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<title>Vom Planet der Menschen</title>
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<description><![CDATA[Vom Planet der Menschen: Eine Sendung von Arte.]]></description>
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<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 18:29:49 +0000</pubDate>
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<pubDate>Mon, 29 Nov 2021 04:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/098070-000-A/940x530?ts=1636121600"></img><br/>Der Dokumentarfilm beginnt in der Stille an der französisch-italienischen Grenze in Ventimiglia, an einer Grenze, an der Tausende Geflüchtete gestoppt werden und von der man nicht mehr spricht. Dieses Schweigen ist besonders schlimm: als ob nichts geschehen wäre und nichts geschieht. Der Dokumentarfilm, der als Erkundung vor Ort beginnt, entwickelt sich zu einer fantastischen Fabel, die von einem Chor von Fröschen erzählt wird.
Die Fabel handelt von einem Wissenschaftler, der zur „Revitalisierung“ von alternden Körpern forschte. Eine Verjüngungstherapie. Diesen Dr. Voronoff gab es wirklich: In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts war er ein weltweit renommierter Chirurg. Er forschte an Affenhoden; die Affenkäfige gibt es heute noch. Sein Name wurde im Pariser Kabarett Folies Bergères und beim Karneval in Rio besungen, er inspirierte Michail Bulgakow zur Erzählung "Hundeherz", und Mussolini träumte davon, Italien zu "voronoffisieren".
Dann kam das Vergessen, als hätte er nie gelebt. Als wäre er eine Figur aus einem Fantasyfilm auf der Insel des Dr. Moreau. Seine Villa thront noch heute über der Grenze in einer Stille, in der kein Platz ist für Migranten – hier an der Riviera, dem wundervollen ewigen Ferienort. Wie in einer Fabel. Nichts ist geschehen, nichts geschieht.
Märchen und Fabeln beginnen bekanntlich mit den Worten "Es war einmal". Das heißt, sie spielen in einer anderen Zeit. Diese Fabel ist eine Fabel der Gegenwart und sie erzählt von einem Frösche-Chor. Die Frösche sind überall, unsichtbar, fast unsterblich und man hört sie jede Nacht.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2792514">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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