<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0">
<channel>
<title>Die gefährlichsten Schulwege der Welt</title>
<atom:link href="https://www.vavideo.de/rss?id=NDtEaWUgZ2Vmw6RocmxpY2hzdGVuIFNjaHVsd2VnZSBkZXIgV2VsdA==" rel="self" type="application/rss+xml" />
<link>https://www.vavideo.de/sendung?id=NDtEaWUgZ2Vmw6RocmxpY2hzdGVuIFNjaHVsd2VnZSBkZXIgV2VsdA==</link>
<description><![CDATA[Die gefährlichsten Schulwege der Welt: Eine Sendung von Arte.]]></description>
<language>de-de</language>
<pubDate>Mon, 04 May 2026 10:04:29 +0000</pubDate>
<lastBuildDate>Mon, 04 May 2026 10:04:29 +0000</lastBuildDate>
<generator>Vavideo</generator>
<item>
<title>Uganda</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3310577</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3310577</guid>
<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 19:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/2AKFGycvxHmR83xcRzaTmJ/940x530"></img><br/>Die Dokumentation begleitet vier Kinder in Uganda auf ihrem morgendlichen Gang zur Schule. Der Weg ist beschwerlich und dauert mehrere Stunden, nur um wenigstens die Grundkenntnisse des Lesens und Rechnens zu erlernen. Zwar ist der Schulbesuch frei, aber trotzdem müssen die Eltern für Uniform und Lernmittel bezahlen. Das kann sich nicht jede Familie leisten.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3310577">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Brasilien</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2960489</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2960489</guid>
<pubDate>Sun, 21 Sep 2025 19:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/wZ2NfqeqzkZ8qYhQAmo5BL/940x530"></img><br/>Im brasilianischen Amazonasgebiet begeben sich Kinder tagtäglich auf einen der gefährlichsten Schulwege der Welt. Der dichte Dschungel gilt als eine der artenreichsten Regionen der Welt und jeden Tag erlebt die Gruppe neue Abenteuer in den Überschwemmungswäldern. Zu Fuß und in Booten machen sie sich auf den Weg, denn Seen und Flüsse sind die einzigen Verbindungsstraßen ...<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2960489">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Kirgisistan</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3186208</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=3186208</guid>
<pubDate>Sun, 15 Dec 2024 19:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/AovpdzbUhitG4skkEUwkr5/940x530"></img><br/>Es ist das Land der schneebedeckten Bergriesen und hochgelegenen Steppen: Kirgisistan. Seine außergewöhnliche Geografie stellt auch die Kinder der Bergdörfer auf ihrem Schulweg vor besondere Herausforderungen: Sie reiten auf Eseln oder laufen kilometerweit durch die klirrende Kälte des kirgisischen Winters und überwinden zahlreiche Schwierigkeiten ...<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3186208">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Kolumbien</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2431744</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2431744</guid>
<pubDate>Sat, 12 Sep 2020 13:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/_CooVEnUQRZU7thbCmQldlzOjPM=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1547465257/10/073130-007-A_2633032.jpg"></img><br/>Im Norden Kolumbiens im der Region Bajo Cauca, gut 300 Kilometer nördlich von Medellín, liegt das kleine Dorf Vereda la Escuela. Hier wechseln sich dichter Dschungel und Sumpfgebiete ab. Die Menschen, die hier leben, haben kaum mehr als das Allernötigste. Der einzige Ausweg: ein guter Job in der Stadt. Wer hier der Armut entkommen will, schafft dies meist nur durch eine gute Schulbildung. Doch der einzige Weg zur Schule führt über eine instabile, morsche Brücke, die aus wenigen dünnen, rutschigen und notdürftig zusammengebundenen Holzstämmen besteht. 
Die zehnjährige Kendys hat jedes Mal Angst, dass ihr oder ihren Freunden etwas passiert. Sie könnten ausrutschen, von der Brücke fallen und sich dann schwer verletzen. 
Der ebenfalls zehnjährige Juan muss zwar nicht über die Brücke, doch ist sein Schulweg durch Dickicht und Schlamm kaum minder gefährlich. Denn auch Juan muss den Fluss überqueren – in einem wackligen Einbaum. Die Schulwege allein sind bereits beschwerlich genug für die Kinder. Hinzu kommen jedoch ganzjährige Temperaturen von etwa 36 Grad Celsius und eine Luftfeuchtigkeit von 97 Prozent – Umstände, die die Schulkinder aus dem kolumbianischen Dorf täglich auf sich nehmen, um zur Schule zu kommen. Denn nur durch den regelmäßigen Unterricht, schaffen sie es, eines Tages ihren Traum von einem besseren Leben Realität werden zu lassen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2431744">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Philippinen</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2427518</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2427518</guid>
<pubDate>Sat, 12 Sep 2020 12:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/EbhZYNjcbh2Ixgsfsu6chaWFTYY=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1546011324/12/073130-005-A_2606621.jpg"></img><br/>Die Kinder aus Madibago im Nordwesten der Philippinen haben einen der außergewöhnlichsten und gefährlichsten Schulwege der Welt. Denn um ihre Schule zu erreichen, müssen sie eine Steilwand mitten im Dschungel erklimmen. Lediglich ein paar Wurzeln geben den Schülern etwas Halt. 
Auf der Halbinsel Zamboanga del Norte gehen Küste und Gebirge nahtlos ineinander über. Die elfjährige Aible wohnt direkt am Meer, ihre Schule befindet sich aber mitten auf dem angrenzenden Berg, um auch den dort lebenden Kindern eine Schuldbildung zu ermöglichen. Eine Straße führt dort hinauf, immer entlang der Küste. Doch sie zu Fuß zu gehen, würde mehrere Stunden dauern. Und ein Motorradtaxi können sich die Schüler nicht leisten. Aible und ihren Nachbarskindern bleibt also nichts anderes übrig, als jeden Tag die Abkürzung quer durch den Dschungel zu nehmen, der sie zur Pam-Pang führt: der berüchtigten und gefürchteten Steilwand, mitten im Dschungel. In Flip-Flops und mit den Schulbüchern auf dem Rücken klettern die Kinder morgens und abends die etwa 40 Meter hohe und teilweise 90 Grad steile Klippe herauf und herunter. Ungesichert. 
Besonders gefährlich wird es, wenn es regnet. Denn dann sind das Erdreich, die Felsen und die Wurzeln rutschig. Schon viele Kinder sind hier abgestürzt und haben sich verletzt. Aber Aible und ihre Mitschüler wagen sich trotzdem jeden Tag erneut an die Wand – getrieben von der Hoffnung, durch ihre Schulbildung ein besseres Leben zu ergattern.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2427518">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Bolivien</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2429595</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2429595</guid>
<pubDate>Sat, 12 Sep 2020 12:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/oXm-jHydOPmqeOMBNMUHX9ubicE=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1548946058/13/073130-004-A_2606641.jpg"></img><br/>Die Yungas-Täler zwischen Anden und Amazonasbecken: Die Kinder in dieser abgeschiedenen und armen Region legen weite und unvorstellbar gefährliche Wege zurück. Sie trotzen Naturgewalten, Hunger und Erschöpfung. Alles für ein Ziel: Bildung.
Der siebenjährige Elmer träumt davon, Ingenieur zu werden und sich ein neues Haus zu bauen, weit weg von seinem jetzigen Zuhause. Denn von dort aus führt nur ein einziger, lebensgefährlicher Weg zur Schule: Ein altes, durchhängendes Drahtseil, gespannt über eine 200 Meter tiefe Schlucht. Elmers einzige Sicherung: Eine rostige Eisenrolle und ein Plastiksack.
Auf der anderen Seite des Tals, hoch oben auf einem Berg, leben die Schwestern Mariela und Helen. Abgeschieden und in großer Armut. Jeden Tag treten sie einen Gewaltmarsch zur Schule an, angetrieben von der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Sie haben den weitesten Weg von allen Schulkindern. Fast drei Stunden kämpfen sie sich den Berg hinab. Durch dichten Dschungel, vorbei an giftigen Schlangen – alles ohne Wasser und Proviant. 
Diese kleinen Helden haben ihren Traum immer fest im Blick: Durch Bildung die Berge verlassen und in die Stadt ziehen. Raus aus der Armut und weit weg von ihrem lebensgefährlichen Schulweg.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2429595">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Nicaragua</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2594499</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2594499</guid>
<pubDate>Mon, 06 Jul 2020 03:40:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/053947-001-F/940x530"></img><br/>Jeden Morgen steigen die drei Schwestern Julia, Yulissa und Kenya in ihren Einbaum, um zur Schule zu rudern. Sie leben an der Ostküste Nicaraguas, einem der ärmsten Länder der Welt, und die jüngste von ihnen ist gerade mal fünf, die älteste neun Jahre alt. Sie rudern über den Rio Escondido. Er ist nicht nur einer der größten Ströme des Landes, sondern gleichzeitig auch einer der gefährlichsten Schulwege der Welt. Denn während sie auf die, in den Bäumen über dem Fluss lauernden, Schlangen achten müssen, kämpfen die drei Schwestern gegen die Strömung an und schöpfen permanent Wasser aus ihrem Einbaum, denn er hat unzählige Löcher und droht jede Minute zu sinken.Doch andere Mitschüler haben es kaum besser, denn sie leben weit vom Fluss entfernt, und ihr Weg zur Schule führt durch den tiefen Dschungel. Genau wie der des elf Jahre alten Greyven. Seine Füße tragen ihn täglich durch das sogenannte „Schlangenfeld“, in dem Korallenottern und die berüchtigte Boa Constrictor ihr Unwesen treiben. Während auf dem Hinweg der Regen die Schlangen aus den leeren Kokosnussschalen lockt, macht sie auf dem Rückweg die Nachmittagshitze von über 35 Grad Celsius lebhaft und angriffslustig.Es ist eine tägliche Reise zu Lande und zu Wasser, deren Abenteuer für unsereins kaum vorstellbar sind. Die Schüler setzen sich jedes Mal lebensbedrohlichen Gefahren aus, für die Chance auf eine bessere Zukunft.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2594499">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Mexiko</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2595749</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2595749</guid>
<pubDate>Sun, 05 Jul 2020 13:40:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/053947-006-F/940x530"></img><br/>Jeden Montag kämpft sich der kleine Lorenzo alleine über rutschige Geröllhalden, vorbei an steil abfallende Schluchten. Alles nur damit er die Schule besuchen kann und im Internat etwas zu essen bekommt. Der 6-jährige lebt im Nordwesten Mexikos in der weitläufigen Sierra Madre Occidental. Die Heimat seines Volkes, den Rarámuri. Die Indios leben noch wie vor 500 Jahren tief versteckt in den Bergen und haben kaum Kontakt zu Außenwelt. Ackerbau und Viehzucht bestimmen ihren Lebensalltag. Die Armut ist groß bei den Rarámuri. Um ihr zu entrinnen überwindet Lorenzo auf seinem gefährlichen Schulweg mehr als 1.000 Höhenmeter. Einmal kurz unkonzentriert, ein unvorsichtiger Schritt und Lorenzo stürzt ab.Mit ihm drücken Teresa, Angela und Philomena die Schulbank. Die 6-, 8- und 9-jährigen Schwestern können von ihrem Zuhause auf einem Hochplateau aus die Schule auf dem gegenüberliegenden Berg sehen. Doch um dort hinzukommen müssen sie stundenlang über schmale Felswege vorbei an scharfen Felskanten balancieren, einen Bach überqueren und kurz vor dem Ziel noch einmal steil bergauf auf allen Vieren über glatte Felsen klettern. Bei Regen ist ihr Weg kaum zu schaffen, denn dann verwandelt sich der Bach innerhalb von Minuten in einem reißenden Strom, und die Felsen werden rutschig wie eine Eisfläche.Auf ihrem Weg in die Schule sind die Kinder völlig auf sich alleine gestellt. Bis zu vier Stunden marschieren sie durch eine der schönsten, aber auch gefährlichsten Landschaft Mexikos. Alle haben dabei nur ein Ziel vor Augen: Später eine Arbeit in einer Stadt finden und ein besseres Leben führen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2595749">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Peru</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2593164</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2593164</guid>
<pubDate>Sun, 05 Jul 2020 13:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/046547-004-F/940x530"></img><br/>Das Wasser glitzert im Morgenlicht des Titicacasees in Peru. Mit der erwachenden Sonne stehen der elfjährige Vidal und seine Familie auf. Seine Mutter bereitet das Frühstück vor. Gegessen und gekocht wird im Freien - auf einer Schilfinsel. Auf diesen kleinen Inseln findet das Leben auf dem Titicacasee in fast 4.000 Meter Höhe in Peru statt. Hier leben 50 Uru-Familien auf riesigen Feldern aus Totora-Schilf - eine Dorfgemeinschaft auf schwimmenden Schilfinseln. Auch die Schule befindet sich auf einer Insel mitten im Titicacasee, die nur mit dem Boot zu erreichen ist.Täglich setzen sich die Kinder des Titicacasees den Strapazen des Gewässers und der aggressiven Sonnenstrahlung aus. Mit kleinen Ruderbooten oder selbst gebauten Schilfkanus begeben sie sich jeden Tag auf die schier endlosen Weiten des Sees. Wer hier ins zwölf Grad Celsius kalte Wasser fällt und nicht schwimmen kann, ertrinkt. Daher sind die Eltern der Uru-Kinder ständig besorgt, wenn die Kleinen mit ihren Booten losrudern. Der Titicacasee ist durch seine enorme Größe und Lage unberechenbar. Eine schnelle Wetteränderung kann für Vidal und die anderen Kinder eine große Bedrohung darstellen, Wind und Wellen können die kleinen Boote schnell zum Kentern bringen. Doch die Schüler kämpfen täglich dagegen an - und oft genießen sie auch die spektakuläre Ruhe auf dem größten Gebirgssee der Welt. Viele der Schüler fahren gemeinsam zur Schule. Sie bilden Fahrgemeinschaften und übernehmen schon früh die Verantwortung für die Kleinsten, die noch nicht schwimmen können. Die Fahrt über den mehr als 8.000 Quadratkilometer großen See bringt die Kinder an die Grenze ihrer körperlichen Kraft - oft sind sie völlig erschöpft, wenn sie auf der Schulinsel ankommen.Regisseurin Kim Rigauer war für diesen einzigartigen Film zusammen mit den Kindern und ihren Eltern auf dem riesigen See unterwegs.
   <br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2593164">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Tibet</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2592755</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2592755</guid>
<pubDate>Thu, 02 Jul 2020 16:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/046547-003-F/940x530"></img><br/>Das Dorf Zangla liegt in 4.000 Meter Höhe im indischen Himalaya am Fluss Zanskar. Völlig abgeschieden leben hier 650 Menschen. Wer nicht sein Leben lang im Dorf bleiben will, muss in der Stadt in die Schule gehen. So bereitet sich auch der zehnjährige Motup nach zwei Monaten Winterferien darauf vor, sich zum Beginn des nächsten Schulhalbjahres gemeinsam mit seinem Vater auf die Reise nach Leh zu machen. Dort besucht er ein Internat. Sein Schulweg ist ein Fußmarsch, der mindestens vier Tage dauern wird. Die Route führt rund 100 Kilometer über einen zumeist zugefrorenen Fluss, der sich unterwegs plötzlich in einen reißenden Strom verwandeln kann. Es ist der wohl längste Schulweg der Welt. Der Chadar, wie der Weg über den zugefrorenen Fluss genannt wird, ist wild und verfügt kaum über Befestigungen. Er gilt selbst unter den erfahrenen Einwohnern der Region als tückisch und unberechenbar. Mal ist das Eis dick und sicher wie eine Schlittschuhbahn, ein paar Meter weiter droht man im reißenden Fluss einzubrechen. Plötzlich auftauchendes Hochwasser kann die Schüler und ihre Begleiter zu langen und gefährlichen Umwegen durch die Gebirgsschlucht zwingen - nie wissen sie, ob die Reise zur Schule vier, fünf oder gar mehr Tage dauert.Die ungefütterten Gummistiefel mögen zwar dem Wasser standhalten, sorgen aber andererseits für eisige Füße. Angst und Tränen sind die ständigen Begleiter des kleinen Motup. Viermal im Jahr gehen er und seine Schulfreunde die mehr als 100 Kilometer ins Internat. Für die Schönheiten der Natur haben die Kinder allerdings keine Augen. Ihr Schulweg im tibetischen Hochgebirge ist eine anstrengende Expedition, die ihnen alles abverlangt. Wie bereiten sich die Kinder auf diese gefährliche Reise vor? Welche Gefahren begegnen ihnen auf ihrem viertägigen Abstieg nach Leh? Aus der Perspektive der lernhungrigen Schulkinder, eingebettet in das atemberaubende Panorama des Himalayas, erzählt Filmemacher Leonhard Steinbichler Geschichten von großen Hindernissen und noch größeren Träumen. Drei Wochen lang hat er die kleinen Schüler begleitet.Wie gefährlich dieser Schulweg tatsächlich ist, erfuhr er am eigenen Leib: Mitten auf dem vereisten Fluss brach sich der hochgebirgserfahrene Filmemacher die rechte Hand. Fernab jeder Infrastruktur gibt es in einem solchen Fall nur eine Möglichkeit: Zähne zusammenbeißen und weitermarschieren.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2592755">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Afrika/Kenia: Der Schulweg der Massai</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2592373</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2592373</guid>
<pubDate>Mon, 29 Jun 2020 11:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/046547-002-F/940x530"></img><br/>Um 6.00 Uhr morgens bricht die Dämmerung über die Savanne herein: Der achtjährige Moseka wacht bereits seit zwei Stunden über die Ziegen und Kühe seiner Familie. Er muss sie vor Hyänen, Löwen und anderen wilden Tieren beschützen. Mit dem Ende der Nachtwache beginnt für den Massai-Jungen der Schulweg quer durch die wilde Savanne Kenias. Hier leben wilde Tiere wie Löwen, Hyänen und Elefanten, die sich in den Büschen und Wäldern verstecken. Stets müssen die Schüler mit plötzlichen Angriffen wilder Tiere rechnen. Vor allem die zahlreichen Elefanten zählen für die Massai zu den bedrohlichsten Tieren der Wildnis. Hier gilt es, die von klein auf gelernten Überlebenstaktiken anzuwenden. Die Schüler laufen auf den staubigen und trockenen Straßen der Dornsavanne zur Schule, Hunger und Durst sind ihre ständigen Begleiter. Doch es gibt auch Momente kindlichen Übermuts: Wenn die Kleinsten den Antilopen, Gazellen oder Gnus hinterherjagen, haben sie den gleichen Spaß wie andernorts Kinder, die Großstadttauben nachrennen. Eigentlich ist für solche Trödeleien keine Zeit, denn der Weg dauert lange - manche Kinder sind vier Stunden unterwegs, bis sie in der Schule ankommen. Kleine Oasen auf dem Weg sind trügerisch. Sie sind nicht nur für die Schulkinder eine wichtige Wasserquelle, sondern auch für die wilden Tiere wie Giraffen, Löwen und Hyänen. Regisseur Joachim Förster begleitete die Massai-Kinder zwei Wochen lang auf ihrer täglichen Safari zur Schule.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2592373">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Mongolei</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2596176</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2596176</guid>
<pubDate>Fri, 26 Jun 2020 03:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/053947-007-F/940x530"></img><br/>Das Eis, das den Fluss überzieht ist tückisch und verändert ständig sein Gesicht. Doch Tuguldur muss eine geeignete Stelle zur Flussüberquerung finden. Der 10-jährige Nomadenjunge reitet alleine mit dem Pferd zur Schule und muss auf seinem Weg jedes Mal über den zugefrorenen Fluss Tunkhel im Norden der Mongolei. Die Schule beginnt für ihn am Nachmittag. Weil die Sonne die Eisoberfläche an manchen Stellen des Flusses aufgeweicht hat, kann er dem Eis nicht überall trauen. Eine falsche Entscheidung und sein Pferd könnte, mit ihm auf dem Rücken, ausrutschen oder ins Eis einbrechen. Selbst wenn er dabei unverletzt bliebe, der kleine Tuguldur würde es alleine nicht wieder auf den Sattel schaffen.Auch für das mongolische Nomadenmädchen Delgertsetseg ist der Schulweg beschwerlich. Für die 12-Jährige beginnt die Schule schon in der Früh, wenn das Thermometer zu Hause vor der Jurte noch -30 Grad Celsius anzeigt. Ihr Vater bringt sie bei Mondschein mit dem Motorrad ins Dorf. Durch tiefe Spurrillen und über rutschige Schneepisten. Wegen der Rutsch- und damit verbundenen Unfallgefahr hat die Polizei Motorradfahrten im Dorfinneren in den Wintermonaten verboten. Doch Delgertsetsegs Vater hat keine Wahl, für ein sichereres Auto fehlt ihm das Geld.Die beiden Nomadenkinder verbindet die Vorfreude auf das warme und eisfreie Frühjahr, während sie am Vortag des traditionellen, mongolischen Neujahrsfestes noch einmal die Härten ihres Schulweges durchleben.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2596176">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Papua Neu Guinea</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2595342</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2595342</guid>
<pubDate>Thu, 25 Jun 2020 12:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/053947-005-F/940x530"></img><br/>In den abgelegensten Regionen der Erde ist der Besuch einer Schule ein Privileg, für das viele Schüler große Strapazen auf sich nehmen. So auch die Kinder des Kaluli-Stammes tief im Dschungel Papua-Neuguineas. Kaum ein Landstrich der Erde ist weniger erforscht und schwieriger zu erreichen als das Große Papua-Plateau, die Heimat der Kaluli. Gerade einmal geschätzte 2.500 Menschen leben hier auf einer Fläche von 1.360 Quadratkilometern. Die Analphabetenrate ist hoch, denn nur wenige Eltern können es sich leisten, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Hinzu kommt der lange und kräftezehrende Weg dorthin, dessen Gefahren viele fürchten. Um im „Land der tausend Flüsse“ zur Schule zu gehen, müssen die Kinder einen bis zu sieben Tage dauernden Marsch durch den Urwald auf sich nehmen – ein riskantes Unterfangen. In diesem Schuljahr wagen zwei Kinder der Kaluli den gefährlichen Schulweg durch den Dschungel zum Internat in der nächsten Stadt. Zahllose Flüsse müssen sie watend oder über selbstgebaute Brücken balancierend überqueren. Wilde Tiere wie Urwaldkrokodile, riesige Baumratten und Skorpione sind eine konstante Bedrohung, während die hohe Luftfeuchtigkeit und die Hitze ihr Vorankommen zusätzlich erschweren. Und doch ist für diese Kinder die vielleicht größte Herausforderung von allen ihr erster Kontakt mit der Zivilisation.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2595342">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Äthiopien</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2594850</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2594850</guid>
<pubDate>Wed, 24 Jun 2020 12:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/053947-004-F/940x530"></img><br/>Wenn die Schüler mit den ersten Sonnenstrahlen erwachen, liegen die Temperaturen bereits bei über dreißig Grad Celsius. Sie leben in der Danakil-Wüste im Nordosten Äthiopiens, nahe eines aktiven Vulkans, in der durchschnittlich heißesten Region der Erde. So auch der sechsjährige Looita und seine Schwester Khadiga. Ihr mehrere Kilometer weiter Schulweg führt die Kinder des Stammes der Afar über aufgeplatzte Erdkrusten durch scheinbar endlose Weiten, und tagtäglich stellen sich die Schüler weit mehr als nur der enormen Hitze. Kein einziger Schatten spendet ihnen Abkühlung, Wasser ist ein seltenes und kostbares Gut. Wenn doch einmal ein Windhauch durch die Wüste weht, entfaltet er sich meist innerhalb kürzester Zeit zu einem Sandsturm, dessen Körner den Kindern die Sicht nehmen und auf ihre Haut peitschen. All das nehmen die noch sehr jungen Schüler auf sich, bis sie endlich ihr großes Ziel erreichen: Die Schule. Doch damit haben sie die Gefahren ihres Alltags noch lange nicht hinter sich. Anschließend werden sie in der größten Hitze, jenseits der 50 Grad Celsius, den Heimweg antreten. Selbst die jüngsten Schüler müssen in der prallen Nachmittagssonne helfen Brunnen auszuheben, während die Älteren nach der Schule in der Salzmine arbeiten, um das Überleben ihrer Familien zu sichern. Sowohl die Kinder als auch ihre Eltern geben die Hoffnung nicht auf, dass ihnen die Schule eines Tages hilft, nicht nur zu überleben, sondern in Zukunft auch abseits der kargen und lebensfeindlichen Wüste zu leben.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2594850">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Russland</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2593424</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2593424</guid>
<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 12:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/046547-005-F/940x530"></img><br/>Der achtjährige Aljoscha trödelt gerne. Das sorgt bei seiner Mutter Irina für Angst und Unbehagen, denn Trödeln kann am kältesten bewohnten Ort der Welt durchaus lebensgefährlich sein. Wer sich zu lange ungeschützt in der Kälte aufhält, läuft Gefahr zu erfrieren. Bei durchschnittlichen Wintertemperaturen von minus 40 Grad Celsius wird im sibirischen Oimjakon alles Alltägliche zur Herausforderung. Und der tägliche Schulweg wird für die Kinder des 500-Seelen-Ortes zum Abenteuer. Denn Aljoscha und seine Schulkameraden haben den kältesten Schulweg der Welt.Morgens um 6.00 Uhr beginnt der Tag mit einem Blick auf das Thermometer: Zeigt es mehr als minus 54 Grad Celsius an, bereitet Mutter Irina ihren kleinen Aljoscha für die Schule vor, ist es kälter, darf Aljoscha noch ein bisschen liegen bleiben. Denn ab minus 54 Grad Celsius gibt es kältefrei für die Kinder in Oimjakon. Zuerst holt Irina Eisblöcke aus dem nahe gelegenen Fluss und schmilzt sie auf dem Herd, damit sich ihr Sohn den Schlaf aus den Augen waschen kann. Fließendes Wasser gibt es nicht im Haus, die Rohre würden bei den Temperaturen bersten. Den Wohnraum hat Mutter Irina auf etwa 20 Grad geheizt. Wenn Aljoscha die Haustür nach draußen öffnet, um zur Schule zu gehen, ist es 70 Grad kälter.Die Kälte bestimmt das ganze Leben in Oimjakon. Niemand weiß das besser als Gregorij, der einzige Busfahrer des Dorfes. Ihm vertrauen viele Eltern allmorgendlich ihre Kinder an, er sammelt diejenigen ein, die außerhalb des Dorfes wohnen. Damit sein Bus bei diesen extremen Temperaturen überhaupt fährt, hat ihn Gregorij besonders präpariert. Ein Motorausfall mit Schulkindern an Bord könnte fatal enden. Fast 50 Kinder warten entlang der Strecke auf den Bus. Genaue Abfahrtszeiten lassen sich nicht planen. Wer den Bus verpasst, muss umkehren - oder zu Fuß zur Schule gehen. Auch wenn die Kinder warm angezogen sind - vier Kleidungsschichten, darüber noch mal zwei Jacken, zwei Paar Handschuhe, ein dicker Schal und eine warme Pelzmütze - sind sie nach ein paar Minuten durchgefroren.Was treibt die Kinder und deren Eltern jeden Morgen an, erneut die Strapazen dieses gefährlichen Schulweges auf sich zu nehmen? Wie können Menschen und Tiere in dieser lebensfeindlichen Umgebung überhaupt überleben?<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2593424">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
</channel>
</rss>