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<title>Faszination Wasser</title>
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<description><![CDATA[Faszination Wasser: Eine Sendung von Arte.]]></description>
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<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 21:34:46 +0000</pubDate>
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<title>Ostsee</title>
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<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 03:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/098371-001-A/940x530?ts=1345845600"></img><br/>85 Millionen Menschen leben im Einzugsgebiet der Ostsee. Tausende Wracks am Meeresgrund zeugen davon, wie Handel und Krieg das Schicksal der Region seit Jahrhunderten prägen. Doch selbst dort, wo man sie gut zu kennen glaubt, ist die Ostsee immer für eine Überraschung gut.
In der Kieler Bucht untersucht der Meeresbiologe Uli Kunz eine Pflanze, die für das gesamte Ökosystem von zentraler Bedeutung ist: Seegras. Heute weiß man, dass eine Seegraswiese 35-mal so viel CO2 speichert wie tropischer Regenwald. In Zeiten des Klimawandels spielen die Wiesen unter Wasser eine entscheidende Rolle.
Hoch im Norden nahe am Polarkreis zeigt sich, dass steigende Wassertemperaturen auch die Bewohner der Küste unter Druck setzen. Früher führte der Rentierhalter Magnus Kuhmunen seine Tiere im Winter über die zugefrorene Ostsee zu den zahlreichen Inseln, wo sie in den Wäldern Futter finden. Doch in diesem Jahr spielt das Wetter verrückt: Zum ersten Mal muss er seine Tiere füttern, damit sie durch den Winter kommen.
Es ist nicht allein der Klimawandel, der die Bewohner der Ostsee belastet. Vor Rügen orten Umweltschützer des WWF ein Geisternetz, das sich im Meer nach und nach zu Mikroplastik zersetzt. Mit großem Aufwand befreien sie die Ostsee von diesem gefährlichen Plastikmüll.
Doch es gibt auch positive Nachrichten: Seitdem der Mensch die Küstenmoore nicht mehr trockenlegt, ist am Anklamer Stadtbruch ein einzigartiges Naturparadies entstanden – mit Bibern, Seeadlern und zahlreichen anderen seltenen Arten.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2825602">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Nordsee</title>
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<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 03:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/098371-002-A/940x530?ts=1345845600"></img><br/>Seit mehr als 100 Jahren ist Helgoland ein Zentrum der internationalen Nordseeforschung. Wenn im Sommer das Meer zu leuchten beginnt, erleben die Küstenbewohner und Touristen magische Momente. Urheber des Phänomens ist Noctiluca: eine Alge, die in Wahrheit eine Art winzig kleines Raubtier ist.
Für Landbewohner unsichtbar sind dagegen die Kelpwälder, die sich vor der Küste Helgolands ausbreiten. Die riesigen Algen sind Heimat, Kinderstube und Jagdgebiet zahlreicher Tier- und Pflanzenarten. Seit vielen Jahren kartiert der Meeresbiologe Uli Kunz gemeinsam mit Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Instituts diesen faszinierenden Dschungel unter Wasser. Die Kelpwälder breiten sich aus und mit ihnen viele andere Spezies – ein sicheres Zeichen für steigende Wasserqualität.
Wenn im Sommer die Sonne hoch am Himmel steht, zieht es regelmäßig auch einen wahren Giganten der Meere in die Nordsee. Mit einer Größe von bis zu zehn Metern sind Riesenhaie, nach dem Walhai, die zweitgrößten Fische der Welt. Es sind freundliche Riesen, die mit weit aufgerissenem Maul gemächlich ihre Bahnen ziehen, während sie kleine Fische, Schnecken und Krebse aus dem Wasser filtern.
Doch die Bedingungen in der Nordsee ändern sich. Und es sind nicht allein steigende Wassertemperaturen, die dem Kabeljau, der kaltes Wasser bevorzugt, zu schaffen machen. Die Wissenschaft beginnt gerade erst zu verstehen, wie tiefgreifend Unterwasserlärm das Ökosystem stört. Denn der Lärm verändert nicht nur das Verhalten von Walen und anderen Meeressäugern, sondern beeinflusst auch winzige Einzeller – eine ganz neue Erkenntnis der Forscher.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2825607">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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