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<title>Vergissmeinnicht</title>
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<description><![CDATA[Vergissmeinnicht: Eine Sendung von Arte.]]></description>
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<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 20:22:48 +0000</pubDate>
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<title>Théo Sarapo, Chansonsänger</title>
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<pubDate>Fri, 20 Nov 2020 06:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/054775-016-A/940x530"></img><br/>Théo Sarapo wurde als Märchenprinz der Königin des Chansons bekannt; Edith Piaf gab ihm auch den Namen Sarapo, der aus dem Griechischen für „Ich liebe Dich“ abgeleitet ist. Eigentlich hieß der Sohn griechisch-orthodoxer Eltern Theophánis Lamboukas. 1936 wurde er in Paris geboren. Er begann schon früh zu singen und bestritt mit 18 Jahren seinen ersten Gesangswettbewerb. Doch seinem Vater zuliebe wurde Théo Friseur. Der junge Mann träumte weiterhin von den USA, Chansons und einer Bühnenkarriere, als er nach Algerien in den Krieg ziehen musste. Traumatisiert kehrte er nach seinem Kriegseinsatz nach Paris zurück, wo er in einer Kellerbar den Freund kennenlernte, der ihn im Jahr 1962 Edith Piaf vorstellte. Zunächst wurde Théo offiziell der Sekretär der 20 Jahre älteren Ikone des französischen Chansons, die ihm auch Gesangsunterricht gab. Doch bald wurden sie ein Paar, trotz des großen Altersunterschieds. Die Liebe gab der ausgebrannten Edith Piaf neue Energie. Sie heirateten und Théo wurde an ihrer Seite berühmt. Mit Liebe, Hingabe und Aufopferung kümmerte sich Théo um die kranke Edith Piaf. Ihr Tod machte ihn untröstlich und ließ ihn verschuldet und ohne erfolgreiche Gesangskarriere zurück. Auch nach seinem eigenen Tod wurde Théo vom Mythos seiner Frau, neben der er begraben ist, überschattet. Am Ende geriet er wieder in Vergessenheit.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2649366">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Nikos Beloyannis, Kommunist</title>
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<pubDate>Tue, 17 Nov 2020 07:40:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/054775-012-A/940x530"></img><br/>Am Morgen des 30. März 1952 werden in Athen vier griechische Kommunisten von einem Erschießungskommando hingerichtet, trotz der Gnadengesuche Charlie Chaplins, Jean-Paul Sartres und General de Gaulles. Pablo Picassos Skizze „Mann mit der Nelke“ hatte einen der Verurteilten weltberühmt gemacht: Nikos Beloyannis. Nikos Beloyannis kommt Ende 1915 in Amaliada, Griechenland, zur Welt. Er wächst in einfachen Verhältnissen auf. In der höheren Schule beginnt er sich für revolutionäre Ideale zu begeistern und sozialkritische Erzählungen zu schreiben. Mit 17 Jahren beginnt er in Athen ein Jurastudium. Doch als Mitglied der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) wird er bald exmatrikuliert. In Griechenland herrscht zu diesem Zeitpunkt eine faschistische Diktatur unter der Führung des Generals Ioannis Metaxas. Dieser lässt sich zwar weder von Hitler noch von Mussolini vereinnahmen, doch er verbietet dennoch die Kommunistische Partei und verfolgt ihre Anhänger mit aller Härte. Aufgrund seines Widerstands gegen das Regime und seines Einsatzes für die kommunistische Partei wird Nikos Beloyannis 1938 festgenommen und zu acht Jahren Haft verurteilt. Im Frühjahr 1943 gelingt ihm die Flucht. Zurück auf dem Peloponnes verschreibt er sich ganz dem Widerstand. Er wird Politoffizier der ELAS, der pro-kommunistischen Befreiungsarmee. Nach der Niederlage der Kommunisten im griechischen Bürgerkrieg (1946-1949) flieht Nikos Beloyannis nach Albanien. Im Juni 1950 kehrt er heimlich über Rom nach Athen zurück. Dort arbeitet er am Wiederaufbau der kommunistischen Organisation. 1950 wird er abermals inhaftiert. Er wird vor ein Militärgericht gestellt und der Tätigkeit für eine verbotene Partei und der Spionage für die Sowjetunion beschuldigte. Da er vor Gericht stets mit einer roten Nelke – einem Geschenk seiner Geliebten Elli Pappa – in der Hand auftrat, wurde er als „Mann mit der Nelke“ bekannt. Trotz internationaler Gnadengesuche werden Nikos Beloyannis und drei seiner Mitangeklagten zum Tode verurteilt und trotz internationaler Proteste und Gnadengesuche in einer nächtlichen Geheimaktion hingerichtet. Nikos Beloyannis war weltweit eine Legende für die kommunistische Bewegung und eine Symbolfigur für den Widerstand.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2648076">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Jeannette Mac Donald, Löwin</title>
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<pubDate>Fri, 13 Nov 2020 06:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/054775-017-A/940x530"></img><br/>Ihre Raubtiernummern, bei denen sie sich einen Löwen um die Schultern legte, machten sie berühmt: die Raubtierdompteurin Jeannette Mac Donald, die in den 50er Jahren als Star des Zirkus Amar ein Inbegriff wilder Weiblichkeit war. Sie war eine der ersten Frauen, die eine Nummer mit zehn Löwen im Käfig präsentierte und damit in ganz Europa auftrat. Gekleidet mit einer Reiterhose, schwarzen Lackstiefeln, Rüschenbluse und weißen Handschuhen verzauberte sie ihr Publikum. Eine Tiere liebende, charakterstarke, großherzige und eigensinnige Frau, die große Erfolge und auch Elend kannte. 1918 endete der Erste Weltkrieg. Wie viele französische Familien hatte er auch die Schausteller hart getroffen. Viele Schaubuden wurden geschlossen. Jeanne Corfdir kam am 3. Mai 1918 in einem Wohnwagen zur Welt. Mac Donald war der Künstlername ihres Vaters, der sich als Sohn eines schottischen Dompteurs ausgab. Seit dem Konkurs seiner eigenen Tierschau trat er als Dompteur auf Pariser Rummelplätzen auf. Jeannette war von Hunden, Löwenbabys und Schimpansen umgeben und wuchs langsam zu einer Zirkusartistin heran. Am französischen Nationalfeiertag, dem 14. Juli 1924, stand sie im Mittelpunkt. Als kleines Wildtier geschminkt und verkleidet betrat die Sechsjährige mit ihrem Vater einen Käfig mit Wölfen. Louis Mac Donald, der Gaukler und Zirkusartist, zog die Kleine groß, ihre Mutter starb bereits Anfang 1924. Jeannettes Kindheit war hart, kleine Betriebe wie die ihres Vaters waren unrentabel, erst recht während der Weltwirtschaftskrise nach 1930. Viele Dompteure lernten bei Jeannettes Vater, so auch der junge Shérif Amar, der später Zirkusdirektor wurde und Jeanettes Charme erlag. Er war es, der sie in die Raubtierdressur einführte. Jeannette ließ sich auf die Welt des Wanderzirkus ein. Mit ihren Tieren und dem Cirque Amar reiset sie durch Frankreich und die Mittelmeerländer. Nach einem Fernsehbericht wurde Jeannette 1987 von Brigitte Bardot wegen Tierquälerei verklagt. Nach der Trennung von Shérif Amar wurde es für Jeannette immer schwerer, sich finanziell über Wasser zu halten. Jeannette Mac Donald war eine Pionierin ihrer Zeit, aber ihr Name verblasste schnell. Trotz der Tatsache, dass sie ein Leben lang eine kämpferische Löwin unter Löwen war.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2646650">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Matei Pavel Haiducu, Spion</title>
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<pubDate>Fri, 06 Nov 2020 06:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/054775-010-A/940x530"></img><br/>Matei Pavel Haiducu wird 1948 im vom Zweiten Weltkrieg gebeutelten Rumänien geboren. Das Volk leidet unter der Herrschaft der kommunistischen Partei. 1967 ergreift Nicolae Ceausescu die Macht. Dieser herrscht bis kurz vor seiner Exekution an Weihnachten 1989 als eiserner Diktator über Rumänien. Ceausescu veranlasst den rumänischen Geheimdienst Securitate dazu, im Ausland Industriespionage zu betreiben. Auch Haiducu wird 1969 als Spion verpflichtet. Nach einer sechsjährigen Ausbildung schickt ihn die Securitate mit einer falschen Vita als Agent nach Frankreich. Dort beginnt Haiducu in einem Industrieunternehmen zu arbeiten, das er geschickt unterwandert. Außerdem verliebt er sich in die Sekretärin Micheline. Die beiden heiraten und bekommen eine gemeinsame Tochter. Über mehr als acht Jahre führt Haiducu ein gefährliches Doppelleben und liefert Informationen an den rumänischen Geheimdienst. Doch schließlich erhält er einen Auftrag, den er nicht befolgen will: Er soll zwei rumänische Dissidenten, Virgil Tanase und Paul Goma, liquidieren. Einen Mord kann Haiducu nicht mit seinem Gewissen vereinbaren. Er stellt sich dem französischen Geheimdienst. Die beiden Zielpersonen können in Sicherheit gebracht werden, ohne dass der rumänische Geheimdienst Verdacht schöpft. Als die Wahrheit schließlich doch ans Licht kommt, wird in Rumänien das Todesurteil gehen Haiducu verhängt. Fortan lebt er versteckt und unter falscher Identität in der französischen Provinz. Erst nach dem Fall Ceausescus kann Haiducu wieder in sein Heimatland zurückkehren. 1998 stirbt er schließlich an den Folgen einer Hepatitis-C-Erkrankung. Der Spion Haiducu hatte den Mut etwas zu tun, das andere nicht gewagt hätten. Obwohl er sein eigenes Leben und das seiner Familie damit gefährdete, weigerte er sich zu töten. Er war ein Schattenmann, der für das Licht gekämpft hat.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2643958">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Carl Lutz, Retter</title>
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<pubDate>Tue, 03 Nov 2020 07:40:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/054775-013-A/940x530"></img><br/>Budapest, 1944: Als die ungarischen Juden zu Hunderttausenden nach Auschwitz deportiert werden, hat ein Schweizer Diplomat den Mut zum Widerstand. Unter Missachtung der Dienstanweisungen trotzt er dem NS-Regime und dessen ungarischen Verbündeten und rettet so mehr als 60.000 Juden das Leben. Carl Lutz erblickt am 30. März 1895 in einem kleinen Dorf am Fuße der Schweizer Alpen das Licht der Welt. Als junger Mann wandert er in die USA aus und beginnt schließlich in Washington D. C. beim Schweizer Konsulat zu arbeiten. 1935 wird Carl Lutz schließlich als Diplomat nach Palästina berufen. 1942 wird er zum Vizekonsul in Budapest befördert, dort wird er rasch zu einem der einflussreichsten Diplomaten der Stadt. Carl Lutz nutzt seinen Einfluss, um sich während des Zweiten Weltkriegs für die jüdische Bevölkerung einzusetzen. Nach langwierigen Verhandlungen mit dem deutschen Gesandten gelingt es ihm, 7.800 Juden unter schweizerischen diplomatischen Schutz zu stellen. Jeder dieser 7.800 erhält einen Schutzbrief, der seine Sicherheit gewährleistet und ihm die Ausreise ermöglicht. Doch das ist Lutz nicht genug. Indem er heimlich eine weitaus größere Zahl der Schutzbriefe in Umlauf bringt, gelingt es ihm, mehr als 62.000 Juden das Leben zu retten. Nach Kriegsende kehrt Carl Lutz in die Schweiz zurück. Doch statt ihm für seine mutigen Bemühungen für die ungarischen Juden zu danken, werfen ihm die Schweizer Behörden Amtsmissbrauch vor. Dass ihm seine eigene Nation die Anerkennung versagt, quält ihn sehr. Doch zahlreiche andere Länder hingegen haben ihn geehrt. 1965 verleiht ihm Israel den Titel des „Gerechten unter den Völkern“.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2642740">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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