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<title>Die Welt der Düfte</title>
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<description><![CDATA[Die Welt der Düfte: Eine Sendung von Arte.]]></description>
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<pubDate>Mon, 04 May 2026 08:11:40 +0000</pubDate>
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<title>Rosen - Von der Côte d’Azur und aus Bulgarien</title>
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<pubDate>Thu, 14 Oct 2021 16:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/072405-000-A/940x530?ts=1632027462"></img><br/>Die gut 300 Meter über dem Mittelmeer gelegene Stadt Grasse gilt heutzutage als Welthauptstadt des Parfüms. Schon gegen Ende des Mittelalters fing die ehemalige Gerberstadt an, sich auf die Herstellung von Düften zu spezialisieren. Mit der industriellen Revolution des 19. Jahrhunderts wurde sie dann regelrecht zur Duftfabrik der Welt. Rund um die Stadt entstanden immer mehr Betriebe, die neben Gemüse eben auch Blumen anbauten, welche lange Zeit aus dieser mediterranen Landschaft nicht wegzudenken waren. Selbst kurz nach dem Zweiten Weltkrieg war Grasse noch umgeben von Feldern voller Jasmin, Lilien, Veilchen, Iris, Rosen und Tuberosen. Nach und nach mussten diese jedoch den immer schneller wachsenden Städten der Côte d‘Azur weichen. Mittlerweile bauen nur noch gut 30 kleinere Erzeuger die auch als Provence-Rose bekannte Rosa centifolia an, die wohl symbolträchtigste Blume der Region. Als Hüter eines vom Aussterben bedrohten Kulturerbes werden die Produzenten zwar mittlerweile von der gesamten Branche unterstützt, können die steigende Nachfrage jedoch kaum decken. Die größten Rosenfelder der Welt liegen stattdessen nun in Zentralbulgarien, wo sie die Hänge des Balkangebirges in ein riesiges farbenfrohes Mosaik verwandeln. Die ursprünglich von den Ottomanen nach Bulgarien gebrachte Damaszener-Rose wurde im Laufe der Zeit zu einem der Wahrzeichen des Landes. Auch das bulgarische „Rosental“ hat somit schon eine lange Tradition. Nachdem die bulgarische Produktion dann jedoch gut 50 Jahre lang durch den Eisernen Vorhang vom Rest der Welt abgeschnitten war, entdecken nun die westlichen Parfümeure voller Begeisterung den Zauber dieser Rose wieder. Kasanlak, das bulgarische Pendant zu Grasse, richtet dafür jährlich sein berühmtes Rosenfestival aus, das Gäste aus der ganzen Welt anlockt. Auch Thierry Wasser, die charismatische „Nase“ von Guerlain, reist jedes Jahr von Grasse nach Kasanlak, um vor Ort die besten Zutaten für seine nächsten Kreationen auszusuchen. Unter seiner Anleitung kann man so eine der berühmtesten und wohl poetischsten Blumen neu entdecken.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2765474">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Sandelholz aus Neukaledonien</title>
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<pubDate>Thu, 01 Apr 2021 16:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/059536-002-A/940x530?ts=1615009544"></img><br/>Erneuerbar heißt nicht gleichzeitig unerschöpflich: In Indien und auf den Pazifikinseln gab es einst das heiß begehrte Sandelholz in riesigen Mengen. Doch durch Raubbau sind die Sandelholzreserven fast völlig erschöpft. Das treibt den Preis des auch wegen seines warmwürzigen Duftes bei Parfümeuren begehrten Öls in die Höhe. Indien war Ende des 20. Jahrhunderts der wichtigste Exporteur von Sandelholz. Heute ist der Duft des weißen Holzes fast nur noch in der Erinnerung lebendig, und es wird noch 50 Jahre dauern, bis sich der neukaledonische Sandelholzbaumbestand erholt hat. Parfümkreateure wie Christopher Sheldrake von Chanel setzen auf die Initiative von Jean Waikédré. In einem nachhaltigen Wiederaufforstungsprojekt pflanzt der Agraringenieur gemeinsam mit der einheimischen Bevölkerung den Sandelholzbaum wieder an, der im letzten Jahrhundert fast vollständig aus Neukaledonien verschwunden war. Das Unternehmen Chanel unterstützt die Initiative von Jean Waikédré mit der Ausstellung von Fair-Trade-Protokollen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2689244">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Der echte Lavendel der Provence</title>
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<pubDate>Sun, 27 Jan 2019 04:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/WmePDrXGdH1EXW9Z6okIpkLG3t8=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1476893031/3/059536-001-A_1852378.jpg"></img><br/>Seit dem Altertum wird Lavendel für seine vielen guten Eigenschaften geschätzt. Die Höhenlagen der Drôme im Südwesten Frankreichs bieten einen idealen Standort für den Anbau der Duft- und Heilpflanze. Das ätherische Öl des Echten Lavendels findet auch in der Luxusparfümerie Anwendung. Trotz des hohen Preises ziehen ihn die großen Parfümeure robusteren Alternativen vor. Doch die Lavendelfelder sind bedroht. Immer häufiger verlieren die leuchtenden Blüten ihre tiefblaue Farbe, färben sich grau und verdorren. Der Grund dafür ist eine Krankheit, die von einem kleinen Insekt auf die Pflanze übertragen wird. Seit fast einem Jahrhundert leiden die Lavendelbestände darunter. Die Anbauflächen in der Provence sind bereits auf die Hälfte geschrumpft. Staatliche Stellen und Parfümhersteller stellten Gelder zur Verfügung, um das Problem zu erforschen und eine wirksame und zugleich umweltverträgliche Lösung zu finden. Doch auch nach zwei Jahrzehnten intensiver Bemühungen ist noch keine Rettung in Sicht. Das einzig Machbare scheint eine Radikalkur zu sein, bei der die infizierten Pflanzen entfernt und durch neue ersetzt werden müssen. Dadurch sinkt die ohnehin dramatisch eingebrochene Lavendelölproduktion weiter. Für nur einen Liter des kostbaren Lavendelöls benötigt man mehr als 100 Kilogramm Lavendelblüten. Die Dokumentation zeigt die verschiedenen Etappen der Lavendelölherstellung von der Ernte der Rispen bis zur Extraktion des wertvollen Konzentrats. Nathalie Gracia-Cetto, Parfümeurin bei Givaudan, nimmt den Zuschauer zur ersten Duftprobe des Jahres mit. Sie will sich durch die kostbare Essenz wieder zu einer neuen Kreation inspirieren lassen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2422461">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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