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<title>DEFA-Filme im MDR</title>
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<description><![CDATA[DEFA-Filme im MDR: Eine Sendung von MDR.]]></description>
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<pubDate>Wed, 06 May 2026 23:51:22 +0000</pubDate>
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<title>Nicht schummeln, Liebling</title>
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<pubDate>Mon, 30 Oct 2023 22:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:131e7bf004db5c6c?w=448&ch=405e8933600707c1"></img><br/>In Sonnenthal kann nur der etwas erreichen, der es mit dem Fußball hält, denn der Herr Bürgermeister (Karel Fiala) will sein Städtchen per namhafter Fußballelf bekannt machen. Darunter aber leidet die gesamte Kommunalpolitik. Dem will die resolute Schuldirektorin Dr. Barbara Schwalbe (Dorit Gäbler) einen Riegel vorschieben. Und so beschließt sie, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben und gründet ihrerseits eine Damenfußballmannschaft. Der "Kampf" Barbaras mit dem Bürgermeister spitzt sich zu und steckt auch die beiden Mannschaftskapitäne Bernd (Frank Schöbel) und Brigitte (Chris Doerk) an. Aber nach gehörigen Toren, auch Eigentoren, und handfesten Fouls finden die streitbaren Fußballer doch noch einen gemeinsamen Weg.

Sommer, Liebe, Spaß und Musik - das sind die lockerleichten Zutaten dieser vor den Kulissen des sachsen-anhaltischen Städtchens Quedlinburg spielenden DEFA-Komödie von Joachim Hasler. Und er engagierte dafür durchweg die besten Sänger, Schauspieler und Komiker jener Zeit - Chris Doerk und Frank Schöbel sind die singenden Mannschaftskapitäne, Rolf Herricht, Gerd E. Schäfer und Werner Lierck sorgen für den komischen Teil.
Mitwirkende

Musik: Gerhard Siebholz, Frank Schöbel
Kamera: Joachim Hasler, Peter Süring
Buch: Joachim Hasler, Heinz Kahlow
Regie: Joachim Hasler
Darsteller

Brigitte: Chris Doerk
Bernd: Frank Schöbel
Dr. Barbara Schwalbe: Dorit Gäbler
Bürgermeister: Karel Fiala
Lise Bredemeier, Stadtrat für Handel: Christel Bodenstein
Eduard Groß, Kulturrat: Rolf Herricht
Paule, Elektrikerlehrling: Madeleine Lierck
Fritze, Elektriker: Werner Lierck
Wirtin: Ingeborg Nass
Kalluweit, Stadtrat für Finanzen: Gerd E. Schäfer
Otto Bommel, Stadtrat für Inneres: Stefan Lisewski
Vorsitzender des Rates: Joachim Zschocke
und andere<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3036594">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Der Baulöwe</title>
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<pubDate>Mon, 30 Oct 2023 20:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:cbd71ec7e25f3935?w=448&ch=8192b21b8ad4d628"></img><br/>Der Berliner Ralf Keul (Rolf Herricht), beliebter Unterhaltungskünstler, bekannt von Bühne, Funk und Fernsehen, hat Sorgen. Als seine Frau Doris (Annekathrin Bürger) noch im zarten Mädchenalter war, pachteten ihre Eltern (Agnes Kraus, Hans Klering) für sie - sehr weitsichtig - ein Grundstück an der Ostsee. Doch nun muss dieses Grundstück schnellstens bebaut werden. Ansonsten, so droht der Bürgermeister des Badeortes (Peter Kalisch), wird das Land anderweitig vergeben. 

Zum Glück polstert ein Lottogewinn Keuls Finanzen auf. Platte, Radio, Bildschirm und Theater bringen zwar nicht gerade wenig ein, aber nicht genug für ein reetgedecktes Einfamilienhäuschen an der See. Doch selbst dem allseits bekannten, erfolgsgewohnten Keul bleibt die leidige Suche nach Handwerkern und entsprechenden Materialien nicht erspart. Wenn es ihm auch noch gelingt, die Damen der Baustoffversorgung zu becircen - mit den Maurern gibt es schon Schwierigkeiten. Bald sieht es auch mit dem Geld nicht mehr so rosig aus. Schweren Herzens muss Rolf Keul seine Münzsammlung an den umtriebigen Architekten, Herrn Paul (Hannjo Hasse), verkaufen, um Handwerker, Material und die kostenintensiven Fahrten vom Bau- zum Wohnort und zurück finanzieren zu können. 

Doch am Ende, nach körperlichen Strapazen, beruflichem Ärger und überstandener Ehekrise, steht das Häuschen. Frau und Töchter sind begeistert, und - gemessen an dem sich plötzlich zuhauf an der Ostsee einstellenden Besuch - merkt Keul, wie viele liebe Freunde und Kollegen er doch hat.

Obwohl Rolf Herricht der beliebteste Komiker unter den DDR-Schauspielern war, brauchte die DEFA mehr als sieben Jahre, um ihm nach der Komödie "Der Mann, der nach der Oma kam" (1971) erneut eine Hauptrolle anzubieten. Aber immerhin hat Drehbuchautor Kurt Belicke sie für Rolf Herricht maßgeschneidert, und er konnte seine besten Komikerqualitäten unter Beweis stellen. 

Doch wie sich die Filmkritikerin Gisela Hartenthal erinnert, hatte Herricht bei der Geschichte über die Schwierigkeiten eines DDR-Häusle-Bauers auch seine Bauchschmerzen: "Machen wir es uns nicht ein bisschen zu leicht? Wir lachen über einen Mann, der einem Problem nicht gewachsen ist, über das es eigentlich nichts zu lachen gibt. Wir schütten mit unserem Humor ein Problem zu, das viel tiefer liegt, statt seine Wurzeln freizulegen…" (Filmspiegel 18/81). 

Doch das wenige an DDR-Selbstkritik und die eigenen Erfahrungen, die die Zuschauer einbringen konnten sowie die Glanzleistung von Rolf Herricht in der Hauptrolle ließen den Film zu einem Kinoerfolg werden. Leider war es Rolf Herrichts letzter Film, er starb am 23. August 1981 im Alter von nur 54 Jahren.
Mitwirkende

Musik: Karl-Ernst Sasse
Kamera: Wolfgang Braumann
Buch: Kurt Belicke
Regie: Georgi Kissimov
Darsteller

Ralf Keul: Rolf Herricht
Doris Keul: Annekathrin Bürger
Ingrid Keul: Franziska Troegner
Kirstin Keul: Annett Kruschke
Frau Weber, Doris' Mutter: Agnes Kraus
Herr Weber, Doris' Vater: Hans Klering
Regisseur: Herbert Köfer
<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3036593">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Der Scout</title>
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<pubDate>Sun, 03 Sep 2023 10:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:759a0fe127f26c84?w=448&ch=d8bc2befae033f1c"></img><br/>1877, westlich der Rocky Mountains. Eine Kavallerieabteilung unter Colonel Howard (Manfred Zetzsche) beschlagnahmt die Pferdeherde der Nez Percé, um die Flucht nach Kanada zu verhindern - die einzige Möglichkeit des Stammes, einem allmählichen Untergang in der Reservation zu entgehen. Der Unterhäuptling Weiße Feder (Gojko Mitic) übernimmt den unlösbar scheinenden Auftrag, die Herde zum Stamm zurückzuführen. Unlösbar vor allem deshalb, weil jeder Versuch, das Eigentum mit Waffengewalt zurückzugewinnen, als Vorwand für die sofortige Vernichtung des Stammes dienen würde. Die Chancen des Unterhäuptlings steigen, als der ehrgeizige Howard das riskante Unternehmen wagt, die Herde unter der Obhut von nur sieben Leuten zurückzulassen, um mit seiner Hauptmacht die Cayuse, einen benachbarten Stamm, zu überfallen. Weiße Feder gelingt es, sich von der kleinen Bewachungsmannschaft als Scout verpflichten zu lassen. Seine Fähigkeit, die Herde leiten zu können, macht ihn sofort unentbehrlich für die Amerikaner und verschafft ihm auch einen gewissen Spielraum, um die Möglichkeiten für sein Vorhaben zu erkunden. Er versucht zuerst einmal, durch Umwege Zeit zu gewinnen, in der Hoffnung, eine Erfolg versprechende Taktik zu finden. Schon am ersten Tag entdeckt er Spannungen in der Gruppe, die nützlich für ihn werden könnten. Eine wirklich aussichtsreiche Grundlage erhalten seine Aktivitäten aber erst, als er von Spähern der Cayuse erfährt, dass Fort Lapwai, das Ziel der Amerikaner, zerstört und Howards Abteilung in arge Bedrängnis geraten ist. Die aufgeriebene, von den Cayuse verfolgte Kavallerie und die in Auflösung befindliche Gruppe erreichen fast gleichzeitig die Trümmer des Forts.


Gottfried Kolditz, der Abenteuer- und Indianerfilmspezialist der DEFA, hatte das Drehbuch zu "Der Scout" gezielt dafür geschrieben, um die riesigen Wildpferdherden der Mongolei als Hintergrund zu nutzen. Er kannte das weite Land von den Dreharbeiten zu seinem Märchenfilm "Die goldene Jurte". Leider war es Kolditz nicht vergönnt, den Film auch zu inszenieren, er verstarb während der Vorbereitungen. So übernahm Konrad Petzold, der andere Indianerfilmexperte der DEFA, nur zehn Tage vor Drehbeginn die Regie. Trotz dieser besonderen Umstände entstand ein "solide entwickelter aktionsreicher Indianerfilm, der neben großartigen Landschaftsaufnahmen und beeindruckenden Dressurleistungen auch mit sehr guten Schauspielerleistungen aufwartet" (Lexikon des Internationalen Films). Zu den Schauspielern gehören neben "Chefindianer" Gojko Mitic u.a. Jürgen Heinrich, Klaus Manchen und Giso Weißbach. Gojko Mitic erinnert sich an den Dreh: "Es gab zwei große Herden, in manchen Einstellungen über tausend Pferde. Außerdem waren es wilde, noch nicht gerittene Pferde, fast echte Mustangs, keine leichte Aufgabe, die zu bändigen. Ich hatte ein paar prekäre Situationen bei Aufnahmen inmitten der Herde und wurde von den wild gewordenen Tieren fast niedergetrampelt. Was die Landschaft anbelangt, die ist einmalig<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3026324">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Apachen</title>
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<pubDate>Sun, 27 Aug 2023 10:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:7a5c94d77ec93497?w=448&ch=cbe4bf2d31c9f854"></img><br/>Mexiko im Jahr 1840. In der Umgebung von Santa Rita, nicht weit von der amerikanischen Grenze entfernt, leben Mexikaner und Apachen friedlich miteinander. Als Lohn dafür, dass er die auf dem Gebiet der Mimbreno-Apachen gelegenen Kupfervorkommen ausbeuten darf, versorgt der mexikanische Minenbesitzer Ramon (Leon Niemczyk) die Apachen mit Nahrungsmitteln und gibt einmal im Jahr ein rauschendes Fest für sie. Als amerikanische Gesellschaften in dieser Grenzregion riesige Silbervorkommen entdecken, ist es mit dem Frieden zwischen Rot und Weiß bald vorbei. Die feindselige Spannung, die sich zwischen der US- und der mexikanischen Regierung aufbaut, droht zum Krieg zu führen. 

Die politisch brisante Lage macht sich eine Horde skrupelloser weißer Skalpjäger zunutze. Sie nehmen den mexikanischen Minenbesitzer in Hausarrest, das Jahresfest aber findet wie gewohnt statt. Alles scheint seinen normalen Weg zu gehen, doch auf dem Höhepunkt der Festlichkeiten veranstalten die Amerikaner ein furchtbares Massaker unter den unbewaffneten und wehrlosen Mimbrenos, dem nur der junge Häuptling Ulzana (Gojko Mitic) und einige seiner Getreuen entkommen. Die Skalpjäger machen sich aus dem Staub, doch Ulzana und die Seinen verfolgen sie gnadenlos. Der Anführer und Geologe Johnson (Milan Beli) gerät tatsächlich in die Hände der Mimbrenos, doch im letzten Moment kann ihn ein Militärkommando unter Leitung des Offiziers Burton (Rolf Hoppe) befreien. Ulzana aber gibt nicht auf, bis er seine Rache vollenden kann, wie es ein altes Stammesgesetz vorschreibt.

Dieser spannende und optisch opulente Western entstand als achter Indianerfilm der DEFA mit der Besonderheit, dass ihm mit "Ulzana" eine direkte Fortsetzung folgte. Es war die erste Zusammenarbeit von Gojko Mitic, der mit seinem Debüt 1965 in "Die Söhne der großen Bärin", dem ersten DDR-Indianerfilm, zum "Chef-Indianer" avancierte, und dem renommierten Unterhaltungsspezialisten Gottfried Kolditz. Gojko Mitic schrieb gemeinsam mit Kolditz am Drehbuch beider Filme. Wie so oft bei DEFA-Western beruht die Geschichte auf historischem Material, hier u.a. auf überlieferten Aufzeichnungen weißer Siedler in Tucson (Arizona). Gedreht wurde u.a. in Rumänien und Usbekistan, Kostümbildner Günther Schmidt musste 180 Mexikaner- und 250 Apachenkostüme originalgetreu herstellen lassen, die auch noch größtmögliche Bewegungsfreiheit der Akteure gewährleisten sollten, und Chefmaskenbildner Lothar Stäglich war mit der Herstellung von rund 100 Perücken beschäftigt.
Mitwirkende

Musik: Hans-Dieter Hosalla
Kamera: Helmut Bergmann
Buch: Gottfried Kolditz, Gojko Mitic
Regie: Gottfried Kolditz
Darsteller

Ulzana: Gojko Mitic
Johnson: Milan Beli
Nana: Colea Rautu
Ramon: Leon Niemczyk
Lagerverwalter: Gerry Wolff
Captain Burton: Rolf Hoppe
Theresa: Elsa Grube-Deister
Miguel: Fred Ludwig
Der Kleine: Fred Delmare
Gleason: Hartmut Beer
Goldgräber: Horst Kube
und andere<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3017239">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Tecumseh</title>
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<pubDate>Sun, 20 Aug 2023 10:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:94f9d25859310199?w=448&ch=5c55c91c67229ed6"></img><br/>Um 1805. In Nordamerika drängen die Weißen die indianischen Ureinwohner immer mehr in die unfruchtbaren Westgebiete zurück. Um gegen diese Politik des Gouverneurs von Indiana, Harrison (Wolfgang Greese), vorzugehen, versucht der Shawnee-Häuptling Tecumseh (Gojko Mitic) die oft verfeindeten Stämme zu vereinen. Tecumseh ist im Hause des liberalen Friedensrichters und Waffenhändlers McKew (Leon Niemczyk) aufgewachsen, beherrscht die Sprache der Weißen und versteht mit ihnen umzugehen. McKews Sohn Simon (Rolf Römer) ist Tecumsehs bester Freund, mit Tochter Eileen (Annekathrin Bürger) verbindet ihn eine tiefe Liebe. Beide wollen bald heiraten. 

1811 gründet Tecumseh mit anderen Häuptlingen einen Stammesbund und lässt das Land der Ureinwohner zu unverkäuflichem Grundeigentum erklären. Um das Bündnis zu schützen, will Tecumseh Waffen bei Simon kaufen. Als Simon sich weigert, bringt Eileen heimlich Gewehre und Munition in die von Tecumseh und seinen Freunden gegründete "Heilige Stadt" Tippecanoe. Auf dem Rückweg wird sie überfallen, ausgeraubt, schwer verletzt und bleibt spurlos verschwunden. Simon gibt den Shawnees die Schuld und wird zu Tecumsehs erbittertem Feind. Die Abwesenheit des Shawnee-Häuptlings ausnutzend, verbindet er sich mit Harrison und legt mit amerikanischen Truppen Tippecanoe in Schutt und Asche. Die wenigen Überlebenden fliehen mit Tecumseh nach Ost-Kanada und schließen sich den Engländern an, die sich seit 1812 mit den Amerikanern im Kriegszustand befinden. Die Engländer versprechen Tecumseh einen eigenen Staat, er wird zum britischen Brigadegeneral ernannt. Doch als sie im Kampf unterliegen, überlassen die Engländer ihre indianischen Verbündeten schutzlos dem Feind.

Tecumseh ("der sich zum Sprung duckende Berglöwe") ist eine historische Figur. Er wurde 1768 am Mad River geboren und von Weißen erzogen. Seine Idee vom großen Bund aller Indianer östlich des Mississippis als Gegenkraft zur Eroberungspolitik der Weißen ging 1811 im Gemetzel von Tippecanoe durch Verrat und Hinterlist blutig unter. Auch das letzte Aufbäumen des Shawnee-Häuptlings in einer Allianz mit den Engländern fand so sein Ende. Am 5. Oktober 1813 fiel Tecumseh als britischer Brigadegeneral im Kampf gegen die Amerikaner. 

"Tecumseh" ist der 7. Film von 12 überaus erfolgreichen DEFA-Indianerfilmen und verbindet gekonnt Historie, Abenteuer und Melodramatik. Die Außenaufnahmen entstanden auf der Halbinsel Krim, in den Karpaten und in der Nähe von Trebbin. Die Titelrolle spielt Gojko Mitic, der als "Chef-Indianer" in die DEFA-Filmgeschichte eingegangen ist.
Mitwirkende

Musik: Günther Fischer
Kamera: Wolfgang Braumann
Buch: Hans Kratzert, Rolf Römer, Wolfgang Ebeling
Regie: Hans Kratzert
Darsteller

Tecumseh: Gojko Mitic
Eileen McKew: Annekathrin Bürger
Oberst Simon McKew: Rolf Römer
McKew: Leon Niemczyk
Generalgouverneur Brook: Mieczyslaw Kalenik
Jean Raffael: Milan Beli
Gouverneur Harrison: Wolfgang Greese
Newman: Gerry Wolff
Mac: Herbert Köfer
O`Brian: Rudolf Ulrich
<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3015228">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Weiße Wölfe</title>
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<pubDate>Sun, 13 Aug 2023 10:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:72d0f0de5fd93c20?w=448&ch=9c2ed60d570f8bb0"></img><br/>Dakotahäuptling Weitspähender Falke (Gojko Mitic) sucht mit seiner Frau Blauhaar (Lali Meszchi) und zwei Kriegern, den einzigen Überlebenden seines Stammes, in den Black Hills Zuflucht. Sie wollen sich einer Stammesgruppe der Cheyenne unter Häuptling Little Wolfe (Mavid Popovic) anschließen. Unterwegs greift sie der Bandit Jim Bashan (Rolf Hoppe) mit seiner Bande an. Im Auftrag von Bergwerksaktionär Harrington (Horst Schulze) terrorisiert er die Einwohner von Tanglewood und überfällt regelmäßig die Transporte des erfolgreichen Händlers Sam Blake (Helmut Schreiber). Blauhaar wird hinterrücks von Bashan erschossen. Weitspähender Falke verfolgt ihn nach Tanglewood. In Sheriff Patterson (Holger Mahlich) findet er einen aufrechten Mann, der ihm helfen will. Gemeinsam verhindern sie den Überfall auf einen Geldtransport von Blake. Patterson versucht, den aufgebrachten Bürgern von Tanglewood zu beweisen, dass Bashan hinter den Raubzügen steckt. Aber die Stadt hat sich längst der Bergwerksgesellschaft ergeben. Minen-Boss Harrington erteilt jetzt Befehle. Er lässt den Sheriff außer Gefecht setzen und stachelt zur Lynchjustiz auf. Bei einem Zweikampf kann Weitspähender Falke den Mörder von Blauhaar zwar töten, fällt dem Machtkampf der Weißen aber selbst zum Opfer.

"Weiße Wölfe" ist die Fortsetzung von "Spur des Falken" und Gojko Mitic erfreut als Dakotahäuptling "Weitspähender Falke" wieder die Herzen der Zuschauer. Für den erkrankten Regisseur Gottfried Kolditz sprang Konrad Petzold ein, der mit weiteren DEFA-Indianerfilmen seine größten Erfolge haben sollte. Besonderheiten der Dreharbeiten schildert F. B. Habel in "Das große Lexikon der DEFA-Spielfilme": "Obwohl ein großer Teil der Dreharbeiten im Dinarischen Gebirge und der Hohen Tatra stattfanden, entstanden auch in der DDR einige Außenaufnahmen. Das Western-Städtchen Tanglewood blieb für Jahre an der Bahnlinie bei Langerwisch eine Sehenswürdigkeit… Die Szene, in der Weitspähender Falke seinem Mitstreiter Listiger Fuchs auf dem langen Marsch durch winterliche Landschaft rät, sein Pferd zu erschießen und sich von dem Fleisch eine Weile zu ernähren, wurde in einem alten Kalksteinbruch in der Nähe von Halle/S. ausgerechnet mitten im Sommer gedreht. Mithilfe weißen Pulvers entstand hier eine Schneelandschaft."

Mitwirkende

Musik: Karl-Ernst Sasse
Kamera: Eberhard Borkmann
Buch: Günter Karl
Regie: Konrad Petzold
Darsteller

Weitspähender Falke: Gojko Mitic
Collins P. Harrington: Horst Schulze
James Bashan: Rolf Hoppe
Samuel D. Blake: Helmut Schreiber
Catherine: Barbara Brylska
Pat Patterson, Sheriff: Holger Mahlich
Peter Hille, 1. Hilfssheriff: Fred Delmare
John Emmerson, Friedensrichter: Fred Ludwig
Josuah McGrave: Gerry Wolff
Andy Sleek, 2. Hilfssheriff: Karl Zugowski
und andere<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3013221">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Spur des Falken</title>
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<pubDate>Sun, 06 Aug 2023 10:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:5a84d05bc5144743?w=448&ch=e6f85d954d00b829"></img><br/>Nordamerika um 1875/76. In den Black Hills ist Gold gefunden worden. Das gelbe Metall, so ist sich der junge Dakota-Häuptling Weitspähender Falke (Gojko Mitic) sicher, wird viele weiße Männer anlocken. Tatsächlich kommen bald zahllose Bodenspekulanten, Abenteurer, Händler und Siedler in das Land der Schwarzen Berge, das vertragsmäßig allein den Dakotas zugesichert ist - manche als Freund, doch viele als Feind. Der skrupellose Bodenspekulant Bludgeon (Hannjo Hasse) lässt kaltblütig Büffelherden niedermetzeln, um ihnen die Existenzgrundlage zu rauben. In ohnmächtigem Zorn überfällt daraufhin Weitspähender Falke mit seinen Stammesbrüdern den voll besetzten Zug der Union-Pacific-Eisenbahngesellschaft, in dem auch der Friedensrichter John Emmerson (Fred Ludwig) mit seiner Tochter Catherine (Barbara Brylska) sitzt. Da aber auch Leutnant Forsythes (Dietmar Richter-Reinick) Dragoner im Zug sind, scheitert der Angriff der nur mit Pfeil und Bogen bewaffneten Dakotas. Dennoch ist Weitspähender Falke im Gegensatz zu Häuptling Grauer Bär (Laurenti Koschadse) davon überzeugt, gegen die vertragsbrüchigen Eindringlinge kämpfen zu müssen. Er trennt sich vom Hauptlager und will mit seinen Kriegern Waffen beschaffen. Bludgeon versucht inzwischen rücksichtslos seine Interessen durchzusetzen. Den Händler Sam Blake (Helmut Schreiber), der schon über Jahre in der Goldgräbersiedlung Tanglewood mit Dakotas und friedlichen Siedlern Geschäfte treibt, zwingt er, diese einzustellen. Die von den Siedlern angestrebten Verhandlungen mit den Dakotas werden blutig durchkreuzt. Bludgeon und seine Anhänger überfallen das Stammesdorf und brennen es nieder. Häuptling Grauer Bär und Luchsauge (Rodam Tschelidse), die bereits den Aufbruch in die Reservate beschlossen haben, werden gefangen genommen und nach Tanglewood verschleppt. Die Goldgräbersiedlung wird nun Schauplatz des offenen Kampfes zwischen den Kriegern des Weitspähenden Falken und Bludgeon mit seinen Männern. Mit Mut und List gelingt es dem Falken, seine Männer zu befreien und den Abzug seines Stammes aus den verlorenen Black Hills zu sichern. Doch bevor er selbst das Land seiner Väter verlässt, hat Weitspähender Falke noch eine letzte Rechnung mit Giftige Schlange Bludgeon zu begleichen...

"Spur des Falken", der dritte DEFA-Indianerfilm, greift auf historische Tatsachen zurück. Bis 1875 verhandelte die amerikanische Regierung mit den Dakotas über den Ankauf der Black Hills. Doch ungeachtet der Vertragssituation wurde das Land von den Weißen besiedelt. Die Außenaufnahmen entstanden im Kaukasus und in Höhen bis zu 2400 Metern. Der ehemalige Sportlehrer und "Chefindianer der DEFA" Gojko Mitic beweist einmal mehr in ungedoubelten Szenen tollkühne Sportlichkeit. 

Mitwirkende

Musik: Karl-Ernst Sasse, Wolfgang Meyer
Kamera: Otto Hanisch
Buch: Günter Karl
Regie: Gottfried Kolditz
Darsteller

Weitspähender Falke: Gojko Mitic
Bludgeon: Hannjo Hasse
Catherine Emmerson: Barbara Brylska
Blauhaar: Lali Meszchi
James Bashan: Rolf Hoppe<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3011274">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Vorspiel</title>
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<pubDate>Tue, 30 May 2023 12:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:b4507555d51c8af5?w=448&ch=840a68a51d053a28"></img><br/>Der 17-jährige Dekorationslehrling Tom träumt von der großen Liebe. Mit der kunstbeflissenen Corinna scheint sie ihm über den Weg zu laufen. Um ihr näher zu kommen, übt er mit ihr das "Vorspiel" an der Schauspielschule.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2991256">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die dicke Tilla</title>
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<pubDate>Mon, 29 May 2023 09:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:806aacf35a841731?w=448&ch=c1c6cfe5e2efb26f"></img><br/>Die zehnjährige Tilla gibt in ihrer Klasse den Ton an. Nur ihre neue Klassenkameradin Anne tanzt nicht nach ihrer Pfeife. Tilla fühlt sich herausgefordert und drangsaliert das Mädchen - einfach, weil sie anders ist.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2991008">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Sieben Sommersprossen</title>
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<pubDate>Sun, 28 May 2023 11:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:de060bd8bea66f6e?w=448&ch=5289facffaf77e91"></img><br/>Robert mag Karoline und sie mag ihn. Früher haben sie in einem Haus gewohnt. Jetzt treffen sie sich unversehens im Ferienlager wieder und finden einander aufregend interessant. Eine knisternde Liebesgeschichte beginnt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2990813">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Das Schulgespenst</title>
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<pubDate>Thu, 18 May 2023 09:55:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:a40d804910c98f2f?w=448&ch=388b062521f12f13"></img><br/>Carola mag drei Dinge an der Schule: Pausen, Sport und ihren Kumpel Willi zu sehen. Am Weltgespenstertag erschafft sie ein Gespenst, das an ihrer Stelle zur Schule geht und brav, fleißig und ordentlich ist. (DDR, 1987)<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2987798">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Zwei schräge Vögel</title>
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<pubDate>Sat, 11 Feb 2023 00:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:17df26c1aedf17b4?w=448&ch=b4f9c28228e4cc9c"></img><br/>Frank und Kamminke sind beste Freunde durch und durch. Die Aussicht, nach dem Studium getrennte Wege zu gehen, lässt die beiden zu einem drastischen Mittel greifen, das komplett ungeahnte Folgen zeitigt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2951576">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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