<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0">
<channel>
<title>42 - Die Antwort auf fast alles</title>
<atom:link href="https://www.vavideo.de/rss?id=NDs0MiAtIERpZSBBbnR3b3J0IGF1ZiBmYXN0IGFsbGVz" rel="self" type="application/rss+xml" />
<link>https://www.vavideo.de/sendung?id=NDs0MiAtIERpZSBBbnR3b3J0IGF1ZiBmYXN0IGFsbGVz</link>
<description><![CDATA[42 - Die Antwort auf fast alles: Eine Sendung von Arte.]]></description>
<language>de-de</language>
<pubDate>Tue, 19 May 2026 13:29:15 +0000</pubDate>
<lastBuildDate>Tue, 19 May 2026 13:29:15 +0000</lastBuildDate>
<generator>Vavideo</generator>
<item>
<title>Sind Kryptowährungen das bessere Geld?</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2829039</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2829039</guid>
<pubDate>Sun, 21 Sep 2025 06:24:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/GevD8NNHXSWWnMS4TZYrKQ/940x530"></img><br/>Mit Kryptowährungen sind in den letzten Jahren viele Menschen extrem reich geworden. Auch wenn der Bitcoin-Kurs kurzfristig starken Schwankungen unterliegt, geht der langfristige Trend steil nach oben. Viele Menschen vertrauen auf die digitalen Währungen und einige glauben sogar, dass sie grundlegende Probleme unseres Finanzsystems lösen können. Was steckt dahinter? Und warum halten Ökonomen das für Humbug?
Mit El Salvador hat im September 2021 das erste Land weltweit den Bitcoin als legales Zahlungsmittel eingeführt. Alle Unternehmen sollen ab sofort neben dem US-Dollar auch die Kryptowährung von ihren Kunden akzeptieren. „Eine Schnapsidee“, sagt der ehemalige Wirtschaftsweise Peter Bofinger. Der Kurs des Bitcoins sei viel zu wechselhaft, das Vertrauen in Kryptowährungen eine gefährliche Wette, die am Ende kaum aufgehen könne. Wirtschaftswissenschaftler Philipp Sandner beschäftigt sich mit der Blockchain-Technologie, die für ihren immensen Energieverbrauch extrem in der Kritik steht. Er erklärt, der Energieverbrauch sei für den Bitcoin notwendig, da er sich damit gegen Angriffe von außen schütze.
Kryptowährungen sind für viele Menschen schwer zu verstehen. Doch egal, was man von Bitcoin und Konsorten halten mag: Wer sich mit dem Thema auseinandersetzt, lernt auch eine Menge über unser bisheriges Geldsystem. Und das kann sich lohnen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2829039">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Sollten wir mehr träumen?</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2834316</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2834316</guid>
<pubDate>Sun, 14 Sep 2025 06:06:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/z6K5TGikFU6MNhR3oAWgg5/940x530"></img><br/>Auch wenn wir uns oft nicht erinnern können: In jeder durchschlafenen Nacht produzieren wir in unserem Kopf etwa zwei Stunden Traumerleben in Bildern. Ein scheinbar unkontrollierbarer Kinofilm. Und kreativer als unsere Wirklichkeit.
Leider vergessen wir das meiste, was wir träumen. Es gibt jedoch Mittel und Wege, das Erinnern an Träume zu trainieren, verrät der Schlaf- und Traumforscher Michael Schredl, der selbst in bald 40 Jahren rund 15.800 Träume aufgeschrieben hat.
Am kreativsten könnten wir Träume für uns nutzen, wenn wir klarträumen. "Ein Klartraum ist ein Traum, in dem Sie wissen, dass Sie träumen", sagt Ursula Voss von der Goethe-Universität Frankfurt. "Das heißt, Sie können sich selbst von außen betrachten. Und teilweise können Sie Kontrolle über den Traum ausüben."
Damit lassen sich bestimmte Fähigkeiten trainieren. "Wenn ich einen Sport üben möchte, dann kann ich im Klartraum Bewegungsabläufe trainieren", schildert die Kognitionsforscherin Katharina Lüth aus ihren eigenen Klarträumen.
Da das Klarträumen aber viel Training braucht, hat Adam Haar Horowitz am MIT eine Technologie entwickelt, mit der auch Nichtklarträumer ihre Träume besser für sich nutzen können. Das elektronische Armband "Dormio" soll helfen, den besonderen Zustand der Hypnagogie zu erreichen. "Das ist ein ähnlicher Geisteszustand, wie man ihn in Momenten extremer Kreativität oder kognitiver Flexibilität erlebt. Viele Menschen nutzen diesen Zustand, die Hypnagogie, für kreatives Brainstorming", sagt Adam Haar-Horowitz.
Träume führen in eine Welt voller Fantasie, die der Vernunft entzogen ist. Sollten wir mehr träumen? Ja, unbedingt, denn Träume können unser Wachleben kreativer machen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2834316">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Leben wir in einem Schwarzen Loch?</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2831712</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2831712</guid>
<pubDate>Sun, 03 Aug 2025 08:25:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/622BSPU28mBUBoS45hJGnD/940x530"></img><br/>Woher kommt die Materie, aus der wir Menschen und mit uns der Rest des Universums geformt ist? Die Astronomen und die Astrophysiker haben dazu Theorien – keine ist allerdings so ungewöhnlich wie die des Mathematikers und Physikers Nikodem Poplawski: Er ist der Überzeugung, dass Schwarze Löcher neue Universen gebären – und dass wir möglicherweise in einem Schwarzen Loch eines größeren Universums existieren. Kann das sein?
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wie Silke Britzen, Nadine Neumayer und Jan Steinhoff sind da skeptisch – stellen sich aber auch die Frage, ob der Urknall wirklich der Anfang unseres Universums war. Was jedenfalls im Inneren eines Schwarzen Lochs vorgeht, entzieht sich unserer Kenntnis. Wichtig ist dabei der Mittelpunkt, die sogenannte Singularität, der absolute Nullpunkt. Sie komprimiert die ins Schwarze Loch gefallene Materie auf ein Allerkleinstes und löscht dabei jedwede Information. So weit zumindest die Voraussagen von Albert Einstein von vor über 100 Jahren.
Die Existenz einer Singularität ist allerdings nur eine viel diskutierte Theorie, die noch lange nicht bewiesen ist. Wenn es keine Singularität gibt, wie Poplawski glaubt, würde aus einem Schwarzen Loch ein Baby-Universum hervorgehen können, das sich zu einem immer größer werdenden Universum aufbläht.
Klingt wie Sci-Fi? Willkommen zu einem Gedankenexperiment, das bewusstseinserweiternde Wirkungen entfaltet und möglicherweise darauf hindeutet, dass wir die Urknalltheorie über den Haufen werfen müssen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2831712">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Können wir länger wach bleiben?</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2826424</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2826424</guid>
<pubDate>Sun, 06 Jul 2025 05:36:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/oshSdSwkoG5yX9Sg7LZFLW/940x530"></img><br/>Wer hat sich noch nie gewünscht, der Tag hätte 48 Stunden? Entweder weil wir so richtig Spaß hatten oder die zusätzliche Zeit für Prüfungen oder eine wichtige Arbeit gebraucht hätten. Die Länge eines Tages können wir nicht verändern. Aber wir könnten doch ganz einfach weniger schlafen und damit wertvolle Stunden gewinnen. Oder nicht? So ganz einfach scheint das nicht zu sein. Denn ausreichend Schlaf ist wichtig. Sogar lebenswichtig. Warum, damit beschäftigt sich die Wissenschaft erst seit etwa 70 Jahren. Davor hielten Forschende den Schlaf für nicht weiter beachtenswert. Mittlerweile wissen wir: Da geschieht eine Menge und noch haben wir nur einen Bruchteil dessen verstanden, was während des Schlafs in unserem Körper vor sich geht. Wer wenig schläft, lernt völlig neue Seiten an sich kennen, so wie beispielsweise der Extremsportler Stefan Schlegel. Er schläft während des längsten Non-Stop-Radrennens der Welt, des Race Across America, zehn Tage lang nur etwa zwei Stunden über den Tag verteilt – und leidet am Ende unter Halluzinationen. Ist das der Preis, den wir zahlen, wenn wir länger wach sein wollen? Oder könnten wir unseren Schlaf durch Medikamente oder eine andere Verteilung unserer Schlummerstunden über den Tag hinweg reduzieren und dabei gesund und munter bleiben?<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2826424">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Wozu brauchen wir Parasiten?</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2823828</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2823828</guid>
<pubDate>Sun, 29 Jun 2025 05:18:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/qvDpY4LrqswwUC8dQbDQHj/940x530"></img><br/>Die Angst vor Parasiten hat durchaus ihre Berechtigung, denn Parasiten können dem Menschen und auch den Tieren erheblichen Schaden zufügen. Deshalb schützen wir uns vor Infektionen, die von Würmern, Zecken, Stechmücken und anderen Parasiten übertragen werden. Vor lauter Abscheu wird aber häufig übersehen, welche außergewöhnlichen Fähigkeiten Parasiten haben: Sie sind wahre Meister der Manipulation. Sie schaffen es, unbemerkt in ihre Wirte einzudringen, sie zu kontrollieren und fernzusteuern. Hinter diesem scheinbar heimtückischen Verhalten steckt ein besonderes Lebensprinzip, das sich im Laufe der Evolution enorm bewährt hat.
Die Evolutionsbiologin Susanne Foitzik von der Universität Mainz ist davon überzeugt, dass Parasiten die Evolution aller Arten vorantreiben, indem sie ihre Wirte zwingen, immer wieder neue Resistenzen zu entwickeln. Davon profitiert auch der Mensch.
Der Zellbiologe und Parasitologe Markus Engstler von der Universität Würzburg sieht das genauso. Er betont aber, wie wichtig es ist, die Ausbreitung schädlicher Parasitenarten wie zum Beispiel der Tsetsefliege einzudämmen.
Die US-amerikanische Meeresbiologin Dana Morton erforscht die Artenvielfalt in marinen Algenwäldern und hat herausgefunden, dass Parasiten auch in den Ökosystemen eine Schlüsselrolle spielen.
Laut dem Parasitologen Richard Lucius von der Humboldt-Universität Berlin könnten der Klimawandel und das globale Artensterben den Parasiten jedoch schon bald zum Verhängnis werden. Dies würde wiederum das natürliche Gleichgewicht gefährlich ins Wanken bringen. Lohnt es sich also doch, die ewig bekämpften Parasiten zu retten?<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2823828">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Können Algen die Welt retten?</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2813098</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2813098</guid>
<pubDate>Sun, 15 Jun 2025 05:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/vEB75T2zmvbWgBhPkwXReN/940x530"></img><br/>Es geht um alles. Denn wir haben unseren Planeten mittlerweile so sehr aus dem Gleichgewicht gebracht, dass er sich von jetzt an grundlegend verändert: heißere Temperaturen, veränderte Meeresströmungen, Dürren, verschwindende Arten und endloser, giftiger Müll. Es wird immer schwieriger für uns Menschen auf dieser Erde zu leben – und trotzdem haben wir bisher keinen Rettungsplan.
Rettung könnte vielleicht von unerwarteter Seite kommen. Von Algen! Forscherinnen und Forscher haben in den letzten Jahren gezeigt, was wir mit Algen alles erreichen könnten und welche drängenden Probleme wir mit ihrer Hilfe vielleicht eines Tages lösen könnten.
Algen sorgen dafür, dass ein großer Teil des klimaschädlichen CO2 aus der Atmosphäre wieder gebunden wird, und versenken den Kohlenstoff im Meer.
Algen können auch als alternative Energiequelle, als Kerosin oder als nachhaltiger Plastikersatz dienen. Sie sind pestizidfreier Dünger für die Landwirtschaft. Einige Arten sind sogar so nährstoffreich und wachsen so schnell und anspruchslos, dass wir mit ihnen den Hunger der Welt bekämpfen könnten. Algen liefern neue medizinische Wirkstoffe. Und sie helfen bei alltäglichen Problemen wie faltiger Haut.
Da müssten sie uns doch auch jetzt aus unserer Notlage raushelfen können – oder? "42 - Die Antwort auf fast alles" besucht vier passionierte Algenforscher und entdeckt mit ihnen die verblüffenden Fähigkeiten der Algen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2813098">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Kann Geoengineering das Klima retten?</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2810365</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2810365</guid>
<pubDate>Sun, 08 Jun 2025 05:51:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/ULMBGKZ3DbSMEpVFr39bsS/940x530"></img><br/>Aber brauchen wir Geoengineering? Der Physiker Andreas Oschlies vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel gibt eine klare Antwort: „Der Zug ist abgefahren, nur mit Reduktion der Emissionen schaffen wir unsere Klimaziele nicht mehr.“ Ohne Eingriffe ins System werden wir die Erderwärmung demnach nicht auf 1,5 beziehungsweise 2 Grad begrenzen können. Wir müssen, so sieht es auch der Weltklimabericht, einen großen Teil unseres CO2 wieder aus der Atmosphäre zurückholen, das nennt sich „negative Emissionen“. Es gibt naturnahe Methoden wie Aufforstung, Moore bewässern, CO2 von Biogasanlagen speichern aber auch technische Lösungen wie CO2-Filteranlagen.
Die Klimawissenschaftlerin Julia Pongratz von der LMU München stellt aber klar: „Es ist kein Pferderennen. Es wird nicht die eine Methode geben, die uns rettet.“ Alle Methoden bergen hochskaliert Risiken, daher braucht es einen Mix von Maßnahmen.
Doch es gäbe auch eine schnellere Methode zur Erdballkühlung: Schwefeldioxid mit Ballons oder Flugzeugen in der Stratosphäre versprühen. Dort entstehen Schwebeteilchen, die sich wie eine Art Sonnenschirm in die Atmosphäre legen und Sonnenstrahlen reflektieren. So könnte man die Erde um ein, zwei Grad kühlen. Doch der Vorschlag ist umstritten.
Es gibt unkalkulierbare Nebenwirkungen: Niederschläge könnten sich verändern, in manchen Regionen käme es zu Trockenheit und Ernteausfällen. Und der Himmel wäre nicht mehr blau. Trotz all dieser Nebenwirkungen sind Feldversuche geplant. Jennie Stephens von der Northeastern University in Boston warnt vor diesem solaren Geoengineering: Es berge so viele Unklarheiten und Ungerechtigkeiten, „Wir müssen das ausdiskutieren, bevor die Idee weiter vorangetrieben wird.“ Denn: Wer entscheidet, wann eine globale Manipulation des Klimas richtig ist?<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2810365">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Werden wir dank Corona den Krebs heilen?</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2815839</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2815839</guid>
<pubDate>Sun, 01 Jun 2025 07:29:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/XPRsLfkHeh27nzkNyRNnSD/940x530"></img><br/>Eine kleine Gemeinde von Forschern weltweit hat schon immer an das revolutionäre Potenzial geglaubt, dass die Impfung via mRNA bietet. Der Rest der Wissenschaftswelt hat in dem Biomolekül bis vor Kurzem nur eine instabile Diva gesehen. "Niemand hat unsere Artikel gelesen, und wir haben auch keine Forschungsgelder bekommen", sagt mRNA-Pionier Steve Pascolo. Er vergleicht die mRNA gern mit der Abschrift eines Rezepts aus dem großen Kochbuch der DNA. Einer Abschrift, die an die Küchen der Zellen geliefert werden kann. Und diese stellen dann alles her, was im Rezept aufgeführt wird. Der menschliche Körper wird dadurch zur Apotheke. Genauso ist es im Prinzip bei der Entwicklung des mRNA-Impfstoffs gegen Covid-19 gewesen. "Wir hatten schon alles bereit. Wir haben nur noch einen Anwendungsfall gebraucht", sagt Mustafa Diken von der Forschungseinrichtung TRON in Mainz. Den hat die Pandemie geliefert. Und den Durchbruch der Impfplattform gleich mit.
Aber: Krebs ist nicht Corona. Tumore kennen vielfältige Methoden, der Verfolgung durch unser Immunsystem zu entgehen. Sie tricksen und täuschen und sind genetisch gesehen höchst individuell. Mit dem Nimbus des Corona-Vakzins im Rücken laufen weltweit jetzt Studien, die herausfinden wollen, ob mRNA den Durchbruch in der Krebstherapie liefern kann. Ob wir mittels dieses Biomoleküls den Immunsystemen der Patienten einen heißen Tipp, ein Fahndungsfoto zukommen lassen können, das unsere Körperabwehr gegen die Tumorzellen aktiviert. Entsteht neben all dem Leid, dass die Pandemie über uns gebracht hat, am Ende auch noch etwas Positives?<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2815839">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Wie retten wir die Bäume?</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2804799</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2804799</guid>
<pubDate>Sun, 25 May 2025 07:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/UV2aTTpAG4x44bLdFC88EX/940x530"></img><br/>Die Wälder in Europa sind bedroht – von Windwurf, Trockenheit und Insekten. Müssen wir sie retten? Können wir das? Bäume sind nicht wehrlos. Sie haben die unterschiedlichsten Strategien entwickelt, um sich zum Beispiel gegen Insekten zu verteidigen. Sie können Giftstoffe produzieren oder um Hilfe rufen. Wenn es zu heiß wird, können sie sogar wandern: entweder nach Norden oder in die Höhe. Doch Bäume sind sehr langsam und Insekten sehr schnell. Während Bäume nur etwa 200 bis 300 Meter pro Jahr nach Norden ziehen können, schaffen Insekten zehn Kilometer. Die Insektenwelt hat sich längst auf den Klimawandel eingestellt, doch der Wald schläft noch im Dornröschenschlaf.
Wie könnten wir Tempo machen? Forscherinnen und Forscher in Frankreich versuchen im Projekt Giono den Wald umzusiedeln. Sie haben Samen der Mittelmeerbäume gesammelt und diese in Baumschulen großgezogen. Die Sprösslinge der Mittelmeer-Buchen und Eichen wurden in Verdun gepflanzt. Sie sollen sich mit den dort vorkommenden Buchen und Eichen natürlich kreuzen und ihre Gene für Trockenheitstoleranz weitergeben. Am Thünen-Institut versuchen Forschende gezielt sogenannte Super-Eichen zu züchten. Also Eichen, die tolerant sind gegen Insektenbefall, Trockenheit und Pilze. Doch die konventionelle Züchtung braucht Zeit.
Zeit, die wir nicht haben? Die Frage, ob wir mit der Genschere CRISPR/Cas die Züchtung beschleunigen sollten, wird auch unter Forstwissenschaftlern kontrovers diskutiert. Und die Genome der Bäume sind bisher kaum erforscht. Könnte man also überhaupt mit der Genschere bei Bäumen Erfolge erzielen?<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2804799">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>42 - Die Antwort auf fast alles</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2791915</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2791915</guid>
<pubDate>Sun, 18 May 2025 06:08:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/xyeh2Fkuhk78uAQkRdNMB8/940x530"></img><br/>Es gibt mehr Sterne im für uns sichtbaren Universum als Sandkörner an allen Stränden und in allen Wüsten der Erde zusammen – das sagen zumindest einige Schätzungen. Allein die Milchstraße hat, konservativ geschätzt, hundert Milliarden Sterne und um fast alle von ihnen scheint es Planeten zu geben.
Doch herrschen dort Bedingungen vor, die ein außerirdisches Leben ermöglichen? Wenn ja, wie könnte sich solch ein Leben gestalten? Fragen über Fragen, die zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen heute versuchen zu beantworten. Mit Hilfe von Hochleistungsteleskopen werden Planeten in anderen Sonnensystemen aufgestöbert, um aus ihrer Lage und Größe erste Rückschlüsse auf die dortigen Gegebenheiten zu ziehen. Expertinnen und Experten horchen das All nach Radiosignalen ferner Zivilisationen ab. Man hofft so, auf fernen  Himmelskörpern bald Spuren des Lebens zu entdecken.
Gleichzeitig werden anhand des Wissens, welches wir über das Leben und seine Evolution auf der Erde bereits haben, Theorien zum Leben auf fremden Welten abgeleitet. Denn es wäre doch ärgerlich, Kontakt zu Außerirdischen aufzunehmen, nur um dann festzustellen, dass wir uns besser versteckt gehalten hätten – oder nicht?<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2791915">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Was ist das Geheimnis des Lichts?</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2797658</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2797658</guid>
<pubDate>Sun, 06 Oct 2024 08:55:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/hwAMVuwSKEDV5D5KX9mMZd/940x530"></img><br/>So einfach die Frage, so komplex die Antwort: Licht ist allgegenwärtig, aber nicht greifbar. Es ist Welle und Teilchen zugleich und das ist – eigentlich – unmöglich. Warum es sich immer mit Lichtgeschwindigkeit bewegt und nichts schneller als genau 299.792.458 m/s sein kann, darüber rätselt die Astrophysik noch immer.
Aber ganz von vorn: Im Inneren der Sonne entsteht der Lichtstrahl, der acht Minuten später auf ein Blatt auf der Erde trifft und den Kreislauf des Lebens befeuert. Ohne Licht gäbe es keine Pflanzen, keinen Sauerstoff, kein Leben, so steht es in jedem Biologiebuch. Was nicht drinsteht: Erst 2020 ist es dem deutschen Biologen Tobias Erb und seinem Team gelungen, eine künstliche Zelle zu entwickeln, die Photosynthese betreibt. Und zwar 20-mal schneller als in der Natur. Sie bindet dabei nicht nur CO2 effektiver, sondern könnte in Zukunft aus Licht auch Antibiotika, Biokraftstoffe oder Nährstoffe herstellen – klingt ein bisschen nach Science-Fiction.
Die Superkraft des Lichts können wir nutzen, um drängende Probleme wie die Klimakrise in den Griff zu bekommen. Aber sie hat auch eine dunkle Seite: Vom All aus gesehen strahlt die Erde wie ein Ausflugsdampfer in der Nacht. Wunderschön, gibt die amerikanische Astrophysikerin Kelsey Johnson zu, aber im Grunde eine Naturkatastrophe: "Nahezu jedes Lebewesen auf der Erde reagiert in irgendeiner Weise auf Lichtverschmutzung. Wir bringen wirklich ganze Ökosysteme durcheinander."
Weil unsere Nächte immer heller werden, kommt auch immer weniger Licht aus dem Weltraum bei uns auf der Erde an. In Chile baut die Europäische Weltraumorganisation ESA gerade das größte Superteleskop der Welt, um möglichst viel der kostbaren Strahlen von weit entfernten Welten einzusammeln. Die Forschenden hoffen nicht weniger, als die ganz großen Fragen des Universums irgendwann lösen zu können – allein durch Licht.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2797658">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>42 - Die Antwort auf fast alles</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2766390</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2766390</guid>
<pubDate>Thu, 29 Sep 2022 06:47:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/Cyz6rGmjD8Yn3BRC8DRvxA/940x530"></img><br/>In unserem Körper schlummern viele Daten: in der DNA, der RNA, den Proteinen, unserem Stoffwechsel und dem Mikrobiom. Wenn wir diese Daten präzise auslesen und auswerten könnten, dann wären wir in der Lage, Krankheiten viel früher zu erkennen als bislang. Es wäre eine Revolution. Das Problem: Es sind viel zu viele Daten. Allein unsere Gene umfassen Terabytes.Es braucht Computer, um die Daten auszuwerten. Algorithmen sollen helfen, unseren Körper zu verstehen, indem sie gewisse Muster in unseren Körperinformationen erkennen, die dann Rückschlüsse auf Krankheiten erlauben. Mit dieser Methode ist es Forscherenden in den USA gelungen, mit Hilfe von Algorithmen Hautkrebs frühzeitig zu erkennen.Am Ende könnte so etwas wie ein medizinischer Avatar von uns entstehen – eine künstliche Intelligenz, die alle Körperdaten im Blick behält und uns warnt, wenn etwas nicht stimmt. In Ansätzen geschieht das längst. Das Robert Koch-Institut hat mit seiner „Corona-Datenspende“ eine App entwickelt, mit der sich über Körperdaten das Pandemiegeschehen voraussagen lässt.Kritiker und Kritikerinnen bemängeln allerdings, dass durch das Sammeln und Auswerten all dieser Körperdaten Ungerechtigkeiten entstehen könnten. Etwa wenn Krankenkassen oder Betriebe an die Daten kommen. Damit das nicht geschieht, gibt es die Idee einer Datentreuhand. Wie auf einem Bankkonto könnten dort unsere Körperdaten verwahrt und vor Missbrauch geschützt werden.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2766390">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Wohin wandert der Mensch?</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2846940</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2846940</guid>
<pubDate>Sun, 01 May 2022 00:29:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/urBJ98whB9QssaSDhrZ7eE/940x530"></img><br/>Lange Zeit waren wir Nomaden. Heute verlassen die wenigsten Menschen das Land, in dem sie geboren wurden, doch es werden mehr. Forschende versuchen, ein System dahinter zu erkennen. Können sie Aus- und Einwanderungsbewegungen vorhersagen? Von wo nach wo sich Menschen auf der Erde bewegen, ändert sich ständig. Manche gehen ins Nachbarland, andere reisen um die halbe Welt. Einwanderung kann politische Systeme erschüttern, gleichzeitig ist sie ein Wirtschaftsfaktor. Wer profitiert von Migration?
Es gibt eine Menge Mythen rund um diese Wanderungsbewegungen. Die Dokumentation betrachtet das Thema wissenschaftlich anhand von Forschungsergebnissen. Forschende suchen schon lange nach Antworten auf die Frage, nach welchen Gesetzmäßigkeiten Migration funktioniert. Lässt sich aus früheren Migrationsbewegungen eine Formel ableiten? Seit dem 19. Jahrhundert tüfteln sie an möglichen Modellen – und tun es noch heute.
Es gibt eine Reihe von Faktoren, die Migration fördern und wohl auch in Zukunft verstärken werden.
Dazu zählt zum Beispiel die Entwicklung von Technologien, die Menschen von ihren Arbeitsplätzen verdrängen. Aber auch demografische Veränderungen und Wirtschaftskrisen, die Menschen dazu zwingen, sich anderswo Arbeit zu suchen. Hinzu kommt der Klimawandel. Und die Vernetzung: Je besser Menschen weltweit miteinander verbunden sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie sich auf den Weg machen, sagt Parag Khanna, Politikwissenschaftler aus Singapur: "Wir waren die meiste Zeit der Menschheitsgeschichte Nomaden. Können wir akzeptieren, dass wir auf Grund eigens verursachter Probleme wie den Klimawandel nun wieder zu Nomaden werden müssen?"<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2846940">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Werden wir Roboter lieben?</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2821185</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2821185</guid>
<pubDate>Sat, 19 Feb 2022 23:34:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/tkoCb584TtcQCH36SQ4PTL/940x530"></img><br/>Schätzungen zu Folge gibt es weltweit inzwischen mehr als 1,7 Millionen Roboter mit sozialen Eigenschaften. Sie pflegen, bilden, helfen und unterhalten uns. Längst gibt es auch hoch technisierte Sexroboter. Doch können diese Maschinen tatsächlich Gefühle entwickeln – oder gar Liebe empfinden? "Wir haben für unseren Roboter digitale künstliche Hormone entwickelt. Und wir simulieren mit Hilfe von künstlicher Intelligenz die Veränderungen des Hormonhaushalts bei einem Menschen, der sich verliebt", sagt Hooman Samani, Roboterentwickler an der Universität Plymouth.
Und auch umgekehrt kommen wir der Mensch-Maschine-Beziehung näher: Für den Kognitionspsychologen Martin Fischer von der Universität Potsdam sprechen gewisse psychologische Effekte dafür, dass unsere Einstellung gegenüber Robotern in Zukunft immer positiver wird, allein deshalb, weil wir im Alltag immer mehr mit ihnen zu tun bekommen werden.
Werden wir mit Robotern die Nähe eines echten Menschen oder Tieres ersetzen? Der Informations- und Maschinenethiker Oliver Bendel von der Fachhochschule Nordwestschweiz hält das sogar für wahrscheinlich: "Viele werden Beziehungen mit einer dritten Kategorie von Existenzen eingehen. Manchen wird es auch eine Weile helfen. Es ist einfach die Frage, ob es ihnen dauerhaft hilft."
Und noch eine wichtige Frage stellt sich: Schon heute weiß man aus Japan, dass der alltägliche Kontakt zu Robotern uns Menschen gravierend verändern kann. Was, wenn die Roboter in Zukunft nicht immer menschlicher werden – sondern wir immer mehr zu Robotern?<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2821185">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
<item>
<title>Werden wir nicht mehr fliegen?</title>
<link>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2818461</link>
<guid>https://www.vavideo.de/inhalt?id=2818461</guid>
<pubDate>Sat, 12 Feb 2022 22:47:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="http://api-cdn.arte.tv/img/v2/image/iFvLpXuZR9cmHdohqjzRrX/940x530"></img><br/>Auch für die Energiewende beim Fliegen gilt: weg vom Verbrenner und fossilen Kraftstoffen, hin zu Antrieben mit erneuerbaren Energien. Professor Johannes Hartmann und sein Team vom Deutschen Institut für Luft- und Raumfahrt wollen bis zum Jahr 2035 Flugzeuge entwickeln, die klimaneutral betrieben werden können. Elektroflugzeuge sind zwar schon erfolgreich im Einsatz, aber mit den Batterien, die sie transportieren können, erzielen sie nur geringe Reichweiten. Ab 500 Kilometer Reichweite werden die Batterien zu groß und zu schwer. Für längere Strecken will man auf die Wasserstofftechnologie setzen. Dabei stellt sich nicht nur die Frage, wie man die voluminösen Wasserstofftanks unterbringen soll, sondern es gibt noch eine weitere Herausforderung: Da Flugzeuge sehr langlebige Güter sind und die aktuellen Flugzeugflotten noch lange im Einsatz sein werden, braucht es nachhaltige Treibstoffe.
Wirklich nachhaltig sind jedoch nur Treibstoffe, die ohne organische Stoffe aus der Land- oder Forstwirtschaft auskommen und mit erneuerbaren Energien hergestellt werden. Nicht nur bei Flugzeugen und Treibstoffen lässt sich Fliegen klimafreundlicher gestalten. Auch andere Flugrouten können viel ausrichten – wenn sie etwa Regionen meiden, in denen klimaschädlichen Kondensstreifen entstehen können. "Kondensstreifen-Hotspots bilden sich normal in neun bis zwölf Kilometer Höhe in der Atmosphäre", sagt Prof. Christiane Voigt vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre. "Man muss nur kurz drunter fliegen, vielleicht in acht Kilometer Höhe, und auch nur gezielt dann, wenn sie da sind, um sie zu vermeiden."<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=2818461">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
]]></description>
</item>
</channel>
</rss>