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<title>Baukunst</title>
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<description><![CDATA[Baukunst: Eine Sendung von Arte.]]></description>
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<pubDate>Mon, 04 May 2026 08:05:19 +0000</pubDate>
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<title>Die Bambusschule von Bali</title>
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<pubDate>Sun, 19 Jan 2020 04:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/pahQuxknUVwqD0N00WbI85IV7J4=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1579186090/22/069782-000-A_2160227.jpg"></img><br/>Das als „Heart of School“ bezeichnete Verwaltungsgebäude der balinesischen Green School, 20 Kilometer von der Hauptstadt Denpasar entfernt, hat den ökologischen Ansatz der Schule bis ins Grundgerüst verinnerlicht: Es ist aus Bambus erbaut. Das ehrgeizige Projekt geht auf eine Initiative der beiden in Indonesien lebenden Amerikaner John und Cynthia Hardy zurück. 2006 entwarfen sie mit einer Gruppe von Architekten und Künstlern einen völlig neuartigen Schulkomplex, der gleich drei Herausforderungen gerecht werden sollte: ein innovativer pädagogischer Ansatz, ein umweltschonendes Wirtschaftsmodell und eine nur auf einem Grundmaterial basierende Architektur. Als Erstes trafen sie die Entscheidung, nur mit Bambus zu bauen, einem traditionellen balinesischen Baustoff, der aufgrund seiner Stabilität und Langlebigkeit auch als „pflanzlicher Stahl“ bezeichnet wird. Schon von weitem sichtbar sind die drei mehrgeschossigen Kegeldächer, die schneckenhausartig ineinandergreifen. Sie verleihen dem Bau einen einheitlichen Charakter und wirken zugleich, als seien sie in ständiger Bewegung – ein Konzept, das die Architekten einer Zeichnung von Leonardo da Vinci entlehnten. Das Gebäude hat keine Mauern, keine Trennwände und wird auf natürliche Art klimatisiert. Sein Skelett ist sichtbar und verläuft manchmal vertikal, manchmal parallel zur Neigung des Dachs. Einige Strukturen – so der stabile Dachträger und der Träger, auf dem die Stockwerke ruhen – sind ineinander verschlungen. Die Bambusschule ist der größte Bau des rund 60 Gebäude umfassenden Campus. Sie gilt heute als Referenz für moderne Architektur aus erneuerbaren Rohstoffen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2540152">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Das Gästehaus von Wa Shan</title>
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<pubDate>Mon, 24 Jun 2019 03:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/QEtcyKRakY3ae1embtCRPuclZdU=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1445009116/10/053965-000-A_bk-washan_01.jpg"></img><br/>In Hangzhou, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Zhejiang, steht ein Gästehaus der besonderen Art: das Wa Shan – was wörtlich so viel bedeutet wie „Berg aus Ziegeln“. Das Haus wurde zwischen 2011 und 2013 auf dem Campus der angesehensten Kunsthochschule des Landes errichtet. Sein Architekt ist der Chinese Wang Shu, Jahrgang 1963, der selbst dort lehrt.
In Hangzhou, der jahrtausendealten Kulturhauptstadt Chinas, vollzieht sich seit geraumer Zeit eine rasante Entwicklung: Innerhalb von weniger als 30 Jahren verlor die Stadt 90 Prozent ihrer traditionellen Wohngebäude. Diese radikale Verwandlung der Stadtlandschaft entspricht dem rasanten kapitalistischen Wandel des Landes.
Mit seiner Arbeit will der umwelt- und traditionsbewusste Architekt ein Gegenmodell zur fortschreitenden Globalisierung schaffen. Er engagiert sich sehr auf dem Gebiet des nachhaltigen Bauens. Dabei verbindet er moderne und überlieferte Bauweisen, insbesondere solche, die historisch vor Ort gewachsen sind. Für seine experimentelle Praxis und seine Werke wurde er 2012 mit dem Pritzker-Preis ausgezeichnet.
Wang Shu lädt den Besucher in sein Gästehaus zu einer Erkundungstour ein, bei der Innen- und Außenwelt, Landschaft und Gebäude, harmonisch miteinander verschmelzen. Auf dem Weg durch die kleinen labyrinthischen Räume ergeben sich ständig neue Aus- und Einblicke. Die Raumerlebnisse gleichen denen, die durch die traditionellen Kulturlandschaften auf den chinesischen Tusche-Rollbildern vermittelt werden.
Wang Shu ist ein begnadeter Szenograf. Darüber hinaus setzt er sich in seinem Kampf um die Nachhaltigkeit dafür ein, Ziegel und anderen Bauschutt zu verwenden, den er aus abgerissenen traditionellen Häusern der Provinz rettet. So wurde das Wa Shan aus recyceltem Material und aus Stampflehm gebaut – eine wahre Provokation in einer Stadt, die rücksichtslos zubetoniert wird.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2465684">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Das Itimad-ud-Daula</title>
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<pubDate>Sun, 03 Mar 2019 02:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/wOdoifLXvYwfCqMkLKYRu8_CBp0=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1448987914/28/053963-000-A_bk-itimad_01.jpg"></img><br/>Das Mausoleum Itimad ud-Daula im nordindischen Agra wurde zwischen 1622 und 1628 im Auftrag von Nur Jahan, der Gattin des Mogulherrschers Jahangir, für ihren Vater errichtet. Das monumentale, quadratische Grabmal aus weißem Marmor liegt inmitten einer viereckigen Gartenanlage am Fluss Yamuna und war ursprünglich als Ort der Besinnung für Familie und Freunde gedacht.
Während die Pavillons der äußeren Mauer rot sind, besteht das Mausoleum aus weißem Marmor. Dies stellte einen Bruch mit der Tradition dar, denn weißer Marmor war bis dahin den Gräbern der Heiligen vorbehalten gewesen. Die Achsen der vier Pavillons entlang der Gartenmauer schneiden sich in der Mitte des Mausoleums und erzeugen somit eine doppelte Symmetrieachse – im Mogulreich ein Symbol für Kraft, durch die Gleichgewicht und Harmonie entstehen.
Der weiße Marmor, mit dem das massive Ziegelsteinmonument verkleidet ist, ist auf allen Außenseiten mit Halbedelsteinen verziert. Sterne, Dreiecke, Trapeze und Sechsecke sind mit der „parchiri kiri“-Technik in den Marmor eingelassen und lassen die große Fassade wie ein großes Puzzle wirken. Ebenso faszinierend sind die 16 Jalis – steinerne, geometrische Fensterstrukturen, die die Wände des Mausoleums in sanft gemustertes Sonnenlicht hüllen.
Außergewöhnliche sind auch die zwei Grabkammern des Mausoleums, eine im Inneren und eine zweite, lichtdurchflutete Ausführung der selbigen auf der Terrasse direkt darüber. Die Errichtung eines Bauwerks über einem bestatteten Leichnam war schon damals kontrovers und beschäftigte die gesamte islamische Welt.
Die dekorativen Malereien im Inneren des Gebäudes bilden Themen aus Persien, China und sogar Europa ab und gelten als Beweis für die Toleranz, die Mogul Jahangir gegenüber allen Religionen walten ließ.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2438354">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Das Bauhaus von Dessau</title>
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<pubDate>Tue, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/fdks5cxs64ZJCKfGBxx5BH/940x530"></img><br/>Nicht alle Zeitgenossen liebten es: 1925 wurde das Bauhaus nach Dessau verlegt und Walter Gropius entwarf für die Schule ein funktionales Gebäude, das den Leitlinien der jungen Ausbildungsstätte Rechnung tragen sollte. Das Ensemble mit seinen geradwinkligen Glasfassaden, markanten Balkonen und Flachdächern sollte zu einem der einflussreichsten Werke der Architektur des 20. Jahrhunderts werden.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2919110">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Das Haus der Kommunistischen Partei Frankreichs</title>
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<pubDate>Tue, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/YEU8PosYGPcaLBps25HZJ8/940x530"></img><br/>Eine sanft gewellte Glasfassade, eine weiße Kuppel: Das am Fuße des Parks Buttes-Chaumont gelegene Haus der Kommunistischen Partei Frankreichs in Paris verkörpert die architektonische Umsetzung einer politischen Ideologie und gilt als Meilenstein moderner Architektur. Der berühmte Schöpfer Basilias, Oscar Niemeyer, errichtete den Bau und Jean Prouvé entwarf die einmalige Glasfassade.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2885643">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Das Glasschiff von Frank Gehry</title>
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<pubDate>Tue, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/DXNrqPnFEEUzFsDiyiESKc/940x530"></img><br/>Frank Gehry erschuf zwischen 2006 und 2014 am Rande des Pariser Bois de Boulogne ein Bauwerk ohnegleichen: ein "Glasschiff", das die Illusion von Bewegung vermittelt und getrieben vom Westwind nach Paris zu segeln scheint.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2885644">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Das Gefängnis "La Santé" in Paris</title>
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<pubDate>Tue, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/nsQb7QyBE47ZSSTEQVhuMH/940x530"></img><br/>Das zwischen 1861 und 1867 errichtete Pariser Gefängnis "Prison de la Santé" beeindruckt durch seine einzigartige architektonische Geschlossenheit. Seinerzeit verkörperte es die neusten Erkenntnisse der Forschung auf den Gebieten des Freiheitsentzugs und der Hygiene und galt daher als das "moderne Gefängnis" schlechthin. Es bleibt steingewordenes Symbol für die Techniken des Überwachens und Strafens, die den Philosophen Michel Foucault zu seiner Theorei des Panoptismus als Ordnungsprinzip westlich-liberaler Gesellschaften anregten.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2885645">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Pariser Stadtpaläste: Hôtel de Soubise und Hôtel de Rohan</title>
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<pubDate>Tue, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/pe7yyDQHuDfh5GBriCRXV6/940x530"></img><br/>Mit ihrer imposanten Architektur und prächtigen Innenausstattung zeugen das Hôtel de Rohan und das Hôtel de Soubise in Paris von der ungezügelten Ambition der Fürsten von Soubise, die bei der Errichtung der beiden Stadtpaläste zwischen 1705 und 1752 ihrem Größenwahn freien Lauf ließen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2893974">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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