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<title>Die großen Seebäder</title>
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<description><![CDATA[Die großen Seebäder: Eine Sendung von Arte.]]></description>
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<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 17:47:31 +0000</pubDate>
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<title>Ischia - Italien</title>
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<pubDate>Thu, 24 Feb 2022 07:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/043796-005-A/940x530?ts=1638873320"></img><br/>Nirgendwo im Mittelmeerraum gibt es mehr heiße Quellen als auf Ischia. Seit über 2.000 Jahren wird hier gebadet – nicht nur im Meer. Die italienische Insel ist das Zentrum des europäischen Thermaltourismus. In der Antike kamen die Griechen und die Römer, im Mittelalter die Spanier, später dann Touristen aus aller Welt. In den 50er und 60er Jahren war Ischia der Lieblingskurort der Deutschen und Inbegriff für Sonne, Fango und Meer. In der Bucht von Sant‘Anna blickt der Badende auf das mächtige Aragoneser Schloss und schwimmt über den Resten der ersten römischen Insel-Siedlungen. Eine heiße Quelle sorgt für traumhafte Temperaturen. Zehn große Thermalparks gibt es auf Ischia, Hunderte kleiner Pools. 200 Liter Thermalwasser schießen an manchen Stellen pro Minute aus dem Fels. Einige der 30 Thermalquellen auf Ischia speisen Badestellen auch in entlegenen Schluchten. Weltbekannt wurde die Insel in den 60er Jahren, als sie zum Filmset wurde, zum Beispiel für "Cleopatra". Bereits 1960 hatte René Clément hier "Nur die Sonne war Zeuge" mit Alain Delon gedreht. Mit den Filmleuten kam der internationale Jetset auf die Insel: Liz Taylor, Charlie Chaplin, Gina Lollobrigida und Maria Callas – auch zum Baden. Heute vergnügen sich jedes Jahr fünf Millionen Badetouristen auf der Insel. Doch dieses Paradies im Mittelmeer ist auch unzähligen Gefahren ausgesetzt. Seine Schönheit ist Segen und Fluch zugleich. Denn Ischia liegt, ähnlich wie die Insel Giglio, die durch die Havarie des Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia" traurige Bekanntheit erreichte, in einer vom Schiffsverkehr zunehmend frequentierten und bedrohten Zone.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2822962">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Deauville</title>
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<pubDate>Sun, 12 May 2019 03:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/T5Q5MJ5i7lzrgSuSXMNjC3XtfqA=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1448987616/6/120716_seebaddeauville_06.jpg"></img><br/>Das Seebad Deauville ist eine Erfindung der Hauptstädter. Als "Königreich der Eleganz" wurde es vor 150 Jahren von Herzog Charles de Morny auf dem Reißbrett für die Vornehmen und Reichen entworfen. Als Vorlage diente Paris – Deauville sollte eine zweite Hauptstadt am Meer werden. Es mag sein, dass der Glanz ein wenig Patina angesetzt hat, aber die Pariser Hautevolee liebt das Seebad in der Normandie noch immer. Und bis heute wird die Blumenküste um Deauville und Cabourg nicht vom Massentourismus geprägt. Die Gäste kommen wegen der See, aber nicht unbedingt zum Baden. Vornehm geht es zu und nackte Haut sieht man eher selten. Auf der 643 Meter langen Planches, einer Promenade mit Holzsteg, geht man spazieren, um zu sehen und gesehen zu werden. Viele der mondänen Hotels und prächtigen Villen sind im Stil normannischer Fachwerkhäuser mit steilen Dächern und Tonziegeln gebaut. Sie lassen den Glanz der Belle Epoque um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert erahnen. Ein Blick in das Hinterland des Pays d'Auge offenbart landschaftliche Vielfalt. Dünen und sanfte Hügel lösen dort die Klippen und Felsen der Küste ab. Milchkühe und Charolais-Rinder grasen auf saftigen Weiden zwischen Apfelplantagen. Das Pays d'Auge, in dem Calvados, Cidre, Pommeau und Milch fließen, ist ein grünes Versprechen, ein Stück vom Paradies auf Erden. Wie günstig, dass es nur zwei Stunden Autofahrt von Paris entfernt liegt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2453366">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Usedom</title>
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<pubDate>Fri, 26 Apr 2019 14:03:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/lKGH0hD7v0ZJk2ECzHdYwMGaJdQ=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1542118313/7/043788-003-A_2576437.jpg"></img><br/>Usedom, drei Autostunden von der Hauptstadt entfernt, galt früher als die "Badewanne Berlins". Kilometerlange Sandstrände lockten schon Ende des 19. Jahrhunderts illustre Badegäste hierher. Die ließen in Strandnähe Sommervillen bauen und prägten die Architektur der Seebäder. Die Damen präsentierten die neueste Mode auf der Strandpromenade, gebadet wurde zunächst getrennt in Frauen- und Männerbädern und später gemeinsam in Familienbädern.
Heute wirbt die Insel mit dem, was an Schönem übrig geblieben ist in den sogenannten Kaiserbädern Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin, vor allem mit den hübsch restaurierten Villen, den langen Promenaden und den weißen Stränden mit ihren Strandkörben im alten Stil. Aber dazwischen liegt die DDR-Geschichte, in der Usedom zum Volksbad mit Zeltplatzkultur und FKK wurde.
Das Hinterland der Insel ist im Kontrast zu den Seebädern ein Ort der Stille und Beschaulichkeit. Die Bewohner bestellen die kargen Felder, fangen Fische und einige wohnen noch in mit Reet gedeckten Häusern zwischen Wiesen und Wäldern. Auch der Koch eines Luxushotels hat hier einen Rückzugsort gefunden und gleichzeitig eine Fundgrube für Kräuter, die er in seiner Küche verarbeitet. 
Nach dem Krieg verlief eine gut bewachte Grenze zwischen dem deutschen Seebad Ahlbeck und dem polnischen ?winouj?cie, auch Swinemünde genannt. Inzwischen sind die Grenzanlagen abgebaut. So überquert eine Modedesignerin täglich mit dem Fahrrad die nun durchlässige Grenze. Und junge Kitesurfer bleiben lieber gleich auf der polnischen Seite, denn dort geht es nicht so gesetzt zu wie auf den Promenaden der Kaiserbäder.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2451442">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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