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<title>unicato</title>
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<description><![CDATA[unicato: Eine Sendung von MDR.]]></description>
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<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 09:02:23 +0000</pubDate>
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<title>Übers Meer</title>
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<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 00:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:0daa8937c1b3217c?w=448&ch=136df4b01ef406b9"></img><br/>Während das Meer früher oft als bedrohlich galt, entwickelte es sich besonders seit dem 19. Jahrhundert zu einem Sehnsuchtsort für Urlaub und Entspannung. Darüber hinaus faszinieren Meere durch ihre große Artenvielfalt und ihre vielen unerforschten Bereiche. Ungewöhnliche Funde und unbekannte Meeresbewohner geben bis heute Anlass zu Spekulationen und Mythen über Seeungeheuer. Gleichzeitig sind Meere Lebensgrundlage für Milliarden Menschen – bieten Nahrung, Arbeitsplätze, Rohstoffe und sind wichtige Transportwege für den Welthandel. 

Durch Klimawandel, Verschmutzung und Überfischung werden die empfindlichen Ökosysteme der Meere jedoch zunehmend bedroht. Auch viele Küstenregionen und Inseln sind durch den Anstieg des Meeresspiegels gefährdet. Umsiedlungen und damit einhergehender Heimat- und Identitätsverlust sind für die dort lebenden Menschen die Folge. 

Die Kurzfilme dieser unicato-Ausgabe thematisieren das Meer als Sehnsuchtsort, Lebensgrundlage, Grenzregion und Bedrohung.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3370636">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Xanh</title>
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<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 00:55:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:a039de0d2ef4f21e?w=448&ch=a3a4712aca254d77"></img><br/>Duy Em fragt ihren Vater, warum er sich nicht gegen rassistische Bemerkungen wehrt. Seine Antwort führt beide zurück in seine Vergangenheit als vietnamesischer "Boat People". (R: Thi Dang An Tran)<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3278795">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Obst und Gemüse</title>
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<pubDate>Sun, 12 Jul 2026 23:50:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:cd007b81932e66b3?w=448&ch=2026a2f695354d87"></img><br/>Als sein Sohn auszieht, stellt Herr Nguyen den chaotischen Harry als Aushilfe ein. Zwischen Obstkisten und Lebenskrisen entsteht eine unerwartete Freundschaft. (R: ??c Ngô Ng?c)<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3278793">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Alles gehört zu dir</title>
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<pubDate>Sun, 12 Jul 2026 23:40:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:cec851dfad6d499b?w=448&ch=3ef6ec1cacf34046"></img><br/>Yen will dazugehören, doch das Gefühl bleibt, anders zu sein. In Oslo beginnt sie eine Reise zurück zu sich selbst: zwischen Familie, Identität und dem Wunsch, sich selbst zu akzeptieren. (R: Mani Pham Bui & Hien Nguyen)<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3278796">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Wohnen auf Zeit</title>
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<pubDate>Sun, 12 Jul 2026 23:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:1c2fb1adbbcb83a0?w=448&ch=65bd9dc38bf43da9"></img><br/>Vor 40 Jahren kam Thao nach Deutschland. Seine Tochter Jasmin folgt den Spuren seiner Vergangenheit – und zeigt die Wiedervereinigung aus Sicht eines ehemaligen Vertragsarbeiters. (R: Jasmin Phan)<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3278797">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Der andere Tag</title>
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<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 00:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:686165c30236f15d?w=448&ch=467a31cbff128639"></img><br/>Hirsch und Fuchs bei Nacht, wie sie durch Wald und Stadt streifen. Durch Infrarot-Wildkameras wird sichtbar, was Menschen sonst verborgen bleibt. (R: Timo Schierhorn)<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3362598">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Wald - Rohstoff und Mythos</title>
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<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 00:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:f6646d85fa809d59?w=448&ch=4b8a25e6dddd4038"></img><br/>Der Wald ist weit mehr als eine bloße Ansammlung von Bäumen; er ist tief verwurzeltes Symbol unserer Kultur und lebendiger Mythos. Sein Dickicht gilt in vielen Erzählungen als Schwelle zwischen der geordneten Menschenwelt und der ungezähmten Wildnis, bevölkert von Göttern, Naturgeistern und gefährlichen Prüfungen. Diese mystische Bedeutung hallt bis heute in unseren Wahrnehmungen und Erzählungen vom Wald nach.

Heute sind Wälder unverzichtbare Systemdienstleister. Sie regulieren unser Klima, schützen den Boden vor Erosion und liefern als nachwachsender Rohstoff die Grundlage für eine nachhaltige Wirtschaft.

Doch ihr Zustand ist kritischer denn je. Gezeichnet von den Folgen des Klimawandels, von Dürreperioden und Schädlingsbefall, befindet sich das Ökosystem der Wälder in einer dramatischen Phase des Umbruchs. <br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3362599">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Transformation: Landschaft</title>
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<pubDate>Thu, 07 May 2026 00:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:3ae1bccf8a7ae5a7?w=448&ch=a0d4c01985b88fff"></img><br/>Die unicato-Ausgabe "Transformation: Landschaft" versammelt Kurzfilme, die Landschaft als Spiegel gesellschaftlicher, historischer und natürlicher Prozesse begreifen. Drehort ist die Landesgartenschau in Leinefelde-Worbis. Auch hier wird sichtbar, wie Landschaft im Spannungsfeld zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft neu gestaltet wird.

In mehreren Kurzfilmen erkunden Filmschaffende Landschaften, die von menschlichen Eingriffen und Naturereignissen geprägt sind. Sie erzählen von stillen Entdeckungen im Wald, von der Faszination für das Moor als Gedächtnis, von Heimatverlust im Ahrtal und von der schleichenden Zerstörung ganzer Landstriche durch den Braunkohleabbau in der Lausitz.

Dabei wird Landschaft nicht nur als Kulisse verstanden, sondern als aktiver Teil der Erzählung. Sie prägt die Menschen, die in ihr leben, und bewahrt Spuren vergangener Nutzung, Gewalt und Veränderung. Die Filme machen sichtbar, wie eng persönliche Geschichten mit größeren historischen und ökologischen Prozessen verbunden sind.

"Transformation: Landschaft" verbindet unterschiedliche filmische Handschriften zu einem vielschichtigen Blick auf Räume im Wandel und auf die Frage, wie Erinnerung in Landschaft eingeschrieben ist.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3346516">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Oh Wunder!</title>
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<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 23:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:63049aff078000bc?w=448&ch=77758405d2c8a96b"></img><br/>Am Ostersonntag feiern gläubige Christinnen und Christen weltweit die Auferstehung Christi - ein Ereignis, das als das größte Wunder der christlichen Theologie gilt. Diese Sehnsucht nach dem Unbegreiflichen, nach einer magischen Dimension, die auf etwas Größeres verweist, ist eine Konstante in allen Religionen. 

Der Glaube an Wunder ist nicht nur auf religiöse Überzeugungen beschränkt. Laut repräsentativer Umfragen glaubt etwa die Hälfte der Deutschen an Wunder, auch wenn sie keiner Glaubensgemeinschaft angehören. Und auch nichtgläubige Menschen können Erlebnisse haben, die sie in Erstaunen und in Verwunderung versetzen, wie die Geburt eines Kindes, eine Nahtoderfahrung oder ein seltenes Naturphänomen.

In unserer hochtechnisierten, auf Vernunft und Logik basierenden Gesellschaft erleben wir einen Boom von Praktiken wie Handauflegen, heiligen Steinen und Pilgerreisen zu Wallfahrtsorten. Der Wunderglaube scheint oft stärker zu sein als die Vernunft. "Wer heilt, hat Recht", lautet ein bekanntes Sprichwort in der Medizin.

Wunder - oder zumindest der Glaube daran - sind also nicht totzukriegen. Sie bleiben ein erstaunlich religions- und kulturübergreifendes Phänomen. Vielleicht ist der Wunderglaube einfach etwas zutiefst Menschliches?

Filme in der Sendung:

* "Ein Wunder" von Stanislaw Mucha 
(Dokumentarfilm, DE 1999, 7 min)
Lassen sich Wunder filmen? Die Kamera zeigt Pilger in einem kleinen Ort in Polen, die ein Fenster des Schulhauses beobachten, in dem viele die Mutter Gottes zu sehen glauben.

* "Body Electric" von Stanislaw Mucha
(Dokumentarfilm, DE 2017, 10 min)
Irgendwo im sibirischen Nirgendwo experimentieren ein selbsternannter Verjüngungswissenschaftler und sein eifriger Assistent mit Starkstrom. Sie haben ein klares Ziel vor Augen: die Menschen zu verjüngen. Als Versuchskaninchen muss vorerst der skeptische Vater des Forschers dienen. Ob er die hohe Zahl an Volt überlebt?

* "Altötting" von Andreas Hykade
(Animationsfilm, DE 2020, 11 min)
Altötting in Bayern ist ein Wallfahrtsort, seit dem 15. Jahrhundert. Inmitten der Stadt steht die Gnadenkapelle, gewidmet der Heiligen Jungfrau Maria. Dort geschieht es: Ein kleiner Junge betritt die Kapelle und verfällt dem Anblick der alles beschützenden Frau. Eine Verliebtheit, die sein ganzes Leben andauern soll. Bis sie ihn eines Tages verlässt. 

* "Blessing in disguise" von Emma Holzapfel und Kevin Koch
(Animadok, DE 2021, 5 min)
Kevin Hines, der unter auditiven Halluzinationen leidet, versucht sich das Leben zu nehmen, indem er von der Golden Gate Bridge springt. In der Millisekunde nach dem Absprung bereut er seine Entscheidung sofort. Wie durch ein Wunder überlebt er jedoch den Sprung und wird, wie er später selbst sagt, durch ein Geschenk Gottes gerettet.

* "Frankfurt fühlen" von Martin Kirchberger
(Mockumentary, DE 1990, 3 min)
Peter Paul Keller war jahrelang Berufsboxer und startete für einen Frankfurter Boxclub. Auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn errang er die deutsche Vizemeisterschaft i<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3336749">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Eigenheim</title>
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<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 00:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:8e10a6e823686f2a?w=448&ch=cab8adb857aef8e7"></img><br/>Ein Seniorenehepaar erhält eine Eigenbedarfskündigung und muss dringend eine neue Wohnung finden. Die Suche wird zur nervenaufreibenden Herausforderung, während die Zwangsräumung droht. (R: Welf Reinhart, 2021)<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3332482">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>unicato - Stadträume</title>
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<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 00:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:d33c594bc5f2ba1c?w=448&ch=06423980d2ea0f86"></img><br/>Seit über 30 Jahren zieht es die Menschen in Deutschland mehrheitlich in nur eine Richtung: vom Land in die Stadt. Viele deutsche Großstädte wurden immer größer, während in der Provinz wichtige Infrastrukturen verschwanden und den Trend nur noch verstärkten. Dabei stellt sich die Frage: Was macht das Leben in der Stadt so attraktiv, dass man vertraute Umgebung, Familie und Freunde verlässt? Und welche Menschen können sich ein Leben in der Großstadt überhaupt noch leisten, wenn in Städten bezahlbarer Wohnraum knapp ist? 

Wenn die Suche nach einem Kita-Platz oder der Arztbesuch zur Odyssee werden, und damit in der Großstadt dieselbe Situation vorgefunden wird, vor der man aus der Provinz entkommen wollte: der mangelhaften Infrastruktur. Und wie denken junge Menschen darüber, die noch keinen klaren Lebensentwurf haben? 

Mittlerweile zeichnet sich eine Trendwende ab: Dörfer und kleinere Städte werden als Wohnorte wieder beliebter. Die aktuelle Ausgabe von "unicato - Das Kurzfilmmagazin" widmet sich genau dieser Kontroverse und der damit einhergehenden Ambivalenz vom sogenannten Leben in der Stadt. 

"unicato"-Moderator Markus Kavka spricht mit Filmemacherinnen und Filmemachern über ihre ganz persönliche(n) Geschichte(n) zum Thema Stadtleben und wie sich das in den jeweiligen filmischen Arbeiten niederschlägt.

Matthias Kofahl wurde 1987 in Radebeul in Sachsen geboren. Er studierte an der HFF München Kamera und realisiert seitdem Spiel- und Dokumentarfilme, die auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt wurden. Für seine Arbeit wurde er 2021 für den Deutschen Kamerapreis und das Camerimage Filmfestival nominiert. Wir treffen ihn in Leipzig, wo er mittlerweile lebt, auch weil ihm die Mieten in München zu hoch waren und sprechen mit ihm über die Kameraarbeit zu "Eigenheim".

Mit der Regisseurin Andrea Schramm sprechen wir über ihren sehr persönlichen Dokumentarfilm "27 Schritte". Am ersten Tag des Corona-Lockdowns kommt ihr Vater in Chemnitz ins Krankenhaus - und stirbt. Die Regisseurin selbst lebt schon lange in Berlin. Was bedeutet Isolation und geographische Distanz in einer Zeit, in der wir auf Trost und Hilfe angewiesen sind? War der Umzug in die Großstadt richtig? Was wird aus ihrer Mutter nach dem Tod des Vaters?

Julius Gintaras Blum wurde 1995 in Dresden geboren. Nach einer Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton arbeitete er freischaffend als Regisseur und Kameramann. In dieser Zeit realisierte er Dokumentar-Kurzfilme und Auftragsarbeiten. Seit 2019 studiert er Dokumentarfilmregie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Die Stadt Chemnitz ist dabei immer wiederkehrendes Thema in seinen Filmen, so zum Beispiel auch für seinen Dokumentarfilm "Chemkids".

Erik Schmitt wuchs in Worms auf und studierte Kommunikationswissenschaft in München. Dann ging er nach Berlin und begann von 2009 bis 2014 unter dem Namen Kamerapferd zusammen mit Stephan Müller als Regieduo zu arbeiten. Für den Kurzfilm "Nun Sehen Sie Folgendes" erhielt er den deuts<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3332818">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>unicato: Von MTV bis TikTok – Musikvideos im Wandel</title>
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<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 00:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:f775801cf872ba0c?w=448&ch=8390b019a298a80c"></img><br/>VIVA ist Geschichte, MTV hat die Ausstrahlung von Musikvideos eingestellt. Streamingdienste und soziale Medien dominieren die Musiklandschaft. Braucht es das Musikvideo noch - oder erfindet es sich neu? 

Mit dem Start von MTV 1981 begann eine Ära, in der Clips über Erfolg oder Misserfolg entschieden. VIVA folgte und machte das Musikvideo zum Herzstück einer Generation. 

unicato widmet sich der popkulturellen Geschichte der Musikvideos und fragt nach ihrer Zukunft. Musikvideos sind mehr als nur eine visuelle Begleitung zu einem Song. Sie sind eine künstlerische Form des Kurzfilms, die es ermöglicht, die Botschaft, die Emotionen und die Ästhetik eines Songs zu verstärken oder zu verändern.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3321543">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>unicato: Grüße aus der Redaktion</title>
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<pubDate>Thu, 18 Dec 2025 00:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:8774c970c4d03bb8?w=448&ch=f07a0966b3731625"></img><br/>Moderator Markus Kavka hat sich mit der unicato-Autorin Alina Cyranek und dem unicato-Autor Olaf Held in der Cinémathèque Leipzig getroffen. Im Gespräch geben die beiden Einblicke in die redaktionelle Arbeit - von der Themenentwicklung über die Filmauswahl bis zur Produktion - und erzählen Anekdoten aus dem Drehalltag. Zudem präsentieren sie ihre persönlichen Filmhöhepunkte der vergangenen Monate.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3305878">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Filmstadt - Ungesehenes Chemnitz</title>
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<pubDate>Thu, 27 Nov 2025 00:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:db7ca46d3ac641c2?w=448&ch=6c79195301c8f32c"></img><br/>Chemnitz ist Kulturhauptstadt Europas 2025. Unter dem Motto "C – The Unseen" werden Erwartungen geweckt, vor allem an das Unbekannte, das Überraschende, das bislang Ungesehene. Das Kurzfilmformat "unicato" greift dieses Thema auf und entdeckt Chemnitz als einflussreiche, aber wenig beachtete Filmstadt.

Bereits in den 1980er-Jahren fand in Karl-Marx-Stadt kurzzeitig das Nationale Spielfilmfestival statt. Ein Ereignis, das der Stadt den ironischen Spitznamen "Cannes der DDR" einbrachte. Dennoch verbindet man mit dem Begriff Filmstadt eher Orte wie Hollywood in Los Angeles, Cinecittà in Rom oder die Babelsberger Studios in Potsdam. Letztere wurden 1912 vom Chemnitzer Filmpionier Guido Seeber mitbegründet, der gemeinsam mit seinem Vater Clemens Seeber maßgeblich zur Entwicklung moderner Filmkameras beitrug. Ein frühes Beispiel für den prägenden Einfluss Chemnitzer Persönlichkeiten auf die deutsche Filmlandschaft.

Heute ist die Chemnitzer Filmwerkstatt die wichtigste Filmchronistin der Kultur- und Stadtgeschichte. Der Verein entstand aus einem Jugendaustausch mit Manchester und wurde 2021 mit dem DEFA-Nachwuchspreis ausgezeichnet. Die Verbindung der beiden Partnerstädte reicht von ihrer industriellen Vergangenheit über himmelblaue Fußballtrikots bis hin zu einem Brüderpaar mit gemeinsamer Band.

Die aktuelle unicato-Sendung zeigt unter anderem Peter Badels Dokumentarfilm "Komme gleich wieder", der den industriellen Umbruch der Stadt in den frühen 1990er-Jahren am Beispiel der "Rudolf Harlaß"-Gießerei nachzeichnet. Als Kameradozent half er der Filmwerkstatt bei ihrer Gründung.

Auch Beate Kunath, ebenfalls Mitgründerin der Filmwerkstatt und prägende Stimme der queeren Filmszene in Ostdeutschland, ist mit dem Kurzfilm "Im Sommer sitzen die Alten" vertreten. Sie gründete das erste schwul-lesbische Filmfestival der Stadt und gewann 2001 den Teddy Award der Berlinale. 

Jonas Erler verarbeitet in "Der Junge mit dem Perlenohrring" persönliche Erfahrungen mit Ausgrenzung und thematisiert die "Provinz-Flucht" junger Menschen nach Berlin. 

Sophie Mühe begleitet in "Social Club" den Chemnitzer Fanclub "Athletic Sonnenberg", der mit kreativen Choreografien gegen rechte Strukturen im Fußballumfeld antritt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3298801">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Dokumentarfilme - Bilder der Wirklichkeit?</title>
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<pubDate>Thu, 23 Oct 2025 00:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:9901658750aa842a?w=448&ch=c8aa52247b1fa7aa"></img><br/>In einer Zeit, in der die Echtheit von Bildern, Nachrichten und Berichten angezweifelt wird, gleichzeitig sogenannte Fake-News die sozialen Netzwerke bestimmen und künstliche Intelligenz täuschend echte Bilder und Filme erstellen kann, stellt sich die Frage: Welche Bedeutung hat da der Dokumentarfilm? Und welchen Anforderungen muss er sich stellen? 

unicato Moderator Markus Kavka begibt sich auf die Suche nach Antworten und trifft sich mit verschiedenen Akteur:innen aus der Dokumentarfilmszene. Dazu gehören das renommierte Festival DOK Leipzig, die Werkleitz Gesellschaft e.V. und das Paradoks Festival. Sie alle haben unterschiedliche Ansätze und Angebote, um den Dokumentarfilm zu fördern, zu vermitteln und zu diskutieren.

So bietet das Programm DOK Bildung des DOK Leipzig die Möglichkeit, Dokumentarfilme im Unterricht kennenzulernen und Inhalte zu besprechen. Es stellt einen wichtigen Beitrag zur Medienkompetenz dar, denn Dokumentarfilme ermöglichen Einblicke in unbekannte Welten und eröffnen ungewohnte Perspektiven. Sie sind viel mehr als objektive Transportmittel - sie sind künstlerische Perspektiven auf die Wirklichkeit. Mit Luc-Carolin Ziemann, die das Programm bis 2024 leitete, sprechen wir über die Rolle des Dokumentarfilms im schulischen Kontext.

Die Jugendstrafvollzugsanstalt Regis-Breitingen ist die ungewöhnlichste Spielstätte von DOK Leipzig. Dort werden Dokumentarfilme für Inhaftierte und Publikum gezeigt. Seit 2016 vergibt eine Jury aus Jugendstrafgefangenen den Preis "Gedanken-Aufschluss". Der Filmemacher Julius Gintaras Blum berichtet von seiner Erfahrung mit dem Screening seines Filmes im Knast.

Das Paradoks Festival verbindet Galerie und Dokumentarfilm in einer spannenden Ausstellung. Mit Kathrin Lemcke und Amos Borchert sprechen wir darüber, wie Paradoks an den Schnittstellen zwischen bildender Kunst und dem Dokumentarischen mit den Grenzen zwischen Kunst und Realität spielt, welche Wirkung das auf die Zuschauenden hat und warum die Beiträge des Festivals nur bedingt im Kino gezeigt werden können.

Werkleitz e.V. realisiert Filmkultur und Medienkunst. Wir treffen uns mit Mitbegründer Peter Zorn, um Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Vereins zu erhalten und über den Kurzfilm "Blue Boy" zu reden.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3287657">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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