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<title>DFF- und DEFA-Filme im MDR</title>
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<description><![CDATA[DFF- und DEFA-Filme im MDR: Eine Sendung von MDR.]]></description>
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<pubDate>Tue, 19 May 2026 16:05:32 +0000</pubDate>
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<title>Lütt Matten und die weiße Muschel</title>
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<pubDate>Sun, 27 Jul 2025 15:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:720a0ecd16b3b9b8?w=448&ch=6f93f594d53aa622"></img><br/>Der kleine Fischerjunge Lütt Matten will genau wie die Erwachsenen Fischen, fängt aber nichts. Als er mit leeren Händen vom Fischzug nach Hause kommt, wird er von den anderen verspottet. Sogar sein Vater macht sich lustig über ihn. Nur seine Freundin Mariken hält zu ihm. Da hört Lütt Matten die Legende von der weißen Muschel, die vor langer Zeit einmal geholfen hat, den armen Fischern den Fisch herbeizusingen. Und so macht sich Lütt Matten auf die abenteuerliche Suche nach der magischen weißen Muschel, um es allen zu beweisen.

Der DEFA-Kinderfilm "Lütt Matten und die weiße Muschel" wurde 1963 von Herrmann Zschoche auf der Insel Hiddensee gedreht und beruht, wie auch der beliebte DEFA-Klassiker "Die Reise nach Sundevit", auf einem Kinderbuch von Benno Pludra.


Mitwirkende

Musik: Georg Katzer
Kamera: Horst Hardt
Buch: Benno Pludra, Herrmann Zschoche
Vorlage: Nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Benno Pludra
Regie: Herrmann Zschoche


Darsteller

Lütt Matten: Lutz Bosselmann
Vater: Erik S. Klein
Mariken: Heike Lange
Kaule: Joachim Krause
Mutter: Johanna Clas
Großvater: Otto Saltzmann
Badegast: Herbert Köfer
Junger Fischer: Herbert Sturm
und andere<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3260855">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Tecumseh</title>
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<pubDate>Sat, 14 Jun 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:42c6c597f13ee0c8?w=448&ch=ba0d34cffdc28dda"></img><br/>Um 1805. In Nordamerika drängen die Weißen die indianischen Ureinwohner immer mehr in die unfruchtbaren Westgebiete zurück. Um gegen diese Politik des Gouverneurs von Indiana, Harrison (Wolfgang Greese), vorzugehen, versucht der Shawnee-Häuptling Tecumseh (Gojko Mitic) die oft verfeindeten Stämme zu vereinen. Tecumseh ist im Hause des liberalen Friedensrichters und Waffenhändlers McKew (Leon Niemczyk) aufgewachsen, beherrscht die Sprache der Weißen und versteht mit ihnen umzugehen. McKews Sohn Simon (Rolf Römer) ist Tecumsehs bester Freund, mit Tochter Eileen (Annekathrin Bürger) verbindet ihn eine tiefe Liebe. Beide wollen bald heiraten. 

1811 gründet Tecumseh mit anderen Häuptlingen einen Stammesbund und lässt das Land der Ureinwohner zu unverkäuflichem Grundeigentum erklären. Um das Bündnis zu schützen, will Tecumseh Waffen bei Simon kaufen. Als Simon sich weigert, bringt Eileen heimlich Gewehre und Munition in die von Tecumseh und seinen Freunden gegründete "Heilige Stadt" Tippecanoe. Auf dem Rückweg wird sie überfallen, ausgeraubt, schwer verletzt und bleibt spurlos verschwunden.

Simon gibt den Shawnees die Schuld und wird zu Tecumsehs erbittertem Feind. Die Abwesenheit des Shawnee-Häuptlings ausnutzend, verbindet er sich mit Harrison und legt mit amerikanischen Truppen Tippecanoe in Schutt und Asche. Die wenigen Überlebenden fliehen mit Tecumseh nach Ost-Kanada und schließen sich den Engländern an, die sich seit 1812 mit den Amerikanern im Kriegszustand befinden. Die Engländer versprechen Tecumseh einen eigenen Staat, er wird zum britischen Brigadegeneral ernannt. Doch als sie im Kampf unterliegen, überlassen die Engländer ihre indianischen Verbündeten schutzlos dem Feind.

Tecumseh ("der sich zum Sprung duckende Berglöwe") ist eine historische Figur. Er wurde 1768 am Mad River geboren und von Weißen erzogen. Seine Idee vom großen Bund aller Stämme östlich des Mississippis als Gegenkraft zur Eroberungspolitik der Weißen ging 1811 im Gemetzel von Tippecanoe durch Verrat und Hinterlist blutig unter. Auch das letzte Aufbäumen des Shawnee-Häuptlings in einer Allianz mit den Engländern fand so sein Ende. Am 5. Oktober 1813 fiel Tecumseh als britischer Brigadegeneral im Kampf gegen die Amerikaner. "Tecumseh" ist der 7. Film von 12 überaus erfolgreichen DEFA-Indianerfilmen und verbindet gekonnt Historie, Abenteuer und Melodramatik. Die Außenaufnahmen entstanden auf der Halbinsel Krim, in den Karpaten und in der Nähe von Trebbin. Die Titelrolle spielt Gojko Mitic, der als "Chef-Indianer" in die DEFA-Filmgeschichte eingegangen ist.


Mitwirkende

Musik: Günther Fischer
Kamera: Wolfgang Braumann
Buch: Hans Kratzert, Rolf Römer, Wolfgang Ebeling
Regie: Hans Kratzert


Darsteller

Tecumseh: Gojko Mitic
Eileen McKew: Annekathrin Bürger
Oberst Simon McKew: Rolf Römer
McKew: Leon Niemczyk
Generalgouverneur Brook: Mieczyslaw Kalenik
Jean Raffael: Milan Beli
Gouverneur Harrison: Wolfgang Greese
Newman: Gerry Wolff
Mac: Herbert Köfer
O`Brian: Rudolf Ulrich<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3247322">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Chingachgook, die Große Schlange</title>
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<pubDate>Mon, 09 Jun 2025 16:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:dd7bd82c6ebb38c8?w=448&ch=a9adfac50f4c6202"></img><br/>1740. Englische Truppen versuchen, den Franzosen die nordamerikanischen Kolonien abzujagen und verstricken auch mehrere Stämme in diesen Krieg. Die Engländer spannen die Delawaren, die Franzosen und die Huronen für ihre Zwecke ein. Auch Chingachgook (Gojko Mitic), ein Häuptlingssohn der Mohikaner und letzter Überlebender seines Stammes, der bei einem Massaker vernichtet wurde, wird in diese Kämpfe hineingezogen. Er fand bei den Delawaren Unterschlupf und weil er dem Stammeshäuptling das Leben rettete, soll er mit dessen Tochter Wahtawah (Andrea Drahota) verheiratet werden. Dem kommen aber die Huronen zuvor, die die Braut rauben.

Chingachgook will Wahtawah zusammen mit seinem Freund Wildtöter (Rolf Römer), einem jungen englischen Siedler, befreien. Wildtöter ist Philanthrop und Humanist, während sich der Jäger Harry Hurry (Jürgen Frohriep) und der Siedler Tom Hutter (Helmut Schreiber), der sich mit einer schwimmenden Blockhütte inmitten eines malerischen Bergsees eine Art Festung geschaffen hat, nur für Skalpprämien interessieren: "Weiber und Kinder, große und kleine Schöpfe - die Kolonie zahlt".

Diese Sucht führt in die Katastrophe: Denn gerade als Chingachgook Wahtawah aus dem Huronenlager befreien will, werden Hurry und Hutter dingfest gemacht. Wildtöter und Chingachgook, die in mehreren überraschenden Situationen zu retten versuchen, was zu retten ist, stehen am Ende vor den Trümmern ihrer Mühe.

Beschwörend plädiert Chingachgook für die Einheit der Stämme: "Zu viel Blut ist schon geflossen durch die Zwietracht der roten Männer!" Doch erst im Sterben fleht der Huronenhäuptling, der Rat der Alten "möge Frieden schließen mit allen Stämmen". Da haben die englischen Truppen bereits zu jenem Massaker angesetzt, das die Huronen auslöschen soll. Chingachgook, Wahtawah und Wildtöter kehren ins Delawarengebiet zurück.

"Chingachgook, die Große Schlange" war der zweite DEFA-Indianerfilm, frei gestaltet nach dem Roman "Wildtöter" aus der Reihe der Lederstrumpf-Erzählungen von James Fenimore Cooper. "Die beste unter den vielen Cooper-Verfilmungen, auch wenn sie vor lauter Problem-Bewusstsein den Cooperschen Humor zu kurz kommen lässt", urteilt Joe Hembus in seinem Westernlexikon. Tatsächlich wurde für den Film penibel recherchiert, um die Situation der Stämme möglichst authentisch darzustellen.

So wurde beispielsweise der Hallenser Ballettmeister Henn Haas engagiert, um die Tänze originalgetreu einzustudieren. Gedreht wurde in Babelsberg, in Bulgarien und der CSSR mit Gojko Mitic in der Hauptrolle, der sich mit seiner athletischen Gestalt ein weiteres Mal in die Herzen der Zuschauer spielte. Ihm zur Seite steht als junger englischer Siedler nicht weniger sportlich Rolf Römer. Obwohl von der Kritik geschmäht, sahen den Film allein in der ersten Woche fast 100.000 Zuschauer.



Mitwirkende
Musik: Wilhelm Neef
Kamera: Otto Hanisch
Buch: Wolfgang Ebeling, Richard Groschopp
Vorlage: nach dem Roman "Wildtöter" von James Fenimore Cooper
Regie: Richard Groscho<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3246123">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Camping, Camping</title>
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<pubDate>Mon, 09 Jun 2025 10:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:49df5941fcf4eba6?w=448&ch=3c42773fbcd03b24"></img><br/>Der vollbepackte Trabi rollt Richtung Ostsee und Familienvater Detlef ist ausnahmsweise mal in blendender Stimmung. Hat er doch mit seinem Kumpel Alfred ausgemacht, sich alsbald mit einem dringenden Telegramm gegenseitig aus dem Ferienort zurückzubeordern. Aber als die beiden dann abenteuerlustig im Dschungel der Großstadt auf die Pirsch gehen, erleben sie eine Pleite nach der anderen. Missmutig sehnt sich Detlef nach Ehetrott und Zeltplatz zurück. 

Dort macht sein angepasstes und mit den Jahren etwas fade gewordenes Eheweib Eveline eine erstaunliche Wandlung durch. Angeleitet von ihrer halbwüchsigen Tochter Nina, die der öde Campingurlaub in Familie ebenfalls langweilt, unterzieht Eveline ihr Äußeres einer Generalüberholung. Mit Erfolg, denn beim Tanzabend macht ihr ein zehn Jahre jüngerer Verehrer Avancen, was Zeltnachbar Kurt mit griesgrämigen Kommentaren begleitet. Anfänglich reagiert Eveline gehemmt auf Thomas' hartnäckig-romantisches Werben, dann findet sie zunehmend Gefallen daran. Ihr verkümmertes Selbstbewusstsein blüht wieder auf.


Mitwirkende

Musik: Günther Fischer
Kamera: Eberhard Borkmann
Buch: Klaus Poche
Regie: Klaus Gendries


Darsteller

Eveline Engel: Ursula Karusseit
Detlef Engel: Dieter Franke
Thomas Flemming: Henry Hübchen
Alfred Pommeranz: Rolf Ludwig
Kurt Tabbert: Wolfgang Greese
Hilde Tabbert: Hildegard Alex
Harry Tabbert: Frank Penzold
Nina Engel: Sybille Winkler
und andere<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3246187">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Söhne der großen Bärin</title>
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<pubDate>Sun, 08 Jun 2025 10:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:cd0f9bbdc4917ab4?w=448&ch=5174672ad3b787fc"></img><br/>Die Söhne der großen Bärin verdanken ihren Namen dem Mythos der Dakota, nach welchem ihre Stammmutter eine große Bärin gewesen sei. Einer ihrer tapferen Söhne ist der junge Häuptling Tokei-ihto (Gojko Mitic). Von Leutnant Roach (Gerhard Rachold) nach Fort Smith bestellt, ahnt Tokei-ihto nichts Gutes, beugt sich aber der Entscheidung des Ältestenrates. Begleitet wird er von Red Fox (Jirí Vrstála), einem Mann, dem er misstraut. In Fort Smith angekommen, bestätigt sich seine Ahnung. Weil auf dem Gebiet der Dakota Gold gefunden wurde, soll der Stamm das ihm vertraglich zugesicherte Land verlassen.

Als Tokei-ihto das ablehnt, nimmt man ihn gefangen. Ihres Häuptlings beraubt, haben die Weißen nun leichtes Spiel mit seinen Stammesbrüdern. Sie werden in die Reservation getrieben und müssen dort unter der Aufsicht der Soldaten leben. Tokei-ihto wird wieder freigelassen. Im Reservat, so glaubt man, ist er ungefährlich. Doch seine Feinde verkennen den Mut und den Freiheitswillen des jungen Häuptlings. Er sammelt seine Stammesbrüder um sich, um mit ihnen nach Kanada zu gehen. Gnadenlos werden sie von ihren weißen Verfolgern gejagt. An der Grenze stehen sich Rex Fox und Tokei-ihto ein letztes Mal gegenüber. Ein Kampf um Leben und Tod beginnt.

"Die Söhne der großen Bärin" ist der erste DEFA-Indianerfilm - und war gleich ein Kassenschlager. Von 1966 bis 1976 entstanden in den Studios von Babelsberg noch elf weitere. Nachdem zu jener Zeit als Folge der verhärteten Kulturpolitik viele Gegenwartsfilme nicht fertig gestellt bzw. nicht aufgeführt wurden, hatte die DEFA ein neues, weniger problematisches Genre entdeckt. Außerdem boomten in der Bundesrepublik Deutschland seit 1962 die Karl-May-Filme, und auch der Zuschauer im Osten lechzte nach Abenteuern. Der Tscheche Josef Mach inszenierte den Streifen mit sicherem Gespür für wirkungsvolle Wildwestromantik. "Indianer vom Dienst" wurde der wegen seiner athletischen Figur und seines markanten Profils für die Rolle prädestinierte Jugoslawe Gojko Mitic. Wie kein anderer der mitwirkenden "Indianer" war er fortan auf dieses Rollenfach festgelegt und wurde damit über Jahre hinweg zum Publikumsliebling.


Mitwirkende

Musik: Wilhelm Neef
Kamera: Jaroslav Tuzar
Buch: Liselotte Welskopf-Henrich
Vorlage: Nach dem gleichnamigen Roman von Liselotte Welskopf-Henrich
Regie: Josef Mach


Darsteller

Tokei-ihto: Gojko Mitic
Red Fox: Jirí Vrstála
Tobias: Rolf Römer
Major Smith: Hans Hardt-Hardtloff
Leutnant Roach: Gerhard Rachold
Adams: Horst Jonischkan
Tschetansapa: Jozef Majercik
Tschopa: Jozef Adamovic
Donner vom Berge: Milan Jablonsky
Pitt: Hannjo Hasse
Ben: Helmut Schreiber
und andere<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3245916">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Legende von Paul und Paula</title>
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<pubDate>Sat, 19 Apr 2025 21:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:e6412b5ade446d47?w=448&ch=18b82af0b690be7d"></img><br/>Paul (Winfried Glatzeder) und Paula (Angelica Domröse) kennen sich schon lange vom Sehen: Paula ist Verkäuferin an der Kasse einer Kaufhalle, Paul ihr Kunde. Aufgewachsen im gleichen Kiez von Ost-Berlin, gingen sie völlig unterschiedliche Wege. Paul hat Karriere gemacht und führt eine zur Farce gewordene Ehe. Paula bekam viel zu früh ein Kind, verpasste die Berufsausbildung und lebt nun allein mit zwei Kindern. Des Alleinseins müde, trägt sie sich mit dem Gedanken, eine "Versorgungsehe" mit dem älteren "Reifen-Saft" (Fred Delmare) einzugehen.

Doch vorher will sie noch einmal so richtig "die Sau rauslassen". In einem Beatschuppen trifft sie Paul, und zum ersten Mal sehen sich beide bewusst, werden von einem leidenschaftlichen Verlangen erfasst. Paula gibt sich diesem Glücksgefühl kompromisslos hin, sieht darin die "große, unwiederholbare Liebe". Doch Paul scheut die eindeutige Entscheidung, fürchtet sich vor dem, was die Leute sagen könnten, will seine Position im Ministerium für Außenhandel nicht gefährden. 

Der Unfalltod ihres kleinen Sohnes wird für Paula schließlich zum Anlass, sich von Paul zu trennen. Als Paul erkennt, dass auch Paula für ihn zur großen Liebe geworden ist, beginnt er um sie zu kämpfen. Tagelang sitzt er vor Paulas Tür, um sie schließlich mit einer Axt einzuschlagen und seine Paula zurückzuerobern. Aber ihr Glück ist nur von kurzer Dauer.

"Die Legende von Paul und Paula" war der erste wirkliche Kultfilm der DEFA - und zwar zu einer Zeit, als es einen solchen nach damaligem offiziellen Kunstverständnis und Sprachgebrauch gar nicht geben durfte. Regisseur Heiner Carow und Drehbuchautor Ulrich Plenzdorf schufen eine faszinierende Liebesgeschichte voller Heiterkeit, Poesie und Tragik. Das Publikum war begeistert von den ungewöhnlich spontanen Liebesszenen und von der Kritik an gesellschaftlichen Konventionen. Der große Erfolg des Films ist zweifellos auch der hinreißenden Darstellung des ungewöhnlichen Liebespaares durch Angelica Domröse und Winfried Glatzeder zu verdanken.


Mitwirkende

Musik: Peter Gotthardt
Kamera: Jürgen Brauer
Buch: Ulrich Plenzdorf, Heiner Carow
Regie: Heiner Carow


Darsteller

Paula: Angelica Domröse
Paul: Winfried Glatzeder
Pauls Frau: Heidemarie Wenzel
Reifen-Saft: Fred Delmare
Professor: Rolf Ludwig
Schießbudenbesitzer: Hans Hardt-Hardtloff
Frau des Schießbudenbesitzers: Käthe Reichel
Kollege Schmidt: Frank Schenk
Kumpel: Dietmar Richter-Reinick
Martins Freundin: Eva-Maria Hagen
Martin: Jürgen Frohriep
Colly: Christian Steyer
und andere<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3230335">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Der Mann, der nach der Oma kam</title>
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<pubDate>Sat, 19 Apr 2025 20:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:faa24938b73013ed?w=448&ch=f2361f3a8fa5924b"></img><br/>In der Künstlerfamilie Piesold ist das Chaos ausgebrochen, denn die Oma (Ilse Voigt), bisher Kinderfrau und Haushaltshilfe in einem, hat sich verheiratet und ist ausgezogen. Baby Anne schreit, weil ihrem Vater (Rolf Herricht) in der Küche der Spinat explodiert. Sohn Danny (Rolf Kuhlbach) galoppiert indianermäßig durch die Wohnung und steckt heimlich seinen Teddy in die Waschmaschine. Nichts scheint sich mehr an Ort und Stelle zu befinden. Doch berufliche Verpflichtungen ermöglichen es weder Gudrun Piesold (Marita Böhme), noch ihrem Mann Günter, für ihren Haushalt und die drei Kinder so viel Zeit aufzubringen, wie es nötig wäre. 

Also beschließen die singende Mama und der schauspielernde Papa per Inserat wieder Ordnung in ihr durcheinander geratenes Leben zu bringen. Beide staunen nicht schlecht, als daraufhin ein Mann vor der Tür steht. Ihr Staunen wird umso größer, als sie feststellen müssen, dass dieser Erwin Graffunda (Winfried Glatzeder) sein Handwerk perfekt beherrscht. Doch "Der Mann, der nach der Oma kam" weckt natürlich die Neugier der Nachbarn und schon sind die schlimmsten Klatschgeschichten im Umlauf. Auch Günter Piesold kommen angesichts seiner heimlichen Beobachtungen Zweifel, ob nicht doch vielleicht seine Gudrun... ? Des Rätsels Lösung ist für alle ebenso überraschend wie schmerzlich.

In "Der Mann, der nach der Oma kam" spielt der beliebte Komiker Rolf Herricht in gewisser Weise sich selbst. Er gibt den Unterhaltungskünstler Günter Piesold, dessen Familie vom Haushalt überrollt wird, mit zwei linken Händen. Ihm zur Seite steht die singende Schauspielerin Marita Böhme und der als Hausmann überdurchschnittlich talentierte Winfried Glatzeder. 

Rolf Oehme dreht die Komödie nach einer Erzählung von Renate Holland-Moritz. "Bei der Oma … ist alles in kinogerechter Balance, aus der die Pointen, Anspielungen, Gags und Frechheiten abgewogen und locker, nie verbissen, abgeschossen werden" (Klaus Wischnewski). Der Film wurde einer der größten Lustspielerfolge der DEFA, er erreichte über zwei Millionen Zuschauer.


Mitwirkende

Musik: Gerd Natschinski
Kamera: Wolfgang Braumann
Buch: Roland Oehme, Maurycy Janowski, Lothar Kusche
Vorlage: nach der Erzählung "Graffunda räumt auf" von Renate Holland-Moritz
Regie: Roland Oehme


Darsteller

Günter Piesold: Rolf Herricht
Erwin Graffunda: Winfried Glatzeder
Gudrun Piesold: Marita Böhme
Oma Piesold: Ilse Voigt
Herr Kotschmann: Herbert Köfer
Frau Kotschmann: Marianne Wünscher
Gaby Piesold: Katrin Martin
Hans-Joachim Kotschmann: Harald Wandel
Frau Köppe: Agnes Kraus
Taxifahrer Köppe: Fred Delmare
und andere<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3230307">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Gerechten von Kummerow</title>
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<pubDate>Fri, 18 Apr 2025 16:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:ce5509fdfc2cd878?w=448&ch=9602a2120cb93e68"></img><br/>Der Hirte Krischan (Fred Delmare), der in einem abgelegenen preußischen Dorf lebt, erzählt die fantastischsten Geschichten und ist deshalb für die Kinder ein immerwährender Anziehungspunkt. Eines Tages erleben die Kinder und der Hirte, wie der Müller Düker (Wolfgang Dehler) sein Pferd zu Tode prügelt und greifen ein. Daraufhin verklagt der Müller sie wegen Körperverletzung beim Amtsgericht, und weil der Hauptbeschuldigte Krischan ohne Papiere illegal im Dorf lebt, beschließt die Dorfgemeinde, ihn vor der Verhandlung abzuschieben. 

Krischan verschwindet. Aber die Kinder vermissen den wunderbaren Geschichtenerzähler und lehnen sich gegen die Erwachsenen auf. Zwei Jungen, Martin (Jan Rohde) und Johannes (Mario Herrmann), begeben sich auf die Suche nach Krischan. Es ist eine abenteuerliche Reise und die beiden werden schließlich von der Polizei gestellt. Doch Krischan bleibt verschwunden.

Nachdem die viel gelesenen Kummerow-Romane von Ehm Welk 1967 in einer Koproduktion zwischen Deutschland-Ost und Deutschland-West zu einem großen Kinoerfolg wurden, verfilmte die DEFA den Stoff 1982 noch einmal, wiederum wurde der erste Roman ("Die Heiden von Kummerow") mit Motiven aus dem zweiten "Die Gerechten von Kummerow" - versetzt. 

Regisseur Wolfgang Luderer gelang damit eine heiter-nachdenkliche Inszenierung Welkscher Lebensweisheit, die zum Filmerlebnis für die ganze Familie wird. Ehm Welks Romane zeichnen sich durch feinen Humor, feinsinnige Charakterzeichnung und natürliche Volksverbundenheit aus und wie Hans Mayer schreibt, gelang es ihm mit seinen Kummerow-Romanen, "ein ganzes niederdeutsches Dorf in die deutsche Literatur einzuführen".


Mitwirkende

Musik: Helmut Nier
Kamera: Hans-Jürgen Sasse
Buch: Konrad Reich
Vorlage: Nach dem gleichnamigen Roman von Ehm Welk
Regie: Wolfgang Luderer


Darsteller

Martin Grambauer: Jan Rohde
Johannes Bärensprung: Mario Herrmann
Gottlieb Grambauer: Martin Trettau
Pastor Breithaupt: Erik S. Klein
Kantor Kannegießer: Walter Jupé
Superintendant Sanftleben: Rolf Hoppe
Christian Wendland: Gerd Ehlers
Wilhelm Trebbin: Jürgen Zartmann
Müller Düker: Wolfgang Dehler
Krischan Klammbüdel: Fred Delmare
Nachtwächter Andreas Bärensprung: Hans Klering
Amtsrichter in Randemünde: Siegfried Weiß
und andere<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3230032">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die gestohlene Schlacht</title>
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<pubDate>Sun, 30 Mar 2025 10:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:953d1f268678f6cc?w=448&ch=52aaaefc03a3ef90"></img><br/>1757, im zweiten Jahr des Siebenjährigen Krieges, steht Friedrich II. (Herwart Grosse), auch der Große genannt, vor den Toren Prags. Seit Wochen will er die Stadt einnehmen, denn drinnen sitzt der feindliche Befehlshaber Herzog Karl von Lothringen (Josef Kemr). Den hat Friedrich zwar gerade besiegt, aber das Blatt könnte sich bald gegen die Preußen wenden, denn neue österreichische Truppen sind im Anmarsch. 

Da hat Friedrich eine scheinbar geniale Idee: Kein Geringerer als der berühmte Meisterdieb Andreas Christian Käsebier (Manfred Krug), neunter Sohn eines bettelarmen Hallenser Schneiders und seit geraumer Zeit Insasse der Festung Stettin, soll sich nach Prag einschleichen, um die Tore von innen zu öffnen. Als Lohn verspricht der König ihm die Freiheit. Käsebier geht auf das Angebot ein, weil es ihn reizt, eine ganze Stadt zu stehlen - und dazu noch die Freiheit nebst saftiger Belohnung winkt. 

Doch durch Zufall erfährt Käsebier, dass ihn der König hintergehen will. Nach erfolgreicher Schlacht soll er wieder hinter Gitter, lebenslänglich. Das passt dem Meisterdieb gar nicht, zumal er sich in Prag gerade in Katka (Marie Málková) verliebt hat. Der Dieb hebt zum gewagten Doppelspiel an: Er stellt sich heimlich auf die Seite der Prager und verhindert durch diverse Tricks den Sturmangriff der Preußen. 

Außerdem zwingt er den Flöte spielenden Preußenkönig zu einer unfreiwilligen Kahnfahrt auf der Moldau, um ihn zu entführen. Das geht schief und Käsebier soll hingerichtet werden. Schon hat er die Schlinge um den Hals, da retten ihn seine neu gewonnenen Prager Freunde mit der Sprengung eines nahe gelegenen Munitionsdepots.

"Eine historische Tatsache in freier Version", bezeichnete DEFA-Regisseur Erwin Stranka seine Komödie - denn den Meisterdieb Käsebier und seine Verbindung zu Friedrich II. hat es tatsächlich gegeben. Egon Erwin Kisch hat eine Erzählung über ihn geschrieben, die Grundlage dieses DEFA-Films war. Die Rolle des pfiffigen Meisterdiebs wurde Manfred Krug auf den Leib geschrieben - ein Jahr zuvor, 1970, hatte dasselbe Team schon die historische Komödie "Husaren in Berlin" gedreht, die vor allem dank ihres Hauptdarstellers Krug beim Publikum gut ankam.


Mitwirkende

Musik: Zdenek Liška
Kamera: Otto Hanisch
Buch: Erwin Stranka
Regie: Erwin Stranka


Darsteller

Andreas Christian Käsebier: Manfred Krug
König Friedrich II. von Preußen: Herwart Grosse
Katka: Marie Málková
Václav: Jaroslav Satoranský
Herzog Karl von Lothringen: Josef Kemr
Frau von Lothringen: Helena Ružicková
Josef Barody: Rolf Hoppe
Hauptmann von Glasenapp: Karel Augusta
Cerný, österreichischer Grenadier: Lumobír Kostelka
Nový, österreichischer Grenadier: Miloš Nesvadba
Kreucher, preußischer Soldat: Günter Junghans
Fleucher, preußischer Soldat: Günter Rüger
General von Schultze: Axel Triebel
Adjutant von Krusemark: Holger Mahlich
General von Zieten: Johannes Wieke
General von Seydlitz: Hannjo Hasse
Wegelin, Waffenhändler: Hans Klering
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<title>Hauptmann Florian von der Mühle</title>
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<pubDate>Sun, 16 Mar 2025 10:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:07b06aa966a7885f?w=448&ch=ba6b1e66a2fec721"></img><br/>Es war einmal ein Müller, der hieß Florian (Manfred Krug). Er kämpfte als Freischarhauptmann einer Bauernschwadron gegen Napoleon und opferte dabei sein bisschen Vermögen fürs "Vaterland". Doch statt eines Dankes schickte ihm der Kaiser den Steuerpfänder (Eberhard Cohrs) unters ramponierte Mühlendach. So viel Undank lässt sich Florian natürlich nicht gefallen. Er jagt den Pfänder zum Teufel und macht sich auf nach Wien, wo der Kongress tanzt und tagt. Dort will er sein Recht einklagen. 

Dieser Weg freilich ist für ihn und Freund Amadeus (Rolf Herricht) reichlich gesäumt von Abenteuern, Intrigen, Giftanschlägen, Tortenschlachten und Amouren. Am Ende aber sind alle Feinde blass, ja der Polizeidirektor (Rolf Hoppe) rückt sogar mehr Taler als gefordert heraus, und so kann Florian seine ebenso streitlustige wie hübsche Wanderschaftsgefährtin Josephine Duchessa von Guastalla (Regina Beyer) als reicher Mann zur Hochzeit unters Mühlendach führen.

Werner W. Wallroth inszenierte diesen ersten DEFA-Film im 70-mm-Format mit großer Ausstattung und einem Riesenaufgebot von DEFA-Stars. Neben Manfred Krug als Titelhelden bietet der Film ein Wiedersehen u.a. mit Rolf Herricht, Eberhard Cohrs, Rolf Hoppe und Regina Beyer.


Mitwirkende

Musik: Karl-Ernst Sasse
Kamera: Eberhard Borkmann, Hans-Jürgen Kruse
Buch: Werner W. Wallroth
Vorlage: nach der Erzählung "Die Winternachtsabenteuer" von Joachim Kupsch
Regie: Werner W. Wallroth


Darsteller

Hauptmann Florian: Manfred Krug
Amadeus: Rolf Herricht
Josephine Duchessa von Guastalla: Regina Beyer
Freifrau von Colloredo: Gisela Bestehorn
Fanny Schauendorf: Jutta Klöppel
Nanderl: Doris Abeßer
Nepomuk: Hans Hardt-Hardtloff
Der Gendarm: Eberhard Cohrs
Der Polizeidirektor in Wien: Rolf Hoppe
Der Adjutant: Werner Lierck
Der Fürstkanzler: Wolf Sabo
Junge Frau beim Medicus: Carmen-Maja Antoni
Resi: Lilo Grahn
Der Medicus: Herbert Köfer
und andere<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3218251">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Kalter Engel</title>
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<pubDate>Mon, 03 Feb 2025 22:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:f661d95b413dc66d?w=448&ch=e602d72f641fc771"></img><br/>Von Dachböden und aus Kellern erzgebirgischer Hobbyschnitzer verschwinden kistenweise aufwendige Holzschnitzarbeiten - Erbstücke im Familienbesitz, auf dem freien Markt ein Vermögen wert. Der Hinweis eines sterbenden Freundes lenkt den Verdacht des alten Gerlach auf seine Tochter Ilona, eine allein stehende jungen Kellnerin, die davon träumt, eine eigene Gastwirtschaft zu eröffnen. 

Gerlach misstraut Ilonas Ungeduld, ihrer Gier nach Leben. Weil ihm Ilona ausweicht, beobachtet er sie. Schließlich überrascht Gerlach seine Tochter und deren Geliebten Dieter Freistrath in einem stillgelegten Stollen beim Verstecken der Beute. Die Schätze sollen um die Weihnachtszeit an ahnungslose Touristen verkauft werden, bis genügend Geld für das ersehnte Lokal beisammen ist. Im Handgemenge mit Freistrath wird Gerlach von einem einstürzenden morschen Stempel schwer verletzt. Trotzdem schweigt er. Gerlachs geliebter Enkel Jimmy spürt, wie sich eine unsichtbare Bedrohung immer enger um die Familie zusammenzieht. Nach einem weiteren Unglücksfall entdeckt die Polizei den Stollen mit dem Diebesgut ...

Ursprünglich als eine Folge der Kriminalreihe Polizeiruf 110 geplant, wurde "Kalter Engel" jedoch von der Reihe unabhängig ausgestrahlt. Drehorte waren u.a. Schwarzenberg, Schneeberg, Lößnitz, Zwönitz und Vitt (Insel Rügen).



Mitwirkende

Musik: Bernd Wefelmeyer
Kamera: Wolfram Beyer
Buch: Lothar Dutombé, Peter Vogel
Regie: Peter Vogel


Darsteller

Hauptmann Stein: Hans Teuscher
Leutnant Berg: Johannes Terne
Ilona Herfurt: Petra Barthel
Roland Gerlach: Ernst Kahler
Dieter Freistrath: Wilfried Pucher
Jimmy: René Hergert
und andere<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3203574">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Frühstück im Bett</title>
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<pubDate>Tue, 31 Dec 2024 09:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:bfc78caccbe5a4f2?w=448&ch=896cb9107226d11b"></img><br/>Da treffen zwei gestandene Junggesellen im Wintersportparadies ein, um endlich das Herz der attraktiven Vera Urban zu erobern und müssen feststellen, dass es obendrein noch einen dritten Mitbewerber gibt. Die Konkurrenz der Herren entscheidet sich zwischen dem munteren Seemann Winter, dem Sparkassenfilialleiter Herrn Martin und einem gewissen Georg Hartmann, der zufällig erfahren hat, dass sein Sohn Rolf, den er seit dessen Kindheit nicht mehr gesehen hat, im Hotel als Kellner arbeitet. 

Nicht erwartet hat Hartmann allerdings, auch der Mutter des Jungen wiederzubegegnen, nämlich Vera Urban, seine lange geschiedene Frau. Alte Gefühle leben wieder auf. Unterdessen ist es Herrn Martin gelungen, Herrn Winter kurzzeitig aus dem Rennen zu werfen. Nach diesem Teilerfolg wird der nüchterne Finanzfachmann nun von seinen Tanten Anna und Martha zum sportlichen Adonis und tanzwütigen Charmeur getrimmt. Alles in allem liegen amüsante Urlaubstage vor Vera Urban und ihren erwachsenen Kindern.


Mitwirkende

Musik: Rainer Oleak
Kamera: Wolfgang Pietsch
Buch: Hans-Joachim Riegenring
Regie: Eberhard Schäfer


Darsteller

Georg Hartmann: Alfred Struwe
Herr Martin: Herbert Köfer
Herr Winter: Günter Schubert
Martha: Ingeborg Krabbe
Vera Urban: Micaela Kreißler
Susanne Urban: Petra Strojwasiewicz
Rolf Urban: Jürgen Trott
Birgit: Viola Schweizer
Anna: Ursula Braun
Hallenchef: Wolfgang Greese
und andere<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3191355">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Du und ich und Klein-Paris</title>
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<pubDate>Sat, 14 Dec 2024 00:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:0f0235efce8fe569?w=448&ch=67dd852ff5f498e8"></img><br/>Herr Lorenz (Werner Toelcke), Oberpostrat, soll von Naumburg nach Leipzig versetzt werden. Damit Tochter Angelika (Evelyn Opoczynski) nicht mitten im Abijahr die Schule wechseln muss, wird sie schon ein paar Monate früher bei Frau Häublein (Christa Lehmann) in der Leipziger Menckestraße einquartiert. 

Ihretwegen muss Thomas (Jaecki Schwarz), Philosophiestudent und Radsportler, sein Untermieterzimmer bei Frau Häublein gegen eine Kammer tauschen. Das steigert natürlich nicht gerade seine Sympathie für das Mädchen, das auch noch von mehreren Verehrern umschwärmt wird. Ein flotter Marineleutnant (Gerd Grasse), ein Fotoreporter (Jürgen Frohriep) und ein Mitschüler (Klaus-Dieter Henkler) machen ihr abwechselnd den Hof. 

Dass Thomas in Wirklichkeit die Eifersucht plagt, kommt ihm gar nicht in den Sinn. Als Angelikas Vater ihn bei einem Besuch bittet, ein bisschen auf das Mädchen aufzupassen, nimmt er die Aufgabe sehr ernst. Bis zum Happyend aber müssen die Verehrer ausgeschaltet und ein über Angelikas Lebenswandel aufgebrachtes Klassenkollektiv beruhigt werden.

Rudi Strahl, einer der besten DDR-Autoren fürs Komödienfach, unternahm gemeinsam mit Regisseur Werner W. Wallroth den Versuch, auf heitere und beschwingte Weise das Lebensgefühl junger Leute fürs Kino einzufangen. So sind in den Hauptrollen auch Evelyn Opoczynski und Jaecki Schwarz zu sehen, die damals am Beginn ihrer Schauspielerkarriere standen. Neben diesen beiden bringt die Komödie ein Wiedersehen mit so beliebten Darstellern wie Jürgen Frohriep, Käthe Reichel und Winfried Glatzeder sowie mit dem Sänger Klaus-Dieter Henkler in seiner einzigen Filmrolle.


Mitwirkende

Musik: Karl-Ernst Sasse
Kamera: Hans-Jürgen Kruse
Buch: Rudi Strahl, Werner W. Wallroth
Vorlage: Nach dem Roman von Rudi Strahl
Regie: Werner W. Wallroth


Darsteller

Angelika: Evelyn Opoczynski
Thomas: Jaecki Schwarz
Herr Schmitt: Jürgen Frohriep
Frau Häublein: Christa Lehmann
Angelikas Vater: Werner Toelcke
Angelikas Mutter: Jessy Rameik
Marineleutnant: Gerd Grasse
Harrer: Klaus-Dieter Henkler
Trainer Hennes: Siegfried Worch
Lehrerin Meta Müller: Käthe Reichel
Britta: Renate Geißler
Bibliothekarin: Elvira Schuster
Langer Medizinstudent: Winfried Glatzeder
Kleiner Medizinstudent: Dietmar Obst
Brittas Vater: Wilhelm Gröhl
VP-Meister auf Revier: Klaus Glowalla
Benno: Matthias Otto
Roland: Roger Tautenhahn
und andere<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3185438">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Fahrschule</title>
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<pubDate>Thu, 31 Oct 2024 08:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:aeb5c48806770b6f?w=448&ch=0f0f6f78cf0bd5e3"></img><br/>"Kein Führerschein. Kein Auto. Ich bin Fußgänger", erklärt Herr Steinköhler (Jörg Gudzuhn) und gibt sich damit als eingefleischter Automuffel zu erkennen. Doch dann bietet ihm sein Freund Reschke (Detlef Heintze) seinen Wartburg an, weil er Geld für seine Scheidung braucht. Gleichzeitig bekommt Frau Steinköhler (Kata Kánya) die Nachricht, dass sie den vor 15 Jahren nach der Geburt der Tochter bestellten Wartburg abholen kann. So haben die Steinköhlers plötzlich zwei Autos, aber keinen Führerschein. Sie melden sich beide bei der Fahrschule an - dank Frau Steinköhlers Charme unter Umgehung der üblichen dreijährigen Wartezeit. 

Für Steinköhler ist der Unterricht - genauer gesagt Fahrlehrer Hempel (Otto Mellies) - ein Alptraum. Hempel spielt ihm gegenüber so richtig seine Macht aus und schikaniert ihn, wo er nur kann. Bei Frau Steinköhler hingegen ist Hempel der große Charmeur, worauf Herr Steinköhler wiederum sehr eifersüchtig reagiert. Der Zufall will, dass die flotte, junge Fahrschülerin Elvira (Daniela Hoffmann) Steinköhler für den Fahrlehrer hält. Dass verwirrt ihn so sehr, dass er tatsächlich ins Auto steigt. Als sie dem anderen Duo begegnen, beginnt eine wilde Wartburg-Verfolgungsjagd.

Beides war in der DDR schwer zu bekommen - Auto wie Führerschein, und Regisseur Bernhard Stephan ("Für die Liebe noch zu mager" (1974), "Bei Aufschlag Mord" (1996)) hat nach einem Hörspiel von Bernd Schirmer darüber eine vergnügliche, witzige Komödie gemacht. Mit Wortwitz und Situationskomik erzählt er die Schwierigkeiten im DDR-Alltag, über die man, so ärgerlich sie im wirklichen Leben auch waren, im Kino lachen konnte. 

So schrieb dann auch Renate Holland-Moritz, die "Kino-Eule": "Die Dialoge verdichten sich zu entlarvenden, treffsicheren Pointen, die wie Sektkorken knallen." Brillante Darsteller wie Jörg Gudzuhn und Otto Mellies trugen ebenso zum Erfolg des Films bei wie die originelle Stadtkulisse Dresdens.


Mitwirkende

Musik: Christian Steyer
Kamera: Peter Badel
Buch: Bernd Schirmer, Bernhard Stephan
Vorlage: nach dem Hörspiel von Bernd Schirmer
Regie: Bernhard Stephan


Darsteller

Herr Steinköhler: Jörg Gudzuhn
Benno Hempel, Fahrlehrer: Otto Mellies
Gisela Steinköhler: Kata Kánya
Lothar Reschke: Detlef Heintze
Maria Reschke: Simone von Zglinicki
Elvira, Fahrschülerin: Daniela Hoffmann
Triefäugiger: Bodo Krämer
Resolute alte Fahrschülerin: Steffi Spira
Carola Steinköhler: Peggy Röder
Der Arzt: Jaecki Schwarz
Hauptwachtmeister Schaarschmidt: Hilmar Baumann
und andere<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3168832">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Geschwister</title>
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<pubDate>Thu, 31 Oct 2024 06:55:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:00b82677f53a5e2a?w=448&ch=d4524084accefc14"></img><br/>Die Mutter von Ekkehard und Ilona und der Vater des kleinen Andreas Lohner sind sich einig. Sie möchten heiraten. Sehr vernünftig sagen sie sich, aber was nutzt es, wenn die Erwachsenen einig sind, aber die Kinder sich eventuell nicht vertragen. Für Mutter Wille steht auch die Frage im Raum, ihren Beruf aufzugeben. Auf alle Fälle wäre sie auf die starke Unterstützung der beiden großen Kinder angewiesen. 

Ilona und Ekkehard versichern, das sei alles kein Problem, und drängen die Erwachsenen, sich endlich zu entscheiden. Herbert Lohner und Hella Wille machen es sich wahrlich nicht leicht und entschließen sich zu einer nicht alltäglichen Bewährungsprobe. 

Der Film erzählt von gemeinsamen Sommerferien der Kinder am Bodden, wo man gegen manches unerwartete Hindernis ankämpfen und um geschwisterliche Harmonie ringen muss. Ein heiter Fernsehfilm um ungewöhnliche Begebenheiten einer Familiengründung.



Mitwirkende

Musik: Günther Fischer
Kamera: Eberhard Borkmann
Buch: Gisela Richter-Rostalski
Regie: Wolfgang Hübner
Weitere Darsteller: Carola Braunbock, Ingeborg Krabbe, Günter Schubert, Renate Heymer


Darsteller

Ilona Wille: Marijam Agischewa
Ekkehard Wille: Stefan Naujokat
Andreas Lohner: Bert Paul
Hella Wille: Walfriede Schmitt
Herbert Lohner: Dietmar Richter-Reinick
Frau Hansen: Elli Jessen-Somann
Herr Hansen: Hans Klering
Siegfried: Burkhard Völkel
Renate: Angelika Herrmann
Jens: Michael Schwarz<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3168811">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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