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<title>Vox Pop</title>
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<description><![CDATA[Vox Pop: Eine Sendung von Arte.]]></description>
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<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 07:12:03 +0000</pubDate>
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<title>Recht auf Zukunft: Wie schützen wir künftige Generationen?</title>
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<pubDate>Sun, 12 Dec 2021 09:40:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/099561-036-A/940x530?ts=1639148360"></img><br/>Klimawandel, Erschöpfung der Ressourcen, Verschuldung … Die aktuelle Lebensweise stellt eine schwere Belastung für künftige Generationen dar. Sollten daher sogar spezielle Rechte für unsere Nachfahren formuliert werden, wie mancherorts gefordert wird? Doch kann man überhaupt eine Existenz und einen juristischen Rahmen für Menschen festlegen, die noch gar nicht geboren sind? Wie soll eine solche generationenübergreifende Dimension in die Gestaltung von Politik einfließen?
Die Recherche führt nach Finnland: Dort diskutiert man heftig über ein tief unter der Erdoberfläche gelegenes Endlager, das ursprünglich geschaffen wurde, um die zukünftigen Generationen vor radioaktiven Abfällen zu schützen.
Zu Gast bei „Vox Pop“: Emilie Gaillard, Dozentin für Rechtswissenschaften am Institut d’études politiques in Rennes, und Sándor Fülöp, ehemaliger Ombudsmann der ungarischen Regierung für den Umweltschutz und die zukünftigen Generationen, aus Budapest.
Und wie immer berichten „Vox Pop“-Korrespondenten aus ihren Ländern. In Portugal hat die Bevölkerung aufgrund der aktuellen Situation ganz andere Sorgen. Und in Deutschland hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe das Klimaschutzgesetz aus dem Jahr 2019 in Teilen für verfassungswidrig erklärt hat.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2795178">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Muße: Quelle der Lebensqualität?</title>
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<pubDate>Tue, 07 Dec 2021 04:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/099561-032-A/940x530?ts=1634575160"></img><br/>Stress, Burnout, Leistungsdruck – viele Europäer identifizieren sich immer weniger mit ihrer Arbeit und empfinden sie als ungesund. Sollte man Faulenzen im Arbeitsleben fordern? Wären die Menschen effizienter, wenn ihr Grundbedürfnis nach Nichtstun beherzigt würde?
Die Zahlen scheinen es zu belegen: Die Griechen, die mit 44 Wochenstunden am meisten arbeiten, sind am wenigsten produktiv, und die Dänen sind mit unter 40 Wochenstunden die Produktivitäts-Champions.
„Vox Pop“ hat sich in Spanien umgesehen, wo 200 Unternehmen testweise die äußerst kontroverse Vier-Tage-Woche einführen.
Zu Gast bei „Vox Pop“: Dominique Méda, Soziologin und Leiterin des fachübergreifenden Forschungsinstituts für Sozialwissenschaften der Universität Paris-Dauphine sowie Tom Hodgkinson, Schriftsteller und Gründer von The Idler, zugeschaltet aus dem Vereinigten Königreich.
Und wie immer berichten „Vox-Pop“-Korrespondenten aus ihren Ländern: aus Schweden, wo die Kaffeepause „Fika“ Tradition hat, und aus Deutschland, wo ein Chef die verrückte Wette gewagt hat, den Fünf-Stunden-Tag einzuführen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2781086">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Trophäenjagd: Schluss mit den Jagdreisen?</title>
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<pubDate>Sun, 05 Dec 2021 09:50:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/099561-033-A/940x530?ts=1636033529"></img><br/>Ins Ausland fahren und zum Spaß ein wildes Tier töten, dessen Kopf, Fell oder Tatzen man dann in seinem Wohnzimmer ausstellt … Lange beschränkte sich die von spezialisierten Reisebüros organisierte Trophäenjagd auf die afrikanischen Ebenen, doch jetzt breitet sie sich auch in Europa immer mehr aus. Die Reiseveranstalter bieten All-inclusive-Pauschalen an: 3.200 Euro für einen Hirsch in Rumänien und bis zu 7.000 Euro für einen Bären in Kroatien.
Ein lukratives Geschäft – aber moralisch vertretbar? Sollten die Trophäenjagden gesetzlich verboten werden?
Die Recherche führt nach Kroatien und Rumänien, wo der Bär – obwohl er gemäß einer EU-Richtlinie unter Artenschutz steht – zu den von der Trophäenjagd am stärksten bedrohten Tierarten zählt.
Zu Gast bei „Vox Pop“: Eduardo Gonçalves, Gründer der Kampagne für das Verbot der Trophäenjagd, aus Portsmouth (Großbritannien), und Erica von Essen, Professorin der Sozialanthropologie an der Universität Stockholm (Schweden).
Und wie immer berichten „Vox Pop“-Korrespondenten aus ihren Ländern. In der Tschechischen Republik macht eine junge Jägerin in den sozialen Netzwerken von sich reden, und in Portugal schockiert ein Massaker an 540 Wildtieren die Öffentlichkeit.
 <br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2792210">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Weltreligionen: Welche Rolle spielen Frauen?</title>
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<pubDate>Sun, 28 Nov 2021 10:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/099561-034-A/940x530?ts=1636985839"></img><br/>In Europa erlauben nur die Protestanten Frauen als Geistliche: In Dänemark beträgt der Anteil der Pastorinnen 55 %, in Deutschland sind es 38 %. Im Vergleich dazu gibt es lediglich rund 50 Rabbinerinnen, etwa 15 zur Gebetsleitung befugte Imaminnen und keine einzige katholische Priesterin. Halten die Religionen aus reinen Traditions- und Machtgründen am Patriarchat fest? Oder lassen sich diese Ungleichheiten durch die Texte rechtfertigen?
Die Recherche führt nach Schweden, wo die evangelisch-lutherische Kirche europaweit eine Spitzenposition beim Anteil von Pfarrerinnen einnimmt. Doch trotz dieser fortschrittlichen Haltung werden Frauen im Pastorenamt auch hier weiter diskriminiert.
Gäste sind diesmal Lucetta Scaraffia, Historikerin, ehemalige Journalistin am Vatikan, zugeschaltet aus Rom (Italien), und Seyran Ate?, Imamin der liberalen Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin (Deutschland).<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2789313">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Migration: Mehr Flüchtlinge aufnehmen?</title>
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<pubDate>Sun, 21 Nov 2021 10:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/099561-035-A/940x530?ts=1637255893"></img><br/>Die Krise in Afghanistan beschwört das Gespenst einer neuen Flüchtlingswelle herauf. Traumatisiert durch die zahlreichen Syrer in den Jahren 2015 und 2016, schließt die Europäische Union heute erneut ihre Grenzen. 2016 wurden 600.000 von mehr als einer Million Asylanträgen genehmigt. Doch bedeutet dies angesichts der 447 Millionen Europäer tatsächlich die gefürchtete Invasion? Ist die europäische Identität so zerbrechlich, dass sie von Ausländern bedroht wird, die weniger als 5 % der Bevölkerung ausmachen? Um die Flüchtlinge am Zugang zum Kontinent zu hindern, planen einige führende Politiker sogar, die Verwaltung ihrer Außengrenzen auszulagern. Ist das wirklich eine tragfähige Lösung?
Die Recherche führt nach Polen an die belarussische Grenze. Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union beschuldigen das EU-Nachbarland Belarus, es wolle Europa durch die von ihm betriebene Erleichterung der Migrantendurchreise destabilisieren.
Gäste sind diesmal Basak Yavçan, Spezialistin für Migrationspolitik an der Universität Lüttich (Belgien), und der Philosoph Julian Nida-Rümelin aus München (Deutschland).
„Vox-Pop“-Korrespondenten berichten aus den Niederlanden, wo der Einwanderungsdienst dafür kritisiert wird, jeden Migranten als potenziellen Betrüger zu behandeln. Und in Dänemark will die Regierung keinen Asylbewerber mehr aufnehmen und plant, den Aufnahme- und Einquartierungsprozess in Drittländer zu verlagern.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2786474">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Wettrüsten im All: Um jeden Preis?</title>
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<pubDate>Sun, 14 Nov 2021 10:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/099561-019-A/940x530?ts=1621522548"></img><br/>Forschungsprogramme, Satelliten und bald vielleicht sogar Weltraumtourismus: Das Weltall ist heute stark umkämpft. Von 2011 bis 2020 nahm die Zahl der Satelliten jährlich um das Sechzehnfache zu. Und da nun auch private Unternehmen wie die von Elon Musk oder Jeff Bezos mitmischen wollen, steigt die Zahl an Raumfahrzeugen im All noch rasanter an. Welche Risiken gehen mit dieser Entwicklung einher? Und wie kann man verhindern, dass der Weltraum zum Wilden Westen wird?„Vox Pop“ hat sich in Frankreich umgehört, wo Bürgerinnen und Bürger gegen die Verschmutzung des Weltalls vorgehen wollen. Fast 9.000 Tonnen Schrott umkreisen heute die Erde. Ein Zusammenstoß mit einem Satelliten könnte ungeahnte Folgen für die Sicherheit und Telekommunikationssysteme haben.Zu Gast bei „Vox Pop“ sind Arnaud Saint-Martin, Soziologe und Experte für Raumfahrtindustrie, aus Frankreich und Marco Fuchs, CEO von Satellitenbauer OHB, aus Deutschland.Und wie immer berichten „Vox Pop“-Korrespondenten aus ihren Ländern: In Italien ist eine Startrampe für bemannte Raumfahrtmissionen in Planung und im Vereinigten Königreich nimmt sich die Regierung des Problems der Weltraumverschmutzung an.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2718220">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Trauer: Wie wichtig ist das Trauern?</title>
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<pubDate>Sun, 31 Oct 2021 10:40:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/099561-028-A/940x530?ts=1634892573"></img><br/>Der tiefe Schmerz, der mit dem Tod eines geliebten Menschen verbunden ist, löst bei seinen Angehörigen unweigerlich Schuldgefühle aus. Doch wie kann man den Trauernden helfen? Welchen sozialen und psychologischen Wert haben Bestattungszeremonien? Und wie hat die Coronakrise den Bezug zum Tod und den damit verbundenen Riten verändert?"Vox Pop" hat in Italien recherchiert, wo viele Familien aufgrund der Pandemie nicht angemessen trauern konnten. Noch heute leiden sie unter den unwürdigen Bestattungen und der Gewalt, die sie ertragen mussten.Zu Gast sind Gaëlle Clavandier, Soziologin und Anthropologin an der Universität Lyon-Saint Etienne, aus Frankreich, und Anette Kersting, Professorin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Universität Leipzig, aus Deutschland.Und wie immer berichten "Vox-Pop"-Korrespondenten aus ihren Ländern: In Spanien haben die Versicherungen das Geschäft mit dem Sterben an sich gerissen und in Schweden misten ältere Menschen vor dem Tod bereits aus, um den Angehörigen das Leben und die Trauer zu erleichtern.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2778415">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Schmerzen: Welche Behandlung hilft?</title>
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<pubDate>Wed, 27 Oct 2021 03:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/099561-005-A/940x530"></img><br/>Schmerzen, egal ob akut oder chronisch, wurden lange verkannt beziehungsweise kaum behandelt. In Europa fand das Recht auf Schmerztherapie erst in den 2000er Jahren gesetzliche Anerkennung: 2002 in Frankreich, 2004 in Belgien und 2010 in Italien.  Wie wird heute mit Schmerzen umgegangen? Wie lassen sich Schmerzen auch ohne hochdosierte Medikamentengaben lindern? Und ist die Vermeidung von Schmerzen überhaupt immer sinnvoll?„Vox Pop“ hat in Belgien und Frankreich recherchiert, wo die therapeutische Hypnose bei Operationen alternativ zur Vollnarkose Anwendung findet. In manchen Brüsseler Kliniken wird diese Methode bei fast einem Drittel aller Schilddrüsenoperationen und Mastektomien bei gleichzeitiger Lokalanästhesie eingesetzt.Gäste: Javier Moscoso, Historiker und Wissenschaftsphilosoph, Spanien, und Bart Morlion, Anästhesist, Leiter des Schmerzzentrums am Universitätsklinikum von Leuven, BelgienUnd wie immer berichten die „Vox-Pop“-Korrespondenten aus Europa: aus Italien, wo nur rund 20 % der Frauen unter Periduralanästhesie gebären, also viermal weniger als in Frankreich, und aus den Niederlanden, wo Schmerzen mit VR-Spielen gelindert werden.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2675723">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Wohnraum: Wohnen statt hausen</title>
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<pubDate>Sun, 24 Oct 2021 11:35:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/099561-031-A/940x530?ts=1634478084"></img><br/>In Europa leben 29 Millionen Haushalte in menschenunwürdigem Wohnraum. Meist sind sie von Armut betroffen: Studierende, Alleinerziehende, Arbeitslose oder Rentner – viele spüren den Wohnungsmangel und steigende Mieten.  Diese Bedingungen sind gesundheitsgefährdend und manchmal sogar lebensgefährlich.Bauruinen, fehlende sanitäre Einrichtungen, Überbelegung. Politiker kündigen Abhilfe an, doch die Lage bleibt kritisch und soll 194 Milliarden Euro pro Jahr kosten.Reicht eine Sanierung oder müssen baufällige Gebäude abgerissen und neue gebaut werden?Die Recherche führt nach Rumänien, in dessen Hauptstadt Bukarest über 4.000 Häuser einsturzgefährdet sind. Die Behörden bleiben untätig und lassen die Einwohner im Stich.Gäste sind diesmal Jennifer Harris mit Lehrstuhl für Sozialpolitik an der Universität Bristol und Wolfgang Amann, geschäftsführender Gesellschafter am Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen in Wien.„Vox Pop“-Korrespondenten berichten aus Portugal, wo das Einfrieren der Mieten perverse Auswirkungen auf die Instandhaltung von Gebäuden hatte, und aus Wales, wo Mietgenehmigungen eingeführt wurden.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2775596">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Nichtbinarität</title>
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<pubDate>Sun, 17 Oct 2021 11:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/099561-030-A/940x530?ts=1634056651"></img><br/>Nichtbinär, genderfluid, agender ... überall in Europa definieren sich Menschen nicht mehr als eindeutig weiblich oder männlich. Einige Regierungen haben sich ihres Anliegens angenommen und bieten geschlechtsneutrale Pässe an oder nehmen genderneutrale Pronomen in ihre Sprachregelung auf.Gesellschaftliches Phänomen oder nur eine Medienblase? Nichtbinarität ist aber auch zu einem Marketing-Argument geworden. Einige Bekleidungsgeschäfte haben ihre geschlechtsspezifischen Artikel durch neutrale Kleidung ersetzt. Aber muss das Geschlecht aus dem Alltag, der Sprache und den Texten verbannt werden, um eine Minderheit zufriedenzustellen?„Vox Pop“ hat in Schweden recherchiert, wo einige Eltern ihre Kinder nichtbinär erziehen. Sie werden dabei von immer mehr Schulen unterstützt, die im Unterricht eine geschlechtsneutrale Sicht auf die Welt vermitteln.Zu Gast bei „Vox Pop“: Lann Hornscheidt forscht in Deutschland im Bereich Gender Studies und Sprachwissenschaft. Pablo de Lora ist in Spanien Professor für Philosophie an der Autonomen Universität Madrid.Und wie immer berichten „Vox-Pop“-Korrespondenten aus ihren Ländern: In Großbritannien bieten einige Gefängnisse gemischte Abteilungen. Und in Finnland wurde die „Hän“-Kampagne gestartet, die für die weltweite Nutzung eines geschlechtsneutralen Personalpronomens wirbt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2772932">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Kinderarbeit: Reicht ein Verbot?</title>
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<pubDate>Sun, 10 Oct 2021 12:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/099561-029-A/940x530?ts=1633190239"></img><br/>In der Europäischen Union ist das Arbeiten erst ab einem Mindestalter von 15 Jahren erlaubt. Bis dahin gilt auch die allgemeine Schulpflicht. Der Europarat hat jedoch davor gewarnt, dass durch die Corona-Krise Kinderarbeit wie bereits 2018 erneut zunehmen könne. Berichten zufolge mussten 2013 in Griechenland fast 100.000 Kinder arbeiten gehen, in Italien waren es sogar 340.000 Minderjährige. Aber sollte Kinderarbeit generell verboten werden? Und was ist mit Kindern, die als Model, Schauspieler oder YouTuber tätig sind? Warum ist diese Form von Kinderarbeit gesellschaftlich besser akzeptiert?„Vox Pop“ hat in Italien recherchiert, wo mitten in der Corona-Pandemie Kinder arbeiten, um ihre in großer Armut lebenden Familien zu unterstützen.Zu Gast bei „Vox Pop“: Karl Hanson, Professor für öffentliches Recht und Direktor des Centre for Children’s Rights Studies der Universität Genf aus der Schweiz, und Fátima Pinto, Direktorin des Nationalen Aktionsbündnisses gegen Kinderarbeit in Portugal.Und wie immer berichten „Vox Pop“-Korrespondenten aus ihren Ländern: In Spanien gibt es so gut wie keine gesetzlichen Regelungen für minderjährige YouTuber. In den Niederlanden hingegen dürfen keine Produkte in Umlauf gebracht werden, die von Kindern hergestellt wurden.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2770217">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Umschulung: Chance in der Krise?</title>
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<pubDate>Sun, 26 Sep 2021 11:50:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/099561-027-A/940x530?ts=1632122145"></img><br/>Krisen, vermehrter Einsatz von Maschinen, tiefgreifende Veränderung des Arbeitslebens oder einfach die Suche nach einer sinnvollen Tätigkeit – bis 2030 werden sich wohl neun Prozent der Europäer beruflich neu orientieren. Für das Weltwirtschaftsforum ist das Ende der linearen Berufslaufbahn bereits ausgemacht: Die heutigen Kindergartenkinder werden im Laufe ihres Lebens durchschnittlich neun verschiedene berufliche Tätigkeiten ausüben. Wie kam es zu dieser Aufwertung der beruflichen Umorientierung? Und wird diese Bewegung ausreichend vom Staat unterstützt?„Vox Pop“ hat dafür in Schweden recherchiert, wo der Staat seit 50 Jahren die berufliche Mobilität seiner Bürger begleitet. Das schwedische Modell hat das Land zum Umschulungs-Europameister gemacht und dem Berufswechsel viel von seiner Dramatik genommen.Zu Gast bei „Vox Pop“: Die Soziologin Sophie Denave, Dozentin an der Universität Lyon 2, aus Frankreich und die Psychologin Irina Nalis, Dozentin an der Universität Wien.Und wie immer berichten „Vox Pop“-Korrespondenten aus ihren Ländern: In Deutschland ist der lang verpönte Jobwechsel zur Notwendigkeit geworden und auch in Großbritannien hat sich die Regierung aufgrund der Corona-Krise nun dazu entschieden, Umschulungen zu fördern.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2764766">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Müssen die Bürger sich vor einer Überwachungsgesellschaft fürchten?</title>
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<pubDate>Sun, 19 Sep 2021 13:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/099561-021-A/940x530?ts=1631264144"></img><br/>Häufig in der Geschichte haben Behörden Menschen dazu gedrängt, die eigenen Mitbürger zu denunzieren, angeblich im Interesse des Allgemeinwohls. Besonders förderlich dafür sind Kriege, Anschläge oder Krisen, wie sich erneut während der Corona-Pandemie gezeigt hat. Müssen die Bürger sich daher vor einer Überwachungsgesellschaft fürchten? Oder sollte man in diesem Kontext Denunzianten eher als Menschen mit besonderem Bürgersinn verstehen?„Vox Pop“ hat sich in Spanien umgeschaut, wo der Fiskus jeden dazu aufruft, Steuerbetrug auf eine gut organisierte Art und Weise anzuzeigen. Einige fordern sogar, „Steuerpetzer“ zu bezahlen, wie es in Deutschland, Frankreich und Großbritannien praktiziert wird.Zu Gast bei „Vox Pop“: Vanessa Codaccioni, Politikwissenschaftlerin, Dozentin an der Universität Paris-VIII, aus Frankreich; und Charles-Eric Clesse, Richter und Juraprofessor an der Freien Universität Brüssel.Und wie immer berichten „Vox Pop“-Korrespondenten aus ihren Ländern: Die Schweiz gilt als das Land in Europa, in dem am meisten denunziert wird. Und es geht nach Schweden, wo MeToo-Enthüllungen zu schweren Kontroversen geführt haben.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2762142">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Haustiere: Vermenschlichte Wesen?</title>
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<pubDate>Sun, 13 Jun 2021 09:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/099561-022-A/940x530?ts=1623331792"></img><br/>Die Europäer lieben Haustiere: 85 Millionen Haushalte besitzen mindestens einen vierbeinigen oder gefiederten Mitbewohner. Früher als Nutztiere zum Jagen oder Bewachen eingesetzt, betrachtet man sie heute meist als vollwertige Familienmitglieder. Wie hat sich die Beziehung zwischen Mensch und Tier verändert? Geht der Mensch zu weit mit seiner Tendenz, Tieren menschliche Eigenschaften zuzuschreiben?„Vox Pop“ ermittelte in Deutschland, wo Überzüchtung auf der Suche nach der perfekten Ästhetik zu Tierquälerei wird: Hunde und Katzen kommen verkrüppelt, krank oder steril zur Welt – und verkaufen sich dennoch als Rassetiere zu Höchstpreisen.Zu Gast bei „Vox Pop“: Roberto Marchesini, Ethologe am Forschungsinstitut für Zooanthropologie in Bologna, Italien, und Peter Sandoe, Philosoph und Dozent an der Universität Kopenhagen, Dänemark.Und wie immer berichten „Vox Pop“-Korrespondenten aus ihren Ländern: Aus Spanien, wo Tiere zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden, und aus den Niederlanden, wo Aktivisten die Qual von Dressur- oder Rennpferden anprangern.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2726324">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Grenzen: Die Gefahr der Abschottung</title>
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<pubDate>Sun, 30 May 2021 09:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/099561-020-A/940x530?ts=1621642308"></img><br/>Bis 2015 bedeuteten Landesgrenzen innerhalb des Schengen-Raums nur selten eine Einschränkung für die Bewegungsfreiheit der Bürgerinnen und Bürger. Nur bei besonderen Ereignissen, die eine Bedrohung für die Sicherheit eines Landes darstellen könnten, wie großen Sportveranstaltungen und internationalen Gipfeltreffen (beispielsweise den G8), wurden gelegentlich Grenzkontrollen durchgeführt. Aber seit September 2015 häufen sich die Beschränkungen des freien Personenverkehrs. Gründe hierfür sind die Flüchtlingskrise, Terrorgefahr und nun auch die Corona-Pandemie. Bei jeder neuen Krise ist die Versuchung für die europäischen Staaten groß, einfach ihre Grenzen zu schließen. Damit stellen sie jedoch einen der Grundpfeiler der europäischen Integration infrage.„Vox Pop“ hat sich im Vereinigten Königreich umgehört, dessen Wirtschaft stark unter der neuen Grenze zur EU leidet.Zu Gast bei „Vox Pop“ sind die Geografin Anne-Laure Amilhat-Szary, Frankreich, und Alena Kudzko, Forscherin für Internationale Beziehungen und Europastudien, Slowakei.Und wie immer berichten „Vox Pop“-Korrespondenten aus ihren Ländern: In Österreich wurde im Zuge der Flüchtlingskrise 2015 eine Mauer zu Slowenien gebaut, und in Deutschland hat die Wiedereinführung der Grenzkontrollen schwerwiegende Folgen für die Autoindustrie.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2720870">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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