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<description><![CDATA[Carmen: Eine Sendung von Arte.]]></description>
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<pubDate>Mon, 04 May 2026 08:03:33 +0000</pubDate>
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<title>Carmen</title>
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<pubDate>Mon, 02 May 2022 21:58:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/032412-000-A/940x530"></img><br/>Ein Musik- und Tanzensemble probt eine Flamenco-Interpretation der „Carmen“-Geschichte. Der Produzent und Haupttänzer ist Antonio, dargestellt von dem international bekannten Flamencotänzer Antonio Gades. Im Film reist Antonio auf der Suche nach einer Protagonistin nach Sevilla, dort findet er seine Hauptdarstellerin und seine Nemesis. Ihre widerspenstige Würde sticht ihm sofort ins Auge. Antonio modelliert Carmen, bringt ihr bei, wie man den Tanz fühlt. Doch von Anfang an steht fest: Carmen ist unberechenbar und unbezähmbar. Antonio wird am Ende seine Schöpfung zerstören.
In seiner Adaption des „Carmen“-Stoffs thematisiert Carlos Saura einen kulturellen Antagonismus: den zwischen der im Flamenco präsenten Volkskultur und der Interpretation des Stoffs in der Oper von Bizet. Saura zeigt quasi dokumentarisch den Prozess der tänzerischen Annäherung an das Thema und verwebt die Inszenierung mit der filmischen Fiktion, wenn sich Antonio rettungslos in seine Protagonistin verliebt. Seine Authentizität verdankt der Film der Präsenz von Antonio Gades (1936-2004), der durch seine Zusammenarbeit mit Carlos Saura und durch seine Mitwirkung in Sauras Flamenco-Trilogie dem breiten Publikum bekannt wurde. Gades, der sich in seiner beeindruckenden Karriere als Tänzer, Choreograph und Ballettdirektor intensiv mit der spanischen Tanzkultur auseinandersetzte, hat aus dem klassischen Flamenco eine neue Form des handlungsbezogenen Balletts entwickelt und ging mit seinem Ensemble Compañía Antonio Gades weltweit auf Tournee.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2847573">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Carmen</title>
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<pubDate>Mon, 27 Sep 2021 23:35:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/095680-000-A/940x530?ts=1632529761"></img><br/>Wie viele andere Nationen sah sich auch die deutsche Filmindustrie zum Ende des Ersten Weltkriegs mit einer Flut US-amerikanischer Filme in den Kinos konfrontiert. Ab 1918 wandten sich Lubitsch und andere Filmemacher von überwiegend komödiantischen Sujets ernsteren Stoffen zu. Diese neue Richtung, zu der „Das Cabinet des Dr. Caligari“ von Robert Wiene und andere expressionistische Stummfilme gehören, erwies sich als erfolgreich und ebnete den Weg für den Exporterfolg des deutschen Films. So entstand „Carmen“, halb Liebesmelodram, halb Militärsatire, als ambitionierte Großproduktion des Produzenten Paul Davidson. Er setzte ganz auf seine Hauptdarstellerin Pola Negri, die mit „Carmen“ ihren internationalen Durchbruch errang. Zweieinhalb Jahre nach seiner deutschen Premiere kam der Film unter dem Titel „Gypsy Blood“ in den USA heraus, kurz darauf erhielt Pola Negri ihr erstes Engagement für eine Hollywood-Produktion. „In Lubitschs Carmen-Film ist die Hauptfigur niemals Liebende, sie nutzt ihre weiblichen Kräfte als Lockvogel für die Banditen, zur Verführung des Gefängniswärters und zur flüchtigen selbstbetrügerischen Annäherung an das Establishment: berühmter Stierkämpfer und Offizier“, schrieb Werner Schroeter 1988 in dem „Lubitsch“-Band von Hans Helmut Prinzler und Enno Patalas.Die neue Restaurierung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung erlebt auf ARTE ihre Fernseh-Premiere (und zuvor ihre Live-Premiere bei den UFA-Filmnächten in Berlin) mit neuer Musik von Tobias Schwencke, der parallel zu dieser Filmmusik auch die Bühnenmusik für ein großes multikulturelles Theaterprojekt unter gleichem Titel geschrieben hat.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2765088">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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