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<title>Abenteuer Archäologie</title>
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<description><![CDATA[Abenteuer Archäologie: Eine Sendung von Arte.]]></description>
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<pubDate>Sat, 16 May 2026 02:38:25 +0000</pubDate>
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<title>Die vergessene Geschichte der Suaheli</title>
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<pubDate>Tue, 17 Jun 2025 02:44:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/072420-010-A/940x530"></img><br/>An der ostafrikanischen Küste lebt ein Volk, das den Wissenschaftlern lange Zeit Rätsel aufgegeben hat: die Suaheli. Sie sprechen eine mit Arabisch durchsetzte Sprache und praktizieren seit dem 8. Jahrhundert, also viel länger als das übrige Ostafrika, die islamische Religion. Aber noch erstaunlicher ist, dass man im Gebiet der Suaheli auf Ruinen stößt, die in diesem Teil Afrikas unvergleichlich sind. Auf Ruinen von pompösen Städten aus Stein, die zwischen dem 10. und dem 15. Jahrhundert erbaut wurden. Ihre Geschichte ist, genauso wie die Geschichte der Suaheli, im Laufe der Zeit verloren gegangen. Viele dieser Städte sind schon seit Ende des 18. Jahrhunderts bekannt. Doch die ersten Forscher hielten die afrikanischen Ureinwohner für nicht imstande, derart architektonisch gut geplante Städte bauen zu können. Von kolonialistischen Ideologien durchdrungen schrieben sie die Ruinen den Römern oder den Phöniziern des Altertums zu. Für die Archäologen der Kolonialzeit waren diese Städte persische und arabische, keinesfalls jedoch afrikanische Siedlungen. Aber wer waren die wahren Schöpfer dieser sagenhaften Monumente? Ist den Afrikanern wirklich keine tragende Rolle anzurechnen? Ausgrabungen in Kilwa Kisiwani, der beeindruckenden Suaheli-Stadt in Tansania, geben eine Antwort: Ein Team von Archäologen hat die wahre Identität der Suaheli geklärt: Sie setzen sich aus verschiedenen Bevölkerungsgruppen zusammen und sind gekennzeichnet von den kulturellen Einflüssen verschiedenster Völker, die in der Vergangenheit ihre Küste ansteuerten.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2598487">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Amazonien - Die Spuren des vergessenen Volkes</title>
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<pubDate>Fri, 06 Jun 2025 01:54:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/EKKMRVt9DQLbtBzB9rfRQP/940x530"></img><br/>Amazonien – diese unwirtlich anmutende Gegend galt unter Wissenschaftlern lange als menschenverlassenes Gebiet, in dem in früherer Zeit nur ganz wenige Jäger und Sammler überlebt hatten. Auch die ersten Siedler glaubten, dass es vor ihnen keinerlei Zivilisation in der Region gegeben hatte, in den küstennahen Sümpfen nicht und im Dschungel erst recht nicht. Doch in Französisch-Guayana sind Archäologen nun im Begriff nachzuweisen, dass das Amazonasbecken in Wirklichkeit gar nicht so unberührt war. Ihre Forschungen haben ergeben, dass das Gebiet dicht besiedelt war, und zwar von Menschen, die das Land bestellt und genutzt haben. Luftaufnahmen zeigen sagenhafte, erhöhte Felder aus dem 13. Jahrhundert. Man erkennt Wohnhäuser, Wege, Kanäle und Deiche. Erstaunlich, denn wie nach Archäologen, Ökologen, Botaniker und Biologen bekannt wurde, wurde diese Landschaft, die man lange für unberührt gehalten hat, zum Teil von Menschenhand gestaltet. Die Amazonasvölker haben tatsächlich allerlei Obstbäume und Heilkräuter angepflanzt und so zur Herstellung der sagenumwobenen Terra preta beigetragen, einer sehr fruchtbaren und sich selbst regenerierenden Erde: Das Geheimnis dieser Erde kennen nur die Ureinwohner. Eine faszinierende Reise, die einlädt, eine unbekannte Region zu erforschen und neue archäologische Entdeckungen zu machen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2598155">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Wikingersiedlungen Grönlands</title>
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<pubDate>Thu, 05 Jun 2025 02:40:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/072420-008-A/940x530"></img><br/>Die Wikinger waren ohne Frage die größten Entdecker des Mittelalters. Die begnadeten Seefahrer kolonisierten zahlreiche Inseln, darunter England und Irland oder weiter nördlich Island und die Färöer Inseln. 986 stach der Wikinger-Anführer Erik der Rote in Island in See, um die damals unbewohnte „grüne Insel“ Grönland zu erobern – für die bäuerliche Bevölkerung verhieß das zukünftigen Wohlstand. In Wirklichkeit stellte sich Grönland jedoch als deutlich weniger gastlich heraus: eine raue Küste, vom Wind gepeitschte Täler, in denen kein Baum wuchs, schwer schiffbare Fjorde. Von einem Land des Überflusses konnte keine Rede sein. Haben es die Wikinger geschafft, das extrem unwirtliche Gebiet zu erobern und sich dauerhaft dort niederzulassen? Nach vorherrschender Auffassung sind die Wikinger mit ihrem Versuch der Besiedlung gescheitert, weil sie sich nicht an die extremen klimatischen Bedingungen anpassen konnten. Doch die neuesten Erkenntnisse eines französisch-dänischen Forschungsteams entkräften diese These. Als sie die Überreste von Siedlungen und die Auswirkungen der Wikinger-Aktivitäten auf die Umwelt untersuchten, stellten die Archäologen fest, dass die Wikinger von Anfang an Überlebensstrategien gefunden hatten und sich sogar einen gewissen Komfort sicherten. Selbst die Kleine Eiszeit sollen sie überstanden haben. Wenn aber die Wikinger in der feindlichen Umgebung der Insel nicht an Hunger oder Kälte gestorben sind, wie kommt es dann, dass die Archäologen keine Spur für ihre Präsenz nach dem 15. Jahrhundert finden? Die Erkenntnisse der Wissenschaftler könnten dafür sorgen, dass dieses Rätsel endlich aufgedeckt wird.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2597577">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Geburt der Metropole Teotihuacán</title>
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<pubDate>Wed, 04 Jun 2025 02:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/6XLdycWGZ7Kva2EQbVdB3M/940x530"></img><br/>Wer an Amerika denkt, denkt an kosmopolitische Großstädte mit wimmelnden Straßenzügen und flirrenden Wolkenkratzern: Eine solche Metropole ist auch Mexiko-Stadt, mit mehr als 20 Millionen Einwohnern eine der größten Städte Amerikas. In Mexiko sollen – einigen Archäologen zufolge – auch die ersten städtischen Lebensformen entstanden sein. Nur knapp 50 Kilometer von der Hauptstadt entfernt lag einmal das berühmte Teotihuacán, den Wissenschaftlern zufolge die älteste Stadt Amerikas. Sie wurde im 2. Jahrhundert vor Christus gegründet und wuchs beständig bis zu ihrem Niedergang im 6. Jahrhundert. Ihre Kultur steht für sich allein, hat keinen sichtbaren Zusammenhang zu anderen bekannten Zivilisationen wie der der Maya oder der der Zapoteken. 100 Jahre brauchte die Forschung, um festzustellen: Teotihuacán lockte seinerzeit Zehntausende Migranten aus ganz Mesoamerika an und wurde so zur ersten kosmopolitischen Metropole der Welt. Was waren das für Menschen, die nach Teotihuacán auswanderten? Und was erhofften sie sich davon? Bei den Ausgrabungen an den beiden großen zentralen Bauwerken, der Sonnen- und der Mondpyramide, sind die Archäologen zu den Geheimnissen der Stadt vorgedrungen. In verschiedenen Vierteln der Stadt fanden sie Hinweise darauf, dass Teotihuacán eine riesige Handelsdrehscheibe war und dass die Einwanderer für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt eine bedeutende Rolle spielten. Die Ausgrabungen in den Wohnvierteln förderten auch wichtige Informationen hinsichtlich der Lebensbedingungen und der sozialen Organisation zutage. Dennoch bleibt eine große Frage: Wer regierte die Stadt und wie?<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2597463">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Der Mythos des Labyrinths von Kreta</title>
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<pubDate>Tue, 27 May 2025 16:29:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/Ln7Z9PGRbtbQ26C37NzuyU/940x530"></img><br/>Zwischen 3000 und 1400 vor Christus entstand auf der Mittelmeerinsel Kreta die erste große, extrem hoch entwickelte griechische Zivilisation: die minoische Kultur, benannt nach dem König Minos. Sie brachte tausend Jahre vor der griechischen Klassik eine Kunst hervor, deren Modernität noch heute fasziniert; ihre Fresken zählen zu den Meisterwerken der antiken Kunst. Die Minoer waren auch die Ersten in Europa, die Schriftzeichen beherrschten. Aber noch ist ihre Schrift nicht vollständig entschlüsselt. Zu einer Zeit, als das Pantheon noch nicht stand und die Griechen noch ein barbarisches Kriegsvolk waren, bauten die Minoer bereits prachtvolle Paläste, deren komplexe Architektur den Archäologen noch immer Rätsel aufgibt. Das Labyrinth des Minotaurus, die Königspaläste tyrannischer Herrscher – lange Zeit schien es, als könnten nur die griechischen Mythen solche Bauwerke erklären. Doch äußerst sorgfältige Ausgrabungen in Knossos, Phaistos und Sissi, an denen auch Mathematiker beteiligt waren, haben nun Aufschluss über ihre Architektur gegeben. Hauptsächlich dank einer neuen archäologischen Methode, die ursprünglich für Stadtplaner entwickelt worden war: der Space-Syntax-Methode. Mit Hilfe dieses Verfahrens werden die räumlichen Strukturen eines Gebäudes und die Verbindungen zwischen den Räumen untersucht, um daraus Rückschlüsse auf seine Nutzung zu ziehen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung stellen das Bild, das sich die Wissenschaft bisher von der minoischen Zivilisation gemacht hatte, komplett infrage.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2597079">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Erbauer von Stonehenge</title>
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<pubDate>Sat, 24 May 2025 05:04:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/072420-005-A/940x530"></img><br/>Das südwestlich von London gelegene Stonehenge ist eines der berühmtesten und zugleich rätselhaftesten prähistorischen Bauwerke der Welt. Beim Bau des Steinkreises im Neolithikum vor knapp 4.500 Jahren wurden einfache Steinwerkzeuge verwendet und von Menschenhand riesige Steinblöcke mit einem Gewicht von bis zu 40 Tonnen aufgestellt. Wer waren die Männer und Frauen, die das berühmte Monument errichteten? Und welchem Zweck sollte es dienen? Lange blieben diese Fragen unbeantwortet. Kurz nach der Jahrtausendwende kamen dann der britische Archäologe Mike Parker Pearson und sein interdisziplinäres Team dem Geheimnis um die Bauleute von Stonehenge näher – mit modernsten Technologien, darunter einem neuen Analyseverfahren. Mittels DNA-Untersuchung von rund einhundert in Stonehenge ausgegrabenen Skeletten aus der Zeit des Neolithikums stellten sie fest, dass die Erbauer des Steinkreises keine Briten waren. Wer aber waren diese Menschen und woher kamen sie? Das Forschungsteam weitete seine Arbeit auf die nur wenige Kilometer von Stonehenge entfernte Steinzeitsiedlung Durrington Walls aus, ein von einem künstlichen Wall umschlossenes sogenanntes Henge. Es ist anzunehmen, dass die Bauleute während der Arbeiten an Stonehenge dort lebten. Bei Grabungen im Bereich der einzelnen Häuser gewannen sie Erkenntnisse zu Lebensbedingungen und Ernährung der Bauarbeiter. In Woodhenge, einem weiteren benachbarten Henge aus Holzstämmen, konnten die Forscher schließlich eine Verbindung zwischen den drei Monumenten herstellen. Ihre Entdeckungen werfen ein neues Licht auf die Funktion des faszinierenden Denkmals von Stonehenge.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2596168">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die heilige Geografie der Inka</title>
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<pubDate>Sat, 24 May 2025 02:57:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/67SXMkPyBTwyfeL3ryRipL/940x530"></img><br/>Zwei berühmte archäologische Stätten in Peru, die im 15. Jahrhundert gegründete Inka-Hauptstadt Cusco und der sagenumwobene königliche Palast in Machu Picchu von circa 1450, bergen kaum noch Geheimnisse für die Wissenschaft. Das Interesse der Forschung konzentriert sich derzeit ganz auf ein anderes, weit weniger bekanntes Juwel der Inka-Architektur: die Ruinenstadt Choquequirao. Sie liegt rund 100 Kilometer von Machu Picchu entfernt und erhebt sich in über 3.000 Meter Höhe über einen der tiefsten Canyons der Welt. Im 15. Jahrhundert bauten die Inka die spektakuläre terrassenförmige Anlage, die sich über mehr als 100 Hektar erstreckt, mit bloßen Händen in den Berg. Warum verwendeten sie eine solche Energie darauf, in dieser entlegenen Andenregion eine Stadt zu errichten? Was mag sie dazu bewogen haben, ein Zeichen ihrer Kultur in die schroffe Landschaft zu setzen? Um den Geheimnissen von Choquequirao auf die Spur zu kommen, bedienten sich die Wissenschaftler um den Archäologen Thibault Saintenoy der Methoden der Landschaftsarchäologie. Diese untersucht, wie eine Kulturlandschaft durch den Eingriff des Menschen in seine natürliche Umwelt entsteht. Mittels einer Drohne filmte Thibault Saintenoy mehrere Tausend Luftbilder von der Anlage. Anschließend erstellten die Forscher eine Fotogrammetrie und ein dreidimensionales Modell von Choquequirao. Die Analyse des Stadtplans und der Ausrichtung der Bauten innerhalb der Landschaft ergab, dass jedes Element der Umgebung – Berge, Gletscher, Fluss und selbst der Sternenhimmel – eine tiefere Bedeutung für die Inka hatte. Die Andenstadt entspricht also einer „heiligen Geografie“: einer in die Gebirgslandschaft eingeschriebenen Weltvorstellung.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2595752">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die verlorene Stadt der Tairona</title>
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<pubDate>Thu, 22 May 2025 02:55:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/c8SR2wiYTwH7HH8VhcMrBJ/940x530"></img><br/>Es ist die Geschichte einer außergewöhnlichen Entdeckung: Seit fast 400 Jahren liegt im Dschungel im Nordosten Kolumbiens eine der größten präkolumbischen Städte verborgen: Ciudad Perdida. Die Legende besagt, dass in der vergessenen Stadt im kolumbianischen Urwald gewaltige Mengen an Gold lagern. Entdeckt wurde sie erst 1976, als die kolumbianische Archäologin Luisa Fernanda Herrera zusammen mit einer kleinen Gruppe von Wissenschaftlern und ehemaligen Plünderern auf die legendäre Stadt in den Bergen stieß. Ihre eindrucksvolle Architektur besteht aus Dutzenden von in den Berg gehauenen Terrassen mit einem Höhenunterschied von über 300 Metern, die allerdings bei Ankunft des Archäologenteams 1976 noch nicht freigelegt waren. Der Ort, den das Expeditionsteam vorfand, war verwüstet, verwildert und geplündert. In den 80er und 90er Jahren war die Gegend in der Hand von Drogenhändlern, die einen bewaffneten Krieg führten. Die Wissenschaftler waren gezwungen, die Forschungen einzustellen. Doch seit 2006 werden in der Ciudad Perdida unter der Leitung des kolumbianischen Archäologen Santiago Giraldo wieder Ausgrabungen vorgenommen – und ihre Ergebnisse zeigen das Volk der Tairona, das die Ciudad Perdida einst erbaute, in ganz neuem Licht. Wie hat dieses Volk 600 Jahre lang in dem entlegenen Dschungel gelebt? Wie war seine Gesellschaft organisiert? Und wie reagierte es auf die Ankunft der spanischen Konquistadoren? Mit Hilfe neuartiger Methoden haben die Archäologen die einfallsreiche Bauweise der Stadt analysiert und herausgefunden, dass die Tairona weitaus komplexer strukturierte Gesellschaftsstrukturen hatten, als bisher angenommen. Gold hatte hauptsächlich einen symbolischen Wert, und politische Macht besaß vor allem derjenige, der zu kommunizieren wusste.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2595338">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Der Totenkult der Chachapoya</title>
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<pubDate>Sat, 17 May 2025 03:03:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/072420-002-A/940x530"></img><br/>Vom 8. bis zum 16. Jahrhundert lebte in den peruanischen Anden am Rande des Amazonasgebiets ein Volk, dessen Spuren die Archäologen lange Zeit in Staunen versetzte: die Chachapoya. Sie galten als blutrünstige Krieger und praktizierten einen seltsamen Totenkult. In Kuélap, der größten Stadt der Chachapoya, wurden sowohl in der Festungsmauer als auch im Boden und in Häuserfundamenten zahlreiche Gebeine entdeckt. Bei Ausgrabungen an einem Gebäude stellte man fest, dass es voller Menschenknochen war. Handelte es sich bei dieser Stadt nun um eine Festung, wie man lange geglaubt hatte, oder um einen Friedhof auf über 3.000 Meter Höhe? Das war nicht die einzige offene Frage. Auch andere Funde gaben den Archäologen Rätsel auf: Was hat es mit den über das Tal blickenden Sarkophagen mit Menschenköpfen auf sich? Woher kamen sie? Wessen Gebeine wurden darin aufbewahrt? Noch beeindruckender sind die direkt an den Felsklippen gebauten Mausoleen aus Stein und Mörtel in mehreren Hundert Meter Höhe. Im Inneren dieser Mausoleen, die von den Lebenden offenbar häufig besucht wurden, stießen die Archäologen auf in Stoff gewickelte Gerippe. Waren die Chachapoya vom Tod besessen? Die anthropologische Forschung sowie die geduldige Arbeit der Archäologen haben ermittelt, welche Beziehung die Chachapoya zu den Toten unterhielten. Sie waren in Wirklichkeit alles andere als blutrünstig und morbid, sondern standen über 800 Jahre lang in einem seligen, innigen Verhältnis zu ihren Vorfahren. Das Schicksal der Lebenden war für sie eng mit dem der Toten verknüpft.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2594855">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Felsmalereien des San-Volkes</title>
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<pubDate>Fri, 16 May 2025 02:46:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/m6QuUP5TzUtQV5H2MsVxTd/940x530"></img><br/>Im südafrikanischen uKhahlamba Drakensberg Park gibt es etwa 35.000 Felsmalereien. Nirgendwo sonst auf der Welt finden sich prähistorische Kunstwerke in solcher Dichte. Angefertigt wurden die Bilder, deren älteste Exemplare vor etwa 30.000 Jahren und die letzten im 19. Jahrhundert entstanden, von den San, einem Volk von Jägern und Sammlern. Heute lebt nur noch eine kleine Gruppe von San in der Wüste der Nachbarländer Namibia und Botsuana. Mit ihrem Verschwinden ist auch das Wissen um die Bedeutung dieser über Jahrtausende entstandenen Malereien verloren gegangen. Welche Geschichte erzählen die San-Malereien? Welche Botschaft hinterließen ihre Schöpfer auf den Felsen? Nach jahrelangen Forschungsarbeiten ist es Archäologen endlich gelungen, die Zeichnungen zu entschlüsseln. Eine Tierdarstellung sollte sich als entscheidend für das Verständnis dieser Kunst erweisen: die Elantilope. Diese war eine Kreatur des San-Gottes Cagn und spielte eine vergleichbare Rolle in deren Religion wie die Taube für die Christen. Daneben versuchten die Archäologen herauszufinden, was die verschiedenen Mischwesen – halb Tier, halb Mensch – symbolisieren. Es entstand die Hypothese, dass es sich um sakrale Darstellungen handeln muss, nicht um Alltagsszenen. Weitere Belege für diese Vermutung lieferten die Neurowissenschaften, ein Forschungsfeld, das noch nie in der Archäologie bemüht wurde: Unter Berücksichtigung von Erkenntnissen aus der Neuropsychologie kamen die Archäologen zu dem Schluss, dass die Felsbilder Trancetänze darstellen, die eines der wichtigsten Rituale der San-Religion waren. Die Zeichnungen führten die Forscher letztlich in die mystische Welt der ersten Geistheiler Südafrikas – der Schamanen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2594500">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Nero - Des Kaisers Wahnsinnsbauten</title>
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<pubDate>Tue, 30 Jun 2020 16:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/061733-002-A/940x530"></img><br/>In Rom ist ein Team französischer Archäologen um Françoise Villedieu vor wenigen Jahren auf ein sagenumwobenes Bauwerk gestoßen. Peter Eeckhout besucht die Wissenschaftler im antiken Zentrum der Stadt, sicherlich das ergiebigste und am besten erforschte archäologische Gebiet Italiens. Man könnte meinen, hier gäbe es nichts mehr zu entdecken. Sämtliche steinerne Vermächtnisse der Cäsaren scheinen bereits freigelegt. Und doch: Direkt oberhalb des Forum Romanum, auf dem Palatinhügel, machten die Franzosen einen sensationellen Fund. Sie entdeckten eine einzigartige Konstruktion. Vermutlich eine technische Spielerei von Kaiser Nero: Ein kreisrunder Speisesaal, der sich drehte und damit den Gang der Welt nachahmte. Als die Archäologen mit ihrer Suche auf dem Palatin begannen, hatten sie nur ein einziges Indiz: eine Stelle in einem antiken Text. Aus dem Text ging außerdem hervor, dass sich der rotierende Speisesaal auf dem Gelände von Neros Palast befand, der Domus Aurea, dem Goldenen Haus. Anhand schriftlicher Quellen und archäologischer Funde haben die Wissenschaftler am Computer simuliert, wie Neros riesige, im 1. Jahrhundert erbaute Palastanlage ausgesehen haben könnte. Es war eine Stadt in der Stadt – das Areal umfasste stolze zwei Quadratkilometer. Um einen künstlichen See gruppierten sich Dutzende Gebäude. Doch nirgends fand sich ein Hinweis auf den genauen Standort des drehbaren Saals. Heute sind nur noch wenige Überreste der Domus Aurea erhalten. Und vom berühmten Speisesaal fehlte bis vor Kurzem jede Spur. Françoise Villedieu und ihr Team hatten jahrelang danach gesucht, bis sie 2009 den außergewöhnlichen Rundbau freilegten.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2457651">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Titicaca - Das Meer der Tiwanaku</title>
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<pubDate>Tue, 23 Jun 2020 11:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/061733-014-A/940x530"></img><br/>Mitten in den Anden, auf dem Altiplano, teilen sich Peru und Bolivien eine der heiligsten Orte Lateinamerikas: den Titicacasee, der auf einer Höhe von über 3.800 Metern liegt. Diese riesige Wasserfläche, in der Größe vergleichbar mit Korsika, ist vor allem dank der Inkas bekannt. Im 15. Jahrhundert kürten sie den Ort zur Wiege ihrer Zivilisation. Ihren Legenden zufolge wurde hier die Sonne geboren. In den Tiefen des Titicacasees ist derzeit ein Team um Christophe Delaere, bestehend aus belgischen und peruanischen Archäologen, damit beschäftigt, versunkene Relikte wie etwa Keramikgefäße mit Puma-Köpfen zutage zu fördern, die bei religiösen Opferzeremonien verwendet wurden. Die Objekte stehen mit der berühmten Ruinenstätte Tiwanaku in Verbindung, eine bedeutende Stätte einer Prä-Inka-Kultur, heute 20 Kilometer vom Titicacasee entfernt. Einst hat sich hier eine Tempel- und Handelsstadt mit einer Fläche von zehn Quadratkilometern und mit etwa 50.000 Einwohnern befunden, sogar einen Hafen soll die Stadt besessen haben. Die Ruinen von Tiwanaku zählen zu den wichtigsten archäologischen Stätten in Bolivien und gehören seit dem Jahr 2000 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist das Sonnentor, das aus seinem einzigen Andesitblock herausgehauen wurde. Die Stätte ist vor allem für ihre einzigartigen Steinmetzarbeiten bekannt. Auf dem Sonnentor beispielsweise ist der Schöpfergott Wiracocha abgebildet, aus dessen Kopf mehrere Strahlen mit Puma-Köpfen und aus dessen Augen Tränen als Zeichen des Regens, der Fruchtbarkeit, entspringen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2587393">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Das Geheimnis der Nazca-Linien</title>
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<pubDate>Sat, 20 Jun 2020 12:55:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/yzR53RgJhrIP-5h6cgYLqtbe1Y8=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1480427633/30/061733-004-A_1890837.jpg"></img><br/>In der Nazca-Ebene am Fuß der peruanischen Anden lüftet ein Archäologenteam ein faszinierendes Geheimnis. Anfang des letzten Jahrhunderts entdeckte der amerikanische Anthropologe Paul Kosok beim Überfliegen der südperuanischen Wüste seltsame Muster am Boden: die berühmten Nazca-Linien. Seither geben diese Zeichnungen Anlass zu den wildesten Theorien. Warum erschuf das Nazca-Volk, das zwischen 200 vor und 600 nach Christus in den nahegelegenen fruchtbaren Tälern Ackerbau betrieb, diese Figuren aus Stein und Sand? Wie brachten sie es fertig, auf einer Fläche von rund 450 Quadratkilometern so viele Linien zu zeichnen? Welches Ziel verfolgten sie damit? Ein Team aus deutschen und peruanischen Wissenschaftlern ist nun überzeugt, das Rätsel gelöst zu haben. Peter Eeckhout reist in die peruanische Wüste und trifft dort den Archäologen Markus Reindel, der seit 20 Jahren die rätselhaften Bodenzeichnungen, die auch als Geoglyphen bezeichnet werden, erforscht. Gemeinsam mit seinem peruanischen Kollegen Johny Isla erstellte Reindel mit Hilfe hochauflösender Luftaufnahmen ein Computermodell der Nazca-Wüste. In dem virtuellen Modell sind kleine Steinhügel, sogenannte Tumuli, erkennbar. Bei einem Besuch der laufenden Ausgrabungsarbeiten an einem der Steinhügel erklärt Markus Reindel, wie die Geoglyphen hergestellt wurden. Bei ihren Ausgrabungen legten die Archäologen Plattformen frei, die wahrscheinlich als Altäre für Opfergaben dienten. Darin fanden die Forscher Opfergaben wie Keramikscherben, Pflanzenfasern, Erzeugnisse aus dem Tal, Krebsscheren. Es wird deutlich, dass es sich um einen Kultplatz der Nazca handeln muss …<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2463190">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Mayas: Mehr als Urwald-Astronomen</title>
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<pubDate>Sat, 20 Jun 2020 12:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/061733-013-A/940x530"></img><br/>Die Mayas gehörten zu den gelehrtesten Völkern des präkolumbischen Zentralamerikas. Sie konnten sogar Sonnen- und Mondfinsternisse, Tagundnachtgleiche und Sonnenwenden vorhersagen. Zwei Jahrtausende lang lebten sie in den Wäldern von Guatemala und Chiapas, bis sie im 16. Jahrhundert von den spanischen Siedlern unterworfen wurden. In Guatemala fanden Archäologen heraus, dass die Astronomie für die Mayas mehr als eine Wissenschaft war. In Wirklichkeit war sie ein Instrument der politischen Propaganda. Durch archäologische Forschungen in Tikal, einer der am besten untersuchten Maya-Stätten in den Regenwäldern des nördlichen Guatemala mit bemerkenswerten Pyramidentempeln, konnte die faszinierende Zivilisation in völlig neuem Licht betrachtet werden. Man schätzt, dass die Einwohnerzahl des Stadtzentrums auf dem Höhepunkt der Macht in der klassischen Periode im 8. Jahrhundert rund 90.000 Menschen umfasste. Hier befand sich auch das größte Observatorium der Mayas zur Beobachtung von Sternen und Planeten. Dank archäologischer Grabungen konnte der Gebäudekomplex in 3D rekonstruiert werden. Im Jahr 1979 wurde der Nationalpark Tikal von der UNESCO zum Weltkultur- und Weltnaturerbe erklärt, er erstreckt sich über eine Fläche von 576 Quadratkilometern. Mittlerweile gehört die antike Stadt zu den Hauptsehenswürdigkeiten des Landes. Nur 20 Kilometer von Tikal entfernt befinden sich die Ruinen von Uaxactún, einer weiteren Maya-Stadt. In den 20er Jahren entdeckten Archäologen dort einen Gebäudekomplex mit einer Ausrichtung zur Position des Sonnenaufgangs in unterschiedlichen Jahreszeiten. Daraus leiteten die Archäologen ab, dass es sich ebenfalls um ein Observatorium der Mayas gehandelt haben muss. Astronomische Tabellen auf Papier und Wandinschriften in Xultún gaben weitere Hinweise darauf, welche Rolle die Astronomie in der Maya-Kultur gespielt haben muss.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2587161">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Antikes Parfum</title>
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<pubDate>Thu, 18 Jun 2020 11:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/061733-016-A/940x530"></img><br/>In Süditalien widmen sich ein Archäologe und ein Chemiker einem Unterfangen, das man lange für unmöglich hielt: Sie wollen herausfinden, wonach die Düfte der Antike rochen. Vor 2.500 Jahren hatte bei den Menschen am Mittelmeer jeder Lebensabschnitt seinen eigenen Duft. Wer das richtige Parfum trug, dem waren Schönheit, Vitalität und Erfolg garantiert.
Doch für welche Düfte waren die Menschen damals empfänglich? Welche Noten wurden besonders geschätzt? Lange glaubte man, diese Fragen nie beantworten zu können. Heute können Archäologen und Chemiker das Rätsel mit neuesten wissenschaftlichen Methoden lösen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2588152">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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