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<title>Der Unerschrockene</title>
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<description><![CDATA[Der Unerschrockene: Eine Sendung von Arte.]]></description>
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<pubDate>Mon, 04 May 2026 07:02:16 +0000</pubDate>
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<title>Der Berliner Filmproduzent Artur Brauner</title>
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<pubDate>Thu, 11 Jul 2019 03:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/aoNtG7wfKSLER73e3ZoyDuw4qsY=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1533121847/20/083313-000-A_2484419.jpg"></img><br/>Auch wenn es nicht immer seine Filme waren, mit denen er in die Schlagzeilen kam: So ausdauernd und lange wie kein anderer deutscher Produzent prägte Artur Brauner das deutsche und europäische Filmgeschehen der jüngeren Geschichte. Stets unerschrocken, immer unabhängig und bisweilen eigensinnig lotete er die Grenzen zwischen Kunst und Kommerz, zwischen gutem und bisweilen auch schlechtem Geschmack aus. Er holte zahlreiche Emigranten wie Fritz Lang oder Robert Siodmak aus dem amerikanischen Exil zurück nach Deutschland, finanzierte mit „Die Spaziergängerin von Sans Souci“ Romy Schneiders letzten Film, lieferte mit Winnetou-, Mabuse und Edgar Wallace-Filmen die Blockbuster der 60er Jahre und setzte sich immer wieder aufs Neue mit dem Holocaust auseinander. Zahlreiche Preise, zwei Golden Globes und ein Oscar als Koproduzent krönen das Schaffen von Artur Brauner. Beachtlich ist seine Filmographie, ein Werk von 200 Eigenproduktionen. Ein ganzes Jahrhundert hat er miterlebt: Zu einer Zeit geboren, als der Film noch stumm war, wuchs er im polnischen Lodz auf. Die Nationalsozialisten ermordeten viele Mitglieder seiner Familie. Während seine Eltern nach Israel auswanderten, war Artur Brauner nach Ende des Zweiten Weltkriegs einer der wenigen Juden, die sich im Land der Täter wieder niederließen. Ein Unerschrockener, in jeder Hinsicht. ARTE wiederholt diesen Beitrag als Hommage an den kürzlich verstobenen Filmproduzenten.
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