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<title>Dokus und Reportagen im BR</title>
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<description><![CDATA[Dokus & Reportagen im BR: Eine Sendung von BR.]]></description>
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<pubDate>Sun, 18 Oct 2026 09:44:15 +0000</pubDate>
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<title>Leony</title>
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<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 01:50:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:b32c0458e959f773?w=448&ch=6a3f6eb629589dc3"></img><br/>Leony gehört zu den erfolgreichsten deutschen Pop-Künstlerinnen. Mit Hits wie Remedy, Faded Love, Simple Life und Fire erreicht sie ein Millionenpublikum. In Straubing beim Bayern 3 Pop-up Festival 2026 bringt sie ihre größten Songs und ihre mitreißende Liveshow auf die Bühne.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3393090">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>FAST BOY</title>
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<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 01:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:3e4effabbb5e2cf0?w=448&ch=f2e8c11a2071cf5c"></img><br/>Die Bayern 3 Band, unter anderen mit Radiomoderatorin und Instagram-Host Sophie Grund sowie Radiomoderator Bene Gutjan, sorgt mit den größten Chart-Hits und Partyklassikern für einen energiegeladenen Start ins Bayern 3 POP-up Festival. Mit Leony und FAST BOY stehen anschließend zwei der erfolgreichsten deutschen Pop-Acts auf der Bühne. Außerdem können Besucherinnen und Besucher zahlreiche Bayern 3 Moderatorinnen, Moderatoren in der Community Corner treffen. Bayern 3-DJ Jerry Gstöttner beschließt das Festivalwochenende mit der Immer-noch-geil-Hits-Party und den größten Songs der 90er, 2000er und 2010er.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3393089">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Von der Steiermark nach Slowenien</title>
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<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 22:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:267a41147ef3a93f?w=448&ch=c3332bb80a425d18"></img><br/>Von herausragender Bedeutung für die Geschichte der Steiermark ist Stift Rein. Die verborgen im Norden von Graz gelegene Klosteranlage beherbergt die Grablege des ersten Landeshauptmannes der Steiermark, Markgraf Leopold dem Starken. Auch die erste steirische Landtagssitzung fand hier im ältesten, noch bestehenden Zisterzienserkloster der Welt statt. Der barocke Prunk, der seit der Mitte des 18. Jahrhunderts nicht nur in der Stiftskirche regiert, steht im Widerspruch zur Intention der Klostergründer aus dem Orden der Zisterzienser.
Der heutige Abt Philipp Helm verdeutlicht die Bescheidenheit der Mönche in ihren einstmaligen Bautätigkeiten. Ein wahres Baujuwel im äußersten Südosten des Landes ist Schloss Halbenrain, das heute eine Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft beheimatet. Zwischen 1724 und 1980 war das Schloss im Besitz der bedeutenden steirischen Grafen Stürgkh. Die 96-jährige Ladislaya Seyffertitz, Nachfahrin der Stürgkh, hat hier ihre Kindheit verbracht – in vollkommener Freiheit, wie sie sagt.
Ein Schloss für alle Fälle ist das im 15. Jahrhundert erstmals erwähnte Schloss Rakičan zwanzig Kilometer südöstlich in der slowenischen Region Pomurje. Ob stimmige Kulisse für intime Hochzeitsfeiern oder herbstlich frischer Schauplatz eines Festival-Reigens zwischen Mittelalterfest und Halloween-Party, auf Schloss Rakičan betont man die Buntheit und Vielfalt im Angebot. Robert Celec, der die Geschicke des Hauses lenkt, ist stets bemüht, Tradition und Moderne in Einklang zu bringen.
Während man auf Schloss Rakičan das Bauwerk in den vergangenen Jahren als Event-Location etablieren konnte, blickt das Regionalmuseum im Stadtschloss von Maribor auf eine jahrzehntelange Geschichte zurück. Seit 1938 gewährt das Museum Einblicke in die Geschichte des nördlichen Slowenien. Die Kunsthistorikerin Valentina Bevc Varl betont bei ihren Führungen durch das Haus und seine kunstgeschichtlichen Sammlungen die gemeinsame Vergangenheit Sloweniens mit der Steiermark bis ins Jahr 1918, als das Ende der Habsburger-Monarchie besiegelt wurde.
Das Umland von Maribor, ja die gesamte ehemalige Untersteiermark, ist ein Geheimtipp unter den Weinanbaugebieten Europas. Wenn zu Winterbeginn die Arbeit der Winzer in den Weinhängen ruht, ist es im Schlösschen Jarenina – einst Jaringhof genannt – an der Zeit, die edlen Tropfen zu verkosten. Danilo Flakus vom hier ansässigen Weingut Dveri Pax lässt es sich nicht nehmen, höchstpersönlich den Aperitif aus den Lagen nordöstlich von Maribor zu servieren.
Der Kellermeister hat sich hier einer jahrhundertelangen Tradition des Weinbaues verschrieben: Seit mehr als 800 Jahren ist das Gut im Besitz des obersteirischen Stiftes Admont. Es trägt wesentlich zum wirtschaftlichen Fortbestand der Klosteranlage im steirischen Bergland bei, die für ihre prachtvolle Bibliothek – es ist die größte Klosterbibliothek der Welt – längst internationale Bekanntheit erlangt hat.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3392086">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die BR-Kirchweih-Challenge</title>
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<pubDate>Sun, 11 Oct 2026 14:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:913d3f604650b8a7?w=448&ch=3cef147deab7507e"></img><br/>Kerwa, Kirwa oder Kerm - ganz egal, wie man sie nennt: Ohne Kirchweih geht in Bayern gar nichts. Und der Bayerische Rundfunk hat dieser Tradition im Sommer noch eins draufgesetzt: Bei der BR-Kirchweih-Challenge 2026 wurden fünf Kirchweihen zur Bühne eines äußerst unterhaltsamen Wettbewerbs. Mit dabei: Windsbach (Mittelfranken), Effeltrich (Oberfranken), Oettingen (Schwaben), Rieden (Oberpfalz) und Bergrheinfeld (Unterfranken) und immer auch ein Kamerateam des BR Fernsehen.

Die TV-Doku Die BR-Kirchweih-Challenge zeigt die witzigsten Momente aus fünf turbulenten Wettbewerbs-Tagen, erzählt von Spionen, neuen Freundschaften und der Gaudi, die entsteht, wenn Bayern 3 und BR Heimat bekannten Kirchweih-Traditionen neue Spielregeln verpassen. Musikwissen, Geschicklichkeit, Konzentration, Nervenstärke und vor allem Teamwork - am Ende konnte Rieden die meisten Punkte sammeln. Der Weg dorthin lieferte aber so manche Tücken und Überraschungen.

Orte, die mit der eigenen Kirchweih bei der nächsten Challenge dabei sein wollen, können sich jetzt schon unter br.de/kirchweihchallenge für eine nächste Runde bewerben.

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<title>Abbamania</title>
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<pubDate>Fri, 09 Oct 2026 01:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:3e62ce2bdf590d08?w=448&ch=2fec40b2772cb7f9"></img><br/>Mit ABBAMANIA kommt eine der erfolgreichsten ABBA-Tribute-Shows der Welt nach Straubing. Seit Jahren begeistert die Produktion auf den großen Bühnen Deutschlands und Europas mit einer aufwendigen Liveshow, originalgetreuen Kostümen und den größten Hits der schwedischen Pop-Legenden – von Waterloo über Mamma Mia bis The Winner Takes It All.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3390937">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Tu ichs ...? Soll ich mir die Brüste entfernen lassen?</title>
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<pubDate>Mon, 05 Oct 2026 22:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:f75d9ef42877ef30?w=448&ch=8d3c353649d3c084"></img><br/>Vanessa ist glücklich verheiratet, Mutter zweier Kinder und berufstätig. Ein Gentest verändert ihr Leben schlagartig. Die 35-Jährige ist Trägerin des BRCA2-Gens. Damit beträgt ihr Risiko an Brustkrebs zu erkranken rund 70 Prozent. Auch die Wahrscheinlichkeit für Eierstockkrebs liegt bei ihr weit über dem Durchschnitt.

Vanessa hatte es geahnt: Vor wenigen Monaten erst starb ihre Mutter an den Spätfolgen ihrer Brustkrebserkrankung. Doch erst kurz vor ihrem Tod hatte sie erfahren, dass sie Trägerin eines Risikogens war. Erkrankt war Vanessas Mutter vor über zehn Jahren, mit 49 Jahren.

Plötzlich scheint für Vanessa alles bedroht: Wie soll sie mit dem Wissen um ihr erhöhtes Risiko leben? Hat sie die genetische Veranlagung an ihre Kinder vererbt? Wie verändert die Diagnose ihre Ehe, das Familienleben, die Zukunft? Und vor allem: Was soll sie nun tun?

Die Doku von Sabine Pusch und Bernd Thomas begleitet Vanessa bei der Entscheidung, die ihr Leben massiv verändern wird: Soll sie sich vorsorglich ihre Brüste entfernen lassen, möglicherweise später auch die Eierstöcke? Das wäre ein massiver operativer Eingriff an jetzt noch gesundem Gewebe und für sie als Frau auch emotional schwierig.

Die Alternative wären engmaschige Früherkennungsuntersuchungen, damit eine mögliche Erkrankung rechtzeitig entdeckt und behandelt werden kann. Also ein Leben zwischen Hoffen und Bangen, im Hinterkopf stets die Angst. Beide Wege haben weitreichende körperliche und seelische Folgen. Während ihr Mann sie unterstützt und ihr Halt gibt, beginnt für Vanessa die Zeit der Suche, geprägt von Ungewissheit, medizinischen Fakten und prägenden persönlichen Begegnungen.

Eine wichtige Gesprächspartnerin wird die 37-jährige Michaela, die, wie Vanessa, BRCA2-Trägerin ist. Für Michaela ist der schlimmste Fall eingetreten: Ende 2025 entdeckten die Ärzte einen bösartigen Tumor. In Michaelas Familie ist erblicher Brustkrebs seit Generationen präsent, bereits ihre Urgroßmutter, Großmutter und Tante erkrankten daran. Vanessa lernt die ganze Familie kennen und bekommt so wichtige Einblicke, denn die Familienmitglieder gehen sehr unterschiedlich mit ihrem erhöhten Krebsrisiko um.

Besonders beeindruckt Vanessa auch die Offenheit der Berliner Aktivistin Matea. Sie entschied sich bereits mit Anfang 20 für die vorsorgliche Entfernung ihrer Brüste und später auch ihrer Eierstöcke. Matea steht für eine Generation junger Frauen, die offensiv mit ihrer genetischen Veranlagung umgehen. Auf Social Media dokumentiert sie ihre Entscheidung zur radikalen Vorsorge. Gemeinsam mit ihrer Freundin Jana Pfeffer, die ebenfalls von der Genmutation BRCA1 betroffen ist, spricht Matea auch in einem Podcast über ihre Mastektomie, Komplikationen nach der OP, über ihr Verhältnis zu ihren neuen Brüsten oder das Thema Kinderwunsch, um anderen Frauen Mut machen.

Vanessa trifft auch auf Anke, sie hat sich für die intensivierte Früherkennung entschieden. Damit senkt sie zwar nicht ihr Erkrankungsrisiko, doch durch die engma<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3389747">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Südtirol · Das Land in der Mitte</title>
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<pubDate>Sat, 03 Oct 2026 16:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:8a660575bd2ffb1f?w=448&ch=5409cc814318b96c"></img><br/>Südtirol ist Treffpunkt zweier Welten. Das kühle und trockene Klima des Nordens mischt sich mit mediterraner Wärme und Feuchtigkeit. Fruchtbare Niederungen mit italienischem Flair gehen Hand in Hand mit schneebedeckten, hochalpinen Gipfeln. Südtirol bietet eine große Anzahl faszinierender Lebensräume mit hoher Artenvielfalt.

In diesem dynamischen Kosmos etablierten Pflanzen und Tiere im Lauf der Evolution ein fein gesponnenes Gleichgewicht. Die Zirbelkiefer etwa nutzt die Vorliebe des Tannenhähers für ihre Samen als Überlebensstrategie. Der kleine gefiederte Helfer legt hunderte Depots als Wintervorrat an. So findet er auch bei extremen Witterungsverhältnissen immer genügend Nahrung, und die Zirbelkiefer kann sich an neuen, oft abenteuerlichen Standorten im Fels ausbreiten.

In der jahrtausendealten Besiedlungsgeschichte verwandelte der Mensch die Region nach seinen Bedürfnissen fast flächendeckend in eine Kulturlandschaft. Die prächtigen Almen haben ebenso wenig mit der einstigen Vegetation zu tun wie die erholsamen Wälder oder die blühenden Apfelbaumkulturen. Echte Wildnis existiert nur noch in wenigen unzugänglichen oder streng geschützten Enklaven.

Den anthropogenen Einfluss und seine massiven Auswirkungen auf die Natur, die im Klimawandel gipfeln, nahm Rolando Menardi zum Anlass, sich intensiv mit der erstaunlichen Anpassungsfähigkeit von Flora und Fauna auseinanderzusetzen. Kulturfolger profitieren oft von den Veränderungen. Ein bestechendes Beispiel dafür sind Alpendohlen, die - trotz lauter Maschinen und elektrischem Licht - in einem Marmorsteinbruch nisten. Sie begeben sich in den Schutz der industriellen Umgebung, da es Raubvögel nicht wagen, hierher vorzudringen. Auch Fledermäuse tauschen ihre natürlichen Bruthöhlen gegen menschliche Behausungen.

Viele Tier- und Pflanzenarten geraten allerdings gehörig unter Druck - vor allem jene, die sich an extreme Verhältnisse angepasst haben. Sie können selbst kleinste Veränderung in ihrem Habitat kaum kompensieren und sind mancherorts vom Aussterben bedroht. So wandern eiszeitliche Pflanzengemeinschaften vor der Erderwärmung in immer höhere Regionen aus, aber die Gipfel setzten ihrer Flucht ein Ende. Auch Schneehühner sind gefährdet, da die Winter keine ausreichende Schneedecke mehr garantieren, die die Vegetation vor Austrocknung bewahrt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3242886">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Von Bierbaronen und Künstlerfürsten</title>
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<pubDate>Mon, 28 Sep 2026 22:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:df3be26a13fe9b0e?w=448&ch=aa16427f4c243bab"></img><br/>Brigitte Hobmeier, die Darstellerin der Colina Kandl in der Event-Serie "Oktoberfest 1900", führt zurück ins Jahr 1900 in München. In eine Zeit, in der München als liberalste Stadt Deutschlands gilt, in der eine neue Frauenbewegung das Fenster in die Moderne aufstößt. Die Elektrifizierung der bayerischen Hauptstadt beschleunigt das Leben in einer nie da gewesenen Weise und die Öffnung der ersten Lichtspielhäuser ändern den Blick auf die Welt. Es ist aber auch die Stadt, in der die Brauereien die Wirtschaftslokomotiven sind, in der der Monarch das gesellschaftliche Leben bestimmt und die Menschen unter dem Föhn leiden.

Es ist die Zeit des Prinzregenten Luitpold von Bayern (1886 - 1912), die in der Literatur als "die gute, alte Zeit" bezeichnet wird, die jedoch oft auch gnadenlos war. Das 19. Jahrhundert in München ist noch als düstere Zeit in lebhafter Erinnerung. Es gab Choleraepidemien mit Tausenden von Toten. Gaslaternen beleuchteten nur spärlich die dunklen Straßen. Erst 1891 hält die Elektrizität Einzug im Alltag der Menschen und in den Literatencafés des Künstlerviertels Schwabing. Das jährliche Oktoberfest wird auch bereits von den modernen Glühbirnen beleuchtet. Einer, der die Lampen in die Fassungen schraubt, ist Albert Einstein - seinem Onkel gehört die Elektrotechnische Fabrik J. Einstein & Cie.

Warum war gerade München die Trendstadt schlechthin, in die Künstler, Querdenker, Freigeister von überall her strömten? Die Skandalgräfin Fanny zu Reventlow, der Schriftsteller Thomas Mann, der "Blaue Reiter"-Künstler Wassily Kandinsky, die Frauenrechtlerin Anita Augspurg oder der Anarchist Erich Mühsam, sie alle wollten die Welt neu erfinden. Nicht mehr im spießig verbrämten Mief des Königreichs Bayern, sondern frei und unabhängig als Nachtschwärmer in den Münchner Kaffeehäusern und an den Künstlerstammtischen.

München ist eine boomende Kulturmetropole, die gleichzeitig eine globale Bierhauptstadt ist, mit dem höchsten bekannten Konsum des Getränks auf der Welt. Wie passten Bierpaläste und Bohème zusammen? Warum wurde München die "Stadt der Jugend" genannt? Und wovon träumten die Menschen in den Arbeitervierteln Giesing und Haidhausen? Wie lebte das Proletariat in der Stadt?

Die Dokumentation macht eine Bestandsaufnahme des Umbruchs und zeichnet nach, welche Spuren diese Zeit als Ouvertüre zum stürmischen 20. Jahrhundert hinterlassen hat.


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<title>Best-of Night of the Proms 2025</title>
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<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 01:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:126564d94509276c?w=448&ch=627bf13b9b1bbff7"></img><br/>Pop meets Classic: Internationale Megastars spielen mit einem großen Symphonie-Orchester und sorgen mit besonderem Sound für eine einzigartige Atmosphäre. 2025 in der Münchner Olympiahalle mit dabei: Soul Lady Joss Stone, 80er Legende Midge Ure, Singer Songwriter Michael Schulte, Powerstimme Vanessa Amorosi, Percussion Band Safri Duo und Rock-Gigant Alice Cooper. Den Klassik Part übernimmt das Antwerp Philharmonic Orchestra und der Chor Fine Fleur, geleitet von Dirigentin Alexandra Arrieche.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3386681">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Der Klang von Heimat - Die neue Liebe zum Dialekt | Dokumentarfilm</title>
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<pubDate>Mon, 21 Sep 2026 22:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:be6d5091dff43c3b?w=448&ch=52522e0159d14987"></img><br/>Dialekt kann künstlerische Triebfeder sein, Kraftquelle, Kreativitätsfundus. Dialekt schärft nicht nur interkulturelle Kompetenz, sondern bildet den Geist, die Seele. Ganz nebenbei wird das kulturelle Erbe von Bayern gerettet. Bayerische Bands füllen die größten Hallen. Theater schreiben Stücke auf Boarisch um. In den Poetry-Slam-Cafés stehen plötzlich Franken und Niederbayern im Original-Sound. Dialekt ist die erste Sprache. Heimat, die man mit sich trägt: Eine Schutzhülle, das vertraute Geräusch der Kindheit, der Grund-Sound eines Lebens. Der Dokumentarfilm zeigt, wo regionale Idiome noch gelebt werden. Welche Lebensfreude und Erfahrungstiefe Dialekt möglich machen kann. Jede Region hatte einst einen anderen Klang. Wie konnte es passieren, dass Dialekt den Kindern ab den 1970er-Jahren in bayerischen Bildungseinrichtungen systematisch ausgetrieben wurde, dass ein Land seinen sprachlichen Reichtum kaputt machte? Im Film kommen zu Wort: Sprachexperten, Künstler, Schauspieler, Filmemacher sowie Theatermacher.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3385709">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Vom Gadertal in die Dolomiten</title>
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<pubDate>Mon, 14 Sep 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:3aa85eb1546a4991?w=448&ch=40ff1a7e39e757c7"></img><br/>Mit viel Herzblut wird die ladinische Kultur im Gadertal im Herzen der Dolomiten hochgehalten. Das Filmteam trifft auf besondere Menschen und ihre Geschichten. So singen etwa die Schwestern Elisabeth und Marlene Schuen von Ganes ihre Lieder in ladinischer Sprache. Die Berglegende Willy Costamoling erzählt von seiner einzigartigen Entdeckung der höchstgelegenen Bärenhöhle Europas. Rosa und Anton Piccolruaz bewirten auf dem Alfareihof ihre Gäste im ältesten Bauernhof des Gadertals aus dem 13. Jahrhundert. Nach einer ausgiebigen Wanderung rund um das Würzjoch endet diese Reise im tierverschneiten Hochplateau Fanes, umgeben von Dreitausendern, wo Anna und Gabor in der Lavarella Schutzhütte die höchstgelegene Bierbrauerei Europas betreiben.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3383873">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Von Obertilliach in die Lienzer Dolomiten</title>
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<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:a7da2ffef0c4a18d?w=448&ch=956a8bd993d8fd69"></img><br/>Obertilliach liegt im Lesachtal in Osttirol, zwischen den Lienzer Dolomiten und den Karnischen Alpen. Hier wechseln sich schroffe Kalkfelsen und bewaldete Bergrücken mit sanften Almmatten ab. Heute zählt es zu den schönsten Bergdörfern im Alpenraum, wo alte Traditionen stolz weitergetragen werden, wie die des Nachtwächters, der seit bald 600 Jahren den Ort beschützt. Das Filmteam trifft Familie Unterwöger, wo drei Generationen an einem Strang ziehen, um Alm-Land und Gastwirtschaft zu verbinden. Am Niescherhof erzählt Jungbauer Dominik Ebner, warum Bauer zu sein seine absolute Leidenschaft ist. Dann geht es in die Lienzer Dolomiten mit dem blinden Bergsteiger Andy Holzer über den Klettersteig auf die Porze. Im Winter begleitet das Filmteam ihn auf eine Skitour auf den Golzentipp und lernt, dass Grenzen oft nur im eigenen Kopf stattfinden.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3381833">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Herzog Franz von Bayern</title>
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<pubDate>Sun, 06 Sep 2026 22:55:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:369ee2e229159c87?w=448&ch=a706cdc20f65ee10"></img><br/>Er ist ein König ohne Krone, und doch ist Herzog Franz von Bayern als Familienchef der Wittelsbacher äußerst beliebt und respektiert. Diskret und klug, gleichzeitig mit einer charmanten Nonchalance, lenkt er das Geschick der Familie und verbindet 800 Jahre Tradition mit der heutigen Zeit.

Die Filmemacherin Julia Benkert hat den Wittelsbacher eine Woche lang, kurz vor seinem 90. Geburtstag, begleitet. Sie zeigt einen heiteren, nahbaren Herzog, dessen Neugier auf das Leben und die Kunst ungebrochen ist. Noch ganz jung, in den 1950er-Jahren, nachdem er und seine Familie als bekennende Nazigegner die Inhaftierung in verschiedenen KZs überlebt hatten, begann für ihn der Aufbruch in eine neue Welt.

Es zog ihn nach New York, wo er die aufregende Welt der Kunst entdeckte. Die Experimentierfreude und das freie Denken der Künstler dort faszinierten ihn. Diesen Geist wollte er auch nach München bringen. Bald gingen die Künstler beim ihm ein und aus, und er begann zu sammeln: Baselitz, Blinky Palermo, Penk. Er mag das ruppige, unkonventionelle. Auch privat. Das offene Geheimnis, die Beziehung zu seinem langjährigen Lebensgefährten Thomas Greinwald, lüftete er selbstbewusst, gleichzeitig diskret über den Weg der Kunst mit einem Doppelporträt von Erwin Olaf.

Von Anbeginn seiner Sammelleidenschaft wollte er die Bilder der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen, was fehlte, war ein geeignetes Museum. Das Engagement des Herzogs war treibende Kraft bei der Gründung der 2002 eröffneten Pinakothek der Moderne, in direkter Nachbarschaft zur Alten und Neuen Pinakothek. Damit enststand eines der größten Kunstareale Europas, und Herzog Franz gelang es, auch ohne Krone, Bayern ganz im Sinne der Wittelsbacher zu prägen, es weltoffener und kunstsinniger zu machen.

Weitere Gesprächspartner im Film sind sein Lebensgefährte Thomas Greinwald, der künftige Familienchef der Wittelsbacher Prinz Ludwig von Bayern, seine Nichte Alice Auersperg, der Sammlungsleiter Gegenwartskunst Pinakothek der Moderne Bernhart Schwenk sowie der Künstler Philip Gröning.

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<title>Alvaro Soler</title>
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<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 01:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:0c9fb91b117ced71?w=448&ch=4d9df0c60a92b0ea"></img><br/>Superstimmung und Weltstars in Weißenburg: Beim Bayern 3 POP-up Festival 2025 erlebten 18.000 Besucherinnen und Besucher ein großartiges Open Air mit ihren Lieblings-Radiosender. Internationale Stars rockten den Kirchweihplatz in Weißenburg und verwandelten ihn in eine riesige Tanzfläche. Das Bayern 3 POP-up Festival startete mit der Bayern 3 Band und den Moderatoren Stefan Kreutzer und Sebastian Schaffstein. Die beiden SamstagsCrasher stürzten sich bei ihrer Gag-Challenge im Küken- und Flamingo-Outfit vom Sprungturm ins Limesbad-Freibad und dichteten den Weißenburgern sogar einen eigenen Song für ihre Stadt. Mit Newcomerin Loi und ihren Hits "Gold" und "Am I Enough" tanzten die Fans in die Abenddämmerung und feierten anschließend mit dem Oimara seinen Mega-Ohrwurm "Wackelkontakt". Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Superstar Alvaro Soler. Mit seinen emotionalen Songs sorgte er für große Gefühle im Publikum mit Megahits wie "El Mismo Sol", "Sofia" und "La Cintura". Zum gelungenen Ausklang der Festival-Nacht präsentierte das Dance Studio Stylissimo aus Weißenburg eine Show zu den DJ Sounds von Bayern 3 Frühaufdreher Jerry Gstöttner.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3288449">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Von Werfenweng ins Tennengebirge</title>
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<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:74116616863d3d9f?w=448&ch=88d8dc3a7716955c"></img><br/>Vom Hausberg, dem Bischling, reicht die Sicht an klaren Tagen vom Tennengebirge über Hochkönig, Dachstein und die markante Bischofsmütze bis hin zum Großglockner in Werfenweng. Bis heute ist die enge Verbindung zwischen Mensch und Natur spürbar. Die Kamera begleitet Menschen, die im Rhythmus der Berge leben und Tradition nicht als Folklore verstehen, sondern als gelebte Gegenwart. Bei Sonnenaufgang läuft Skibergläufer Jakob Hermann zu der von ihm betriebenen Hütte. Zur Sommersonnenwende leuchten seit Generationen die Sonnwendfeuer auf den Gipfeln und Bergrücken, ein archaisches Zeichen von Gemeinschaft und Verbundenheit mit der Landschaft. Familie Ganglberger vom Hansenbauerngut haben den Betrieb der Großeltern zu neuem Leben erweckt. Sie belgeiten ihre Angus-Rinder auf die Alm direkt unter dem Hochkönig. Mit Bergführerin Eva Schider führt der Weg auf die ehrenamtlich betriebene Elmaualm, die jede Woche von einem anderen Hüttenwirt bewirtschaftet wird – ein Gemeinschaftsprojekt, das der Bergsportclub Salzburg 1972 ins Leben gerufen hat. Im Herbst erobern die Brüder Stefan und Josef Rebernig mit ihren Paragleitern den Himmel über dem Bischling und zeigen Werfenweng aus der Perspektive der Vögel. Im Winter kehrt das Filmteam zu Jakob Hermann zurück: Gemeinsam mit seiner Hündin Lotte steigt er auf den Frommerkogel, hinein in eine stille, fast meditative Winterlandschaft. Was all diese Geschichten verbindet, ist eine gemeinsame Haltung: Die Menschen in Werfenweng sind stolz darauf, Entschleunigung zu leben und ihre Traditionen aktiv zu bewahren. Gleichzeitig begegnen sie den Veränderungen in der Natur mit wachem Realitätssinn und innovativen Ideen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3379540">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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