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<title>Fanny und Alexander (1/4)</title>
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<description><![CDATA[Fanny und Alexander (1/4): Eine Sendung von Arte.]]></description>
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<pubDate>Mon, 04 May 2026 09:22:57 +0000</pubDate>
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<pubDate>Tue, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/4MpKKsRjH5HAvzb2nzFahK/940x530"></img><br/>Es ist ein feierlicher Abend bei den Ekhdals, einer launigen Familie aus der schwedischen High Society, die sich um Großmutter Helena versammelt hat. In einer ebenso vornehmen wie schrillen Atmosphäre mischt sich die Freude über das Wiedersehen mit dumpfen Ressentiments. Ein kleines bürgerliches Theater, das von Fanny und Alexander, den verträumten Kindern des Schauspielerpaars Oscar und Emilie, das durch seine Leidenschaft für die Bühne vereint ist, fasziniert beobachtet wird.



Grausames Märchen der Jugend
Zu Beginn der 1980er Jahre erschütterte ein Statement die Filmwelt: Ingmar Bergman, der "Meister von Farö", kündigte die Arbeit an seinem letzten Werk an, das als vierteilige Serie fürs Fernsehen gedacht war. Es sollte dann für die Kinos zu einem etwa dreistündigen Spielfilm verdichtet werden. Obwohl diese Ankündigung im Jahr 2003 schließlich mit der Veröffentlichung von „Sarabande“ad acta gelegt wurde, hat Fanny und Alexandre alle Merkmale, umdas legitime große testamentarische Werk des einsiedlerischen Filmemachers zu sein: die außergewöhnliche Länge, die teilweise autobiografische Dimension und der ehrgeizige Wille, seine Obsessionen und sein ästhetisches Können zu rekapitulieren. Vor allem überrascht der Regisseur mit dem Barock, der in der langen Versiondieser aus der Perspektive eines Kindes gefilmten Lerngeschichte noch auffälliger ist. 


Die Handlung beginnt mit einem Tonfall, der zwischen dem närrischen Humor eines Tschechow und dem manischen Sinn für Details in den historischen Fresken eines Luchino Visconti angesiedelt ist, und schwenkt dann in einen häuslichen Thriller im Stil von „Die Nacht des Jägers“ über, mit der Figur des bösen Stiefvaters, der seine Laster unter der scheinheiligen Maske der Religion verbirgt.


Im langen Format der Serie schielt das Werk sogar in Richtung Horror und Fantasy, mit dem wiederkehrenden Auftauchen von Geistern, die mehr oder weniger gute Absichten haben. Bergmans messerscharfe Misanthropie und seine Vorliebe für den Ausbruch einer betäubenden Gewalt, die einen Autor wie Michael Haneke inspirieren sollte, sind spürbar, doch wird dieses grausame Märchen der Jugend durch die sanfte Nostalgie gedämpft, die sich in seinen Ausbildungsjahren und dem Theater ausdrückt, dieser "kleinen Welt, die von Ordnung, Routine, Aufmerksamkeit und Liebe regiert wird". Ein Abschied in Form einer Rückkehr zu den Wurzeln für einen Mann, der immer behauptete, dass "die Bühne [seine] Frau und das Kino [seine] Geliebte" sei.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2801163">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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