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<title>natur exclusiv</title>
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<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 12:46:29 +0000</pubDate>
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<title>Das Graue Langohr · Winzling im Kitzinger Land</title>
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<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 11:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:108af35fe858c576?w=448&ch=ae90d7d8a634be0c"></img><br/>Das Graue Langohr (Plecotus austriacus) kommt zwar in fast ganz Bayern vor, allerdings sinkt die Anzahl der Tiere seit etwa 25 Jahren. Zudem ist es nicht einfach, diese Fledermäuse zu entdecken. Sie werden gerade einmal sechs Zentimeter groß, leben sehr unauffällig und nur in kleinen Kolonien mit maximal 20 bis 30 Tieren. Das Graue Langohr ist eine typische Dorffledermaus und gilt als klassischer Kulturfolger.

Christian Söder ist aktiv im Projekt "Rettet das Graue Langohr". In der Kolonie der Fledermäuse unter dem Dach seines Wohnhauses kann er das Verhalten der Tiere genau beobachten. Regelmäßig sammelt er Kotproben der Tiere. Die werden dann von einer Biologin analysiert, um herauszufinden, was alles auf dem Speiseplan des Grauen Langohrs steht. Als Fachberater für Fledermausschutz im Landkreis Kitzingen wird Christian Söder auch immer dann gerufen, wenn Hausbesitzer einen Umbau planen und Fledermäuse unter dem Dach leben. Allein im Landkreis Kitzingen sind 18 Fledermausarten nachgewiesen. Bei seinen Begehungen sucht Christian Söder nach Spuren der Tiere, wie Fraß- oder Kotreste, und notiert potenzielle Ein- und Ausflüge im Dachstuhl. Denn nicht nur die Tiere sind geschützt, sondern auch die Quartiere, in denen sie leben.

Um die Lebensbedingungen des Grauen Langohrs zu verbessern, wurde das Artenschutzprogramm "Graues Langohr" ins Leben gerufen. Dieses Projekt beinhaltet die Suche nach Fledermausvorkommen und das Betreuen von Fledermausquartieren im Weinlandkreis Kitzingen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3371931">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Rettet die Artenvielfalt!</title>
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<pubDate>Sat, 01 Aug 2026 16:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:6b1b3dd8adb946b2?w=448&ch=8ab365dab6ed7299"></img><br/>Naturnaher Garten in Oberbayern:Mit 27,7 Prozent der Berechtigten haben sich im Landkreis Starnberg in Oberbayern besonders viele Menschen für das Volksbegehren "Rettet die Bienen“ eingetragen. Familie Rathert beschäftigt das Thema Artenvielfalt schon länger. Vor ein paar Jahren haben sie hier im Münchner Süden neu gebaut und richten sich seitdem mit den beiden Kindern in ihrer Doppelhaushälfte ein. Besonders der Garten hat es ihnen angetan. Richtig eingewachsen soll es sein, ein bisschen wild und vor allem ein Zuhause bieten für allerlei Getier: Insekten, Vögel, Frösche und alles, was so kreucht und fleucht soll hier Nahrung und Unterschlupf finden. "Im Kleinen die Welt verbessern" in Schwaben:Das beschreibt wohl am besten, was bei einem Paar in Augsburg ganz oben auf der Agenda steht: Tiere, Obst, Gemüse und Kräuter alles in Bioanbau bzw. artgerechter Haltung gibt es auf ihrer Anbaufläche am Rand der Schwabenmetropole. Benjamin Vogt und seine Frau Ildikó Reményi-Vogt sind die Begründer des Projekts City Farm. Sie wollen "Lebensräume nutzen und erhalten statt sie zu zerstören!“. Deshalb bauen sie ihr eigenes Bio-Gemüse an, halten ihre eigenen Tiere und setzen auf Nachhaltigkeit.Neue Bäume braucht das Land in Unterfranken:In Veitshöchheim an der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau will man herausfinden, wie sich Insekten verhalten in Bezug auf exotische versus heimische Bäume: Welche Bäume besser geeignet sind als Lebensraum, welche widerstandsfähiger gegen Schädlinge und Klimaveränderungen. Das erforscht die Studie "Stadtgrün – Neue Bäume braucht das Land“ für einen intakten Lebensraum in den Städten. Außerdem wollen die Forscher Lösungen finden für die größte Bedrohung für die Insekten: Monokultur in der Landwirtschaft und zwar mit sogenannten Energiepflanzenfeldern.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3151933">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Wildes Bayern - Der Nationalpark Bayerischer Wald</title>
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<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 11:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:75e6d3bb6b2b5c6d?w=448&ch=8e482b4dc3bfcd4c"></img><br/>1990 begann eine außergewöhnlich starke Borkenkäferplage im Nationalpark Bayerischer Wald mehrere Tausend Hektar alter Fichtenbestände zu vernichten. Ganz bewusst unterließ die Parkverwaltung eine Bekämpfung und bald begann ein neuer, gesünderer Wald heranzuwachsen – ein neuer Urwald. Natürlich zog diese Vielfalt auch viele neue Tier- und Pflanzenarten an. Selbst Luchs und Fischotter sind zurückgekehrt und haben hier wieder eine Heimat gefunden. Filmautor Jürgen Eichinger stellt im Gang der Jahreszeiten diesen größten deutschen Waldnationalpark vor. Waldeidechsen und Kreuzottern nutzen die umgestürzten Bäume zum Sonnen und Wärme tanken. Hart und kalt sind die Winter im Bayerischen Wald. Zu keiner anderen Jahreszeit ist die Natur hier so unberührt und urwüchsig. Der Frühling kommt spät in das Grenzgebirge. Habichtskäuze nutzen die Baumstümpfe zum Brüten. Mit Beginn des Sommers sind alle Vögel zurückgekehrt. Unzählige Schmetterlinge, Käfer und Bienen bevölkern die blühenden Hänge. Auch bei den Spätbrütern, wie Sperber und Sperlingskauz, sind nun die Jungen flügge. Den Spechten dient das Totholz als Trommelplatz oder zur Anlage von Höhlen und der Luchsfamilie als Versteck.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3263057">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die bayerische Toskana</title>
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<pubDate>Sat, 25 Jul 2026 16:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:aacc1dc30482b6eb?w=448&ch=9e0da90c0894a5b4"></img><br/>Traumhafte Flusstäler, blütenreiche Trockenmagerrasen, malerische Kalkfelsen und geheimnisvolle Karsthöhlen – das alles findet man im Bayerischen Jura. Aufgrund seiner Ähnlichkeit wird dieses Gebiet auch als bayerische Toskana bezeichnet. In deren Zentrum liegen das Lauterachtal und der südlich angrenzende Truppenübungsplatz Hohenfels. Der Insektenreichtum dieses Gebiets ist so enorm, dass besonders viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten hier leben, unter anderem auch die seltenste Fledermaus Deutschlands: die Große Hufeisennase. Rudi Leitl ist naturschutzfachlicher Betreuer dieser Region und Leiter des Fledermaushauses in Hohenburg.
In den Südlagen der Täler herrscht nahezu mediterranes Klima. Zwischen Wacholdern blühen seltene Orchideen wie die Riemenzunge. Auch Küchenschelle und Kreuzenzian sind hier zu Hause. Deshalb hat dort auch der Kreuzenzian-Ameisenbläuling seinen bayerischen Verbreitungsschwerpunkt.
Vor allem das Lauterachtal hat es in sich: Über 160 seltene und gefährdete Pflanzen- und Tierarten konnten bisher nachgewiesen werden. Bewahrt hat sich dieses Refugium der Artenvielfalt auch wegen der traditionellen Beweidung. Seit Jahrhunderten haben Hirten mit ihren Wanderherden die Landschaft gestaltet und ihren einzigartigen Charakter bis heute geprägt. Der Schäfer Thomas Inzelsperger zieht mit seiner Schafherde durch das Lauterachtal, gelegentlich muss er dabei auch Straßen benutzen und das ist nicht ungefährlich.
Die Lauterach selbst ist ein Fischgewässer erster Güte. Grundquellen entlang ihres Verlaufs halten die Wassertemperatur im Sommer deutlich unter 20 Grad und im Winter bei etwa 8 Grad. Deshalb gibt es hier auch noch die heimische Bachforelle. Hans Eiber, einer der bekanntesten deutschen Fliegenfischer, angelt dort besonders gern.
Der Truppenübungsplatz Hohenfels stellt ein einzigartiges Naturrefugium dar. Seit über 80 Jahren wird hier weder gespritzt noch gedüngt. Dies hat eine unglaubliche Lebensfülle und Artenvielfalt zur Folge. Vor allem Insekten profitieren davon. Deshalb gibt es hier auch so viele Fledermausarten. Aber auch seltene Amphibien wie Kreuzkröte und Gelbbauchunke kommen hier noch reichlich vor.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3149291">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Wilde Slowakei</title>
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<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 11:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:4f208ee442913c69?w=448&ch=04ebdce77a0076d4"></img><br/>Die Slowakei hat so manche Naturschätze zu bieten und auch in der Tier- und Pflanzenwelt gibt es so manche Besonderheiten, die der Filmemacher Jan Haft mit der Kamera eingefangen hat.

Die Vielgestaltigkeit der slowakischen Natur überrascht, denn auf gut 49.000 Quadratkilometern befinden sich Überschwemmungsebenen und Flussauen, schroffe Hochgebirge und sanfte Hügellandschaften mit der jeweils typischen Fauna und Flora. Endemiten und Raritäten wie der kuriose Blauschnegel, der vom Aussterben bedrohte Hundsfisch und die seltene Tatra-Gämse werden in "Wilde Slowakei" vorgestellt.

Flugaufnahmen, die das Land aus der Vogelperspektive zeigen, prägen den Film ebenso wie aufwendig gedrehte Bilder der kulturellen Schätze der Slowakei. Die Zipser Burg zum Beispiel im Nordosten des Landes, die zweitgrößte Burgruine Mitteleuropas, ist umgeben von extensiv bewirtschaftetem Bauernland und kleinen Dörfchen, in denen noch viele Störche brüten. Die Hänge des Travertinkegels, auf dem die Burg steht, sind von weitläufigen Trockenrasen bedeckt. Ein kostbares "Ödland" mit einer faszinierenden Tierwelt: Ziesel und Smaragdeidechsen, Heidelerchen und Segelfalter. Die Burg selbst ist UNESCO-Weltkulturerbe und zieht zusammen mit den vielen Kirchen, Schlössern und anderen Prachtbauten immer mehr Besucherinnen und Besucher an.

Die Slowakei hat sich in Teilen ihre Ursprünglichkeit bewahrt, was sich schon darin äußert, dass noch mehrere Hundert Wölfe und Bären durch uralte Wälder streifen. "Wilde Slowakei" ist ein faszinierender Ausflug in eines der schönsten und überraschendsten Länder Mitteleuropas.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3368599">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Partner mit Supernase · Hunde im Einsatz für den Menschen</title>
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<pubDate>Sat, 18 Jul 2026 16:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:dbad8931c86f5858?w=448&ch=01cbca9d28e39bba"></img><br/>Sie sind schneller, sie riechen und hören besser und erledigen Aufgaben ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten: Hunde sind für den Menschen im täglichen Leben oft unersetzbar. Sie spüren Drogen auf, schützen vor Gefahr und sind eine wichtige Stütze, wenn Menschen krank oder behindert sind.

Durch intensives Training und eine starke Tier-Mensch-Beziehung können diese Fähigkeiten perfektioniert und auf Kommando eingesetzt werden: Tiere werden so zur Geheimwaffe, Spezialwerkzeug, Haushaltshilfe oder Seelenheiler. Bindung und Vertrauen sind dabei die wichtigsten Voraussetzungen für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Mensch und Tier.

In dieser Dokumentation werden die beeindruckenden Fähigkeiten der Vierbeiner gezeigt. Ein BR-Team hat sie begleitet beim Training, im Einsatz und beim Zusammenleben mit Menschen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3200156">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Isar · Der letzte Wildfluss</title>
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<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 11:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:47d4dc305aa94abe?w=448&ch=90cd3b0053e97b86"></img><br/>Eigentlich verändert sich der Lauf der Isar ständig. Jedenfalls gilt das für ihre ersten 60 Kilometer. Sie entspringt bei Scharnitz im Karwendel und mündet nach 300 Kilometern bei Deggendorf in die Donau.

Während die Isar flussabwärts von München weitgehend verbaut und kanalisiert ist, besitzt sie flussaufwärts noch ihren ursprünglichen Charakter. Je weiter man ihrem Lauf in Richtung Alpen folgt, umso wilder wird sie. Dort, wo sie als Wildfluss in einem weiten Bett zwischen den steil aufragenden Bergen des Karwendel dahinfließt, hat sich eine Flusslandschaft erhalten, die in Deutschland einzigartig ist. Die Isar bietet entlang dieser Strecke heute noch ein urtümliches Bild.

Filmautor Jürgen Eichinger zeigt, warum die Isar als letzter großer Wildfluss Deutschlands gilt. An der wilden Isar konnten Tier- und Pflanzenarten überleben, die andernorts schon lange mit der Verbauung der Flüsse oder dem Bau von Stauseen verschwunden sind, wie etwa Flussregenpfeifer, Flussuferläufer und Gefleckte Schnarrschrecke.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3366308">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Der Bläuling und die neue Wildnis · Das Mangfallgebirge</title>
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<pubDate>Sat, 11 Jul 2026 16:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:4bb38eb6d490a57c?w=448&ch=f6fa09f5833339d3"></img><br/>Im Mangfallgebirge vor den Toren Münchens schuf eine besondere Erdgeschichte das Gerüst für eine Vielzahl an natürlichen Lebensräumen. Seit mindestens 3.000 Jahren wird es vom Menschen bewirtschaftet. Und doch hat sich hier bis heute eine Schatzkammer der Natur erhalten.

Extensiv genutzte Bergregionen bieten hier oft letzte Zuflucht für vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten. In lichten, beweideten Bergwäldern balzen noch Auerhühner, seit Jahrhunderten gehegte Feuchtwiesen bieten Ersatz für entwässerte Moore. Auch für den Fortbestand der in Bayern vom Aussterben bedrohten Birkhühner werden im Mangfallgebirge große Anstrengungen unternommen. Traditionell gemähte und beweidete Almwiesen sind Lebensraum für Insekten, die woanders längst verschwunden sind.

Ein Filmteam begleitet einen in Deutschland stark bedrohten Schmetterling, den Storchschnabel-Bläuling, während seines Jahrs auf den Almwiesen. Gezeigt wird, wie raffiniert die Überlebensstrategien dieses spezialisierten Tagfalters vom Ei bis zum fertigen Bläuling sind, aber auch, wie sensibel er auf seine Umwelt reagiert. Der Falter damit steht beispielhalt für viele anspruchsvolle und in der Folge selten gewordene Tierarten.

Entscheidend ist, neben dem Offenhalten der Wälder und dem richtigen Mähzeitpunkt auf den Almwiesen, die sanfte Beweidung durch Kühe, Schafe und Ziegen. Es entsteht eine "neue Wildnis" und Zuflucht für geschützte Arten.

Doch auf den Artenschutz kommt ein Dilemma zu: die langsame Rückkehr des Wolfs ins Mangfallgebirge. Wölfe können eine Bedrohung für die Almwiesen sein, doch auch sie sind in Deutschland streng geschützt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3234160">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Artisten im Wind · Milane und Weihen</title>
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<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 16:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:b0f3a16b3901a6e7?w=448&ch=5035f1fb0d90d836"></img><br/>Milane und Weihen sind heute vorwiegend auf Kulturland anzutreffen. Auch in einer von Menschenhand geschaffenen Landschaft existiert ein vielfältiges und ganz besonderes Leben. Doch die Bewirtschaftung mit immer größeren Maschinen, heftiges Düngen, um den Ertrag zu erhöhen und die damit verbundene mehrfache Mahd, haben so manches Beutetier verdrängt. Mäusejahre, die auf warme Winter folgen, gibt es immer wieder. Doch eine ganz wesentliche Beute, der Feldhamster, hat vielerorts keine Überlebenschance mehr. Ein Grund, warum der Bestand von Milanen und Weihen zurückging.

Lange war nicht sicher, ob die Wiesenweihe in unserer Kulturlandschaft überleben wird, denn ihr ursprüngliches Siedlungsgebiet sind die feuchten Streuwiesen, Moore und Niederungen. Doch die wurden entwässert und mit Getreide bebaut. Kein Platz mehr für Bodenbrüter wie die Weihen. Doch sie sind anpassungsfähig wie keine anderen. Die Wiesenweihe hat die Wintergerste-Felder für sich entdeckt und sich perfekt mit dem Wachstum dieses Getreides synchronisiert. So wurde aus einem seltenen Sonderling ein Leitorganismus für eine vom Menschen geprägte Landschaft und aus Feldern, Rainen und Wiesen Lebensraum für neue Arten.

Als Musterbeispiel für artistisch-fliegerisches Können und Neubürger der Feldflur wird die Wiesenweihe zur zentralen Figur dieser Dokumentation. Dass sie in ihrem Winterquartier, dem Senegal, zu einem anderen Vogel wird, mit neuen Feinden und anderen Ernährungsgewohnheiten, macht ihre Geschichte zusätzlich spannend. Für die Kornweihe ist Deutschland nur das Winterquartier. Die Rohrweihe gehört jedoch zu den Verlierern. Durch die Entwässerung von Sumpfgebieten findet sie nahezu keinen Brutplatz mehr. Ebenso anpassungsfähig wie die Wiesenweihe ist der Rotmilan. Die weltweit größte Population lebt in Deutschland.

Die Dokumentation zeigt in bestechenden Bildern, wie die Artisten im Wind leben, dass der Rotmilan ein Müllsammler ist, dass die Verwandtschaft der Wiesenweihen mit einer Wanze im Ei geklärt werden kann und dass der Fuchs sich in Deutschland mit dem Schakal im Senegal auf seinen Raubzügen nach Weihen ablöst.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3359517">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Raupe auf Reisen</title>
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<pubDate>Sat, 13 Jun 2026 16:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:aa905ab17d45f083?w=448&ch=db22c51ad0153fb1"></img><br/>Große Reise einer Schmetterlingsraupe: Durch die Reise ums Überleben einer kleinen Raupe entdeckt man den unglaublichen Reichtum der Mikrowelten. Mit opulenten Bildern entführt der Film in eine andere Welt. Die Welt im Kleinen, die uns jeden Tag umgibt.

Die Filmautoren begleiten eine kleine Raupe auf ihrer großen Reise durch verschiedene Ökosysteme, immer mit dem Ziel zu überleben. Der Film taucht ein in die Welt dieser Raupe, wo eine Wiese ein unendliches Gräsermeer, ein Teich ein Ozean und ein Gartenweg eine Wüste ist. Liebevoll und mit viel Aufwand produziert, faszinieren die fantastischen Bilder dieses Mikrokosmos.

Unter unseren Füßen und überall um uns herum existieren unzählige Parallelwelten, in denen es nur so von Leben wimmelt: Millionen von Tier- und Pflanzenarten gedeihen dort, ohne dass der Mensch es auch nur wahrnimmt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3237044">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Wildes Bayern · Geburt eines Urwaldes</title>
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<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 11:50:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:f441b59d51dae699?w=448&ch=7ecfdb9c1f330550"></img><br/>Als sich in den 1980er-Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Vom Ende des Waldes war die Rede, vom "größten Waldfriedhof Mitteleuropas" und vom Ruin der Tourismusregion Bayerischer Wald.

Aber aus dem Werk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter als es der vorherige Wirtschaftswald je war. Knapp 30 Jahre nach dem Borkenkäferbefall zeigte sich bereits der Erfolg der Nationalpark-Idee "Natur Natur sein lassen". Der "katastrophenartige" Zusammenbruch der alten Fichten war ein Anstoß zur Entwicklung in Richtung "Urwald". Und natürlich hatte die Veränderung des Lebensraumes auch erhebliche Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt. So profitieren zahlreiche, lichthungrige und Wärme liebende Organismen von dieser Entwicklung: Zu ihnen zählen Pflanzen und Tiere, die alles verwerten können, was von den toten Bäumen übrig bleibt wie Käfer, Schmetterlinge, Flechten und Moose.

Der aufwendig gedrehte Film von Jürgen Eichinger zeigt, wie es im einstigen Wirtschaftswald zur "Katastrophe" kam, und wie daraus heute der "Urwald von morgen" heranwächst, wie perfekt hier Werden, Wachsen und Vergehen ineinandergreifen, und warum der Borkenkäfer nicht zum Totengräber, sondern zum Geburtshelfer wurde.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3357123">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Artenschutz 2.0 · Mit Hightech gegen das Artensterben</title>
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<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:54b718376b541930?w=448&ch=672b65e57de8c8d3"></img><br/>Weltweit sind Artenschützer*innen und Wissenschaftler*innen im Einsatz, um vom Aussterben bedrohte Tiere zu schützen. Denn das sechste Artensterben ist in vollem Gange. Jeden Tag verschwinden rund 150 Arten. Im Wettlauf gegen die Zeit setzen Forschende rund um den Globus jetzt mehr und mehr auf Hightech.

Die bildstarke Doku ist eine Reise zu verschiedenen Wissenschaftlern, Start-ups und Artenschützern, die mit Hochdruck an futuristischen Technologien arbeiten.

Martin Wikelskis Idee ist ein Internet der Tiere. Der Direktor am Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie erforscht die Bewegungsmuster von Tieren weltweit. Seine Big-Data Plattform Movebank enthält bereits heute über sechs Milliarden GPS-Punkte. Ein globales Vorhersagesystem für das Leben auf der Erde ist greifbar.

In Deutschland soll Hightech bedrohte Vogelarten vor dem Tod durch Windkraftanlagen schützen. Herzstück: Ein kamerabasiertes System, das über Künstliche Intelligenz in Sekunden erkennt, ob sich ein Rotmilan oder Adler nähert und rechtzeitig die Windkraftanlage stoppt.
In Kenia soll eine KI-Software helfen, Populationszahlen über Fotos schneller und genauer zu ermitteln als bisher.
Und vor Korsika macht sich die Meeresbiologin Alicia Dalongeville auf die Suche nach einer Spezies, die bereits als ausgestorben galt: der Engelhai. Sie fischt in der Tiefe nach eDNA, auch Umwelt-DNA genannt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3191494">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Kormorane · Fischdieb oder Sündenbock?</title>
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<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 16:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:407a4d5c297e4160?w=448&ch=ca79767f55ff8229"></img><br/>Kormorane jagen, was jeweils am leichtesten verfügbar ist. So beobachtet der Biologe Stefano Volponi auf Sardinien das soziale Fischen der Kormorane. Beim gemeinschaftlichen Jagen pflegen Hunderte von Kormoranen eine extrem effektive Art des Fischfangs: Während etwa die Hälfte der Vögel durch Flügelschlagen einen Fischschwarm zusammenscheucht, kann die andere Hälfte die Fische bequem fangen und fressen. Nach einiger Zeit wechseln sich die Kormorangruppen ab.

In ganz Europa ärgern sich die Fischer über den in ihren Augen bestens angepassten und dreisten Fischräuber. Sie fordern seinen Abschuss um jeden Preis! Was sie dabei nicht berücksichtigen: Kormorane sind Zugvögel. So gibt es derzeit 170.000 Brutpaare im nördlichen Ostseeraum. Und diese ziehen durch ganz Europa zu den für sie günstigsten Fischgebieten. Verschiedene Forschergruppen versuchen, Gesetzmäßigkeiten und Rückschlüsse aus dem Zugverhalten und vermeintlichen Nahrungsvorlieben abzuleiten. Doch der Kormoran lässt sich so leicht nicht fassen. Zu genial, zu schnell agiert er in seiner Anpassungsfähigkeit. Er ist ein unübertroffener Fischjäger, ein beneideter Meister seines Fachs.

<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3355445">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Das Moor</title>
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<pubDate>Sat, 30 May 2026 16:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:00cbd3217975d1ce?w=448&ch=03cd478ea60b00fe"></img><br/>Vor 10.000 Jahren prägten Moore weite Flächen Europas. Während sich das Landschaftsbild seit dieser Zeit fast überall in Mitteleuropa extrem veränderte, erlauben die wenigen Moore, die der Trockenlegung und Abtorfung entgingen, einen Blick in eine längst vergangene Zeit.

Es scheint, als wären die bizarrsten und farbenprächtigsten Vertreter der heimischen Fauna und Flora im Moor zu Hause. Hier leben Pflanzen, die Tiere fressen und quietschbunte Pilze, die Pflanzen aussaugen. Die Balz der Doppelschnepfen wirkt wie ein Tanz von Elfen.

Märchenhaft erscheinen auch die anderen, wenig bekannten Moorbewohner wie Moosjungfer, Wasserralle oder Federgeistchen. Andere Arten, die hier leben, sind uns dagegen wohlbekannt, etwa die Kreuzotter, das Reh und der Kranich.

Flugaufnahmen machen deutlich, wie sehr unsere Moore Inseln gleichen; Oasen in der urbar gemachten Landschaft. Allerdings sind auch diese letzten Wildnisgebiete bedroht, denn die Trockenlegung geht weiter - auch bei uns. Jan Haft zeigt in seinem Film die Vielfalt dieses wenig beachteten Lebensraums.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3232277">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Biene Majas wilde Schwestern</title>
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<pubDate>Sat, 23 May 2026 16:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:ea22064b2767ca85?w=448&ch=a0038f7f6024b6e6"></img><br/>Für die meisten Menschen ist "die Biene" die Honigbiene, die fleißig Blüten besucht und als Volk, bestehend aus einer Königin und einigen zehntausend Arbeiterinnen, in einem Holzkasten oder einem geflochtenen Bienenkorb wohnt und dort Honig und Wachs produziert. Doch wohl die wenigsten wissen, dass in Mitteleuropa über 560 weitere Bienenarten vorkommen, von denen die allermeisten nicht gesellig in Kolonien, sondern als Einzelgänger leben. Die Verhaltens- und Lebensweisen dieser sogenannten Wildbienen sind so vielfältig wie ihr Aussehen, ihre Größe und ihre Lebensräume. Unter den Wildbienen gibt es Riesen von drei Zentimetern Körperlänge, aber auch Zwerge, die gerade einmal drei Millimeter lang sind. Die meisten Wildbienen sind zwar eher unscheinbar gefärbt, doch machen sie ihr unauffälliges Äußeres durch eine ungeheure Vielfalt an interessanten Verhaltensweisen wett. Wohl nur wenige andere Tiere treiben einen derartigen Aufwand bei der Fürsorge für ihre Nachkommenschaft wie die Bienen: Um der nächsten Generation den bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen, konstruieren sie aus den unterschiedlichsten Materialien komplizierte Bauwerke als Kinderstuben. Und um ihren Nachwuchs mit genügend Nektar und Pollen zu versorgen, besuchen Bienenmütter auf manchmal Hunderte Kilometer langen Sammelflügen Zehntausende von Blüten. Unter den Bienenarten gibt es allerdings auch einige, die – durchaus nicht "bienenfleißig" – andere für sich arbeiten lassen und sich als Einbrecher oder gar als Mörder betätigen … Filmautor Jan Haft zeigt die unglaubliche Vielfalt der heimischen Wildbienen: Spannende Kämpfe, sensationelle Leistungen, fantastische Bauwerke und farbenfrohe Individuen – die Welt der Wildbienen hat all dies und noch viel mehr zu bieten.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3247984">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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