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<title>Im Keller</title>
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<description><![CDATA[Im Keller: Eine Sendung von Arte.]]></description>
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<pubDate>Mon, 04 May 2026 08:59:42 +0000</pubDate>
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<pubDate>Thu, 28 Nov 2019 04:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/b7S9yQbq7lUKuq24FC6TlW-1RAU=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1572888015/7/047893-000-A_2892492.jpg"></img><br/>Der Film führt uns in den Keller, unter die Oberfläche, in die Abgründe der menschlichen Existenz. Dort unten können die Männer, Familienväter, Hausfrauen, Ehepaare sein, wie sie sein wollen. Dort unten gehen sie ihren Bedürfnissen nach, ihren Hobbys, Leidenschaften und Obsessionen. Der Keller ist ein Ort der Freizeit und der Privatsphäre, aber auch ein Ort des Unterbewussten, der Dunkelheit und der Angst.
Die Menschen im Film sind grundverschieden: Ein Mann wollte Opernsänger werden. Jetzt betreibt er einen Schießkeller und bringt Menschen das Schießen bei. Das ist Herr Lang, der „O sole mio“ singt und mächtig stolz ist auf sein hohes C.
Da ist Frau Alfreda Klebinger, eine verheiratete Frau. Sie ist über 50 und geht mehrmals täglich in ihren Keller in ihrem Wohnhaus. Sie geht im Schlafrock vier Stockwerke hinunter, sperrt auf und sperrt sich dann wieder ein. Sie holt eine verblüffend echt aussehende Babypuppe aus einem Karton und spielt „Mutter“. Ihr Ehemann weiß nicht, was sie dort unten tut.
Ein Mann bläst in der örtlichen Musikkapelle. Er trinkt viel und gerne mit Gästen in seinem Keller. Umgeben von nationalsozialistischen Memorabilien, staubt der Hobby-Nazi sein schönstes Hochzeitsgeschenk ab, das er von seinen Kameraden einst bekommen hat. Ein großes Hitlerbild. Das ist Herr Josef Ochs, er wohnt im Burgenland. Und dann sind da noch die anderen …
Für Seidel sind die Keller seiner Landsleute metaphorische Orte abgründiger Regungen und Triebe. Orte für Sex, Gewalt, Unterwerfung und Dominanz.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2519038">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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