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<title>BR Story </title>
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<description><![CDATA[BR Story : Eine Sendung von BR.]]></description>
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<pubDate>Tue, 05 May 2026 02:41:43 +0000</pubDate>
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<title>Geschafft? 10 Jahre Balkanroute</title>
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<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:64030b40770c3db3?w=448&ch=025e88fa3e0d58ed"></img><br/>Der 13-jährige Nihat ist aus dem syrischen Bürgerkrieg über die Balkanroute geflohen. Er landet mit hunderten anderen Geflüchteten im Budapester Ost-Bahnhof. Hier spielen sich Anfang September 2015 dramatische Szenen ab, die die Politik bis heute verändern. Zehn Jahre später fragt "BR Story" nach, was aus Nihat geworden und welche Bilanz Flüchtlingshelfer von damals ziehen.

Nihat ist überglücklich, als er vor dem Übertragungswagen des deutschen Fernsehens beim Budapester Bahnhof Keleti steht und sich begeistert die Technik erklären lässt. Es ist Anfang September 2015 und der 13-jährige Kurde aus Syrien fühlt sich endlich in Sicherheit.

Mit seiner Familie ist er aus dem Bürgerkrieg über die Balkanroute geflohen. Jetzt campieren er, seine drei jüngeren Geschwister und die Eltern zusammen mit hunderten anderen Geflüchteten im Untergeschoss des ungarischen Bahnhofs. Es herrscht ein riesiges Chaos. Die ungarische Regierung lässt die menschenunwürdigen Umstände bewusst zu.

Die Autorinnen, die Nihat schon damals getroffen haben, besuchen ihn in Finnland, wo er jetzt mit seiner estnischen Frau und der gemeinsamen Tochter lebt.

Sie treffen außerdem einen Ungarn wieder, der sich damals der Regierungspolitik widersetzt hat. Mittlerweile hat Balasz Budapest verlassen und zieht an seinem neuen Wohnsitz in Wuppertal Bilanz. Die Österreicherin Renate enthüllt in der Dokumentation "Geschafft? 10 Jahre Balkanroute?" erstmals ihre wahre Identität. Denn die Straftat, die sie vor zehn Jahren am Budapester Bahnhof aus Empörung über das Politikversagen begangen hat, ist inzwischen verjährt.



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<title>Tödliche Messer · Wege aus der Gewaltspirale</title>
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<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:4014662251bce5f0?w=448&ch=ff77659bd8cdfe46"></img><br/>Die Messergewalt unter Jugendlichen nimmt in mehreren Ländern Europas zu. Während die Politik in Deutschland das vergleichsweise neue Phänomen vor allem mit Messerverbotszonen eindämmen will, kämpfen Politik und Zivilgesellschaft in Großbritannien bereits seit vielen Jahren auf verschiedenen Ebenen gegen die eskalierende Gewalt mit Messern. Denn die Zahlen sind noch erschreckender als hierzulande: Während in Deutschland zuletzt jährlich knapp 14.000 Fälle von Messerkriminalität registriert wurden, gab es in England und Wales mehr als 50.000 Messerattacken.
Allein die britische Hauptstadt London verzeichnet mehr Messergewalttaten als ganz Deutschland. In den sozialen Medien kursieren unzählige Videos, die verstörende Schlachten zwischen rivalisierenden Gangs und einzelnen Jugendlichen zeigen – ausgetragen mit Macheten, Schwertern, Küchenmessern. Der einfache Zugang und die hohe Verbreitung der Messer führen zu einem fatalen Teufelskreis der Bewaffnung.
Das Problem ist in Großbritannien seit langem erkannt und die Politik reagiert mit hohen Strafen, Verboten und Polizeieinsätzen. Zudem erfahren auch Präventionsprogramme immer breitere Unterstützung. Denn Experten, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sind sich einig: Es braucht mehr als nur verschärfte Gesetze. Notwendig seien nachhaltige und langfristige Programme, Investitionen in sogenannte Problemviertel und eine enge Einbindung der Jugendlichen in die Gesellschaft. Nur so ließen sich glaubhaft Alternativen zu Gewalt und Kriminalität vermitteln. Diese BR Story geht den Ursachen der zunehmenden Messerkriminalität nach – und der Frage, was Deutschland von Großbritannien im Umgang mit diesem Problem lernen kann.
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<title>Tabuthema Periodenarmut · Wenn das Geld für Monatshygiene fehlt</title>
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<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:cd24bf2f2854e0e0?w=448&ch=36671c373ff88705"></img><br/>Jeden Monat ist es für Millionen Frauen ganz normal die Periode zu haben. Doch für viele bedeutet die Menstruation eine erhebliche finanzielle Belastung. Die Dokumentation begleitet betroffene Frauen und Aktivistinnen, die gegen Periodenarmut kämpfen.

Berlin, Alexanderplatz. Hier leben viele Frauen, die von Obdachlosigkeit betroffen sind, und für die ihre Monatsblutung schnell zum akuten Problem wird. "Ich bin schon eineinhalb Tage hier in Berlin mit vollgebluteter Hose rumgerannt", erzählt eine Betroffene. Am Duschmobil erhalten Frauen kostenlose Hygieneprodukte, ein mobiles Hilfsangebot für Menschen, die auf der Straße leben. Unterstützt wird das Projekt vom Verein Periodensystem, der Tampons und Binden liefert.

Doch Periodenarmut betrifft nicht nur wohnungslose Frauen. Nach Angaben der Hilfsorganisation "Plan International" ist rund ein Viertel aller Mädchen und Frauen in Deutschland betroffen. Die Studentin Jaël Gallert aus München hat nach Abzug aller Fixkosten rund 400 Euro im Monat zur Verfügung und muss davon auch ihre Periodenprodukte bezahlen - Tampons, aber auch Schmerzmittel, Magnesium oder Eisen. "Wenn man es ganz hochrechnet, ist das ein kompletter Einkauf, den ich mir dann stattdessen gönnen kann", sagt die Studentin. Für Menstruierende mit geringem Einkommen ein ernsthaftes Problem.

"Ohne die Menstruation wären wir alle nicht auf der Welt", sagt die Soziologin Sophie Bauer, die zur Periode geforscht hat. "Da könnte man durchaus davon sprechen, dass das uns alle was angeht und dass das im Interesse aller ist, darüber mehr zu erfahren." Sie weist darauf hin, dass es nicht nur um Hygieneprodukte geht, sondern auch um Zugang zu sauberem Wasser, sicheren Toiletten und die Möglichkeit, Periodenprodukte in Ruhe zu wechseln. Es handle sich um ein Phänomen, das weltweit Menstruierende betreffe.

Besonders in konservativeren Gesellschaften wie in Polen ist das Thema Periode noch immer stark schambehaftet. In Warschau setzt sich die Künstlerin und Aktivistin Martyna Baranowicz mit ihrer "Pink Box Foundation" deshalb nicht nur für kostenlose Periodenprodukte ein, sondern auch für Aufklärung an Schulen, um das Thema aus der Tabuzone zu holen.
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<title>Alkoholfrei aus der Weinkrise · Die neuen Wege der Winzer</title>
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<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:7b289afdbbb3ee9d?w=448&ch=9726e36b07722dd0"></img><br/>Weil viele Menschen gesünder leben wollen, nimmt der Alkoholkonsum in Europa ab: in den letzten zwei Jahrzehnten um rund 20 Prozent. Auch Wein ist von diesem Trend betroffen und Experten warnen, dass dies mit ein Grund ist, warum in den nächsten Jahren bis zu einem Fünftel der Weinbauflächen in Deutschland verschwinden könnte. Besonders in Gefahr sind die arbeitsintensiven Steillagen, die nicht nur charaktervollen Wein hervorbringen, sondern auch die Kulturlandschaft prägen und Touristen anziehen.

Jürgen und Luca Dahms aus Franken verbindet der Wein, doch ihre Perspektiven könnten kaum unterschiedlicher sein. Vater Jürgen ist Winzer, er steht für den klassischen, traditionellen Weingenuss, während Luca - beruflich in der Versicherungsbranche tätig - mit der Vermarktung alkoholfreier Weine überraschend erfolgreich ist. Inzwischen sehen beide eine Chance in der Entalkoholisierung guter Weine, auch um bedrohte Flächen zu erhalten. Jürgen hat selbst erlebt, wie schmerzhaft Rodungen sind: Einige seiner steilen Hanglagen musste er bereits aufgeben.

In Spanien, in der traditionsreichen Weinregion Toro, wagt Winzer Iván Alonso Gil ein mutiges Experiment. Seine kräftigen Rotweine stammen von uralten Rebstöcken. Können sie auch ohne Alkohol überzeugen? Iván lässt ein paar Flaschen seines Weins in Deutschland entalkoholisieren - mit einem Spezialverfahren inklusive Aroma-Rückgewinnung. Doch wird er seinen eigenen Wein danach wiedererkennen? Und könnte dies ein Projekt für die Zukunft sein?
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<title>Multitalent Hanf · Hosen und Baustoffe vom Feld</title>
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<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:97ed658d16ce89e9?w=448&ch=4f9a1a9dbd9a36d4"></img><br/>Faserhanf ist die Zukunftspflanze auf den Feldern von Landwirt Schönleber. Er will daraus Naturfasern gewinnen, die nicht nur in der Textilindustrie gebraucht werden. Doch das Wissen um die Hanffaserproduktion, das es Jahrhunderte lang auch in Deutschland gab, ist verloren gegangen. Wird es gelingen, den Hanf wieder zu etablieren?

Er ist schnell wachsend, äußerst schädlingsresistent, zufrieden mit wenig Wasser und fast jedem Boden. Mit unter 0,3 Prozent THC-Gehalt hat er keine berauschende Wirkung. Doch seine zähen Fasern fordern von Landwirt Heinz Schönleber viel Geduld und Kreativität. Die Spezial-Erntemaschine, die er gemeinsam mit pensionierten Ingenieuren gerade entwickelt, soll den Bast schon beim Mähen vom holzigen Kern trennen. Sein Ziel: feine Fasern, aus denen einmal Jeans entstehen können. Denn die Textilindustrie sucht nachhaltige Naturfasern als Alternative zu Polyester und Baumwolle.

Einer von wenigen Unternehmern, der seit fast 30 Jahren auf Mode aus Faserhanf setzt, ist Robert Hertel aus Franken. Er würde sich über die Rückkehr von Produktion und Verarbeitung freuen. Bisher lässt er T-Shirts und Hosen in China produzieren.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer: in Frankreich gibt es noch große Agrarkooperativen, die Faserhanf produzieren. Hier gab es keine Verbote, als der Anbau anderswo in Europa wegen der möglichen Rauschwirkung untersagt war. Auch Hertels chinesischer Geschäftspartner kauft in Frankreich den Rohstoff. Warum also nicht auch in Deutschland?

An neuen Einsatzmöglichkeiten für die Hanffaser tüfteln auch Unternehmer in Niederbayern und im Allgäu. Sie verstehen sich als Bindeglieder zwischen Landwirtschaft und der Textil-, Bau- und Autoindustrie. Genau wie Pionier Heinz Schönleber glauben sie an die Vielseitigkeit dieses Rohstoffes. Der Landwirt hofft, dass es noch in diesem Jahr die erste Jeans mit sächsischer Hanffaser geben wird.

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<title>Die hippen Missionare · Mit Jesus gegen die Freiheit?</title>
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<pubDate>Wed, 14 Jan 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:88c8eed5ff31336c?w=448&ch=66516f4c036e7ed4"></img><br/>Sie füllen Messehallen mit Popmusik und perfekt inszenierten Bühnenshows. Und Hunderttausende liken ihre Posts: sogenannte charismatische Erneuerungsbewegungen, die gezielt junge Menschen ansprechen. Doch hinter der hippen Instagram-Fassade zeigen sich auch erzkonservative bis reaktionäre Botschaften.

Über zwei Jahre haben die Autoren Andreas Herz und Ralph Gladitz in der Szene der charismatischen Erneuerungsbewegungen recherchiert. Dabei haben sie exklusive Einblicke gewonnen.

So z.B. in die "Jüngerschaftsschulen", wo junge Menschen zu Missionaren und "Lobpreisern" ausgebildet werden. Ein Star der Szene: Johannes Hartl, Gründer des Augsburger Gebetshauses, Bestseller-Autor und europaweit als Speaker gebucht. Er will der Jugend in einer Zeit großer Verunsicherungen wieder Orientierung bieten und sie zur Umkehr zu Gott bewegen. Sein besonderes Anliegen: Ehe und Familie. Frauen sollen wieder mehr Kinder bekommen, Männer wieder Führungsstärke zeigen. Queere Beziehungen passen nicht in sein Familienbild.

Dass diese neuen eher fundamentalistisch ausgerichteten christlichen Bewegungen keine Randerscheinungen sind, sondern sogar von der Amtskirche unterstützt werden, zeigt das Beispiel Passau: Dort hat Bischof Stefan Oster der privaten Loretto Gemeinschaft ein Gebäude am Domplatz bereitgestellt und sie bei der Renovierung finanziell großzügig unterstützt. Zudem hat er die amerikanischen FOCUS-Missionare an die Universität geholt, wo sie Bibelkurse geben. Doch das trifft nicht nur auf ein positives Echo.

Die Dokumentation taucht tief ein. Aussteiger und Insider aus der Szene der charismatischen Erneuerungsbewegungen berichten von ihren kontroversen Erfahrungen. Die Autoren beleuchten Hintergründe zur Finanzierung und zu den Netzwerken, die bis hinein in die USA und deren Administration reichen. Und sie konfrontieren Vertreter der Amtskirche, die diese Bewegungen nicht nur finanziell fördern, sondern ganz offen als die "neue Kirche" feiern. Wissen diese vom polarisierenden Wirken ihrer neuen Propheten?

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<title>Gemeinsam aufs Dach · Sonnenenergie für alle</title>
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<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:5a5438c2a23d523d?w=448&ch=ae1b3d838fab6ea2"></img><br/>Das Prinzip der Schweizer Selbstbaugenossenschaften ist einfach: Ein Profi übernimmt die Planung, holt die Genehmigungen ein und besorgt den Einkauf des Materials. Die Genossenschaftsmitglieder helfen sich gegenseitig, die Photovoltaik-Anlage auf ihre Häuser zu montieren. Das ist nicht nur günstiger, es geht auch schneller: kein langes Warten auf freie Termine beim Handwerksbetrieb. Könnten sie ein Vorbild für Deutschland sein? Ganz so einfach ist es nicht. Es fängt schon bei den Genossenschaften an, die in Deutschland viel schwieriger zu gründen sind. Doch auch bei uns gibt es Gruppen, die Leute dabei unterstützen, ihren eigenen Strom zu produzieren und sei es nur mit einem Balkonkraftwerk. Der Vergleich mit der Schweiz zeigt, manches wird bei den Eidgenossen unbürokratischer gelöst wie zum Beispiel der Mieterstrom. Es tauchen aber auch die gleichen Probleme auf - Stichwort Lieferengpässe. Einer der Gründe dafür ist, dass die Solarindustrie in den letzten Jahren von Europa nach Asien verlagert wurde. Dabei waren Deutschland und die Schweiz einmal führende Solarnationen, doch mittlerweile beherrscht China den Markt. Im sogenannten Solar Valley in Sachsen-Anhalt startet nun ein Schweizer Unternehmen einen Neuanfang. Hier werden erstmals wieder Solarzellen in Europa produziert. Der politische Wille, in Europa wieder eine Solarindustrie zu etablieren, ist da. Dennoch beklagt der Firmenchef fehlende Unterstützung. Jetzt hat das Unternehmen entschieden, einen Teil der Produktion in die USA zu verlegen, wo es mehr Förderung gibt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3300479">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Aufstieg trotz Hürden · Wie junge Menschen Armut überwinden</title>
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<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 22:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:62c7f1a34ef20e08?w=448&ch=a1a91bd638355ac0"></img><br/>Im Herbst 2021 sind Ceyda und Aicha mitten in ihrer Ausbildung. Unterstützung von zuhause bekommen sie nicht. Die Eltern sind krank und erwerbsunfähig. Die jungen Frauen haben mit ständigen finanziellen Sorgen, beengten Wohnverhältnissen, gesundheitlichen Problemen und überbordender Bürokratie zu kämpfen, die es ihnen schwermacht, den Sprung aus ihren armutsbelasteten Verhältnissen zu schaffen.

Mit hohem persönlichem Einsatz gelingt es ihnen dennoch, heute auf eigenen Beinen zu stehen. Die Sozialeinrichtung "Lichtblick Hasenbergl" in München hat sie dabei nicht nur finanziell unterstützt, sondern auch bei Behörden, familiären Problemen und psychischen Krisen geholfen. Ceyda übt inzwischen ihren Traumberuf als Kommunikationsdesignerin bei einer Münchner Werbeagentur aus. Aicha arbeitet in der Finanzbranche als Versicherungsfachfrau. Doch trotz dieses Aufstiegs erleben sie: Solange ihre Familien noch in Armut leben, sind auch sie nicht frei.

Auch das Aelius Förderwerk in Nürnberg setzt sich für mehr Chancengleichheit in Deutschland ein. Anita arbeitet hier als Werkstudentin. Der Verein hilft Schülerinnen und Schüler aus benachteiligten Familien bei Bewerbungen, der Berufs- und Studienorientierung, vermittelt Kontakte. Anita hätte sich selbst so eine Unterstützung gewünscht und fordert mehr Unterstützung von der Politik.

Bildungsforscher El-Mafaalani plädiert für einen "Minderheitenschutz", damit die Interessen junger Menschen in einer zunehmend alternden Gesellschaft nicht permanent übersehen werden.


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<title>Ware Frau · Die Lateinamerika-Connection</title>
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<pubDate>Wed, 19 Nov 2025 22:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:1763f217043d3d84?w=448&ch=e6dd4fa02ab9b413"></img><br/>Der Film beleuchtet die brutalen Methoden der Täter, den verzweifelten Überlebenskampf der Opfer und den mutigen Einsatz von Sozialarbeiterinnen und Polizei, die gegen diese globale Schattenwirtschaft vorgehen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3296620">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Muren und Sturzfluten · Alpenorte kämpfen um ihre Zukunft</title>
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<pubDate>Wed, 08 Oct 2025 22:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:8a631116b9bae57b?w=448&ch=df9a4fd967e1dfde"></img><br/>Überall in den Alpen bedrohen Sturzfluten, Muren und Schlammlawinen die Menschen und ihre Heimat und richten gewaltige Schäden an. Das geht nicht erst seit den dramatischen Bildern aus dem Schweizer Lötschental durch die Schlagzeilen, wo im Mai dieses Jahres das Bergdorf Blatten von einer Mure verschüttet wurde. Doch wie können sich die Orte besser schützen?


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<title>Was Bayern zusammenhält · Neue Regierung, neues Glück?</title>
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<pubDate>Wed, 01 Oct 2025 22:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:42e1dfcdb20e6429?w=448&ch=ed848267390a9c38"></img><br/>Wie geht es Bayern ein halbes Jahr nach der Wahl? Was hat die neue Regierung versprochen, welche Hoffnungen geschürt? Zwischen Klimasorgen im Wald, fehlender Kinderbetreuung, Migrationsdebatten und einer Wirtschaft im Wandel zeigt sich, wie vielfältig die Herausforderungen im Freistaat sind.

Mit dieser Frage im Gepäck, macht sich BR-Landtagskorrespondent Julian von Löwis ein zweites Mal auf eine Reise durch Bayern.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3281025">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Weniger Steuern, kaum Bürokratie · Liberland am Donaustrand</title>
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<pubDate>Wed, 24 Sep 2025 22:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:7f6a4debc4c3a8ba?w=448&ch=add09717b172db6e"></img><br/>Samuela Davidova, Influencerin und Krypto-Enthusiastin, reist um die Welt - für ein Land, das es offiziell nicht gibt: Liberland. Die junge Tschechin hatte genug von Bürokratie und Abgaben in ihrer Heimat. Liberland dagegen verspricht freiwillige Steuern und einen schlanken Staat. Eine libertäre Utopie, wie sie weltweit immer mehr Anhänger findet.

Nach dem Jugoslawienkrieg blieb die Grenze zwischen Serbien und Kroatien entlang der Donau ungeklärt. Vit Jedli?ka, ein Ex-Politiker aus Tschechien, nutzte das und rief 2015 auf einem sieben Quadratkilometer großen Landstück die "Freie Republik Liberland" aus. International nicht anerkannt, feiert die Mikronation nun ihr 10-jähriges Bestehen. Doch betreten darf der Präsident den Boden seiner Republik nicht. Kroatien sieht die Gründung als Angriff auf seine territoriale Integrität.

Der Film begleitet Samuela Davidova, die Sprecherin von Liberland, und ihren Präsidenten in zwei gegensätzliche Welten. Es geht zum einen nach Dubai, Glitzermetropole und Treffpunkt für Krypto-begeisterte Eliten. Hier wollen sie Investoren und Neubürger anwerben. Und zum anderen zum "Ark Village", dem Basis-Camp der Liberland-Community auf serbischem Boden. Hier feiern sie den Jahrestag. Als Höhepunkt ist ein Bootsausflug an die Ufer von Liberland geplant.

Liberland ist eine Meritokratie: Steuern sind freiwillig, aber wer mehr investiert, erhält mehr Mitspracherecht. Das Liberland-Experiment erscheint kurios, doch dahinter stehen ernste Fragen: Kryptowährungen und dezentrale Netzwerke untergraben klassische Staatsgrenzen, marktradikale Ideen gewinnen an Einfluss. Parallelstrukturen entstehen. Kritiker sehen sie als Gefahr für die Demokratie.


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<title>Der Wildfluss Neretva · Ein Naturparadies in Gefahr</title>
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<pubDate>Mon, 08 Sep 2025 21:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:9e46bbff827913d3?w=448&ch=795624ea0cb0f171"></img><br/>Sie zählt zu den letzten Wildflüssen Europas: die Neretva in Bosnien-Herzegowina. Zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten, die nirgendwo sonst vorkommen, haben hier ihren Lebensraum. Doch das wertvolle Naturparadies ist bedroht. Der Bau von Wasserkraftwerken gefährdet den Fluss und seine Umgebung massiv.

Politiker und Investoren treiben den Bau von Staudämmen an der Neretva voran. Für sie sind Wasserkraftwerke eine Möglichkeit, Energie zu erzeugen und gleichzeitig Geld zu verdienen. Doch Anwohner und Umweltschützer schlagen Alarm. Sie befürchten, dass diese Eingriffe die Natur unwiederbringlich verändern und das fragile Ökosystem der Neretva für immer zerstören.

Boban Škrtar, der in dem Dorf Ulog in der Nähe des geplanten Staudamms lebt, sieht die Folgen schon jetzt: "Alles hier war ein Wald", sagt der Fischer. "Er wurde wegen des Damms abgeholzt und man sieht, dass jetzt alles zerstört ist. Früher gab es dort eine Badestelle und einen Zeltplatz, alles ist jetzt für immer weg."

Auch der österreichische Ökologe Kurt Pinter ist besorgt. In den unberührten Abschnitten der Neretva sucht er nach der Weichmaulforelle, einer Fischart, die nur noch hier lebt. Mit dem Nachweis des Fisches will er dazu beitragen, dass der Flussabschnitt zum Nationalpark erklärt wird. "Wenn der Staudamm allerdings seinen Betrieb aufnimmt", warnt Pinter, "wird der Strom des Flusses stark beeinträchtigt". Die Folge: das Aussterben der gesamten Fischart. Wo heute "Europas blaues Herz" fließt, wie die Neretva genannt wird, wäre dann "nur noch Wüste", befürchtet der Wissenschaftler.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3273466">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Ferienparadies Kroatien · Die Schattenseiten des Booms</title>
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<pubDate>Wed, 23 Jul 2025 22:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:2d381cad60433959?w=448&ch=f42b6798d91a17f5"></img><br/>Jeder dritte Immobilienkäufer an der Adria stammt aus dem Ausland. Das Geschäft mit dem Tourismus brummt - so auch in Kroatien. Die Schattenseiten: Saisonkräfte in der Gastronomie und im Hotelgewerbe finden keinen Wohnraum und die Branche leidet unter Personalnot. Die Indizien, dass es so nicht mehr weitergehen kann, häufen sich: Letztes Jahr musste im Sommer der Wasserverbrauch eingeschränkt werden, die Strände drohen immer mehr zu vermüllen, die Parksituation ist chaotisch.

Die Autorinnen Steffi Illinger und Susanne Fiedler schauen sich in Istrien um. Bereits an Pfingsten beginnt der Touristenansturm. Sie begleiten den Immobilienmakler Patrick Kohl bei seinen Verkaufsgesprächen, wenn er Filetstücke an der Küste mit Pool und Sicht aufs Meer an den Mann bzw. die Frau bringen will. Wie tickt seine Kundschaft? Was steht für ihn auf dem Spiel? Und sieht er das Dilemma, in dem das Land steckt?

Sie sind dabei, wenn die Naturschützerin Silvia Buttignoni von der Organisation Natura histrica Beweise für illegale Ansiedlungen sammelt. Beinahe tragisch: Oftmals sind ausgerechnet die Käufer der eher bescheidenen Bauten nicht darüber im Bilde, dass ihr mühsam erspartes Grundstück gar nicht hätte bebaut werden dürfen. Dem Problem beikommen sollen Kontrollen von Inspektoren, die mit Plakaten in den illegalen Siedlungen aufklären. Doch die zuständige Behörde ist zu weit weg - und auch zahlenmäßig sind die Kontrolleure der Entwicklung kaum gewachsen.

Eine Stimme, die schon seit längerem eine Kehrtwende einfordert, ist die Deutsch-Kroatin Marijana Lovrinic. Die Hotelbesitzerin sieht die Lösung unter anderem in mehr Steuerung durch ein Nachhaltigkeitssiegel - damit Kroatien nicht vollständig seine Identität verliert.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3259758">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Junglandwirte dringend gesucht · Was Bayern von Italien lernen kann</title>
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<pubDate>Wed, 09 Jul 2025 22:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:96feae92ed751332?w=448&ch=6afc11c9eb2000ac"></img><br/>Überall in Europa fehlt es an Nachwuchs in der Landwirtschaft. In Italien geht es jetzt wieder bergauf: Immerhin rund 65 Prozent der italienischen Landwirte unter 40 Jahren übernehmen den elterlichen Hof. Hinzu kommen fast 30 Prozent Neugründungen. Quereinsteiger sind auch Matteo Rizzitano und Davide Moro. Die beiden Freunde kündigten ihre ungeliebten Bürojobs, kauften brachliegende Felder und starteten mit dem Biohof "OrtoBee" – ganz ohne landwirtschaftliche Ausbildung, aber mit viel Leidenschaft, Direktvermarktung und einer wachsender Instagram-Community. Tatsächlich wird in Italien solch kreatives Engagement gefördert: Junglandwirte erhalten Existenzgründungsprämien und Zuschüsse für Landkauf. Dieser kann über ein staatliches Förderprogramm bis zu 100 Prozent finanziert werden. Davon können viele junge Menschen in Bayern, wo Ackerland knapp und sehr teuer ist, nur träumen. Wer keinen Hof erbt, hat praktisch keine Chance, Landwirt zu werden. Auch wer Pachtflächen sucht, steht vor schier unüberwindbaren Hürden. Erst recht, wem sie gekündigt wurden. Genau das ist der Familie Schönegge passiert. Ihnen wurden 90 Prozent ihrer Pachtflächen gekündigt. Der Hof stand vor dem betrieblichen Aus. Nur dank zivilgesellschaftlichen Engagements – hier durch die Kulturland-Genossenschaft – können die Schwestern Lillian und Sophia nun doch an einem neuen Standort weitermachen. Öffentliche Fördermittel retteten sie nicht. Lucia Birkmeier von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft in Bayern fordert mehr Unterstützung auch seitens der Politik. "Ideen gibt es genug – was fehlt, ist der Zugang zu Land." Zwar gibt es in Bayern die sogenannte Junglandwirteprämie, die ist aber an die Fläche gebunden. Für Neueinsteiger und für kleinere Höfe ist das also keine echte Hilfe. Ihrer Meinung nach braucht es staatliche oder auch kommunale Förderungen, die auch den Kauf von Flächen finanzieren helfen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3255360">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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