder sondern durch Druck und Öl übertragen. Anders könnte eine solche Lokomotive nicht bis zu 500 Meter lange Güterzüge über tausende Kilometer ziehen. 

Und so beginnt Tom Schreiber nachzuforschen, wer dieses Herzstück einst erfunden und gebaut hat. Bei seinen Recherchen stößt er auf einen deutsch-deutschen Wirtschaftskrimi. In den 1950ern werden Strömungsgetriebe ausschließlich bei Voith in Heidenheim produziert und für harte DM importiert. Für den Bau eigener Lokomotiven sollte dies auf Befehl aus Berlin irgendwie auch in einem volkseigenen Betrieb gelingen. 

In der Turbinenfabrik Dresden beginnt nun ein Wettlauf gegen die Zeit. Unter Federführung des Chefkonstrukteurs Rolf Hengst gelingt den Ingenieuren in kürzester Zeit ein kleines Technikwunder. Wertvoll sind dabei vor allem die Erfahrungen, die sie zuvor im Flugzeugbau gesammelt haben. 

"Echt"-Moderator Sven Voss macht sich mit Tom Schreiber auf Spurensuche. Gemeinsam treffen sie Zeitzeugen, die den Zuschauern erstmals aus einem bislang unbekannten Kapitel mitteldeutscher Bahngeschichte erzählen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3275633">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Giftgasfabrik von Halle – Tickt die Zeitbombe immer noch?</title>
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<pubDate>Sun, 10 Aug 2025 21:48:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:2c639fce36aaf70e?w=448&ch=b1e3f7d6a25fcbe8"></img><br/>Kerstin Stroich aus Halle-Ammendorf ist empört. Im Rückblick scheint ihr halbes Leben vergiftet. Nicht nur ihre Kindheit hat sie nichts ahnend neben dem Gelände einer der größten Giftgasfabriken des Zweiten Weltkrieges verbracht: "Mein Vater hat immer gesagt: Geh da nicht hin, das ist gefährlich. Aber als Kinder sind wir da runtergestiegen in die alten Abwasserleitungen. Das war alles offen." 

Was Kerstin Stroich damals nicht weiß: Sie wohnt neben einer tickenden Zeitbombe - der Hinterlassenschaft einer der größten Giftgasfabriken der NS-Zeit. Tarnname: ORGACID. Heute weiß sie es besser. "Echt" macht 2019 ein Gutachten der Stadt Halle öffentlich: Im Grundwasser sind Abbauprodukte des Kampfstoffes LOST gefunden worden. "Hätte ich das gewusst, wäre ich nie wieder hierhin gezogen und hätte auch nie Haus und Grundstück gekauft, das doch jetzt nichts mehr wert ist", so Kerstin Stroich heute. 

Zeitreise auf den Spuren der Giftgasfabrik von Halle-Ammendorf: Der Kampfstoff-Experte Prof. Dr. Johannes Preuß hat recherchiert, dass nach dem Krieg nicht der gesamte Kampfstoff vernichtet wurde. "Echt"-Moderator Sven Voss trifft Zeitzeugen, die beschreiben, wie 1954 versucht wurde, das Gift mit Chlorkalk zu neutralisieren. Anfang der 1990er Jahre dann ein weiterer Versuch, die giftige Hinterlassenschaft aus der Welt zu schaffen. Diesmal rücken Spezialtruppen der ehemaligen NVA an. "Echt" trifft einen, der damals dabei war: Alfred Krippendorf - Ex-Hauptmann und bis heute Experte für chemische Kampfstoffe. 

Jetzt ist wieder Bewegung in die Debatte um die Zukunft des womöglich verseuchten Geländes gekommen. Denn es gibt ein neues Gutachten. Sven Voss trifft exklusiv den Altlasten-Experten Dr. Tobias Bausinger von der Firma ENVILYTIX. Der fordert in seinem Gutachten, dass das alte ORGACID-Gelände eingehender untersucht werden muss: "Wir brauche hier mehr Messstellen. Die Messstellen sind der Schlüssel für die weitere Untersuchung. Und es gibt Verdachtsstellen wie den alten Lost-Bunker oder den Feuerlöschteich, da sollten wir vielleicht auch bohren, um zu sehen, was da im Untergrund los ist." 

Sven Voss trifft außerdem Erich Gadde, der vor einem Jahr eine Bürgerinitiative gegründet hat. Gemeinsam mit einigen anderen Kollegen, die alle nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gelände der ehemaligen ORGACID im Plastwerk Ammendorf gearbeitet haben, fordert er eine Totalsanierung des Geländes. 

Und tatsächlich: Der große Wurf könnte gelingen, denn die Stadt Halle hat das alte ORGACID Gelände auf eine Liste gesetzt für Sanierungsobjekte im Rahmen der Kohleausstiegs-Förderung. Auf dem Gelände der ehemaligen Giftgasfabrik soll ein neues Gewerbegebiet entstehen. Eine Komplettsanierung wäre dann wohl unumgänglich.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3265085">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Weltklasse auf Highspeed - Wasserski made in GDR</title>
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<pubDate>Thu, 29 May 2025 03:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:d11ab4c9e3d79962?w=448&ch=a9931e273a79d77a"></img><br/>Echte Skikünstler brauchen keinen Schnee. Sie gleiten majestätisch übers Wasser. Zu bestaunen sind die nicht nur irgendwo in Florida, sondern hier bei uns in Sachsen-Anhalt. Bei 50 km/ h läuft Claudia Langrock so richtig zur Höchstform auf. Sie ist Europa- und Weltmeisterin im Trick-Ski bei den Senioren. 

Schon als Kind zog sie auf dem Hufeisensee ihre Runden. Bis heute ist die Krankenschwester dieser Leidenschaft treu geblieben - und sie ist hier nicht der einzige Star. Mit den Profis aus den USA können die Champions aus Halle problemlos mithalten. 

Dass auf diesem Tagebausee schon seit 60 Jahren erfolgreich Wasserski gefahren wird, damit rechnet man in unseren Breitengraden nicht zwingend. Tatsächlich ist der Hufeisensee in Halle eine internationale Topadresse im Wasserskizirkus. In der DDR war Wasserski äußerst beliebt. Stars wie Dean Reed oder Frank Schöbel standen sicher auf ihren Brettern. 

Neben den Fahrkünsten war das Talent des Improvisierens gefragt. Die PS-starken Schnellboote wurden von bis zu vier Wartburgmotoren angetrieben. Die Skier und die Bindung waren meistens Marke Eigenbau. Und dennoch wurde zu den DDR-Meisterschaften, wie im Jahre 1988 in Halle auf Weltklasseniveau gefahren. Nach der Wende bewirkt der Zugang zu neuem Material und moderner Technik eine wahre Leistungsexplosion.

"Echt" ist zu Besuch bei den High-Speed-Künstlern auf dem Wasser. Sven Voss fragt nach: Was ist das Geheimnis der mitteldeutschen Wassersportler? Und er lässt sich ihre Technik erklären.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3242880">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Mitteldeutschlands Rekordbrücken – vergessene Katastrophen und spektakuläre Konstruktionen</title>
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<pubDate>Wed, 11 Sep 2024 20:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:28703afdc4f88690?w=448&ch=6355dfe4e34b2873"></img><br/>Diese Folge von ECHT widmet sich den beeindruckenden Brückenkonstruktionen, die Mitteldeutschland in den letzten 35 Jahren zum "Land der Rekordbrücken" gemacht haben. Von der mächtigen Talbrücke Wilde Gera bis zur größten Bogenbrücke Europas, der Grümpentalbrücke, werden technische Meisterwerke und die Ingenieure, die sie erschaffen haben, vorgestellt.

Das Kamerateam bekommt exklusiven Zugang zu bisher unentdeckten Bereichen der Brücken und begleitet den Basejumper Karsten Zinner bei einem spektakulären Sprung. Zudem wird der Zustand vieler Brücken angesichts ihrer ständigen Belastung durch den Verkehr beleuchtet. Besonders spannend sind die innovativen Bauweisen, die bei neuen Brücken wie der Unstruttalbrücke angewendet werden. Aufwändige Belastungstests zeigen, wie diese revolutionären Konstruktionen den Anforderungen standhalten.

ECHT – Mitteldeutschlands Rekordbrücken dokumentiert visionäre Bauprojekte und erzählt die faszinierenden Geschichten der Ingenieure, die mit ihren Ideen den Brückenbau der Region prägen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3150594">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Highspeed auf Wellen – Faszination Motorbootrennen</title>
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<pubDate>Wed, 07 Aug 2024 21:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:41505e5fcead72b9?w=448&ch=0f8ab75a772e982f"></img><br/>"Im Temporausch übers Wasser! Nur Fliegen ist schöner!", sagt Olaf Koenig, ein Experte des Motorbootrennsports der DDR. Er selbst war Rennbootfahrer und DDR-Meister, inzwischen ist der Hobby-Historiker anerkannter Chronist der Motorbootrennsportszene der DDR und eine wahre Fundgrube: Er sammelt und archiviert alles rund um das Thema, hat bereits Ausstellungen gestaltet und auch einige Exponate beigesteuert. Denn was kaum einer weiß: Niemand im DDR-Motorsport erreichte so viele Welt- und Europameistertitel wie die Rennfahrer zu Wasser.

ECHT! macht sich mit Olaf Koenig auf die Spur der Motorbootrennsport-Geschichte der DDR. Wir treffen Bernd Beckhusen, den erfolgreichsten Motorbootrennfahrer der DDR: Er wurde einmal Weltmeister, drei Mal Vizeweltmeister, vier Mal Vize-Europameister und 24 Mal DDR-Meister. Seine Leistungen sind undenkbar ohne Horst Gärtner, einem genialen Tischler, - der selbst sein Herz an den Motorbootrennsport verloren und es zu einigen Medaillen gebracht hat. Gärtner war Mitarbeiter des berühmten Bootsbauers und Rennfahrers Bernhard Danisch. Doch in seiner Freizeit entwickelte und baute er zusammen mit Bernd Beckhusen Rennboote - ein Dream-Team, das für so manche Innovation sorgte. Etwa zeitgleich haben Manfred Blumenthal und Holger Arens - ebenfalls erfolgreiche Bootsrennfahrer - an den Motoren getüftelt, um noch mehr aus ihnen rauszuholen. Blumenthal in Ludwigsfelde, Arens in Berlin und er hat nie damit aufgehört! Holger Arens und sein Sohn sind heute die einzigen Bootsmotorenhersteller Deutschlands.

ECHT! erkundet die Motorbootrennsportgeschichte der DDR und ist dabei, wenn die Veteranen ihre Klasssikboote zu Wasser lassen und sich voll und ganz dem Geschwindigkeitsrausch hingeben.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3137889">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Weltklasse auf Highspeed - Wasserski made in GDR</title>
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<pubDate>Wed, 24 Jul 2024 21:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:d11ab4c9e3d79962?w=448&ch=a9931e273a79d77a"></img><br/>Echte Skikünstler brauchen keinen Schnee. Sie gleiten majestätisch übers Wasser. Zu bestaunen sind die nicht nur irgendwo in Florida, sondern hier bei uns in Sachsen-Anhalt. Bei 50 km/ h läuft Claudia Langrock so richtig zur Höchstform auf. Sie ist Europa – und Weltmeisterin im Trick-Ski bei den Senioren. Schon als Kind zog sie auf dem Hufeisensee ihre Runden. Bis heute ist die Krankenschwester dieser Leidenschaft treu geblieben - und sie ist hier nicht der einzige Star. Mit den Profis aus den USA können die Champions aus Halle problemlos mithalten. 

Dass auf diesem Tagebausee schon seit 60 Jahren erfolgreich Wasserski gefahren wird, damit rechnet man in unseren Breitengraden nicht zwingend. Tatsächlich ist der Hufeisensee in Halle eine internationale Topadresse im Wasserskizirkus. In der DDR war Wasserski äußerst beliebt. Stars wie Dean Reed oder Frank Schöbel standen sicher auf ihren Brettern. Neben den Fahrkünsten war das Talent des Improvisierens gefragt. Die PS-starken Schnellboote wurden von bis zu vier Wartburgmotoren angetrieben. Die Skier und die Bindung waren meistens Marke Eigenbau. Und dennoch wurde zu den DDR – Meisterschaften, wie im Jahre 1988 in Halle auf Weltklasseniveau gefahren. Nach der Wende bewirkt der Zugang zu neuem Material und moderner Technik eine wahre Leistungsexplosion.

ECHT bei den High-Speed-Künstlern auf dem Wasser. Sven Voss fragt nach: Was ist das Geheimnis der Mitteldeutschen Wassersportler und er lässt sich ihre Technik erklären.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3132805">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Geklaut, geliebt, getunt – Der Diamant-Kult</title>
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<pubDate>Wed, 17 Jul 2024 21:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:d5a42317a0cab6bd?w=448&ch=306f8f6d95d477bf"></img><br/>Rennsportler, wie Täve Schur oder Olaf Ludwig, gingen hier ein und aus - in den Fahrradwerken in Chemnitz. Diamant - das verhieß Technik, mit der Siege eingefahren werden. Täve gewann unter anderem - als erster Deutscher - die Internationale Friedensfahrt. Gemeinsam mit den Ingenieuren entwickelten sie Fahrradteile, die den hohen Anforderungen der Straßenrennen gewachsen waren. Unter anderem eine Radgabel, die schlank, leicht und dennoch stabil war. 

"Typisch für Diamant ist, dass solche technologischen Entwicklungen dann auch auf die anderen Räder übertragen wurden." Ludwig Karsch hat sich darauf spezialisiert, alte Räder zu restaurieren. Inzwischen hat er sogar über 150 eigene Oldies. Für das sächsische Fahrzeugmuseum hat Ludwig Karsch ein Damenrad aus den 50er Jahren erworben, bei dem die gleiche Gabel eingebaut wurde. Der bequeme Sattel, ein geflickter Gepäckträger und der Kindersitz verraten: dieses unverwüstliche Rad ist intensiv genutzt worden: "Die Besitzerin ist damit geschätzte 100.000 Kilometer gefahren. Und die Teile sind fast alle noch original!" 

Für "Echt"-Moderator Sven Voss begann die Diamant-Liebe eher zufällig: "Ein Freund schenkte mir ein altes Rennrad. Ich habe es wieder hergerichtet und dabei gemerkt, wie hervorragend das konstruiert und gebaut wurde. Leicht und schnittig. Mein erstes Diamant-Rad." 

Auch Konrad Hilliges liebt Diamant seit seiner Kindheit, er kennt die Rennräder von den Wettkämpfen in seiner Heimatstadt Gera. Heute bestimmt der 32-Jährige selbst über die Geschicke der Marke. Er arbeitet als Produktmanager für Diamant, überlegt im Team mit den Kollegen aus den Niederlanden und den USA, wie die Räder der neuen Saison aussehen werden. "Das bedeutet, Innovation und Geschichte zu verbinden. Und wir trauen uns oft, Komponenten überraschend einzusetzen. Momentan verbauen wir beispielsweise einen typischen MTB-Antrieb in einem Rad für die Stadt. Das funktioniert hervorragend. Ich bin mir sicher, dass andere das nachmachen werden."

Diamant gehört inzwischen zur US-amerikanischen Firma Trek, aber im sächsischen Hartmannsdorf bauen weiterhin rund 600 Mitarbeiter Diamant-Räder. Sie schaffen über 1.000 Stück am Tag, noch immer sehr viel in Handarbeit. Zudem werden in einer Spezial-Werkstatt Rennräder ganz nach individuellen Wünschen gebaut - besonders leicht, besonders ergonomisch, technisch raffiniert - beispielsweise mit bluetooth-gesteuerter Kettenschaltung. Solche Räder werden von semi-professionellen Radsportlern gefahren. Und die Mutterfirma ist auch Sponsor zweier Rennsport-Profiteams, der Frauen und der Männer. 

Mit seinem blauen Diamant-Oldie aus den 80er Jahren folgt Sven Voss für "Echt" den Spuren des Diamant-Kults. Er besucht die legendäre Radschmiede in Hartmannsdorf, trifft passionierte Rad-Sammler und Fahrrad-Händler. Was macht den Diamant-Kult aus? Wie sehen die Räder der Zukunft aus? Wie müssen zuverlässige sichere Räder sein?<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3130482">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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