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<title>Augenschmaus</title>
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<description><![CDATA[Augenschmaus: Eine Sendung von Arte.]]></description>
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<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 02:24:22 +0000</pubDate>
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<title>Delacroix - Stillleben mit Hummer</title>
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<pubDate>Sat, 06 Jul 2019 03:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/4LLc2C5Par9PsLLtdq3qcM7Oo_M=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1562150774/6/064456-003-A_2791199.jpg"></img><br/>Das im Pariser Louvre ausgestellte Ölgemälde „Stillleben mit Hummer und Trophäen der Jagd und des Fischfangs“, das Eugène Delacroix 1827 für den bretonischen Marquis de Coëtlosquet anfertigte, zieht die Museumsbesucher bis heute in seinen Bann.
Die Kombination von Jagdtrophäen, die den Elementen Wasser, Luft und Erde entstammen, mutet auf den ersten Blick befremdlich an. Doch Experten der Kunstgeschichte wissen mehr über das Gemälde und erklären es dem Küchenchef Patrick Jeffroy. Er führt ein Restaurant in Carantec und stammt wie einst der Marquis aus der Nordbretagne, genauer gesagt aus der Bucht von Morlaix.
Jeffroy lässt sich von Delacroix‘ Motiven – der einzigartigen Mischung aus Speisen und Farben – inspirieren und kombiniert so ein köstliches Gericht. Serviert wird der berühmte blaue Hummer, der „König der Bretagne“. Einer von Frankreichs bekanntesten Fischhändlern, Jacques Person, und der renommierte Lebensmittelhistoriker Marc de Ferrière le Vayer erzählen die jahrhundertealte Geschichte des blauen Hummers.
Doch bevor es zu Tisch geht, nimmt Küchenchef Jeffroy an einer Jagd ohne Gewehr teil, die ihn zu einem Schatz führt: Der getreuen Nachbildung des Gemäldes von Delacroix, dessen bekanntestes Werk „Die Freiheit führt das Volk“ ist. Eine Gralssuche, die mit einem fantastischen Essen endet, über dem ein Hauch jener Freiheit zu wehen scheint, die Delacroix offenbar gemeint haben mag.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2472585">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Renoir, "Bal du moulin de la Galette"</title>
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<pubDate>Sun, 23 Jun 2019 03:10:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/XOylQIIFGRgmP3KD8VUzfoiKH9Q=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1519057415/24/060792-002-A_2323891.jpg"></img><br/>1876 und 1881 vollendete Auguste Renoir zwei seiner berühmtesten Bilder: „Bal du Moulin de la Galette“ und „Das Frühstück der Ruderer“. Die beiden Ölgemälde auf Leinwand sind wahre Hymnen an die Lebensfreude. Im „Bal du Moulin de la Galette“ fing der Künstler die heitere, unbeschwerte Stimmung eines Sommertages in einem Tanzlokal auf dem Montmartre ein. Der Pariser Chefkoch Thierry Marx stellt ganz im Geist jener Epoche ein farbenfrohes Mahl zusammen. Ein Essen, wie es beim „Frühstück der Ruderer“ hätte serviert werden können, im bis heute berühmten Restaurant Fournaise direkt am Ufer der Seine. Im Moulin de la Galette gab es dagegen keine Menüs, sondern nur Fladenbrot – eben die Galette, deren Rezept der Pariser Bäcker Christophe Vasseur vor dem Vergessen bewahrt hat. Renoir spielt in seinen Bildern mit Licht und Schatten und setzt weiche, mitunter fast verschwimmende Konturen. Nicht umsonst wird er auch der „Maler des Glücks“ genannt, denn er hielt gern die kleinen, flüchtigen Momente des Wohlbefindens jenseits des Alltags fest. Ein Gemälde musste für ihn etwas Angenehmes, Freundliches und Schönes sein.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2467866">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter</title>
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<pubDate>Sun, 16 Jun 2019 03:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/4q30cvo9pb7NNtpDZz5Dcn_JPuU=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1449067716/6/046207-001_augenschmaus_01.jpg"></img><br/>Die Dokumentation "Augenschmaus" behandelt die wohl berühmteste Mahlzeit der Geschichte anhand des Wandgemäldes von Leonardo da Vinci. Ein Historiker und Theologe, ein Kunsthistoriker und eine Küchenhistorikerin mit dem Spezialgebiet Antike lüften die Geheimnisse des letzten Abendmahls und geben Einblick in den zeitgeschichtlichen Kontext und die Entstehung des Meisterwerks sowie in die nicht immer sehr koscheren Essgewohnheiten der damaligen Zeit. Unter deren fachmännischer Anleitung bereitet Sternekoch Gérald Passédat vom Restaurant "Le Petit Nice" in Marseille eine Mahlzeit zu und zwar ausschließlich mit Zutaten, die bereits zu Lebzeiten Jesu verfügbar waren. Unterstützt wird der Gourmetkoch, der sich hervorragend mit heute in Vergessenheit geratenen Speisefischen auskennt, von dem Pariser Bäckermeister Christophe Vasseur, in dessen Backstube Brot nach antiken Verfahren hergestellt wird. Dazu gibt es Wein von Hervé Durand, der mit Hilfe von Archäologen eine römische Traubenpresse nachgebaut hat, um ebenfalls unter authentischen Bedingungen Wein zu keltern. Schließlich versammeln sich alle Beteiligten um den Tisch und laben sich an Brot, Wein und den verschiedenen Gerichten von Gérald Passédat. Das Gespräch dreht sich dabei natürlich um das servierte Essen und die damit verbundenen Sitten und Gebräuche.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2463441">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Niki de Saint Phalle - Tee bei Angelina</title>
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<pubDate>Sun, 16 Jun 2019 03:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/jPYC_8XT5IYJ7VrGVvDYY9IlDKw=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1518452199/5/064456-005-A_2316779.jpg"></img><br/>Seit 1903 ist das Angelina eines der bekanntesten Cafés der Welt, berühmt vor allem für seine heiße Schokolade. Unweit der Pariser Place de la Concorde kommen Genießer dort noch heute auf ihre Kosten. Zu den zahlreichen prominenten Stammgästen des Cafés gehörte neben Marcel Proust und Coco Chanel auch die Künstlerin Niki de Saint Phalle. „Niki war eine Stammkundin im Angelina“, erzählt Café-Leiterin Solenn Coudron. Wie ihre beiden 1971 entstandenen „Mütter“ trank auch sie dort gerne ihren Tee. Niki de Saint Phalles Nichte Catherine Rubin Kermorgant erinnert sich noch sehr gut daran. Als Zeitzeugin gleicht sie ihre Erinnerungen mit dem enzyklopädischen Wissen von Camille Morineau, der Kuratorin der erfolgreichen Pariser Ausstellung zu Niki de Saint Phalle, ab. Und um wen genau es sich bei den beiden Schleckermäulern in dem Werk der Künstlerin handelt, kann ihre Biografin Catherine Francblin erklären. Zum Tee gibt es für die Damenrunde im Angelina dabei nicht nur von Chef-Patissier Christophe Appert extra für diesen Anlass kreierte Törtchen, sondern auch freundliche Erläuterungen von Lydia Gautier, der bekanntesten Tee-Sommelière Frankreichs. So erfahren die Damen mehr über die Geheimnisse dieses Getränks, das neben Wasser das weltweit meistkonsumierte Getränk ist.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2465410">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Veronese - Hochzeit zu Kana</title>
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<pubDate>Sun, 09 Jun 2019 03:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/DxYdNynSrTY24SMUtO6DNTqXvfg=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1558366690/25/060792-005-A_2720681.jpg"></img><br/>Im Pariser Louvre hat der Chefkonditor Nicolas Bernardé eine Verabredung mit einem der bedeutendsten Werke der Kunstgeschichte: im gleichen Saal wie die Mona Lisa, direkt gegenüber von ihrem melancholischen Lächeln, hängt ein weiteres Meisterwerk der italienischen Schule: „Die Hochzeit zu Kana“, das Veronese 1563 vollendet hat. Die Maße des Gemäldes sind monumental: beinahe 70 Quadratmeter. Männer und Frauen sitzen zu Tisch bei einem festlichen Hochzeitsmahl. Doch was gibt es wohl zu essen?
Im Dialog mit Vincent Delieuvin, Konservator für italienische Kunst am Louvre, geht der Chefkonditor auf Spurensuche. Blanchierte Süßspeisen finden sich auf Veroneses Hochzeitstafeln – Bernardé kreiert sie für „Augenschmaus“ virtuos nach. Auch die Herstellung des Quittengelees Cotignac – das Rezept stammt ungefähr von 1350 – wird leidenschaftlich nachempfunden. Dabei steht ihm der Süßwarenhändler Benoît Gouchault zur Seite. Während die Gäste die verführerischen Leckerbissen verkosten, erzählt „Augenschmaus“ die Bibelgeschichte von der wundersamen Verwandlung von Wasser in Wein.
Die wechselvolle Geschichte des beeindruckenden Gemäldes schildert neben Delieuvin auch Pasquale Gagliardi, Leiter des San-Giorgio-Klosters in Venedig. Der Historiker und Bibelspezialist Pierre-Marie Beaude zeichnet die Rolle der Mahlzeiten in der Bibel nach. Der Kurator Zeev Gourarier fasst die Symbiose von Kunst und Essen treffend zusammen: Worauf es wirklich ankommt, das ist das Farbenspiel im Essen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2461602">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Veronese - Hochzeit zu Kana</title>
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<pubDate>Wed, 05 Jun 2019 11:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/DxYdNynSrTY24SMUtO6DNTqXvfg=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1558366690/25/060792-005-A_2720681.jpg"></img><br/>Im Pariser Louvre hat der Chefkonditor Nicolas Bernardé eine Verabredung mit einem der bedeutendsten Werke der Kunstgeschichte: im gleichen Saal wie die Mona Lisa, direkt gegenüber von ihrem melancholischen Lächeln, hängt ein weiteres Meisterwerk der italienischen Schule: „Die Hochzeit zu Kana“, das Veronese 1563 vollendet hat. Die Maße des Gemäldes sind monumental: beinahe 70 Quadratmeter. Männer und Frauen sitzen zu Tisch bei einem festlichen Hochzeitsmahl. Doch was gibt es wohl zu essen?
Im Dialog mit Vincent Delieuvin, Konservator für italienische Kunst am Louvre, geht der Chefkonditor auf Spurensuche. Blanchierte Süßspeisen finden sich auf Veroneses Hochzeitstafeln – Bernardé kreiert sie für „Augenschmaus“ virtuos nach. Auch die Herstellung des Quittengelees Cotignac – das Rezept stammt ungefähr von 1350 – wird leidenschaftlich nachempfunden. Dabei steht ihm der Süßwarenhändler Benoît Gouchault zur Seite. Während die Gäste die verführerischen Leckerbissen verkosten, erzählt „Augenschmaus“ die Bibelgeschichte von der wundersamen Verwandlung von Wasser in Wein.
Die wechselvolle Geschichte des beeindruckenden Gemäldes schildert neben Delieuvin auch Pasquale Gagliardi, Leiter des San-Giorgio-Klosters in Venedig. Der Historiker und Bibelspezialist Pierre-Marie Beaude zeichnet die Rolle der Mahlzeiten in der Bibel nach. Der Kurator Zeev Gourarier fasst die Symbiose von Kunst und Essen treffend zusammen: Worauf es wirklich ankommt, das ist das Farbenspiel im Essen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2461527">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Street Art</title>
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<pubDate>Sun, 26 May 2019 03:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/yIc1JN_Hwd3QrMqdPxF5pvrv7A8=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1557490149/20/064456-004-A_2745300.jpg"></img><br/>Die Kunstfertigkeit eines Handgriffs, die Schönheit einer Bewegung, ein Pinselstrich an der Wand, ein Farbakzent auf dem Teller – sie sind verbunden durch eine Gemeinsamkeit: die Straße als Inspirationsquelle.
Hier hat der zweifache Sternekoch und ehemalige Basketballprofi Alexandre Mazzia seine Sportkarriere begonnen. Er trainierte auf städtischen Basketballplätzen, wo es bei jeder Bewegung auf Präzision ankommt. Die Straße ist auch der Ort, an dem die Street-Art-Künstlerin YZ ihre Arbeiten entstehen lässt, immer auf der Suche nach der perfekten Wand.
Eine Begegnung voller Grau-Nuancen, die sich sowohl in dem einzigartigen Werk YZs als auch in dem erlesenen Menü Alexandre Mazzias wiederfinden. Für seine Kreation verwendet der Sternekoch Pigmente, die die Künstlerin für ein ephemeres Werk auf eine Wand aufträgt, ganz so als seien es Speisen auf einem Teller.
Es ist ein Treffen, das die Geschichte der Street-Art, die in den 80er Jahren ihren Ursprung findet, immer wieder aufleben lässt. YZ hat sich in diesem Metier sehr früh einen Platz an der Sonne gesichert. Im Senegal, den sie zeitweise zu ihrer Wahlheimat machte, fand sie nicht nur Sonne, sondern auch Streetfood an jeder Ecke – verkauft und zubereitet von Frauen aus der Gegend. Und wie es der Zufall so will, hat auch Alexandre Mazzia eine ganz persönliche Verbindung zum afrikanischen Kontinent und so bereichern sich Koch und Künstlerin gegenseitig mit ihren Farbtönen und Gewürznoten.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2457662">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Pierre Bonnard, Mittagessen unter der Lampe</title>
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<pubDate>Sat, 25 May 2019 03:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/1ZMWts3-jd_kFlznlNDrDWesXcw=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1555415986/22/064456-002-A_2713336.jpg"></img><br/>Das Mittagessen mit den Kindern ist das zentrale Motiv von Pierre Bonnards Ölgemälde „Le déjeuner sous la lampe“ (Mittagessen unter der Lampe). In seinem 1898 entstandenen, 24 mal 30 Zentimeter großen Bild fing Bonnard, der auch der „Maler des Glücks“ genannt wird, die ganze Wärme und Vertrautheit dieser häuslichen Szene ein.
Pierre Bonnards Interesse für persönliche Sujets resultierte aus seiner außergewöhnlichen Sensibilität für Menschen und Farben. Man schrieb diesem Maler das absolute Auge zu, so wie anderen das absolute Gehör. Bonnards Malerei folgte keiner Mode, ihre Vibrationen sind auch heute noch spürbar, denn sie drücken das aus, was Cézanne als die Wahrheit in der Malerei bezeichnete.
Das Thema Kindheit liegt der Dreisterneköchin Anne-Sophie Pic aus mehreren Gründen am Herzen: Zum einen entstammt sie einer Dynastie von Köchen und wuchs quasi in der Küche ihres Vaters in Valence auf, bis sie die Tradition selbst weiterführte. Zum anderen ist sie die hingebungsvolle Mutter eines Kindes, das in 30 Jahren vielleicht seinerseits die Sterne vom Himmel der Kochkunst holen wird. In den subtilen, leicht nostalgischen Kreationen der einzigen Dreisterneköchin Frankreichs finden Bonnards Sinnlichkeit und Empfindsamkeit ihr perfektes Pendant.
Auf ihrer kulinarischen Reise erhält Chefköchin Anne-Sophie Pic Unterstützung von Isabelle Cahn, Sammlungsleiterin im Musée d'Orsay und Bonnard-Expertin, Véronique Serrano, Leiterin des Musée Bonnard in Le Cannet, dem Ernährungshistoriker Marc de Ferrière le Vayer sowie den Kulinarikern in spe Virgile, Nathan, Louison und Maxime.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2459526">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Der Wasserverkäufer von Sevilla, Diego Velázquez</title>
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<pubDate>Thu, 02 May 2019 00:15:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/RtZ_JgG6qfYPn98m5OU6KKYwXoc=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1553249169/16/053436-004-A_2700318.jpg"></img><br/>Küche und Kunst laden jeweils auf ihre Art zum Reisen ein: hier mit regionalen Spezialitäten, dort mit Zeugnissen der Geschichte unterschiedlicher Epochen. In London, ganz in der Nähe von Hyde Park Corner, liegt Apsley House. Die frühere Residenz des Herzogs von Wellington beherbergt heute eine bedeutende Kunstsammlung, zu der auch ein Meisterwerk des spanischen Malers Diego Velázquez gehört: „Der Wasserverkäufer von Sevilla“. Neben den noblen Auftragsporträts für das spanische Königshaus sind dem Barockmaler auch naturalistische Alltagszenen wie diese zu verdanken.
Links den Wasserkrug in der Hand, reicht der Wasserverkäufer einem Jungen mit seiner Rechten ein feines Glas, in dem sich eine Feige befindet. Die dezent gehaltene Farbigkeit des Gemäldes in Brauntönen steht im Kontrast zur außergewöhnlichen Lichtführung, mit der Velázquez geschickt den Blick des Betrachters zu lenken weiß. Die Oberflächentextur des transparenten Glases und der Wassertropfen auf dem Krug sind ebenfalls mit einzigartiger Könnerschaft wiedergegeben.
Auch Chefkoch Alberto Herráiz hat Transparenz und Leichtigkeit zu den Hauptthemen seiner Küche auserkoren. Seine Köstlichkeiten, bei denen er sich von Velázquez‘ Meisterwerk inspirieren ließ, kredenzt er den Gästen der Sendung: Guillaume Kientz, Kurator im Louvre-Museum und Velázquez-Biograf, dem Leiter des Pariser Instituto Cervantes, Juan Manuel Bonet, sowie Alain Cohen, der Sternerestaurants weltweit mit auserlesenem Obst und Gemüse beliefert. Die Verkostung bietet auch die Gelegenheit, einen Sherry mit außergewöhnlicher Transparenz zu entdecken: den andalusischen Manzanilla.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2453354">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>"Stillleben mit Käse, Mandeln und Brezeln" von Clara Peeters</title>
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<pubDate>Sun, 28 Apr 2019 14:21:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/ht5cjpyqBDwYz6iR0ovQeK7BvdM=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1455640008/6/053436-006-A_augenschmaus-kaese-mandeln_02.jpg"></img><br/>Obwohl die Niederlande eine eher überschaubare Auswahl an Käsesorten zu bieten haben, gelten sie als das „Käseland“ schlechthin. Bereits im 17. Jahrhundert war das Sauermilchprodukt in Holland ein beliebtes Motiv von Malern wie der aus Flamen stammenden Clara Peeters, die um 1615 das „Stillleben mit Käse, Mandeln und Brezeln“ schuf. Über die Künstlerin und ihre Werke ist zwar nicht viel bekannt, einige Geheimnisse rund um ihr Gemälde haben die Fachleute jedoch gelüftet. Die Sendung gibt überraschende Einzelheiten preis.
Ein weit weniger rätselhaftes, doch nicht minder interessantes Thema dieser Folge ist die Käseherstellung. Holländische Käser geben Einblick in die Goudaproduktion. Auch der französische Schnittkäse Reblochon kommt zu Ehren, der bis heute in der Alpenregion Savoyen nach einer jahrhundertealten Methode hergestellt wird.
Marc Veyrat, der Chefkoch mit Hut, schlägt mit zwei verschiedenen Versionen des Käse-Kartoffelauflaufs Tartiflette eine Brücke zwischen Tradition und Moderne und überrascht seine Gäste mit einem Geschmackserlebnis der besonderen Art.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2455533">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Jiro Taniguchi: Der Gourmet</title>
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<pubDate>Sun, 24 Mar 2019 04:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/PAiTRk4aZ0kp7pqzt5KD90FACEw=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1483961084/26/053436-007-A_1902574.jpg"></img><br/>Mahlzeiten sind oft Anlass für Geselligkeit. Aber auch alleine lassen sie sich genießen – ähnlich wie die Lektüre eines Buches oder eines Comics, da man dabei zur Ruhe kommt. Der japanische Manga-Autor Jiro Taniguchi widmet sich in seinem Buch „Der Gourmet – Von der Kunst allein zu genießen“ der Küche seines Landes und lässt die Hauptfigur verschiedene traditionelle Gerichte entdecken. Dabei stehen kleine Restaurants und einfache, beliebte Speisen im Vordergrund. Die gleichnamige Serie ist in Japan ein großer Erfolg. Der in Paris lebende Kei Kobayashi gehört zu einer neuen Generation von Spitzenköchen. Er ist gerührt von der Geschichte des einsamen Feinschmeckers und lädt Jiro Taniguchi auf eine kulinarische Reise ins Land ihrer gemeinsamen Ahnen ein. Dabei orientiert er sich an den Gerichten, die Taniguchi in seinem Manga erwähnt. Ein unverhofftes Genusserlebnis, dem sich Jiro Taniguchi gerne hingibt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2438659">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Dienstmagd mit Milchkrug von Jan Vermeer</title>
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<pubDate>Sun, 17 Mar 2019 02:17:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/qe3N3l6UhVRKM0Vm7mHiymCDkKs=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1551451778/9/053436-001-A_augenschmaus-vermeer_03.jpg"></img><br/>Die Farbe Weißwirkte auf den berühmten Maler Wassily Kandinsky wie eine große Stille, wie „ein jugendliches Nichts“. Auch für die schneebedeckte Alpenlandschaft der Savoyen, in der Sternekoch Marc Veyrat zu Hause ist, trifft dies zu. Schneeweiß ist auch die Flüssigkeit, die die „Dienstmagd mit Milchkrug“ auf dem 1658 entstandenen Gemälde in die Schüssel gießt. Das Bild zeigt eine einfache Frau aus dem Volk bei einer alltäglichen Arbeit. Das Werk beeindruckt durch einen meisterhaften Einsatz von Farbe und Lichteffekten. Jan Vermeer, der den Beinamen „die Sphinx von Delft“ hatte, gab dem Betrachter mit seinen Bildern Rätsel auf. Vermeer schuf nur wenige solcher Meisterwerke, insgesamt fertige er in einer Schaffenszeit von 20 Jahren nur 45 Gemälde an.
Marc Veyrats Gäste sind in sein Chalet inmitten der Berge gekommen, um bei einem reichhaltigen Frühstück mit hausgemachten Milchprodukten und Armen Rittern mehr über die verborgene Symbolik in Vermeers Gemälde erfahren.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2438660">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Kartoffelesser von Vincent van Gogh</title>
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<pubDate>Sat, 16 Mar 2019 04:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/dVf_B7CUTzhEeGrT29koYLvXIMc=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1455039287/11/053436-002-A_augenschmausvangogh_01.jpg"></img><br/>In einem Städtchen nahe Colmar befindet sich das traditionsreiche Restaurant des berühmten Dreisternekochs Marc Haeberlin. Der Chefkoch, der für seine ausgefallenen Kartoffelgerichte bekannt ist, ließ sich von Vincent van Goghs frühem Werk „Die Kartoffelesser“ inspirieren, auf dem eine Familie um ein karges Nachtmahl versammelt ist. In dieser Ausgabe von „Augenschmaus“ analysieren Louis van Tilborg, der Konservator des Gemäldes, und der der Van-Gogh-Biograf David Hazio das Werk: In seinem düsteren Gemälde setzte der Maler Licht und Schatten für den damals vorherrschenden impressionistischen Stil auf ungewöhnliche Art und Weise ein.
Ungewöhnlich sind auch die Gerichte des Kartoffelliebhabers Marc Haeberlin: Er veredelt die einfachen Knollen mit erlesenen Produkten wie Trüffeln und Kartoffelschnaps zu echten kulinarischen Kunstwerken und lädt die Gäste der Sendung zu einem exquisiten Drei-Gänge-Menü ein.
Ernährungshistoriker Marc de Ferrière le Vayer erzählt die weit zurückreichende Geschichte der heute so alltäglichen Kartoffel: Sie war eine beliebte Frucht der Inkas und wurde von den Spaniern nach Europa gebracht, wo sie half, die damals grassierenden Hungersnöte zu lindern. Im 17. Jahrhundert wurde in Preußen deshalb ihr Anbau mit den sogenannten Kartoffelbefehlen durchgesetzt. In Frankreich dauerte es noch bis zum 19. Jahrhundert, bis sich die Kartoffel etablieren konnte.
Van Gogh wollte Porträts malen, „die den Menschen ein Jahrhundert später wie Erscheinungen erscheinen“ sollten. Mit seinen Kartoffelessern gelang ihm das: Sie inspirierten eine ganze Generationen von Malern - und auch Köchen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2436130">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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