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<title>natur exclusiv</title>
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<description><![CDATA[natur exclusiv: Eine Sendung von BR.]]></description>
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<pubDate>Sat, 26 Sep 2026 02:45:42 +0000</pubDate>
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<title>Wasser für die wilde Isar</title>
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<pubDate>Sat, 19 Sep 2026 16:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:63aebb16bb3d9afb?w=448&ch=0523e60e8ecab582"></img><br/>Die Obere Isar im Werdenfelser Land gilt als der letzte große Wildfluss Deutschlands. Über 200 bedrohte Tier- und Pflanzenarten leben im und am breiten wilden Kiesbett des Flusses.

Aber diese Landschaft ist bedroht. Sie wird von grünem Dickicht überwuchert, weil der größte Teil des Wassers zur Energiegewinnung für das Walchenseekraftwerk abgeleitet wird. Dem Fluss bleibt nur die sogenannte Restwassermenge. Zu wenig um den Kies, der den Wildfluss prägt, zu transportieren und sein Bett zu gestalten und vor allem den Bewuchs in Schach zu halten. Naturschutz-Maßnahmen, welche die wuchernden Weidenbäume eindämmen sollen, scheinen erfolglos.

Aber es gibt noch eine letzte Chance, diesen einmaligen Wildfluss zu retten. Die Verträge mit dem Energiekonzern, der das Walchenseekraftwerk betreibt, laufen 2030 aus und werden jetzt schon neu verhandelt. J

etzt besteht die Chance,die Parameter neu zu setzen, dem Fluß wieder mehr Dynamik und Kraft zu schenken und so die letzte große Wildflusslandschaft Deutschlands zu erhalten.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3385244">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Bayerisch Kanada · Der schwarze Regen</title>
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<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 11:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:a68bce5ea2b157d7?w=448&ch=dc86490df9758658"></img><br/>Auch so ein traumhaftes Idyll wie der Schwarze Regen bleibt trotz seiner Abgelegenheit von den verschiedensten Umwelteinflüssen, wie dem Eintrag von Feinsedimenten ins Gewässer oder der intensiven Freizeitnutzung, nicht verschont. Die Herausforderungen, den Fluss und seine Natur zu erhalten, sind groß. Das Filmteam hat Personen begleitet, die sich diesen Herausforderungen stellen und viel dafür tun, dieses Idyll zu erhalten.Der Flussuferläufer ist eine in Bayern vom Aussterben bedrohte Vogelart. Am Schwarzen Regen gibt es das einzige Vorkommen abseits der Alpenflüsse. Leider geht sein Bestand hier seit Jahren stark zurück. Zuletzt gab es nur noch ein erfolgreiches Brutpaar. Die genauen Ursachen für den Rückgang sind unklar, allerdings hat in den letzten Jahren auch der Kanuverkehr auf dem Schwarzen Regen deutlich zugenommen. Und die Brutplätze der Flussuferläufer befinden sich auf den Inseln des Wildflusses die auch bei einigen Kanufahrern als Rastplatz beliebt sind. Der Landesbund für Vogelschutz und die Naturschutzbehörden versuchen einiges, um diese Inseln zu schützen und den Rückgang des seltenen Vogels zu stoppen.Obwohl der Schwarze Regen als ausgezeichnetes Fischgewässer gilt, in dem sich sogar der Huchen erfolgreich fortpflanzt, geht der Bestand einiger Fischarten zurück. Vor allem Kleinfischarten, die für das Ökosystem besonders wichtig sind, wie die Elritze, sind von dem Rückgang betroffen. Ein Projekt des Bezirks Niederbayern mit Unterstützung des Fischereivereins Regen will die Elritze unterstützen.Auch der Flussperlmuschel soll geholfen werden. Die über 100 Jahre alt werdenden Tiere gab es früher zu Zigtausenden im Schwarzen Regen. Aktuell finden sich an geheimen Stellen es nur noch wenige Einzelexemplare. Feinsedimenteintrag, der Anstau durch Wasserkraftwerke, aber auch das unsachgemäße Öffnen der Muscheln auf der Suche nach Perlen dürften die Hauptursachen für das Verschwinden sein. Doch der Schwarze Regen ist zu groß, um der Flussperlmuschel wieder sinnvoll auf die Beine helfen zu können. Eher ist dies in einem kleineren Zuflussgewässer möglich. Dort gelingt es einem Projekt, den Bestand der seltenen Muschel durch Nachzucht zu stabilisieren. Man hofft, dass von dort in absehbarer Zeit auch Muscheln in den Schwarzen Regen abwandern.Nicht nur Tiere sind in Bayern vom Aussterben bedroht. Auch der Beruf, den die meisten in erster Linie mit dem Bayerischen Wald in Verbindung bringen, der des Glasbläsers, muss ums Überleben kämpfen. Das Filmteam hat in Zwiesel, dem Ursprungsort des Schwarzen Regens, einen wahren Meister seines Fachs besucht.Neben diesen spannenden Geschichten zeigt der Film traumhaft schöne Natur. Das Filmteam war sogar mit dem Kanu unterwegs, um der Faszination des Flusses möglichst nahe zu kommen. Der Film gibt so einen faszinierenden Einblick ins Tal des Schwarzen Regens.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3154102">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Sardinien · Arche aus Stein</title>
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<pubDate>Sat, 05 Sep 2026 16:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:4617ed9f608e9d7e?w=448&ch=bb9c7c9baff197d5"></img><br/>Rund dreieinhalb Millionen Urlauber besuchen jedes Jahr Sardinien, Italiens zweitgrößte Insel mit einem Viertel der gesamten Küstenlinie des Landes. Von dieser abwechslungsreichen Küste - 1.800 Kilometer eindrucksvoller Klippen und malerischer Strände - fühlen sie sich angezogen. Wenige hingegen kennen das schroffe Bergland Sardiniens, die bewachsenen Hügel, die nur einheimischen Hirten vertraut sind und die lieblichen Täler dieser Insel. Zusammen bilden die durch einen schmalen Schelf verbundenen Schwesterinseln Korsika und Sardinien einen kleinen Kontinent: Ein Bruchstück des Mutterkontinents Europa, von dem sie sich lösten, als dessen Alpenküste und das westliche Mittelmeer entstanden. Sardinien: ein Stück der Alpen mitten im Mittelmeer. Der Filmautor Rolando Menardi präsentiert dem Publikum eine zweifache Reise: Einmal quer durch das Landesinnere, das dem Strandurlauber zumeist verborgen bleibt - und die Reise der Insel selbst, die nicht immer eine Insel war, und die wie eine Arche aus Stein seit Jahrmillionen von Europas Südrand in Richtung Afrikas Nordrand driftet. Dank extremen Schwankungen des Meeresspiegels war die heutige Insel mehrmals mit dem Festland verbunden, sodass Sardiniens Fauna oft wechselte, Arten kamen und verschwanden. Eine dieser Arten ist der Mensch. Seit der Steinzeit haben immer neue Wellen von Eroberern Sardinien erreicht, etliche in Begleitung sowohl von Haus- als auch von Wildtieren, die heute die Fauna der Insel dominieren und die ursprüngliche Flora und Landschaft grundlegend verändert haben. Trotzdem: In den unzugänglichen Bergen Sardiniens hat sich manches erhalten, was rund um das Mediterran, diesen seit Jahrtausenden kulturell geprägten Naturraum, längst verloren ist. Der renommierte italienische Regisseur, Kameramann, Alpinist und Segler Rolando Menardi hat das Urlaubsparadies seiner Kindheit immer wieder aufgesucht und dort etliche Jahre gedreht. "In der Mitte zwischen Europa, Afrika und Asien vermischen sich auf einer einzigen Insel Arten, Kulturen und Klimazonen von allen Rändern des Mittelmeers. Von Sardiniens Alpengipfeln bis hinab zu Sardiniens Sahara ist es nur ein Tagesmarsch."<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3253662">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Dolomiten · Im Garten der Helden</title>
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<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 11:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:012cfa7d8e14cb7f?w=448&ch=ab2c9d32ede97e44"></img><br/>Die Dolomiten sind die bekannteste Region der Südalpen und ein Naturparadies - eine Landschaft wie geschaffen für Mythen und Helden, auch für Helden aus der Tierwelt.

Kurt Mayer und Judith Doppler haben die Dolomiten mehr als ein Jahr lang bereist und zeigen in der Dokumentation "Dolomiten - Im Garten der Helden" eine Wildnis im Aufbruch.

Erstmals seit hundert Jahren durchqueren wieder Großraubtiere die Dolomiten wie der Wolf. Mit hartnäckigen Mythen wird aufgeräumt: Der Wolf ist keine reißende Bestie, der Luchs kein Räuber außer Rand und Band und der Fuchs entpuppt sich hier als teilweise sogar vegetarischer Gourmet. Steinadler haben das Land der bleichen Berge, wie man die Dolomiten früher nannte, wieder unter sich aufgeteilt. Einzigartige Flugaufnahmen zeigen ihre Paarung und ihre bemerkenswerte Jagdtechnik. Junge Bärenwaisen leben in Cortina d'Ampezzo in geschütztem Gelände.

Gezeigt werden von Wasser und Eis zerfurchte Felsspitzen, leuchtende Zirben und Lärchenwälder, markante Gebirgsstöcke wie fossile Archipele einer versunkenen Zivilisation. Aus dem Blickwinkel eines Steinadlers geht es in König Laurins Rosengarten: Schneehase, Gams und Murmeltier, gewitzte Ernährungsstrategen und erprobte Hungerkünstler faszinieren durch ihre Höchstleistungen. Als Relikt der Eiszeit lebt das Schneehuhn dort, wo es kühl geblieben ist.

Der einsam umherziehende Wolf trifft zu guter Letzt nahe einer verwaisten Stellung des Österreichisch-Italienischen Alpenkriegs auf eine Gefährtin, die ihrerseits den langen Weg von den südlichen Apenninen bis in die Alpen gefunden hat.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3316565">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Flussgiganten · Der Sambesi</title>
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<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 20:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:5affe9964da2db42?w=448&ch=e33bafb0b370672e"></img><br/>Auf seiner langen Reise von der Quelle an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo bis zum Indischen Ozean, wird der viertgrößte Strom Afrikas lediglich von 15 Brücken überspannt. Er fließt durch Angola und Sambia, bildet die Grenze zu Namibia und Simbabwe und mündet schließlich in Mosambik ins Meer, den Indischen Ozean.

Der Sambesi ist Sehnsuchtsziel vieler Reisender, die den größten Wasservorhang der Welt erleben wollen: die gigantischen Victoriafälle, doppelt so hoch wie die Niagarafälle. Mit einer Gischtwolke, die noch aus bis zu 30 Kilometern Entfernung zu sehen ist. Aber nur, wenn der Sambesi viel Wasser mit sich führt. Denn im Jahreslauf unterliegt er ständigen Schwankungen. Er überschwemmt das Land, fällt wieder trocken, bis zur nächsten Überschwemmung: wichtig für den Ackerbau, denn der Fluss bringt fruchtbares Land. In der Batokaschlucht findet sich etwas Außergewöhnliches: eine stehende Welle, aber nur für zehn kurze Tage im Jahr. Hierher zieht es die Surfer, mitten ins Herz Afrikas, 1000 Kilometer weit weg vom Ozean. Menschen haben den Fluss aber auch auf andere Weise bezwungen.

Der Sambesi wird in der Kariba-Talsperre zum Antrieb von Turbinen genutzt, dadurch ist der größte menschengemachte Stausee der Erde entstanden, der Karibasee. Eine Reise von der Quelle bis zur Mündung dieses wilden Flusses und seiner tierischen Bewohner an und unter Wasser – erzählt von Rocko Schamoni.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3379285">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Big Five Asien · Die Nashörner</title>
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<pubDate>Sat, 29 Aug 2026 16:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:1839c05b77296f3d?w=448&ch=1dd11a60a6b56602"></img><br/>Rund 600.000 Nashörner lebten noch vor wenigen hundert Jahren in Asien. Die Zerstörung ihres Lebensraums und die Jagd auf das Horn haben sie an den Rand der Ausrottung gebracht. Leider tauchen die drei asiatischen Nashornarten in der öffentlichen Wahrnehmung meist nicht auf.

Da es kein einziges Java-Nashorn in irgendeinem Zoo oder Gehege der Welt gibt, sind Filmaufnahmen dieser extrem scheuen Tiere entsprechend selten. Das Filmteam hat sich auf eine 10-wöchige Expedition in den Ujung Kulon-Nationalpark auf Java begeben, um gemeinsam mit dem Fährtensucher Sarian Aufnahmen von diesem extrem seltenen Tier zu bekommen.

Das Sumatra-Nashorn besitzt ein wolliges Haarkleid, zwei Hörner und ist stammesgeschichtlich die älteste Nashornart. Seit 18 Millionen Jahren streift es durch die Wälder. In vier kleinen Populationen, die weit voneinander entfernt und genetisch isoliert sind, leben höchstens noch 100 Sumatra-Nashörner. Die Gründe für den dramatischen Rückgang in den letzten Jahrzenten liegen im Abholzen und Abbrennen der Urwälder für Palmölplantagen und in der Wilderei, um das Horn der Nashörner zu erbeuten. Das Filmteam hat sich im Way Kambas Nationalpark gemeinsam mit einer der bewaffneten Rhino Protection Units (Nashornschutzeinheiten) auf die Suche nach den letzten Sumatra-Nashörnern begeben und sie bei ihrem Kampf gegen die Wilderer begleitet.

Im Nordosten Indiens im Kazirang- Nationalpark lebt das Panzernashorn. Das Panzernashorn ist das häufigste der drei asiatischen Nashornarten. Es lebt nur noch im Nordosten Indiens und in geschützten Gebieten im Terai Nepals. Es ist die einzige Nashornart, deren Bestand wächst. Aktuell schätzt man den Bestand auf insgesamt etwa 3.800 Individuen. Das Panzernashorn ist im Gegensatz zum Java- und Sumatra-Nashorn äußerst angriffslustig und wenig scheu. Das bekam auch das Filmteam zu spüren.

<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3378999">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die letzten Krokodile Venezuelas</title>
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<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 11:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:a796ee32a65c2823?w=448&ch=7b1d89b2bbd957dd"></img><br/>Das Orinoco-Krokodil gilt als das größte Raubtier Südamerikas. Über sechs Meter lang wird das seltene, nur im Süßwasserbereich des Orinoco lebende Tier. In den letzten Jahren hat der Bestand weiter deutlich abgenommen. Geschätzte 1.500 Tiere gibt es noch in freier Wildbahn. Die El Hato Masaguaral Ranch in Venezuela ist einer der wenigen Orte, wo versucht wird, Jungkrokodile aufzuziehen und anschließend auszuwildern.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3327116">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Big Five Asien · Der Elefant</title>
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<pubDate>Sat, 22 Aug 2026 16:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:2dc12e93b9f31636?w=448&ch=e4e7236471dc30d6"></img><br/>Im Nordosten Borneos macht sich ein Filmteam entlang des malaysischen Flusses Kinabatangan auf die Suche nach den grauen Riesen Asiens. Schneller als erwartet wird es fündig: Elefanten ziehen in Herden, die manchmal aus mehr als hundert Tieren bestehen, den Fluss entlang. Auf den ersten Blick könnte man glauben, das Paradies für Elefanten gefunden zu haben, doch als das Filmteam den Dickhäutern über Wochen folgt, stellt sich heraus, dass die alten Wege der Elefanten, die sie seit Generationen nutzen, mittlerweile durch Palmenplantagen und sogar mitten durch Ortschaften führen. Der Weg der Tiere entlang des Kinabatangan bietet in manchen Flussabschnitten das ursprünglichste Elefantenleben, wenige Kilometer weiter aber wird ihre Wanderung zu einem Abenteuer: Für die Elefanten, für die Menschen, die am Fluss leben, und für das Filmteam, das zwischen die Fronten gerät und den grauen Riesen sehr viel näher kommt als man sich das vielleicht wünscht.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3377117">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Im Zeitalter des Feuers - Asche und Wiedergeburt in Spaniens Wäldern</title>
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<pubDate>Sat, 15 Aug 2026 18:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:ac777480d0c95c47?w=448&ch=d93db8f556064cb1"></img><br/>Waldbrände gehören seit jeher zum natürlichen Rhythmus der Erneuerung. Aus Asche folgt Wiedergeburt. Tier- und Pflanzenarten in natürlich gewachsenen Wäldern haben im Lauf der Evolution erstaunliche Anpassungs- und Überlebenstricks entwickelt. Es gibt feuerresistente Arten und sogar solche, die das Inferno für die Fortpflanzung brauchen. Auf der Iberischen Halbinsel wachsen und leben besonders viele dieser Feuerspezialisten. Oft kann die Natur vom Feuer profitieren. Die Dokumentation nimmt Spaniens Natur vor, während und nach der Feuersaison unter die Lupe.

Die andalusischen Korkeichenwälder etwa trotzen seit Jahrtausenden den immer wiederkehrenden Waldbränden. Ihre mehrere Zentimeter dicke Korkborke ist eine Anpassung an Feuer. Sie schützt die Bäume und die darunter liegenden Knospen. Diese entfalten sich nach dem Brand aufs Neue. Das artenreiche spanische Buschland existiert nur, weil es hier regelmäßig brennt. Einige hier lebende Arten wie das andalusische Taublatt und verschiedene Heidebüsche brauchen die Brände sogar, um zu überleben.

Nach jedem Feuer werden die Karten im Waldsystem neu gemischt. Anpassungsfähige Tierarten wie Manguste, Ginsterkatze und viele Gliedertiere gehören zu den Gewinnern. Nahrungsspezialisten wie der vom Aussterben bedrohte Pardelluchs haben es schwerer. In jedem Fall ist ein alter, natürlich gewachsener Wald bei einem Brand die beste Lebensversicherung für seine Bewohner.

Vom Menschen gepflanzte Monokulturen aus Kiefern und Eukalyptus dagegen brennen in den Sommermonaten oft großflächig und vernichtend nieder. Doch auch sie haben danach die Chance auf einen Neuanfang, um gegen künftige Brände besser gewappnet zu sein. Doch das erfordert ein Umdenken bei der Bepflanzung im Sinne einer nachhaltigen Waldnutzung.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3375195">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Das andere Spanien · Im Reich der Vögel</title>
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<pubDate>Sat, 15 Aug 2026 16:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:16b4a24f35c3c164?w=448&ch=285ac21b0cdc329a"></img><br/>Von diesem Landstrich haben viele noch nie gehört: die Extremadura. Doch eine Entdeckungsreise in diese entlegene Region Spaniens an der Grenze zu Portugal offenbart eine ungeahnte Artenvielfalt. In einem der am dünnsten besiedelten Landstriche in ganz Europa hat sich seit Jahrhunderten eine nahezu intakte Umwelt erhalten.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3200133">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Kleine Katze · Große Freiheit</title>
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<pubDate>Sat, 08 Aug 2026 16:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:b4169a59dd688c37?w=448&ch=c615f8ad00e9fb89"></img><br/>Guyana ist eines der kleinsten Länder in Südamerika, doch es besitzt wohl die intakteste Natur des Kontinents: unberührte Wälder, wilde Flüsse und starke autonome indigene Gemeinschaften.

In einem kleinen Dorf im Süden Guyanas kümmert sich der junge Falton um das verwaiste Margayjunge. Er betreut den Margay ehrenamtlich im Rahmen des Dorfprojektes Yacumbi. In der Wildtierstation landen verwaiste Jungtiere genauso wie von den Behörden beschlagnahmte oder verletzte Tiere. Ocilla ist der erste Margay, der bei Yacumbi ausgewildert werden soll.

Monatelang zieht Falton mit dem kleinen Margay durch den Regenwald. Er lehrt das Tier, was er weiß. Denn er ist hier in der Wildnis aufgewachsen, er weiß wie man im Wald überlebt. Dabei nutzt er das überlieferte Wissen seines Volkes der Wapishana. Wo immer es geht, versucht er das Verhalten der Katzenmutter zu imitieren. Da bisher nur wenig über die seltenen und scheuen Katzen bekannt ist, konzentriert er sich darauf, ihm die Gefahren zu zeigen und beizubringen, wo ein Räuber seiner Größe Nahrung finden kann. Klettern und die Fortbewegung in den Baumkronen, die so typisch sind für die kleinen Raubkatzen, braucht er nicht zu lernen.


<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3373414">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Das Graue Langohr · Winzling im Kitzinger Land</title>
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<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 11:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:108af35fe858c576?w=448&ch=ae90d7d8a634be0c"></img><br/>Das Graue Langohr (Plecotus austriacus) kommt zwar in fast ganz Bayern vor, allerdings sinkt die Anzahl der Tiere seit etwa 25 Jahren. Zudem ist es nicht einfach, diese Fledermäuse zu entdecken. Sie werden gerade einmal sechs Zentimeter groß, leben sehr unauffällig und nur in kleinen Kolonien mit maximal 20 bis 30 Tieren. Das Graue Langohr ist eine typische Dorffledermaus und gilt als klassischer Kulturfolger.

Christian Söder ist aktiv im Projekt "Rettet das Graue Langohr". In der Kolonie der Fledermäuse unter dem Dach seines Wohnhauses kann er das Verhalten der Tiere genau beobachten. Regelmäßig sammelt er Kotproben der Tiere. Die werden dann von einer Biologin analysiert, um herauszufinden, was alles auf dem Speiseplan des Grauen Langohrs steht. Als Fachberater für Fledermausschutz im Landkreis Kitzingen wird Christian Söder auch immer dann gerufen, wenn Hausbesitzer einen Umbau planen und Fledermäuse unter dem Dach leben. Allein im Landkreis Kitzingen sind 18 Fledermausarten nachgewiesen. Bei seinen Begehungen sucht Christian Söder nach Spuren der Tiere, wie Fraß- oder Kotreste, und notiert potenzielle Ein- und Ausflüge im Dachstuhl. Denn nicht nur die Tiere sind geschützt, sondern auch die Quartiere, in denen sie leben.

Um die Lebensbedingungen des Grauen Langohrs zu verbessern, wurde das Artenschutzprogramm "Graues Langohr" ins Leben gerufen. Dieses Projekt beinhaltet die Suche nach Fledermausvorkommen und das Betreuen von Fledermausquartieren im Weinlandkreis Kitzingen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3371931">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Rettet die Artenvielfalt!</title>
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<pubDate>Sat, 01 Aug 2026 16:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:6b1b3dd8adb946b2?w=448&ch=8ab365dab6ed7299"></img><br/>Naturnaher Garten in Oberbayern:Mit 27,7 Prozent der Berechtigten haben sich im Landkreis Starnberg in Oberbayern besonders viele Menschen für das Volksbegehren "Rettet die Bienen“ eingetragen. Familie Rathert beschäftigt das Thema Artenvielfalt schon länger. Vor ein paar Jahren haben sie hier im Münchner Süden neu gebaut und richten sich seitdem mit den beiden Kindern in ihrer Doppelhaushälfte ein. Besonders der Garten hat es ihnen angetan. Richtig eingewachsen soll es sein, ein bisschen wild und vor allem ein Zuhause bieten für allerlei Getier: Insekten, Vögel, Frösche und alles, was so kreucht und fleucht soll hier Nahrung und Unterschlupf finden. "Im Kleinen die Welt verbessern" in Schwaben:Das beschreibt wohl am besten, was bei einem Paar in Augsburg ganz oben auf der Agenda steht: Tiere, Obst, Gemüse und Kräuter alles in Bioanbau bzw. artgerechter Haltung gibt es auf ihrer Anbaufläche am Rand der Schwabenmetropole. Benjamin Vogt und seine Frau Ildikó Reményi-Vogt sind die Begründer des Projekts City Farm. Sie wollen "Lebensräume nutzen und erhalten statt sie zu zerstören!“. Deshalb bauen sie ihr eigenes Bio-Gemüse an, halten ihre eigenen Tiere und setzen auf Nachhaltigkeit.Neue Bäume braucht das Land in Unterfranken:In Veitshöchheim an der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau will man herausfinden, wie sich Insekten verhalten in Bezug auf exotische versus heimische Bäume: Welche Bäume besser geeignet sind als Lebensraum, welche widerstandsfähiger gegen Schädlinge und Klimaveränderungen. Das erforscht die Studie "Stadtgrün – Neue Bäume braucht das Land“ für einen intakten Lebensraum in den Städten. Außerdem wollen die Forscher Lösungen finden für die größte Bedrohung für die Insekten: Monokultur in der Landwirtschaft und zwar mit sogenannten Energiepflanzenfeldern.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3151933">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Wildes Bayern - Der Nationalpark Bayerischer Wald</title>
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<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 11:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:75e6d3bb6b2b5c6d?w=448&ch=8e482b4dc3bfcd4c"></img><br/>1990 begann eine außergewöhnlich starke Borkenkäferplage im Nationalpark Bayerischer Wald mehrere Tausend Hektar alter Fichtenbestände zu vernichten. Ganz bewusst unterließ die Parkverwaltung eine Bekämpfung und bald begann ein neuer, gesünderer Wald heranzuwachsen – ein neuer Urwald. Natürlich zog diese Vielfalt auch viele neue Tier- und Pflanzenarten an. Selbst Luchs und Fischotter sind zurückgekehrt und haben hier wieder eine Heimat gefunden. Filmautor Jürgen Eichinger stellt im Gang der Jahreszeiten diesen größten deutschen Waldnationalpark vor. Waldeidechsen und Kreuzottern nutzen die umgestürzten Bäume zum Sonnen und Wärme tanken. Hart und kalt sind die Winter im Bayerischen Wald. Zu keiner anderen Jahreszeit ist die Natur hier so unberührt und urwüchsig. Der Frühling kommt spät in das Grenzgebirge. Habichtskäuze nutzen die Baumstümpfe zum Brüten. Mit Beginn des Sommers sind alle Vögel zurückgekehrt. Unzählige Schmetterlinge, Käfer und Bienen bevölkern die blühenden Hänge. Auch bei den Spätbrütern, wie Sperber und Sperlingskauz, sind nun die Jungen flügge. Den Spechten dient das Totholz als Trommelplatz oder zur Anlage von Höhlen und der Luchsfamilie als Versteck.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3263057">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die bayerische Toskana</title>
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<pubDate>Sat, 25 Jul 2026 16:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:aacc1dc30482b6eb?w=448&ch=9e0da90c0894a5b4"></img><br/>Traumhafte Flusstäler, blütenreiche Trockenmagerrasen, malerische Kalkfelsen und geheimnisvolle Karsthöhlen – das alles findet man im Bayerischen Jura. Aufgrund seiner Ähnlichkeit wird dieses Gebiet auch als bayerische Toskana bezeichnet. In deren Zentrum liegen das Lauterachtal und der südlich angrenzende Truppenübungsplatz Hohenfels. Der Insektenreichtum dieses Gebiets ist so enorm, dass besonders viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten hier leben, unter anderem auch die seltenste Fledermaus Deutschlands: die Große Hufeisennase. Rudi Leitl ist naturschutzfachlicher Betreuer dieser Region und Leiter des Fledermaushauses in Hohenburg.
In den Südlagen der Täler herrscht nahezu mediterranes Klima. Zwischen Wacholdern blühen seltene Orchideen wie die Riemenzunge. Auch Küchenschelle und Kreuzenzian sind hier zu Hause. Deshalb hat dort auch der Kreuzenzian-Ameisenbläuling seinen bayerischen Verbreitungsschwerpunkt.
Vor allem das Lauterachtal hat es in sich: Über 160 seltene und gefährdete Pflanzen- und Tierarten konnten bisher nachgewiesen werden. Bewahrt hat sich dieses Refugium der Artenvielfalt auch wegen der traditionellen Beweidung. Seit Jahrhunderten haben Hirten mit ihren Wanderherden die Landschaft gestaltet und ihren einzigartigen Charakter bis heute geprägt. Der Schäfer Thomas Inzelsperger zieht mit seiner Schafherde durch das Lauterachtal, gelegentlich muss er dabei auch Straßen benutzen und das ist nicht ungefährlich.
Die Lauterach selbst ist ein Fischgewässer erster Güte. Grundquellen entlang ihres Verlaufs halten die Wassertemperatur im Sommer deutlich unter 20 Grad und im Winter bei etwa 8 Grad. Deshalb gibt es hier auch noch die heimische Bachforelle. Hans Eiber, einer der bekanntesten deutschen Fliegenfischer, angelt dort besonders gern.
Der Truppenübungsplatz Hohenfels stellt ein einzigartiges Naturrefugium dar. Seit über 80 Jahren wird hier weder gespritzt noch gedüngt. Dies hat eine unglaubliche Lebensfülle und Artenvielfalt zur Folge. Vor allem Insekten profitieren davon. Deshalb gibt es hier auch so viele Fledermausarten. Aber auch seltene Amphibien wie Kreuzkröte und Gelbbauchunke kommen hier noch reichlich vor.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3149291">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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