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<title>Unter unserem Himmel</title>
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<description><![CDATA[Unter unserem Himmel: Eine Sendung von BR.]]></description>
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<pubDate>Wed, 04 Nov 2026 15:41:02 +0000</pubDate>
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<title>Zwischen Himmel und Erde · Die Heiligen</title>
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<pubDate>Sun, 01 Nov 2026 19:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:500f35d434798d48?w=448&ch=0f7c69ce0367d3ea"></img><br/>Ein Film von Sylvia von Miller
In der Generation unserer Eltern und Großeltern war der Namenstag wichtiger als der Geburtstag, alle kannten die Geschichten der Heiligen, deren Namen sie trugen. Außerhalb der Kirche ist traditionell bei Bildhauern, Kirchenmalern und Restauratoren das Wissen über die Heiligen und ihre Legenden groß.

Der Bildhauer und Künstler Stefan Rohrmoser schnitzt neben vielen Tiermotiven von Zeit zu Zeit Heiligenfiguren nach klassischen Darstellungen. Diesen Figuren einen Ausdruck zu geben, ihrer inneren Haltung eine äußere Gestalt, regt ihn an zum Nachdenken über Moral, richtiges Handeln und die innere Stimme, der man folgt.

Christian Bauer und Claudia Weber restaurieren die Heiligenfiguren, Gegenstände und Bilder der dem heiligen Stephanus geweihten Kirche im Chiemgau. Die vielen verschiedenen Heiligen, die in der Werkstatt in Chieming versammelt sind, mit ihren Geschichten, den historischen und den erfundenen, wurden von verschiedenen Schnitzern und Fassmaler ganz unterschiedlich gestaltet.

Im Pfaffenwinkel ist die Tradition der Hinterglasmalerei lebendig geblieben. In Bad Bayersoien widmet sich die Bildhauerin und Malerin Christina Dichtl unter anderem der Darstellung von Heiligenfiguren auf Glas. Die von ihr jung und schön dargestellten Namenspatrone werden meist bei Taufen oder Geburtstagen verschenkt.

Der Pfarrer Herbert Schmatzberger in der Marienwallfahrtskirche in Großgmain erzählt uns von der Entwicklung der Heiligenverehrung aus dem Vielgötterglauben der Antike bis heute.

Erstsendung: 30.10.2022
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<title>Stein und Ewigkeit</title>
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<pubDate>Sun, 25 Oct 2026 19:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:cb0060fce20a4ccd?w=448&ch=73d97bb04c6eaecd"></img><br/>Ein Film von Natalie Schädler
Steinmetz Claus Rehm lebt und arbeitet an der Ungererstraße in München, direkt gegenüber vom Nordfriedhof. Vor kurzem hat er einen größeren Auftrag bekommen, eine Bildhauerarbeit für ein Grabmal. Das Modell dafür stammt von einer Grabplatte, die der Münchner Bildhauer Theodor Georgii vor rund hundert Jahren aus Marmor angefertigt hatte. Claus wird es aus einem Jura-Kalkstein nachbilden. Und um ein Drittel verkleinern, so der Wunsch des Kunden.

Für solche bildhauerischen Arbeiten hat er eigentlich nur abends Zeit. Das Gros seiner Aufträge ist, neue Grabsteine zu hauen und alte zu bearbeiten. Zudem übernimmt er am Nordfriedhof rund zwei Grabauflösungen pro Woche. Da bleibt nur wenig Zeit für das Gestalterische. Doch bald kommt der Kunde und möchte etwas sehen.

Claus führt den Betrieb alleine. Lange Zeit hat er Altäre gebaut oder Kirchenrestaurierungen durchgeführt. Aufträge für Villen, Neubauten oder U-Bahnhöfe bekam er so zahlreich, dass er überlegte, die Friedhofsarbeit aufzugeben. Jetzt ist er froh, nur noch für den Friedhof zu arbeiten. Das ist überschaubarer.

Nun hat er wieder eine Auszubildende, Sheila Loun. Sie hat vor kurzem ihre Lehre zur Steinmetzin an der städtischen Berufsschule für Bau- und Kunsthandwerk begonnen, und in Claus Rehms Betrieb. Momentan interessiert sie sich vor allem für das Gestalterische.
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<title>Die Bauern vom Inntal</title>
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<pubDate>Sun, 18 Oct 2026 19:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:fde050e6a7f36bd3?w=448&ch=5add14058298b281"></img><br/>Ein Film von Andi Niessner
Auf dem Lainthaler Hof in Niederaudorf im oberen Inntal lebt die Familie Pichler. Jetzt steht ein Generationenwechsel an: Martin soll den Hof übernehmen, seine Frau Barbara ist schwanger. Doch wie soll man einen Hof übernehmen, wenn niemand weiß, was in wenigen Jahren mit den eigenen Feldern passiert?

Der Grund ist die geplante Bahntrasse im Rahmen des Brennerbasis-Tunnels durch das obere Inntal. Nördlich des Klosters Reisach bei Oberaudorf soll eine rund 2,5 Kilometer lange, oberirdische viergleisige Verbindungsstrecke bis nach Flintsbach für den Brenner-Nordzulauf entstehen. Sie soll es ermöglichen, dass Züge aus verschiedenen Richtungen die Gleise wechseln und überholen können. Seit acht Jahren warten die Betroffenen auf detaillierte Planungen. Im kommenden Winter soll der Bundestag über die endgültigen Baumaßnahmen entscheiden.

Für Martin Pichler geht es dabei nicht um irgendein Stück Land. Es geht um den Hof, den seine Familie seit 400 Jahren bewirtschaftet – und um die Frage, ob er ihn an seine eigenen Kinder weitergeben kann. Sein Nachbar, die Familie Waller vom Gasthof und Hotel Keindl ist genauso in Sorge. Senior Sepp Waller: Meine Vorfahren würden sich im Grab umdrehen.

Doch auch die Almen im Sudelfeldgebiet sind betroffen. Kathi Kern, Rosenheimer Kreisbäuerin ist auf die Bauern im Tal angewiesen. Ihre Tiere kommen im Sommer von den Höfen hinauf auf die Bergweiden.

Werden durch die Bahntrasse und die damit verbundenen Eingriffe immer mehr Talbetriebe aufgegeben, fehlen die Tiere auf den Almen. Eine fast 1000jährige Kultur gerät damit in Gefahr. Die Folge: Verbuschung und der Verlust einer offenen Kulturlandschaft im größten bayerischen Almengebiet.

In Flintsbach trifft es Karl Liegl besonders hart. Die geplante Trasse soll direkt an seinem Hof vorbeiführen. Für die Großbaustelle werden seine Felder gebraucht – ausgerechnet dort, wo das Inntal besonders eng ist. Trotzdem denkt Liegl nicht daran, seine Landwirtschaft aufzugeben. Er investiert in mehr Kuhkomfort und bildet vier junge Menschen aus. Er versucht, nach vorne zu schauen, obwohl die eigene Zukunft kaum planbar ist.

Man sieht und spürt die enge Verwurzelung der Bauern mit ihrer Heimat. Auf der anderen Seite wissen sie, dass eine leistungsfähige Bahn gebraucht wird. Aber sie fragen sich, welchen Preis dieser Fortschritt haben darf – und ob es nicht auch eine Lösung geben kann, die weniger tief in eine über Jahrhunderte gewachsene Landschaft eingreift.
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<title>Pfauenhöfe im Südtiroler Sarntal</title>
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<pubDate>Sun, 11 Oct 2026 19:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:6e149b0194adac4f?w=448&ch=634985210a203415"></img><br/>Ein Film von Philipp J. Pamer
Im Jahreslauf spielt die Federpracht des königlichen Vogels eine wichtige Rolle. Auf dem Stueferhof in Glern beobachtet Franz Thaler das Balzverhalten seines weißen Pfaus, der für fünf Pfauendamen das Rad schlägt. Ob es Nachwuchs gibt, entscheidet sich bald – zur Freude von Bauer, Hund und Hühnerschar.

Auch am Schorrhof über Sarnthein gehört der Pfau zum Hofleben. Fridolin hat seine Federn bereits im Sommer aufgefächert. Andrea Aster und ihr Sohn Rafael verkaufen sie an die Federkielsticker im Dorf. Einer von ihnen ist Ulrich Thaler, der an seinem Hochzeitsgürtel arbeitet. Das Leder wird bestickt mit feinen Kielmustern.

Franz Moser aus Öttenbach erzählt, dass nachts der Marder durch Stall und Stadel schleicht – jedes Ei ist in Gefahr. Pfau Johnny vom Köbelehof streift dennoch mit seinen beiden Hennen frei über die Wiesen. Seine Schweiffedern sind bereits versprochen: Sticker Leonhard Premstaller wird sie im Herbst bei Bäuerin Maria Pflug abholen.

In Astfeld sitzt Katharina Stuefer an ihrem Werktisch. Sie war die erste Frau Südtirols mit Meisterbrief in der Federkielstickerei. Mit weißer Tusche zeichnet sie ihre Motive auf schwarzes Leder, bevor mit Ahle und Kielfaden gestochen und gestickt wird. Ein Meter Gürtel kostet Geduld – und hält, dank Pfauenkiel, ein Leben lang.
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<title>Wirtshaussonntag und Mühlenfreunde · Zwei Vereine im Bayerischen Wald</title>
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<pubDate>Sun, 04 Oct 2026 19:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:8b2bee8deab1b7aa?w=448&ch=a9430c4ba002446b"></img><br/>Ein Film von Verena Wagner
Seit drei Jahren sanieren die Mühlenfreunde das Mühlenanwesen mitten in Elisabethszell. In der ehemaligen Stube der Müllersleute ist heute die Wirtsstube von ihrem Wirtshaus zur Mühle. Am Mühlensonntag wird gekocht - vom Verein für das Dorf. Es gibt Schweinebraten aus dem historischen Holzbackofen. Vorstand der Mühlenfreunde ist der Elisabethszeller Ludwig Macht - der Name ist Programm - er macht. Als Holzingenieur ist ihm der Bestandserhalt im Dorf wichtig, auch als Wertschätzung für das alte Handwerk. Für 30 Jahre darf der Verein im Gegenzug zur Sanierung das Anwesen, das bis heute in Privatbesitz ist, mitnutzen.

Früher wurden die Gemäuer von der Müllersfamilie bewohnt, jetzt hat sich die Oberpfälzerin Tanja Kronfeldner oberhalb der Stube eine Wohnung mit Atelier eingerichtet.

Zehn Kilometer weiter gibt es ein ähnliches Projekt. Im 200 Einwohner großen Gossersdorf, einem Ortsteil von Konzell, liegt zu Füßen des Schlosses die ehemalige Schlossbrauerei Gossersdorf. Das Bräuhaus Gossersdorf ist seit 2019 ein Wirtshaus. Jeden Sonntag ist Wirtshaussonntag. Fritz Fuchs ist neben der Käserin aus dem Dorf, Nicola Nagels, einer der Hauptinitiatoren des Projekts. Er ist zugleich Wirt und Koch vom Bräuhaus. Fritz serviert traditionelle Kost, aber auch fast vergessene Gerichte - so wie den Zwirl, ein einfaches, altes Kartoffelgericht aus der Gegend.

Hinter dem Bräuhaus Gossersdorf steht seit 2020 der Förderverein Bräuhaus e.V . 20 Jahre darf der Verein das Gebäude pachtfrei nutzen. Schos Obermeier hatte als Vereinsvorstand die Idee einer mobilen Kegelbahn. Diese verleiht der Verein tageweise an Privatpersonen, Firmen und Vereine, um die Kasse für die Erhaltung des Bräuhauses etwas aufzubessern.

Über 4000 Stunden haben die Mühlenfreunde in Elisabethszell schon in die Sanierung gesteckt. Und immer noch gibt es regelmäßige gemeinsame Arbeitseinsätze. Das Vordergebäude ist schon fast fertig, das Rückgebäude noch in Arbeit. Auch das Herzstück der Mühle, das Mühlenrad soll sich in absehbarer Zeit wieder drehen - nicht zum Mahlen, aber zu Schauzwecken.

In Gossersdorf findet Anfang Oktober das Oktoberfest des Vereins im Bräuhaus statt. Dafür packen alle mit an: Es gibt geräucherte Forelle vom Schos, den eigenen Käse von Nicola und ein Rehragout von Fritz. Im Dorfwirtshaus ist was los.

Zwei Orte, zwei Projekte, die ähnlich und doch unterschiedlich sind. Aber eines haben sie gemeinsam: Es stehen Menschen dahinter, die Ideen haben, die verstehen anzupacken - und zwar nicht nur für sich selbst, sondern für die Gemeinschaft.

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<title>Südtiroler Kellergeheimnisse</title>
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<pubDate>Sun, 27 Sep 2026 19:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:2c8d0d32b6f482dc?w=448&ch=e2e7341b428d4bec"></img><br/>Ein Film von Klaus Röder
Im Südtiroler Unterland, in der Gegend rund um Kurtatsch, gehen wir den Geschichten rund um die Südtiroler Keller auf den Grund.

Versteckt, inmitten der Weinberge, liegt der Auhof. Hier reift nicht Wein, wie sonst meist, sondern Essig. Baron Hans Peter Widmann hat viel Erfahrung darin, wie bester Essig gemacht wird. Nicht weit davon, in seinem Weingut im Zentrum von Kurtatsch, wird neuer Wein in Flaschen gefüllt.

Am Ortsrand von Kurtatsch wohnt Alfred Mayr. Schon die Zufahrt unter den Weinreben hindurch verrät, was er im Keller lagert. Zusammen mit seinem Jahrgangsfreund Andreas Anegg probiert er den neuen Wein und zeigt die Besonderheiten seines Kellers. In Margreid, am Fuße des Fennbergs, findet man im historischen Ortskern die wohl tiefsten Keller in der Gegend. Patrick Anrather hat sein Elternhaus in den letzten Jahren liebevoll restauriert und führt uns in die Tiefen der alten Gemäuer.

Aber auch moderne Keller gibt es. In Kurtatsch hat ein Einheimischer in seinem neuen Haus den Südtiroler Keller modern interpretiert. In St. Joseph, kurz vor Kaltern, liegt das besondere Weingut Dominikus. Georg Morandell und seine Familie führen die Vision seines Vaters fort, der in den 1970er-Jahren ganz allein, nur mit Pickel und Schaufel, einen 130 Meter langen Keller unter den Weinberg grub, um den Wein besser lagern zu können - eine unglaubliche Leistung.

In Kurtatsch betreiben Horst und Susanne den Fischerhof. Ein Gasthaus mit hervorragender Küche und ausgefallenen Gerichten. Ihr fantasievoll gestalteter Keller ist ein beliebter Feierraum.

Auf dem Fennberg hat sich Peter Stampfl ein Jägerstüberl im eigenen Keller eingerichtet. Gleich nebenan sind wir mit Alex Stimpfl am Hof von Walter Gschnell dabei, wenn er im Keller beim Brot bäckt.

Keller in Südtirol sind weit mehr als bloße Lagerräume - sie spiegeln Landschaft, Handwerk und Lebensart einer ganzen Region.

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<title>Die normale Wiesn</title>
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<pubDate>Sat, 19 Sep 2026 15:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:1656e8fe05d8e5b4?w=448&ch=805dd2be4a1723f8"></img><br/>Filmemacher Klaus Röder drehte viele Jahre auf dem Oktoberfest, weil der Rummel immer größer wurde, wollte er nicht mehr hin - eigentlich. Er hat sich auf die Suche begeben nach der normalen Wiesn, so, wie er sie als Kind und Jugendlicher erlebt hat.

Eine Wiesn, wo man noch durch die Straßen schlendern konnte, ohne hindurchgedrückt zu werden, gefangen in einer zähfließenden Menschenmenge, der man nicht entrinnen kann.

Klaus Röder hat sich umgeschaut und Menschen besucht, die er vor vielen Jahren bei den Dreharbeiten kennengelernt hat. Wie die Bedienung Angie im Augustinerzelt. Den Betreiber der Achterbahn. Oder die Steilwandfahrer. Und so ist ein Film entstanden mit einer ganz persönlichen Sicht auf dieses große Fest mit den vielen kleinen Geschichten.
Erstsendung am 10.09.2017<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3385242">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Vor der Wiesn</title>
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<pubDate>Sat, 19 Sep 2026 09:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:e66e94280618154e?w=448&ch=0bcfaaf71d694875"></img><br/>Der Trubel auf der Theresienwiese beginnt schon einige Wochen vor der Wiesneröffnung. Achterbahnen, Karussells und Stände müssen aufgebaut und die Bierzelte eingerichtet und dekoriert werden. In den Trachtengeschäften Münchens herrscht Hochbetrieb, man kleidet sich für das Oktoberfest ein.

Die letzten beiden Wochen des Wiesnaufbaus werden im Film festgehalten. Die Kamera beobachtet den technischen und organisatorischen Aufwand, der hinter dieser Großveranstaltung steckt, bis zum Eröffnungstag. Gespräche mit Inhabern von Fahrgeschäften, Bedienungen, Arbeitern und Angestellten zeigen neue Aspekte von der Wies'n und bieten dem Zuschauer Einblicke hinter die Kulissen.
Erstsendung: 15.09.2002



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<title>Weinbau im Wandel · Fränkische Winzer im Aufbruch</title>
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<pubDate>Sun, 13 Sep 2026 19:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:8bb57bb698b2b40c?w=448&ch=90ff7d1736a66ded"></img><br/>Trockenstress, Hitzewellen, Starkregen: Der Klimawandel stellt den Weinbau in Franken vor grundlegende Fragen - vor allem beim Umgang mit Boden und Wasser. In dem Film werden ein Jahr lang Winzerinnen und Winzer in unterschiedlichen fränkischen Regionen begleitet, die mit viel Erfahrung, Mut und neuen Ideen auf die veränderten Bedingungen reagieren.

Im Aischgrund bei Ipsheim setzen Julia und Victor Haller auf konsequent biodynamischen Weinbau: Hornmistpräparate, sorgfältig aufgebauter Humus und Stroh als Schutzschicht sollen den Boden fruchtbarer und widerstandsfähiger machen. Am Theilheimer Altenberg südlich von Würzburg überlassen Christian und Christina Deppisch die Pflege eines Teils ihrer Weinberge Zwergschafen.

Im fränkischen Taubertal zeigt der Landwirt und Winzer Stephan Krämer, wie eine bewusst hoch wachsende Begrünung und ein lebendiger Boden Starkregen besser aufnehmen und Trockenphasen abmildern kann.

Wie sich der Weinbau in Franken insgesamt klimafit machen lässt, erforscht die Bayerische Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Veitshöchheim. Wissenschaftler wie Daniel Heßdörfer testen unter anderem den Einsatz von Stroh, neue Pflanzsysteme am Hang, unterschiedliche Bewässerungsformen und Rebsorten aus trockeneren Regionen. Die Dokumentation Weinbau im Wandel - Fränkische Winzer im Aufbruch erzählt vom Arbeiten im Weinberg und zeigt, wie eng Klimawandel, Landwirtschaft und regionaltypische Weinkultur miteinander verbunden sind.
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<title>Einsatz fürs Bergidyll · Im Hintersteiner Tal</title>
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<pubDate>Sun, 06 Sep 2026 19:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:9fd07c85efd1d69d?w=448&ch=7239efb041e35033"></img><br/>Ein Film von Ralf Bücheler
Das Hintersteiner Tal mit dem Dorf Hinterstein gehört zum Marktort Bad Hindelang und ist noch ein kleines Paradies. Das aber viel Arbeit macht. Wir treffen Menschen, die sich mit großer Leidenschaft darum kümmern, dass die schöne, artenreiche Kulturlandschaft auch für kommende Generationen lebenswert bleibt. Und für Besucher, die sich zahlreich einfinden.
Der Nebenerwerbsbauer Christian Agerer sorgt mit den wenigen Landwirten, die im Tal noch übrig sind, dafür, dass die ausgedehnten Weideflächen weiter bewirtschaftet werden. Zusammen mit der Weidegenossenschaft und der Gemeinde Bad Hindelang suchen sie nach kreativen Lösungen, denn viel Geld steht nicht zur Verfügung.
Auf der Zipfelsalpe versorgt Max Kotz im Sommer über 200 Jungrinder, hält die Weiden von Büschen und Bäumen frei, zudem bewirtet er Wanderer, denn vom Hirtenlohn könnte seine Familie nicht leben. Und auch die Alpen bekommen den Klimawandel immer mehr zu spüren: Es wird trockener und man muss jetzt in die Wasserversorgung investieren.
Die Naturschutzwächterin Tamara Rusch wandert regelmäßig zu sensiblen Stellen im Naturschutzgebiet. Vor allem am viel besuchten Schrecksee sorgt sie dafür, dass sich die Touristen an die Regeln im Naturschutzgebiet halten. Ein Ehrenamt, für das die junge, berufstätige Frau und Mutter viel Freizeit opfert.
Auch der Berufsjäger Michael Bentele muss auf Touristen aufpassen, die sich mitunter in seinem Revier herumtreiben. Viel Arbeit machen sie auch der Hintersteiner Bergwacht. Bereitschaftsleiter Raphael Müller und seine Kameraden führen jedes Jahr etliche Rettungseinsätze durch – ebenfalls ehrenamtlich, egal bei welchem Wetter und zu welcher Uhrzeit.
Doch die Wirtsleute der Alpenvereinshütte Prinz-Luitpold-Haus sind froh über die vielen Gäste, denen sie das schönste Leben verdanken, das sie sich vorstellen können - mitten im Bergparadies
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<title>Veronika Fitz · Volksschauspielerin</title>
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<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 21:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:3fa4be420a0a8cbc?w=448&ch=b770362800f8dbd2"></img><br/>Mit 76 Jahren trat Veronika Fitz zum letzten Mal vor die Kamera. So entstand das intime Porträt einer Volksschauspielerin, die als Mitglied einer großen Künstlerfamilie die Schauspielerei schon mit der Muttermilch aufgesogen hatte.
Ein Film von Martin Weinhart
Das Portrait zeichnet die wichtigsten Stationen ihrer Karriere nach, die Anfänge auf der Fitz-Kinderbühne ihrer Mutter, die Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule, ihr Wirken auf der Bühne und im Film, bis hin zu der Rolle, die ihr schließlich den Durchbruch beim Publikum bescherte: „Die Hausmeisterin.“ Veronika Fitz spricht offen über ihre Melancholie, die auch die Hausmeisterin geprägt hat, und über die tragisch endende Beziehung zu ihrem ersten Mann, dem Vater ihrer Tochter Ariela Bogenberger.
Mit 76 Jahren musste Veronika Fitz nach einem Sturz ihren langjährigen Wohnort Krailling verlassen und zog nach Prien am Chiemsee zu ihrer Tochter Ariela. Anlässlich dieser Neuausrichtung blickt Veronika Fitz auf ihr bewegtes Leben zurück. Während der Eingewöhnung in ihre neue Umgebung erleben wir eine Frau, die mit trockenem Humor auf die Höhen und Tiefen ihres Lebens blickt, und spüren das Geheimnis ihrer Kunst, ihre Verletzlichkeit.
Es war das letzte Mal, dass die Volksschauspielerin vor der Kamera stand. 2020, mit 83 Jahren, ist Veronika Fitz in Bad Aibling gestorben.
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<title>Ferienträume im Bayerischen Wald</title>
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<pubDate>Sun, 30 Aug 2026 19:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:c1400a7e345972ad?w=448&ch=f17ee79ded00422f"></img><br/>In den 1970ern setzte man Hotelkolosse in die schönen Hügel des Bayerischen Walds, Pensionen wurden im Jodel-Stil erbaut. Der Film zeigt Menschen, die heute Ferienträume wahr werden lassen, jenseits moderner Wellness-Tempel.

Etwas versteckt, oberhalb von Drachselsried im Zellertal, liegt der Gutsgasthof Frath. Generationen lebten hier oben vom Wald und von der Landwirtschaft, seit den 1960er-Jahren auch vom Tourismus.

Ein kleines Paradies, umgeben von Wald und Wiesen mit Blick auf den Arber. Alle drei Generationen helfen mit, obwohl die Altbauern Anna und Nikolaus schon längst im Austrag sind. Natürlich könnten sie mehr Profit aus ihrem Kleinod schlagen, es gab sogar ein Angebot für einen Golfplatz, aber das interessiert die Geigers nicht. Lieber bleiben sie unabhängig, als Kleinbauern und Gastwirte.

Nachhaltigkeit und Idealismus sind auch die Gründe, warum weiter südöstlich, auf dem Geyersberg in Freyung, ein alter Ferientraum wieder zugänglich ist. Das Panoramarestaurant Die Geyerei bietet einen spektakulären Blick über die Hügel des Unteren Bayerischen Waldes bis hinein ins Donautal. Lange stand es leer, bis sich der Freyunger Optiker Richard Gibis seiner angenommen hat. Das Restaurant gehört zum Ferienpark Geyersberg: 416 Ferienapartments inklusive Schwimmbäder, erbaut 1972 mit Hilfe der Grenzlandförderung.

Viele dieser Betonkolosse wurden damals im Bayerischen Wald errichtet, um den Tourismus am Eisernen Vorhang attraktiv zu machen. Einige wurden mittlerweile abgerissen oder sind Ruinen. Ressourcenverschwendung, findet Richard Gibis, warum nicht das nutzen, was schon da ist.

So ist auch eines der ungewöhnlichsten Ferienhäuser im Bayerischen Wald entstanden, der Schedlberg. Der Hof oberhalb von Arnbruck war schon in sich zusammengefallen. Gerade deswegen wollte Architekt Peter Haimerl diesen besonderen Ort retten - originale Waldlerhäuser gibt es nur noch sehr wenige. Als in den 1970ern der Tourismus boomte, rissen viele Einheimische ihre alten Häuser ab und bauten neu. Peter Haimerl, der als Kind selbst diesen Wandel erlebt hat, will mit seiner Architektur die Identität und das Lebensgefühl der Gegend erhalten.

Auch Manuel Greisinger und seine Frau Anna nutzen lieber alte Bausubstanz als neu zu bauen. Nur ein paar Kilometer vom Schedlberg entfernt kauften sie den leerstehenden Lieblhof und kamen auf die Idee, Ferienwohnungen zu integrieren, auch ihre Leidenschaft für Pferde kann Anna hier mit den Feriengästen teilen. So ist der Lieblhof auch ein Beispiel dafür, dass es gegen den Trend, immer größere Wellnessanlagen und Chalet-Dörfer in die sanften Hügel des Bayerischen Waldes zu bauen, noch immer Ferienträume gibt, die die Besonderheit der Landschaft wahren.
Erstausstrahlung: 29.10.2023


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<title>Von Hausgeistern, Buchdruckern und alten Motoren · Hersbrucker Geschichten</title>
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<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 19:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:5625bc48953da9b6?w=448&ch=8b14b16604c30fcf"></img><br/>Ein Film von Markus Dörnberger
Hersbruck ist der Eingang zur Hersbrucker Schweiz und hat sich den Charme vergangener Zeiten noch vielerorts erhalten. Zahlreiche historische Gebäude schmücken das Stadtbild. Im Ortsteil Altensittenbach steht ein altes Hopfenhaus von 1877, das viel Geschichte in sich trägt. Die Familie Tepper, die das Kalmpeterhaus bewohnt, liebt alte Dinge. Rene Tepper sammelt alte US-Autos und Motorräder. Hier stehen historische Triumph- und Harley-Davidson-Maschinen neben einem Ford Coupé aus dem Jahre 1939, mit dem auch heute noch Rennen gefahren werden.
In der historischen Stadtmauer wird ein fast ausgestorbenes Kunsthandwerk ausgeübt, der Kunstdruck. Neben Büchern und Plakaten entsteht hier der alljährliche Kalender der Hersbrucker Bücherwerkstatt, unter Sammlern ein begehrtes Liebhaberstück. Michael Gölling und Günther Tobisch gründeten die Druckwerkstatt schon 1969, heute sind die Drucker zu sechst.
1963 fand in Happurg, südöstlich von Hersbruck, das erste „Bergrennen“ statt. Das veränderte das Leben des damals 14-jährigen Waldemar Bogner, sein Traum war ab da ein eigener Porsche 356. Oberhalb des Happurger Stausees liegt die Houbirg, der höchste der sieben Hügel, die Hersbruck umgeben – ein wahrlich geschichtsträchtiger Ort, schon 1600 Jahre vor Christus gab es hier Ansiedlungen. Wegen des grandiosen Ausblicks und bizarrer Felsformationen ist die Houbirg auch heute noch ein beliebter Ausflugsort. Auch das dunkelste Kapitel Herbrucks beherbergt die Houbirg. Die Nazis planten hier noch 1944 eine gigantische unterirdische Motorenfabrik.
Auf dem Hersbrucker Marktplatz steht „der Langguth“, ein kleines Kaufhaus mit einem ganz besonderen Sortiment. Georg Schmidt betreibt seit 60 Jahren das Geschäft und ist ein Kaufmann alter Schule. Die Segelfliegerei ist ein großes Thema in Hersbruck. Die LSG Hersbruck fliegt in der 1. Bundesliga, in modernen und in historischen Flugzeugen. Wir starten mit Agnes Hiller und Tanja Ziegler in den Hersbrucker Sommerhimmel.
In Henfenfeld in der Nähe Hersbrucks, führt Denette Whitter, eine gebürtige Texanerin, in ihrem Schloss eine Opernakademie und unterrichtet dort Sängerinnen und Sänger aus aller Welt. Sie erzählt, wie sie nach Franken gekommen ist und wie sie die täglichen Aufgaben meistert, die ein altehrwürdiges Anwesen so mit sich bringt.
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<title>Nürnberg Gostenhof · Stadt im Wandel</title>
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<pubDate>Sun, 16 Aug 2026 19:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:10b2126a5f0a4e35?w=448&ch=3b87e2d3e17acf8f"></img><br/>Ein Film von Melisa Lota
Malerische Hinterhöfe, Künstlerateliers, kleine Cafés und Läden machen Gostenhof zu einem Szeneviertel in Nürnberg. Die engen, einfachen Arbeiterwohnhäuser aus der Zeit, als der Stadtteil als Motor der bayerischen Industrialisierung Unternehmen wie Herkules und Schuco zu Weltruhm verhalf, sind heute längst saniert.
In den 1950er- und 1960er-Jahren dagegen waren die meisten Gebäude baufällig. Damals zogen die Eltern von Maria Tsantekidou von Griechenland nach Gostenhof.
Die Mieten waren günstig, zu arbeiten gab es mehr als genug. Maria wuchs mit ihren Geschwistern in Griechenland bei der Großmutter auf. Nur in den Ferien sah sie ihre Eltern. Erst mit zwölf Jahren zog auch sie in den Nürnberger Stadtteil. Marias Familiengeschichte ist eine von Tausenden in Gostenhof. Weit über die Hälfte der Bewohner Gostenhofs haben eine Migrationserfahrung in der Familie.
Marias Eltern packten tatkräftig mit an, als der Stadtteil ab 1980 zum Sanierungsgebiet wurde. Nicht über die Köpfe der Bewohner hinweg, sondern mit ihnen gemeinsam wurden Hinterhöfe saniert, Spielplätze und Parkanlagen geplant.
Aktiv sein, sich für eine gute Nachbarschaft einbringen – dieser Geist weht noch heute durch Gostenhof. Daniela Müller verbringt viele Abende im Bürgerverein und Stadtteilarbeitskreis. Sie hat die Hinterhofflohmärkte ins Leben gerufen, setzt sich für mehr grün und weniger Verkehr ein. Wenn es darum geht, den Lebenswert im Wohnviertel zu fördern, ist Daniela engagiert dabei.
Melanie Ibemba ist in Gostenhof als Kind afrikanischer Einwanderer aufgewachsen. Abends steht sie als Musikerin auf der Bühne, tagsüber arbeitet sie als Kinder- und Jugendbeauftragte im Sozialwerk der Heilsarmee. Die Unterstützung im Stadtviertel hat ihr als Kind Stabilität gegeben. Die gibt sie jetzt an die Kinder zurück, deren Familien sich das trendige Gostenhof nur noch schwer leisten können.
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<title>Auf der Unteren Lärchenbergalm</title>
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<pubDate>Sat, 15 Aug 2026 17:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:6120a9238e0d4103?w=448&ch=b024dcb982701cec"></img><br/>Josef Kahn ist ein Bergbauer im Austrag, die Untere Lärchenbergalm in den Kitzbüheler Alpen gehört zum Hof. Sepp versorgt 30 Stück Rindvieh, Ziegen und Schweine. Seit 20 Jahren freut er sich auf jeden neuen Almsommer.
Hier oben ist sein Reich, alles auf der Unteren Lärchenbergalm ist beseelt von seinem Wesen, und Bild für Bild erfahren wir, dass der Sepp wohl ein Bauer ist, aber ein Bauer mit einem starken Sinn für Poesie, für die Poesie, die sich in den einfachen elementaren Dingen verbirgt, die den Sepp auf der kleinen Alm umgeben.
Sepp arbeitet den ganzen Tag, er verarbeitet die Milch der zehn Kühe zu Butter und Käse. Er verrichtet seine Arbeiten mit eleganten und klar gesetzten Bewegungen, so dass Tätigkeiten wie das Käsen, das Buttern, das Füttern der Tiere, das Kochen für sich selbst beinahe an Rituale denken lassen. Alles ist gleich wichtig, das Herstellen der Lebensmittel genauso wie das Reinigen der Geräte. „Hier oben brauche ich vor allem zwei Dinge“, sagt Sepp, „Feuer und Wasser.“
Am Abend führt er sein Almtagebuch und oft fällt ihm auch noch ein Gedicht ein oder eine kurze Geschichte aus dem Kuhstall oder aus seinem Dorf Itter in Tirol. Ein Gedicht zum Beispiel, das er geschrieben hat und für uns aufsagt, heißt „Zeit“ und beschreibt den Augenblick, aber auch die Ewigkeit. Und so steht auch ein Tag beim Ösl Sepp auf der Unteren Lärchenbergalm für ein ganzes Leben.
Erstausstrahlung: 10.07.2022
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