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<title>\"An American Journey\" in der Elbphilharmonie Hamburg 2/3</title>
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<description><![CDATA[\"An American Journey\" in der Elbphilharmonie Hamburg 2/3: Eine Sendung von Arte.]]></description>
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<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 09:07:18 +0000</pubDate>
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<title>Hommage an Chet Baker und den "American Cool Jazz"</title>
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<pubDate>Wed, 16 Feb 2022 17:59:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api-cdn.arte.tv/api/mami/v1/program/de/107066-004-A/940x530?ts=1345845600"></img><br/>Am Anfang traf sich ein Kreis von New Yorker Musikern abends im Apartment von Gil Evans in der 45. Straße, um in offener Runde musikalische Ideen zu diskutieren. Dann führte Miles Davis am 29. Januar 1949 eine neunköpfige Band aus diesem Kreis ins Studio, die dem Cool Jazz seine klangliche Gestalt gaben: ruhig und abgeklärt, beherrscht und sehr feinsinnig. Auch wenn die Aufnahmen dieser Studiosession erst acht Jahre später auf dem Album „Birthof The Cool“ veröffentlicht wurden, war damit ein neuer Ton gesetzt, der sich in vielen Facetten fortpflanzte. 

Cool und beherrscht 
Während Davis selbst bald schon wieder neue Fährten verfolgte und den Faden, den er hier gesponnen hatte, nur noch in seiner Zusammenarbeit mit Gil Evans weiterdrehte, arbeiteten Musiker wie Gerry Mulligan oder Lee Konitz, John Lewis mit dem Modern Jazz Quartet an neuen Tönungen dieses gepflegt swingenden, raffinierten neuen Stils, den Orchesterleiter wie Stan Kenton ins große Format öffneten.

Spiegel ohne Patina  
Als langjähriger musikalischer Leiter und allzeit geschätzter Gastdirigent und Arrangeur ist Jörg-Achim Keller bestens mit der Band, ihren individuellen Stimmen und ihrer Geschichte vertraut. Mit seinem Portrait des US-amerikanischen Cool Jazz greift er auf längst etablierte Klänge zurück, rekonstruiert hier und kreiert dort, und entwirft einen aktuellen Spiegel, der frei von Patina die richtigen Farben an die richtige Stelle setzt.

Individueller Fokus 
Um das Programm für dieses Konzert zusammenzustellen ist Keller in die Archive gestiegen, hat alte Originalarrangements gesichtet. Was ist da, so stellte er sich die Frage, und wie kann man das Vorhandene einpassen? Denn wichtig ist ihm, dass sein aktuelles Bild des Cool Jazz frei bleibt von Nostalgie und bei aller Liebe für die Klänge der Originale, unverkennbar in unserer Zeit verankert ist. Letztlich geht es darum, die Individualität der Musiker widerzuspiegeln, die heute in der NDR-Bigband spielen. Denn, so Keller, „es gibt da ein paar spannende, neue Persönlichkeiten“. <br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2847374">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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