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<title>Nabucco von Giuseppe Verdi</title>
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<description><![CDATA[Nabucco von Giuseppe Verdi: Eine Sendung von Arte.]]></description>
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<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 16:53:01 +0000</pubDate>
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<title>Aus dem Opernhaus Zürich</title>
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<pubDate>Tue, 25 Jun 2019 15:53:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/gjjcc-PI95yysUbWMVf1pcyu4ss=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1560795203/22/090168-000-A_2778040.jpg"></img><br/>Der berühmte Gefangenenchor, „Va, pensiero, sull’ali dorate“, gilt als Herzstück von Giuseppe Verdis Nabucco: Die Hebräer, deren Tempelstadt Jerusalem von den Babyloniern zerstört wurde, beklagen ihr Schicksal. Sie sind gefangen im babylonischen Exil und der Willkür des sich maßlos überschätzenden Königs Nabucco ausgeliefert. Vor dem Hintergrund dieses babylonisch-hebräischen Konflikts aus dem sechsten vorchristlichen Jahrhundert entfaltet Verdi das Drama individueller Schicksale, etwa das von Abigaille, einer unglücklich Liebenden, die sich zunächst für die Tochter Nabuccos hält, dann aber erfahren muss, dass sie von einer Sklavin abstammt. Mit ihr schuf Verdi eine Opernheldin, die früh im Opernschaffen des italienischen Komponisten die ganze Individualität und psychologische Zerrissenheit eines starken Verdi-Charakters offenbart. Nicht weniger faszinierend ist der Charakter Nabuccos, der sich vom größenwahnsinnigen Unterdrücker des hebräischen Volks zum Anhänger Jehovas wandelt. Aus einer tiefen Lebenskrise heraus – nach dem Tod seiner ersten Frau und seiner beiden Kinder sowie dem Misserfolg seiner vorherigen Oper „Un giorno di regno“ – fand Verdi über die Nabucco-Komposition zu seiner eigenen musikdramatischen Sprache und wurde bei der Uraufführung 1842 an der Mailänder Scala dafür gefeiert. Generalmusikdirektor Fabio Luisi dirigiert die Premierenserie dieser Oper. Den unerhörten Anforderungen der Partie Abigailles stellt sich die Sopranistin Anna Smirnova, der Bariton Michael Volle ist als Nabucco zu erleben.
 
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