<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0">
<channel>
<title>Kontinente in Bewegung</title>
<atom:link href="https://www.vavideo.de/rss?id=NDtLb250aW5lbnRlIGluIEJld2VndW5n" rel="self" type="application/rss+xml" />
<link>https://www.vavideo.de/sendung?id=NDtLb250aW5lbnRlIGluIEJld2VndW5n</link>
<description><![CDATA[Kontinente in Bewegung: Eine Sendung von Arte.]]></description>
<language>de-de</language>
<pubDate>Sun, 10 May 2026 03:06:19 +0000</pubDate>
<lastBuildDate>Sun, 10 May 2026 03:06:19 +0000</lastBuildDate>
<generator>Vavideo</generator>
<item>
<title>Afrika heute</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2717540</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2717540</guid>
<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 18:35:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/sYGdNRSXhg5TBvZdr9mVsZ/940x530"></img><br/>Erdgeschichtlich gesehen ist Afrika erst seit kurzem ein eigenständiger Kontinent. Während er in seiner Frühzeit relativ stabil war, ist der afrikanische Kontinent seit einigen Millionen Jahren ständig in Bewegung und nähert sich unaufhaltsam der eurasischen Landmasse – die Kollision hat bereits begonnen. Einst trennte das Tethysmeer Afrika und Eurasien, doch dieser Ozean verschwand, und der unausweichliche Zusammenprall von Europa und Asien war von Gibraltar bis Anatolien zu spüren. Zwei Zentimeter pro Jahr schiebt sich der afrikanische Kontinent heute unaufhaltsam gen Norden. Innerhalb des Kontinents führt der Große Afrikanische Grabenbruch dazu, dass die Arabische Halbinsel abreißt. Einen Zentimeter pro Jahr entfernen sich die Platten voneinander. Der von Palästina bis Mosambik verlaufende Spalt wird Afrika in zwei Teile teilen und den ganzen gesamten Osten des Erdteils abtrennen – eine Entwicklung mit weltweiten Konsequenzen. Nachdem die vorhergehende Folge der Dokumentationsreihe sich den Anfängen Afrikas auf der Südhälfte des Kontinents gewidmet hat, steht in dieser Folge der Norden des Kontinents im Fokus. Dort wird sich die Zukunft Afrikas und der umliegenden Landmassen entscheiden.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2717540">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Von den Anfängen Afrikas</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2717539</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2717539</guid>
<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 17:52:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/UdGDoh5eswwEpjia4oMKuL/940x530"></img><br/>Afrika wird meist als ein junger Kontinent wahrgenommen, da er erst seit dem 19. Jahrhundert vollständig erforscht ist. Allerdings ist er in Wirklichkeit der älteste der Kontinente, der sich schon sehr früh in der Erdgeschichte zusammengesetzt und tektonischen Spannungen lange Zeit weitgehend standgehalten hat. Der Kontinent besteht aus bis zu drei Milliarden Jahre alten Plattenformen und war vor zwei Millionen Jahren die Wiege der Menschheit. Nach einer durch einen kosmischen Einschlag verursachten Naturkatastrophe übten die Landmassen rund um Afrika im Laufe mehrerer Millionen Jahre immer mehr Druck auf den Kontinent aus. Schließlich war die Spannung zu stark, die Erdkruste riss und der Superkontinent, in dessen Herzen Afrika sich befand, zerbrach. Die tektonische Geschichte Afrikas hat beeindruckende Landschaftsformationen hervorgebracht und bietet mit ihren vielfältigen Gesteinsformen ein einzigartiges Territorium für Forscher. In dieser Episode beginnt die geologische Zeitreise im Süden des Kontinents und verfolgt die Entwicklung Afrikas von den Ursprüngen bis zum Auseinanderbrechen des Superkontinents Gondwana in die Kontinente Afrika, Australien, Südamerika und die Antarktis.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2717539">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Südamerika</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2717090</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2717090</guid>
<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 10:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/gLj75SpnMghKNyf3iJgCTk/940x530"></img><br/>Der südamerikanische Kontinent ist Symbol großer Kontraste und Superlative: Heimat der längsten Bergkette der Welt, des größten Regenwaldgebiets, des wasserreichsten Flusses, der trockensten Wüste und der beeindruckendsten Artenvielfalt. Mehrere Milliarden Jahre befand sich dieser Erdteil im Südpazifik, bevor er sich endgültig vom südlichen Großkontinent Gondwana abtrennte – nach mehreren Millionen Jahren des Zusammenlebens trennt der Atlantik fortan die zukünftigen Kontinente Afrika und Südamerika. Der südamerikanische Kontinent driftet langsam gen Westen, kollidiert dabei mit der Pazifischen Platte: die Geburtsstunde der Anden. Die mehrere Tausend Kilometer lange Bergkette stellt ein Paradies für Geologen dar und gibt Aufschluss über Plattenbewegungen vor Millionen von Jahren. Auch heute ist der südamerikanische Kontinent unablässig in Bewegung. Er driftet weiterhin westwärts, Kollisionen mit der Pazifischen Platte entladen sich in Erdbeben. Auch zahlreiche aktive Vulkane rund um den Pazifik, der sogenannte Pazifische Feuerring, zeugen von Subduktionszonen rund um den Pazifik. In einigen Millionen Jahren, so mutmaßen Forscher, könnte die Pazifische Platte völlig subduziert und der Pazifische Ozeans verschlossen sein. Diese Hypothese ist zwar umstritten, zeigt aber einmal mehr, dass die Geschichte Südamerikas noch lange nicht abgeschlossen ist. Vielmehr beginnt gerade erst ein neues Kapitel der Erdgeschichte.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2717090">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Zentralamerika</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2717088</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2717088</guid>
<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 09:40:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/vyRkoCwtBqkxeND8h6kDzP/940x530"></img><br/>Die Entstehung Zentralamerikas ist in der Erdgeschichte einzigartig: Während die meisten Kontinente vor mehreren Milliarden Jahren entstanden sind, ist Zentralamerika erst 150 Millionen Jahre alt. Zwischen Nord- und Südamerika haben die gewaltigen Kräfte auf der Erdkruste einen winzigen Platz für die ozeanische Karibische Platte geschaffen, die größtenteils unterhalb des Meeres verläuft. Vor etwa drei Millionen Jahren hat die Annäherung und schließlich der Zusammenstoß des nord- und des südamerikanischen Kontinents zur Entstehung einer Landbrücke, des Isthmus von Panama, geführt – eine Entwicklung mit weitreichenden Folgenden für Flora und Fauna des gesamten karibischen Raums. Noch heute ist die Region ständigen tektonischen Veränderungen unterworfen. Die vier umgebenden Landmassen – die Nord- und die Südamerikanische, die Atlantische und die Pazifische Platte – setzen das karibische „Paradies auf Erden“ nach wie vor unter enorme Spannung. Die Folge sind zahlreiche Erdbeben und Vulkanausbrüche in Zentralamerika; besonders die nördliche Karibik ist eine der anfälligsten Regionen der Erde für Tsunamis. Um diese möglichst frühzeitig vorhersehen zu können und Schaden von der Bevölkerung abzuwenden, beobachten Forscher unablässig die kleinsten seismologischen Auffälligkeiten.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2717088">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Nordamerika</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2716670</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2716670</guid>
<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 08:55:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/cjzjtxZ43mV2wR2WTtwF7Y/940x530"></img><br/>Vor etwa 150 Millionen Jahren ist der Urkontinent Pangäa durch Plattenbewegungen auseinandergebrochen und der Atlantische Ozean entstanden. Der nordamerikanische Kontinent, der zuvor mit Europa und Afrika eine zusammenhängende Landmasse bildete, wurde abgetrennt. Durch die tektonischen Bewegungen und den großflächigen Ausbruch von Magma veränderte sich das Klima des neuen Kontinents, mit tiefgreifenden Auswirkungen für Flora und Fauna. Viele Spezies starben unter den neuen klimatischen Bedingungen aus, neue Arten entwickelten sich: Die Dinosaurier waren geboren. Die bewegte tektonische Geschichte Nordamerikas hat spektakuläre Landschaftsformationen hervorgebracht. Der Kontinent ist gezeichnet von Flüssen, weiten Ebenen und Eisflächen, von bunt schillernden Wüsten, fruchtbaren Tälern und geheimnisvollen Bergen. Der hohe Norden, die Wüsten Utahs, die Felsengebirge und das kalifornische Tal des Todes sind nur einige Beispiele der immensen Naturschätze. Genauso beeindruckend sind die aus einem Meer entstandenen Great Plains, ein riesiger Berg im Landesinneren und das als Rocky Mountains bekannte Felsmassiv. Noch heute erfindet Nordamerika sich immer wieder neu. Das Gebiet ist nach wie vor hochaktiv, wie der schlafende Supervulkan Yellowstone und die stetig weiter aufreißende San-Andreas-Verwerfung in Kalifornien beweisen. Die Entwicklung des Kontinents ist also noch lange nicht abgeschlossen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2716670">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Asien heute</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2445290</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2445290</guid>
<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 01:50:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/czYUXEgx6qXL8L9SpySsRZ/940x530"></img><br/>Entscheidend für die Entwicklung des asiatischen Kontinents waren die Kollision mit dem indischen Subkontinent und das Aufeinandertreffen mit der Pazifikplatte. Bei seiner rasanten Drift nach Norden kollidierte Indien mit Sibirien und drückte das tibetanische Plateau zusammen. Das führte zu Erdbeben und der Bildung riesiger Erdspalten. Nepal, China, insbesondere die chinesische Gebirgsregion Kunlun Shan, leiden noch heute unter den Folgen dieser Kontinentalbewegungen.Doch mitunter haben diese auch überraschende Folgen: In der Wüstenlandschaft Badain Jaran etwa haben Erdspalten Wasser aus den Hochebenen bis unter die Dünen geführt, so dass die trockene Weite der Wüste von kleinen Seen durchbrochen wird.Bei seinem Zusammenstoßmit Asien schob Indien die südöstlichen Teile des Kontinents in Richtung Meer, die sich daraufhin ablösten und zu Inseln wurden. Diesen Vorgang kann man auf Java nachvollziehen: Hier sank der Meeresspiegel einst so weit ab, dass Urmenschen zu Fuß auf die Insel gelangten und dort siedeln konnten, wie anhand von Ausgrabungen im 19. Jahrhundert festgestellt wurde.Die Reibung mit der Pazifischen Platte ist besonders in Japan spürbar. Das Land liegt dem Marianengraben genau gegenüber, an dem die Philippinische und Pazifische Platte zusammenstoßen. Hier befindet sich mit über 10.000 Metern auch die tiefste Stelle des Weltmeeres. Obwohl sich Japan durch sein Know-how in Sachen Erdbebenprävention auszeichnet, konnte es die schreckliche Tsunami-Katastrophe vom März 2011 nicht verhindern. Auf den Kontakt zwischen den verschiedenen Erdplatten gehen auch die unzähligen Vulkane zurück, die den Pazifischen Ozean umranden und den Pazifischen Feuerring bilden.Wie tödlich die Macht der Vulkane sein kann, zeigt sich etwa am Fuji in Japan und am Kawah Ijen in Indonesien. Doch hier gibt es auch riesige Goldvorkommen, die tief in der Erde lagerten und bei Vulkanausbrüchen an die Erdoberfläche gelangten. In Asien liegen außerdem riesige Karsthöhlen, deren Galeriensystem so groß ist wie der Kontinent selbst - in Dong Zong beherbergt eine solche Höhle ein ganzes Dorf.Wie es mit dem asiatischen Kontinent weitergeht, wird sich wohl im Zentrum des Erdteils entscheiden. Am Baikalsee, an dem das älteste Gestein der Erdgeschichte gefunden wurde, wirft ein großes Ereignis seine Schatten voraus: Eine sich öffnende Erdspalte könnte sich mit Wasser füllen, zum Meer werden und den Kontinent so endgültig in zwei Teile spalten.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2445290">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Von den Anfängen Asiens</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2445289</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2445289</guid>
<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 01:06:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/YodfhAaH4f3PrSio3y2FRN/940x530"></img><br/>Die Geschichte Asiens begann im heutigen Sibirien. Hier fanden Wissenschaftler rund um den Baikalsee das älteste Gestein des Kontinents. Damals sammelten sich zunächst immer mehr Landmassen um Sibirien, vor allem an der Westseite. Bei einem gewaltigen Zusammenstoß mit Europa vereinten sich dann die beiden Kontinente und das Uralgebirge entstand. Dort, wo das Meer einst die Erdteile voneinander trennte, werden heute in zahlreichen Minen kostbare Bodenschätze abgebaut.Die Vereinigung von Europa und Asien wirft eine interessante Frage auf: Wenn der Begriff des Kontinents eine zusammenhängende Festlandmasse bezeichnet, warum wird dann überhaupt zwischen europäischem und asiatischem Kontinent unterschieden? Ebenfalls in Sibirien fand vor 250 Millionen Jahren eines der größten Massenaussterben in der Geschichte des Erdteils statt. Unter dem Druck, der von allen Seiten auf den Kontinent ausgeübt wurde, entstanden Risse, die zu heftigen Vulkanausbrüchen führten. Die ausströmende Lava bedeckte eine Fläche von mehreren Millionen Quadratkilometern, tötete mehr als 90 Prozent der Fauna und formte eine Landschaft, die heute als Sibirischer Trapp bekannt ist. Dass sich bald weitere Landmassen, darunter das heutige Thailand, an das junge Asien anschlossen, beweisen Fossilien von dinosaurierartigen Tieren derselben Epoche, die man in China und Thailand fand.Ein einschneidendes Ereignis gab dem asiatischen Kontinent schließlich seine aktuelle Form: Indien, das bis dahin mit Gondwana verbunden gewesen war, löste sich vom Südkontinent ab und schob sich mit rasanter Geschwindigkeit in Richtung Norden. Auf dem Weg glitt es über einen sogenannten Hotspot und entwickelte vulkanische Aktivität. Genau wie im Sibirischen Trapp veränderten die Lavaströme die Landschaft grundlegend und vernichteten alles Leben, darunter die Dinosaurier.Kurz darauf wurde beim ZusammenstoßIndiens mit Asien der Himalaya aufgetürmt, das höchste und jüngste der heutigen Gebirge. Sein erodiertes Gestein wurde von den neu entstandenen großen Flüssen Ganges und Brahmaputra ins Tal gespült, wo auf einem riesigen Geröllhaufen das heutige Bangladesch entstand. Auf diese Weise wurde bereits das Dreifache des Gesteinsvolumens des Himalaya über den Bengalischen Golf ins Meer geschwemmt. Auch heute schiebt sich Indien noch immer weiter nach Norden und lässt den Himalaya beständig nach oben wachsen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2445289">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Ozeanien</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2445296</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2445296</guid>
<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 10:23:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/WbArgibrikd9XCir4KZ35/940x530"></img><br/>Australien blieb in seiner gesamten Geschichte fast völlig von Kollisionen oder Abspaltungen verschont. Die sehr alten Gesteinsvorkommen in der nordöstlichen Region Pilbara geben daher wertvolle Hinweise auf den Verlauf der frühen Erdgeschichte.Eine der wenigen Spuren einer Kontinentalkollision befindet sich mitten in Australien: der Ayers Rock, um den sich die Legenden der australischen Ureinwohner ranken. Im Süden des Landes finden sich wiederum die ältesten Spuren tierischen Lebens. Die Ediacara-Fauna lebte in Untiefen nahe der Küste. Eine leichte tektonische Verschiebung reichte aus, um den Meeresgrund an die Erdoberfläche zu befördern - die Überreste der ersten Zweiseitentiere wurden im Gestein für die Nachwelt festgehalten.In der Pilbara-Region konnten Wissenschaftler nachvollziehen, wie und wann erstmals Sauerstoff auf der Erde entstand und sich in der Atmosphäre verbreitete. Von diesem Ereignis, das nicht nur neues Leben hervorbrachte, sondern auch für das Aussterben älterer, vom Stickstoff abhängiger Organismen verantwortlich ist, zeugt heute eine schwarze Linie im Gestein - ein Beweis, nach dem Martin Van Kranendonk 20 Jahre lang gesucht hatte.Vor 200 Millionen Jahren trennte sich Australien zusammen mit der Antarktika und Neuseeland von dem südlichen Großkontinent Gondwana. Dann löste sich die Antarktika durch einen Magmaaufstieg, dessen Spuren noch heute an der Südküste Australiens sichtbar sind, von Australien ab und platzierte sich am Südpol. Neuseeland versank im Ozean, kam jedoch nach seinem Zusammenstoß mit der Pazifischen Platte wieder teilweise an die Oberfläche. Der Kontinent Zealandia liegt noch heute zu 70 Prozent unter Wasser.So beschränkt sich die einzig erwähnenswerte Erschütterung Ozeaniens auf den Zusammenstoßder Pazifischen Platte mit Neuseeland, von dem noch heute zahlreiche aktive Vulkane auf den umliegenden Inseln wie dem Inselstaat Vanuatu zeugen. Doch es scheint, als stünden dem Kontinent noch einige Erschütterungen bevor: Seine Bewegung in Richtung China deutet auf eine Kollision hin, die ein zweites Himalaya-Gebirge hervorbringen könnte.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2445296">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Europa heute</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2447758</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2447758</guid>
<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 09:39:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/XWbbdDMZnsiJGTMLkg4k6B/940x530"></img><br/>Die offizielle Geschichte des europäischen Kontinents beginnt mit der Öffnung des Atlantiks im Osten und der Annäherung Afrikas im Süden, bei der das Mittelmeer und die Alpen entstanden. Und sie ist noch lange nicht abgeschlossen – denn die Erdplatten bewegen sich noch heute.
Was davor passierte, erzählen Wissenschaftler in einem Überblick über die letzten historischen Ereignisse der europäischen Vorgeschichte. So geben Kristalle, die versierte Bergführer in den Alpen fanden, Aufschluss über die Entstehung dieses eindrucksvollen Gebirges.
Und auch das Mittelmeer hat eine faszinierende Vergangenheit. Vor gar nicht langer Zeit waren Korsika und Sardinien noch mit der provenzalischen Küste verbunden, bevor sie zu Inseln wurden und ins Meer abglitten. Dieser Vorgang kann heute mit magnetostratigraphischen Methoden, bei denen man die magnetische Polung von Gestein analysiert, rekonstruiert werden. Einmal schloss sich die Straße von Gibraltar sogar ganz, und das Mittelmeer trocknete völlig aus – man hätte zu Fuß von Europa nach Afrika wandern können.
Durch Klimaveränderungen und minimale kontinentale Verschiebungen entstanden unterirdische Höhlen, die den ersten Menschen vor 40.000 Jahren als Lebensraum dienten. Damals war es in ganz Europa so kalt wie im heutigen Skandinavien. Die Rekonstruktion der Gletscherbewegungen hilft den Forschern dabei, die tektonischen Verschiebungen nachzuvollziehen.
Die Bewegungen der Erdplatten lösen Erdbeben, Vulkanausbrüche und Tsunamis aus. Diese Naturkatastrophen, die vor allem die Regionen rund um das Mittelmeer und im Norden des Kontinents Island bedrohen, machen deutlich, dass die Kräfte der Erde noch immer aktiv sind. Schon bald wird es das Mittelmeer nicht mehr geben, die Alpen hingegen werden in die Höhe schießen, und Amerika wird sich noch weiter vom alten Kontinent entfernen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2447758">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Von den Anfängen Europas</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2447591</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2447591</guid>
<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 08:54:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/mgsgVwtuN8HzBQM3DSzetT/940x530"></img><br/>Vor 3,5 Milliarden Jahren bildeten sich an der Erdoberfläche die ersten Landmassen. Dass die älteste unter ihnen, das heutige Skandinavien, damals noch irgendwo in der südlichen Hemisphäre schwamm, fand man anhand winziger Kristalle heraus, die Diamantensucher bei ihrer Arbeit entdeckt hatten. Diese Steine heißen Zirkonen und haben zwar keinen kommerziellen Wert, sind für die Geologen jedoch äußerst kostbar: Indem man ihr Entstehungsjahr ermittelt, kann man das Alter des Gesteins bestimmen, in dem sie eingeschlossen waren.
Die Erdplatte, die das heutige Europa darstellt, dehnte sich erst nach Westen und dann nach Süden aus, so dass auf der einen Seite die Kontinente Nordamerika und Grönland entstanden, auf der anderen wiederum das herzynische Gebirge erwuchs, das heute im Herzen Europas liegt.
Zu jener Zeit befand sich der älteste Kontinent der Welt noch nicht an seinem heutigen Platz, sondern lag in einer tropischen Klimazone. Seine Landschaften ähnelten den Lagunen der Bahamas, und bei der Zersetzung toter Pflanzenreste entstand Kohle – jener Rohstoff, der später zur Grundlage der menschlichen Industrie werden sollte.
Im Nordosten wiederum löste sich das heutige Nordamerika von Europa ab und öffnete den Atlantischen Ozean. Mit dem Zustrom kalten Wassers aus dem Norden kamen neue Meeresbewohner: die Coccolithen, mikroskopisch kleine Kalkplättchen, die später zu Kreidegestein wurden und etwa die Felsen von Etretat und Dover formten.
Zu jener Zeit sah Europa fast schon aus wie heute. Ein paar Schönheitskorrekturen, einige verheerende Katastrophen – und der Mensch konnte kommen!<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2447591">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
</channel>
</rss>