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<title>Zugvögel</title>
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<description><![CDATA[Zugvögel: Eine Sendung von Arte.]]></description>
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<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 19:24:59 +0000</pubDate>
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<title>Zugvögel</title>
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<pubDate>Thu, 14 Jul 2022 20:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/066397-000-A/940x530"></img><br/>Die Dokumentation „Zugvögel“ begleitet Jungstorch Borni auf seiner ersten langen Reise nach Afrika. Allein – lange vor seinen Eltern – zieht Borni mit seinen drei Geschwistern Richtung Süden, eine gefährliche Reise mit zahlreichen abenteuerlichen Etappen. Der Flug mit Tausenden anderer Störche über die Camargue und die Straße von Gibraltar wird dabei erstmals von einer gyrostabilisierten Helikopter-Kamera begleitet. Um herauszufinden, wo die Zugvögel den Winter verbringen, zeichnen möglichst kleine und leichte Hightech-Sender jede Flugbewegung eines Vogels als GPS-Koordinaten auf und melden dazu Flughöhe und -geschwindigkeit, Luftwiderstand sowie Energieverbrauch. Damit wird man in Zukunft Erstaunliches per Vogelzug erfassen und vorhersagen können – von lokalen Windverhältnissen bis zu Unwettern, drohenden Erdbeben oder Riesenheuschreckenplagen. Denn Änderungen der Routen haben immer einen Grund. Nur wenn es sich lohnt, lernen Tiere im Laufe der Evolution zu wandern, meist auf der Suche nach Nahrung oder besseren Brutrevieren. Doch Zugvögel leben gefährlich, der Vogelzug war schon immer eine Frage des Überlebens. Von 20 Milliarden Singvögeln weltweit sterben inzwischen jedes Jahr 10 Milliarden. Die meisten Vögel, die wir aus unseren Gärten kennen, ziehen über unsere Köpfe hinweg, wenn wir schlafen. Welche Gefahren ihnen im Schutz der Dunkelheit dennoch drohen, macht eine Animation der nächtlichen Massenwanderung sichtbar. Peter Berthold, Deutschlands Guru unter den Vogelforschern: „Meine persönliche Prognose ist, dass wir, wenn die Klimaerwärmung so weitergeht wie jetzt, in hundert Jahren bei uns keine Zugvögel mehr haben.“<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2583514">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Der Kampf ums Überleben</title>
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<pubDate>Wed, 08 May 2019 08:13:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/DvLheTUA5XlHT4kzXzvFmaq_uxw=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1558609918/26/056775-002-A_zugvogel2_02.jpg"></img><br/>Vogelzug war schon immer eine Frage des Überlebens. Nur wenn es sich lohnt, lernen Tiere im Laufe der Evolution zu wandern, meist auf der Suche nach Nahrung oder besseren Brutrevieren. Zugvögel leben gefährlich. Im Anthropozän, im Zeitalter der Menschen, sterben immer mehr Langstreckenzieher. Und auch wenn in der Dämmerung über Rom Hunderttausende von Staren gigantische Wolken und Schläuche bilden, als folgten sie einer unsichtbaren Choreographie, geht es in Wirklichkeit ums Überleben. Mit pfeilschnellen Formationsflügen wehren kleinere Vögel in großen Schwärmen Raubvögel ab, die an den Schlafplätzen der Stare am Tiber lauern. „Zugvögel“ hat den spektakulären Überlebenstanz der Stare erstmals aus der Luft gedreht. Genau wie die Winterreise der Waldrappe nach Italien: Den drollig aussehenden Ibis-Vögeln wurde ihre Zutraulichkeit bereits im 17. Jahrhundert zum Verhängnis. Als leichte Beute für Jäger waren sie fast komplett ausgerottet. Heute werden sie von Hand aufgezogen und folgen ihren menschlichen Zieheltern, selbst wenn die in einen Ultraleichtflieger steigen und von der deutsch-österreichischen Grenze in die Toskana reisen, ins Überwinterungsrevier. Schon auf dem Rückweg finden die Waldrappe ihren Weg allein – ein Beleg dafür, wie tief das Zugprogramm als Überlebensstrategie eingebrannt ist. Doch von 20 Milliarden Singvögeln weltweit sterben jedes Jahr 10 Milliarden. meisten Vögel, die wir aus unseren Gärten kennen, ziehen über unsere Köpfe, wenn wir schlafen. Im Schutz der Dunkelheit entgehen sie am ehesten Raubvögeln und Überanstrengung. Welche Gefahren ihnen dennoch auf der langen Reise drohen, macht eine Animation der nächtlichen Massenwanderung sichtbar. Denn was Vögel im Laufe der Evolution gelernt haben, können sie auch wieder verlernen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2458534">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Kundschafter in fremden Welten</title>
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<pubDate>Wed, 08 May 2019 07:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/ZEJmnoJvLP0kW4ah-YS7vQoKkJQ=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1461752243/23/056775-001-A_zugvogel1_01.jpg"></img><br/>„Zugvögel“ begleitet Jungstorch Borni auf seiner ersten langen Reise nach Afrika. Allein – lange vor seinen Eltern – zieht Borni mit seinen drei Geschwistern Richtung Süden; eine gefährliche Reise mit zahlreichen mörderischen Etappen. Der Flug mit Tausenden anderer Störche über die Straße von Gibraltar wird dabei erstmals mit einer gyrostabilisierten Helikopter-Kamera begleitet. Vor 150 Jahren haben Vogelkundler anhand von Pfeilspitzen, mit denen Störche aus Afrika nach Europa zurückkehrten, analysiert, wo sie den Winter verbracht hatten. Inzwischen zeichnen möglichst kleine, leichte Hightech-Sender jede Flugbewegung eines Vogels als GPS-Koordinaten auf und melden dazu Flughöhe und -geschwindigkeit, Luftwiderstand und Energieverbrauch. Künftig sollen diese Sender live per Satellit auszulesen sein – von der Sahara bis nach Sibirien. Für Martin Wikelski, Leiter des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Radolfzell, beginnt damit eine neue Ära. „Über das Flugverhalten der Vögel können wir dann herausfinden, wie die Welt sich an diesem Fleck gerade verändert.“ Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Mit Graugansküken, die sich – wie man seit Konrad Lorenz weiß – leicht auf Menschen prägen lassen, wird gerade die erste Sender-Generation in mühevoller Kleinarbeit kalibriert. Denn nur wenn die Sender präzise und konstant messen, wird man in Zukunft Erstaunliches per Vogelzug erfassen und vorhersagen können – von lokalen Windverhältnissen bis zu Unwettern, drohenden Erdbeben oder Riesenheuschrecken-Plagen. Denn wenn Vögel ihre Flugroute ändern, hat das immer einen Grund. Mauersegler etwa können Unwetter erspüren, die noch 600 Kilometer entfernt sind.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2458533">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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