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<title>Begegnung mit den Meeresvölkern</title>
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<description><![CDATA[Begegnung mit den Meeresvölkern: Eine Sendung von Arte.]]></description>
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<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:02:45 +0000</pubDate>
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<title>Kolumbien: Die Embera - Vom Dschungel zum Meer</title>
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<pubDate>Mon, 21 Feb 2022 04:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/082194-007-A/940x530?ts=1632096117"></img><br/>An der Pazifikküste Kolumbiens, umgeben von einem undurchdringbaren Dschungel und ausschließlich über den Seeweg erreichbar, liegt das Dorf Nabuga. Dort wohnt das indigene Volk der Embera. Noch vor zehn Jahren lebte diese indianische Gemeinschaft im Wald, mehr als zwölf Stunden mit der Piroge von der Küste entfernt. Doch aufgrund der schwelenden bewaffneten Konflikte sahen sich die Embera gezwungen, ans Meeresufer überzusiedeln, in ein für sie völlig unbekanntes Milieu, und sich mit der afrokolumbianischen Bevölkerung des Küstengebietes anzufreunden. Diese unterwies sie nach und nach in die ihnen bis dahin völlig unbekannten Techniken des Fischfangs und der Seeschifffahrt.
Franklin, das Oberhaupt der Gemeinschaft, macht Marc Thiercelin mit seinen Leuten bekannt: einem in vollem Umbruch befindlichen Volk, in dem sich die neuen Traditionen mit den alten vermischen. Jetzt haben die Embera den von ihnen so gefürchteten Ozean bezwungen. Die Jüngeren segeln unbekümmert inmitten von Delfinen und betreiben Fischfang an Bord ihres traditionellen Einbaums namens "chingo". Dieser Pirogentyp wird aus dem Stamm eines Baumes vom Heimatwald der Embera geschnitzt. Zusammen mit Franklin und dessen Vertrauten entdeckt Marc ein Volk, das sich eingelebt und das Meer gebändigt hat, um einer besseren Zukunft entgegenzusehen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2554059">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Madagaskar: Die Sakalava</title>
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<pubDate>Sun, 13 Feb 2022 05:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/082194-002-A/940x530?ts=1629610906"></img><br/>Die Radama sind eine Inselkette am Rande der Straße von Mosambik vor der Westküste Madagaskars. Herrscher über diesen Archipel sind die Sakalava, die das Meer von Insel zu Insel durchpflügen. Diese Volksgruppe ist der letzte Hüter eines uralten Wissens und Könnens: Immerhin existieren die Daus, so die arabische Bezeichnung des lokalen Segelschiffstyps, bereits seit dem 16. Jahrhundert! Tina, seit mehr als zehn Jahren Dau-Kapitänin, durchquert unermüdlich den Sakalava-Archipel. Sie hat Marc Thiercelin zu einer Überfahrt auf ihrem Segelboot "Noah" eingeladen, bei der Wind, Wellen und Sterne den Rhythmus vorgeben. Bei den Zwischenstopps lernen die Matrosen der Crew Leute kennen, entdecken unbekannte Gebiete und haben mit den Unwägbarkeiten der traditionellen Navigation zu kämpfen. Das Know-how dieser begabten Seeleute beeindruckt Marc Thiercelin zutiefst, ebenso wie die Einfachheit des Lebens auf dem Meer, das für ihn die Freiheit symbolisiert.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2555924">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Französisch-Guayana: Die Kali’na</title>
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<pubDate>Sat, 12 Feb 2022 02:40:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/064452-019-A/940x530?ts=1618892267"></img><br/>Das Überseedépartement Französisch-Guayana liegt direkt über dem Äquator. Hier herrscht ein tropisches Klima: heiß und feucht. Im Mündungsdelta der Flüsse Maroni und Mana, hinter dem sich die endlosen Weiten des tropischen Regenwalds erstrecken, lebt eine Volksgruppe der Kariben, die Kali'na. Der Maroni bildet die Grenze zwischen Französisch-Guayana und Suriname und mündet in den Atlantik. Auf beiden Seiten des Flusses leben die Kali’na, ein Indianervolk, das an der ganzen südamerikanischen Ostküste heimisch ist und vom Fischfang und der Landwirtschaft lebt. Die Kali’na haben einen starken Familiensinn und teilen sich brüderlich die vorhandenen Ressourcen. Der leidenschaftliche Segler und Schiffbauer Marc Thiercelin besucht die Menschen des Dorfs Awala-Yalimapo und wird Zeuge ihres kühnen Drahtseilaktes zwischen Moderne und Tradition. Der Fischer Delano ist den Bräuchen seiner Vorfahren sehr verbunden und engagiert sich mit Familie und Freunden für das kulturelle Leben seiner Heimat. Die Kali’na führen die Verschlammung der Küsten auf unzufriedene Geister zurück, die sie für die Vernachlässigung ihrer Traditionen bestrafen wollen. Delano versucht deshalb, uralte Riten wiederzubeleben – mit einer neuen Bank als Symbol für die enge Verbindung der Kali'na mit der Natur.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2708885">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Salomoninseln: Die Langa-Langa</title>
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<pubDate>Mon, 07 Feb 2022 17:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/082194-003-A/940x530?ts=1629901309"></img><br/>Die vor der Ostküste Australiens gelegenen Salomoninseln bestehen aus einer Vielzahl kleiner Inseln inmitten des Südpazifiks. Auf der Insel Malaita wohnt in der Langa-Langa-Lagune seit 5.000 Jahren ein Volk gleichen Namens. Wie die Legende berichtet, flohen die Langa-Langa einst vom Festland, um nicht von ihren kannibalischen Nachbarn verspeist zu werden. Auf der Insel mussten sie ganz von vorn anfangen: ihre Identität neu definieren, ihre Sprache verändern und ihren neuen Lebensmittelpunkt gestalten. Im Laufe der Generationen lernten die Langa-Langa, wie man künstliche Inseln anlegt: Mit bloßen Händen schichteten sie unzählige Korallenbrocken aufeinander, die sie eigens dafür aus dem Riff vom Grund der Lagune brachen. Das geschieht noch heute, wenn sich die Familien vergrößern. Marc Thiercelin macht die Bekanntschaft von David und seinem Sohn Francis, zwei Langa-Langa-Fischern, die ihren Lebensunterhalt durch Fischfang in der Lagune bestreiten. Francis steht kurz vor der Hochzeit und muss nun seine eigene Insel anlegen, weil er Platz für die zukünftige Familie braucht. Diese mühselige, viel Geschick verlangende Arbeit erfordert die Hilfe des gesamten Familienverbandes. Bei diesem Aufschichten der Insel entdeckt Marc ein Volk von Baumeistern, das eine uralte, letztendlich lebensrettende Tradition fortsetzt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2556707">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Kolumbien: Die Apalaanchi</title>
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<pubDate>Mon, 07 Feb 2022 04:35:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/064452-015-A/940x530?ts=1618471249"></img><br/>Die Wüste von La Guajira im Nordosten Kolumbiens ist ein karges Stück Land, das von Wind und Sonne gezeichnet ist. In den ockerfarbenen Landschaften dieser Gegend begegnet der Segler und Schiffbauer Marc Thiercelin den Apalaanchi – einem Indianervolk, das traditionell von Ziegenhaltung und Fischfang lebt. In der rauen Einöde der Halbinsel ist das Karibische Meer eine wichtige Überlebensgrundlage. So auch für Pepe, der den bezeichnenden Spitznamen „der Biologe“ trägt. Er nutzt sein Wissen über Meer und Küste, um seine Großfamilie zu ernähren. In einer Zeit, in der die Ressourcen immer knapper werden, suchen die Apalaanchi Zuflucht in Glaube und Tradition. Angesichts der Naturgewalten, die ihr Leben aus dem Gleichgewicht bringen können, versprechen sich die Apalaanchi Schutz bei den Göttern. Auch Träume spielen in ihrer Kultur eine große Rolle: Mittels ihrer Träume nehmen sie eine Verbindung zu ihren Vorfahren auf. Marc Thiercelin taucht ein in eine Kultur, deren Glaube vom Meer bestimmt wird; er lernt ein Volk kennen, das hofft, dass die Schätze des Meeres für die nachfolgenden Generationen bewahrt werden.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2706624">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Bangladesch: Die Jailla</title>
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<pubDate>Wed, 02 Feb 2022 03:55:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/082194-005-A/940x530?ts=1629901906"></img><br/>Der im Südosten von Bangladesch gelegene Strand des Badeortes Cox's Bazar erstreckt sich über 120 Kilometer. An dieser Stelle des Golfs von Bengalen gibt es einen spezifischen Riegel von fünf aufeinanderfolgenden Wellen, den sogenannten Ponchodau, der es äußerst schwierig macht, aufs offene Meer zu gelangen. Für die an dieser Küste ansässige Ethnie der Jailla, die ausschließlich vom Fischfang lebt, ist der Meereszugang jedoch von existenzieller Bedeutung. Um die Wellenmauer zu durchbrechen, haben die Vorfahren dieses Volkes ein Boot mit abgerundetem Schiffskörper in Form einer Mondsichel geschaffen, das sich bis zu 45 Grad erheben kann. Wenn ein solches mehr als zwei Tonnen schweres Mondboot zu Wasser gelassen wird, erwarten die Menschen an Bord oft sehr harte und gefährliche Momente. Der Fischer Mahmud, ein Mann mit über zwanzigjähriger Berufserfahrung, nimmt als Kapitän eine wichtige Stellung ein, denn auf ihn zählt die Besatzung, um trotz der furchterregenden Strömungen sicher auf das offene Meer zu gelangen. Seit mehr als fünf Jahren spart er auf ein eigenes Mondboot, mit dem er sich endlich seinen Traum vom besseren Leben erfüllen will. An Mahmuds Seite an Bord dieser majestätischen Boote entdeckt Marc Thiercelin ein zähes Volk, für das die Mondboote die Aussicht auf eine gedeihliche Zukunft darstellen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2557544">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Brasilien: Die Jangadeiros</title>
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<pubDate>Tue, 01 Feb 2022 07:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/064452-014-A/940x530?ts=1618471245"></img><br/>Entlang der windgepeitschten Küste im Nordosten Brasiliens reist der passionierte Segler und Schiffbauer Marc Thiercelin zu einem Fischervolk. Die Männer fahren jeden Tag mit Jangadas aufs Meer hinaus, dem für diesen Teil Brasiliens üblichen Bootstyp. Der portugiesische Name bedeutet so viel wie „Floß“. Die bis zu fünf Meter langen hochseetauglichen Jangadas bieten Platz für bis zu vier Passagiere und werden für mehrtägige Segeltörns eingesetzt. Vor der Küste weht ständig eine starke Brise, das Meer ist gefährlich, wer sich hier hinauswagt, muss ein guter Seemann sein und sein Boot perfekt beherrschen. Diese Kunst stellen die Männer auch bei regelmäßig ausgetragenen Regatten zur Schau. Luis lebt am Strand von Canto Verde, einem der letzten Küstenabschnitte Brasiliens, der noch unberührt vom Tourismus ist. Mit seinen 21 Jahren ist er bereits ein erfahrener Seemann. Seit früher Kindheit fährt Luis mit seinem Vater zum Fischfang mit einer Jangada aufs Meer hinaus und eignete sich so die Grundlagen des Seefahrens an. Luis hat nur einen Traum – „mestre“ zu werden. Diesen Titel tragen nur diejenigen, die als Kapitän einer Mannschaft mehrtägige Fischzüge leiten können. Beim Fischfang und beim Segeln mit seinem wendigen Boot kann Marc Thiercelin Luis über die Schulter schauen. Ein Jangadeiro muss viel können, um Fischgründe zu finden und mit den Kräften des Ozeans umgehen zu können.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2706207">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Tansania: Die Wapemba</title>
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<pubDate>Sun, 23 Jan 2022 09:50:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/064452-013-A/940x530?ts=1618471240"></img><br/>Der Sansibar-Archipel liegt im Indischen Ozean vor der Küste von Tansania. Dieser Schmelztiegel afrikanischer, arabischer und indischer Kulturen ist eine bedeutende Wiege der Suaheli-Kultur. Auf der Insel Pemba, der „grünen Insel“, leben die Wapemba. In dieser Bevölkerungsgruppe muslimischen Glaubens beschränkt sich der traditionelle Platz der Frauen auf Haus und Gewürzgarten. Doch aufgrund der schrumpfenden Fischbestände mussten sich die Wapemba neue Lebensgrundlagen erschließen, und die Frauen wandten sich genau wie ihre Männer dem Meer zu, um Seetang zum Verkauf anzubauen – eine Form der Emanzipation, indem sie zum Unterhalt der Familie beitragen. Die Küstengewässer von Pemba sind heute mit Unterwasserfeldern durchzogen, die an die Ruinen einer versunkenen Zivilisation erinnern. Ali ist trotz seiner 32 Jahre der angesehenste Fischer in seinem Dorf. Unweit der Küste begeht er zwischen den Korallenriffen minutenlange Tauchgänge auf der Suche nach einer ganz besonderen Delikatesse: Tintenfisch. Jeden Tag taucht und fischt er vor der Küste, um seine 15-köpfige Familie zu ernähren. Damit das Überleben der Gemeinschaft gesichert ist, musste sich Ali seinen Prinzipien zum Trotz damit abfinden, dass seine Frau und seine Mutter arbeiten. Doch für die Frauen ist das Meer nicht nur ein Mittel, den Lebensunterhalt zu verdienen: Es gibt ihnen die Möglichkeit, ihren Wunsch nach Freiheit auszuleben.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2705790">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Myanmar: Die Dawei</title>
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<pubDate>Thu, 20 Jan 2022 12:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/064452-020-A/940x530?ts=1619442946"></img><br/>Im Süden von Myanmar leben die Dawei seit Jahrhunderten in enger Symbiose mit dem Meer. Ihre Dörfer liegen an einem mehrere Hundert Kilometer langen, unzugänglichen und felsigen Küstenstreifen der Andamanensee. Vor der Halbinsel gibt es ergiebige Fischgründe – die Lebensgrundlage der Dawei. In der Abgeschiedenheit hat das Fischervolk seine eigene Kultur entwickelt. In ihrer Mythologie spielen Meeresgeister eine wichtige Rolle, von ihnen verhoffen sie sich Schutz. Sie werden durch den Meeresgott U Shing Gyi verkörpert, den sie mit täglichen Opfergaben milde stimmen. Ganz besonders verehren sie den Mond, der über Ebbe und Flut bestimmt und ihnen nachts wie ein treuer Wächter zur Seite steht. Im Fischerdorf San Lan, auf einer schmalen Landzunge zwischen Meer und Flussdelta, trifft der begeisterte Segler und Schiffbauer Marc Thiercelin Ko Aung Moe. Dieser ist seit seinem 12. Lebensjahr Fischer und versorgt zusammen mit seinem 13-jährigen Sohn und seinem Schwager eine zwölfköpfige Familie mit seinem Fang. Da sie in bescheidenen Verhältnissen leben, sind sie aufeinander angewiesen. Kurz vor Vollmond erschwert der damit einhergehende stärkere Tidenhub Ko Aung Moes Arbeit. Doch Marc unterstützt ihn bei seinen Vorbereitungen und lernt dabei viel über die Dawei, deren Leben von Ebbe und Flut bestimmt wird.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2709324">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Osttimor: Die Wawata Topu</title>
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<pubDate>Thu, 20 Jan 2022 03:50:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/064452-016-A/940x530?ts=1620778183"></img><br/>Im Norden Timors, am Westhang der Atauro-Insel, begegnet der Segler und Schiffsbauer Marc Thiercelin einer Gruppe außergewöhnlicher Frauen: den „Wawata Topu“ aus dem kleinen Dorf Adara. Früher lebten die Inselbewohner weiter landeinwärts in den Bergen und ernährten sich von Ackerbau und Viehzucht. Mit der Austrocknung der fruchtbaren Berghänge beschlossen die Frauen, sich im Meer eine neue Nahrungsgrundlage zu erschließen. Die an Land verbliebenen Männer tauften sie „Wawata Topu“ – „Fisch-Frauen“. Angelita und Sarah sind 20 Jahre alt. Mit ihren Harpunen jagen sie in einer wunderschönen, sehr artenreichen Lagune nach Fischen, Tintenfischen und Schalentieren. Das Tauchen haben sie von klein auf gelernt. Sie können fast zwei Minuten lang unter Wasser bleiben und ihre Beute bis zum Meeresgrund verfolgen. Das Tauchen und Fischen ist für die Frauen nicht nur eine Notwendigkeit, sondern bedeutet für sie auch ein Stück Freiheit.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2707606">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Mosambik: Die Vahoka</title>
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<pubDate>Mon, 10 Jan 2022 17:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/064452-011-A/940x530?ts=1618471230"></img><br/>Der leidenschaftliche Segler und Schiffbauer Marc Thiercelin begibt sich auf die Bazaruto-Inseln. Auf dem Archipel vor der Küste von Mosambik leben die Vahoka. Vor 200 Jahren haben sich Fischer aus der Küstenregion Mosambiks auf den bis dahin unbewohnten Inseln des Bazaruto-Archipels angesiedelt. In einer von Wind und Wellen, von Dünen und Mangroven geprägten Landschaft ist das Meer die einzige Ressource. Der Fischer Laiwane hat 19 Angehörige zu ernähren, sein Leben ist hart: Jeden Tag muss er mit seinem Boot die Fanggebiete erreichen. Aber er ist nicht allein, die Familie spielt in dieser Ethnie eine tragende Rolle, und den tagtäglichen Kampf ums Überleben gewinnen die Vahoka nur dank ihrer starken Solidarität. Der Gemeinschaftsgedanke ist Basis des Zusammenlebens im Fischerdorf, man ist aufeinander angewiesen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2704969">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Honduras: Die Garifuna</title>
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<pubDate>Thu, 06 Jan 2022 19:05:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/064452-012-A/940x530?ts=1618471235"></img><br/>In Punta Piedra, einem entlegenen Küstendorf von Honduras, trifft Marc Thiercelin Angehörige der Volksgruppe der Garifuna. Die Geschichte der Garifuna begann auf der Karibik-Insel Saint Vincent. Die Sklaven zweier Schiffe aus Westafrika konnten flüchten, bei den Ureinwohnern von Honduras Unterschlupf finden und sich schließlich vor gut 200 Jahren an der Küste niederlassen. „Das Meer hat uns geschaffen“, sagen sie von sich selbst. Die Garifuna haben ihre eigene Sprache und bilden eine Gemeinschaft, die ohne viel Kontakt zum Rest der Welt auskommt. Seit Jahrhunderten halten sie den in der Region dominierenden hispanischen Einflüssen stand. Auch Edito und seine Frau Celsa wohnen in Punta Piedra. Edito ist 52 Jahre alt und gilt als erfahrener Kapitän. Er ist mit dem Fischfang groß geworden und das Meer birgt für ihn kaum noch Geheimnisse. Gemeinsam mit seiner Frau führt er ein einfaches Leben. Der Alltag der Garifuna wird bestimmt von Maniok-Anbau, Fischerei und traditionellen Festen. Ihre Kultur zu bewahren ist ihnen wichtig. Sie lieben ihre Freiheit und haben ihre afrikanischen Wurzeln bis heute nicht vergessen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2705380">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Brasilien: Die Caiçaras</title>
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<pubDate>Thu, 23 Sep 2021 03:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/082194-004-A/940x530?ts=1629901425"></img><br/>Die im Süden Brasiliens zwischen São Paulo und Rio de Janeiro gelegene Felseninsel Ilhabela zeichnet sich durch einen ausgedehnten Regenwald und schöne weiße Sandstrände aus. Im Westen der Insel ist die Küste stark vom Tourismus geprägt und entsprechend modern gestaltet. Der östliche Küstenstrich dagegen bietet einen viel wilderen Anblick, und die wenigen Dörfchen sind lediglich nach vier Stunden Wanderung auf abschüssigen Wegen erreichbar. Im Dorf Bonete begegnet Marc Thiercelin dem berühmten Seefahrer- und Tischlervolk der Caiçaras, das aus einer Mischung zwischen indigenen Tupi-Indianern und europäischen Kolonisatoren entstand. Um der Tourismus- und Projektentwicklung zu trotzen, setzen sich die Caiçaras dafür ein, dass ihre Dörfer auch in Zukunft schwer zugänglich bleiben. Marcelo ist ein um die Erhaltung seiner Kultur besorgter Caiçara-Fischer und außerdem ein "mestre canoeiro", wie die Pirogenbaumeister im Portugiesischen genannt werden. Er gehört zu den wenigen Menschen, die noch wissen, wie man eine Caiçara-Piroge baut – jenen traditionellen Schiffstyp, der dem stürmischen Atlantik mit seinen manchmal drei Meter hohen Wellen standhält. Marcelos Lehrling Mateus, ein junger Caiçara-Fischer, brennt darauf, seine eigene Piroge zu bauen und seinerseits "mestre canoeiro" zu werden. Im Zusammensein mit den beiden lernt Marc ein stolzes Volk kennen, das sich standhaft gegen Massentourismus und Überfremdung zur Wehr setzt, um seine Eigenart zu bewahren.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2553665">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Philippinen: Die Tagbanwa</title>
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<pubDate>Wed, 01 Sep 2021 03:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/082194-008-A/940x530?ts=1630293826"></img><br/>Im Norden der Provinz Palawan, im Westen der Philippinen, liegt die Insel Coron mit ihren hohen Kalksteilküsten und ihren üppigen Wäldern. Sie ist das angestammte Gebiet des Tagbanwa-Stammes. Doch erst seit 2002 verfügen die Insel und ihre Küstengewässer über den Status als "staatlich geschütztes Stammland der Ureinwohner" und werden ausschließlich von den Tagbanwa verwaltet. Da diese Ethnie sowohl ihre natürliche Landschaft als auch ihre Traditionen erhalten will, erlaubt sie Tourismus nur in einigen genau festgelegten Bereichen.
Der Tagbanwa-Fischer Roy ist eines der Oberhäupter seiner Stammesgemeinschaft. Jedes Jahr, wenn die Jagd auf die Schwalbennester eröffnet wird, klettert er auf die schwindelerregend hohen Klippen der Insel zu den wertvollen Nestern hinauf, die traditionell als Medikamente genutzt werden und heute auf dem asiatischen Markt sehr gefragt sind. Marc Thiercelin begleitet Roy bei der gefährlichen Nestersuche. Die Tagbanwa praktizieren sie seit langem, stets darauf bedacht, die Art nicht in Gefahr zu bringen. An Roys Seite macht Marc die Bekanntschaft von Angehörigen dieser Gemeinschaft, die eine spirituelle Verbindung zur Natur pflegen und ihre natürliche Umwelt seit Jahrhunderten aufs Entschlossenste verteidigen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2553265">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Thailand: Die Moken</title>
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<pubDate>Thu, 27 May 2021 16:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/064452-009-A/940x530?ts=1617721906"></img><br/>Der leidenschaftliche Segler und Schiffbauer Marc Thiercelin lernt eines der letzten echten Nomadenvölker kennen. Die Moken kreuzten auf ihren Hausbooten jahrhundertelang zwischen den Inseln vor der Küste Myanmars und Thailands – im Mergui-Archipel – hin und her. Sie ernährten sich von den Früchten des Landes und der Meere. Viele von ihnen sind inzwischen sesshaft geworden, doch noch immer gehen sie mit ihrem Hausboot auf Reisen, die mehrere Wochen dauern können. Diese Lebensweise hat ihre Kultur und ihre Identität geprägt: Ihre ausgezeichnete Tauchfähigkeit und ihre genaue Kenntnis der Inseln und der dortigen Vegetation ermöglichen ihnen ein Leben in völliger Autarkie.Der 35-jährige Noi lebt während der Regenzeit in einem Haus auf Pfählen, wie die meisten Moken. Noi will die nomadische Tradition bewahren: Sobald es das Wetter erlaubt, geht er mit seiner Familie auf Reisen. Sie leben weiterhin auf einem Kabang, einem traditionellen Hausboot. Auf engstem Raum miteinander wohnen, essen, schlafen und fischen: Das Kabang ist der Lebensraum der Moken, alles Notwendige ist vorhanden. Noi jagt mit seiner Harpune in den fischreichen Korallenriffen des Archipels, wie es die Moken seit jeher tun: Sie fischen nicht mit Netzen, sie gehen auf die Jagd ...Die sesshaften Mitglieder seines Volkes sieht er nur selten – ein Preis, den er gerne für seine Freiheit zahlt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2703471">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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