<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0">
<channel>
<title>Glaub nicht die Erde sei tot</title>
<atom:link href="https://www.vavideo.de/rss?id=NDtHbGF1YiBuaWNodCBkaWUgRXJkZSBzZWkgdG90" rel="self" type="application/rss+xml" />
<link>https://www.vavideo.de/sendung?id=NDtHbGF1YiBuaWNodCBkaWUgRXJkZSBzZWkgdG90</link>
<description><![CDATA[Glaub nicht die Erde sei tot: Eine Sendung von Arte.]]></description>
<language>de-de</language>
<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 21:49:18 +0000</pubDate>
<lastBuildDate>Wed, 03 Jun 2026 21:49:18 +0000</lastBuildDate>
<generator>Vavideo</generator>
<item>
<title>Glaub nicht die Erde sei tot</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2577101</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2577101</guid>
<pubDate>Mon, 20 Jun 2022 23:46:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/Lkoky9G5xDzuJYtMqWwvjC/940x530"></img><br/>„Glaub nicht die Erde sei tot“ fußt auf einem Fotoprojekt, das von 2010 bis 2016 an einer Pariser Mittelschule durchgeführt wurde und vom Gedankengut des aus Martinique stammenden Schriftstellers und Politikers Aimé Césaire inspiriert ist. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten Dokumente aus dem Archiv, die die Debatte um die Entkolonialisierung im 20. Jahrhundert thematisieren.
Das Archivmaterial zeigt: Schon damals richtete sich der Kampf gegen den Kolonialismus auch gegen die Ausbeutung natürlicher Ressourcen. Die Dokumentation beleuchtet die ökologische und politische Realität Martiniques und begleitet Landwirtinnen und Landwirte, einen Ethnopharmakologen und eine Kräuterkundlerin, die mit traditioneller Pflanzenmedizin arbeitet. Ganze Gebiete sind weiträumig mit dem Pflanzenschutzmittel Chlordecon verseucht. Über 20 Jahre lang wurde das unter Krebsverdacht stehende Pestizid von Nachkommen der ersten sklavenhaltenden Siedler eingesetzt, um die zur Ausfuhr bestimmten Bananen zu schützen. Die Folgen belasten bis heute die Bevölkerung.
Der Umweltingenieur Malcom Ferdinand untersucht diesen Zusammenhang von Kolonialismus und Ökologie: In seinem Essay „Une écologie décoloniale“ beschreibt er, inwieweit die Gesellschaft dem Menschen eine toxische Lebensweise auferlegt. Die Protagonisten des Dokumentarfilms erforschen alternative Anbaumethoden, um der Umweltzerstörung überlieferte Praktiken und anzestrales Wissen entgegenzusetzen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2577101">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
</channel>
</rss>