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<title>Unter unserem Himmel</title>
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<description><![CDATA[Unter unserem Himmel: Eine Sendung von BR.]]></description>
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<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 05:25:09 +0000</pubDate>
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<title>Erdäpfelsterz und Baunkerl · Einfache Kartoffelspeisen</title>
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<pubDate>Sun, 14 Jun 2026 19:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:39d84c8c204176cb?w=448&ch=79d593472a858886"></img><br/>Die Alltagsküche besteht heute eher aus industriell hergestellten Fertigprodukten und das heute wohl bekannteste Kartoffelgericht sind Pommes Frites aus der Tüte zum Fertigbacken im eigenen Rohr.

Selber kochen ist meist auf das Wochenende beschränkt und da ist das Kartoffelschälen oft schon zu mühsam. Aber es wäre eigentlich nicht viel Aufwand, um etwa saftige "Erdäpfelzelten", knusprige "Bruckbäum" und "Baunkerl", "Gremmeltaler" oder einen reschen "Sterz" zu machen.

Gerichte von Bäuerinnen, Hobby- und Profiköchen
Autor Paul Enghofer hat sich in Niederbayern bei Bäuerinnen, Hausfrauen, bei Hobby- und Profiköchen umgesehen, die die Kartoffelgerichte schätzen und wissen, wie der von manchen "gefürchtete" Kartoffelteig so gelingt, dass daraus süße Strudel oder Zwetschgenknödel werden können. Aber auch einfache Gerichte wie ein "saures Kartoffelgemüse" oder ein Braten, nur aus Kartoffeln, werden vorgestellt.

Erstsendung: 20.06.2021

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<title>Die Instrumentenbauer von Bubenreuth</title>
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<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 19:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:0a7eb9d98b186f53?w=448&ch=b680f2c8c20f2c2e"></img><br/>Ein Film von Markus Dörnberger
Auf dem Dachboden beginnt das Leben seiner Instrumente - im Holzlager von Günter H. Lobe, einem Geigenbauer aus Bubenreuth bei Erlangen. Wo jahrzehntealtes Fichtenholz in der Stille auf seine Bestimmung wartet, schlägt das Herz einer Handwerkstradition, die bis heute Musikerinnen und Musiker auf der ganzen Welt verbindet. Günter H. Lobe arbeitet gemeinsam mit seiner Tochter Hannah, ebenfalls Geigenbauerin, in der Werkstatt der Familie.

Seit 1949 ist Bubenreuth ein Zentrum des deutschen Streich- und Zupfinstrumentenbaus. Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden rund 2000 vertriebene Geigenbauer und Instrumentenmacher aus dem böhmischen Schönbach im fränkischen Dorf eine neue Heimat. Mit ihrem Wissen, ihrer Erfahrung und ihrer Leidenschaft machten sie Bubenreuth in kürzester Zeit zu einem Ort, an dem Weltruhm entstand - und Klanggeschichte geschrieben wurde.

Die Geschichte Bubenreuths ist untrennbar mit der Firma Höfner verbunden. Weltbekannt wurde der Name, als Paul McCartney in den 1960er-Jahren seinen legendären Höfner-Bass spielte. Jahrzehnte später wurde das lange verschollene Instrument wiedergefunden - eine Sensation, die bis heute fasziniert und die enge Verbindung zwischen Handwerk und Popkultur sichtbar macht. Gerhilde Höfner, verheiratete Benker, und ihr Ehemann Christian Benker erzählen von der Firmengeschichte.

Walter Glassl, 88 Jahre alt, fertigt noch immer Plektren in Handarbeit. Aus dünnen Zelluloid- und Nylonplatten entstehen in seinem Keller seine "Spielblättla", die in der Welt des Rock'n'Roll unverzichtbar sind. Seine Produkte spielen Gitarristen und Bassisten auf allen Kontinenten. Auch die Firma Pyramid steht für diese Verbindung aus Tradition und Innovation. In sechster Generation produziert die Familie Junger hier Saiten für nahezu jedes Instrument der Welt.

Die Familie Dörfler führt ebenfalls die Schönbacher Tradition weiter. In ihrer Werkstatt entstehen handgefertigte Bögen - jedes Stück ein Unikat, das rund 40 Stunden Arbeit erfordert. Trotz moderner Maschinen bleibt die entscheidende Kunst reine Handarbeit.

In der Geigenbauersiedlung klingen die Werkstätten noch immer, im neuen Kulturhof H7 probt das Bubenreuther Symphonieorchester, und im Kindergarten wachsen die Nachkommen jener Familien auf, die ihren Klang von Böhmen nach Franken brachten.

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<title>Hüttengeschichten · Leben mit einem Denkmal</title>
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<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 14:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:1c0fd14c35012301?w=448&ch=7aee29d58b004101"></img><br/>Ein Film von Sybille Krafft
Selbst auf der hochalpinen Berghütte haben sich die Zeiten geändert: Was früher beispielsweise eine rettende Schutzhütte war, ist heute oft ein gefahrlos zu erreichendes Ausflugsziel geworden. Dabei haben sich auch die Erwartungen der Gäste gewandelt. Heute wünscht mancher Wandersmann eher ein schickes Alpenhotel als ein spartanisches Matratzenlager.

Sybille Krafft ist in ihrer preisgekrönten Reihe "Leben mit einem Denkmal" diesmal mit ihrem Team in die österreichische und bayerische Bergwelt vorgedrungen und hat sich mit Hüttenwirten, Almbauern und Sennerinnen über die Geschichte ihrer Gebäude unterhalten.

Eine besondere Herausforderung: Hütten denkmalgerecht nutzen
Ob im Allgäu, im Ötztal oder in der Jachenau - die denkmalgerechte Nutzung einer historischen Hütte ist für alle eine besondere Herausforderung.
Erstausstrahlung: 05.05.2019

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<title>Die Sennerin</title>
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<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 12:35:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:bb2355740fcb1948?w=448&ch=23d8be079d1b75e4"></img><br/>Ein Film von Matti Bauer
Uschi will Bäuerin werden und den Hof ihrer Eltern übernehmen. Anstatt weiter mit den Eltern unter einem Dach zu wohnen, ist sie ins Austragshäusl gezogen. Nur wenige Meter vom Hof der Eltern entfernt hat sie sich ihr Nest gebaut, mit eigenem Telefonanschluss.

Wie schon die vergangenen Jahre zieht es die eigenwillige Jungbäuerin im Sommer wieder in die Einsamkeit einer Alm hoch über dem Tegernsee. Dort wird sie als Sennerin vier Monate lang die Verantwortung für 30 Kühe und Kälber übernehmen, Butter und Käse machen und sich auf ihre Prüfung als Landwirtschaftsmeisterin vorbereiten. Sie liebt die abenteuerliche Mischung aus Verantwortung und Freiheit, die sie als Sennerin hat. Diesmal ist Uschi die Zeit auf der Alm besonders wichtig, denn es wird das letzte Mal sein. Sie will den Hof ihrer Eltern übernehmen.

Filmemacher Matti Bauer hat die junge Bäuerin über ein Jahr lang begleitet. Uschis Geschichte ist die vieler junger Menschen vom Land, die einen Hof übernehmen sollen - und doch eine ganz besondere. Welchen Weg die junge Frau auch nehmen wird, es wird ihr eigener sein. Manchmal wird ihr Eigensinn Uschi in die Quere kommen, doch aufgeben wird sie bestimmt nicht.
Erstausstrahlung am 05.09.2004

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<title>Von Köhlern, Glas und Köstlichkeiten · Im hohen Norden Frankens</title>
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<pubDate>Sun, 31 May 2026 19:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:891b36afbecab0f2?w=448&ch=1b692f3d01103e09"></img><br/>Die filmische Entdeckungsreise führt die Regisseurin Annette Hopfenmüller und ihr Team in den nördlichsten Winkel von Oberfranken. Auf dem Weg dorthin machen sie im Frankenwald Halt bei ehrenamtlichen Köhlern, die das historische Gewerbe am Leben halten - trotz mühevoller Schwerstarbeit beim "Ernten" der Holzkohle. Und trotz der Tatsache, dass danach einmal duschen nicht reicht.

Im 800-Einwohner-Dorf Kleintettau, direkt an der bayerisch-thüringischen Grenze, werden Parfümflakons für den Weltmarkt produziert. Dass daraus noch allerlei Nebenprojekte entstanden sind wie ein Tropenhaus, ein Museum und die Zucht schottischer Hochlandrinder, die auf einstigen Minenfeldern grasen, ist den Ideen des Glasunternehmers Carl-August Heinz und seinem Stammtisch zu verdanken.

In Ludwigsstadt selbst hat das Stadtleben seit der Wende einiges an Lebendigkeit eingebüßt. Und doch blitzen bei genauerem Hinsehen faszinierende Facetten auf - sowohl in der Stadt als auch in ihren Ortsteilen. Da gibt es landschaftlich den sich gerade verändernden Frankenwald, phänomenale Terrassenausblicke und beeindruckende Steinbruchkrater.

Die Begegnungen mit den Menschen hier sind geprägt von einer unaufgeregten Herzlichkeit. Der Heimatforscher Siegfried Scheidig rekonstruiert Stanniolmotive auf Schieferfassaden und kann auf nahezu jede Frage zu seiner Heimat Antwort geben. Die Metzgerei Stüber am Marktplatz von Ludwigsstadt ist ein gesellschaftlicher Dreh- und Angelpunkt, in der die junge Wirtin Sandra Treuner ihr deftiges Wurstrepertoire für die eigene Gaststätte einkauft.

Überhaupt ist in Zeiten des "Gaststättensterbens", das aufgrund von Nachwuchsmangel überall herrscht, das Wirtshaus "Bei Schesserles" ein Lichtblick für die Stammgäste. Sandra Treuner betreibt es gemeinsam mit ihrem Schwiegervater Werner Treuner. Und der ist ein selbstbewusster Repräsentant des hiesigen Dialekts.

Eine der attraktivsten "Sehenswürdigkeiten" der Region ist ein Zentrum des feinen Geschmacks: Im Ortsteil Lauenstein zeigt Thomas Luger, der Mitinhaber einer großen Pralinenmanufaktur, mit welchen süßen Versuchungen man heute in der Genussbranche erfolgreich ist. Und der etwas kleinere Mitbewerber Andreas Bauer aus der Nachbarschaft beweist, dass man mit einer "windbeuteligen" Idee auch seine Kundschaft haben kann.

Versteckt im tiefen Wald, direkt am ehemaligen Todesstreifen, hat der wagemutige Münchner Veranstalter Otger Holleschek die denkmalgeschützte, einst verfallene Steinbachsmühle saniert. Trotz aller Mühsal und Unwägbarkeiten spricht er von "Liebe, gegen die man keine Chance hat".

Ein Film von Annette Hopfenmüller

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<title>Einfach bauen</title>
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<pubDate>Sun, 24 May 2026 19:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:439cd09b0cca417e?w=448&ch=1aa07e5e12788c30"></img><br/>Ein Film von Sylvia von Miller
Florian Nagler hat vor seinem Architekturstudium eine Zimmermannslehre gemacht und damals mitgeholfen, ein altes Kleinhäusler-Haus in Thanning bei Egling zu renovieren. Es hat alles, was ein Haus braucht. "Geronnene Erfahrung aus Jahrhunderten" kann man hier sehen. Dieses Wissen wendet Florian Nagler auch bei neuen Häusern an: Wieder einfach und nützlich, haltbar und ökologisch zu bauen ist sein Ziel.

So ist auch die "Maschinenhalle" in Irschenhausen entstanden. Eine aus dem Holz des Bauern und Bauherrn Andreas Wach gebaute Vollholzkonstruktion mit vielen schönen Details, die eine Funktion haben. Die Halle haben die Bewohner von Irschenhausen schon als Festhalle entdeckt. Auch ein Einfamilienhaus hat Florian Nagler aus der Idee des einfachen Bauens heraus entworfen. In Mitterfischen am Ammersee hat die Familie Hiltbrunner ein schlichtes, nicht sehr großes, offenes Haus gebaut.

Auch der Bauunternehmer Ernst Böhm verfolgt das Ziel des einfachen Bauens. In Mietraching, in der Nähe von Bad Aibling, auf einem ehemaligen Kasernengelände, wurden viele verschiedene Ein- und Mehrfamilienhäuser von unterschiedlichen Architekten gebaut. Sie sind einfach und schön. Es gibt keine Tiefgaragen und auch an der Haustechnik hat man gespart und dafür hochwertige Materialien bei den Baustoffen verwendet. Denn ein Haus kann viele hundert Jahre bestehen, die moderne Haustechnik ist oft nach 30 Jahren kaputt.

Florian Nagler und Ernst Böhm haben in Mietraching mit wissenschaftlicher Begleitung der TU München Forschungshäuser errichtet. Zuerst mit Holz, Ziegel, Leichtbeton und vielen Elementen aus dem alpenländischen Bauen, wie Satteldächern, Vorhäusern und tiefen Fensterlaibungen, die im Hochsommer das Überhitzen der Räume vermeiden. Die Energiewerte, sowohl beim Bau wie auch beim Verbrauch, waren gut, vergleichbar mit Niedrigenergiehäusern.

Jetzt sind sie noch weiter gegangen, um noch mehr Beton zu vermeiden und Energie einzusparen. Für die Bodenplatten wurde Recyclingbeton oder Betonplatten von einer alten Straße verwendet. Die Häuser werden mit Lehmziegeln oder ungebrannten Recyclingziegeln gebaut, die Außenwände sind meistens aus Holz. Es zeigt sich auch, wie sich die neuen Baustoffe beim Verarbeiten auf der Baustelle verhalten, die Zimmerer und Maurer müssen sich oft erst daran gewöhnen.

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<title>Zwiesel, Steiner, Stoißer · Drei Almen im Berchtesgadener Land</title>
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<pubDate>Sun, 17 May 2026 19:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:b63087458948ece9?w=448&ch=0e451eba782751cf"></img><br/>Die Zwieselalm über Bad Reichenhall ist nur zu Fuß zu erreichen. Familie Potschacher hat viele Unterstützer, die unentgeltlich beim Auftrieb der Ziegen helfen, Lebensmittel hinauftragen, Gäste versorgen, Hubschraubertransporte vorbereiten und im Steilgelände die Zäune einschlagen. Trotzdem ist Andreas Potschacher und seine Familie kurz davor, den Gastbetrieb für Wanderer aufzugeben, wie schon zuvor einige andere Almen im Berchtesgadener Land. Erdrückend scheint die Last der Vorschriften und Gutachten, die erbracht werden müssen.
Auf der Nordseite des Staufenmassivs liegt die Steiner Alm. Cati Hartl verbringt seit mehr als vierzig Jahren den Sommer hier. Mit Kühen, Ziegen, Pferden und Eseln. Sie bewirtet auch die Wanderer, die heraufkommen. Mittlerweile sind es viele Radfahrer, auch E-Biker. Manche wissen nicht, wie sie den steilen Weg wieder hinunterkommen sollen, andere fahren überall rund um die Alm und machen die Steige und Wanderwege kaputt. Auf der großen Fläche der Steiner Alm, die bis zum Gipfel des Staufens reicht, muss Cati mit ihrer Familie viele Kilometer Zaun stecken, auch damit die Ziegen nicht wieder mit den Bergsteigern zum Klettern gehen. Aber es gibt auch einige Orte, an denen sie niemandem begegnet, wo die uralten verwachsenen Bäume stehen oder wo sie weit ins Land hinausschauen kann.
Die Stoißer Alm am Teisenberg gehört seit einhundert Jahren der Almgenossenschaft Freidling. 1926 hatten die Bauern der Umgebung ihr Schafweiderecht am Teisenberg verloren. Zwei Jahre später stimmten 26 Landwirte beim Wirt in Freidling für den Kauf eines Bauernsach und der dazugehörigen Alm auf dem Teisenberg. Mit der Alm war eine Schankerlaubnis verbunden. Auch nach hundert Jahren betreibt die Almgenossenschaft Freidling die Stoißer Alm. Seit einiger Zeit sind keine Milchkühe mehr hier oben, sondern nur noch Jungvieh. Der Gastbetrieb ist wichtiger geworden. Die 26 Bauern und Bäuerinnen, ihre Kinder und Aushilfen arbeiten abwechselnd in der Küche. Die Senner und Sennerinnen, die sie anstellen, sind heute nicht mehr fürs Vieh zuständig, sondern Hüttenwirte. In diesem Jahr ist Christoph Thaler der Hüttenwirt. Zwischen dem Abschluss des Dolmetscherstudiums in Wien und einer Arbeit als Deutschlehrer in Kolumbien ist er den Sommer über auf der Stoißer Alm.
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<title>Passstraßen der Alpen · Über das Penser Joch zum Mendelpass</title>
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<pubDate>Thu, 14 May 2026 19:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:4272d66d8acc4805?w=448&ch=9ea9d47f2984a0f9"></img><br/>Passstraßen führen von Sterzing über das Penser Joch durch das Sarntal nach Bozen und auf den Mendelpass. Entlang der in Vergessenheit geratenen Wege bewundern wir Berglandschaften und erkunden den Alltag der Anwohner.

Wer die Brennerautobahn nach Italien fährt, hat meist das Urlaubsziel vor Augen und nimmt sich nicht die Zeit, einen kleinen Umweg in Kauf zu nehmen, um andere Plätze zu erkunden.

Von Sterzing aus gibt es eine lohnenswerte Variante zur eintönigen Autobahn über das Penser Joch durch das Sarntal nach Bozen. Entlang der Passstraße trifft man auf interessante Menschen und lernt deren Handwerk kennen. Traumhafte Berglandschaften säumen den Weg.

Und von Bozen aus führt die Route weiter über Kaltern hinauf auf den Mendelpass. Dort erzählen drei Damen aus Tramin von vergangenen Zeiten, als die Etschtaler Bauern hier noch den Sommer verbrachten.

Erstausstrahlung: 25.07.2021

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<title>Der Berch ruft · Die Erlanger Bergkirchweih</title>
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<pubDate>Thu, 14 May 2026 15:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:280b8a459c171069?w=448&ch=411ab4355cf81065"></img><br/>Gut 350 Tage lang im Jahr ist der Erlanger Burgberg ein beschaulicher Hügel im Grünen. Zwar gibt es keine Burg und auch die Bezeichnung "Berg" ist weit übertrieben, dafür lässt sich auf einem Skulpturenweg flanieren und in Bierkellern unter prächtigen Bäumen eine Brotzeit genießen. Immer um Pfingsten herum aber wandelt sich die Idylle. Fränkische Expats der ansässigen Weltkonzerne reisen aus Singapore, Shanghai oder Dubai an, Wirte in Erlangens Innenstadt zimmern an Außenschänken und in den Kellergewölben im Burgberg werden Hektoliter Bier eingelagert.

"Der Berch ruft!" zur Bergkirchweih und rund eine Million Besucher von Nah und Fern folgen jedes Jahr begeistert diesem Ruf - etwa zehn Mal so viele wie Erlangen Einwohner hat.

Schon als Kind hat Rosi Müller hier Brötchen verkauft. Mit ihrem Mann Heinz versorgt sie bis heute hungrige Bergbesucher mit Schnittlauchbroten und Bratwürsten. Rosi und Heinz Müller kennen die Geschichte der Erlanger Bergkirchweih und viele Geschichten. Tradition hat am "Berch" nichts mit Schicki-Micki-Zelten zu tun, sondern mit tiefer Verbundenheit und eher bodenständigen Ritualen: Am Donnerstag vor Pfingsten startet das Fest mit dem Anstich des ersten Fasses Bier, das traditionell als Freibier ausgegeben wird. Die Jüngeren tanzen fortan auf den Tischen, die Älteren treffen sich an ihren Bergstammtischen, tauschen Lebensgeschichten und Gästebücher aus. Wer mag, darf auch zur Kärwa seine eigne Brotzeit mitbringen. Die Atmosphäre ist familiär, zwischen den vielen Besuchern, genauso wie den Wirten und Schaustellern.

Werner Rudolph betreibt seit vielen Jahren ein Kinderkarussell, Tochter Sabrina steht mittlerweile mit einem Süßwarengeschäft auf der Bergkirchweih. Wenn abends um 23.00 Uhr der Berch für ein paar Stunden in die Nachtruhe geht, legen sie eine Pause ein. Das Partyvolk zieht dann noch feiernd durch die Stadt. Das Finale am Berch ist immer am ersten Montag nach Pfingsten und seit vielen Jahren eingeübt: Alle winken gemeinsam voller Wehmut mit weißen Taschentüchern zu den Klängen von Lili Marleen dem letzten Fass hinterher.

Ein Team des Bayerischen Rundfunks hat auf der Bergkirchweih vor und hinter den Kulissen gedreht, zu sehen am 07. Juni im BR Fernsehen und in der ARD Mediathek.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3245682">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Der Ökobräu im Altmühltal · Wo Dinkel und Emmer zu Bier werden</title>
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<pubDate>Thu, 14 May 2026 11:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:62138de784abee3a?w=448&ch=8f32113ba4a9f1bc"></img><br/>Film von Bertram Verhaag
„Öko schmeckt net“, mit diesen Vorurteilen musste sich eine der ersten Ökobrauereien Deutschlands herumschlagen. Pikanterweise erst, nachdem auf den Flaschen das stand, was schon seit langem drin war: Bier aus ökologisch angebautem Hopfen und Getreide, handwerklich und in bester Qualität hergestellt.
Schon seit vier Generationen sind die Kriegers Inhaber der Riedenburger Brauerei im malerisch gelegenen Altmühltal.
Und so hofft Michael Krieger, dass auch seine Bierspezialitäten aus alten Getreidesorten wie Emmer, Dinkel und Einkorn sich verkaufen und das Familienunternehmen weiter bestehen lassen. Immerhin, das ungefilterte Bier aus den eiweißreichen Getreidesorten schmeckt nicht nur, sondern trägt auch noch zu einer gesunden Umwelt bei.
Erstausstrahlung: 30.09.2012
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<title>Hof in neuen Händen</title>
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<pubDate>Sun, 10 May 2026 19:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:322f2df5a51c6d5e?w=448&ch=3873344d75d25c84"></img><br/>Ein Film von Bernhard Wohlfahrter
Filmautor Bernhard Wohlfahrter begleitet junge Hofübernehmer, die auf ganz unterschiedlichen Wegen ihren Lebenstraum verwirklichen und mit viel Hingabe eine Landwirtschaft weiterführen.

In Etmissl in der Steiermark ist Christoph Feierabend seit Kurzem der neue Bauer auf dem Gruberhof, den er außerfamiliär von Karl-Heinz und Isolde Schwarz übernommen hat. Gemeinsam mit seiner Frau Maddie, die wie Christoph von keiner Landwirtschaft kommt, baut er oberhalb des Hofes ein neues Wohnhaus. Die Altbauern Karl-Heinz und Isolde genießen inzwischen ihren Ruhestand - und helfen dennoch täglich mit.

Im fränkischen Kainsbach stand der Wongerhof, einst der größte Hof im Dorf, lange Zeit leer. Vor Kurzem haben Helen Sonnentag, Lutz Obenauer und Wolfi Fischer begonnen, ihn gemeinsam mit Freunden und mit Unterstützung der Kulturland-Genossenschaft wiederzubeleben. Noch leben sie in Wohnwägen, während sie die alten Gebäude sanieren. Ihr Ziel: eine ökologische Bewirtschaftung und ein gemeinschaftliches Leben ohne Hierarchien auf dem Hof. Schon bald wollen sie einen Bauernladen eröffnen und dort unter anderem Pilze, die Wolfi selbst züchtet, verkaufen.

Im oberösterreichischen Innviertel hat der gelernte Zimmerer Christoph Fischer den Hof eines kinderlos gebliebenen Altbauern übernommen. Mit großem handwerklichem Geschick hat er den alten Stall neu und modern aufgebaut. Seine Leidenschaft gilt der seltenen Rinderrasse der Pustertaler Sprinzen. Gemeinsam mit dem 83-jährigen Altbauern Hubert, der ihn trotz seines Alters tatkräftig unterstützt, kümmert er sich täglich um die Tiere. Christophs Freundin Kathi träumt mit ihm davon, das Wirtshaus, das früher zum Hof gehörte, eines Tages wiederzueröffnen.

In Aham in Niederbayern übernahm Lukas Kaiser die Landwirtschaft bereits mit 21 Jahren nach dem plötzlichen Tod seines Stiefvaters - ein mutiger Schritt, der zugleich seinen Kindheitstraum erfüllte. Trotz schwieriger Witterungsbedingungen, die seinen Weizenertrag schmälern, hält Lukas an seinem Weg fest. Gemeinsam mit seiner Freundin Marina plant er, den Betrieb weiter auszubauen und bald Schweine zu halten.

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<title>Mistviecher · Wildtiere in der Landwirtschaft</title>
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<pubDate>Sun, 03 May 2026 19:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:f7f1b26c6c2f96e4?w=448&ch=1bafeda1e8ef1dee"></img><br/>Ein Film von Ralf Bücheler
Seit 1977 ist die Saatkrähe geschützt. Mittlerweile gibt es in Bayern wieder rund 20.000 Brutpaare, vor allem um München und in Schwaben. Sie ernähren sich von Kleintieren und Samen, aber auch von frisch gekeimtem Mais, Sonnenblumen und sogar Gemüse. Weil die großen schwarzen Vögel in Schwärmen über Felder herfallen, bringen sie viele Landwirte zur Verzweiflung. Denn auf den Schäden bleiben sie zum großen Teil sitzen. Also müssen sie aufwändige Schreckanlagen errichten - oder etwas anderes anbauen.

Seit etwa 1.000 Jahren werden bei Tirschenreuth in der Oberpfalz Fische gezüchtet. Rund 5.000 Teiche bilden eine einmalige Kulturlandschaft, die auch ökologisch wertvoll ist: Viele seltene Tierarten finden hier Zuflucht. Unter ihnen der Fischotter, der neben Fischen auch Amphibien und Wasservögel frisst. Was weder im Sinne des Naturschutzes ist noch in dem von Teichwirten wie Thomas Beer, die um ihre Existenz bangen.

Biber fressen im Sommer Wildpflanzen und im Winter Holz. Und sorgen mit ihren Dämmen für ökologisch kostbare Feuchtgebiete. Trotzdem sind sie so manchem Landwirt ein Dorn im Auge, denn der Biber leitet Bäche auch so um, dass über Nacht kein Acker mehr da ist, sondern ein See.

Beim Biobauern Christoph Schreiber wird der neue, teure Schutzzaun gegen Wölfe unterspült. Da packt selbst den Naturfreund die Verzweiflung.

Der Film erzählt Geschichten vom alten Konflikt zwischen Landwirtschaft und Wildtieren - und von neuen Lösungen.

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<title>Die Maibaumdiebe</title>
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<pubDate>Fri, 01 May 2026 15:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:95bfd7cb9d1e96dd?w=448&ch=6c6fbd8e43bd9526"></img><br/>Film von Ludwig Ott und Corbinian Lippl
Maibaumdiebstahl ist ein Brauch, der im Kalender des Monats April inzwischen fest verankert ist. Vor 50 Jahren gab es nur gelegentliche Versuche, Maibäume zu stehlen, heute ist daraus fast ein Kleinkrieg geworden: Dorf gegen Dorf, mit perfekter Organisation und Maibaumwachen in Kompaniestärke.
Keiner stiehlt Maibäume so elegant wie die Burschen aus dem kleinen Dorf Unterbrunn im Landkreis Starnberg. Nächtelang sind sie unterwegs, um Verstecke auszuspionieren und dann plötzlich zuzuschlagen. Über 50 Maibäume haben die Unterbrunner seit 1950 gestohlen. Ein Ruf, der Jahr für Jahr verteidigt werden muss.
Erstausstrahlung: 01.05.2009
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<title>Häckseln, melken, Sonnenstrom · Landwirtschaft im Wandel</title>
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<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 19:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:62fed8bcf0a7f1d7?w=448&ch=a1d0c118452637d9"></img><br/>Ein Film von Christian Lerch
Bernhard Reitberger und seine Frau Regina haben die Viehwirtschaft aufgegeben. Sie betreiben mittlerweile eine Ölmühle nahe Ingolstadt und bieten zahlreiche Ölsorten an, wie Raps- oder Senföl. Und beide haben sich noch ein zweites Standbein aufgebaut, abseits der Ölmühle, das ihnen Spielraum gibt: Regina hat am Hof eine kleine, feine Hutmacherei und Bernhard arbeitet zusätzlich als Trainer und Coach.
Toni Soyer aus Neuhausen bei Ebersberg arbeitet viel und gern und setzt ebenfalls auf Diversität am Hof. Er betreibt neben der Milchwirtschaft eine Biogasanlage, die fast das ganze Dorf mit Wärme versorgt. Die Restwärme geht in die hofeigene Trocknungsanlage. Auf diese Weise entzieht sich Toni dem „Wachse oder weiche“-Diktum.
Auch bei Familie Schechner sorgen mehrere Betriebszweige für finanzielle Sicherheit und Stabilität. Anna und Flo haben schon vor Jahren umgestellt von Milchvieh auf Mutterkuhhaltung mit Angus Rindern zur Fleischproduktion samt hofeigenem Zerlegeraum und Verkaufsladen.
Niko Lassmann liebt Maschinen, seit er denken kann. Er hat sich ohne finanziellen Hintergrund ein stattliches Lohnunternehmen aufgebaut. Bis zu 100 Mitarbeitende häckseln von April bis Oktober. Und bei so einem Häcksler sind Anschaffungskosten von einer Dreiviertelmillion Euro keine Seltenheit. Nach der Sommersaison geht es für ihn in den Wald und auf den Harvester. Phasen der Entspannung sind dabei rar.
Familie Moritz führt einen klassischen Milchviehbetrieb. Gemeinsam denken sie viel über anstehende Veränderungen nach. Sollten etwa Bene sen. und Anni eines Tages nicht mehr mitarbeiten können, bleibt ihnen nichts, als zu verkleinern, oder sogar ganz aufzuhören. Letzteres allerdings, so sind sie sich einig, würde für sie einen enormen Verlust an Sinn und Freiheit bedeuten. Schließlich ist dies für viele der Antrieb, der Landwirtschaft treu zu bleiben, und wenn sich vieles im Umbruch befindet, lässt sich manches sinnvoll mitgestalten.
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<title>Ab vom Schuss · Einödhöfe in Niederbayern</title>
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<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 19:15:00 +0000</pubDate>
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Fridl Kainz betreibt mit seinen fast 80 Jahren einen Selbstversorgerhof, zu dem man nur über einen Waldweg kommt. Hier in der Nähe von Neuburg am Inn lebt er seit 25 Jahren mit seinen Tieren und baut Gemüse an. Abwechslung findet er beim Singen im Herrenchor im benachbarten Neukirchen am Inn.
Lois Zieglmeister und seine Lebensgefährtin Bärbel leben mit erweiterter Familie in einem Vierkanthof. Ihr Grundstück wird von der Autobahn durchschnitten, an den Lärm haben sie sich nach vierzig Jahren gewöhnt. Lois sammelt alte landwirtschaftliche Geräte und hat einen großen Bulldog-Fuhrpark. Damit bewirtschaftet er nicht nur seine Felder, sondern hilft auch seinen Nachbarn.
Die gelernte Schäferin und Konditorin Sandra Habermann betreibt auf ihrem allein liegenden Anwesen bei Neuhaus am Inn die Schänke „Zum schwarzen Schaf“. Sie legt hier einen Garten nach dem Prinzip der Permakultur an, eine ökologische Insel inmitten konventioneller Landwirtschaft, zu der auch das Leben in Gemeinschaft zählt. Fridl Kainz hilft ihr dabei.
Sandra Habermanns Tochter Jessy hat den Verein „Fairness für Pferde“ gegründet. Hier bekommen schwer zu haltende Pferde eine zweite Chance.
Die Protagonisten dieses Films haben alle ihren eigenen Weg gefunden, was auch auf das ungestörte Leben auf dem Einödhof zurückzuführen ist.
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