<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0">
<channel>
<title>UNKRAUT</title>
<atom:link href="https://www.vavideo.de/rss?id=NztVTktSQVVU" rel="self" type="application/rss+xml" />
<link>https://www.vavideo.de/sendung?id=NztVTktSQVVU</link>
<description><![CDATA[UNKRAUT: Eine Sendung von BR.]]></description>
<language>de-de</language>
<pubDate>Tue, 05 May 2026 02:41:50 +0000</pubDate>
<lastBuildDate>Tue, 05 May 2026 02:41:50 +0000</lastBuildDate>
<generator>Vavideo</generator>
<item>
<title>Libelle, Salamander und Kreuzotter: Leben im Feuchtgebiet</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3345894</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3345894</guid>
<pubDate>Mon, 04 May 2026 19:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:7424811d5b4bb0a7?w=448&ch=60d869f6846bf836"></img><br/>Feuchtgebiete gehören zu den besonders bedrohten Lebensräumen. Sie gehen derzeit dreimal schneller verloren als Wälder. Dort, wo es aber noch versteckte Weiher, verwunschene Quellen und nasse Wiesen gibt, findet sich eine erstaunliche Artenvielfalt. Libellen, Kreuzottern, Salamander und viele andere bedrohte Pflanzen und Tiere brauchen genau diese Welt zwischen trocken und nass.

Libellenlarven leben bis zu vier Jahre im Wasser, bevor sie schlüpfen. Während dieser Verwandlung sind sie sehr verletzlich. Denn sie können nicht mehr zurück ins Wasser, aber sie können auch noch nicht fliegen.

Auch die scheue Kreuzotter findet in naturnahen Feuchtgebieten Rückzugsräume, in denen sie sonnenbaden, jagen und überwintern kann. Der Feuersalamander wiederum liebt schattige, feuchte Wälder mit quellfrischen Bächen – Bedingungen, wie sie nur noch selten zu finden sind.

Viele Feuchtgebiete sind bedroht: durch Entwässerung, Bebauung und Klimawandel. Ihr Schutz ist essenziell. Nicht nur für seltene Tierarten, sondern auch für uns Menschen. Denn Feuchtgebiete speichern Wasser, reinigen es und bieten natürlichen Hochwasserschutz.
<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3345894">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Pioniere in Gummistiefeln · Moorschutz mit der Landwirtschaft</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3178409</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3178409</guid>
<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 19:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:a3a47fc25443e349?w=448&ch=ba9eba7c5893fb23"></img><br/>Das Moor ist der Ansatzpunkt für Klimaschutz in der Landwirtschaft schlechthin. Denn die Moorböden, auf denen Kartoffeln, Mais und Gras für die Milchwirtschaft wachsen, werden mit Rohren und Gräben entwässert. Das führt dazu, dass sie sich im Lauf der Jahre zersetzen. Dabei gelangen große Mengen Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre. Der Klimawandel wird weiter angeheizt. Wird die Entwässerung gestoppt, steigt der Wasserspiegel an, die CO2-Freisetzung ist gebremst.
Deswegen sollen die Moore wiedervernässt werden - das ist politisches Ziel in der EU, in Deutschland und in Bayern. Im Freistaat sollen 55.000 Hektar, also ein Viertel aller Moorflächen, wieder nass werden, so der Plan der Staatsregierung. Doch auf einem nassen Moor ist kein Ackerbau und keine Milcherzeugung mehr möglich, die Landwirtschaft muss neue Wege gehen.
"Unkraut" begleitet Andreas Stauss, der mit dem Projekt Moorwert, finanziert vom Bundesumweltministerium, im Ostallgäu herausfinden will, wie Landwirtschaft und Moorschutz zusammen funktionieren können. Gemeinsam mit seinem Team hat er zwei Landwirte gefunden, die es wagen, Landwirtschaft auf nassen Böden auszuprobieren.

Jürgen Hummel aus Lamerdingen hat eine Moorwiese wiedervernässen lassen - der Wasserstand kann mit einem Wehr reguliert werden und so zur Ernte des Grases abgesenkt werden. So ist die Fläche besser zu bewirtschaften. Doch im extrem nassen Sommer 2024 funktioniert selbst die Spezialtechnik für die Ernte auf nassen Böden nicht zu hundert Prozent.

Stefan Schreyer aus Stötten am Auerberg testet für Moorwert, mit einem Teil seiner Rinder, wie man nasse Moorflächen beweiden kann. Er hält sie über den Sommer auf einer Naturschutzfläche im Stöttener Moor. Dort hat die Allgäuer Moorallianz die Entwässerungsrohre ausgraben lassen - "Unkraut" ist dabei, als der Bagger ein Teilstück wiedervernässt.
<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3178409">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Die Letzten ihrer Art · Kampf um die Brachvögel</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3338187</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3338187</guid>
<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 18:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:30fc197ede7ffdc8?w=448&ch=4663cf80aa6838cd"></img><br/>Was bedeutet es für eine Region, wenn eine Tierart ausstirbt - direkt vor unseren Augen, in Deutschland? Mehr als 44.000 Arten stehen weltweit auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten und sind vom Aussterben bedroht. Viele von ihnen verschwinden leise und unbemerkt. Eine davon: Der Große Brachvogel. Früher waren diese Vögel zahlreich in Bayern, heute existieren nur noch wenige Brutpaare. Wie konnte es so weit kommen? Und warum ist ihr Überleben so wichtig für unser ökologisches Gleichgewicht?

Marie Heuberger ist von Beruf Naturschützerin. Als Gebietsbetreuerin im altbayerischen Donaumoos kämpft sie um das Überleben der Brachvögel. Diese Vögel brauchen Moorflächen und Wiesen, in denen sie Nahrung und Schutz vor Fressfeinden finden. Aber 90 Prozent der deutschen Moorflächen wurden entwässert, um dort Landwirtschaft zu betreiben oder Gebäude zu errichten. Ohne diese wertvollen Rückzugsorte sind die Brachvögel leichte Beute für Fressfeinde oder fallen landwirtschaftlichen Arbeiten zum Opfer.

Die Konsequenz: Die Zahl der Brachvögel ist drastisch zurückgegangen. Im stark bewirtschafteten Donaumoos gibt es kaum Nachwuchs, obwohl die letzten Brachvögel dort jedes Jahr Eier legen. Nur wenige Küken überleben die ersten Wochen. Marie Heuberger und ihr Team kämpfen um jedes Küken, indem sie die Nester mit Elektrozäunen schützen. Außerdem arbeiten sie mit Landwirten zusammen und versuchen zu verhindern, dass die Küken bei Mäharbeiten getötet werden.

30 Küken sind im Donaumoos dieses Jahr geschlüpft. Die Filmemacherinnen haben Marie über Monate dabei begleitet, wie sie sich für das Überleben der jungen Vögel einsetzt. Und dokumentiert, was es wirklich bedeutet, wenn eine Art vor unseren Augen verschwindet.
<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3338187">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Schnee von gestern · Sollen Kinder noch ins Skilager fahren?</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3218419</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3218419</guid>
<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 18:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:a2f7d9e2715dd3f6?w=448&ch=ed86709029b6f11b"></img><br/>Wenig Schnee, künstliche Beschneiung, weite Anfahrtswege: Damit Skifahren möglich ist, muss immer mehr Aufwand betrieben werden. Gleichzeitig lernen nach wie vor jedes Jahr viele Kinder das Skifahren mit der Schule im Skilager. Ein Argument dafür ist die Stärkung des Klassenzusammenhalts und die Möglichkeit für alle, eine Wintersportart zu lernen.

Immer mehr Schulen allerdings stellen das Skilager aus Kosten- und Umweltgründen in Frage und bieten stattdessen ein Alternativprogramm an, das ebenfalls zur Bewegung im Freien motivieren soll. Das klassische Skilager kostet immerhin mehrere hundert Euro, auch Ausrüstung und Skipass müssen beglichen werden – zudem ist der Umweltaspekt und der zunehmend fehlende Schnee eine Herausforderung für diese Klassenfahrten. Deshalb gibt es immer öfter Alternativen dazu, etwa Sommerfreizeiten oder Winterwochen.

Die Autorinnen haben zwei Schulen begleitet: Ein Gymnasium aus Coburg, dort fahren die siebten Klassen in ein klassisches Skilager nach Wagrain in Österreich. Und wir sind mit einer Fürther Realschule in die Winterwoche in Bad Tölz mitgefahren. Dort wird zwar auch Ski gefahren. Aber die Kinder können auch beim Alternativprogramm dabei sein, etwa beim Ausflug auf eine Alpaka-Farm.

Ob Kinder und Eltern das Skilager als besondere Bereicherung oder als finanzielle Belastung empfinden, das wollten die Autorinnen bei dieser Beobachtung herausfinden. Sie sind außerdem der Frage nachgegangen, ob die zunehmend schlechten Winter- und Schneebedingungen zu einem Umdenken in Sachen Skilager beitragen.
<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3218419">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Warum Flüsse mehr Platz brauchen</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3329631</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3329631</guid>
<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 21:50:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:b6c597af4611bbe5?w=448&ch=a663109e33756f67"></img><br/>In vielen Teilen Bayerns gab es Anfang Juni schwere Hochwasser. Unwetter und Starkregen lassen die Flüsse rasend schnell anschwellen. Verstärkt wird das Problem, weil Flüsse meist begradigt, verbaut und kanalisiert sind. "Unkraut" stellt Menschen vor, die für einen besseren Hochwasserschutz kämpfen und die Renaturierung von Flüssen vorantreiben.

So erlebt das Filmteam mit, wie Menschen in der Gemeinde Markt Schwarzach in Mainfranken in der Hochwassernacht versuchen, ihr Hab und Gut zu schützen. Später fordern sie umso vehementer ein effektives Hochwasserschutzkonzept für die Region an der Schwarzach - und werden von den Plänen des Wasserwirtschaftsamts bitter enttäuscht.

Das Thema Renaturierung steht politisch unter Druck. Bei der Europawahl haben rechte Parteien deutlich an Stimmen dazugewonnen. Deshalb ist Anfang Juni die letzte Chance, dass das europäische Nature Restoration Law im Umweltrat angenommen wird. Die Europaabgeordnete Jutta Paulus hat in den vergangenen Jahren sehr dafür gekämpft. Das Team von "Unkraut" hat sie begleitet, wie sie die Abstimmung im Umweltrat verfolgt und die knappe Entscheidung miterlebt.

An der Donau wird bereits ein länderübergreifendes Renaturierungsprojekt umgesetzt. An einem Flussabschnitt östlich von Wien sind schon erste Erfolge sichtbar: Pflanzen- und Tierbestände können sich erholen, weil neu angeschlossene Seitenarme Rückzugsräume bieten. Die Baumaßnahmen werden mit groß angelegten Laborversuchen wissenschaftlich begleitet.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3329631">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Stein statt Baum · Wie viel Natur zerstören wir für den Kiesabbau?</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3327443</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3327443</guid>
<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 19:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:470812456b459f21?w=448&ch=be22f13beb617f1a"></img><br/>Die bayerische Bauindustrie braucht jedes Jahr viele Millionen Tonnen Kies und Sand. Denn das sind wichtige Bestandteile von Beton. Um Kosten zu sparen und Transportwege kurz zu halten, soll der Kies möglichst regional abgebaut und zu den Baustellen gefahren werden. Das führt in der Praxis aber häufig zu Konflikten, denn Menschen vor Ort wehren sich gegen Naturzerstörung, Lärm und gegen den Verkehr, den ein Kieswerk mit sich bringt.

UNKRAUT stellt die Frage, wie viel Naturschutz die Kiesindustrie zulässt. Die Reportage begleitet eine Bürgerinitiative im niederbayerischen Vilshofen, die mit dem Slogan "Wald ist wichtiger als Kies" versucht, ein neues Abbaugebiet zu verhindern. Wir erleben, wie es der Gruppe gelingt, Anwohner vom Kampf gegen die Kiesgrube zu überzeugen. Und den Versuch, mit den Mönchen des Klosters Schweiklberg ins Gespräch zu kommen, die das Waldstück für den Kiesabbau verpachten wollen.

Die Bürgerinitiative bezweifelt, dass eine neue Grube an diesem Standort notwendig ist. Das bayerische Wirtschaftsministerium erklärt allerdings, es werde nur so viel Kies abgebaut, wie regional benötigt werde.

In Fürstenfeldbruck bei München steht ein Kiesunternehmen unter Druck, Material für die vielen Baustellen im Ballungsgebiet zur Verfügung zu stellen. Auch dafür muss Wald gerodet werden. Das Unternehmen argumentiert aber, dass die Natur letztlich vom Abbau profitiert - den durch Wiederaufforstung nach dem Abbau soll ein hochwertiger Mischwald entstehen.

Auch der Landesbund für Vogelschutz in Bayern meint, dass Kieswirtschaft und Umweltschutz einander nicht widersprechen müssen. Wir sehen, wie der LBV Kiesgruben-Betreiber dabei unterstützt, Biotope für seltene Vögel und Amphibien anzulegen. Gelingt es, Uferschwalben und die seltene Kreuzkröte in einer noch aktiven Grube anzusiedeln?
<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3327443">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Fluss im Umbau · Neues Leben für den Lech</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3293685</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3293685</guid>
<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 21:50:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:f7f145dfbbd2d0f9?w=448&ch=4a3b9bfd5503cce0"></img><br/>Der Lech - einst ein wilder Alpenfluss, ist heute manchmal nur noch ein Rinnsal. Das für die Wasserkraft abgezweigte Wasser und der Klimawandel lassen den Fluss verkümmern. Mit der Folge, dass am und im Lech immer weniger Tiere leben.

Seit diesem Jahr wird der Lech zwischen Augsburg und der Mündung in die Donau renaturiert. Über 50 Kilometer lang ist die Strecke – ein Generationenprojekt für mehr Leben am Fluss, besseren Hochwasser- und besseren Grundwasserschutz.

Das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth hat auf einer Musterstrecke nördlich von Augsburg mit der Renaturierung begonnen. Dabei ist längst nicht klar, wieviel Wasser der Lech einmal bekommen wird. 32 Wasserkraftwerke betreiben die Energieversorger LEW und Uniper, die grüne Stromgewinnung reguliert über weite Strecken die Wassermenge im Lech. Sie produzieren den Strom, den wir alle tagtäglich brauchen.
<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3293685">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Naturschutz "Do it yourself" · Kleine Bachpaten und große Biotop-Vernetzer</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3275649</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3275649</guid>
<pubDate>Tue, 03 Feb 2026 18:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:0481a1744e27d47d?w=448&ch=b838a5e1d1fa15cb"></img><br/>Können Kindergartenkinder einen Bach retten? Können ein paar Bäume und Sträucher in der Landschaft das Überleben von Tieren sichern? Zwei Initiativen aus Schwaben zeigen, wie wirkungsvoll Naturschutz vor der Haustüre sein kann.

Damit der Dorfbach nicht weiter austrocknet, hat der Kindergarten in Holzheim im Landkreis Neu-Ulm die "Bachpatenschaft" übernommen: Sie bauen eine Hecke aus Altholz für Tiere im Uferbereich. Weidenstecklinge direkt an der Uferböschung sollen bald Schatten spenden, den Bach kurvenreicher machen und ihm wieder zu mehr Leben verhelfen. Unterstützung bekommt die Gruppe vom Bauhof der Gemeinde und vom Landratsamt, dessen Umweltexperten den Kindern die Zusammenhänge rund um den Bach näherbringen.

In Niederraunau bei Krumbach sorgt Bernhard Bacherle in seiner Freizeit für mehr Struktur in ausgeräumten Landschaften: mit Freunden pflanzt er Säume, Streifen aus Bäumen und Sträuchern, die dem Artenschutz dienen und vor Bodenerosion schützen. Von der Standortsuche, dem Einverständnis der Eigentümer, Förderanträgen bis zum Besorgen der Pflanzen - Bacherle engagiert sich aus Überzeugung. Er sagt: Das kann jeder, man muss nur reden mit den Leuten.
<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3275649">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Wölfe im Nationalpark · Gut für die Natur?</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3302790</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3302790</guid>
<pubDate>Mon, 08 Dec 2025 19:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:f91d61ce555a258b?w=448&ch=26f19e7d508ab19b"></img><br/>Wölfe wurden im 19. Jahrhundert unerbittlich verfolgt. Im Bayerischen Wald ist der letzte Wolf im Jahr 1848 erlegt worden. 170 Jahre später passiert etwas, was sich Wissenschaftler nicht hätten träumen lassen: 2015 wurde im Gebiet des Nationalparks Bayerischer Wald ein Wolf fotografiert. Zunächst war die Vermutung, das Tier würde nur durchziehen. Doch der Wolf wird im Böhmerwald sesshaft. Kurze Zeit später taucht eine Wölfin auf. Mittlerweile leben im Grenzgebiet zwischen Bayern und Tschechien wieder mehrere Wolfsfamilien.

"Unkraut" begleitet Menschen, die die Spuren dieser Wölfe aufsuchen und auswerten: bayerische und tschechische Wissenschaftler, die in einem gemeinsamen Forschungsprojekt der Frage nachgehen, ob die Wölfe einen Einfluss auf den Wald und seine Bewohner haben. Das Team ist unterwegs mit einem Spürhund, der die Fährte eines Wolfs aufnehmen soll. Die Forschenden fangen jedes Jahr ein Tier und statten es mit einem Sender aus. So lässt sich nachvollziehen, wo die Wölfe unterwegs sind und was sie erbeuten.

Zweieinhalb Jahre, nachdem das Projekt gestartet ist, gibt es erste Ergebnisse: Die Wölfe im Bayerischen Wald fressen vor allem Rotwild. Das hatte bis zur Rückkehr der Beutegreifer keinen natürlichen Feind und musste im Nationalpark, in dem der Mensch möglichst nicht eingreifen sollte, bejagt werden. Überraschend ist außerdem: Manches Rudel hat sich auf Biber als Beute spezialisiert. In den großen Schutzgebieten der beiden Nationalparks diesseits und jenseits der Grenze zeigt sich, dass Wölfe eine wichtige Rolle in der Natur spielen. In Deutschlands ältestem Nationalpark ist ihre Rückkehr ein Gewinn. So kann hier wieder mehr Natur Natur sein. In Wäldern abseits von Landwirtschaft und Weidetierhaltung können sie konfliktfrei leben.
<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3302790">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Heißzeit · Bedrohte Natur in den Alpen</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3289200</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3289200</guid>
<pubDate>Mon, 27 Oct 2025 19:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:60d401553bc995ce?w=448&ch=7971d08edc22556e"></img><br/>Die Durchschnittstemperaturen in den Alpen steigen doppelt so schnell wie im globalen Mittel. Seit 1970 hat sich die Temperatur um fast zwei Grad erhöht.

Tiere und Pflanzen, die an Eis, Kälte und die kargen Bedingungen der hochalpinen Landschaft angepasst sind - kommen unter Druck. Gämsen mit ihrem dicken Fell können das nicht einfach wie einen Pullover abstreifen. Sie leiden zunehmend unter Hitzestress. Aber auch Gliedertiere, wie der Gletscherweberknecht, brauchen Eis und Kälte. Mit dem rasanten Abschmelzen der Gletscher könnten diese seltenen Eisbewohner verschwinden, befürchten Forscher. Sie warnen: Artenvielfalt ist die Grundlage unseres Lebens. Wenn immer mehr Arten verschwinden, könnten wichtige Bausteine verloren gehen.

Aber wie gut stehen die Chancen, dass die Bewohner der Alpen sich an die steigenden Temperaturen anpassen? Oder vielleicht in höhere Regionen ausweichen? Unkraut begleitet Wissenschaftler auf einer Spurensuche zu Schneesperling, Gams und Gletscherweberknecht.


<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3289200">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Alpen ohne Wasser · Mensch und Natur am Limit</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3263188</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3263188</guid>
<pubDate>Mon, 04 Aug 2025 19:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:fc0424df64ad47f7?w=448&ch=1d3cdfc9d481aced"></img><br/>Die Alpen trocknen aus – durch den Klimawandel wird Schneefall weniger, Durchschnittstemperaturen steigen, Trockenperioden am Berg können häufiger und länger werden. Und mit ihnen verändert sich das Leben der betroffenen Regionen. In einer Zeit, in der ganze Landstriche austrocknen und nicht weit entfernt plötzlicher Starkregen Menschenleben gefährdet, steht das alpine Ökosystem unter Druck.

Unkraut begleitet Menschen, die mit den Folgen der Wasserkrise unmittelbar konfrontiert sind.

Wir lernen einen Hüttenwirt kennen, für den der Blick in den Wassertank essenziell ist. Seine Hütte in den Chiemgauer Alpen wird ausschließlich mit Regenwasser versorgt. Auch wenn das Wasser aus ist, wollen seine Gäste versorgt werden. Die Not macht ihn erfinderisch – und trotzdem steht er immer wieder vor der Frage, wie es weitergehen soll.

Ein paar Höhenmeter tiefer treffen wir einen Förster im Allgäu. Er zeigt uns, wie der Kempter Wald unter der anhaltenden Trockenheit der nur wenige Kilometer entfernten Alpen leidet. Moore trocknen aus, Bachläufe ohne Wasser bieten Pflanzen und Tieren keinen Lebensraum mehr. Ein sensibles Ökosystem droht, aus dem Gleichgewicht zu geraten.

Und wenn das Wasser doch kommt, dann plötzlich und unkontrolliert: Wir begleiten die Bergwacht bei einer Übung im Tal, die jederzeit Realität werden kann: Menschen werden aus einer Schlucht gerettet, eingeschlossen durch eine Sturzflut nach einem Starkregen. Minuten entscheiden über Leben und Tod.

Dürre oben, Wassermassen unten: Angeheizt durch den Klimawandel erleben die Alpen extreme Gegensätze. Die Auswirkungen auf Natur, Tourismus und Sicherheit sind längst zu spüren. Die Reportage „Alpen ohne Wasser – Mensch und Natur am Limit“ erzählt von Menschen, die mit dieser Krise leben müssen. Und von einer Bergwelt, die an ihre Grenzen stößt.
<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3263188">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Artenschutz - aber wie?</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3259250</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3259250</guid>
<pubDate>Mon, 21 Jul 2025 19:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:2022bbc497036980?w=448&ch=d3c2b2426ae28cc9"></img><br/>Im Kampf gegen das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten ist ein Umdenken erforderlich.
Das in der Öffentlichkeit vorherrschende Ideal von „der Natur, die man am besten sich selbst überlässt“ greift zu kurz. Der Schutz bedrohter Arten verlangt oft vielmehr den aktiven Eingriff des Menschen: vom Fällen von Bäumen, bis zum Abtragen von Humusschichten.
Dieser Film zeigt vorbildhafte Artenschutzprojekte aus Deutschland und Frankreich, die Käfern, Schlangen, Vögeln und sogar Wölfen eine Überlebenschance bieten.
<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3259250">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Tödliches Gift: Die illegale Jagd auf Greifvögel</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3254709</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3254709</guid>
<pubDate>Mon, 07 Jul 2025 19:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:6108640e8b026395?w=448&ch=a95ea5238f7f81a9"></img><br/>Es passiert heimlich und ein Großteil der Taten bleibt unentdeckt: Greifvögel werden in Bayern vergiftet, mit illegalen Fallen gefangen oder abgeschossen. Rotmilane, Bussarde und Falken sind aber streng geschützte Arten. Wer sie tötet, begeht eine Straftat. Dazu kommt noch: Eingesetzt wird oft ein hochwirksames Kontaktgift. Carbofuran. Seit 2008 ist es in der EU verboten. Doch bis jetzt wurde noch nie ein Täter zur Rechenschaft gezogen.

Unkraut will wissen: passiert das wirklich immer noch in Bayern? Und warum ist es so schwierig, Tatverdächtige zu ermitteln? Von Dezember 2024 bis Juli 2025 verfolgen wir Fälle von illegalen Tötungen und begleiten die Polizei bei ihren Ermittlungen. Und stellen fest: Es werden teilweise perfide Methoden eingesetzt. Tauben als lebendige Köder mit Gift präpariert, um Greifvögel anzulocken und zu töten. Die Recherchen zeigen: die illegale Jagd auf die geschützten Vögel passiert in allen Regionen Bayerns.
<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3254709">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Geliebt, gejagt, getötet · Vom Umgang mit Problemtieren</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3239586</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3239586</guid>
<pubDate>Mon, 19 May 2025 19:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:845c6b87f94245a8?w=448&ch=0d0c2ab22176c04e"></img><br/>Tauben und Ratten werden in der Stadt oft zum Problem. Tauben vermehren sich schnell und machen Schmutz, deshalb werden sie vielerorts bekämpft. Ratten haben einen noch schlechteren Ruf. Um diese Tiere in den Griff zu bekommen, werden verschiedene Methoden genutzt- etwa Taubenhäuser, die Taubenpille oder das Vergrämen, also gezieltes Verscheuchen der Tiere. All diese Methoden sind nicht immer tierfreundlich und die langfristige Wirkung teilweise umstritten.

In einigen Kommunen werden gezielt Falken eingesetzt, die lästige Tauben jagen und vertreiben sollen, etwa in Vilshofen. Vor zehn Jahren wurden dort Falken im Stadtturm angesiedelt. Das Problem: Dieses Jahr wurden sie durch Stadttauben aus ihrem eigenen Nistplatz vertrieben. Kann Vergrämung durch Greifvögel also überhaupt funktionieren?

Eine andere Methode: die Taubenpille. Das Medikament kann die Population von Tauben binnen weniger Jahre massiv reduzieren, indem sie deren Vermehrung verhindert. In etwa 20 deutschen Städten kommt sie bereits zum Einsatz. Doch es gibt auch Tier- und Umweltschutzbedenken, weswegen ein Projekt in Landsberg ausgesetzt wurde.

Wildfüttern von Tauben und anderes Fehlverhalten kann Ratten anlocken. Ratten wiederum können echte Krankheitsüberträger sein. Ratten werden mit Gift bekämpft, das stört nur wenige Menschen. In Bayreuth werden die Bemühungen gegen die Ratten offen kommuniziert. Mitarbeiter der Stadt gehen gegen Rattenbefall mit Giftködern vor. Gerade testen sie ein neues System, das verhindern soll, dass Giftstoffe ins Abwasser gelangen. Doch nehmen die Ratten diese Köder an?

In der Sendung begleiten die Reporter Menschen, die sich auf unterschiedliche Weise mit den ungeliebten Tieren beschäftigen.
<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3239586">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Munition in Gewässern: Magnetfischen als gefährliches Geschäft</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3195653</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3195653</guid>
<pubDate>Mon, 13 Jan 2025 19:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:8e76a7762229ae98?w=448&ch=12513917419b7b43"></img><br/>Auf dem Grund vieler Gewässer lauert eine tödliche Gefahr. Denn dort liegt auch fast 80 Jahre nach Ende des II. Weltkrieges Munition: Bomben, Minen, Granaten – noch immer hochexplosiv und das Risiko unkalkulierbar. Doch weder das noch Verbote schrecken Munitionsjäger ab. Sie kommen im Schutz der Dunkelheit, ausgerüstet mit Schlauchboot und Magnetangeln. Kriminelle Schatzsucher verdienen mit dem Kriegsschrott auf dem Schwarzmarkt gutes Geld. Der Verkauf von Munition ist ein lukratives Geschäft. In dem belgischen Dorf La Gleize, wo im Zweiten Weltkrieg eines der großen Schlachtfelder in den Ardennen war, findet jedes Jahr eine der größten Militaria-Börsen Europas statt. Die Käufer kommen aus der ganzen Welt. Aber ein Großteil des Geschäftes wird im Internet abgewickelt. Thomas Zowalla vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Sachsen kennt die Szene nur zu gut. Er hält das Treiben der illegalen Sondler für verantwortungslos. Seine Spezialtaucher sind ständig unterwegs, um Kriegsschrott in Seen und Flüsse zu beseitigen. Im Jahr 2023 sind in Brandenburg rund 570 Tonnen Munitionsaltlasten geborgen worden. In Sachsen waren es 150 Tonnen Kampfmittel und in Sachsen-Anhalt 176 Tonnen. Experten gehen aber davon aus, dass es noch Generationen dauern wird, bis alle Gewässer geräumt sind.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3195653">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
</channel>
</rss>