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<title>360° Geo Reportage</title>
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<description><![CDATA[360° Geo Reportage: Eine Sendung von Arte.]]></description>
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<pubDate>Sat, 16 May 2026 07:01:53 +0000</pubDate>
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<title>David und die Komodowarane</title>
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<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 08:24:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/dtfU2dmNYbBvJJkYdpfeRY/940x530"></img><br/>Seit mehr als 30 Jahren ist David Robert Hau Chef-Ranger im Nationalpark Komodo. Keiner kennt die Insel und seine Bewohner – die riesig großen, drachenähnlichen Komodowarane – so gut wie er. David ist der einzige Ranger, der selbst in die entlegensten Winkel des Parks vordringt und auch andere gefährliche Tiere wie die Javanische Speikobra aufspürt. Ein Kreuzfahrtschiff verlässt Komodo. In den letzten Jahren ist die indonesische Insel zunehmend beliebter bei Tourismusveranstaltern geworden. Eine Win-win-Situation: Die Komodowarane garantieren Nervenkitzel bei den Besuchern aus aller Welt. Die dadurch eingenommenen Gelder ermöglichen sowohl dem Nationalpark als auch den Einheimischen, die vom Souvenirverkauf leben, ein gutes Auskommen. Bedingung ist, dass weder die Natur noch die Tiere gestört werden. Um das zu gewährleisten, sind die Nationalparkhüter im Einsatz. Chef-Ranger David Hau hat viel zu tun. Seit über 30 Jahren kontrolliert er die Bestände nicht nur der Riesenechsen, sondern auch anderer einheimischer Arten wie etwa der blauen Weißlippenbambusotter. Im Laufe der Jahre hat er sich so einen einmaligen Wissensschatz über das Verhalten und den Charakter der Tiere angeeignet, der ihm nun zugutekommt. Bei über tausend Passagieren pro Kreuzfahrtschiff können es die Ranger nicht dem Zufall überlassen, ob die Touristen die Warane sehen. Dies ist aber nötig, um ihnen das Aha-Erlebnis zu bieten. Folglich müssen David und sein Team die imposanten Tiere an einen speziellen Platz locken, wo sie jedoch nicht mit den Menschen aneinandergeraten dürfen. Denn auf den anderen Inseln gab es schon tödliche Bisse. Eine nicht immer einfache Gratwanderung.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2563751">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Bergführer von Chamonix</title>
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<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 07:31:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/HMkjNd9P3fzRnvXcD2Fw7d/940x530"></img><br/>François Pallandre ist Bergführer und hat die höchsten Gipfel der Welt erklommen. Ein Skiunfall ließ ihn sein Leben überdenken, und jetzt hat sein alter Mentor ihn überzeugen können, der Gilde der ältesten Bergführertruppe von Chamonix beizutreten. Diese wurde nach einem Unglück am Montblanc 1821 zur sozialen Absicherung der Bergführer und ihrer Angehörigen ins Leben gerufen. François Pallandre führt seine Klienten auf anstrengenden und gefährlichen Skirouten, gesäumt von verwehten Gletscherspalten, mehrere Meter hohen Türmen aus Gletschereis und schwierigen Schneeverhältnissen. Der Schwierigkeitsgrad der Route wird immer an die Fähigkeiten der Skifahrer und Klienten angepasst – für seine Arbeit braucht François Pallandre daher nicht nur beste technische und körperliche Voraussetzungen, sondern auch viel Menschenkenntnis. Die Ausbildung zum Bergführer dauert fünf Jahre – die Anwärter müssen eine harte Eintrittsprüfung bestehen, bei der selbst jene mit viel alpiner Erfahrung an ihre Grenzen stoßen oder sogar durchfallen. Auch in diesem Sommer werden es nur wenige schaffen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2581792">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>St. Bernhard - Von Menschen und Hunden</title>
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<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 08:26:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/fkVGtfX666HcTYHBsJRvEm/940x530"></img><br/>Der Große Sankt Bernhard ist die Grenze von der Schweiz nach Italien. Bis Anfang Juni ist die Passstraße zugeschneit und das legendäre Hospiz an der höchsten Stelle des Passes nur zu Fuß erreichbar. Fünf Geistliche des Augustinerordens kümmern sich jeden Winter um rund 6.000 Gäste. Ihnen geht es nicht nur um das leibliche Wohl – es geht um die Ruhe, die der Ort ausstrahlt, um das Selbstvertrauen, es bis hierher geschafft zu haben, und um die menschliche Zuneigung, die jedem Bedürftigen durch die Seelsorger zuteil wird. Doch längst ist die Betreuung der Gäste auch eine logistische Herausforderung. Bernhardiner züchten die Chorherren des Hospizes am höchsten Punkt des Passes nicht mehr. Dies hat nun eine Stiftung übernommen, denn die Hunderasse ist aufgrund ihrer bewegten Vergangenheit Schweizer Nationalgut. Die Bernhardiner wurden vermutlich lange vor dem 19. Jahrhundert als Rettungshunde bei der Suche nach Lawinenopfern eingesetzt – der berühmteste Bernhardiner namens Barry hat über 40 Menschen das Leben gerettet. Heute sind die Hunde charaktervolle und liebenswerte Begleittiere. Das Hospiz jedoch gibt es noch immer. Fünf Geistliche und ein Dutzend Angestellte betreuen rund ums Jahr die Gäste: Es sind Wanderer, Pilger, Skisportler, Einzelpersonen oder Familien, die hier eine warme Suppe, ein Bett, fast immer aber auch die meditative Ruhe oder geistlichen Beistand suchen. Trotz der unterschiedlichen Beweggründe der Gäste hierherzukommen, eint alle eines: die spirituelle Anziehungskraft dieses Ortes und seiner Menschen. Acht Monate dauert der Winter hier oben – und das Weihnachtsfest ist für alle ein Höhepunkt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2431733">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Spreewald - Kähne, Köche, Klapperstörche</title>
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<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 07:32:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/s3wwPTfSaGE92B9MEGwRWT/940x530"></img><br/>Der Spreewald, nur eine knappe Autostunde von Berlin entfernt, ist ein Naturparadies, durchzogen von unzähligen Kanälen und Fließen. Ein verwunschener Landstrich, der mit einem ganz eigenen Zeitgefühl und alten Bräuchen gestresste Großstädter magisch anzieht. Anfang Januar wird auch im Spreewald die Fastnacht gefeiert. Auffallend im kleinen Örtchen Burg sind die vielen jungen Leute in ihren Trachten. Es ist die Tracht der Wenden und Sorben, jener Slawenvölker, die seit dem sechsten Jahrhundert durch Völkerwanderungen in den Spreewald kamen. Bräuche werden hier akribisch gepflegt – so tragen zum Beispiel die Mädchen und Frauen kunstvoll gesteckte und handbestickte Hauben. Ein Handwerk, das nur noch ganz wenige Spreewälderinnen beherrschen – zu ihnen gehört Christa Dziumbla, die ihr Wissen an die 18-jährige Cindy weitergibt. Und jedes Jahr im Frühjahr kehrt Adebar, wie der Volksmund den Weißstorch nennt, zurück in den Spreewald, um hier zu brüten und seinen Nachwuchs großzuziehen. Vielfältig ist auch die Küche der Region. Junge und innovative Köche interpretieren typische Spreewaldgerichte neu, zum Beispiel Sternekoch Oliver Heilmeyer im feinen Hotel Zur Bleiche. Aber auch der gebürtige Brandenburger Marco Giedow zaubert mit den ökologisch hochwertigen Rohstoffen eine moderne und leichte Küche mit vielen Referenzen an den Spreewald. Bio-Gemüse, selbst gebackenes Brot, kaltgepresstes Leinöl und Fleisch von Tieren, denen es auf den Weiden und Wiesen gut geht. Das, was die Region ausmacht, findet man hier überall: gutes Essen, altes Handwerk und eine verzauberte Landschaft. So nah und doch so fern von der Hauptstadt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2447151">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Schwestern der Erde</title>
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<pubDate>Sat, 21 Mar 2026 07:18:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/EeCJdcnEji67KWtEFQDMtj/940x530"></img><br/>Das Kloster auf dem Berg Ossa wurde im 16. Jahrhundert gegründet. Ende des 20. Jahrhunderts verfiel es und wurde erst Anfang des neuen Jahrtausends von einer Handvoll Nonnen wiederentdeckt. In mühevoller Kleinarbeit renovierten sie das alte Gemäuer und bauten es bis heute zu einem kleinen, florierenden Landwirtschaftsbetrieb aus. Sie haben 30 Hektar Land und seine Gebäude in ein kleines Paradies verwandelt. Bevor ihnen das gelang, mussten sie roden, pflanzen, wiederaufbauen und das Kloster neu ausstatten. Da dieses auch das Haus Gottes ist, half ihnen, neben dem Tatendrang, ihre Liebe und der Glaube. Heute leben und arbeiten hier 20 Schwestern aus insgesamt 13 Ländern. Neben dem Anbau ihres eigenen Gemüses züchten die Frauen Schafe, Hühner und Kühe, von denen sie mit Milch, Käse und Eiern versorgt werden. Was sie nicht selbst benötigen, verkaufen sie. Bevor man definitiv in die Klostergemeinschaft aufgenommen wird, muss man seine Prüfungen ablegen, vor den anderen und vor sich selbst. Eine Berufung zum Klosterleben sollte jedoch reiflich überlegt werden. Immer wieder kommen junge freiwillige Helferinnen ins Kloster, die das einfache und bescheidene Leben für sich austesten und sehen möchten, wie sie mit der Enthaltsamkeit zurechtkommen. Auch Catherine gehörte einst zu ihnen. Die junge Amerikanerin kehrte nach ihrer Zeit als Praktikantin zurück und absolviert derzeit ihr Noviziat. Noch hat sie sich nicht für einen Lebensweg entschieden, hofft aber, durch die Zeit bei den Schwestern den rechten Pfad für sich zu entdecken. Mindestens zwei Jahre soll die Zeit bei den Nonnen dauern. Danach steht für Catherine vielleicht ein Leben auf dem Berg Ossa an.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2577091">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Finnland: Die rasenden Schrottkisten</title>
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<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 07:45:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/t4TvbWR9jAmUkPhhxzZgyJ/940x530"></img><br/>Wie in vielen Winkeln Finnlands beginnt auch in Pello mit der warmen Jahreszeit für viele Menschen die Lust am Autorennen. Timo ist einer dieser Rennbegeisterten, der sogenannten Jokkis. Getreu den Idealen des Landes bedeutet der Begriff wörtlich "jedermanns Welt", denn jeder ist willkommen auf dem Rennfest. Die Form des nicht-exklusiven Rallycross stammt aus Finnland und ist heute in allen nordischen Ländern sehr beliebt. Pello ist das Mekka für alle Rallyfans. In dieser waldreichen Region sind die rund 3.600 Einwohner des Dorfes stolz darauf, jedes Jahr Rennfahrer aus dem ganzen Land willkommen zu heißen. Die Rennen finden auf einer Strecke durch den Wald statt. Jeden Sommer versammeln sich dort Tausende von Enthusiasten, um die spektakulären Rennen zu verfolgen. Sorgfältig werden die vielen Kurven und unterschiedlichen Bodenbeläge hergerichtet, um den Autofahrern die Strecke zu erschweren und die Rennen dadurch möglichst spannend zu gestalten. Gemeinsam mit seinem Freund Mika hat Timo im vergangenen Herbst einen alten Volvo gekauft, der jetzt für die große Rally aufgemotzt werden soll. Timo ist auch Mitglied im „Pello Motor Sports Club“, der die Veranstaltung seit über 30 Jahren organisiert. Mit an den Start gehen aber auch andere Einwohner von Pello. Vor allem auf Anne-Mari freuen sich viele. Sie ist ein ehemals sehr erfolgreicher Star in der Rallyszene. Viele Jahre ließ sie alle Konkurrentinnen hinter sich. Nach längerer Pause will sie es nun wieder einmal wissen. Hoch motiviert geht auch sie an den Start.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2553263">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Mohair, das Garn der Guten Hoffnung</title>
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<pubDate>Sat, 22 Nov 2025 08:07:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/KiLBP6fDEb6jKw94vaANfH/940x530"></img><br/>Die internationale Modeindustrie hat Mohair, das feine Haar der Angoraziegen, längst wieder für sich entdeckt. Die Preise am Weltmarkt sind so hoch wie nie. Das meiste und auch das edelste Mohair stammt aus der südafrikanischen Halbwüste Karoo. "360° GEO Reportage" hat einen Winter in der Karoo verbracht und hinter die Kulissen der Mohair-Industrie geschaut.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3299599">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Heilende Schwingungen der Klangschalen</title>
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<pubDate>Fri, 26 Sep 2025 10:24:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/IxrOZDFSuyNgrcH3BnzX8YvEHwQ=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1575632193/19/086117-021-A_2920514.jpg"></img><br/>Klangschalen: Der vibrierende Klang dieser metallenen Gefäße hat sich längst über seine Heimat, das Himalaya-Gebirge, hinaus verbreitet. In der westlichen Welt vornehmlich als Therapieinstrument zum Stressabbau genutzt, ist es in seiner nepalesischen Heimat bis heute mehr als das: Klangschalen sind Instrumente für Meditationen, Tantra-Zeremonien und Heilungsrituale. Viele dieser Schalen werden in kleinen Familienbetrieben in Handarbeit hergestellt.
Wobei jede Familie ihre eigenen kleinen Geheimnisse hat und Schalen für einen bestimmten Zweck herstellt. Klangschalentherapeuten wie Santa Ratna Shakya und seine Tochter Suvechhya gründen ihre Behandlung auf die Lehre der sieben Chakren. Das sind Energiezentren im Körper. So werden in der traditionellen Klangschalentherapie sieben verschiedene Schalen eingesetzt: sieben Töne für die sieben Chakren.
Zu ihren Patienten gehört die 21-jährige Sangita. Sie ist im achten Monat schwanger, mit ihrem ersten Kind. Die Behandlung mit den Schalen soll eine natürliche und einfache Geburt vorbereiten. Um ihr weitere Erleichterungen zu verschaffen, will Santa Ratna Shakya ihr nun sogar eine Mondschale schmieden lassen. Das Licht des Mondes würde der Schale, so der schamanische Glaube, zusätzliche Kräfte verleihen. Auch im benachbarten buddhistischen Kloster nehmen Klangschalen eine wichtige Rolle ein. Sie helfen bei der Meditation und begleiten Rituale. Santas Tochter Suvechhya möchte demnächst ihre Ausbildung zur Heilerin vollenden und muss sich auf die Prüfung vorbereiten. Abnehmen muss sie ihr Vater.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2530670">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Der Lachszähler von Kanada</title>
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<pubDate>Tue, 16 Sep 2025 05:58:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/xVmreKD9QTGWLUAgAhzARo/940x530"></img><br/>Im Great Bear Rainforest, dem Regenwald des Großen Bären, gibt es weder Straßen noch Wege. Dafür unzählige Flüsse, die sich durch den dichten Dschungel dem Meer entgegen winden. Neben den namensgebenden Bären leben hier auch Wölfe, Weißkopfseeadler, Robben und Seevögel. Ein großes Ökosystem aus Ozean und Wald, zutiefst und untrennbar verbunden durch die Lachsschwärme, die seit Jahrhunderten ihren Weg vom Meer zu ihren Laichplätzen aufnehmen. Stan Hutchins überwacht seit fast 40 Jahren diese Wanderungen im Auftrag der Regierung.Ein Beruf, der weit einfacher aussieht, als er ist. Viele Flüsse sind so verzweigt und hindernisreich, dass Stan einen vollen Tag braucht, um sie zu bewältigen. Neben einem ausgezeichneten Orientierungsvermögen und physischer Belastbarkeit muss ein Lachszähler Einsamkeit aushalten können. Die Begleitung seines jungen Hundes Foch erleichtert Stan die Arbeit in der Wildnis. Obwohl die von Stan gesammelten Daten wichtig für die Fischwirtschaft und den Lachsbestand sind, möchte die Fischereibehörde seinen Arbeitsplatz gerne einsparen. Sie hofft, auch mit ein paar Stichproben genügend Daten zusammen zu bekommen, um daraus Schlüsse über die aktuelle Population gewinnen zu können.Die Zukunftsaussichten für den Beruf des "Creekwalkers" sind entsprechend schlecht. Die Bezahlung ist so unsicher, die Verträge so vage, dass kaum junge Leute in diesen Beruf einsteigen können. Aber für Stan sind die Lachse dieser Küste von unersetzbar großem Wert. Der Flussläufer erlebt selbst, wie durch die Klimaveränderung und das schlechte Management der Fischerei ganze Lachspopulationen unbemerkt verschwinden. Auf der Suche nach potenziellen Nachfolgern geht er jetzt eigene Wege, denn Stan weiß nie, ob die aktuelle Saison in den Flüssen seine letzte sein wird.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2445106">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Bolivien: Der Kampf um die kleinen Herzen</title>
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<pubDate>Mon, 08 Sep 2025 05:59:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/Egqf3VtPaFT6KZ8L6Kv8yL/940x530"></img><br/>Die in Deutschland ausgebildete Herzspezialistin Dr. Alexandra Heath kämpft seit 14 Jahren für eine moderne Kinderkardiologie in Bolivien. Zusammen mit einem kleinen Team aus Ärzten, Sozialarbeitern, Schwestern und nicht zuletzt ihrem Ehemann, selbst Kardiologe, möchte sie gefäßkranken Kindern eine Behandlung ermöglichen. „360° - Geo Reportage“ begleitet die Spezialistin bei ihrem Einsatz in La Paz und bei einer Suchkampagne ins Yungas-Dorf Coroico, und der Zuschauer lernt drei Kinder kennen, die ohne den Einsatz der Ärztin dem natürlichen Verlauf der Krankheit ausgeliefert wären.Milena lebt mit ihren Eltern und ihrer Zwillingsschwester bei ihrer Oma in El Alto auf 4.000 Metern Höhe über dem Meeresspiegel. Sie muss immer die steilen Treppen heraufgetragen werden. Ob Großmutter Clementine, die das Geld für die Familie verdient, dem Eingriff durch Dr. Heath jemals zustimmen wird, ist fraglich.Jheremy lebt mit seinem Bruder Jonathan und der alleinerziehenden Mutter am Titicacasee. Man sieht es ihm kaum an, aber er hat das Epstein-Syndrom, eine sehr seltene angeborene Fehlbildung des Herzens. Den komplizierten Eingriff kann nur ein Spezialist aus Bogota übernehmen, und die Kosten für diesen Eingriff liegen bei weit über 10.000 Dollar. Seine Mutter kann nur beten und den Schamanen konsultieren.Die Armut, die komplizierte Situation mit dem staatlichen Gesundheitssystem und die große Skepsis gegenüber moderner Medizin bleiben eine große Herausforderung für Dr. Heath und ihre Mitstreiterinnen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2449093">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Italien, eine neue Glocke für Monopoli</title>
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<pubDate>Thu, 04 Sep 2025 06:01:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/S8f7Du0VVIyRgXRr86gWsveEIbs=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1521477820/5/072418-008-F_2355852.jpg"></img><br/>Don Vincenzo hat ein Problem. Die Glocken in der Kirche des 42-jährigen Priesters schlagen nun schon seit vielen Jahren nicht mehr, was eine Andacht stets zu einer halben Sache macht. Denn eine Kirche ohne Glocke hat - so die Anhänger von Don Vincenzos Gemeinde - keinen Wert.Nun soll sich das endlich ändern. Über Spenden hat der emsige Geistliche das nötige Geld gesammelt, um sich bei den Brüdern Marinelli in Agnone eine neue Glocke anfertigen zu lassen. Die Marinellis gehören zu den berühmtesten Glockengießern Italiens. Besonders stolz sind sie auf ihre Beziehungen zum Vatikan, der seit vielen Jahren zu ihren Kunden zählt. Papst Johannes Paul II. kam 1995 sogar nach Agnone, um den Guss einer Glocke zu segnen. Seit 1924 ist die Glockengießerei der Marinellis die einzige weltweit, die ihre Glocken mit dem päpstlichen Wappen zieren darf. Verständlich, dass Don Vincenzo entsprechend aufgeregt ist.Die Geschichte der Verwendung von Glocken im Christentum geht bis in das 5. Jahrhundert nach Christus zurück. Aufgrund ihres hohen Gewichts wurden sie zunächst direkt vor Ort in den Klöstern gegossen, erst später etablierten sich spezialisierte Betriebe, vor allem in Europa. Der Transport zur Kirche und die Installation im Glockenturm finden bis heute unter teilweise abenteuerlichen Bedingungen statt. Zuvor jedoch wird der Guss einer Glocke von einem Priester nach einem exakt vorgeschriebenen Ritual gesegnet. Auch Don Vincenzo will dafür extra zur Gießerei Marinelli nach Agnone reisen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2531458">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Myanmar, die Marmorkünstler von Mandalay</title>
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<pubDate>Tue, 02 Sep 2025 05:50:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/21p3izr9C0RHWCR0aMoZUAFznFs=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1516205888/25/072418-002-F_2263418.jpg"></img><br/>Myanmar – das Land der goldenen Pagoden. Die Schönheit des Landes verzaubert immer wieder. Gespeist wird diese Prachtentfaltung aus der Verehrung Buddhas. Über 20 Meter misst die größte Marmor-Statue in Mandalay. Myanmars zweitgrößte Stadt ist berühmt für die Kunstfertigkeit ihrer Marmorschnitzer. Klöster und Tempel in ganz Asien verlangen nach immer neuen Bildnissen des Erhabenen. Und Mandalays Handwerker liefern Abertausende von makellosen Buddha-Statuen. Die weißen Klippen der Marmor-Steinbrüche liegen nördlich der Stadt. Hier arbeiten wahre Künstler. „360° - Geo Reportage“ hat sie bei ihrer Arbeit begleitet.Die Verehrung Buddhas ist in Myanmar nicht zwingend stille Andacht. Oft genug erinnert sie an ein buntes Volksfest. Wer eine Buddha-Figur spendet, erwirbt Verdienste für sich und seine Verwandten für dieses und alle weiteren Leben. Und so spendet, wer immer es sich leisten kann, möglichst viele Buddha-Abbilder. Mandalay ist mit 1,6 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Myanmars.Knapp 60 Kilometer nördlich, bei dem Dorf Sagyin, liegen die Marmorsteinbrüche. Sie liefern einen besonders feinen weißen Stein. Was nicht zur Herstellung von Buddha-Statuen taugt, wird zu Fliesen oder Terrazzo verarbeitet. Nahezu alles im Dorf Sagyin dreht sich um Marmor und fast jeder lebt von ihm. U Po Ther gilt als einer der besten Bildhauer von Sagyin. Per Handy verhandelt er im ehemals isolierten Myanmar mit Auftraggebern aus ganz Asien. Denn Buddha-Figuren sehen immer unterschiedlich aus. Jedes Land hat seinen eigenen Stil. Und auch jede Pose hat ihre Bedeutung.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2452922">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Geliebtes Korsika - Kampf gegen das Feuer</title>
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<pubDate>Fri, 01 Aug 2025 10:41:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/7QH7B47eSXxShqGMdCswKosi_PY=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1530027510/20/078702-001-A_2453362.jpg"></img><br/>Tausende Hektar Vegetation werden auf der Insel Korsika jeden Sommer durch Waldbrände zerstört. Seit 1960 haben die Brände ein immer größer werdendes Ausmaß angenommen. Mutige, neue Strategien hat die Forstfeuerwehr gegen die Brandkatastrophen entwickelt. Mit präventiven Bränden nehmen sie dem Feuer die Nahrung: Sie entbuschen gezielt Wälder, Sträucherzonen und Heiden der Insel. Ein gefährlicher Kampf um die geliebte Insel …
Alain Valentini und Stéphane Sayag gehören zur Truppe der Forestiers Sapeurs. Ihr Einsatzgebiet sind die Départements Haute-Corse und Corse-du-Sud, die waldreichen Bergregionen ihrer Heimatinsel, die sie liebevoll auch „Insel der Schönheit“ nennen. Brandprävention ist ihr Alltag, sie durchkämmen riesige Waldgebiete und den dichten Buschwald, um den Nährstoff für mögliche Brände zu vernichten. Durch kontrolliert gelegte Brände werden Brandschneisen gelegt – kommt es dann im Sommer zu einem Brand, wird er an den Brandschneisen enden und sie nicht überwinden. So soll verhindert werden, dass die Feuerwellen, die von oben aus den Bergen kommen, durch den warmen Sommerwind aus Südwest auf das Tal überspringen. Zunehmend landwirtschaftlich brachliegende Landschaft und trockene Monokultur im Forst sind gefährliche Angriffsflächen für Feuer. Oft bleibt im Ernstfall nur die Brandbekämpfung mit Wasser aus der Luft, doch der Einsatz der berühmten „Canadair“-Löschflieger in den letzten Jahren hat gezeigt, dass sich damit die Waldbrände nur schwer in den Griff bekommen lassen – zu schnell breiten sich die Feuerwände aus. Die neue Brandschneisenmethode wird von manchem Bauern kritisiert, das Risiko muss gut kalkuliert werden. Ein Kampf für die Natur, der die Männer der Forstfeuerwehr immer wieder an die Grenze ihre Kräfte bringt.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2451645">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Simbabwe - Leben für den Augenblick</title>
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<pubDate>Sat, 26 Jul 2025 09:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/NCJ3kw1Bz8Y5an2Xo9MgoZBXO2Y=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1554915070/3/078702-023-A_2719186.jpg"></img><br/>Seit seiner Geburt leidet der zwölfjährige Nkosi Gumbo an einer schweren Form von Grauem Star, der von Jahr zu Jahr zunimmt. Mit dem linken Auge kann Nkosi kaum noch sehen. Mit dem rechten erkennt er die Welt nur verschwommen. Wie die meisten Kinder im armen Matabeleland wächst Nkosi auf dem Bauernhof seiner Großeltern auf, während Mutter und Vater im benachbarten Südafrika arbeiten. Der siebenjährige Blessing Ncube musste dieses Jahr die Schule abbrechen, weil er durch seine stark eingeschränkte Sicht dem Unterricht nicht mehr folgen konnte.
Beide Jungen sind nur zwei von über 50.000 Kindern aus dem südlichen Simbabwe, die unter Augenkrankheiten wie dem Grauen Star leiden. Nun haben sie eine Chance auf Heilung – durch ein Programm, das Kindern kostenlose Operationen anbietet. Die Krankenschwester Tilile Nkata war dafür in ihre abgelegenen Siedlungen gekommen und hatte die Kinder untersucht. Sie setzte beide Jungen als Notfälle auf die Liste für bevorstehende Operationen, die vom Gesundheitsministerium sowie von lokalen und deutschen Nichtregierungsorganisationen finanziert werden.
Doch nicht bei allen Kindern ist die Operation möglich. Vitamin- und proteinarme Ernährung, unbehandelte Verletzungen und Infektionen haben manche Augen so schwer geschädigt, dass sie nicht mehr zu korrigieren sind. Werden die Ärzte Nkosi und Blessing behandeln können und ihnen damit eine Chance auf ein Leben ohne Blindheit ermöglichen?<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2459671">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Kenia, Let's Dance</title>
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<pubDate>Fri, 25 Jul 2025 10:42:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://static-cdn.arte.tv/resize/b2va8GOnpedRhhaoz37wXRBxc4c=/940x530/smart/filters:strip_icc()/apios/Img_data/cache-buster-1547459641/2/078702-017-A_2632845.jpg"></img><br/>Die 16-jährige Elsy hat einen Traum: Mit klassischem Ballett will sie dem Elend ihres Heimatorts Kibera entkommen, der zu den größten Slums Kenias gehört. Hier lebt sie zusammen mit ihren zwei Geschwistern bei ihrer Mutter, die einen kleinen Laden betreibt. Der Alltag in Kibera ist rau, die Jugendlichen sind täglichen Gefahren wie Gewalt, Prostitution und früher Schwangerschaft ausgesetzt. Eine Zukunft, die Elsy für sich unbedingt vermeiden will. Mit acht Jahren kam sie erstmals mit Ballett in Berührung, das durch internationale Organisationen nach Kibera gebracht wurde. Die Kinder durch ein möglichst vielfältiges Programm von der Straße holen, lautete damals die Devise. Und die Resonanz war überwältigend: Nicht nur klassisches Ballett, auch einheimische Tänze, Trommelspiel, Gesang und Akrobatik stehen zur Auswahl. Seitdem feilt Elsy zusammen mit ihrer Freundin Mary fast täglich an ihrer Technik. Die Mädchen arbeiten an gemeinsamen Choreographien und bereiten mit ihrer Klasse eine Gala vor, in der Geld für eine neue Tanzschule gesammelt werden soll. Zusammen mit ihren Mitschülern will Elsy beweisen, dass Ballett nicht nur europäischen Tänzern vorbehalten sein muss. Dafür stehen den Jugendlichen sowohl einheimische, als auch internationale Lehrer zur Seite. Auch mit den Schulen anderer Slums wird zusammengearbeitet – besonders mit Mathare, deren Einwohner für ihre noch größere Gewaltbereitschaft bekannt sind. Denn eines haben sowohl die Organisatoren als auch die Schüler inzwischen erkannt: Wenn sie einen Schritt hinaus aus ihrer täglichen Misere finden wollen, müssen sie zusammenarbeiten. Die Vorbereitung zur nächsten Gala ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt dazu.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2434420">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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