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<title>Todschick - Die Schattenseite der Mode</title>
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<description><![CDATA[Todschick - Die Schattenseite der Mode: Eine Sendung von Arte.]]></description>
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<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 15:02:48 +0000</pubDate>
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<title>Todschick - Die Schattenseite der Mode</title>
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<pubDate>Mon, 21 Jan 2019 02:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/sbgE43u62s0ezRAMOSNsttTuexo=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1444731142/12/051619-000-A_made_in_bangladesh_02.jpg"></img><br/>Die Rana-Plaza-Katastrophe, bei der über tausend Menschen starben, brachte Bangladesch in die Schlagzeilen. Die Öffentlichkeit reagierte mit Entsetzen und Empörung. Die Textilunternehmen, die in Bangladesch Kleidung produzieren lassen, mussten reagieren. Auf Drängen der internationalen Gewerkschaften unterzeichneten 200 große Firmen ein Abkommen zur Gebäudesicherheit und zum Feuerschutz in Bangladesch. Damit verpflichten sie sich, ihre Zulieferfabriken auf Sicherheitsstandards überprüfen zu lassen. Das Ergebnis, das die unabhängigen Prüfer ermittelten, ist erschreckend: In allen Fabriken gibt es erhebliche Sicherheitsmängel. 28 Fabriken mussten sofort geschlossen werden. Das Abkommen ist ein Schritt in die richtige Richtung. Doch die Bedingungen in der Textilbranche sind nach wie vor katastrophal. Nicht nur die Gebäude sind marode, auch die Löhne sind miserabel und die Herstellungsmethoden oft lebensgefährlich. Dabei versprechen die Modeunternehmen seit Jahren, dass ihre Ware unter menschenwürdigen Bedingungen hergestellt wird. Im Auftrag mehrerer Nichtregierungsorganisationen kämpft die junge französische Anwältin Marie-Laure Guislain dafür, einen französischen Discounter wegen seiner offensichtlich betrügerischen Werbeversprechen vor Gericht zu bringen. In Bangladesch nimmt die Anwältin die Spur auf, befragt Zeugen und findet Beweise, die ihren Verdacht erhärten. Die Anklage gegen den milliardenschweren Konzern wird zum Präzedenzfall. Doch damit sich grundlegend etwas ändert, muss auf politischer Ebene Druck ausgeübt werden. Die EU erwartet von ihren Mitgliedsstaaten, dass die 2011 definierten UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte eingehalten werden. In Deutschland hat Gerd Müller, Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, nach Rana Plaza für ein Textilbündnis geworben. Die großen Modeunternehmen sind inzwischen zwar beigetreten, doch die ursprünglichen Ziele wurden zurückgefahren. In Frankreich hat die Nationalversammlung bereits ein Gesetz verabschiedet, das große Unternehmen mit Sitz in Frankreich zu einer Sorgfaltsprüfung in der gesamten Lieferkette verpflichtet.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2425515">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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