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<title>nachtlinie</title>
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<description><![CDATA[nachtlinie: Eine Sendung von BR.]]></description>
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<pubDate>Sun, 03 May 2026 15:04:40 +0000</pubDate>
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<title>Im Gespräch: Kabarettist Wolfgang Krebs</title>
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<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 22:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:92b7c673c51b5e18?w=448&ch=d0f344e6d2769ffa"></img><br/>Ob Stoiber, Seehofer, Aiwanger oder Söder. Wohl keiner kann die politische Elite so gut parodieren wie er: Der Kabarettist Wolfgang Krebs aus Kaufbeuren.
Eigentlich war Wolfgang Krebs einmal Postbote, dann wollte er Berufsschullehrer werden und landete schließlich in der Werbung und beim Radio. Dort entdeckte er sein wahres Talent: Das Entertainment. Heute parodiert er mittels seiner scharfsinnigen Beobachtungsgabe vor allem die bayerische Politikerelite, unter anderem in der wöchentlichen BR-Sendung „quer“ oder bei den täglichen Episoden „Die Superbayern“ auf BAYERN 1. Hinter seiner Arbeit als Kabarettist sieht er einen tiefen freiheitlichen Gedanken: „Wir können aus demokratischen Gründen über unsere Politiker lachen. Das ist in anderen Ländern nicht mehr möglich. Um so mehr müssen wir unsere Demokratie bewahren.“
Mit Andreas Bönte spricht Wolfgang Krebs unter anderem darüber, warum er auf der Bühne mehr zeigen will als gute Gags, ob er auch eine etwaige Ministerpräsidentin parodieren würde und wie sehr ihm ein demokratisches Europa am Herzen liegt.
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<title>Im Gespräch: Uschi Glas</title>
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<pubDate>Tue, 03 Feb 2026 00:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:f313abec57f0017c?w=448&ch=56cc447abbfb6ca1"></img><br/>Uschi Glas' Vater legte keinen besonderen Wert darauf, dass sie überhaupt eine Berufsausbildung macht. Sie sollte lieber heiraten und versorgt sein. Dass sie eine Schauspielkarriere anstrebte, war undenkbar. Aber Uschi Glas setzte sich durch und wurde einer der bekanntesten Film- und Fernstehstars Deutschlands.

Berühmt wurde sie in "Winnetou und das Halbblut Apanatschi", zum Kult als Barbara in "Zur Sache, Schätzchen". Am liebsten spielte sie unkonventionelle Frauentypen, den frechen Teenager oder eine Kiesgrubenbesitzerin in der Serie "Anna Maria - Eine Frau geht ihren Weg", aber auch die ausgebrannte Lehrerin in "Fack ju Göhte".

Sie engagiert sich gesellschaftlich, gründete unter anderem den Verein brotZeit e. V., der bundesweit kostenlos Frühstücke an Schulkinder ausgibt. "Ich bin nicht jemand, der sich unterwirft oder einfach nett ist, kein Widerwort gibt und möglichst unauffällig ist. Ein Schätzchen, das war ich eben nie", sagt die heute 80-Jährige und meint das nicht nur rückblickend.

Über den Mut, Rollen abzulehnen und sich selbst treu zu bleiben, über MeToo und Anfeindungen, aber auch über das Glück zufälliger Begegnungen und liebenswerte Schauspielkollegen spricht Uschi Glas mit Andreas Bönte in der "nachtlinie".

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<title>Zu Besuch in der Jüdischen Gemeinde Nürnberg</title>
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<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 09:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:685a65efb856d1c4?w=448&ch=20fb7762fdd2a1af"></img><br/>Im Jahr 1900 war Nürnberg die zweitgrößte Jüdische Gemeinde Bayerns. Anfang der 1920er-Jahre zählte die Israelitische Gemeinde mehr als 9.000 Mitglieder. Doch im Jahr 1933 begann mit den Nationalsozialisten die Zerstörung jüdischen Lebens und die Ermordung der Nürnberger Juden.

Die Israelitische Kultusgemeinde Nürnberg erlosch und wurde erst im Dezember 1945 wieder gegründet. Das Gemeindezentrum an der Arno-Hamburger-Straße wurde errichtet. Es bildet heute noch das Zentrum der Jüdischen Gemeinde. Hier haben auch ein Seniorenheim und der Pflegedienst ihren Sitz.

Mit zahlreichen Aktivitäten wie dem Sportclub Makkabi, dem Unterricht für Kinder und Jugendlichen, einem Jugendzentrum und dem Bau eines eigenen Kindergartens ist die Gemeinde ein Zentrum für die Jüdinnen und Juden.

Ein offenes Haus: Das ist die Vision Arno Hamburgers, dem Gemeindevorsitzenden. Regelmäßig werden Schulklassen, Polizei und gesellschaftliche Gruppen in die Gemeinde eingeladen. Und auch der Austausch mit der Stadtgesellschaft funktioniert: So etwa hat die Stadt Nürnberg vergangenes Jahr 75 Jahre Israel gemeinsam mit Vertretern der Jüdischen Gemeinde und der Politik gefeiert. 2024 planen Stadt und Jüdische Gemeinde eine große Feier zum 150. Jubiläum der Einweihung der - später zerstörten - Hauptsynagoge am Hans-Sachs-Platz.

Über die jüdische Geschichte der Stadt sowie über die Aktivitäten der Israelitischen Kultusgemeinde heute und die Integration jüdischen Lebens in die Stadtgesellschaft spricht Andreas Bönte mit Jo-Achim Hamburger, dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Nürnberg, dem Oberbürgermeister Marcus König, der Leiterin der Abteilung Kulturhistorische Museen Dr. Evelyn Reitz und dem evangelischen Pfarrer Dr. Martin Brons.

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<title>Vermittlerin der jüdischen Kultur: Rachel Salamander</title>
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<pubDate>Mon, 12 Jan 2026 23:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:3c3c509251449dd4?w=448&ch=b992c769ebb0abb3"></img><br/>Noch in diesem Jahr soll die Synagoge in der Münchner Reichenbachstraße wiedereröffnet werden. Die Publizistin Rachel Salamander, bekannt durch ihre Literaturhandlung im Jüdischen Museum München, hat einen gemeinnützigen Verein gegründet, der seit 12 Jahren daran arbeitet, die alte Synagoge im Originalzustand zu sanieren und für die Stadtgesellschaft zu öffnen. Die Synagoge – eine der Missionen von Rachel Salamander im Dienst der Vermittlung jüdischer Kultur. Seit über 40 Jahren setzt sie sich Rachel Salamander für die Verständigung zwischen Nichtjuden und Juden ein. Sie hat selbst eine Immigrationsgeschichte: Als Kind von Displaced Persons lebte sie einige Jahre mit ihrer Familie im DP-Camp Föhrenwald. Für ihr Engagement zum Wiederaufbau des jüdischen intellektuellen Lebens nach dem Zweiten Weltkrieg und der Völkerverständigung erhielt die Publizistin 2020 den Heinrich-Heine-Preis. Bereits 1982, nach ihrer Promotion in Literatur- und Kulturwissenschaften, hatte Rachel Salamander ihre erste Literaturhandlung in der Münchner Fürstenstraße eröffnet. Bekannte jüdische Autoren wie Michael Wolffsohn oder Schalom Ben-Chorin hielten Lesungen. In einer Zeit, in der gegenüber Juden eine große Befangenheit in der Gesellschaft herrschte, war dies eine Pionierarbeit. Am 30. Januar 2024 wird die bekannte Publizistin und Literaturwissenschaftlerin 75 Jahre alt. Über ihre Lebensgeschichte und ihr Engagement als Vermittlerin der jüdischen Kultur spricht Andreas Bönte mit Rachel Salamander in der "nachtlinie extra".<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3312638">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die blinde Rechtsanwältin</title>
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<pubDate>Mon, 05 Jan 2026 23:50:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:a2ec5bbc4d56d67d?w=448&ch=e0c382c2a2648ea5"></img><br/>Pamela Pabst ist Deutschlands erste blinde Strafverteidigerin. Hürden auf dem Weg zu ihrem Berufsziel gab es viele, von der sozialen Isolation während der Schulzeit bis hin zu starren Prüfungsordnungen im Studium. Wie ihr Alltag abläuft, welche Ziele sie noch erreichen will und was sie als blinde Anwältin sieht, das andere nicht sehen, schildert Pamela Pabst bei Andreas Bönte in der "nachtlinie".<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3129410">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Vom menschlichen Gehirn</title>
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<pubDate>Mon, 08 Dec 2025 23:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:76c3ee43cf99994c?w=448&ch=aa622f880f0b69b7"></img><br/>"Für jeden Menschen ist, glaube ich, faszinierend, was das Gehirn leisten kann, aber auch, was passieren kann, wenn wir darin operieren. Als Neurochirurg interessiert mich, wie wir uns durch dieses Gehirn manövrieren, obwohl es so voll mit Funktionen ist. Und wissenschaftlich spannend ist es, weil wir bislang so wenig über das Gehirn wissen." Das sagt Prof. Dr. Peter Vajkoczy, einer der renommiertesten Neurochirurgen weltweit. Der Direktor der Klinik für Neurochirurgie an der Berliner Charité ist sich seiner großen Verantwortung bewusst, wenn er Patientinnen und Patienten bei vollem Bewusstsein am Gehirn operiert, teilweise bis zu dreizehn Stunden lang. Sein Buch "Kopfarbeit. Ein Gehirnchirurg über den schmalen Grat zwischen Leben und Tod" gibt Einblick in das hochkomplizierte Fachgebiet von Hirnchirurgie und Neuro-Wissenschaft. Über die Licht- und Schattenseiten seines Berufs, die Demut des Gehirn-Operateurs und den Ort, an dem er den Sitz der menschlichen Seele vermutet, spricht Peter Vajkoczy mit Moderator Andreas Bönte in der "nachtlinie".<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3303146">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Von der Kunst</title>
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<pubDate>Mon, 24 Nov 2025 23:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:88fd1e4e0444b974?w=448&ch=2f268bb59a21b9aa"></img><br/>Konrad O. Bernheimer entstammt einer hoch angesehenen deutsch-jüdischen Münchner Familie von Kunst- und Antiquitätenhändlern, die von den Nationalsozialisten verfolgt und enteignet worden war und nach Venezuela emigrierte. Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kehrte sein Großvater Otto zunächst allein nach München zurück, um das renommierte Familienunternehmen wiederaufzubauen. 1954 holte er seine Familie nach. Konrad O. Bernheimer war damals vier Jahre alt. Seine Kunstbegeisterung verdankt er dem Großvater, der ihn schon bald regelmäßig in die Münchner Museen und das Geschäftshaus am Lenbachplatz mitnahm und in die Kunst des Sehens einführte. "Ich bin von Anfang an damit aufgewachsen", sagt der Kunstexperte. "Und da hat man dann eigentlich überhaupt keine Wahl." Nach einem Studium der Betriebswirtschaft und ersten Berufserfahrungen bei Christie’s in London übernahm er 1977 das Münchner Familienunternehmen und baute es zu einem auf die Werke Alter Meister spezialisierten, international tätigen Kunsthandelshaus aus. Wenn Konrad O. Bernheimer von Alten Meistern spricht, spürt man seine Leidenschaft. In Museen wie dem Louvre könnte er, wie er sagt, den Rest seines Lebens verbringen. Wie unterhaltsam Kunst sein kann, zeigt der Kunstexperte nicht nur in seinem Krimi "Tödliche Gemälde". In der "nachtlinie" gibt er auch Tipps, wie sich Kunst am besten betrachten und genießen lässt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3298426">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Vom Umgang mit Krisen</title>
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<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 23:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:f9338bfb9f84f44e?w=448&ch=19134cdbca6c7bd9"></img><br/>Der Mensch, so Prof. Dr. Maren Urner, ist aus evolutionsbiologischer Sicht dafür optimiert, auf Negatives schneller und intensiver zu reagieren. Gefahren wahrzunehmen und solchen auszuweichen, ließ den Menschen und andere Lebewesen über Jahrtausende überleben. Aber was den Menschen vom Tier unterscheidet, ist sein "präfrontaler Kortex", also der Bereich des Gehirns, der zu kreativen und innovativen Lösungen imstande ist. Diesen Teil, so die Neurowissenschaftlerin, sollten wir häufiger einzusetzen als unser "Steinzeitgehirn", wie sie den statischen Teil unseres Gehirns liebevoll nennt.
Wie können wir das Konstruktive einer Situation erkennen, statt in Angst und Panik zu verfallen und dynamisches Denken lernen? "Es muss ein viel mehr 'Wofür' statt ein 'Wogegen' geben", sagt Maren Urner, die 2016 das erste werbefreie Online-Magazin "Perspective Daily" für konstruktiven Journalismus gründete.
Ein Beispiel: Wenn wir über die Klimakrise sprechen, sollte unsere Wahrnehmung auf das gerichtet sein, welche Vorteile und welchen Zugewinn etwa der Umweltschutz bringt. Dies sei die Kernaufgabe der Krisenkommunikation in den Medien oder Bildungseinrichtungen.
Was macht uns gesund und glücklich, und wie erreichen wir mehr Zufriedenheit, auch wenn um uns herum die Welt verrücktzuspielen scheint? Prof. Dr. Maren Urner gibt im Gespräch mit Andreas Bönte zur Bewältigung dieser Herausforderung viele praktische Tipps und neue Denkanstöße.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3296197">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Auf dem Alten Israelitischen Friedhof in München</title>
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<pubDate>Mon, 03 Nov 2025 23:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:db1159dd167d73c0?w=448&ch=7760b44d73c37667"></img><br/>Jüdische Friedhöfe sind wichtige Zeugnisse unserer Geschichte. Sie sind ein sichtbarer Beleg für die Jahrhunderte zurückreichende Existenz jüdischer Gemeinden in Deutschland. Im Judentum werden sie als "Orte des Lebens" oder "Orte der Ewigkeit" bezeichnet. Die Gräber sind auf Dauer angelegt und dürfen nicht eingeebnet werden. Anstelle von Blumen legt man beim Besuch des Friedhofs kleine Steine darauf. Sie belegen den Besuch am Grab und sind, so ein Rabbiner, wie "Visitenkarten ohne Namen". Der Alte Israelitische Friedhof in München ist bereits stillgelegt. Vor einiger Zeit ist er in den Fokus der Ahnenforschung gerückt. Angehörige aus der ganzen Welt begeben sich hier auf die Suche nach ihren Vorfahren. Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern hilft dabei, auch wenn die Gräber von Jahr zu Jahr immer mehr an wertvollen Informationen verlieren, da die Inschriften unleserlich werden oder die Steine verfallen. Angesichts der fortschreitenden Verwitterung der Grabmäler hat das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege eine kartografische Erfassung der 80.000 Grabsteine der in der Denkmalliste aufgeführten jüdischen Friedhöfe in Bayern angeordnet. Mit dem Versuch, die Gräber im nächsten Schritt zu stabilisieren, will man den stillen Tod der Grabsteine aufhalten. Auf dem großen Friedhofsareal an der Thalkirchner Straße gibt Ellen Presser, Leiterin des Kulturzentrums der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, interessante Einblicke in die jüdische Bestattungskultur, die Gestaltung der Gräber und in Biografien bedeutender Münchner Persönlichkeiten – wie Rosa Klauber, Gründerin und Inhaberin des traditionsreichen Spitzenhauses in der Theatinerstraße, oder Uri Siegel, Rechtsanwalt und Neffe des langjährigen FC-Bayern-Präsidenten Kurt Landauer. Am Mahnmal zum Gedenken an alle Opfer der NS-Verfolgung erinnern Ellen Presser und Andreas Bönte im Gespräch an die durch Nationalsozialisten ermordeten Juden.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3291396">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Von der seelischen Gesundheit</title>
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<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 23:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:8c96707e66cc84f7?w=448&ch=f01f7b8084820b9c"></img><br/>Was bedeutet es, psychisch krank zu sein? Wie können Betroffene, Ärzte, Angehörige und die Gesellschaft das Schweigen überwinden? Andreas Bönte spricht in der "nachtlinie" über diese und weitere Fragen mit dem Psychotherapeuten Dr. Heinrich Berger und Dr. Karolina De Valerio, die von einer psychischen Erkrankung betroffen war. Jetzt arbeitet sie als Genesungsbegleiterin.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3284732">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Von Moral und Haltung</title>
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<pubDate>Mon, 21 Jul 2025 23:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:f3e32ae74f837311?w=448&ch=ddc9d58d1adf23c8"></img><br/>Der Philosoph und Publizist Philipp Hübl analysiert in seinem neuen Buch "Moralspektakel - Wie die richtige Haltung zum Statussymbol wurde und warum das die Welt nicht besser macht", warum die Menschen sich gerade in den sozialen Medien gerne empören. Was steckt hinter der Lust an der Wut? Darüber spricht Andreas Bönte mit dem Philosophieprofessor in der "nachtlinie".
<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3259030">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>nachtlinie</title>
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<pubDate>Mon, 23 Jun 2025 23:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:379fc62e14b89132?w=448&ch=fb6c6741e2d0c412"></img><br/>Es sind rund 7.000 Kunstgegenstände, die Dr. Andrea Bambi gemeinsam mit ihrem Team in den letzten Jahren auf deren Herkunft überprüft hat. Für Adolf Hitler, Hermann Goebbels oder Josef Göring, aber auch für viele weniger prominente Angehörige der NS-Elite diente der Besitz der geraubten, enteigneten oder abgepressten Wertgegenstände als Symbol von Macht und Überlegenheit. Die Kunsthistorikerin Dr. Andrea Bambi sucht unter anderem in den drei Pinakotheken der Stadt München sowie in zwei Galerien nach NS-Raubkunst, um sie den rechtmäßigen, meist jüdischen Besitzern zurückzugeben. Diese aber in vielen aufwendigen Rechercheschritten ausfindig zu machen, gleicht einer detektivischen Arbeit. Manche Familien werden von der Nachricht, dass sie Eigentümer eines Kunstwerkes sind, das in der Zeit 1933 bis 1945 geraubt wurde, völlig überrascht. Andreas Bönte fragt in der "nachtlinie", wie nach Kriegsende die Rückerstattung durch die Alliierten stattfand, wie sich das "Recht auf Rückgabe" heute umsetzen lässt, und was die Provenienzforschung in Sachen Erinnerungskultur bedeutet.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3250195">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Vom Umgang mit Erschöpfung</title>
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<pubDate>Mon, 16 Jun 2025 23:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:c50dce121e1be608?w=448&ch=ef24cf884cb95c04"></img><br/>Vom Umgang mit Erschöpfung: Damit beschäftigt sich der Bestsellerautor Dr. Andreas Salcher in seinem Buch "Die große Erschöpfung und die Quellen der Kraft“. Die Ursachen dauernder Müdigkeit seien nicht nur in Überanstrengung, sondern vor allem in Fremdbestimmung, falschen Erwartungen und Selbsttäuschung zu finden, diagnostiziert der Wirtschaftswissenschaftler Dr. Andreas Salcher in seinem Buch. Der österreichische Bestsellerautor plädiert für mehr Eigenverantwortung, auch in scheinbar aussichtslosen Situationen: "Die Wahlfreiheit besteht manchmal gar nicht im Handeln. Aber im Denken haben wir sie immer. Wenn wir uns das nicht nehmen lassen, dann gehen wir schon anders ins Leben hinein.“ Um mental gesund zu bleiben, schlägt Andreas Salcher als ersten Schritt vor, das Neinsagen zu üben, "zu den richtigen Dingen nein zu sagen und dafür mehr Zeit zu gewinnen, um ja zu sagen.“ Über die Herausforderung, die Belastungen durch Leistungsdruck und Krisen zu bewältigen und den Mut, den Weg zum eigenen Glück zu finden, spricht Andreas Salcher mit Andreas Bönte in der "nachtlinie".<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3248118">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Ideen für eine gerechte Globalisierung</title>
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<pubDate>Mon, 09 Jun 2025 23:35:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:ee17d92d19253ebb?w=448&ch=5b682f0aca0928ed"></img><br/>"Ein Afrika ohne Hunger ist möglich", sagt Dr. Gerd Müller, Generaldirektor der UNIDO, einer Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung. Der ehemalige Bundesentwicklungsminister plädiert im Gespräch mit Andreas Bönte für neue Perspektiven auf eine gerechte Globalisierung, die auch große Chancen für die europäische Wirtschaft bietet.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3246124">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Was ist Zeit?</title>
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<pubDate>Mon, 02 Jun 2025 23:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:214300b953edbab5?w=448&ch=764d08cd9cb358d2"></img><br/>Ob wir sie haben oder nicht: Zeit bestimmt unser Leben. Mit der Astrophysikerin, Philosophin und Wissenschaftsjournalistin Dr. Sibylle Anderl spürt Andreas Bönte in der "nachtlinie" dem Geheimnis und Wesen der Zeit aus verschiedenen Perspektiven nach.
"Die Frage, was Zeit ist, ist schwierig zu beantworten", sagt Sibylle Anderl. Denn das Phänomen Zeit hat viele Facetten. Aus physikalischer Sicht ist Zeit nach Albert Einstein zunächst einmal das, was man an der Uhr abliest. Doch manche Uhren ticken anders als andere – abhängig davon, wo sie sich befinden, und ob sie sich relativ zum Beobachter bewegen oder nicht. Zeit und Raum, das hat Einstein bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts entdeckt, hängen also zusammen. Auch subjektiv gesehen, ist die Zeit relativ und vergeht für jeden Menschen anders.
Wie nähern sich Philosophen dem Phänomen der Zeit? Welche Rolle spielt es in anderen Lebensbereichen, etwa in Ökologie oder Kultur? Wie leben wir mit dem Wissen, dass unsere Lebenszeit begrenzt ist? Auch darüber diskutieren Sibylle Anderl und Andreas Bönte in der "nachtlinie".<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3243965">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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