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<title>ZAPP</title>
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<description><![CDATA[ZAPP: Eine Sendung von NDR.]]></description>
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<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 18:05:27 +0000</pubDate>
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<title>Soaps im Hochformat: Das steckt hinter dem Milliarden-Boom</title>
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<pubDate>Wed, 30 Sep 2026 17:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:ab13cddbdfff7242?w=448&ch=c73d8ca0338bfdba"></img><br/>Liebe mich nach Herzenslust, In die Arme des Geschäftsführers fallen oder Drillinge vom Milliardär: Klingt nach billigen Erotikfilmchen, sind aber sogenannte Vertical-Dramas, kurz Verticals, die gerade weltweit für einen Hype sorgen. Mini-Serien, produziert fürs Smartphone - super kurz, mit überdrehtem Plot und einem Cliffhanger am Ende jeder Folge, der zum Weiterschauen zwingen soll. Besonders beliebt sind solche Minidramen bei Frauen über 30.

Das Geschäftsmodell folgt fast immer demselben Prinzip: Die ersten Folgen sind in den Vertical-Apps gratis, dann kommt die Paywall. Weiter geht es häufig nur mit virtuellen Coins oder einem Abo, mit denen User neue Folgen freischalten. 

In China und den USA ist daraus längst ein Milliardengeschäft geworden. Auch in Deutschland ist der Trend angekommen. Auf einem Fantreffen in Oberschwaben erzählt Vertical-Liebhaberin Vicky: Es ist einfach ne Fantasiewelt, in die ich flüchten kann, wenn mein Alltag stressig gewesen ist.

Sogar der öffentlich-rechtliche Sender Radio Bremen ist in die Vertical-Produktion eingestiegen, um eine junge, weibliche Zielgruppe auf TikTok zu erschließen. Programmdirektor Jan Weyrauch ist überzeugt, dass sich auch die Öffentlich-Rechtlichen etwas von dem Trend abschauen können: Mit dem Format habe Radio Bremen bis zu 90 Prozent unter 20-jährige junge Frauen erreichen können.

ZAPP-Reporter Leon Müller geht dem Trend auf die Spur und trifft Produzenten, Schauspieler und Fans aus Deutschland. Was macht den Reiz der Verticals aus? Wie werden sie produziert? Und wie funktioniert das Geschäftsmodell, das Erzählung und Bezahlen so eng miteinander verknüpft?<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3388517">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Social-Media-Rebellion gegen Putin</title>
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<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 17:20:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:d49c71eccb05191b?w=448&ch=bcb59352dd4c9bc6"></img><br/>Im fünften Kriegsjahr scheint das System Putin teils angeschlagen. Die Folgen des Krieges erreichen die Menschen in Russland nun auch unmittelbar in ihrem Alltag: Brennende Raffinerien durch ukrainische Drohnen, kilometerlange Schlangen an Tankstellen, unzählige gefallene Soldaten. In Handyvideos lassen immer mehr Bürgerinnen und Bürger, Soldatenmütter und sogar Militär-Blogger ihren Frust aus - ungewohnt kritisch und teils direkt adressiert an ihren Präsidenten. 

Plattformen wie Instagram, Telegram oder YouTube sind in Russland stark eingeschränkt und häufig nur noch über einen VPN-Zugang zu erreichen. Russische Exil-Journalisten beobachten trotzdem genau hier einen starken Zuwachs solcher kritischer Videos. 

ZAPP-Reporter Roman Schell begibt sich auf Spurensuche quer durch den Kaukasus und Europa. In Amsterdam trifft er die Journalistin Ekaterina Kotrikadze in einem geheimen Studio des Exil-Senders TV Rain, in Tiflis geht er mit Renat Davletgildeev der Frage nach, inwieweit sich sogar die Machteliten in Russland vom Präsidenten abwenden, in Berlin wertet Journalist und Autor Ivan Filippov jeden Tag Content russischer Militär-Blogger aus - und findet auch auf den Kanälen einiger Hardliner seltene direkte Kritik am Kurs von Putins Krieg. Wie gefährlich können die neuen kritischen Stimmen in den sozialen Medien dem russischen Präsidenten werden? <br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3384440">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Der Feelgood-Rechtspopulist: Wie Ulrich Siegmund die AfD verkauft</title>
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<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 17:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:5224a6c93a3f18f1?w=448&ch=56483386ad03b15e"></img><br/>Er lächelt, hört zu, streckt auch politischen Gegnern die Hand aus – Ulrich Siegmund wirkt harmlos. Genau darin liegt die Stärke des AfD-Politikers. Kommunikationsberater Johannes Hillje nennt ihn einen Feelgood-Rechtspopulisten: Er verpackt eine radikale, teils rechtsextreme Agenda in Sympathie, Nähe und gute Laune.

In dieser Folge zerlegen wir genau diese Methode – Baustein für Baustein. Warum wirkt der nette Uli auf viele so vertrauenswürdig? Was steckt hinter der Taktik der Selbstverharmlosung? Und warum weicht er Fragen so geschickt mit Gegenfragen aus? Johannes Hillje erklärt im Gespräch mit Daniel Bröckerhoff, wie diese Rhetorik im Detail funktioniert – damit ihr sie erkennt, einordnen und durchschauen könnt, auch über diese eine Wahl hinaus. Die Aufzeichnung entstand kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2026.

Folge 5 von Flugmodus, dem Videopodcast der NDR Medienredaktion ZAPP.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3383019">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Der Plagiatsjäger - Das Geschäft mit dem Vorwurf</title>
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<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 17:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:4461e10d28ecc516?w=448&ch=8631685e09a5ae23"></img><br/>Ob die ehemaligen Spitzenpolitiker Annalena Baerbock, Robert Habeck, Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt oder die heiß diskutierte Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht Frauke Brosius-Gersdorf: Ihnen allen wurden Plagiate unterstellt. Und hinter all diesen Vorwürfen steckt der selbsternannte Plagiatsjäger Stefan Weber. 

Der Kommunikationswissenschaftler bietet seit Jahren die Erstellung seiner Gutachten gegen Bezahlung an. Er macht außerdem das Angebot, sich um eine Platzierung in den Medien zu bemühen.

Zwar inszeniert sich Weber als unabhängiger Wissenschaftler, lässt sich jedoch gleichzeitig für politische Kampagnen einspannen. Zu seinen Auftraggebern gehören das rechte Medienportal NIUS und die AfD.

ZAPP-Reporterin Lisa Beusch hat monatelang recherchiert. Ihr Film zeigt, welche zerstörerische Wirkung solche Vorwürfe entfalten – selbst dann, wenn sie sich als falsch herausstellen. Wie im Fall des Münchner Rechtsmediziners Matthias Graw, bei dem sich die Anschuldigungen am Ende als Racheakt entpuppten. 

Die Recherche führt die Reporterin auch nach Österreich. Hier begann Stefan Webers Karriere, doch mittlerweile nehmen Österreichs Journalisten zunehmend Abstand. Besonders der Fall der ehemaligen SZ-Vizechefin Alexandra Föderl-Schmid sorgte für einen Bruch, so beschreibt es die Journalistin Petra Stuiber im Interview. 2024 wurde Föderl-Schmid vermisst, nachdem Weber Plagiatsvorwürfe gegen Sie erhob. 

Auch die Medienanwältin Maria Windhager geriet in Webers Visier, als sie einen Mandanten annahm, der sich gegen Webers Vorwürfe juristisch wehrte. In der ZAPP-Reportage erinnert sie sich an die Zeit, in der ihre wissenschaftliche Arbeit und damit ihr Ruf durch Webers Vorwürfe in Zweifel gezogen wurde. Über all das spricht sie auch mit den Journalisten Jochen Zenthöfer, Alexander Kühn und Michael Nikbajhsh. Was treibt Stefan Weber an? Und welche Rolle spielen dabei die Medien? 
<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3380237">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title> AfD im Wahlkampf: Angriff auf ARD und ZDF</title>
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<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 17:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:f00dd6027bcd4568?w=448&ch=d342f14978b26441"></img><br/>“Weg mit dieser Zwangsabgabe!” Immer wieder betonen die AfD-Politiker wie Björn Höcke oder Ulrich Siegmund, dass sie die Medienstaatsverträge kündigen wollen. Kurz vor den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt gehört der radikale Umbau von ARD und ZDF erneut zu den zentralen Wahlkampfthemen der Partei. Doch was steckt hinter der Forderung – und ist sie überhaupt umsetzbar? Was will die AfD erreichen und welche Folgen hätte das für den NDR? 

Eine Kündigung des NDR-Staatsvertrags sei prinzipiell möglich, würde aufgrund langer Fristen aber frühestens 2031 wirksam, sagt NDR-Justiziar Michael Kühn. Er wertet die Kündigung als Frontalangriff auf die freie Medienordnung in Deutschland. Die heutige Form und Finanzierung des Systems seien kein Zufall, sondern historisch begründet: "Das sind die Lehren aus dem Dritten Reich", so Kühn.

Leif-Erik Holm, AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, hingegen betont, es gehe der AfD gar nicht um Abschaffung, sondern darum, “echte” Reformen zu erzwingen. Wie das konkret aussehen soll, will Holm nicht ausführen. Der Vorwurf seiner Partei: Die AfD komme im Programm von ARD und ZDF zu wenig vor.

Gordana Patett, Chefredakteurin des NDR in Mecklenburg-Vorpommern, kennt die Kritik und entgegnet: “Es ist unser journalistischer Auftrag im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, dass wir alle relevanten politischen Kräfte abbilden. Das heißt nicht, dass wir sie undifferenziert abbilden oder kritiklos abbilden.” Immerhin sei die AfD in fünf Bundesländern vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft. 

Es sei die Aufgabe der Öffentlich-Rechtlichen, ein Angebot für alle Menschen in Deutschland zu machen, auch für Wählerinnen und Wähler der AfD, sagt Hubertus Gersdorf, Professor für Verfassungs- und Medienrecht an der Uni Leipzig. Reformdebatten und Kritik gehörten seit jeher dazu, der öffentlich-rechtliche Rundfunk müsse sich an gesellschaftliche Veränderungen anpassen. 
<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3376282">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Ceuta-Ansturm: Wie virale Videos Menschen in die Irre führen</title>
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<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 17:30:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:845e5f4199c705f7?w=448&ch=949db295557e0d4a"></img><br/>Zehntausende Migranten kamen Anfang August in die spanische Exklave Ceuta – viele schwimmend. Marokko gibt unter anderem Falschinformationen auf Social Media die Schuld. Aber stimmt das?

Julia von Buddenbrock spricht mit NDR Verifikationsexpertin Alice Echtermann über virale Videos, Gerüchte statt einer Kampagne und die mühsame Arbeit von Faktencheckern: Schwamm der berühmte Selfie-Stick-Schwimmer gar nicht nach Ceuta? Wo entstand das Truck-Video wirklich? Und was steckt hinter den Aufrufen zum 15. August?

Folge 4 von Flugmodus, dem Videopodcast der NDR Medienredaktion ZAPP.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3373275">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Echt jetzt!? KI in den Nachrichten</title>
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<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 17:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:df3552f81c524e01?w=448&ch=9fdf4cad1f016b22"></img><br/>Ein KI-generiertes Video – mitten im heute journal. Der Fall löste beim ZDF eine der größten Krisen des Senders aus – und er ist kein Einzelfall: KI-Fälschungen gelangen längst auf verschiedenen Wegen in unsere Nachrichten. Ist das der neue Alltag? Autorin Lisa Beusch geht dieser Frage nach. 

Nachrichtenredaktionen wie ARD-aktuell kennen das Problem nur zu gut. Chefredakteur Marcus Bornheim räumt ein: "Man muss glaube ich ehrlicherweise sagen, ja, es hätte auch uns treffen können.“ Auch in der Tagesschau lief versehentlich schon KI-Material.

Die Verifikation von Inhalten bleibt eine ständige Herausforderung im schnellen Redaktionsalltag. Und Fehler entstehen nicht nur in den Redaktionen selbst, sondern auch bei Agenturen, auf die sich fast alle Medienhäuser verlassen. Verifikationsspezialistin Jana Heigl warnt zudem vor zu viel Vertrauen in automatische Prüfsoftware: Am Ende komme es auf die menschliche Einschätzung an. 

Um KI-Fälschungen künftig schneller zu erkennen, setzen Redaktionen verstärkt auf Schulungen und den Austausch untereinander. Man befinde sich in einem ständigen Lernprozess, so Bornheim. 

Doch reicht das angesichts des Tempos, in dem sich KI weiterentwickelt? Ein ZAPP-Blick hinter die Kulissen der Nachrichtenredaktionen – und die Frage, wie sie ihre Glaubwürdigkeit in Zeiten von KI verteidigen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3364762">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Die Akte Epstein: Neues über seine Opfer und Mittäter</title>
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<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 17:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:bd0810619ba81a51?w=448&ch=fdc8faa149248f6a"></img><br/>Die Enthüllungen im Fall Epstein sorgen seit Monaten weltweit für Aufsehen. 
Doch trotz unzähliger Berichte ist noch immer auffallend wenig konkretes über seine Mittäter und Opfer bekannt. 

Investigativjournalistin Annette Kammerer ist ihrer Spur gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung gefolgt – und dabei auf ein zentrales Muster gestoßen: die sogenannte „Model-Masche“. Junge Frauen wurden vor allem in Europa von angeblichen Model-Scouts angesprochen und schließlich zu Jeffrey Epstein eingeladen, wo sie den Recherchen zufolge Teil seines Missbrauchssystems wurden. 

Eine der Frauen ist Mara (Name geändert) aus Osteuropa. Während ihres Auslandssemesters in Spanien wurde sie auf einer Party von einem „Modelscout“ entdeckt und landete schließlich in den USA, wo sie nach eigenen Aussagen von Epstein sexuell ausgebeutet wurde. 

Epstein habe eine perfide Kombination aus Versprechungen und Bedrohungen genutzt, um Macht über die Frauen auszuüben. “Es ist ja nicht nur Missbrauch, es ist oft Zuckerbrot und Peitsche”, sagt Annette Kammerer. Frauen würden gezielt abhängig gemacht – durch Geld, vielversprechende Kontakte und den Zugang zu einer luxuriösen Welt.

Wie gehen Journalistinnen und Journalisten mit einem so international bedeutsamen Fall und einer Masse an sensiblen Dokumenten um?  Wie finden sie Frauen, die vielleicht große Angst vor öffentlicher Stigmatisierung haben?  Und wie können sie Aussagen prüfen, ohne die Betroffenen weiter zu gefährden? Wo liegen die Fallstricke der Verdachtsberichterstattung? 

Darüber spricht Host Konstanze Nastarowitz mit Investigativjournalistin Annette Kammerer in der neuen und dritten Folge „Flugmodus“.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3360619">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Regierungskrise in Deutschland: Übertreiben die Medien?</title>
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<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 17:00:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:7467ed78c0ef0dd7?w=448&ch=245ae522d1255983"></img><br/>Wenn Medien über Politik berichten, klingt es schnell dramatisch. Es geht um Streit, Regierungskrisen oder gar das mögliche Ende der Demokratie. Die Folge: Das Publikum reagiert zunehmend frustriert und nachrichtenmüde. Doch wie viel der Berichterstattung bildet die Realität ab - und wie viel ist hausgemachtes Mediendrama im Kampf um Aufmerksamkeit? Der Journalist Robin Alexander (Podcast Machtwechsel) erklärt, warum er den Fokus auf Streitigkeiten für unerlässlich hält, während die Journalistin Vica Reichelt (FUNK) meint: "Sobald wir ein Foto aus dem Bundestag einblenden oder von irgendeinem Politiker, dann schalten die Menschen ab!" Grünen-Politikerin Ricarda Lang befürchtet, ein "dauerhafter Katastrophenmodus" könnte das Vertrauen in die Demokratie gefährden. ZAPP blickt hinter die Kulissen des Berliner Politikbetriebs und beleuchtet eine komplexe Wechselbeziehung zwischen Politik und Medien. Eine Analyse über die Grenze zwischen notwendiger Kritik und sensationslüsterner Berichterstattung.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3354632">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Influencer in Uniform: Wie die Bundeswehr an ihrem Image schraubt</title>
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<pubDate>Wed, 27 May 2026 22:50:00 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:53c9c1253f10ca66?w=448&ch=aad3a5412ec05257"></img><br/>Die Bundeswehr soll wachsen. Dafür werden Zehntausende neue Soldatinnen und Soldaten gebraucht. Ein wichtiger Baustein: die Medienarbeit. Doch wie gelingt der Spagat zwischen ansprechendem Content und transparenter Information? Die ZAPP-Reporter:innen Jelena Morgenstern und Manuel Biallas gehen auf Spurensuche - zwischen taktischen Übungen und viralen Videos.

Allein auf TikTok, YouTube, Instagram und Twitch betreibt die Bundeswehr mehr als 20 offizielle Accounts. Dazu kommen zahlreiche inoffizielle, private bundeswehrnahe Profile. Wir treffen den Content Creator Josh Krebs, der als „Cinematic Sergeant“ mit seinen bundeswehrnahen Inhalten Millionen Klicks erreicht. Außerdem begleiten wir ein Social-Media-Team der Bundeswehr bei einer Übung in einem Berliner U-Bahn-Tunnel, bekommen Einblicke in die Ausbildung angehender Presseoffiziere und fragen Schülerinnen und Schüler, wie sie den Social-Media-Content der Bundeswehr finden.
 
Auf der weltweit größten Videospielmesse, der Gamescom, schauen wir dabei zu, wie die Bundeswehr um Nachwuchs wirbt - und befragen Michael Stempfle, Sprecher des Bundesministeriums der Verteidigung zur Gratwanderung zwischen Action-Ästhetik und authentischer Aufklärungsarbeit.

Die Bundeswehr will ihr Bild in der Öffentlichkeit aktiv mitgestalten. Doch wie viel Inszenierung verträgt ihre Medienarbeit?<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3330525">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Sebastian Hotz über die Arbeit bei Jan Böhmermann und den ÖRR </title>
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<pubDate>Wed, 20 May 2026 16:50:51 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:fe7a92795bd29bae?w=448&ch=bca98698c0aaffeb"></img><br/>Sebastian Hotz – besser bekannt als Satiriker El Hotzo – polarisiert. Noch bis vor zwei Jahren – der absolute Höhenflug: In den sozialen Medien erreicht er mit seinen Posts Millionenreichweiten, er schreibt Gags für namhafte Sendungen wie Jan Böhmermanns ZDF-Magazin Royale, moderiert eine Radioshow beim rbb. Doch dann bringt ihn im Sommer 2024 ein kontroverser Tweet über das Attentat auf den US-Präsidenten Donald Trump vor Gericht, der rbb distanziert sich von Hotz. Es folgt ein zweiter Skandal: nur wenige Monate später macht er auf X eigenes Fehlverhalten in seinen Beziehungen publik, Negativ-Schlagzeilen folgen, Fans wenden sich ab. 

Im Flugmodus-Videopodcast spricht Sebastian Hotz mit ZAPP-Host Daniel Bröckerhoff offen über die Skandale. Er gibt Einblick in die Schattenseiten der Satiriker-Branche und erzählt, wie viel davon in seinen neuen Roman „Sidekick“ geflossen ist. Wer ist die Person hinter der Internet-Kultfigur? 
<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3350709">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Medien im Wal-Wahn: Wann ist genug?</title>
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<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 17:02:49 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:8c5d4b4ec370ae3f?w=448&ch=087c7ec9ac860343"></img><br/>Ein gestrandeter Wal wird zum Medienspektakel: Seit sich "Timmy" aka "Hope" am 23. März 2026 an die deutsche Ostseeküste verirrte, reißt das öffentliche Interesse nicht ab. Im Gegenteil: Schaulustige und Journalisten campieren am Strand, Livestreams laufen rund um die Uhr, in sozialen Netzwerken kursieren Memes, KI-Videos und Verschwörungstheorien. Aus einem anonymen Meeresbewohner wird immer mehr eine vermenschlichte Schicksalsgeschichte, die viele mitfiebern lässt.  
 
Marek Walde hat als NDR-Reporter vor Ort über die Strandung berichtet. Er hat hautnah erlebt, wie sich die Anteilnahme in einen Ausnahmezustand gesteigert hat, unter dem Politik und Wissenschaft zunehmend unter Beschuss geraten. Gemeinsam mit ZAPP-Autor Raja Khadour blickt er auf die letzten Wochen des medialen Wal-Wahnsinns zurück.
 
Dafür sprechen sie mit Creator*innen wie Beatrice Götzke aka „UntouchableSoul“ und TikTokerin „Tinchen,“ aber auch mit der Journalistin Ilka Groenewold, die für große Medienhäuser wie Axel Springer und Sat.1 berichtet. Für Till Backhaus, Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, ist Timmy von der Wahlkampf-Chance zum politischen Drahtseilakt geworden. Auch weil er zulässt, dass Aktivisten wie Danny Hilse aka "Danny.firstclass" mit Verbindungen ins Rockermilieu und in die rechte Szene sich an der Rettung beteiligen. Lässt sein Ministerium die umstrittene private Rettungsaktion laufen, weil der öffentliche Druck und die Drohungen zu viel wurden? <br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3344709">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>KI vs. Realität: Jetzt beweisen Videos wirklich nichts mehr</title>
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<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 12:20:55 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:47ba2be7db56358c?w=448&ch=4271e0e6d2c62348"></img><br/>KI-Videos fluten TikTok, Instagram und YouTube – und die Grenze zwischen Realität und Fake verschwimmt immer mehr. Für diese Recherche taucht ZAPP-Reporterin Julia von Buddenbrook tief ein in die Welt von Generative AI und AI Slop. Was als lustiges "Will Smith isst Spaghetti“-Meme vor drei Jahren begonnen hat, ist heute oft fotorealistisch und kaum noch als KI-Video zu erkennen. Tools wie Sora 2 von Open AI oder Veo von Google machen es so einfach wie nie, täuschend echte Clips zu erstellen.
 
Doch was macht das mit unserer Wahrnehmung und unserer Demokratie? ZAPP spricht mit KI-Experte Aljoscha Burchardt. Er warnt: Wenn wir unseren Augen nicht mehr trauen können, haben wir ein gesellschaftliches Problem. Außerdem treffen wir den Creator hinter "Hakim Decoded", nach eigener Aussage Deutschlands größter KI-Charakter. Von ihm wollen wir wissen, wie er seine Videos erstellt und welche Verantwortung er als Creator trägt. Und wir blicken auf die Verantwortung der Plattformen: Eine Studie von AI Forensics zeigt große Lücken bei der Kennzeichnungspflicht auf TikTok und Instagram.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3334766">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Michel Friedman, die Nazis und die Medien: Das führte zum Eklat in Klütz</title>
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<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 17:59:04 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:42f80ab85481254b?w=448&ch=fd6c7380c2f806e2"></img><br/>Eigentlich sollte der jüdische Publizist Michel Friedman auf einer Kulturveranstaltung in Mecklenburg-Vorpommern auftreten. Doch die Stadt Klütz verhinderte das – Friedman wurde kurzerhand wieder ausgeladen. Seitdem steht ein schwerwiegender Verdacht im Raum: Ist man in Klütz vor Rechtsextremen eingeknickt?
 
In der Berichterstattung über den Fall findet sich schnell das Narrativ vom "rechten Osten" wieder: Man habe in Mecklenburg-Vorpommern offenbar befürchtet, dass rechte Gegendemonstrationen stattfinden könnten, wenn Friedman in der Kleinstadt auftritt. Aber stimmt das? Vor Ort zeichnet sich ein differenzierteres Bild. Während die Pastorin Kirsten Hoffmann-Busch berichtet, wie sich die Bürger durch die pauschale Verurteilung als Antisemiten in die Enge getrieben fühlten, erklärt die Stadtvertretung unter dem ehemaligen Bürgermeister Jürgen Mevius, dass allein finanzielle Differenzen zur Absage an Friedman führten.
 
ZAPP Reporter Daniel Batel fährt nach Klütz und geht den Fragen nach, welche Gründe wirklich hinter der Ausladung stecken, wie eine Kleinstadt mit medialer Entrüstung umgeht und wie sie versucht, ihren Ruf zwischen echter Neonazi-Präsenz und ungerechtfertigter Stigmatisierung zurückzugewinnen.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3326160">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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<title>Epstein Files: Medien, Schwefelsäure und die Wahrheit</title>
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<pubDate>Fri, 13 Feb 2026 19:23:08 +0000</pubDate>
<description><![CDATA[<img src="https://api.ardmediathek.de/image-service/images/urn:ard:image:7cac9c80e83d285b?w=448&ch=adef10c51ac520b2"></img><br/>Die zuletzt veröffentlichten Ermittlungsakten zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein haben einen regelrechten Recherchehype ausgelöst. Das Besondere: Nicht nur Journalist*innen wühlen sich durch die über drei Millionen Seiten, auch Privatpersonen haben freien Zugang zu den Dokumenten des US-Justizministeriums. Seitdem fluten angebliche Enthüllungen und neue Entdeckungen täglich die Sozialen Netzwerke. Immer wieder mischen sich KI-Fakes unter die vermeintlichen Belege. Klassische Medienhäuser können bei diesem Tempo kaum mithalten, ohne ihre Sorgfaltspflicht zu verletzen. Gleichzeitig wird ihnen der Vorwurf gemacht, sie würden zu zurückhaltend berichten. Werden die Epstein Files zur Zerreißprobe für den Journalismus?
 
Die ZAPP-Autoren Raja Khadour und Fritz Lüders sind dem Vorwurf nachgegangen und haben mit Journalist*innen gesprochen, die in Deutschland über die Files berichten. Pascal Siggelkow (Tagesschau), Verena von Ondarza (NDR Investigation) und Julia Amalia Heyer (SPIEGEL) erzählen von den Herausforderungen dieser außergewöhnlichen Aufarbeitung. Denn selbst für eine Bestellung von Tausenden Litern Schwefelsäure, kann es manchmal eine ganz einfache Erklärung geben…
Ein Film über journalistische Arbeit zwischen grausamer Realität und erfundenem Horror.<br/><font size="-1"><a href="https://www.vavideo.de/inhalt?id=3322535">&rarr; Weitere Informationen</a></font>
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