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<title>Kunst und Kultur</title>
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<description><![CDATA[Kunst & Kultur: Eine Sendung von SWR.]]></description>
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<pubDate>Tue, 05 May 2026 03:42:37 +0000</pubDate>
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<title>Doris Metz über DIE GROSSE EKSTASE DES BILDSCHNITZERS STEINER</title>
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<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 04:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:037cae0ecb5df758?w=448&ch=d6ce4fd7a743f9f4"></img><br/>Doris Metz spricht über "Die große Ekstase des Bildschnitzers Steiner" ein Filmporträt des Schweizer Skispringers und Holzschnitzers Walter Steiner, das Werner Herzog 1974 drehte. "Filme machen ist ein Unterfangen auf Leben und Tod." Mit diesem Satz von Herzog beginnt für Doris Metz ("Petra Kelly - Act Now!") eine lebenslange Faszination. "Die große Ekstase des Bildschnitzers Steiner" sei ein Film, der die Grenzen menschlichen Muts und körperlicher Belastbarkeit auslotet. Regisseur Herzog beobachtete Walter Steiner bei Wettbewerben in Oberstdorf und Planica -zwischen Triumph, Angst und Lebensgefahr. Doris Metz beschreibt die hypnotische Kraft von Herzogs Bildern, etwa von damals noch neuen Zeitlupen, und wie Herzog den Sport in eine Erzählung über Träume und Grenzen verwandelt habe. Für sie sei der Film auch ein Selbstporträt des Regisseurs: kompromisslos, poetisch, riskant. 

Die 13-teilige Interview-Reihe ist eine Koproduktion von Südwestrundfunk und Haus des Dokumentarfilms, 2026.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3321935">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Stephan Lamby über THE WAR ROOM</title>
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<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 04:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:e5e08b4516ad6f81?w=448&ch=ee3d63f3269979c2"></img><br/>Journalist und Dokumentarfilmer Stephan Lamby ("Nervöse Republik - Ein Jahr Deutschland") spricht über "The War Room" (1993) von D. A. Pennebaker und Chris Hegedus. Lamby schildert den Film als authentischen Blick in den amerikanischen Politikbetrieb und als Schule des politischen Dokumentarfilms. "The War Room" führt 1992 in Bill Clintons Wahlkampfzentrale und beobachtet, wie Spindoktoren dort Strategien entwickeln, Krisen managen und Botschaften zuspitzen. Lamby erklärt, warum ihn der Film fasziniert und zugleich beunruhigt habe: weil es den Regisseuren gelungen sei, allein durch die Kamera-Beobachtung Politiker-Versprechen und -Auftritte als mediale Inszenierung, die auch in moralische Grauzonen führe, zu entlarven. Für Lamby zeigt "The War Room", was Journalismus leisten kann, wenn er Macht nicht nur kommentiert, sondern sich dokumentierend in ihren "Maschinenraum" begibt.

Die 13-teilige Interview-Reihe ist eine Koproduktion von Südwestrundfunk und Haus des Dokumentarfilms, 2026.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3321933">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Gero von Boehm über BOWLING FOR COLUMBINE</title>
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<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 04:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:1a208f58247bbe05?w=448&ch=ba358b1388c4e588"></img><br/>Journalist und Dokumentarfilmregisseur Gero von Boehm spricht über den US-amerikanischen und Oscar-prämierten Dokumentarfilm "Bowling for Columbine" (2002). Ausgehend von dem Schulmassaker im Jahr 1999, bei dem zwei Amokläufer an der Columbine High School zwölf Mitschüler, einen Lehrer und sich selbst erschossen, geht Filmemacher Michael Moore darin den Ursachen von Waffengewalt in den USA nach. Von Boehm fasziniert Moores unkonventionelle Herangehensweise: provokant, humorvoll, manchmal unbequem - und dabei erzählerisch so klar, dass komplexe Zusammenhänge verständlich werden. Im Gespräch geht es um Verantwortung im Dokumentarfilm: Wie nahe darf man dran sein? Und wie wird aus Empörung ein Film, der Debatten auslösen kann und nicht nur schockieren will?

Die 13-teilige Interview-Reihe ist eine Koproduktion von Südwestrundfunk und Haus des Dokumentarfilms, 2026.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3321932">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Hanna Schygulla über EINE GESCHICHTE ÜBER DEN WIND</title>
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<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 04:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:5ad0ae7d92673c42?w=448&ch=522416c327ee5f55"></img><br/>Hanna Schygulla spricht in der Interview-Reihe über den Dokumentarfilm "Eine Geschichte über den Wind". Darin habe der niederländische Regisseur Joris Ivens auf einer Reise durch China ein poetisches Werk erschaffen, das über das Leben, Kunst und die Verbindung zwischen Natur und Mensch reflektiere. Ivens filmische Suche nach dem Wind zeichne die Volksrepublik Ende der 1980er Jahre als ein Land zwischen Tradition und Moderne, Legenden und Mythen, zwischen Ironie und Staunen. Ivens war zur Zeit der Dreharbeiten bereits neunzigjährig. Schygulla beschreibt, wie die chinesische Bürokratie ihn zwingt, selbst Teil seiner Filmerzählung zu werden. Wie er in Ermangelung von Drehgenehmigungen zu überzeichneten Inszenierungen Zuflucht nimmt. Diese Mischung aus Verzweiflung und Leichtigkeit mache "Eine Geschichte über den Wind" zu einem Kunstwerk, das nicht belehre, sondern den Blick öffne. 

Die 13-teilige Interview-Reihe ist eine Koproduktion von Südwestrundfunk und Haus des Dokumentarfilms, 2026.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3321931">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Rosa von Praunheim über ÜBERLEBEN IN NEW YORK</title>
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<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 03:55:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:2530ac730b0c5480?w=448&ch=2421be6b932e8190"></img><br/>Rosa von Praunheim (gestorben 2025) blickt auf seinen eigenen Dokumentarfilm "Überleben in New York" (1989) zurück. Er erzählt von seinen Protagonistinnen, drei jungen deutschen Frauen, die im New York der 1980er Jahre zwischen Armut, Kriminalität und Schicksalsschlägen ihren Platz suchen. Von Praunheim berichtet von den Dreharbeiten auf 16 Millimeter, vom Tempo der Stadt und von Begegnungen, die sich ihm eingebrannt haben. Im Gespräch wird spürbar, wie sehr ihn der Mut und der Erfindungsgeist seiner Protagonistinnen beindruckt haben, und was ihn persönlich am Dokumentarischen antreibt: nämlich Nähe zu wagen, die Wirklichkeit auszuhalten und Menschen nicht auf Schemata zu reduzieren. 

Die 13-teilige Interview-Reihe ist eine Koproduktion von Südwestrundfunk und Haus des Dokumentarfilms, 2026.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3321930">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Campino über BUENA VISTA SOCIAL CLUB</title>
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<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 03:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:2e668a131cd75fe6?w=448&ch=c6a36101741654fa"></img><br/>Der Frontmann der "Toten Hosen" Campino hat sich für die Interview-Reihe den Dokumentarfilm "Buena Vista Social Club" ausgewählt. Darin sucht Wim Wenders eine Truppe von gerade international bekannt gewordenen Altmeistern der kubanischen Musik in Havanna auf. "Buena Vista Social Club" war Dank des US-amerikanische Musikers Ry Cooder weltweit zur Marke geworden. In Wenders' Film begegnen uns die Ensemble-Mitglieder als Lebenskünstler und echte Persönlichkeiten. Sie berichten vom Alltag in einem von Umbruch und einer tiefen Wirtschaftskrise gezeichneten Land, doch besonders von ihrer unerschütterlichen Liebe zur Musik. Berührt ist Campino vor allem von der Würde dieser Künstler, von ihrer Leidenschaft ohne Pose und Stolz. Für den Sänger der "Toten Hosen" ist "Buena Vista Social Club" eine Hommage an die kubanische Kultur - und ein Film über die verbindende Kraft der Musik.

Die 13-teilige Interview-Reihe ist eine Koproduktion von Südwestrundfunk und Haus des Dokumentarfilms, 2026.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3321929">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Andres Veiel über SHOAH</title>
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<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 03:40:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:880a8e7d773b4578?w=448&ch=a6eb0796b1a448f8"></img><br/>Claude Lanzmanns "Shoah" (1985) ist ein Meilenstein der Filmgeschichte. Für den neunstündigen Dokumentarfilm besuchte er die Tatorte der industriellen Massenvernichtung der europäischen Juden. Den dort gedrehten Bildern stellt er eindringliche Interviews mit Überlebenden, Zeugen und Tätern gegenüber. "Shoah" verzichtet auf Archivbilder - und wird gerade dadurch unerträglich nah. Regisseur Andres Veiel ("Black Box BRD", "Riefenstahl") spricht über die Wucht dieses Werks und ethische Fragen, die es stellt: Wie erzählt man das Unfassbare, ohne es zu bebildern? Veiel beschreibt "Shoah" als unverrückbaren Bezugspunkt der eigenen filmischen Arbeit, als Film, der Verantwortung verlangt: vom Publikum wie von denen, die dokumentieren. Ein Gespräch über Trauma und Erinnerung, über Zuhören als filmische Methode und über die Kraft des Dokumentarfilms, Geschichte in die Gegenwart zu holen.

Die 13-teilige Interview-Reihe ist eine Koproduktion von Südwestrundfunk und Haus des Dokumentarfilms, 2026.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3321928">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Sandra Maischberger über SOUNDTRACK TO A COUP D'ETAT</title>
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<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 03:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:77ca8a6045ed94fc?w=448&ch=aadfa64ba93a36de"></img><br/>"Soundtrack to a Coup d'Etat" zeichnet als dichte Collage aus Archivmaterial nach, wie die Ermordung des ersten demokratisch gewählten Ministerpräsidenten des Kongo, Patrice Lumumba, geopolitische Machtkämpfe und die Entsendung schwarzer Jazzmusiker aus den USA in das junge afrikanische Land in den 1960er Jahren ineinandergriffen. ARD-Talkmasterin und Produzentin Sandra Maischberger erzählt, wie der belgische Medienkünstler Johan Grimonprez im Oskar-nominierten Dokumentarfilm von 2024 Jazz und Zeitgeschichte durch Rhythmus und überraschende Schnitte zu einem elektrisierenden Sog verbindet. Sie fühlte sich emotional überwältigt und zugleich journalistisch informiert. Besonders in Erinnerung bleibt ihr eine Szene mit der südafrikanischen Sängerin und Kämpferin gegen die Apartheid Miriam Makeba, in der sich für sie die ganze Tragödie und Kraft dieser Geschichte bündeln.

Die 13-teilige Interview-Reihe ist eine Koproduktion von Südwestrundfunk und Haus des Dokumentarfilms, 2026.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3321927">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Volker Schlöndorff über NACHT UND NEBEL</title>
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<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 03:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:36b6c1af71a8d408?w=448&ch=2e7866cedde57e60"></img><br/>Der Dokumentarfilmklassiker "Nacht und Nebel" des französischen Regisseurs Alain Resnais reflektiert die Schrecken und Gräueltaten der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Er verknüpfte für seinen Film von 1956 Aufnahmen, die Alliierte 1945 bei der Befreiung drehten, und Bildmaterial der Museen von Majdanek und Auschwitz mit Sequenzen, die die Lager ein Jahrzehnt später zeigen. Für Volker Schlöndorff ist "Nacht und Nebel" ein frühes, erschütterndes Mahnmal gegen das Vergessen. Er schildert, wie er den Film als Austauschschüler in Frankreich sah. Im Kino war er unter Hunderten französischen Schülern der einzige Deutsche. Diese Erfahrung, sagt er, habe sein Verständnis von Verantwortung und Erinnerung geprägt. Im Interview geht es um die Macht der Bilder, Scham und Aufklärung - und wie Dokumentarfilm Zeitgeschichte so erzählt, dass sie der Gegenwart zugehörig bleibt.

Die 13-teilige Interview-Reihe ist eine Koproduktion von Südwestrundfunk und Haus des Dokumentarfilms, 2026.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3321925">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Fatih Akin über WHEN WE WERE KINGS</title>
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<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 03:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:c8b681ea84fab844?w=448&ch=f301771905a6eee3"></img><br/>Der Dokumentarfilm "When We Were Kings" erzählt, wie Muhammad Ali 1974 im legendären Boxkampf "Rumble in the Jungle" gegen George Foreman antritt. Regisseur Leon Gast zeigt dabei die Vorbereitung, die politische Atmosphäre in Zaire und Alis besondere Beziehung zu den Menschen in Afrika. Für Fatih Akin ("Gegen die Wand", "Auf der anderen Seite") ist das Oscar-gekrönte Werk mehr als ein Sportfilm. Er verknüpft Boxen, Musik, Politik und die Geschichte afroamerikanischer Selbstermächtigung zu einem Ereignis mit epochaler Kraft. Akin beschreibt die Energie der Bilder, den Sound, die Spannung im Ring vor dem Gong. Nebenbei verrät Akin ein persönliches Ritual: Bevor er Dreharbeiten für eigene Filme beginnt, schaut er "When We Were Kings" an, um sich zu erden und zu motivieren. Für Akin beweist dieser Klassiker, wie Kino Charisma, Zeit- und Weltgeschichte in einem Moment bündeln kann.

Die 13-teilige Interview-Reihe ist eine Koproduktion von Südwestrundfunk und Haus des Dokumentarfilms, 2026.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3321921">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Aelrun Goette über DER GEWÖHNLICHE FASCHISMUS</title>
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<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 03:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:8846a0cf32e63a03?w=448&ch=6c999464444b8def"></img><br/>Im Dokumentarfilm "Der gewöhnliche Faschismus" von 1965 analysiert der sowjetische Filmemacher Michail Romm anhand von NS-Propagandamaterial die Entstehung, Mechanismen und Alltagserscheinungen des Hitlerfaschismus. Regisseurin Aelrun Goette ("Die Kinder sind tot"; "In einem Land, das es nicht mehr gibt") ist beeindruckt vom Zusammenwirken der Bilder, dem schneidendem Kommentar und bitterem Humor, mit denen Romm die Mechanismen von Propaganda und Verführung offenlegt. Er bleibt nicht bei historischen Fakten stehen, sondern zeigt, wie Gleichschaltung entsteht - im Alltag, in Bildern, in Sprache. Für die in der DDR aufgewachsene Filmemacherin Goette wurde das Werk des sowjetischen Regisseurs Warnsignal und filmische Schule zugleich: mutig im Ton, präzise in der Montage, und erschreckend aktuell. 

Die 13-teilige Interview-Reihe ist eine Koproduktion von Südwestrundfunk und Haus des Dokumentarfilms, 2026.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3321923">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Wim Wenders über SANS SOLEIL</title>
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<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 02:55:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:d02ae4e4ac584cd1?w=448&ch=ed8799d2b6601fc5"></img><br/>Der Dokumentarfilm "Sans Soleil" ("Unsichtbare Sonne") folgt einer Erzählerin, die aus Briefen eines reisenden Kameramanns vorliest. So entsteht eine lose verknüpfte, essayistische Reise durch Japan und zu afrikanischen und anderen Schauplätzen. Der Off-Text reflektiert über Erinnerung, Geschichte und die Flüchtigkeit von Bildern. Der französische Regisseur Chris Marker montiert Alltagsbeobachtungen zu einer poetischen Reflexion über Zeit, Wahrnehmung und das, was Bilder in uns auslösen. Wim Wenders beschreibt Markers filmischen Essay als Gedankenspaziergang durch Kontinente und Erinnerungen. Ihn beeindruckt, wie "Sans Soleil" die Grenzen des Dokumentarischen sprengt - nicht durch Spektakel, sondern durch Haltung: neugierig, offen, radikal subjektiv. "Sans Soleil" zeige, dass Dokumentarfilm nicht nur Wirklichkeit festhalten, sondern auch Denken sichtbar machen kann. 

Die 13-teilige Interview-Reihe ist eine Koproduktion von Südwestrundfunk und Haus des Dokumentarfilms, 2026.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3321922">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Hella Wenders über DONT LOOK BACK</title>
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<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 05:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:b934dba4ef6f3a41?w=448&ch=bd8d545e7723badf"></img><br/>"Dont Look Back" von D. A. Pennebaker begleitet Bob Dylans auf einer turbulenten Englandtournee und zeigt den Singer-Songwriter als von Medien, Fans und Ruhm getriebenen Künstler. Filmemacherin Hella Wenders ("Berg Fidel - Eine Schule für alle") schwärmt von dem Dokumentarfilmklassiker aus dem Jahr 1967. Der amerikanische Filmemacher D.A. Pennabaker ist stets nah dran, rau, ungefiltert. Wenders beschreibt, wie seine Handkamera von intimen Momenten in Hotelzimmern, Backstage und beim Song-Texten an der Schreibmaschine unmittelbares Miterleben erzeugt. Für sie war der Film als Studentin ein Aha-Erlebnis: Direct Cinema als Haltung - beobachten, nicht erklären. Hella Wenders ist überzeugt, dass "Dont look back" bis heute nachhallt: nicht nur als Porträt eines begnadeten Musikers, sondern als Blaupause für die Ästhetik moderner Musikvideos.

Die 13-teilige Interview-Reihe ist eine Koproduktion von Südwestrundfunk und Haus des Dokumentarfilms, 2026.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3320942">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Museums-Check: Mit Marina Weisband im Jüdischen Museum Frankfurt</title>
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<pubDate>Mon, 12 Apr 2021 18:57:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://img.ardmediathek.de/standard/00/88/19/80/22/-1774185891/16x9/448?mandant=ard"></img><br/>Ein Besuch im Jüdischen Museum Frankfurt ist für Marina Weisband auch eine Begegnung mit ihrer eigenen Geschichte. Die jüdische Publizistin ist zu Gast bei Markus Brock.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2702429">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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