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<title>House of Cards - Staffel 3 (1/4)</title>
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<description><![CDATA[House of Cards - Staffel 3 (1/4): Eine Sendung von Arte.]]></description>
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<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 19:05:07 +0000</pubDate>
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<title>The Final Cut</title>
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<pubDate>Thu, 04 Mar 2021 23:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/101946-001-A/940x530?ts=1622550708"></img><br/>Seit über zehn Jahren regiert Francis Urquhart das Vereinigte Königreich mit eiserner Hand – ganz nach dem Vorbild von Margaret Thatcher. Vor seinem Abtritt als Politiker möchte er Geschichte schreiben und eine historische Friedensvereinbarung in Zypern verhandeln, dem territorialen Zankapfel zwischen Griechenland und der Türkei. Allerdings holt ihn eine Tragödie aus seiner Wehrdienstzeit auf der Insel ein und gefährdet die Träume seiner Frau Elisabeth von einem goldenen Ruhestand.   Ein verschlagener, machtbesessener Manipulator
Die Serie beginnt damit, dass der aalglatte und mit allen Wassern gewaschene Politiker Francis Urquhart der Kamera – und damit dem Zuschauer – seine zynische Analyse der Situation anvertraut. Seines Zeichens "Chief Whip" der britischen Konservativen sorgt Urquhart für Fraktionsdisziplin und wacht darüber, dass die Tories im Unterhaus nicht vom Kurs der Parteiführung abweichen. Wie weit wird dieser gewiefte Taktiker gehen, um seinen Traum von der Macht wahr werden zu lassen? Denn genau darum geht es: „Egal, in welchem Land diese Geschichte spielt: Sie handelt von Macht und machthungrigen Menschen, die sich bewusst auf finstere Abwege begeben, um ihre Ziele zu erreichen“, analysiert Michael Dobbs, Autor des Erfolgsromans "House of Cards", der Vorlage zur gleichnamigen Serie. Dobbs war in den Siebzigerjahren der Berater der damaligen Oppositionsführerin Margaret Thatcher. Die Idee einer vertraulichen Direktansprache ist nicht neu: die gab es schon bei der Shakespeare-Verfilmung "Richard III." mit Laurence Olivier. Auch Drehbuchautor Andrew Davies ("Sinn und Sinnlichkeit", die Bridget-Jones-Komödien) setzt sie hier gekonnt ein, um den Zuschauern das Janusgesicht der Hauptfigur Francis Urquhart zu verdeutlichen, im Übrigen teuflisch genial interpretiert von dem inzwischen verstorbenen Ian Richardson (beim Publikum u.a. bekannt durch seine Rolle als Sherlock Holmes). Und wie der blutrünstige König ist auch Urquhart ein Meister der Manipulation. Mit seinem urbritischen Charme wickelt er vor allem junge, leichtgläubige Frauen um den Finger – ganz mit der Unterstützung seiner treuen Gattin, einer Art moderner Lady Macbeth. Im Gegensatz zur US-Adaption von David Fincher umfasst das britische Original nur wenige Folgen, diese allerdings vollgepackt mit Hochspannung und jähen Wendungen. "House of cards - Ein Kartenhaus" aus dem Jahr 1990 ist ein britisches TV-Juwel, das zahlreiche weitere Polit-Thriller inspirierte, nicht zuletzt "Borgen" (ab 2010) über den Machtaufstieg einer Politikerin in Dänemark.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2734751">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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