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<title>Philosophie</title>
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<description><![CDATA[Philosophie: Eine Sendung von Arte.]]></description>
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<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 19:20:16 +0000</pubDate>
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<title>Ein edler Wettstreit?</title>
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<pubDate>Wed, 02 Nov 2022 00:13:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/DVqqYWPsiNQTTZogEmPWXJ/940x530"></img><br/>Handelt es sich bei der Philosophie um eine rein kontemplative Disziplin, bei der der Geist – losgelöst vom Körper – auf Ideenreise geht? Oder geht es auch um einen Kampf der Ideen? Zu Gast in der Sendung: Marylin Maeso, französische Philosophin, Dozentin und Albert-Camus-Expertin.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2911679">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Odyssee und dann zurück ins normale Leben?</title>
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<pubDate>Thu, 27 Oct 2022 01:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/yAwNLajH2Z6Mk5ADBtupGD/940x530"></img><br/>Wie beleuchtet Homers Odyssee Irrfahrten und Heimkehr? Hört mit der Rückkehr nach Hause das Heimweh auf – oder fängt das Fernweh an? Es diskutieren die Gäste in der Sendung: Pierre Judet de La Combe, Hellenist, Paris- und Violaine Bérot, Schriftstellerin und Autorin.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2909537">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Dimensionen der Demütigung</title>
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<pubDate>Wed, 19 Oct 2022 00:08:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/PYANj7DtaYDD2hStfCRcqe/940x530"></img><br/>Demütigung hat nicht nur eine moralische und psychologische, sondern auch eine politische Dimension: Was ist der Unterschied zwischen Schockieren, Demütigen und Diffamieren? Darf eine demokratische Gesellschaft, die gleiche Chancen und Bedingungen garantieren sollte, hinnehmen, dass durch ihre Herrschaftsstrukturen Menschen gedemütigt werden? Raphaël Enthoven diskutiert mit Gästen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2906607">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Wer Frieden will, rüste zum Krieg</title>
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<pubDate>Wed, 12 Oct 2022 01:17:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/RmdexuDBiBdmcf6bXX3cqZ/940x530"></img><br/>Angesichts von Putins Krieg ist es hochaktuell, über die Ursachen von Krieg und die Bedingungen für Frieden nachzudenken und sich mit dem Friedens-Philosophen Raymond Aron (1905-1983) zu beschäftigen. Zu Gast in der Sendung: Jean-Vincent Holeindre, Professor für Politik, Paris; die Soziologin und Politologin Dominique Schnapper, Tochter von Raymond und Suzanne Aron.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2904070">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Sind wir allein im Weltall?</title>
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<pubDate>Wed, 05 Oct 2022 00:07:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/z8j3m9rbmiGJ48V7U7w4sM/940x530"></img><br/>Jeden Montag lädt ARTE zum Philosophieren ein. In dieser Folge: Gibt es Außerirdische nur in unserer Fantasie? Oder bevölkern sie tatsächlich Lichtjahre entfernte, unerreichbare Welten? Zu Gast in der Sendung: Thibaut Gress, Alumnus der französischen Eliteschule ENS und promovierter Philosoph, und Jean-Louis Lagneau, Ufologe und Herausgeber einer Ufologie-Fachzeitschrift.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2901563">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Seinen Platz finden</title>
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<pubDate>Tue, 27 Sep 2022 01:32:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/nvz5UgXYhkVaRa6KVzkQVg/940x530"></img><br/>Jeden Montag lädt ARTE zum Philosophieren ein. Der Philosoph und Moderator Raphaël Enthoven zieht eine Linie von der Vergangenheit zur Gegenwart und verbindet die vermeintlich trockene Literatur der großen Philosophen mit aktuellem Zeitgeschehen. Jede Woche zu einem neuen Thema. In dieser Folge: Wie findet man "seinen Platz" im Leben?<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2898668">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Unter die Haut: Tätowierung und Gedächtnis</title>
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<pubDate>Tue, 20 Sep 2022 02:32:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/fixyMq3PnMNtxA5V5mmPM3/940x530"></img><br/>Jeden Montag lädt ARTE zum Philosophieren ein. Der Philosoph und Moderator Raphaël Enthoven zieht eine Linie von der Vergangenheit zur Gegenwart und verbindet die vermeintlich trockene Literatur der großen Philosophen mit aktuellem Zeitgeschehen. Jede Woche zu einem neuen Thema, in dieser Folge: Tätowierung und Gedächtnis.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2896192">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die zwei Seiten der Sonne</title>
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<pubDate>Tue, 13 Sep 2022 01:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/oNXnvSbkfTnYtSTZWmyUUb/940x530"></img><br/>Die Sonne hat zwei Gesichter: Sie wärmt und sie verbrennt, sie spendet Leben und lässt es verdorren, sie schenkt Licht und lässt so Schatten entstehen. Von Platons Ideenlehre bis zu Nietzsches Vorstellung – viele Philosophen haben sich mit der Sonne beschäftigt. Ist die Weisheit der alten Griechen, die jeden Tag den Lauf der Sonne bestaunten, in Vergessenheit geraten?<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2893647">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Prostitution: Gehört unser Körper uns?</title>
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<pubDate>Sun, 20 Feb 2022 01:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/104466-003-A/940x530?ts=1345845600"></img><br/>Wenn Frauen frei über ihren Körper bestimmen können, was ist dann an der Prostitution auszusetzen? Ist einvernehmliche Prostitution ein Mittel der sexuellen Befreiung der Frau? Reicht Einvernehmen aus, um Prostitution als frei ausübbare Tätigkeit zu betrachten und ihr sogar emanzipatorischen Wert zuzuschreiben? Oder ist der Verkauf des eigenen Körpers doch als Selbstentfremdung zu betrachten? Wie kann man sie in diesem Fall bekämpfen, ohne jene zu stigmatisieren, die keine andere Erwerbsmöglichkeit haben? Sollte die Prostitution somit abgeschafft oder eher legalisiert und reglementiert werden?
Cynthia Fleury ist Philosophin und Psychoanalytikerin. Sie hat einen Lehrstuhl in Geisteswissenschaften und Gesundheit an der renommierten französischen Ingenieurhochschule CNAM (Conservatoire national des arts et métiers) inne und ist beigeordnete Professorin in der ebenso angesehenen Pariser Ingenieurhochschule École nationale supérieure des mines. Ferner ist sie Leiterin des Lehrstuhls für Philosophie am Krankenhaus Sainte-Anne der Universitätsklinik GHU Paris, Psychiatrie und Neurowissenschaften und Mitglied des Verwaltungsrates der NGO Santé Diabète. Ihre letzten Veröffentlichungen (nur in frz. Sprache): „Le soin est un humanisme“ (Gallimard, 2019); „Répétition générale“ (Gallimard, 2020); „Ci-gît l'amer“, „Guérir du ressentiment“ (Gallimard, 2020).
Anaïs de Lenclos ist Escort-Girl und Sprecherin des französischen Sexarbeitverbandes Strass. Sie war lange Zeit als gehobene Angestellte in einem Unternehmen tätig. Im Alter von 35 Jahren kündigte sie infolge eines Burnouts, wurde Sexarbeiterin und engagierte sich später als Aktivistin für die Rechte der SexarbeiterInnen.
Gemeinsam gehen die beiden Frauen den zahlreichen Fragen nach, die sich im Kontext Prostitution stellen, und beleuchten verschiedene Perspektiven.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2821193">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Ist Wahlenthaltung eine Art von Beteiligung?</title>
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<pubDate>Sun, 13 Feb 2022 01:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/104466-002-A/940x530?ts=1345845600"></img><br/>„Jede Stimme zählt!“ So lauten gängige Aufrufe zur Wahlbeteiligung. Freie Wahlen sind essenziell für eine funktionierende Demokratie, denn alle Bürgerinnen und Bürger können so ihre Stimme darüber abgeben, wer Macht und Verantwortung bekommt, und dadurch am politischen Diskurs teilhaben. Dennoch gibt es Menschen, die nicht von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen. Ist Enthaltung eine Art von Wahlbeteiligung? Lässt sich die politische Einstellung auch ohne Teilnahme an Wahlen ausdrücken? Oder ist der Verzicht auf den Urnengang immer ein Zeichen von Desinteresse? Gibt es neben der passiven Enthaltung, die in der Regel auf Gleichgültigkeit gegenüber öffentlichen Angelegenheiten oder auf mangelnde politische Bildung zurückzuführen ist, auch eine aktive Enthaltung? Unter welcher Voraussetzung kann die Nichtabgabe der Stimme als Meinungsäußerung gelten? Muss Wahlenthaltung pauschal verurteilt werden, weil sie ein hart erkämpftes Recht unterläuft, oder ist sie doch als eine Form von Engagement zu werten? Ist es mutig oder feige, nicht wählen zu gehen? Darüber sprechen in dieser Folge Florent Guénard und Céline Kompa.
Der französische Philosoph Florent Guénard ist Dozent an der Universität Nantes und an der Ecole normale supérieure. Er ist Herausgeber der Online-Publikation laviedesidees.fr. des Institut du monde contemporain des Collège de France. Auf seinem Spezialgebiet politische Philosophie und Ethik veröffentlichte er mehrere Werke in französischer Sprache.
Céline Kompa war Journalistin und Kabinettschefin eines Abgeordneten des Départements Meurthe-et-Moselle. Am Tag des ersten Wahlgangs der Regionalwahlen 2021 erläuterte sie in den sozialen Netzwerken die Gründe für ihre Enthaltung.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2818466">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Trautes Heim, Glück allein?</title>
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<pubDate>Sun, 06 Feb 2022 01:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/104466-001-A/940x530?ts=1345845600"></img><br/>Mal wieder ist ein Lockdown vorbei – endlich kann man wieder auf Veranstaltungen gehen und die Gastronomie außerhalb der eigenen Küche genießen. Nach den Ausgangsbeschränkungen, ganz gleich, wie diese genau aussahen, strömten die Menschen jedes Mal hinaus, um in Cafés, in der Konzerthalle, im Theater oder auf Demonstrationen endlich wieder am sozialen Leben teilzuhaben. Das häusliche Dasein geriet dabei immer rasch ins Hintertreffen. Doch sollte dieses nicht ebenso bewusst gestaltet und gelebt werden? Wie sonst lässt sich der Unterschied zwischen Draußen und Drinnen, zwischen Öffentlichkeit und Privatsphäre markieren? Wie kann man in den eigenen vier Wänden glücklich sein?
Der Philosoph und Essayist Emanuele Coccia stammt aus Italien. Er lehrte an der Universität Freiburg und ist derzeit Professor an der Pariser Ecole des hautes études en sciences sociales (EHESS).
Der Architekt Marcel Baty hat am Stadtrand von Besançon sein eigenes Wohnhaus gebaut: einen durchsichtigen Vierstöcker, dessen hölzernes Balkengerüst von einer doppelten Glaswand umhüllt ist. Gemeinsam ergründen die Gesprächspartner die Grenze zwischen Drinnen und Draußen beziehungsweise den Übergang dazwischen und schaffen so ein Bewusstsein für die Bedeutung des eigenen Zuhauses.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2815837">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Der Tod findet nicht statt</title>
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<pubDate>Sun, 24 Oct 2021 00:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/084743-011-A/940x530?ts=1634183850"></img><br/>Warum verdrängt der Mensch Zeit seines Lebens den Tod? Wie können wir unsere Augen vor der eigenen Endlichkeit verschließen? Wird die Verneinung des Todes durch den Transhumanismus Realität, mit körperlicher „Aufrüstung“ als Absage an unsere Sterblichkeit? Halten die IT- und Neuroscience-Technologien ihr Versprechen, den Menschen von den Grenzen seiner körperlichen Hülle zu befreien? Heute zu Gast: Dr. Philippe Abastado ist Kardiologe in Paris. Er ist Verfasser mehrerer Bücher, unter anderem „Le Dernier Déni: Craignons-nous plus la maladie que la mort?“ (Albin Michel, 2018, bisher nur auf Französisch erschienen). Harold Knoll, Unternehmer im Bereich E-Commerce und Robotik, ist Gründer der auf DNA-Analyse spezialisierten Firma Dayu.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2775259">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Der Mensch als Zuschauer</title>
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<pubDate>Sun, 17 Oct 2021 00:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/0WOY6y00i9pzCO24ocmdG73gUVU=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1581957165/28/092170-007-A_2981408.jpg"></img><br/>Im jüngsten Werk des politischen Philosophen Christian Ruby geht es um die Entstehung und Wandlung des Zuschauerbegriffs. Was bedeutet es im demokratischen Zeitalter, Zuschauer zu sein? Wenn jeder stets aufgefordert ist, sich aktiv am schöpferischen Prozess zu beteiligen, inwiefern kann er dann noch Zuschauer sein? Wenn alle Künstler sind, ist es dann im Grunde keiner? Zuschauer zu sein, bedeutet zu beobachten, zu betrachten – doch das ist keine passive Haltung: Dazu gehört das aufmerksame Studieren, Sondieren, Erforschen der Inszenierung und damit seine aktive Mitgestaltung. Ist der Zuschauer immer auch Schöpfer des Schauspiels, dem er beiwohnt? Ist der unbeteiligte, neutrale Zuschauer eine Fiktion?
Woher kommt diese Illusion, „Zuschauer zu sein“ sei ein passiver Zustand, hätte nichts mit einer handelnden Person zu tun? In einem historischen Diskurs erklärt Autor und Philosoph Christian Ruby, dass es den Begriff des Zuschauers erst seit der Aufklärung gibt. Er entstand im Kontakt mit den dargebotenen Werken. Gibt es das Zuschauerideal vom Bildungsbürger, der sich an aufklärerische Wertevorstellungen heranführen lässt und als aufgeklärter Bürger das Gemeinwesen mitgestaltet, heute noch? Sind Kunst und Inszenierung in diesem Sinne noch Sprachrohr der Aufklärung? Erfüllen sie noch einen Bildungsanspruch? Vorbei die Zeiten des Politspektakels, in denen Passivwähler die politischen Entwicklungen verfolgten, wie man Bühnendarstellern zusieht? Oder gilt es, den Zuschauer als Demokratiestifter wiederzubeleben und neue Formen demokratischer Teilhabe zu erschaffen?<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2550128">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Laizität: Freiheit oder Beschränkung?</title>
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<pubDate>Sun, 03 Oct 2021 00:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/098794-015-A/940x530?ts=1632758151"></img><br/>Worin besteht der Unterschied zwischen Laizität und Toleranz? Ist die Laizität ein philosophisches Konzept, das noch verwirklicht werden muss, oder wird sie durch das Gesetz von 1905 zur Trennung von Kirche und Staat in Frankreich bereits voll abgedeckt? Bedeutet Laizität eine strikte Trennung oder vielmehr die kollektive Befreiung aller religiöser Einflüsse? Ist sie eine historische Errungenschaft oder ein zu vervollkommnendes Ideal? Diesen Fragen widmen sich die Philosophin Catherine Kintzler und die Historikerin Valentine Zuber.Catherine Kintzler beschäftigt sich intensiv mit den Themen Ästhetik und Laizität in ihren Werken: „La République en questions“ (1996), „Qu'est-ce que la laïcité?“ (2007) und „Penser la laïcité“ (2014). Als ehemalige Lehrerin und emeritierte Professorin der Universität Lille III berichtet sie in „Philosophie“ von den Vorteilen eines laizistischen Schulsystems. Dabei spricht sie auch über die positiven Erfahrungen, die ihre italienische Familie machte, als sie in das laizistische Frankreich immigrierte.Valentine Zuber, Historikerin und Studienleiterin der Ecole Pratique des Hautes Études, ist Spezialistin für die Geschichte der religiösen Freiheit in Westeuropa und die Laizität weltweit. Zuletzt veröffentlichte sie: „L'Origine religieuse des droits de l'Homme. Le christianisme face aux libertés modernes“ (2017), „La Laïcité en débat. Au-delà des idées reçues“ (2017) und „La Laïcité en France et dans le monde“ (2017).Sie hält die aktuelle Ausprägung des Laizismus in Frankreich für geeignet, rät jedoch davon ab, das Modell auch auf andere Bereiche auszuweiten. Denn dies schade der Demokratie.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2767214">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Feminismus für alle?</title>
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<pubDate>Sun, 26 Sep 2021 00:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/098794-014-A/940x530?ts=1631766462"></img><br/>Raphaël Enthoven und seine Gäste Elisabeth Badinter und Lydia Zeroug befassen sich heute mit dem Thema Feminismus und mit den Botschaften feministischer Slogans wie etwa denen der MeToo-Bewegung oder der französischen #BalanceTonPorc-Kampagne, mit der die Journalistin Sandra Muller im Jahr 2017 Frauen dazu aufrief, sexuelle Belästigung öffentlich zu machen. Außerdem diskutieren sie folgende Fragen: Welcher Zusammenhang besteht zwischen Rassismus und Sexismus? Und welcher zwischen Feminismus und dem in Frankreich staatlich verankerten Laizismus? Sollte Feminismus das Recht auf Gleichheit oder auf Differenz zum Ziel haben? Und was kann passieren, wenn Feminismus „ideologisch“ missbraucht wird, um rein partikulare Interessen durchzusetzen?Für Badinter und Zeroug geht der Feminismus dann in eine falsche Richtung, wenn er einen zu starken Differentialismus vertritt, der letztendlich die Beziehungen zwischen den Geschlechtern vergiftet und gegenseitigen Respekt unmöglich macht.Elisabeth Badinter ist Geisteswissenschaftlerin, Philosophin, Feministin und Geschäftsfrau. Sie ist Lehrkraft für Philosophie und Kovorsitzende des Aufsichtsrats der Publicis Groupe. Zuletzt erschienene Titel: „Maria Theresia. Die Macht der Frau“ (2017); „Les Passions intellectuelles“ (2018); „Les Conflits d'une mère, Marie-Thérèse d'Autriche et ses enfants“ (2020).Lydia Zeroug ist Oberstufenschülerin, Mitglied der Französischen Union gegen Antisemitismus UFCA und der Vereinigung Dernier Espoir, einer jungen Vereinigung von Schülerinnen und Schülern zur Verteidigung des Laizismus und der Republik, die für republikanische und humanistische Werte eintritt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2764461">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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