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<title>Live Art</title>
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<description><![CDATA[Live Art: Eine Sendung von Arte.]]></description>
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<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 05:38:09 +0000</pubDate>
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<title>Biennale Sao Paulo - Die Kunst als Fest</title>
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<pubDate>Sun, 27 Jun 2021 05:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/gI63rmm5mcQTShem0KDnz7H0AA4=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1532972385/12/065320-000-A_2483009.jpg"></img><br/>Alle zwei Jahre öffnet der von Oscar Niemeyer konzipierte Ciccillo Matarazzo Pavilion, eine riesige Konstruktion und Sinnbild der modernen Architektur in Brasilien, im Parque do Ibirapuera für die Biennale seine Pforten. Die Biennale in São Paolo ist eine der ältesten Biennalen für zeitgenössische Kunst. Sowohl für die Region als auch auf internationalem Niveau ist sie eine der wichtigsten Ausstellungsplattformen für Gegenwartskunst.
Die Besucherzahl von einer Million ist weltweit einzigartig. Für die 32. Biennale von São Paolo im September 2016 konzipierte der Kurator Jochen Volz eine Ausstellung zum Thema Ungewissheit. Im Fokus stehen die aktuellen Veränderungen in unserer Welt: von der Umweltzerstörung über das Verschwinden lokaler Kulturen bis hin zur Globalisierung der Wirtschaft und der digitalen Medien.
Wie manifestiert sich unsere Welt, wenn soziale Strukturen und kulturelle Vielfalt verloren gehen und Biodiversität durch Monokultur ersetzt wird? Wie reagierte das brasilianische Publikum, das oft wenig Erfahrung mit dem zeitgenössischen Schaffen mitbringt auf die Skulpturen, Videos, Installationen und Performances der rund hundert Kunstschaffenden aus aller Welt?
Renommierte Kuratoren wie Hans Ulrich Obrist und Jochen Volz zeigen die Aufbauphase der Biennale und befragen Kunstschaffende wie Lais Myrrha und Bené Fonteles aus Brasilien oder Rita Ponce de León aus Mexiko zu ihren Werken und den Absichten dahinter. Inwiefern potenzieren Parameter wie Zufall, Improvisation und Ungewissheit das kreative Potential der Kunstschaffenden? Welche Rolle spielen die Besucher in einer Ausstellung für zeitgenössische Kunst? Wie begeisterungsfähig sind sie nach mehr als 60 Jahren Biennale? Wie kommt eine Kunst, die engagiert, kritisch und spielerisch zugleich sein will, bei den Besuchern an? Im Fokus steht die Verbindung zwischen Werk und Betrachter – und ganz unterschiedliche Arten, wie der Betrachter mit den auf der Biennale gezeigten Werken in Kontakt treten kann.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2472872">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Tino Sehgal im Palais de Tokyo</title>
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<pubDate>Mon, 01 Jul 2019 03:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/KoXczwI-MqGdVLfYwN745xs72xk=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1532975023/14/065321-000-A_2483028.jpg"></img><br/>Die Museen sind überladen von Dingen. Dinge im Sinne von Objekten, Werken, Waren. So das Motto des 1976 in London geborenen Künstlers Tino Sehgal. Der ehemalige Tänzer arbeitet mit Choreographien und lehnt es strikt ab, seinen sogenannten konstruierten Situationen eine materielle Ebene zu verleihen. Alle Objekte, die sich aufhängen, konsumieren oder verkaufen lassen, weist er kategorisch zurück. Wenn es einen Künstler gibt, der tatsächlich am lebenden Objekt arbeitet, dann ist es Tino Sehgal. Seit ungefähr 15 Jahren bringt seine „living art“ althergebrachte Klischees von statischer Kunst, unflexiblen Ausstellungsformaten, Kunstvermittlung und dem gesamten Kunstmarkt durcheinander und greift gleichzeitig auf die Kunstgeschichte zurück. Sie wird von Tänzern, Schauspielern oder Kindern aufgeführt. Es gibt keinerlei Aufzeichnungen oder Reproduktionen – Sehgal verbietet es, seine Kunst durch Fotografien oder Filme festzuhalten. Seine Arbeiten existieren nur für die Dauer einer Ausstellung und leben ausschließlich in den Gedanken der Interpreten und Besucher fort. Trotzdem haben es Sehgals konstruierte Situationen in die Kollektionen der großen Museen dieser Welt geschafft: vom MoMa in New York bis zur Londoner Tate Gallery. Der erste vom Künstler autorisierte Dokumentarfilm beschäftigt sich mit einer Herangehensweise an Kunst, die sich radikal von den gängigen Normen abhebt. Der materiellen Welt setzt Tino Sehgal das immaterielle Gedächtnis des menschlichen Gehirns entgegen. Er besteht darauf, Reproduktion durch Erlebtes, Banalisierung durch echtes Gefühl und Konzeptualisierung durch Empfindsamkeit zu ersetzen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2470406">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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