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<title>Lust aufs Land - Bayerische Hofgeschichten</title>
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<description><![CDATA[Lust aufs Land - Bayerische Hofgeschichten: Eine Sendung von BR.]]></description>
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<pubDate>Tue, 05 May 2026 02:49:04 +0000</pubDate>
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<title>Fischerei Mayer und Wagyuzucht Weiß</title>
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<pubDate>Mon, 29 Dec 2025 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:8a4da64e3655df6c?w=448&ch=5f150463c250e8ed"></img><br/>Hätte man Katharina Mayer aus Straubing vor einigen Jahren gesagt, dass sie bald als Berufsfischerin auf der Donau unterwegs sein würde, hätte sie vermutlich nur gelacht. Denn bis 2017 hat Kathi noch als Zahnarzthelferin gearbeitet. Doch als der Vater überraschend stirbt, übernimmt die junge Frau gemeinsam mit Bruder Michael die elterliche Fischerei, deren Familientradition bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht. Anfangs haben ihr die wenigsten den Job zugetraut. Doch Kathi hat sich durchgebissen und alle von sich überzeugt. In Zukunft wird sie aber einen weiteren Verlust zu verkraften haben. Auch Alexander Weiß aus der Fränkischen Schweiz musste schon früh Verantwortung für den elterlichen Milchviehbetrieb übernehmen. Gerade mal 15 Jahre alt ist er, als sein Vater stirbt. Obwohl der Hof alles andere als gewinnbringend ist, versucht Alexander zunächst gemeinsam mit seiner Mutter das Erbe weiterzuführen. Doch mit 22 Jahren muss er sich eingestehen, dass es so nicht weitergeht: Alexander schließt den Betrieb und arbeitet in einem anderen Beruf. Ganz aber hat ihn die Liebe zur Landwirtschaft nie losgelassen. Jetzt will er den jahrhundertealten Hof neu beleben. Doch statt Milchvieh stehen heute japanische Wagyu-Rinder auf seinen Weiden. Mit dem Verkauf des edlen Gourmetfleisches wollen Alexander und Ehefrau Anke den Betrieb schon bald wieder im Vollerwerb betreiben. Ein großes Wagnis, denn die Anschaffung und der Unterhalt der Tiere sind teuer.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3309058">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Texas Longhorn Ranch und Straußenfarm</title>
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<pubDate>Mon, 15 Dec 2025 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:04c81fe3a8120452?w=448&ch=15fee2dd90048cd1"></img><br/>Seit Jahrhunderten ist der Mitterhof im oberpfälzischen Waldsassen im Besitz des ortsansässigen Klosters. Früher nutzten die Klosterschwestern die Landwirtschaft zur Eigenversorgung, doch über die Jahre wurde die Arbeit auf dem riesigen Vierseithof zu viel und die Gebäude blieben sich selbst überlassen. Langsam begann der Hof zu verfallen – bis Kerstin und Matthias Frank den geschichtsträchtigen Ort entdeckten und 2014 zunächst zur Pacht übernahmen. Neben der Schafhaltung züchten sie Strauße und bieten deren Fleisch und viele weitere Produkte im eigenen Hofladen an. Auch ein kleines Restaurant gehört zum Vierseithof, den das Paar nach und nach in mühevoller Eigenarbeit saniert. Die Franks haben viel vor mit dem historischen Anwesen und würden es deshalb gerne kaufen, doch immer wieder kommt es zu Verzögerungen. Das zehrt an den Nerven.

70 km weiter südwestlich haben sich Anne und Alex Leichtenstern einen ungewöhnlichen Traum erfüllt: "Little America“ mitten in Oberfranken. Auf ihrer Ranch züchten die beiden Quereinsteiger Texas Longhorn Rinder und destillieren feinsten, fränkischen Whiskey und Gin. Die ersten ihrer imposanten Tiere, mit Hornlängen von bis zu 1,80 Meter, haben Anne und Alex 2011 aus Kanada einfliegen lassen. Seitdem haben sie eine Herde von mehr als 70 Tieren aufgebaut. Das Fleisch ihrer Longhorns landet sogar in der Sterne-Gastronomie. Und auch mit ihren Destillaten sind die beiden dabei, sich einen Namen zu machen. Ihr neuestes Projekt: Ein Whiskey-Likör nach einem 400 Jahre alten Trapper-Rezept. "Little America“ in Oberfranken eben.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3305220">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Appaloosa Ranch und Hofgemeinschaft</title>
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<pubDate>Mon, 08 Dec 2025 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:8d70636dd7741019?w=448&ch=d4d31457be559272"></img><br/>In der Nähe des Tegernsees macht einer sein ganz eigenes Ding: Landwirt Andi Reiter züchtet amerikanische Appaloosa-Pferde und hat sich damit einen lang gehegten Traum erfüllt. Vor zwölf Jahren hat der ehemalige Milchviehbauer mit einem Pferd angefangen, heute hat der 48-Jährige eine stolze Herde mit knapp 40 Pferden. Und die eigenwilligen Tiere passen perfekt zu Andi, denn auch er lässt sich in keine Schublade stecken. Neben den Appaloosas züchtet er noch Muttersäue und vermietet Ferienwohnungen auf dem Hof. Alles im Alleingang – wären da nicht seine Freundinnen, die ihn immer wieder tatkräftig unterstützen.

40 km vor der Toren Nürnbergs liegt auf einer einsamen Anhöhe ein Weiler, der auf den ersten Blick aussieht wie die mittelfränkische Version von Bullerbü: die Hofgemeinschaft Vorderhaslach. Hier leben 16 Menschen zwischen sieben und 60 Jahren. Uwe Neukamm hat den verlassenen Hof vor 30 Jahren entdeckt und daraus ein kunterbuntes Idyll mit Viehzucht und Ackerbau gemacht. Mit den Menschen, die nach und nach zugezogen sind, kamen auch viele neue Ideen: So bauen etwa Raphael und Steffi Rivera hier Gemüse für eine solidarische Landwirtschaft an, Neuzugang Chrissi lebt im Bauwagen und liebäugelt damit, in die Fußstapfen von Uwe zu treten und das leerstehende Bauernhaus eines verstorbenen Nachbarn soll bald Teil der Hofgemeinschaft werden. Auch wenn jeder hier Individualist bleiben darf, gemeinsam geht auf dem Land vieles einfacher.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3302788">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Weingut in Unterfranken und Biomilchhof in Niederbayern (S02/E01)</title>
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<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:9684bff1abf20cdc?w=448&ch=2c8f566c2da54455"></img><br/>Vier Generationen haben das familiengeführte Weingut Seufert im unterfränkischen Iphofen schon bewirtschaftet. Seit einigen Jahren aber ist hier zum ersten Mal eine junge Frau die Chefin. Laura Seufert, 29, ist viel in der Welt herumgekommen. Sie war im Burgenland, in Frankreich und in Neuseeland, um ihr Handwerk zu perfektionieren und schließlich zu Hause einzubringen. Für Mama Edith und Papa Jürgen, dem einzigen Mann in der Familie mit vier Töchtern, ein Glücksfall. Auch wenn es dem Senior-Chef anfangs nicht immer leichtgefallen ist, die Verantwortung abzugeben. Denn Laura hat ihre eigenen Ideen vom Weinbau, unter anderem setzt sie auf unfiltrierte Weine und hat Erfolg damit.
Ihr Freund Matthias ist auch Winzer und hat, wie Laura, früh den eigenen Familienbetrieb übernommen. Allerdings liegt dieser fast 300 Kilometer entfernt im badischen Durbach bei Karlsruhe. Gemeinsam haben die beiden das Ziel, ihre elterlichen Weingüter mit neuen Ideen in die Zukunft zu führen - auch wenn sie dafür manchmal aufeinander verzichten müssen.

Auf dem Berlhof in Niederbayern führen Markus und seine Frau Sonja den Milchviehbetrieb der Familie zwar zusammen, standen bei ihren großen Entscheidungen aber oft gemeinsam ziemlich einsam da. Denn die neuen Ideen des 37-jährigen Hoferben sind bei seinen Eltern nicht wirklich gut angekommen. Viel weniger Kühe wollte er halten, die dafür viel freier und glücklicher leben können. Komplett auf Bio-Heumilch umstellen und eine Menge Geld in eine eigene Molkerei auf dem Hof investieren. Allen Widerständen zum Trotz haben Markus und Sonja ihren Plan durchgezogen - und wurden belohnt. Heute sind die besonderen Käsespezialitäten vom Berlhof weithin bekannt und bei Spitzenköchen begehrt. Die kleine Molkerei am Hof läuft genauso gut wie ihr eigener Hofladen.
Darüber hinaus sind Wiesen, Wald und Ackerland zu bewirtschaften und neben den Kühen auch Ziegen, Hühner, Katzen und drei Schweine zu versorgen. Um Letztere kümmern sich die drei Söhne der Familie: Max, Moritz und Luki. So sollen sie schon in jungen Jahren lernen, Verantwortung für Tiere zu übernehmen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3300497">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Tristans Biohof und BioBergen</title>
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<pubDate>Mon, 24 Nov 2025 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:cb7f518532c68b10?w=448&ch=9d5f2905603310fe"></img><br/>Tristan Billmann aus Gunzendorf in Mittelfranken ist Biobauer aus voller Überzeugung. Er experimentiert mit neuen Gemüsesorten und versucht, ohne künstliche Bewässerung auszukommen. "Am Anfang war ich schon als Spinner gesehen, aber das bessert sich jetzt Stück für Stück." Vor drei Jahren hat der heute 27-Jährige noch an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf geforscht und hatte eine Professorenkarriere vor sich. Doch dann beschloss er stattdessen den Bauernhof seiner Eltern zu retten - und dafür komplett umzukrempeln. Seitdem bleibt dort kein Stein mehr auf dem anderen. Tristans Motto: "Den Mutigen gehört die Welt."

Katharina wollte schon immer den Hof ihrer Eltern im oberbayerischen Bergen übernehmen und Andi war ein umtriebiger Schreinermeister. Doch mit der Liebe zu Katharina kam auch sein alter Kindheitstraum zurück: ein Leben als Landwirt. Seit die beiden an einem Strang ziehen, hat sich der Milchviehhof stetig gewandelt. Die Rinder behalten ihre Hörner, die Kälbchen werden von den Müttern und Ammen getränkt und kein Tier verlässt mehr den Hof, um ins Ungewisse transportiert zu werden. Mit Hofschlachtung und Direktvermarktung machen die beiden Chiemgauer ihr Betriebskonzept rund. Und seit ihr Hof einen Melkroboter hat, bleibt auch mehr Zeit im Sommer das Jungvieh auf der eigenen Alm zu besuchen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3298098">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Und dann kommt alles anders</title>
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<pubDate>Mon, 11 Aug 2025 20:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:573780b22112bcbf?w=448&ch=d0031015f306cdff"></img><br/>Auf dem Jörghof im Allgäu hat jetzt immer mehr Junglandwirt Jonas das Sagen. Auch auf dem Böhmerhof in Franken soll sich bald etwas tun. Weil die eigenen Kinder nicht wollen, hat sich Hofherr Norbert Hobbybauer Stefan für die Nachfolge ausgesucht.

Am südlichsten Zipfel Bayerns, im Allgäu, liegt der Jörg-Hof. Früher bestimmte Milchvieh hier den Arbeitsalltag von Hubert und Barbara Jörg. Seit der Umstellung des Hofs im Jahr 2015 erntet die Familie hauptsächlich Gemüse und verkauft es an die Abonnenten ihrer solidarischen Landwirtschaft. Sohn Jonas kümmert sich mit Freundin Sabrina außerdem um die Rinderzucht am Hof. 2022 ist er nach seinem Studium in den Betrieb eingestiegen und war sofort eine wichtige Hilfe für seine Eltern. Denn damals erfährt Vater Hubert völlig überraschend, dass er an Krebs erkrankt ist und vorerst nicht mehr weiterarbeiten kann. Alles ist plötzlich anders und von einem Tag auf den anderen steht die Zukunft des Hofs auf dem Spiel.

Auf einem gemieteten Hof in Pullendorf, in der fränkischen Schweiz, hat der gelernte OP-Pfleger Stefan Hauer 2017 begonnen, schottische Hochlandrinder zu züchten. Mit drei Tieren hat für den Quereinsteiger alles angefangen, heute grasen 60 dieser robusten Rinder rund um den Hof, auf dem er mit Frau und Kind lebt. Noch - denn die Hauers ziehen schon bald um. Vor einem halben Jahr hat Norbert Böhmer, ein alteingesessener Landwirt aus der Gegend, Hobbybauer Stefan ein ungewöhnliches Angebot gemacht: Er könne samt Familie und Rinderherde zu ihm auf den Hof ziehen, um diesen gemeinsam mit ihm zu bewirtschaften und später ganz zu übernehmen. Ein Glücksfall - sowohl für den 40-Jährigen als auch für den Hofherren selbst. Denn niemand aus seiner Familie will den Betrieb übernehmen. Doch dann kommt wieder alles anders.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3265107">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die nächste Generation</title>
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<pubDate>Mon, 04 Aug 2025 20:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:5889ed22e9bd10d4?w=448&ch=f6d5f20ce06a1d3b"></img><br/>Mit 23 gehört Magdalena zu den jüngsten Landwirtinnen in Bayern. Für sie ist klar: Sie will den Hof in die Zukunft führen. Auch auf dem Berghof im Spessart gehen sie mit der Zeit und lassen die Felder von einem solarbetriebenen Roboter bearbeiten.

Als Magdalena Maier mit 16 Jahren endlich den Bulldog-Führerschein hatte und eines Morgens mit dem Traktor vorm Gymnasium vorfuhr, war das einmal angedachte Jura-Studium endgültig aus dem Rennen - und die Entscheidung für eine Karriere im elterlichen Betrieb gefallen. Heute, mit 23 Jahren, ist sie bereits voll verantwortlich für die Landwirtschaft am Eibelhof in Puchheim bei München. Auch ihre Eltern packen noch kräftig mit an und Bruder Robert führt die hofeigene Metzgerei. 700 Hühner und 60 Färsen leben hier, 350 Gänse und 300 Schweine, alle artgerecht umsorgt. Fleisch, Wurst und Eier sowie saisonales Obst und Gemüse verkauft die Familie ausschließlich direkt, im Hofladen oder auf Bauern- und Wochenmärkten. Wenn es an der Zeit ist, fährt Magdalena selbst ihre Tiere im Hänger in den wenige Kilometer entfernten Schlachthof. Dass sie als junge Frau das alles meistert und bereits derart viel Verantwortung trägt, überrascht viele. Und noch immer muss sie sich gegen Vorurteile zur Wehr setzen. Was für Magdalena allerdings nicht das geringste Problem darstellt…

Auf dem Berghof von Monika und Wolfgang Schudt im Kahlgrund am westlichen Rand des bayerischen Spessart wird ständig viel gemeckert. Denn hier dreht sich fast alles um Ziegen. Rund 200 Muttertiere bekommen nur bestes Futter aus eigenem Anbau, viel Stroh zur Einstreu und freien Auslauf mit Kletterfelsen. Nur zum Melken kommen die Tiere zweimal am Tag in den Stall. Jeden Tag liefern sie insgesamt rund 400 - 500 Liter Ziegenmilch, die in der hofeigenen Molkerei zu verschiedensten und immer neuen Käsekreationen und Ziegenjoghurt verarbeitet wird. Den Betrieb führt das Ehepaar Schudt gemeinsam mit ihrem Sohn Michel und einigen Angestellten. Seit kurzem gehört auch "Robi" zum Team. So heißt ihr neuer Hightech-Mitarbeiter, ein Roboter, der solarbetrieben und völlig eigenständig die Felder bearbeitet. Er kann sähen, Unkraut entfernen und sogar ernten, beispielsweise Zuckerrüben. Steuern lässt sich "Robi" bequem per Handy vom Büro aus. Digitaler Ackerbau - sieht so die Zukunft der Landwirtschaft aus? Überraschte und neugierige Blicke zieht "Robi" auf jeden Fall auf sich, wenn er wie von Geisterhand geführt millimetergenau auf den Feldern seine Runden zieht…<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3263191">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Der Traum von der eigenen Landwirtschaft</title>
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<pubDate>Mon, 28 Jul 2025 20:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:0f5cedcc291ad1a5?w=448&ch=b1e91ff61b508381"></img><br/>Ob sie mit kargen Böden zurechtkommen müssen und deshalb mit großer Leidenschaft alte Obstsorten anbauen oder ihr Glück mit der Zucht tibetanischer Grunzochsen versuchen - zwei Landwirtsfamilien in der Oberpfalz und Mittelfranken zeigen wie's geht.

Es war eine ungenutzte Streuobstwiese, die den gelernten Zimmerer Roland Heldrich 1994 dazu brachte, wieder in die Landwirtschaft am elterlichen Hof in der Oberpfalz einzusteigen. Bald kamen Rinder dazu, die die Streuobstwiese beweiden und nach und nach immer mehr kleine, weit verstreute Pachtflächen. Die Wiesen und Weiden ernähren inzwischen eine kleine Mutterkuhherde aus fränkischem Gelbvieh und Fleckvieh. Jährlich werden zehn Tiere geschlachtet, das Getreide, vor allem der Dinkel, teilweise selbst verbacken. Und seit sich Roland und seine Frau Katrin mit Kollegen 2008 eine eigene Obstpresse angeschafft haben, gibt es auch den heimischen Streuobstsaft direkt ab Hof. Dabei setzen sie vor allem auf seltene Sorten, denn Roland liebt die Vielfalt und die große Nachfrage gibt ihm recht: Mehr als 100 verschiedene Obstsorten wachsen inzwischen rund um den Hof. Trotz der kargen Böden in der Gegend haben es die Heldrichs mit ihren Ideen und dem Einsatz der gesamten Familie geschafft, den Betrieb profitabel zu führen.

Nur 28 Kilometer entfernt in Mittelfranken liegt der Demeterhof von Bastian und Sigrid Reif. Noch kann das junge Paar hier nicht alleine von der Landwirtschaft leben, aber die Beiden hatten 2021 ebenfalls eine Idee, mit der sich das schon bald ändern soll. Denn das Herzstück ihres Betriebes ist inzwischen die Zucht von Yak-Rindern. Ursprünglich aus dem Himalaya, werden die tibetanischen Grunzochsen bereits seit mehr als 20 Jahren auch im süddeutschen Raum gezüchtet. Mindestens drei Jahre leben die Tiere im Sommer wie im Winter auf den hofeigenen Weiden, dann werden sie entweder zur Zucht weiterverkauft oder möglichst stressfrei geschlachtet. Das exklusive Fleisch vermarktet das junge Paar regional und direkt. Lange Zeit beäugten die Nachbarn Bastian, im Hauptberuf Kaffeeröster in Nürnberg, eher misstrauisch. Viele halten ihn noch heute für einen Träumer. Und manchmal zweifelt er sogar selbst, ob das mit der Vollerwerbs-Landwirtschaft wirklich Sinn für ihn macht. Erst recht, als seine Herde plötzlich von einer tödlichen Krankheit befallen wird...<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3261092">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Einer für alle, alle für einen</title>
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<pubDate>Mon, 21 Jul 2025 20:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:9dff75cb44eda0c2?w=448&ch=81438b2a6a4f795c"></img><br/>Am Tegernsee haben die beiden Quereinsteiger Markus und Maria einen gepachteten Hof zu einem florierenden Familienbetrieb ausgebaut und sich damit einen Traum erfüllt. Bei Familie Mondel packen nach einem schweren Schicksalsschlag alle mit an.

Nahe dem Tegernsee haben sich am Boarhof zwei Quereinsteiger - ein Rettungssanitäter und eine Steuerfachfrau - mit ihren Kindern den Traum von einer außergewöhnlichen Landwirtschaft erfüllt. Zum Familienbetrieb gehören Markus (50) und Maria Bogner (47), sowie ihr Sohn Marinus (17) und die beiden Töchter Anna (24) und Sophia (22). Auf nur zehn Hektar Land wachsen hier etwa 450 Gemüse- und Obstsorten nach dem Prinzip der Permakultur. Dabei sind die Bogners keine Landwirte aus Tradition, sondern aus echter Leidenschaft. Denn sie sind nicht nur Quereinsteiger - ihren Boarhof haben sie weder geerbt noch gekauft, sondern gepachtet. Und eigentlich ist er auch viel zu klein, um nach landläufiger Meinung rentabel zu sein. Trotzdem ist der Betrieb kerngesund: Schweine suhlen sich im Dreck, die Murnau-Werdenfelser leben auf der Weide nebenan, es gibt Gänse, Schafe, Hühner und Bienen. Markus und Maria sind sich sicher, dass in ihrer Art der Landwirtschaft - kleinbäuerlich, experimentierfreudig und ökologisch - die Keimzelle für eine bessere Welt steckt. 2021 ist auch Tochter Sophia mit in den Familienbetrieb eingestiegen.

Auch die Eltern von Simon Mondel waren Quereinsteiger und hatten ihren 50-Hektar großen Hof in Neustadt an der Aisch zunächst nur gepachtet, als sie ihn ab 1988 mit viel Leidenschaft und als Pioniere einer Landwirtschaft nach Demeter-Richtlinien aufgebaut haben. Doch 2017 stellte ein Schicksalsschlag ihr Lebenswerk infrage. Von einem Tag auf den anderen war für die ganze Familie nichts mehr wie zuvor. Vor allem nicht für Sohn Simon, der plötzlich mit 20 Jahren zum alleinigen Chef des Betriebs wird und ihn ordentlich umgekrempelt: Mit Strohschweinen, Milchvieh und Ackerbau zur Futterproduktion. Vater Helmut ist nach einem schweren Autounfall schwerstbehindert und lebt bis heute als Pflegefall mit auf dem Hof. Er ist auf einen Rollstuhl angewiesen und kann seinen Sohn leider nicht mehr unterstützen. Mutter Beate aber hilft weiter tatkräftig mit und kümmert sich um den Hofladen. Und seit vier Jahren steht auch Simons Freundin Petra an seiner Seite. Im Gegensatz zu Simon wollte Petra nie Bäuerin werden, doch inzwischen ist der Hof für sie zur Heimat geworden. Ebenso wie die beiden kleinen, gemeinsamen Töchter Emelie und Liora. Durch den starken Zusammenhalt der jungen Familie haben sich Simon und Petra hier mit ihren Ideen und Träumen ein Leben aufgebaut und ihr ganz persönliches Glück gefunden.
<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3259027">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Nachfolge gesucht</title>
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<pubDate>Mon, 14 Jul 2025 20:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:bfe6d8faedaa9560?w=448&ch=a02186955015528f"></img><br/>Irgendwann stellt sich die Frage: Wer macht's weiter? Die Schwestern Lucia und Marlene hatten zuerst einen anderen Lebensplan und sind dann doch zum Vater auf den Hof zurückgekehrt. Bei Claudia und Martin im Allgäu ist die Hofnachfolge noch nicht geklärt.

Seit 1859 steht der Grimmhof in Alleinlage etwas außerhalb von Thalkirchdorf im Allgäu. Mehr als drei Jahrzehnte schon bewirtschaften ihn mit viel Herzblut Claudia und Martin Grimm, der hier auch aufgewachsen ist. Ein kleiner, aber feiner Bio-Milchviehbetrieb wie aus dem Bilderbuch mit 25 Kühen, fünf Kälbern, drei Eseln, zwei Lamas und Hühnern. Außerdem bieten die Grimms Ferienwohnungen für Urlauber an. Alles im grünen Bereich also - eigentlich. Denn ewig können und wollen Claudia und Martin nicht weitermachen, weshalb sie schon länger die Suche nach Nachfolgern umtreibt. Sohn Julian und Tochter Teresa leben aufgrund einer Behinderung in einer betreuten Wohngemeinschaft und kommen als Nachfolger nicht in Frage. Wie also soll es einmal weitergehen? Wer übernimmt den Grimmhof? Tatsächlich haben die Beiden hierfür schon eine Idee…

Nur eine lange Allee führt nach Schöfthal, so heißt die Einöde des Gruberhofs in Niederbayern. Marlene (34) und Lucia (30) sind hier mitten im Wald aufgewachsen - fernab der nächsten Ortschaft. Gleich nach dem Abi hat es beide weggezogen. Marlene zum BWL-Studium nach Regensburg und Straubing, Lucia zum Forstwirtschaftsstudium nach Österreich. Doch irgendwann kam bei beiden die Sehnsucht nach dem Hof und der Landwirtschaft. Und der Papa, der eine Hofnachfolge innerhalb der Familie schon abgeschrieben hatte, konnte sein Glück kaum fassen. Seit 2016 betreiben Marlene und Lucia jetzt gemeinsam am Gruberhof Ackerbau mit Erbsen, Hafer, Weizen und Sonnenblumen und bewirtschaften den großen Wald. Und der Papa hilft auch noch immer mit.
<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3256942">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Zurück zu den Wurzeln</title>
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<pubDate>Mon, 07 Jul 2025 20:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:2be83d1af3434b57?w=448&ch=99e86016d1d1cd02"></img><br/>Die Liebe zum Wein war Martin nicht in die Wiege gelegt. Erst nach Jahren kehrt er heim, um das elterliche Weingut aus dem Dornröschenschlaf zu wecken. Auch Tim Höbel kehrt zurück und führt den elterlichen Hof mit reichlich Pferdestärken in die Zukunft.

Die Liebe zum Wein war Martin nicht in die Wiege gelegt. Sobald er alt genug war, hat er das elterliche Gut im unterfränkischen Kitzingen verlassen und ist nach Frankfurt gegangen, wo er in der gehobenen Gastronomie als Servicekraft und später als stellvertretender Restaurantleiter arbeitet. Dort ist es auch, wo er das erste Mal biologisch angebauten Wein probiert. Er ist begeistert und als das Restaurant in der Corona-Pandemie 2021 temporär schließen muss, fährt er zurück nach Hause auf den väterlichen Hof und kommt auf die Idee hier Biowein anzubauen. Viele beäugen Martins erste Gehversuche als Winzer kritisch. Schließlich hat er den Weinanbau nie gelernt, sondern lediglich ein Praktikum in Österreich gemacht. Doch gemeinsam mit seiner Schwester Valeska, die mit ihrem Mann und den Kindern aus Berlin zurückkommt, wagt es Martin das Weingut wieder aufzubauen. Doch gleich im zweiten Jahr zerstört Hagel die Hälfte des Ertrags.

Auch Tim Höbel ist heimgekehrt auf den elterlichen Hof in der Nähe von Burghausen und will den Betrieb neu ausrichten. Sein Motto: Mit reichlich Pferdestärken in die Zukunft! Denn das meiste, was in der Landwirtschaft hier zu tun ist, erledigt Tim mit seinen Rössern: Ackern, Pflügen, Heu machen. Inzwischen züchtet er die Kaltblüter auch und verkauft die Fohlen. Seine Leidenschaft für die Tiere konnte er so zum Beruf machen. Und auch seine Frau Lizzy hat längst ihre Liebe zu den Pferden entdeckt. Da gibt es nur ein Problem: Auch Lizzy hat einen Hof zu versorgen, im Nachbarort, wenige Kilometer entfernt. Auf dem über 400 Jahre alten "Bindlweber"-Hof ihrer Mutter sind Hühner, Enten, Schweine, Ponys, Ziegen, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen, Kühe und Pferde zuhause, um die sich die Mutter allein nicht mehr kümmern kann. Also pendelt Lizzy ständig zwischen Ober- und Unterhadermark hin und her. Obwohl zwei Höfe doppelt Arbeit machen, eröffnen sich damit für das Paar aber auch ganz ungeahnte Möglichkeiten ...


<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3254715">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Von Lämmern und Schnecken</title>
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<pubDate>Mon, 30 Jun 2025 20:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:5f0a2caafa48311a?w=448&ch=a5b89810086a9f92"></img><br/>Familie Riederer Freiherr von Paar hält seit Generationen Merino-Lämmer. Seit 2020 liegt der florierende Betrieb mit 700 Mutterschafen in Lennys Händen. Ganz ohne Familientradition setzt Teresa Weiß als Quereinsteigerin auf Permakultur und Schnecken.

Stolze 700 Mutterschafe stehen ganzjährig auf den Weiden des Gutshofs Polting in Niederbayern. Hier können sich die Merinos und ihre Jungtiere an wild wachsenden Kräutern sattfressen. Seit 1899 schon gibt es den Gutshof, mittlerweile in fünfter Generation im Besitz der Familie Riederer Freiherr von Paar. 2020 hat Papa Franz den florierenden Betrieb an Sohn Leonhard, genannt Lenny, übergeben. Für den Junglandwirt ist es eine große Aufgabe, ähnliche Erfolge zu erzielen wie der Herr Papa. Doch im Gegensatz zu seinem Bruder war Lenny schon früh klar, dass er einmal in den elterlichen Gutshof einsteigen will. Kaum allerdings hat er das Ruder in der Hand, muss sich der 34-Jährige bisher ungekannten Herausforderungen stellen: Die einst wertvolle Wolle der Schafe lässt sich kaum mehr verkaufen …

Keinen Gutshof, keine lange Familientradition in der Landwirtschaft und auch keine Ausbildung dafür hatte die gebürtige Österreicherin Teresa Weiß, als sie 2021 ihrem Mann Chris mitteilt: "Ich will Landwirtin werden!". Ihre beiden Töchter sind damals vier und sechs Jahre alt und die gelernte Visagistin hatte einfach den Wunsch anders zu leben als bisher. So, wie sie sich das schon als Kind erträumt hat. Obwohl Ehemann Christopher keinesfalls als Landwirt sein Geld verdienen will, kauft die junge Familie einen 14-Hektar-Hof in Niederbayern nordwestlich von Passau und baut den ehemaligen Stall zu einer Wohnung um. Nach dem Prinzip der Permakultur baut sie inzwischen Äpfel, Birnen und Pfirsiche, aber auch Tomaten, Peperoni und Blumenkohl an - und das ganz ohne künstliche Bewässerung. Außerdem gedeihen in ihren Gewächshäusern etwa 70 verschiedene Gemüsesorten, die sie an Abonnenten vertreibt. Und Tiere gibt es auch: Weinbergschnecken! Mit 60 Muttertieren hat Teresa ihre Zucht begonnen, jetzt leben über 10.000 Tiere in der selbst gebauten "Schnecken-Arena". Abnehmer finden sich in der Gastronomie. Neben all der Arbeit als "One-Woman-Show" am Hof arbeitet die junge Frau nebenher weiter noch als Maskenbildnerin, damit ihr Traum vom Leben auf dem Land weitergehen kann …


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<title>Auf der Jagd nach dem Glück</title>
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<pubDate>Mon, 23 Jun 2025 20:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:ce58278d01685ff1?w=448&ch=2c99d29b6c631086"></img><br/>Sarah ist 20, als sie 2018 darüber nachdenkt den elterlichen Hof zu übernehmen, um Gallowayrinder zu züchten. Ein mutiger Schritt, den die passionierte Jägerin nie bereut hat. Auch Carl tritt ungeplant früh die Nachfolge im elterlichen Bio-Hof an.

Sarah Baumgartner ist gerade mal 20 Jahre alt, als sie 2018 darüber nachdenkt, den elterlichen Hof bei Blaibach in der Oberpfalz zu übernehmen. Ihr Vater hatte auf dem Anwesen Damwild gehalten, doch für ihre eigene Zukunft auf dem Land hat die Tochter anderes im Sinn: Die Zucht von eher kleinen, zotteligen Galloway-Rindern. "Das sind extrem gutmütige Tiere, sie können das ganze Jahr über draußen stehen, verwerten auch karges Futter und für mich als Frau ganz wichtig: Sie haben keine Hörner, davor hätte ich Angst gehabt." So kam das Wild weg und die heute 26-Jährige holte die vom Vater verpachteten Weideflächen zurück, kaufte erste Rinder und gründete ihren Zuchtbetrieb. Ein mutiger Schritt, den die studierte Wirtschaftsfachwirtin und passionierte Jägerin nie bereut hat. Das hochwertige Fleisch ihrer Tiere, die stressfrei direkt auf der Weide von ihr selbst geschossen werden, ist begehrt und wird direkt vermarktet. Auch wenn die junge Frau nebenher noch im Büro arbeitet - mit ihren "kleinen Monstern" hat Sarah auf dem Land ihr Glück gefunden.

Auch Carl Sauerbrey war mit seinen erst 21 Jahren noch sehr jung und mitten im Studium der Agrarwissenschaften, als er vor drei Jahren den elterlichen Bio-Hof im Fichtelgebirge übernahm. Sein Vater war unerwartet an Krebs verstorben und der Betrieb brauchte dringend einen Nachfolger. So hat sich für Carl auf einen Schlag alles verändert: War früher das Skateboard seine Leidenschaft, bestimmen heute die Äcker und das Wetter den Rhythmus seines Lebens. Der junge Landwirt hat sich auf Getreide konzentriert, baut aber auch Kartoffeln an. Gemeinsam mit Freundin Hannah will er damit einen Betrieb aufbauen, der ihnen eine Zukunft bietet. Hannah arbeitet hauptberuflich noch für einen Fahrradhersteller, hat aber auf dem Hof auch schon ihr Glück und eine Aufgabe gefunden: Sie hält Bienenvölker und stellt Honig her.
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<title>Wir sind dann mal weg</title>
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<pubDate>Mon, 16 Jun 2025 20:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:62595669efc6fce1?w=448&ch=cf4c573787c74759"></img><br/>Anna und Thade verbringen den Sommer auf der abgelegenen Freyburger Alpe - für den kleinen Max ein großes Abenteuer. "Wir sind dann mal weg", dachten sich auch Anja und Jürgen vor 15 Jahren und bauten sich als Quereinsteiger ein neues Leben auf.

Abseits vom Massentourismus, in der Nähe von Obermaiselstein im Allgäu, liegt in idyllischer Lage die Freyburger Alpe. Von Ende Mai bis September sind Anna und ihr Freund Thade hier oben auf 1340 Metern Höhe daheim. Zum zweiten Mal erst verbringt das junge Paar heuer mit seinem vierjährigen Sohn Max den Sommer auf der Alpe - und muss erfahren, dass das Leben in den Bergen wunderschön, aber auch fordernd und nicht immer ganz ungefährlich sein kann … Trotzdem können sich Anna und Thade nichts Besseres vorstellen, als ihr Leben in der Abgeschiedenheit unter dem Gipfel des Besler.

"Wir sind dann mal weg", das war auch der Gedanke, der Anja und Jürgen Leiner vor 15 Jahren dazu bewegt hat, ihr Reihenhaus zu verkaufen und mit ihren Kindern in eine Ruine auf dem Land zwischen Landsberg am Lech und Kaufbeuren zu ziehen. Heute leben sie hier auf ihrem Hof, eingebettet in die wunderbare Landschaft des Fuchstals, als Selbstversorger ein weitgehend autarkes Leben mit Lamas, Pferden, einer Schafherde, Ziegen, Hühnern, Hund und Katz. Mit ihren Lamas bieten sie mehrtägige geführte Touren an oder setzen die Tiere für Therapien ein. Eine sinnstiftende Tätigkeit, die das Paar erfüllt. "Wir bewältigen hier unsere Midlife-Crisis", schmunzelt Jürgen.
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<title>Und dann kommt alles anders</title>
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<pubDate>Fri, 13 Jun 2025 00:17:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:573780b22112bcbf?w=448&ch=d0031015f306cdff"></img><br/>Auf dem Jörghof im Allgäu hat jetzt immer mehr Junglandwirt Jonas das Sagen. Auch auf dem Böhmerhof in Franken soll sich bald etwas tun. Weil die eigenen Kinder nicht wollen, hat sich Hofherr Norbert Hobbybauer Stefan für die Nachfolge ausgesucht.

Am südlichsten Zipfel Bayerns, im Allgäu, liegt der Jörg-Hof. Früher bestimmte Milchvieh hier den Arbeitsalltag von Hubert und Barbara Jörg. Seit der Umstellung des Hofs im Jahr 2015 erntet die Familie hauptsächlich Gemüse und verkauft es an die Abonnenten ihrer solidarischen Landwirtschaft. Sohn Jonas kümmert sich mit Freundin Sabrina außerdem um die Rinderzucht am Hof. 2022 ist er nach seinem Studium in den Betrieb eingestiegen und war sofort eine wichtige Hilfe für seine Eltern. Denn damals erfährt Vater Hubert völlig überraschend, dass er an Krebs erkrankt ist und vorerst nicht mehr weiterarbeiten kann. Alles ist plötzlich anders und von einem Tag auf den anderen steht die Zukunft des Hofs auf dem Spiel.

Auf einem gemieteten Hof in Pullendorf, in der fränkischen Schweiz, hat der gelernte OP-Pfleger Stefan Hauer 2017 begonnen, schottische Hochlandrinder zu züchten. Mit drei Tieren hat für den Quereinsteiger alles angefangen, heute grasen 60 dieser robusten Rinder rund um den Hof, auf dem er mit Frau und Kind lebt. Noch - denn die Hauers ziehen schon bald um. Vor einem halben Jahr hat Norbert Böhmer, ein alteingesessener Landwirt aus der Gegend, Hobbybauer Stefan ein ungewöhnliches Angebot gemacht: Er könne samt Familie und Rinderherde zu ihm auf den Hof ziehen, um diesen gemeinsam mit ihm zu bewirtschaften und später ganz zu übernehmen. Ein Glücksfall - sowohl für den 40-Jährigen als auch für den Hofherren selbst. Denn niemand aus seiner Familie will den Betrieb übernehmen. Doch dann kommt wieder alles anders.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3247338">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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